PPP-Projekt "Hauptfeuer- und Rettungswache der Stadt Krefeld"

Stadt Krefeld

Gegenstand des Auftrags ist die Planung, der schlüsselfertige Neubau einschließlich Finanzierung einer Hauptfeuer- und Rettungswache inklusive fest eingebauter Gebäudetechnik (mit Ausnahme der Leitstellentechnik) auf einem im Eigentum der Stadt Krefeld stehenden Grundstück sowie der Gebäudebetrieb für einen Zeitraum von 30 Jahren durch einen privaten Partner im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP).
Der schlüsselfertige Neubau der Hauptfeuerwache einschließlich der Technischen Gebäudeausrüstung soll auf der Basis eines vorgegebenen Raum- und Flächenprogramms mit einer reinen Nutzfläche von ca. 9 575 m² und einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm realisiert werden. Der Auftragnehmer beschafft sich – zusätzlich zu den eingesetzten Eigenmitteln – die erforderlichen Fremdmittel und führt die Errichtung der Gebäude eigenverantwortlich durch.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-12-05 Auftragsbekanntmachung
2013-12-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-12-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Krefeld
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Platz 17
Postleitzahl: 47803
Postort: Krefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.krefeld.de 🌏
E-Mail: ralf.paas@krefeld.de 📧
Telefon: +49 2151864110 📞
Fax: +49 2151864150 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-05 📅
Einreichungsfrist: 2012-01-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 236-382208
ABl. S-Ausgabe: 236
Zusätzliche Informationen
1.) Weitere Informationen enthält eine Bewerberinformation, die interessierten Unternehmen auf Anfrage von der im Punkt I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail zugesendet wird. Dieser Information sind Formblätter zur Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrags sowie der Vordruck einer Eigenerklärung und einer Erklärung über die Vertraulichkeit beigefügt; 2.) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren abzubrechen und die Ausschreibung aufzuheben, wenn - abgesehen von den weiteren Fällen des § 17 VOB/A - ein wirtschaftliches Ergebnis nicht (mehr) möglich erscheint, insbesondere wenn die eingehenden Angebote im Vergleich zur Eigenrealisierung des Vorhabens unwirtschaftlich sind oder Umstände eintreten, die eine wirtschaftliche Projektdurchführung nicht mehr erwarten lassen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist die Planung, der schlüsselfertige Neubau einschließlich Finanzierung einer Hauptfeuer- und Rettungswache inklusive fest eingebauter Gebäudetechnik (mit Ausnahme der Leitstellentechnik) auf einem im Eigentum der Stadt Krefeld stehenden Grundstück sowie der Gebäudebetrieb für einen Zeitraum von 30 Jahren durch einen privaten Partner im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP).
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Der schlüsselfertige Neubau der Hauptfeuerwache einschließlich der Technischen Gebäudeausrüstung soll auf der Basis eines vorgegebenen Raum- und Flächenprogramms mit einer reinen Nutzfläche von ca. 9 575 m² und einer Leistungsbeschreibung mit Leistungsprogramm realisiert werden. Der Auftragnehmer beschafft sich – zusätzlich zu den eingesetzten Eigenmitteln – die erforderlichen Fremdmittel und führt die Errichtung der Gebäude eigenverantwortlich durch.
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Dauer: 384 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Krefeld.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Aktueller (max. 6 Monate alter) Auszug aus dem Handelsregister. Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf). Bei natürlichen Personen ist ein entsprechender Auszug aus dem Berufsregister vorzulegen,
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2. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 16 Abs. 1 Nr. 1 und 2 VOB/A vorliegen, und dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen nicht rechtskräftig wegen einer der Vorschriften i.S.v. § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A verurteilt worden ist, und dass das Unternehmen bzw. ihm zuzurechnende Personen in den letzten 3 Jahren nicht gemäß § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 5 Arbeitnehmerentsendegesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder eine Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500,00 EUR belegt worden ist,
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3. Beschreibung des Firmenprofils.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Angaben zu den Gesamtumsätzen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Wenn die Leistung durch eine Niederlassung des Bauunternehmens erbracht werden soll, so ist zusätzlich der Umsatz dieser Niederlassung anzugeben,
2. Bankerklärung mit dem Inhalt, dass keine Bedenken bezüglich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Unternehmens im Hinblick auf die Durchführung der hier in Rede stehenden Leistungen bestehen (nicht älter als 3 Monate),
3. Angaben zu den Mitarbeitern der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Planung:
1. Nachweis der beruflichen Qualifikation des verantwortlichen Entwurfsverfassers/Projektleiter und des verantwortlichen Fachplaners TGA (u.a. Abschlussurkunde, Referenzschreiben, Lebenslauf, Berufserfahrung),
2. Angabe von Referenzen des Architektur- bzw. Ingenieurbüros als Entwurfsverfasser für vergleichbare, abgeschlossene Projekte zum Neubau von Feuer- und/oder Rettungswachen (Zeitraum der Planungsleistung: ab 1.1.2005), oder Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad mit Angaben zu: Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung mit Übergabezeitpunkt, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Kurzbeschreibung der Maßnahme, Fotos und Kenndaten (NF, BGF, BRI), Herstellungskosten, persönlich erbrachte Leistungsphasen nach HOAI.
