Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38 000 Patienten stationär und rund 50 000 Patienten ambulant versorgt. Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt im Rahmen eines Teilnahmewettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren, einen Auftrag für ein „Integriertes klinisches Arbeitsplatzsystem“ (nachfolgend KAS) als klinisches Kernsystem im Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH zu vergeben. Das KAS muss u.a. folgende integrierte Funktionalitäten erfüllen: — Software für den Medikationsprozess, — OP-Management, — Prozessmanagement Herzchirurgie, — Zuweiserportal, — Abrechnung Ambulanzen/MVZ sowie Realisierung der Schnittstellen zu SAP (IS-H) sowie zu den vorhandenen Abteilungs- und Spezialsystemen der Labor-, Funktions- und bildgebenden Diagnostik (RIS/PACS) und einem Dokumentenmanagementsystem mit elektronischem Langzeitarchiv über einen Kommunikationsserver sowie Anbindung ausgewählter medizinischer Messplätze und Geräte.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-02-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-01-17.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-01-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Medizinsoftwarepaket
Menge oder Umfang:
Lieferung, Implementierung, flächendeckende Einführung und Support eines mandantenfähigen integrierten medizinischen Informationssystems als klinisches Kernsystem für Medizin und Pflege für die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH und ihre Tochtergesellschaften wie z.B. MVZ Medizinisches Versorgungszentrum der Klinikum Ludwigshafen GmbH, mit durchgängiger Auftrags- und Befundkommunikation, Termin- und Ressourcenmanagement, OP-Management, Workflowunterstützung zur Optimierung von Behandlungs- und Entscheidungsprozessen (einschließlich klinischer Pfade), Realisierung einer elektronischen Patientenakte, Warnfunktionen bei Risikosituationen, z.B. zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit, sowie der Möglichkeit der Einbeziehung mobiler Endgeräte.Die Anbindung der bestehenden Systemlandschaft des Klinikums wie Patientenmanagement SAP (IS-H), LIS (Swisslab), RIS/PACS (Syngo Workflow/Syngo Imaging), Dokumentenarchiv (SHA - Soarian Health Archive), diverse Abteilungssysteme sowie ausgewählte medizinische Messplätze und Geräte ist dabei unabdingbar.
Lieferung, Implementierung, flächendeckende Einführung und Support eines mandantenfähigen integrierten medizinischen Informationssystems als klinisches Kernsystem für Medizin und Pflege für die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH und ihre Tochtergesellschaften wie z.B. MVZ Medizinisches Versorgungszentrum der Klinikum Ludwigshafen GmbH, mit durchgängiger Auftrags- und Befundkommunikation, Termin- und Ressourcenmanagement, OP-Management, Workflowunterstützung zur Optimierung von Behandlungs- und Entscheidungsprozessen (einschließlich klinischer Pfade), Realisierung einer elektronischen Patientenakte, Warnfunktionen bei Risikosituationen, z.B. zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit, sowie der Möglichkeit der Einbeziehung mobiler Endgeräte.Die Anbindung der bestehenden Systemlandschaft des Klinikums wie Patientenmanagement SAP (IS-H), LIS (Swisslab), RIS/PACS (Syngo Workflow/Syngo Imaging), Dokumentenarchiv (SHA - Soarian Health Archive), diverse Abteilungssysteme sowie ausgewählte medizinische Messplätze und Geräte ist dabei unabdingbar.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Medizinsoftwarepaket📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Bremserstraße 79
Postleitzahl: 67063
Postort: Ludwigshafen am Rhein
Kontakt
Internetadresse: http://www.klilu.de🌏
E-Mail: ausschreibung-10086@klilu.de📧
— Das Verfahren beinhaltet 2 Stufen. In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden die Bewerber aufgefordert, entsprechend der Beschreibung des Beschaffungsvorhabens und der genannten Teilnahmebedingungen sich um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) zu bewerben,
— Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmewettbewerb Klinisches Arbeitsplatzsystem“ bis zum genannten Schlusstermin (siehe IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzugeben oder postalisch einzureichen.
