Projekt: Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz. Auftrag: Allgemeine Beratung und Entwicklung einer Versicherungskonzeption; Vorbereitung und Begleitung der europaweiten Ausschreibung der Versicherungen; Betreuung und Beratung während der Projektlaufzeit, inkl. Nachhaftung in Vertrags- und Schadensangelegenheiten (Versicherungsmakler- und Versicherungsberatertätigkeiten gem. § 59 Abs. 3 und 4 Versicherungsvertragsgesetz)
Siehe II.1.1 sowie: Beschreibung der Baumaßnahme: Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln werden die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – unter Einbeziehung der Sanierung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Die Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus und in den Opernterrassen sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden. Gegenstand der Baumaßnahme ist zudem eine nachträgliche Unterbauung des kleinen Offenbachplatzes, des Kantinenhofs sowie des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse. Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eine Größenordnung von mind. rd. 43 000 cbm und optional bis zu rd. 64 500 cbm. Gegenstand der Sanierungsmaßnahme ist ebenso die Wiederherstellung/Gestaltung der beiden Platzanlagen großer und kleiner Offenbachplatz und des Kantinenhof sowie der ergänzenden Fußgängerbereiche, die für Baustelleneinrichtungen genutzt werden müssen. Der Offenbachplatz mit angrenzender Nord-Süd-Fahrt ist als Bodendenkmal in der Liste der Bodendenkmäler der Stadt Köln erfasst. Derzeit kann davon ausgegangen werden, dass im gesamten Baufeld bis zu einer Tiefe von 48,00 m über NN vollflächig archäologische Grabungen stattfinden werden. Die erforderlichen Planungsleistungen werden durch einzelne Dienstleister (Architekten, Fachplaner) erbracht. Für die Ausführung der Baumaßnahmen ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabe vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Bauphase erfolgt ggf. im 2-Schicht-Betrieb (Früh- und Spätschicht). Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten); 3. Größenordnung: rd. 298 500 cbm BRI. Die Kosten liegen bei ca. 253 000 000 EUR brutto (KG 200-700). Beschreibung der beabsichtigten Vergabe: Die Stadt Köln als Bauherrin (nachfolgend „Auftraggeber“) beabsichtigt, die Risiken im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „Sanierung Oper/Schauspiel“ zu versichern. Es ist vorgesehen, eine „Projekt-Versicherung“ abzuschließen. Diese soll für die gesamte Projektlaufzeit, insbesondere Planung, Ausführung und Mängelbeseitigung (auch nach Inbetriebnahme des fertig gestellten Bauvorhabens) gelten und soll aus folgenden Bausteinen bestehen: — Haftpflichtversicherung für den Bauherrn, die Unternehmer, Planer, Subunternehmer, den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator, — Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenversicherung, — Bauleistungsversicherung inkl. Feuerversicherung, — evtl. Abschluss einer Bauleistungsbetriebsunterbrechungsversicherung. Aufgabe des Auftragnehmers ist es, den Auftraggeber in allen das Bauvorhaben betreffenden versicherungstechnisch relevanten Fragen zu beraten und bei der europaweiten Ausschreibung umfassend zu unterstützen. Aufgrund der Höhe der zu erwartenden Versicherungsprämie ist die Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens zwingend erforderlich. Das Vergabeverfahren soll von einem versierten Berater/ Beratungsunternehmen begleitet werden. Des Weiteren umfasst der Auftrag die Betreuung der abgeschlossenen Versicherungsverträge für den Auftraggeber sowie dessen Beratung bei der Geltendmachung von Ansprüchen aus den Versicherungsverträgen im Schadensfall während der gesamten Projektphase bis zum Ablauf der Versicherungsverträge einschließlich des Nachhaftungszeitraums. Die Aufgaben im Einzelnen werden wie folgt beschrieben: 1. Allgemeine Beratung und Entwicklung einer Versicherungskonzeption, insbesondere: 1.1. Risikoanalyse, inkl. Empfehlungen zu Laufzeiten, Haftungsdauer; 1.2. Kostenschätzung zu den einzelnen Versicherungsleistungen; 1.3. Kosten-Nutzen-Analyse; 1.4. Erarbeitung eines Versicherungskonzeptes; 1.5. Beratung bei der Findung einer geeigneten Struktur für eine Projekt-Versicherung, insbesondere Erstellung einer Risikoanalyse und Erarbeitung der Eckdaten für die Deckungs- und Versicherungssummen, der Selbstbehalte und der Nachhaftung. 2. Vorbereitung und Begleitung der europaweiten Ausschreibung der Versicherungsleistung, insbesondere: 2.1. Strukturierung einer Versicherungslösung, sowie Erstellung eines Entwurfes für den Versicherungsvertrag oder von einzelnen Bausteinen oder Klauseln; 2.2. Aufteilung in Lose; 2.3. Begleitung, Unterstützung, Beratung sowie Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, Rechts- und Versicherungsamt, Projektsteuerung und Vergabeamt; 2.4. Erstellen und Überwachen eines mit dem Auftraggeber abgestimmten Zeitplans zum Vergabeverfahren unter Beachtung aller vergabe- und abwicklungsrelevanten Fristen; 2.5. Soweit angefordert, Vorbereitung einer Vorinformation über die geplante Ausschreibung zur Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union; 2.6. Dokumentation der Verhandlungen und der rechnerischen und fachlichen Prüfung. Erstellen eines Ergebnisberichtes; 2.7. Zusammenstellen, Prüfen und Auswerten der für die Ausschreibung erforderlichen Daten einschließlich einer Vergabeempfehlung; 2.8. Bearbeitung und Dokumentation von Fragen, Hinweisen und Rügen der Bieter im gesamten Vergabeverfahren; 2.9. Vorbereitung und Teilnahme an allen Vergabeverhandlungen nach Weisung und unter Beteiligung des Projektteams Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers; 2.10. Erläuterung und Beratung der Ergebnisse der Ausschreibung einschließlich der Teilnahme an Besprechungsterminen des Auftraggebers; 2.11. Soweit erforderlich: Überarbeitung und Präzisierung der Ausschreibungsunterlagen zur Durchführung einer zweiten Angebotsrunde inkl. Auswertung der zweiten Angebotsrunde nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers; 2.12. Nach Zuschlagerteilung: Vorbereiten der Bieterinformationsschreiben an die nicht berücksichtigten Bieter und Zuschlagsschreiben an die erfolgreichen Bieter nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers und Versendung der Bieterinformation an die nicht berücksichtigten Bieter; 2.13. Prüfung bzw. Erstellen der Versicherungsdokumente bis zur Unterschriftsreife; 2.14. Prüfung der Angebote auf Vollständigkeit sowie rechnerische und fachliche Richtigkeit gem. VOL/A nebst Prüfung, ob die Bieter die Anforderungen zur Teilnahme erfüllen; 2.15. Klären der wesentlichen versicherungsrechtlichen und wirtschaftlichen Details; 2.16. Ermitteln des wirtschaftlichsten Angebotes auf Grundlage der rechnerischen und fachlichen Prüfung, insbesondere anhand der Beiträge und Selbstbehalte; 2.17. Vorbereitung und Versendung des Bekanntmachungstextes über den erteilten Auftrag zur Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Sämtliche Verhandlungen während der gesamten Projektphase finden in Köln statt. 