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Es werden max. 3 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erforderlich,
3. Angabe von Referenzen des Ingenieurbüros als Fachplaner TGA für vergleichbare, realisierte Bauten; wünschenswert sind Feuerwachen oder Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad (Zeitraum der Planungsleistung: ab 1.1.2005), Zeitraum der Planungsleistung und Bauausführung mit Übergabezeitpunkt, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Kurzbeschreibung der Maßnahme, Fotos und Kenndaten (NF; BGF, BRI), Herstellungskosten, persönlich erbrachte Leistungsphasen nach HOAI. Es werden max. 3 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 3 Projekte gewertet,
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4. Angaben zur Organisation der Planung (Organigramm mit Angaben zu Schnittstellen, eingesetztem Personal, Büroorganisation etc.),
5. Angaben zu weiteren Mitarbeitern und zum fachspezifischen Personal und Nachweis deren beruflicher Qualifikation (u.a. Abschluss, Beruflicher Lebenslauf),
6. Nachweis eines Qualitätsmanagement und Darstellung der angewandten Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Bau:
1. Angabe von Referenzen zu fertiggestellten Neubauvorhaben von Feuer- und/oder Rettungswachen oder Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad und Bauvolumen (schlüsselfertig als Generalunter- bzw. -übernehmer) (Zeitraum der Fertigstellung ab 1.1.2003), mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Fotos und Kenndaten (NF; BGF, BRI), Herstellungskosten, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
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Es werden max. 4 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 4 Projekte gewertet, Referenzblätter mit bildlicher Darstellung sind erforderlich,
2. Angabe von Referenzen im öffentlichen Hochbau (Zeitraum der Fertigstellung ab 1.1.2003), mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Fotos und Kenndaten (NF; BGF, BRI), Herstellungskosten, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
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3. Angabe von Referenzen im Schlüsselfertigbau oder PPP-Verfahren (Zeitraum der Fertigstellung ab 1.1.2003), mit Angaben zu: Zeitraum der Bauerrichtung, Objekt, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Fotos und Kenndaten (NF, BGF, BRI), Herstellungskosten, Beschreibung der Aufgabenstellung, eigenem Anteil an den durchgeführten Leistungen.
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4. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen technischen Personals und Angaben zu dessen beruflicher Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt),
5. Nachweis eines Qualitätsmanagement und Darstellung der angewandten Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Betrieb:
1. Angabe von Referenzen zu realisierten Leistungen (Kernleistungen: Instandhaltung, Hausmeisterdienste) bei Liegenschaften mit vergleichbarem Leistungsumfang, Referenzzeitraum ab 1.1.2003 mit Angaben zu: Zeitraum der Leistungserbringung, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Objekt, Auftragswert, Art und Umfang (Leistungsbereich) der durchgeführten Leistungen.
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Es werden max. 4 Referenzprojekte gewertet. Bei Angabe von mehr Referenzprojekten werden nur die ersten 4 Projekte gewertet,
2. Angabe von Referenzen zu realisierten Leistungen (Kernleistungen: Reinigungsleistungen) bei Liegenschaften mit vergleichbarem Leistungsumfang, Referenzzeitraum ab 1.1.2003 mit Angaben zu: Zeitraum der Leistungserbringung, Name des Auftraggebers und Ansprechpartners, Objekt, Auftragswert, Art und Umfang (Leistungsbereich) der durchgeführten Leistungen.