Eventuelle Rückfragen sind an die unter I.1) genannte Kontaktstelle ausschließlich per Email zu richten.
— Bindefrist: 31.12.2011.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlags- und Bindefrist angemessen zu verlängern, wenn das erforderlich wird, insbesondere im Fall eines Nachprüfungsverfahrens.
— Das Verfahren beinhaltet 2 Stufen. In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden die Bewerber aufgefordert, entsprechend der Beschreibung des Beschaffungsvorhabens und der genannten Teilnahmebedingungen sich um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) zu bewerben,
— Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmewettbewerb Klinisches Arbeitsplatzsystem“ bis zum genannten Schlusstermin (siehe IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzugeben oder postalisch einzureichen.
Eventuelle Rückfragen sind an die unter I.1) genannte Kontaktstelle ausschließlich per Email zu richten.
— Bindefrist: 31.12.2011.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlags- und Bindefrist angemessen zu verlängern, wenn das erforderlich wird, insbesondere im Fall eines Nachprüfungsverfahrens.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen am Rhein gGmbH ist ein Krankenhaus der Maximalversorgung mit 940 Planbetten. In 15 Kliniken und 5 Instituten werden jährlich ca. 38 000 Patienten stationär und rund 50 000 Patienten ambulant versorgt.
Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt im Rahmen eines Teilnahmewettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren, einen Auftrag für ein „Integriertes klinisches Arbeitsplatzsystem“ (nachfolgend KAS) als klinisches Kernsystem im Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH zu vergeben.
Die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH beabsichtigt im Rahmen eines Teilnahmewettbewerb mit anschließendem Verhandlungsverfahren, einen Auftrag für ein „Integriertes klinisches Arbeitsplatzsystem“ (nachfolgend KAS) als klinisches Kernsystem im Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH zu vergeben.
Das KAS muss u.a. folgende integrierte Funktionalitäten erfüllen:
— Software für den Medikationsprozess,
— OP-Management,
— Prozessmanagement Herzchirurgie,
— Zuweiserportal,
— Abrechnung Ambulanzen/MVZ
sowie Realisierung der Schnittstellen zu SAP (IS-H) sowie zu den vorhandenen Abteilungs- und Spezialsystemen der Labor-, Funktions- und bildgebenden Diagnostik (RIS/PACS) und einem Dokumentenmanagementsystem mit elektronischem Langzeitarchiv über einen Kommunikationsserver sowie Anbindung ausgewählter medizinischer Messplätze und Geräte.
sowie Realisierung der Schnittstellen zu SAP (IS-H) sowie zu den vorhandenen Abteilungs- und Spezialsystemen der Labor-, Funktions- und bildgebenden Diagnostik (RIS/PACS) und einem Dokumentenmanagementsystem mit elektronischem Langzeitarchiv über einen Kommunikationsserver sowie Anbindung ausgewählter medizinischer Messplätze und Geräte.
Menge oder Umfang:
Lieferung, Implementierung, flächendeckende Einführung und Support eines mandantenfähigen integrierten medizinischen Informationssystems als klinisches Kernsystem für Medizin und Pflege für die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH und ihre Tochtergesellschaften wie z.B. MVZ Medizinisches Versorgungszentrum der Klinikum Ludwigshafen GmbH, mit durchgängiger Auftrags- und Befundkommunikation, Termin- und Ressourcenmanagement, OP-Management, Workflowunterstützung zur Optimierung von Behandlungs- und Entscheidungsprozessen (einschließlich klinischer Pfade), Realisierung einer elektronischen Patientenakte, Warnfunktionen bei Risikosituationen, z.B. zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit, sowie der Möglichkeit der Einbeziehung mobiler Endgeräte.