3. Betreuung und Beratung während Projektlaufzeit, inkl. Nachhaftung in Vertrags- und Schadenangelegenheiten, insbesondere: 3.1. Erstellen eines Versicherungshandbuches und Schulung der involvierten städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; 3.2. Prüfung der Rechnungen der beteiligten Versicherer; 3.3. Zentrale Anlaufstelle für alle Versicherungsfragen; 3.4. Beratung des Auftraggebers und dessen Projektsteuerers bei Schadensmeldungen an Versicherer; 3.5. Prüfung der Schadensmeldungen an die jeweiligen Versicherer sowie weitere Koordination und Organisation der Schadensbearbeitung unter Beachtung der Schadensminderungspflicht und Sicherstellung eines größtmöglichen Baufortschritts; 3.6. Vertretung der Bauherren- und Versicherungsnehmerinteressen gegenüber Versicherern unter Beachtung des Rechtsdienstleistungsgesetzes; 3.7. Laufender Informationstransfer und Abstimmung mit dem Auftraggeber; 3.8. Erstellung einer halbjährlichen Schadensübersicht einschließlich Darstellung der Schadenreserven. Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2. Eine losweise Vergabe der Versicherungsmakler- bzw. -beratertätigkeiten ist nicht beabsichtigt. Die Beratungsleistung ist nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, dem Rechts- und Versicherungsamt des Auftraggebers und dem Projektsteuerer zu erbringen. Bewerber müssen entweder Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sein, die in ihrem Sitzland über eine entsprechende Zulassung verfügen (z.B. § 34d GewO, § 34e GewO). Versicherungsberater in diesem Sinne ist, wer gewerbsmäßig Dritte über Versicherungen berät, ohne von einem Versicherungsunternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil zu erhalten oder von ihm in anderer Weise abhängig zu sein. Versicherungsmakler ist, wer gewerbsmäßig Dritte bei der Vereinbarung, Änderung oder Prüfung rechtlich berät und die Vermittlung von Versicherungsverträgen übernimmt, ohne von einem Versicherer oder Versicherungsvertreter damit betraut zu sein. Berater, die von Versicherern oder Versicherungsvertretern damit betraut sind, Versicherungsverträge zu vermitteln oder zu verwalten, können kein Angebot abgeben. Bewerbungen von gebundenen Versicherungsvermittlern (Versicherungsvertreter gem. § 59 Abs. 2 VVG) sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren. Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem Projektsteuerer sowie mit den Objekt- und Fachplanern verflochtenen Dienstleisters sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung des Versicherungsmaklers oder -beraters: voraussichtlich Frühjahr 2011; 2. Baustelleneinrichtung, geplant 5/2012; 3. Planung und Realisierung: ca. 4 Jahre; 4. Übergabe an den Nutzer: 6/2015; 5. Projektabschluss: im Nachgang.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-04-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-03-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienste von Versicherungsmaklern
Menge oder Umfang:
Gemäß Ziff. II.1.5 „Beschreibung/Gegenstand des Auftrags“ (Versicherungsmakler- bzw. Versicherungsberatertätigkeiten).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienste von Versicherungsmaklern📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de🌏
E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.de📧
Telefon: +49 22122123647📞
Fax: +49 22122126272 📠
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ gekennzeichnet ist, einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ per Telefax an +49-(0)30-21 75 18 59 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens am 18.4.2011, 16:00 Uhr, eingegangen sind.
Weitergehende Informationen zum Projekt (Machbarkeitsstudie) können unter http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html eingesehen werden.
Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Hinweis zu Ziff. IV.2.1: Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ gekennzeichnet ist, einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ per Telefax an +49-(0)30-21 75 18 59 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens am 18.4.2011, 16:00 Uhr, eingegangen sind.
Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Hinweis zu Ziff. IV.2.1: Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Siehe II.1.1 sowie:
Beschreibung der Baumaßnahme:
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln werden die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – unter Einbeziehung der Sanierung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Die Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus und in den Opernterrassen sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln werden die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – unter Einbeziehung der Sanierung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Die Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus und in den Opernterrassen sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.
Gegenstand der Baumaßnahme ist zudem eine nachträgliche Unterbauung des kleinen Offenbachplatzes, des Kantinenhofs sowie des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse.
Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eine Größenordnung von mind. rd. 43 000 cbm und optional bis zu rd. 64 500 cbm.
Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eine Größenordnung von mind. rd. 43 000 cbm und optional bis zu rd. 64 500 cbm.
Gegenstand der Sanierungsmaßnahme ist ebenso die Wiederherstellung/Gestaltung der beiden Platzanlagen großer und kleiner Offenbachplatz und des Kantinenhof sowie der ergänzenden Fußgängerbereiche, die für Baustelleneinrichtungen genutzt werden müssen. Der Offenbachplatz mit angrenzender Nord-Süd-Fahrt ist als Bodendenkmal in der Liste der Bodendenkmäler der Stadt Köln erfasst. Derzeit kann davon ausgegangen werden, dass im gesamten Baufeld bis zu einer Tiefe von 48,00 m über NN vollflächig archäologische Grabungen stattfinden werden.