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3. Benennung des für die Leitung und Aufsicht vorgesehenen Personals und Angaben zu dessen beruflicher Qualifikation: Abschlüsse und persönliche Referenzen (Angaben zum Referenzprojekt und zur Tätigkeit im Referenzprojekt),
4. Nachweis eines Qualitätsmanagement und Darstellung der angewandten Qualitätssicherungsmaßnahmen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
a) Erfüllungsbürgschaft für Bauphase:
Der Bieter hat mit der Abgabe seines Angebotes zu versichern, dass er für den Fall der Nominierung als bester Bieter zum Ende des Vergabeverfahrens eine selbstschuldnerische Erfüllungsbürgschaft eines europäischen Kreditinstituts oder vergleichbare Sicherheit in Höhe von 5 % der Gesamtobjektkosten (KG 200-700 brutto) stellen wird, die nach Abschluss der einwandfreien und ordnungsgemäßen Durchführung der Baumaßnahmen, d.h. nach etwa 24 Monaten, zurückgegeben wird.
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b) Betriebsbürgschaft:
Zu Beginn der Betriebsleistungen (Abschluss der Baumaßnahmen) muss der Auftragnehmer im Falle eines gewährten Einwendungs- und Einredeverzichts des Auftraggebers zur Abdeckung der Projektrisiken bis zum Vertragsablauf eine selbstschuldnerische Bankbürgschaft oder vergleichbare Sicherheit in Höhe eines Jahresnutzungsentgelts stellen.
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Wird kein Einwendungs- und Einredeverzicht gewährt, braucht zunächst keine Betriebsbürgschaft gewährt zu werden. Ab dem 25. Vertragsjahr werden für die Dauer von 5 Jahren, pro Jahr um jeweils 20 % eines Jahresnutzungsentgelts einbehalten, bis die gestellte Sicherheit insgesamt den Betrag eines vollen Jahresnutzungsentgelts (100 %) erreicht. Der Einbehalt kann durch eine selbstschuldnerische Bankbürgschaft oder vergleichbare Sicherheit abgelöst werden.
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Der Auftragnehmer erhält etwaige Sicherheiten nach Vertragsablauf zurück, wenn der Zustand der Feuer- und Rettungswache zum Ablauf der Betriebsdauer vertragsgerecht ist. Die Sicherheit darf einbehalten werden, bis der rechtzeitig beauftragte Sachverständige den Zustand der Gebäude ermittelt hat. Die Kosten des Auftraggebers zur Beseitigung eventueller Mängel oder eines nicht vertragsgerechten Zustandes der Feuer- und Rettungswache bei Vertragsablauf dürfen aus der Sicherheit gedeckt werden.
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c) Instandhaltungskonto:
Die Erhaltung der Feuer- und Rettungswache wird ferner durch die Einrichtung eines Instandhaltungskontos gesichert. Dazu wird der Auftraggeber ein separates Konto einrichten, auf das er monatlich zeitgleich mit den übrigen Nutzungsentgeltzahlungen den Entgeltanteil für anteilige vom Auftragnehmer veranschlagte Kosten für die Erhaltung des Gebäudes überweist. Das Konto kann vom Auftragnehmer mit allen von ihm für Instandhaltung, Instandsetzung, Pflege- und Wartung getätigten Ausgaben, aber auch nur mit solchen Ausgaben belastet werden.
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d) Patronatserklärung:
Im Falle einer Auftragsausführung durch eine Tochtergesellschaft des Auftragnehmers kann gegebenenfalls eine harte Patronatserklärung des Auftragnehmers bzw. der Obergesellschaft verlangt werden, sofern die Tochtergesellschaft nicht über ein angemessenes Eigenkapital verfügt.
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e) Vertragsstrafe:
Zur Sicherstellung einer fristgemäßen Fertigstellung wird eine Vertragsstrafe in Höhe von 5 % der Gesamtobjektkosten vorgesehen.
f) dingliche Belastungen:
Dem Auftragnehmer wird kein Recht zur Belastung der Grundstücke eingeräumt. Die Einräumung eines dinglichen Nutzungsrechts oder Erbbaurechts ist nicht vorgesehen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zwischenfinanzierung während der Bauzeit sowie die Endfinanzierung für 30 Jahre soll durch den Auftragnehmer erbracht werden.
Als Finanzierungsmodell ist eine Forfaitierung mit Einwendungs- und Einredeverzicht vorgesehen. Dieser Verzicht wird durch den Auftraggeber erst nach Abnahme der mängelfreien Bauleistung erklärt, so dass die Zwischenfinanzierung auf Risiko des Auftragnehmers zu erfolgen hat.