Lieferung, Implementierung, flächendeckende Einführung und Support eines mandantenfähigen integrierten medizinischen Informationssystems als klinisches Kernsystem für Medizin und Pflege für die Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH und ihre Tochtergesellschaften wie z.B. MVZ Medizinisches Versorgungszentrum der Klinikum Ludwigshafen GmbH, mit durchgängiger Auftrags- und Befundkommunikation, Termin- und Ressourcenmanagement, OP-Management, Workflowunterstützung zur Optimierung von Behandlungs- und Entscheidungsprozessen (einschließlich klinischer Pfade), Realisierung einer elektronischen Patientenakte, Warnfunktionen bei Risikosituationen, z.B. zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit, sowie der Möglichkeit der Einbeziehung mobiler Endgeräte.
Die Anbindung der bestehenden Systemlandschaft des Klinikums wie Patientenmanagement SAP (IS-H), LIS (Swisslab), RIS/PACS (Syngo Workflow/Syngo Imaging), Dokumentenarchiv (SHA - Soarian Health Archive), diverse Abteilungssysteme sowie ausgewählte medizinische Messplätze und Geräte ist dabei unabdingbar.
Die Anbindung der bestehenden Systemlandschaft des Klinikums wie Patientenmanagement SAP (IS-H), LIS (Swisslab), RIS/PACS (Syngo Workflow/Syngo Imaging), Dokumentenarchiv (SHA - Soarian Health Archive), diverse Abteilungssysteme sowie ausgewählte medizinische Messplätze und Geräte ist dabei unabdingbar.
Beschreibung der Optionen: Abschluss eines Pflegevertrages gemäß EVB-IT Pflege.
Referenznummer: 2011-001-GF
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 67063 Ludwigshafen am Rhein, DEUTSCHLAND, Bremserstr. 79.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Anmerkungen zu allen Nachweisen/Eigenerklärungen, die nach diesem Abschnitt III.2 gefordert sind:
— Alle nachfolgend genannten Nachweise und Eigenerklärungen in diesem gesamten Abschnitt III.2 dürfen nicht älter als ein halbes Jahr sein,
— Alle Nachweise sind in deutscher Sprache einzureichen. Nachweisen in fremder Sprache sind Übersetzungen in deutscher Sprache beizufügen, anderenfalls können sie nicht gewertet werden,
— Der Auftraggeber behält sich gemäß § 7 EG Abs. 13 VOL/A 2009 das Recht vor, fehlende Nachweise und /oder Eigenerklärungen nachzufordern.
Nachweise/Eigenerklärungen:
1. Kurze Unternehmensbeschreibung und Beschreibung der Konzernstruktur (sofern der Bewerber konzernzugehörig ist) inklusive Liste der verbundenen Unternehmen sowie Nennung der Gesellschafter und ihrer Anteile;
2. Nachweis (z.B. Handelsregisterauszug), dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist (§ 7 EG Abs. 8 VOL/A 2009);
2. Nachweis (z.B. Handelsregisterauszug), dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist (§ 7 EG Abs. 8 VOL/A 2009);
3. Nachweis über die Angebotslegitimation der für den Bewerber handelnden Person/en in Bezug auf dieses Vergabeverfahren;
4. Gültige Nachweise über die Zahlung von Steuern und SV-Beiträgen sowie aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft und der Krankenkasse;
5. Eigenerklärung, dass:
a) über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet ist oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist (§ 6 EG Abs. 6 a VOL/A 2009) und
b) dass sich der Bewerber/Bieter nicht in Liquidation befindet (§ 6 EG Abs. 6 b VOL/A 2009);
6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, in den letzten 3 Jahren nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 6 EG Abs. 6 c VOL/A 2009);
6. Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine Person, deren Verhalten dem Bewerber zuzurechnen ist, in den letzten 3 Jahren nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (§ 6 EG Abs. 6 c VOL/A 2009);
7. Eigenerklärung, dass der Bewerber von keiner öffentlichen Stelle nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A 2009, § 6a Abs. 1 Nr. 1 VOB/A 2009 oder § 4 Abs. 6 VOF 2009 von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen worden ist;
8. Eigenerklärung, dass bei der Auftragsdurchführung nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt werden, die in ausreichendem Maße über Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen;
9. Eigenerklärung des Bieters, auf Anforderung des Auftraggebers eine Bankbürgschaft nach den Vorgaben des Auftraggebers im Einklang mit § 18 VOL/B zu stellen;