Gegenstand der Sanierungsmaßnahme ist ebenso die Wiederherstellung/Gestaltung der beiden Platzanlagen großer und kleiner Offenbachplatz und des Kantinenhof sowie der ergänzenden Fußgängerbereiche, die für Baustelleneinrichtungen genutzt werden müssen. Der Offenbachplatz mit angrenzender Nord-Süd-Fahrt ist als Bodendenkmal in der Liste der Bodendenkmäler der Stadt Köln erfasst. Derzeit kann davon ausgegangen werden, dass im gesamten Baufeld bis zu einer Tiefe von 48,00 m über NN vollflächig archäologische Grabungen stattfinden werden.
Die erforderlichen Planungsleistungen werden durch einzelne Dienstleister (Architekten, Fachplaner) erbracht. Für die Ausführung der Baumaßnahmen ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabe vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Bauphase erfolgt ggf. im 2-Schicht-Betrieb (Früh- und Spätschicht).
Die erforderlichen Planungsleistungen werden durch einzelne Dienstleister (Architekten, Fachplaner) erbracht. Für die Ausführung der Baumaßnahmen ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabe vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Bauphase erfolgt ggf. im 2-Schicht-Betrieb (Früh- und Spätschicht).
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten); 3. Größenordnung: rd. 298 500 cbm BRI. Die Kosten liegen bei ca. 253 000 000 EUR brutto (KG 200-700).
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume; 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten); 3. Größenordnung: rd. 298 500 cbm BRI. Die Kosten liegen bei ca. 253 000 000 EUR brutto (KG 200-700).
Beschreibung der beabsichtigten Vergabe:
Die Stadt Köln als Bauherrin (nachfolgend „Auftraggeber“) beabsichtigt, die Risiken im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „Sanierung Oper/Schauspiel“ zu versichern. Es ist vorgesehen, eine „Projekt-Versicherung“ abzuschließen. Diese soll für die gesamte Projektlaufzeit, insbesondere Planung, Ausführung und Mängelbeseitigung (auch nach Inbetriebnahme des fertig gestellten Bauvorhabens) gelten und soll aus folgenden Bausteinen bestehen:
Die Stadt Köln als Bauherrin (nachfolgend „Auftraggeber“) beabsichtigt, die Risiken im Zusammenhang mit der Baumaßnahme „Sanierung Oper/Schauspiel“ zu versichern. Es ist vorgesehen, eine „Projekt-Versicherung“ abzuschließen. Diese soll für die gesamte Projektlaufzeit, insbesondere Planung, Ausführung und Mängelbeseitigung (auch nach Inbetriebnahme des fertig gestellten Bauvorhabens) gelten und soll aus folgenden Bausteinen bestehen:
— Haftpflichtversicherung für den Bauherrn, die Unternehmer, Planer, Subunternehmer, den Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator,
— Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenversicherung,
— evtl. Abschluss einer Bauleistungsbetriebsunterbrechungsversicherung.
Aufgabe des Auftragnehmers ist es, den Auftraggeber in allen das Bauvorhaben betreffenden versicherungstechnisch relevanten Fragen zu beraten und bei der europaweiten Ausschreibung umfassend zu unterstützen. Aufgrund der Höhe der zu erwartenden Versicherungsprämie ist die Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens zwingend erforderlich. Das Vergabeverfahren soll von einem versierten Berater/ Beratungsunternehmen begleitet werden. Des Weiteren umfasst der Auftrag die Betreuung der abgeschlossenen Versicherungsverträge für den Auftraggeber sowie dessen Beratung bei der Geltendmachung von Ansprüchen aus den Versicherungsverträgen im Schadensfall während der gesamten Projektphase bis zum Ablauf der Versicherungsverträge einschließlich des Nachhaftungszeitraums.
Aufgabe des Auftragnehmers ist es, den Auftraggeber in allen das Bauvorhaben betreffenden versicherungstechnisch relevanten Fragen zu beraten und bei der europaweiten Ausschreibung umfassend zu unterstützen. Aufgrund der Höhe der zu erwartenden Versicherungsprämie ist die Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens zwingend erforderlich. Das Vergabeverfahren soll von einem versierten Berater/ Beratungsunternehmen begleitet werden. Des Weiteren umfasst der Auftrag die Betreuung der abgeschlossenen Versicherungsverträge für den Auftraggeber sowie dessen Beratung bei der Geltendmachung von Ansprüchen aus den Versicherungsverträgen im Schadensfall während der gesamten Projektphase bis zum Ablauf der Versicherungsverträge einschließlich des Nachhaftungszeitraums.
Die Aufgaben im Einzelnen werden wie folgt beschrieben:
1. Allgemeine Beratung und Entwicklung einer Versicherungskonzeption, insbesondere:
1.1. Risikoanalyse, inkl. Empfehlungen zu Laufzeiten, Haftungsdauer;
1.2. Kostenschätzung zu den einzelnen Versicherungsleistungen;
1.3. Kosten-Nutzen-Analyse;
1.4. Erarbeitung eines Versicherungskonzeptes;
1.5. Beratung bei der Findung einer geeigneten Struktur für eine Projekt-Versicherung, insbesondere Erstellung einer Risikoanalyse und Erarbeitung der Eckdaten für die Deckungs- und Versicherungssummen, der Selbstbehalte und der Nachhaftung.