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Die Gebäudebetriebs-, Instandhaltungs- sowie sonstigen Dienstleistungen des Auftragnehmers werden während der Vertragslaufzeit durch ein gesondertes, gleichmäßiges, indexiertes Nutzungsentgelt vergütet. Dieses Entgelt soll sämtliche Nebenkosten enthalten, soweit diese nicht separat umgelegt werden (z.B. wenn verbrauchsabhängig) und ist viertel- oder halbjährlich fällig.
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Neben dem indexierten Entgelt ist ein anreizgesteuertes Vergütungssystem vorgesehen (Bonus/Malus-Regelung aufgrund eines Service-Level-Agreements).
Nähere Details sowie insbesondere die grundlegenden Anforderungen an die Finanzierungsleistungen werden in den Ausschreibungsunterlagen geregelt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Teilnahmeanträge von Arbeitsgemeinschaften und anderen gemeinschaftlichen Bewerbern finden nur Berücksichtigung, wenn dem Auftraggeber folgende Erklärungen überreicht werden:
— Verzeichnis der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit Bezeichnung des jeweiligen bevollmächtigten Vertreters, wobei die Bevollmächtigung des Vertreters nachzuweisen ist,
— Von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete und datierte Erklärung übergeben wird, dass der bevollmächtigte Vertreter der Gemeinschaft die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
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— Schriftliche Erklärung jedes Mitglieds der Gemeinschaft, dass dieses Mitglied keiner weiteren an diesem Verfahren teilnehmenden Arbeits-/Bewerbergemeinschaft angehört.
Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch für die angebotene Leistung.
Sonstige besondere Bedingungen:
Einsatz von Nachunternehmen:
Der geplante Einsatz von Nachunternehmen ist sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der Art nach im Teilnahmeantrag mitzuteilen. Will der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft sich zur Erbringung eines wesentlichen Leistungselements (Planung, Bau und/oder Betrieb) eines Nachunternehmens bedienen, sind die in Ziff. III.2.1) bis III.2.3) der EU-Bekanntmachung aufgeführten Unterlagen vollständig auch von diesem Nachunternehmen zu erbringen. Auf Anforderung des Auftraggebers ist eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmer für das vorgenannte Projekt zur Verfügung stehen.
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Zulässiger Modus der Leistungserbringung über eine Objektgesellschaft:
Der Bieter oder die Bietergemeinschaft ist berechtigt, zur Erbringung der von ihm angebotenen Leistungen eine Objektgesellschaft zu bilden, die Vertragspartnerin des Auftraggebers für die abzuschließenden Verträge wird (z.B. GmbH oder GmbH & Co. KG).
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In diesem Fall sind die Gesellschafterbeteiligungen zu nennen, die an dieser Objektgesellschaft bestehen werden. Weiterhin ist die vergaberechtliche Identität zwischen Bieter und Auftragnehmer/Objektgesellschaft dadurch zu wahren, dass alle für die Teilnehmerqualifikation verwendeten Nachweise der Bieter bzw. Bietergemeinschaft durch einen dauerhaften Zugriff der Objektgesellschaft auf die wirtschaftliche, finanzielle und technische Leistungsfähigkeit der Bieter bzw. Bietergemeinschaft als zukünftige Gesellschafter oder Nachunternehmer für die Projektdurchführung aufrechterhalten und sichergestellt werden. Im Falle einer beabsichtigten Auftragsausführung durch eine Projektgesellschaft kann gegebenenfalls eine Bürgschaft oder harte Patronatserklärung der Bieter oder Bietergemeinschaft (d.h. der Gesellschafter) für die Objektgesellschaft verlangt werden.
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Ihre Eignung (Bonität, Referenzen, etc.) kann die Objektgesellschaft entweder durch eigene Eignungsnachweise oder durch die der Bieter bzw. Bietergemeinschaft (z.B. als Gesellschafter) nachweisen, soweit diese bei der Leistungserbringung mitwirken. In diesem Falle müssen die Eignungsnachweise durch verbindliche schriftliche Zusagen der Bieter bzw. der Bietergemeinschaft (z.B. als Gesellschafter) ergänzt werden, dass sie im Fall der Auftragserteilung an die Objektgesellschaft dieser die erforderlichen finanziellen, personellen und sachlichen Mittel für die Projektdurchführung zur Verfügung stellen. Die Eignung der anderen Nachunternehmen ist jeweils für diese gesondert nachzuweisen.