10. Eigenerklärung, dass der Bewerber im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat (§ 6 EG Abs. 6 e VOL/A 2009).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Bestätigung der Versicherung, dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen besteht bzw., wenn die Deckungssumme bei der bestehenden Versicherung nicht erreicht sind, eine Verpflichtungserklärung der Versicherung des Bewerbers, dass sie bereit ist, die Mindestdeckungssummen für die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung des Bewerbers im Auftragsfall wie folgt zu erhöhen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Bestätigung der Versicherung, dass eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit den unten genannten Deckungssummen besteht bzw., wenn die Deckungssumme bei der bestehenden Versicherung nicht erreicht sind, eine Verpflichtungserklärung der Versicherung des Bewerbers, dass sie bereit ist, die Mindestdeckungssummen für die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung des Bewerbers im Auftragsfall wie folgt zu erhöhen:
— Sachschäden: 5 000 000 EUR,
— Personenschäden: 5 000 000 EUR,
— Vermögensschäden: 500 000 EUR
für jeweils mindestens 2 Schadensfälle pro Kalenderjahr;
2. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen der letzten 3 Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist;
3. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Kreditinstitutes;
4. Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistung, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre, sowie Angabe des Anteils davon im deutschsprachigen Raum (absolut und in Prozent), Angaben jeweils exklusiv Umsatzsteuer;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Eigenerklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen Leistung, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre, sowie Angabe des Anteils davon im deutschsprachigen Raum (absolut und in Prozent), Angaben jeweils exklusiv Umsatzsteuer;
5. Entwicklung der Mitarbeiterzahlen nach Bereichen in den letzten 3 Jahren;
6. Anteil der Mitarbeiter mit abgeschlossener medizinisch-pflegerischer Ausbildung (Ärzte, Pflegepersonen, Funktionspersonal, absolut und in Prozent) nach Bereichen in den letzten 3 Jahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzliste über die maximal fünf wesentlichen, mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen aus den letzten drei Jahren im Produktivbetrieb in Häusern mit mindestens 800 Betten, jeweils mit Angaben zu:
— Auftraggeber mit Name/Firma und Anschrift,
— Auftragsgegenstand,
— Systemkonfiguration,
— Anzahl Arbeitsplätze,
— Laufzeit [von-bis-Angabe],
— evtl. Nachunternehmer mit Benennung der erbrachten Teilleistung,
— Ansprechpartner unter Angabe einer Email Adresse und/oder Telefonnummer, der die Angaben in der Referenzliste bestätigt und befugt ist, zur Qualität der Auftragserfüllung Angaben zu machen;
2. Nennung von mindestens 2 produktiven Referenzen zur Vernetzung mit anderen medizinischen Leistungserbringern unter Angabe eines Ansprechpartners mit Kontaktdaten;
3. Benennung der Gesamtzahl der realisierten Installationen des angebotenen klinischen Systems einschließlich der hauptsächlichen Anwendungsbereiche;
4. Nachweis von Zertifikaten und Angaben zum eingesetzten Qualitätssicherungssystem;
5. Angabe der Personalressourcen des Bewerbers im Support, in der Entwicklung und in der Projektierung;
6. Incident-Management: Angaben zum Service und Support, insbesondere zum 7x24-Service, zur Verfügbarkeit von deutschsprachigem Servicepersonal, zu Supportmodellen und -levels, Standardsupportzeiten, Reaktionszeiten etc.);
7. Angaben zu Schnittstellenformaten, die vom System unterstützt werden (z.B. welche HL7- Versionen) sowie zur IHE-Konformität (z.B. Teilnahme am IHE Connectathon);
8. Angaben zu zusätzlich obligatorisch erforderlichen Produkten Dritter;
9. Angaben zu erforderlichen Datenbanken;
10. Angaben zu erforderlichen Betriebssystemen (client- und serverseitig);
11. Change-Management: Angaben zur Verfügbarkeit der Produkt- und Systemspezialisten im Supportfall und bei spezifischen Systemanpassungen;
12. Angabe der Vorgaben zum Client-Server-Konzept sowie zur erforderlicher Hardware (Client, Server, Netz, andere);
13. Angabe der Vorgaben zum Einsatz Thin Clients und Fat Clients sowie zum Einsatz mobiler Geräte;