2. Vorbereitung und Begleitung der europaweiten Ausschreibung der Versicherungsleistung, insbesondere:
2.1. Strukturierung einer Versicherungslösung, sowie Erstellung eines Entwurfes für den Versicherungsvertrag oder von einzelnen Bausteinen oder Klauseln;
2.2. Aufteilung in Lose;
2.3. Begleitung, Unterstützung, Beratung sowie Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung des Vergabeverfahrens nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, Rechts- und Versicherungsamt, Projektsteuerung und Vergabeamt;
2.4. Erstellen und Überwachen eines mit dem Auftraggeber abgestimmten Zeitplans zum Vergabeverfahren unter Beachtung aller vergabe- und abwicklungsrelevanten Fristen;
2.5. Soweit angefordert, Vorbereitung einer Vorinformation über die geplante Ausschreibung zur Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union;
2.6. Dokumentation der Verhandlungen und der rechnerischen und fachlichen Prüfung. Erstellen eines Ergebnisberichtes;
2.7. Zusammenstellen, Prüfen und Auswerten der für die Ausschreibung erforderlichen Daten einschließlich einer Vergabeempfehlung;
2.8. Bearbeitung und Dokumentation von Fragen, Hinweisen und Rügen der Bieter im gesamten Vergabeverfahren;
2.9. Vorbereitung und Teilnahme an allen Vergabeverhandlungen nach Weisung und unter Beteiligung des Projektteams Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers;
2.10. Erläuterung und Beratung der Ergebnisse der Ausschreibung einschließlich der Teilnahme an Besprechungsterminen des Auftraggebers;
2.11. Soweit erforderlich: Überarbeitung und Präzisierung der Ausschreibungsunterlagen zur Durchführung einer zweiten Angebotsrunde inkl. Auswertung der zweiten Angebotsrunde nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers;
2.11. Soweit erforderlich: Überarbeitung und Präzisierung der Ausschreibungsunterlagen zur Durchführung einer zweiten Angebotsrunde inkl. Auswertung der zweiten Angebotsrunde nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers;
2.12. Nach Zuschlagerteilung: Vorbereiten der Bieterinformationsschreiben an die nicht berücksichtigten Bieter und Zuschlagsschreiben an die erfolgreichen Bieter nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers und Versendung der Bieterinformation an die nicht berücksichtigten Bieter;
2.12. Nach Zuschlagerteilung: Vorbereiten der Bieterinformationsschreiben an die nicht berücksichtigten Bieter und Zuschlagsschreiben an die erfolgreichen Bieter nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers und Versendung der Bieterinformation an die nicht berücksichtigten Bieter;
2.13. Prüfung bzw. Erstellen der Versicherungsdokumente bis zur Unterschriftsreife;
2.14. Prüfung der Angebote auf Vollständigkeit sowie rechnerische und fachliche Richtigkeit gem. VOL/A nebst Prüfung, ob die Bieter die Anforderungen zur Teilnahme erfüllen;
2.15. Klären der wesentlichen versicherungsrechtlichen und wirtschaftlichen Details;
2.16. Ermitteln des wirtschaftlichsten Angebotes auf Grundlage der rechnerischen und fachlichen Prüfung, insbesondere anhand der Beiträge und Selbstbehalte;
2.17. Vorbereitung und Versendung des Bekanntmachungstextes über den erteilten Auftrag zur Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union.
Sämtliche Verhandlungen während der gesamten Projektphase finden in Köln statt.
3. Betreuung und Beratung während Projektlaufzeit, inkl. Nachhaftung in Vertrags- und Schadenangelegenheiten, insbesondere:
3.1. Erstellen eines Versicherungshandbuches und Schulung der involvierten städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter;
3.2. Prüfung der Rechnungen der beteiligten Versicherer;
3.3. Zentrale Anlaufstelle für alle Versicherungsfragen;
3.4. Beratung des Auftraggebers und dessen Projektsteuerers bei Schadensmeldungen an Versicherer;
3.5. Prüfung der Schadensmeldungen an die jeweiligen Versicherer sowie weitere Koordination und Organisation der Schadensbearbeitung unter Beachtung der Schadensminderungspflicht und Sicherstellung eines größtmöglichen Baufortschritts;
3.6. Vertretung der Bauherren- und Versicherungsnehmerinteressen gegenüber Versicherern unter Beachtung des Rechtsdienstleistungsgesetzes;
3.7. Laufender Informationstransfer und Abstimmung mit dem Auftraggeber;
3.8. Erstellung einer halbjährlichen Schadensübersicht einschließlich Darstellung der Schadenreserven.
Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2.
Eine losweise Vergabe der Versicherungsmakler- bzw. -beratertätigkeiten ist nicht beabsichtigt.
Die Beratungsleistung ist nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, dem Rechts- und Versicherungsamt des Auftraggebers und dem Projektsteuerer zu erbringen.
Bewerber müssen entweder Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sein, die in ihrem Sitzland über eine entsprechende Zulassung verfügen (z.B. § 34d GewO, § 34e GewO). Versicherungsberater in diesem Sinne ist, wer gewerbsmäßig Dritte über Versicherungen berät, ohne von einem Versicherungsunternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil zu erhalten oder von ihm in anderer Weise abhängig zu sein. Versicherungsmakler ist, wer gewerbsmäßig Dritte bei der Vereinbarung, Änderung oder Prüfung rechtlich berät und die Vermittlung von Versicherungsverträgen übernimmt, ohne von einem Versicherer oder Versicherungsvertreter damit betraut zu sein. Berater, die von Versicherern oder Versicherungsvertretern damit betraut sind, Versicherungsverträge zu vermitteln oder zu verwalten, können kein Angebot abgeben.
Bewerber müssen entweder Versicherungsberater oder Versicherungsmakler sein, die in ihrem Sitzland über eine entsprechende Zulassung verfügen (z.B. § 34d GewO, § 34e GewO). Versicherungsberater in diesem Sinne ist, wer gewerbsmäßig Dritte über Versicherungen berät, ohne von einem Versicherungsunternehmen einen wirtschaftlichen Vorteil zu erhalten oder von ihm in anderer Weise abhängig zu sein. Versicherungsmakler ist, wer gewerbsmäßig Dritte bei der Vereinbarung, Änderung oder Prüfung rechtlich berät und die Vermittlung von Versicherungsverträgen übernimmt, ohne von einem Versicherer oder Versicherungsvertreter damit betraut zu sein. Berater, die von Versicherern oder Versicherungsvertretern damit betraut sind, Versicherungsverträge zu vermitteln oder zu verwalten, können kein Angebot abgeben.