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Die Objektgesellschaft darf die vertraglich beauftragten Leistungen nur von dem im Teilnahmewettbewerb namentlich genannten Bieter bzw. Bietergemeinschaft (z.B. als Gesellschafter) oder benannten Nachunternehmen beschaffen, die entsprechend den Anforderungen qualifiziert worden sind.
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Sollte die Objektgesellschaft die Verträge mit dem Bieter oder den Mitgliedern einer Bietergemeinschaft oder mit den im Teilnahmeantrag namentlich genannten Nachunternehmen beenden und Verträge mit anderen Leistungserbringern (Bau- oder Dienstleistungserbringer) abschließen wollen, bedarf sie hierfür der Zustimmung des Auftraggebers. Dieser wird die Zustimmung nicht verweigern, wenn die Objektgesellschaft schwerwiegende Gründe für den Wechsel glaubhaft machen kann und ausreichende Qualifikationen der neuen Leistungserbringer im Sinne der Auswahlkriterien gemäß Bekanntmachung bestehen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die einzureichenden Nachweise werden durch die Vergabestelle mit Punkten bewertet. Dabei haben die genannten Leistungsbereiche folgende Gewichtung: 1. Leistungselement Planung: 25 %, 2. Leistungselement Bau: 50 %, 3. Leistungselement Betrieb: 25 % Bewerber die auch auf Nachforderung zu einem oder mehreren der vorgenannten Leistungsbereiche keine Referenzen bzw. keine der geforderten Angaben machen, erhalten entweder für das jeweilige Bewertungskriterium keine Punkte oder können vom Verfahren ausgeschlossen werden. 1.) Leistungselement Planung Die Bewertung im Bereich Planung erfolgt anhand nachfolgend genannter Punkte: (a) Berufliche Qualifikation des verantwortlichen Entwurfsverfasser - 7,5 %; (b) Berufliche Qualifikation des verantwortlichen TGA-Fachplaners - 7,5 %; (c) Referenzen über durchgeführte und abgeschlossene Objektplanung im Bereich Neubau von Feuerwachen oder Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad mit einem Mindestvolumen von 10 000 000 EUR netto und Übergabedatum innerhalb der letzten 8 Jahre - 22,5 %; (d) Referenzen über durchgeführte und abgeschlossene TGA-Planung im Bereich Neubau von Feuerwachen oder Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad mit einem Mindestvolumen von 10 000 000 EUR netto und Übergabedatum innerhalb der letzten 8 Jahre - 22,5 %; (e) Angaben zu weiteren Mitarbeitern und fachspezifischem Personal - 5,6 %; (f) Angaben zur Projektorganisation/Organigramm der Projektbeteiligten im Bereich Planung - 22,4 %; (g) Im Unternehmen angewandte Qualitätssicherungsmaßnahmen - 2,4 %; (h) Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems - 9,6 %. Es dürfen nur jeweils drei projektbezogene Referenzen aus den letzten 8 Jahren eingereicht werden. Mitarbeiterzahlen sind im Formblatt jährlich separat auszuweisen. Bei den Mitarbeitern wird jeweils der Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2008, 2009, 2010) zur Bewertung herangezogen. 2.) Leistungselement Bau Die Bewertung im Bereich Bau erfolgt anhand der nachfolgenden Punkte: (a) Referenzen über durchgeführte und abgeschlossene Neubauvorhaben von Feuerwachen mit einem Mindestvolumen von 10 000 000 EUR netto oder Gebäuden mit vergleichbar technischem Schwierigkeitsgrad und Bauvolumen und deren Übergabedatum innerhalb der letzten 8 Jahre liegt - 19,6 %; (b) Referenzen im Schlüsselfertigbau mit mindesten 10 000 000 EUR Bauvolumen netto und Übergabedatum innerhalb der letzten 8 Jahre liegt - 14,7 %; (c) Referenzen im öffentlichen Hochbau mit mindesten 10 000 000 EUR Bauvolumen netto und deren Übergabedatum innerhalb der letzten 8 Jahre liegt - 14,7 %; (d) Berufliche Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters - 14,0 %; (e) Umsätze der letzten 3 Jahre - 30,0 %; (f) Darstellung von Qualitätssicherungsmaßnahmen im Unternehmen - 1,4 %; (g) Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems - 5,6 %. Es dürfen nur vier projektbezogene Referenzen aus den letzten 8 Jahren eingereicht werden. Darüber hinaus werden maximal 4 durchgeführte und abgenommene Bauleistungen im Schlüsselfertigbau und maximal 4 durchgeführte und abgenommene Bauleistungen im öffentlichen Hochbau gewertet. Für den verantwortlichen Projektleiter dürfen maximal 3 persönliche Referenzen aus den letzten 8 Jahren eingereicht werden. Umsatzzahlen sind im Formblatt jährlich separat auszuweisen. Bei den Umsätzen wird jeweils der Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2008, 2009, 2010) zur Bewertung herangezogen. 