14. Angabe der Vorgaben zum Einsatz graphischer Oberflächen in allen Applikationen;
15. Angaben zu Prinzipien für die Kopplung medizinischer Messplätze und Geräte;
16. Benennung von Strategien und Referenzen für die Anbindung des Systems über Schnittstellen an z.B. SAP IS-H, SAP ERP 6.0, RIS/PACS (Siemens syngo suite), DMS (Siemens Soarian Health Archiv) mit elektronischem Langzeitarchiv, Kommunikationsserver (Sun Microsystems eGate) etc.;
16. Benennung von Strategien und Referenzen für die Anbindung des Systems über Schnittstellen an z.B. SAP IS-H, SAP ERP 6.0, RIS/PACS (Siemens syngo suite), DMS (Siemens Soarian Health Archiv) mit elektronischem Langzeitarchiv, Kommunikationsserver (Sun Microsystems eGate) etc.;
17. Angaben zur Implementierungsstrategie und zu Schulungsmaßnahmen (Kurzdarstellung des Einführungskonzepts mit Zeitschiene);
18. Erklärung, dass die Pflege der Software über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren gemäß den gesetzlichen Bestimmungen gewährleistet wird;
19. Erklärung, dass die Softwareoberflächen nebst Hilfefunktionen und Bedienungsanleitungen in deutscher Sprache abgefasst sind, die Pflege der Softwareoberflächen in Deutsch sichergestellt ist;
20. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bewerber unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt;
21. Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität; bei Bewerbergemeinschaften und/oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist eine Darstellung, wie das Qualitätsmanagement in der Bewerbergemeinschaft organisiert werden soll, beizufügen. Es ist deutlich zu machen, auf welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. auf welche agierenden Unternehmen sich die jeweilige Aussage bezieht;
21. Beschreibung der technischen Ausrüstung und der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität; bei Bewerbergemeinschaften und/oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist eine Darstellung, wie das Qualitätsmanagement in der Bewerbergemeinschaft organisiert werden soll, beizufügen. Es ist deutlich zu machen, auf welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. auf welche agierenden Unternehmen sich die jeweilige Aussage bezieht;
22. Angaben über die technische Leitung oder die technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht, und zwar insbesondere über diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gewährleistungsbürgschaft 5 % der Auftragssumme und Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe der Anzahlung bis Abnahme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Wird im Vertrag nach EVB-IT festgelegt.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber- und Bietergemeinschaften werden wie Einzelbewerber und -bieter behandelt. Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft hat mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern verbindlich unterzeichnete Erklärung abzugeben,
1. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
2. in der alle Mitglieder aufgeführt sind;
3. in der der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter (Federführer) bezeichnet ist;
4. dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
5. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften, auch über die Auflösung der Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaft hinaus;
6. dass die Bewerber-/Bietergemeinschaft ggf. als Generalunternehmer (GU) auftritt.
Die nachfolgend geforderten Nachweise/Eigenerklärungen sind für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu erbringen; andernfalls führt dies zum Ausschluss aus diesem Vergabeverfahren.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Das neue System muss parallel zum alten vorhandenen System installiert und getestet werden,
— Beabsichtigt ein Bewerber bzw. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten (Nachunternehmer) zu erbringen, werden die Handlungen des Dritten dem Bewerber bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft zugerechnet,
— Der Auftraggeber behält sich vor, dem Bewerber bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft im Rahmen des Verhandlungsverfahrens geeignete und bewährte Nachunternehmer vorzuschlagen und ggf. vom Bewerber bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft ausgewählte Nachunternehmer abzulehnen.