Bewerbungen von gebundenen Versicherungsvermittlern (Versicherungsvertreter gem. § 59 Abs. 2 VVG) sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren.
Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem Projektsteuerer sowie mit den Objekt- und Fachplanern verflochtenen Dienstleisters sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der/des Bewerber/s vom Verfahren.
Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung des Versicherungsmaklers oder -beraters: voraussichtlich Frühjahr 2011; 2. Baustelleneinrichtung, geplant 5/2012; 3. Planung und Realisierung: ca. 4 Jahre; 4. Übergabe an den Nutzer: 6/2015; 5. Projektabschluss: im Nachgang.
Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn/Beauftragung des Versicherungsmaklers oder -beraters: voraussichtlich Frühjahr 2011; 2. Baustelleneinrichtung, geplant 5/2012; 3. Planung und Realisierung: ca. 4 Jahre; 4. Übergabe an den Nutzer: 6/2015; 5. Projektabschluss: im Nachgang.
Beschreibung der Optionen:
(1) Vorbereitung einer Vorinformation über die geplante Ausschreibung zur Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union;
(2) Überarbeitung und Präzisierung der Ausschreibungsunterlagen zur Durchführung einer zweiten Angebotsrunde inkl. Auswertung der zweiten Angebotsrunde nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers;
(2) Überarbeitung und Präzisierung der Ausschreibungsunterlagen zur Durchführung einer zweiten Angebotsrunde inkl. Auswertung der zweiten Angebotsrunde nach Weisung und in Abstimmung mit dem Projektteam Oper/Schauspiel, des Rechts- und Versicherungsamtes und des Projektsteuerers;
(3) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages wird lediglich die Leistungsstufe 1 - allgemeine Beratung und Entwicklung einer Versicherungskonzeption - beauftragt (s.a. Ziffer II.1.5, Position 1). Die weiteren Leistungsstufen sind, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme, einzeln oder im Ganzen:
(3) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages wird lediglich die Leistungsstufe 1 - allgemeine Beratung und Entwicklung einer Versicherungskonzeption - beauftragt (s.a. Ziffer II.1.5, Position 1). Die weiteren Leistungsstufen sind, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme, einzeln oder im Ganzen:
— Leistungsstufe 2: Vorbereitung und Begleitung der EU-weiten Ausschreibung der notwendigen Versicherungen (s.a. Ziffer II.1.5, Position 2),
— Leistungsstufe 3: Betreuung und Beratung während Projektlaufzeit, inkl. Nachhaftung in Vertrags- und Schadenangelegenheiten (s.a. Ziffer II.1.5, Position 3).
Beide Parteien sind berechtigt, das Auftragsverhältnis aus wichtigem Grund zu kündigen.
(4) Verlängerung der in Ziff. II.3 benannten Vertragslaufzeit.
Dauer: 110 Monate
Referenznummer: 2011-0662-3
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
2. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:
— er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland ordnungsgemäß erfüllt hat,
— er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
— er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
3. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;
4. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) zur Beruflichen Befähigung; vgl. III.3.1.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Keine.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuellen Nachweise/Erklärungen sind - sofern nicht anderslautendes dargestellt ist - zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in a.) Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter, b.) Juristen, c.) Architekten/Ingenieure, d.) Versicherungsfachwirte und -betriebswirte, e) Versicherungskaufleute und f.) sonstige Mitarbeiter;
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in a.) Geschäftsführer/leitende Mitarbeiter, b.) Juristen, c.) Architekten/Ingenieure, d.) Versicherungsfachwirte und -betriebswirte, e) Versicherungskaufleute und f.) sonstige Mitarbeiter;
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind, mit Angaben zu Name, Dauer der Berufserfahrung im Bereich Versicherungswesen in Jahren, Zusatzqualifikationen (Architekt und/oder Ingenieur, abgeschlossenes Studium Betriebswirtschaftslehre, abgeschlossenes Studium Fachwirt für Versicherungen und Finanzen/Schwerpunkt Versicherungen, abgeschlossene Berufsausbildung Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/Schwerpunkt Versicherungen oder gleichwertige Abschlüsse). Die Angaben sind auf folgende Personen zu beschränken: Projektleitung/Stellvertretende Projektleitung;
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind, mit Angaben zu Name, Dauer der Berufserfahrung im Bereich Versicherungswesen in Jahren, Zusatzqualifikationen (Architekt und/oder Ingenieur, abgeschlossenes Studium Betriebswirtschaftslehre, abgeschlossenes Studium Fachwirt für Versicherungen und Finanzen/Schwerpunkt Versicherungen, abgeschlossene Berufsausbildung Kaufmann für Versicherungen und Finanzen/Schwerpunkt Versicherungen oder gleichwertige Abschlüsse). Die Angaben sind auf folgende Personen zu beschränken: Projektleitung/Stellvertretende Projektleitung;
3. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen;
3. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen;
4. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (s. Bewerbungsformular) mindestens zu zwei und maximal zu fünf Referenzprojekten im Baubereich - Neubau und/oder Bauen im Bestand (Instandsetzung, Instandhaltung, Umbau, Modernisierung, Erweiterungsbau nach HOAI § 2) - mit Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276) größer/gleich 50 000 000 EUR netto, die in den letzten 10 Jahren (3/2001 bis 2/2011) erfolgreich abgeschlossen wurden (Übergabe an den Nutzer) und mit der in Abschnitt II.1.5 beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.
4. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (s. Bewerbungsformular) mindestens zu zwei und maximal zu fünf Referenzprojekten im Baubereich - Neubau und/oder Bauen im Bestand (Instandsetzung, Instandhaltung, Umbau, Modernisierung, Erweiterungsbau nach HOAI § 2) - mit Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276) größer/gleich 50 000 000 EUR netto, die in den letzten 10 Jahren (3/2001 bis 2/2011) erfolgreich abgeschlossen wurden (Übergabe an den Nutzer) und mit der in Abschnitt II.1.5 beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich des Versicherungsumfangs und eine gute Zusammenarbeit belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherren einzuholen.
Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich des Versicherungsumfangs und eine gute Zusammenarbeit belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherren einzuholen.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben im Bewerbungsformular vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort des Bauvorhabens,
— Bauherr und, sofern nicht identisch, Auftraggeber der Versicherungsmakler-/-beratertätigkeit,
— Bei Bietergemeinschaften/Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),
— Name der Projektleitung/stellv. Projektleitung,
— Datum der Übergabe an den Nutzer,
— Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276),
— Art der betreuten/vermittelten Versicherung/en (differenziert, sofern zutreffend, nach Haftpflichtversicherung für Bauherr, Bauunternehmer, Planer, jeweils inkl. Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenversicherung, sowie Bauleistungsversicherung [inkl. Feuer], Bauleistungsbetriebsunterbrechungsversicherung) und ggf. Angabe (freiwillig) der Versicherungssummen und Angabe der beteiligten Versicherer.
— Art der betreuten/vermittelten Versicherung/en (differenziert, sofern zutreffend, nach Haftpflichtversicherung für Bauherr, Bauunternehmer, Planer, jeweils inkl. Umwelthaftpflicht- und Umweltschadenversicherung, sowie Bauleistungsversicherung [inkl. Feuer], Bauleistungsbetriebsunterbrechungsversicherung) und ggf. Angabe (freiwillig) der Versicherungssummen und Angabe der beteiligten Versicherer.
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die fachliche Bewertung der Referenzprojekte sind zusätzlich folgende Angaben zu tätigen (nicht zwingend erforderlich in Bezug auf die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte):
— Tätigkeit innerhalb des Projektes (Versicherungsmakler und/oder Versicherungsberater),
— öffentlicher Bauherr,
— Angabe zur Gebäudetypologie (Kulturbau, insb. Theater, Oper, Philharmonie bzw. Konzertsaal),
— Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau bzw. Bauen im Bestand, d.h. Instandsetzung und/oder Instandhaltung/Umbau/Erweiterung),
— Status (Denkmal),
— Angaben zu spezifischen Aspekten bei Versicherungsmakler-/Versicherungsberatertätigkeiten (Risikoanalyse und/oder Empfehlungen zu Laufzeiten/Haftungsdauer; Kostenschätzung zu den einzelnen Versicherungsleistungen; Kosten-Nutzen-Analyse; Erarbeitung des Versicherungskonzeptes; Beratung bei der Findung einer geeigneten Versicherung; Vorbereitung und Begleitung bei der Ausschreibung der Versicherungsleistung; Unterstützung bei der Führung der Vergabeverhandlungen; Prüfung der Angebote; Erstellen eines Versicherungshandbuches; Prüfung der Schadensmeldungen an die jeweiligen Versicherer sowie Koordination und Organisation der Schadensbearbeitung; Vertretung der Bauherreninteressen gegenüber den Versicherern.
— Angaben zu spezifischen Aspekten bei Versicherungsmakler-/Versicherungsberatertätigkeiten (Risikoanalyse und/oder Empfehlungen zu Laufzeiten/Haftungsdauer; Kostenschätzung zu den einzelnen Versicherungsleistungen; Kosten-Nutzen-Analyse; Erarbeitung des Versicherungskonzeptes; Beratung bei der Findung einer geeigneten Versicherung; Vorbereitung und Begleitung bei der Ausschreibung der Versicherungsleistung; Unterstützung bei der Führung der Vergabeverhandlungen; Prüfung der Angebote; Erstellen eines Versicherungshandbuches; Prüfung der Schadensmeldungen an die jeweiligen Versicherer sowie Koordination und Organisation der Schadensbearbeitung; Vertretung der Bauherreninteressen gegenüber den Versicherern.
Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Versicherungen für Baumaßnahmen handeln, die in Art, Komplexität und Größenordnung mit der Versicherung für die vorliegende Bauaufgabe vergleichbar ist.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein vergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein vergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen:
1. Für die mindestens 2 und maximal 5 zu benennenden Referenzprojekte, die die o.g. Bedingung erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
— mind. ein Referenzprojekt mit Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276) größer/gleich 140 000 000 EUR netto,
— mind. ein Referenzprojekt für öffentliche Auftraggeber,
— mind. ein Referenzprojekt aus dem Bereich Bauen im Bestand (Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungs-, Umbau-, Modernisierungs-, Erweiterungsbaumaßnahme nach HOAI § 2),
— mind. ein Referenzprojekt, für das eine kombinierte Haftpflicht für alle am Bau Beteiligte (inkl. Planer) und Bauleistungsversicherung abgeschlossen wurde (sog. Projekt- bzw. Multirisk-Versicherung).
Alle Mindestanforderungen müssen erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
Teilnahmeanträge, die eine der vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung i.S.d. Artikel 4 Absatz 3 der Richtlinie 2002/92/EG (entspricht § 9 VersVerm). (Eigenerklärung - s. Bewerbungsformular).
Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung nachgewiesen werden, dass die Haftungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für jeden einzelnen Schadensfall und für alle Schadensfälle eines Jahres mindestens 5 000 000 EUR beträgt.
Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung nachgewiesen werden, dass die Haftungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für jeden einzelnen Schadensfall und für alle Schadensfälle eines Jahres mindestens 5 000 000 EUR beträgt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
In der jeweils gültigen Fassung:
— Verordnung über die Versicherungsvermittlung und -beratung (VersVermV),
— Gewerbeordnung (GewO),
— Versicherungsvertragsgesetz (VVG).
Für die in Ziff. II.1.5 genannten Leistungen der Positionen 1. bis 3. soll folgender Zahlungsplan basierend auf dem Gesamtpreis als verbindlich vereinbart werden:
— Leistungen Position 1 (Allgemeine Beratung und Versicherungskonzeption): 5 %,
— Leistungen Position 2 (Vorbereitung und Begleitung der europaweiten Ausschreibung der Versicherungsleistung): 15 %,
— Leistungen Position 3 (Betreuung und Beratung während der Projektlaufzeit inkl. Nachhaftung in Vertrags- und Schadensangelegenheiten): während der Planungs- und Bauzeit bis 6 Monate nach Übergabe 60 %, während der Nachhaftung 20 % (4 % pro Jahr).