3.) Leistungselement Betrieb Die Bewertung im Bereich Betrieb erfolgt anhand der nachfolgenden Punkte: (a) Umsätze - 24,0 %; (b) Mitarbeiter - 16,0 %; (c) Referenzen zu realisierten Leistungen (Kernleistungen: Instandhaltung, Hausmeisterdienste) im Bereich Feuerwehr und bei Liegenschaften mit vergleichbarem technischen Schwierigkeitsgrad mit einer Mindestbetriebsdauer von 3 Jahren und einem vergleichbaren Leistungsumfang - 23,4 %; (d) Referenzen zu realisierten Leistungen (Kernleistungen: Gebäudereinigung) im Hochbau mit einer Mindestbetriebsdauer von 2 Jahren und einem vergleichbaren Leistungsumfang - 15,6 %; (e) Berufliche Qualifikation des verantwortlichen Projektleiters Betrieb/Gebäudemanagers - 15,0 %; (f) Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems - 6,0 %. Es dürfen nur vier projektbezogene Referenzen aus den letzten 8 Jahren eingereicht werden. Für den Projektleiter dürfen maximal 3 persönliche Referenzen aus den letzten 8 Jahren eingereicht werden. Umsatzzahlen sind im Formblatt jährlich separat auszuweisen. Bei den Umsätzen wird jeweils der Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2008,2009, 2010) zur Bewertung herangezogen. Mitarbeiterzahlen sind im Formblatt jährlich separat auszuweisen. Bei den Mitarbeitern wird jeweils der Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2008, 2009, 2010) zur Bewertung herangezogen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-03-29 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Krefeld, Fachbereich Gebäudemanagement
Herrn Ralf Paas
Name: Stadt Krefeld, Der Oberbürgermeister
Kontaktperson: Stadt Krefeld, Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement
Herrn Horst Meyer
Telefon: +49 2151-864139 📞
E-Mail: horst.meyer@krefeld.de 📧
Fax: +49 2151-864150 📠
URL für weitere Informationen: www.krefeld.de 🌏
Name: Stadt Krefeld
URL der Dokumente: www.krefeld.de 🌏
Kontaktperson: Fachbereich Zentrales Gebäudemanagement, Zimmer 3

Referenz
Zusätzliche Informationen
1.) Weitere Informationen enthält eine Bewerberinformation, die interessierten Unternehmen auf Anfrage von der im Punkt I.1) genannten Kontaktstelle per E-Mail zugesendet wird. Dieser Information sind Formblätter zur Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrags sowie der Vordruck einer Eigenerklärung und einer Erklärung über die Vertraulichkeit beigefügt;
Mehr anzeigen
2.) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren abzubrechen und die Ausschreibung aufzuheben, wenn - abgesehen von den weiteren Fällen des § 17 VOB/A - ein wirtschaftliches Ergebnis nicht (mehr) möglich erscheint, insbesondere wenn die eingehenden Angebote im Vergleich zur Eigenrealisierung des Vorhabens unwirtschaftlich sind oder Umstände eintreten, die eine wirtschaftliche Projektdurchführung nicht mehr erwarten lassen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 211475-3637 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de/organisation/vergabekammer/index.html 🌏
Fax: +49 211475-3131 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 107 Abs. 3 Ziff. 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (d.h. spätestens innerhalb von 3 Tagen) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2011/S 236-382208 (2011-12-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-12-05)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-12-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 237-411313
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 236-382208
ABl. S-Ausgabe: 237

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-11-14 📅
Name: SKE Facility Management GmbH
Postanschrift: Siegmund-Schuckert-Straße 3
Postort: Mannheim
Postleitzahl: 68199
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Bezirksregierung Düsseldorf
Telefon: +49 2114753637 📞
Fax: +49 2114753131 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (d. h. spätestens innerhalb von 3 Tagen) gerügt hat,
Quelle: OJS 2013/S 237-411313 (2013-12-05)