— Der Auftraggeber behält sich vor, dem Bewerber bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft im Rahmen des Verhandlungsverfahrens geeignete und bewährte Nachunternehmer vorzuschlagen und ggf. vom Bewerber bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft ausgewählte Nachunternehmer abzulehnen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Unterlagen werden den Bewerbern auf Antrag gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 20,00 EUR in digitaler Form zugeschickt.
Die Schutzgebühr, die nicht erstattet wird, ist per Einzahlungsbeleg oder Verrechnungsscheck mit dem Vermerk "Teilnahmewettbewerb Klinisches Arbeitsplatzsystem" zusammen mit dem Teilnahmeantrag an die oben genannte Kontaktstelle zu entrichten.
Bei Zahlung per Überweisung ist dem Teilnahmeantrag ein Überweisungsbeleg beizufügen. Die Versendung der Unterlagen erfolgt erst nach Zahlungseingang auf folgendem Bankkonto:
Sparkasse Vorderpfalz.
BLZ: 54550010.
Kto.-Nr. 92700.
Kontoinhaber: Klinikum der Stadt Ludwigshafen gGmbH.
Buchungszeichen: „KAS“ – 163742.
IBAN: DE_56_5455_0010_0000_0927_00.
Swiftcode: LUHSDE6A.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-03-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum der Stadt Ludwigshafen gemeinnützige GmbH
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Informationstechnologie & Medizinische Dokumentation (IT Management)
Herrn Venus (GBL Infrastruktur)
Internetadresse: www.klilu.de🌏
Name: IfK Institut für Krankenhauswesen Braunschweig
Postanschrift: Harnackstraße 4
Postort: Braunschweig
Postleitzahl: 38116
Kontaktperson: IfK Institut für Krankenhauswesen Braunschweig
Herrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Riedel
E-Mail: info@ifk-bs.de📧
URL für weitere Informationen: http://www.ifk-bs.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2011-08-01 📅
Datum des Endes: 2013-06-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2011-001-GF
Zusätzliche Informationen
— Das Verfahren beinhaltet 2 Stufen. In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden die Bewerber aufgefordert, entsprechend der Beschreibung des Beschaffungsvorhabens und der genannten Teilnahmebedingungen sich um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) zu bewerben,
— Das Verfahren beinhaltet 2 Stufen. In der ersten Stufe (Teilnahmewettbewerb) werden die Bewerber aufgefordert, entsprechend der Beschreibung des Beschaffungsvorhabens und der genannten Teilnahmebedingungen sich um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (2. Stufe) zu bewerben,
— Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmewettbewerb Klinisches Arbeitsplatzsystem“ bis zum genannten Schlusstermin (siehe IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzugeben oder postalisch einzureichen.
— Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Teilnahmewettbewerb Klinisches Arbeitsplatzsystem“ bis zum genannten Schlusstermin (siehe IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle abzugeben oder postalisch einzureichen.
Eventuelle Rückfragen sind an die unter I.1) genannte Kontaktstelle ausschließlich per Email zu richten.
— Bindefrist: 31.12.2011.
Der Auftraggeber behält sich vor, die Zuschlags- und Bindefrist angemessen zu verlängern, wenn das erforderlich wird, insbesondere im Fall eines Nachprüfungsverfahrens.
Software von Drittherstellern: für Qualitätssicherung (3M); für Tumordokumentation (E&L).
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ludwigshafen am Rhein.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Kosten (30)
2. Zweckmäßigkeit der Lösung (30)
3. Vollständigkeit der Lösung (20)
4. Qualität der Lösung (10)
5. Qualität Servicekonzept (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-10-20 📅
Name: Siemens AG
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 25
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66111
Land: Deutschland 🇩🇪 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Harald Venus
Quelle: OJS 2011/S 213-347121 (2011-11-03)