Die Zahlungen sind nach Erbringung der jeweiligen Leistungen fällig.
Beide Parteien sind berechtigt, das Auftragsverhältnis aus wichtigem Grund zu kündigen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular), für den Auftrag und dessen Durchführung keine separate Vergütung in Form von Provisionen, Courtagen oder ähnlichem von Versicherern zu erhalten bzw. anzunehmen;
2. Im Falle einer Beauftragung ist für die gesamte Projektlaufzeit ein Betreuungsteam zu benennen verbunden mit einer Zusage über eine arbeitstägliche telefonische Erreichbarkeit dieses Betreuungsteams in der Zeit zwischen 8:00 und 17:00 Uhr;
3. Die örtliche Präsenz in Köln während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen;
4. Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind Versicherungsmakler und Versicherungsberater:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Versicherungsmakler oder die Berufsbezeichnung Versicherungsberater zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Versicherungsmakler oder Versicherungsberater tätig zu werden;
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Versicherungsmakler oder die Berufsbezeichnung Versicherungsberater zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Versicherungsmakler oder Versicherungsberater tätig zu werden;
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung ist vor dieser Beauftragung der Nachweis über die Berufszulassung in Form der Erlaubnis durch die Industrie- und Handelskammer zum Gewerbe des Versicherungsmaklers nach § 34d Absatz 1, 2 GewO i.V.m. §§ 1 ff., 8 ff. VersVerm bzw. des Versicherungsberaters nach § 34e Absatz 1 GewO zu erbringen sowie ein aktueller Auszug (nicht älter als zwei Wochen) aus dem Register nach § 11a GewO nachzuweisen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung ist vor dieser Beauftragung der Nachweis über die Berufszulassung in Form der Erlaubnis durch die Industrie- und Handelskammer zum Gewerbe des Versicherungsmaklers nach § 34d Absatz 1, 2 GewO i.V.m. §§ 1 ff., 8 ff. VersVerm bzw. des Versicherungsberaters nach § 34e Absatz 1 GewO zu erbringen sowie ein aktueller Auszug (nicht älter als zwei Wochen) aus dem Register nach § 11a GewO nachzuweisen.
Versicherungsmakler/Versicherungsberater, die in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder Vertragsstaat des EWR niedergelassen sind, können den Nachweis über die Berufszulassung durch Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 2 Wochen) ihrer Eintragung in ein Register nach Artikel 3 der Richtlinie 2002/92/EG des Rates vom 9.12.2002 über Versicherungsvermittlung erbringen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Versicherungsmakler/Versicherungsberater, die in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder Vertragsstaat des EWR niedergelassen sind, können den Nachweis über die Berufszulassung durch Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 2 Wochen) ihrer Eintragung in ein Register nach Artikel 3 der Richtlinie 2002/92/EG des Rates vom 9.12.2002 über Versicherungsvermittlung erbringen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3, III.2.1, III.2.2 und III.2.3. (2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (max. Punktzahl/Wertung/ gewichtete Punktzahl): 1. Fachliche Eignung 1.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (ins. max. 430 Pkt) 1.1.1 Anzahl der beschäftigten festangestellten Juristen im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.1.2 Anzahl der beschäftigten festangestellten Architekten/Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.1.3 Anzahl der beschäftigten festangestellten Versicherungsfachwirte/-betriebswirte im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.1.4 Anzahl der beschäftigten festangestellten Versicherungskaufleute im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.); 1.1.5 Gewährleistung der internen Qualität (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.1.6 Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung im Bereich Versicherungswesen in Jahren (5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.); 1.1.7 Projektleitung: Zusatzqualifikation(en) (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.); 1.1.8 stellvertretende Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung im Bereich Versicherungswesen in Jahren (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.1.9 stellvertretende Projektleitung: Zusatzqualifikation(en) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2 Referenzprojektabhängige Kriterien (insg. max. 2.875 Pkt., 5 Projekte à max. 575 Pkt.) 1.2.1 Positive Referenzschreiben (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.2 Erfahrung mit Versicherungsprojekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276) in Euro netto (5 Pkt./ 5-fach/ 20 Pkt.); 1.2.3 Erfahrung mit einer kombinierten Bauleistung- und Haftpflichtversicherung für alle am Bau Beteiligte (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.2.4 Erfahrung mit öffentlichen Bauherren (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.5 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Kulturbau (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.6 Erfahrung mit Theater, Oper, Philharmonie bzw. Konzertsaal (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.7 Erfahrung mit Instandsetzungs-/ Instandhaltungs- bzw. Umbau-/Modernisierungsmaßnahmen im Sinne HOAI §2 (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.8 Erfahrung mit Erweiterungsbaumaßnahmen im Sinne HOAI §2 (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.); 1.2.9 Erfahrung mit denkmalgeschützten Baumaßnahmen (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.10 Erfahrung mit Risikoanalyse (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.11 Erfahrung Empfehlungen zu Laufzeiten/Haftungsdauer (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.12 Erfahrung mit Kostenschätzungen zu den einzelnen Versicherungsleistungen (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.13 Erfahrung mit Nutzen-Kosten-Analyse (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.); 1.2.14 Erfahrung mit der Erarbeitung des Versicherungskonzeptes (5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.); 1.2.15 Erfahrung mit Beratung bei der Findung einer geeigneten Versicherung (insbesondere Deckungs- und Versicherungssummen, Selbstbehalte und Nachhaftung) (5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.); 1.2.16 Erfahrung bei der Vorbereitung und Begleitung der Ausschreibung der Versicherungsleistungen (5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.); 1.2.17 Erfahrung mit der Unterstützung bei der Führung der Vergabeverhandlungen (5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.); 1.2.18 Erfahrung mit der Prüfung der Angebote (Vollständigkeit sowie rechnerische und fachliche Richtigkeit gem. VOL/A nebst Prüfung, Teilnahmeanforderungen) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.19 Erfahrung mit der Erstellung eines Versicherungshandbuches (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.); 1.2.20 Erfahrung mit der Prüfung der Schadensmeldungen an Versicherer sowie Koordination und Organisation der Schadensbearbeitung (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.); 1.2.21 Erfahrung mit der Vertretung der Auftraggeberinteressen gegenüber den Versicherern (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.). Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 3.305 Pkt. (3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular gemäß Ziffern III.1.3, III.2.1, III.2.2 und III.2.3. (2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (max. Punktzahl/Wertung/ gewichtete Punktzahl): 1. Fachliche Eignung 1.1 Referenzprojektunabhängige Kriterien (ins. max. 430 Pkt) 1.1.1 Anzahl der beschäftigten festangestellten Juristen im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.1.2 Anzahl der beschäftigten festangestellten Architekten/Ingenieure im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.1.3 Anzahl der beschäftigten festangestellten Versicherungsfachwirte/-betriebswirte im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.1.4 Anzahl der beschäftigten festangestellten Versicherungskaufleute im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.); 1.1.5 Gewährleistung der internen Qualität (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.1.6 Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung im Bereich Versicherungswesen in Jahren (5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.); 1.1.7 Projektleitung: Zusatzqualifikation(en) (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.); 1.1.8 stellvertretende Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung im Bereich Versicherungswesen in Jahren (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.1.9 stellvertretende Projektleitung: Zusatzqualifikation(en) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2 Referenzprojektabhängige Kriterien (insg. max. 2.875 Pkt., 5 Projekte à max. 575 Pkt.) 1.2.1 Positive Referenzschreiben (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.2 Erfahrung mit Versicherungsprojekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf Gesamtbaukosten (KG 200-700 nach DIN 276) in Euro netto (5 Pkt./ 5-fach/ 20 Pkt.); 1.2.3 Erfahrung mit einer kombinierten Bauleistung- und Haftpflichtversicherung für alle am Bau Beteiligte (5 Pkt./ 20-fach/ 100 Pkt.); 1.2.4 Erfahrung mit öffentlichen Bauherren (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.5 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Kulturbau (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.6 Erfahrung mit Theater, Oper, Philharmonie bzw. Konzertsaal (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.7 Erfahrung mit Instandsetzungs-/ Instandhaltungs- bzw. Umbau-/Modernisierungsmaßnahmen im Sinne HOAI §2 (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.8 Erfahrung mit Erweiterungsbaumaßnahmen im Sinne HOAI §2 (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.); 1.2.9 Erfahrung mit denkmalgeschützten Baumaßnahmen (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.10 Erfahrung mit Risikoanalyse (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.11 Erfahrung Empfehlungen zu Laufzeiten/Haftungsdauer (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.12 Erfahrung mit Kostenschätzungen zu den einzelnen Versicherungsleistungen (5 Pkt./ 4-fach/ 20 Pkt.); 1.2.13 Erfahrung mit Nutzen-Kosten-Analyse (5 Pkt./ 3-fach/ 15 Pkt.); 1.2.14 Erfahrung mit der Erarbeitung des Versicherungskonzeptes (5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.); 1.2.15 Erfahrung mit Beratung bei der Findung einer geeigneten Versicherung (insbesondere Deckungs- und Versicherungssummen, Selbstbehalte und Nachhaftung) (5 Pkt./ 5-fach/ 25 Pkt.); 1.2.16 Erfahrung bei der Vorbereitung und Begleitung der Ausschreibung der Versicherungsleistungen (5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.); 1.2.17 Erfahrung mit der Unterstützung bei der Führung der Vergabeverhandlungen (5 Pkt./ 10-fach/ 50 Pkt.); 1.2.18 Erfahrung mit der Prüfung der Angebote (Vollständigkeit sowie rechnerische und fachliche Richtigkeit gem. VOL/A nebst Prüfung, Teilnahmeanforderungen) (5 Pkt./ 2-fach/ 10 Pkt.); 1.2.19 Erfahrung mit der Erstellung eines Versicherungshandbuches (5 Pkt./ 6-fach/ 30 Pkt.); 1.2.20 Erfahrung mit der Prüfung der Schadensmeldungen an Versicherer sowie Koordination und Organisation der Schadensbearbeitung (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.); 1.2.21 Erfahrung mit der Vertretung der Auftraggeberinteressen gegenüber den Versicherern (5 Pkt./ 8-fach/ 40 Pkt.). Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 3.305 Pkt. (3) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – Der Oberbürgermeister, Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln
Kontakt
Kontaktperson: Peter Musiala
Name: Fiebig Schönwälder Zimmer
Postanschrift: Bülowstr. 66
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10783
Kontaktperson: Frau Barbara Zimmer
Telefon: +49 3021751920📞
E-Mail: zimmer@planungskultur.de📧
Fax: +49 3021751859 📠
URL für weitere Informationen: http://www.planungskultur.de🌏
URL der Dokumente: http://www.planungskultur.de🌏
Name: Stadt Köln – Der Oberbürgermeister - Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln
Kontaktperson: Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln
Frau Alexandra Billig
Telefon: +49 22122126889📞
URL der Teilnahme: http://www.stadt-koeln.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2011-0662-3
Zusätzliche Informationen
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ gekennzeichnet ist, einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV 3.4 der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ gekennzeichnet ist, einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ per Telefax an +49-(0)30-21 75 18 59 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Versicherungsberater/-makler – Vergabenummer 2011-0662-3“ per Telefax an +49-(0)30-21 75 18 59 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens am 18.4.2011, 16:00 Uhr, eingegangen sind.
Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Hinweis zu Ziff. IV.2.1: Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
Hinweis zu Ziff. IV.2.1: Die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 2211473116📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Antragstellers nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 060-097538 (2011-03-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-12-08) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – Der Oberbürgermeister Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-11-23 📅
Name: L. Funk & Söhne GmbH
Postanschrift: Budapester Straße 31
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10787
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: welcome@funk-gruppe.de📧
Internetadresse: www.funk-gruppe.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/ Nachprüfstelle für behauptete Vergabeverstöße
Quelle: OJS 2011/S 239-386885 (2011-12-08)