Projekt: Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz. Auftrag: Prüfingenieurleistungen als staatlich anerkannte(r) Sachverständige(r) zur Prüfung der Standsicherheit und als staatlich anerkannte(r) Sachverständige(r) für Erd- und Grundbau gemäß der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO § 12 in der Fassung vom 17.11.2009 (auf Grundlage der Änderungsverordnung)
Siehe II.1.1 sowie: Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin soll die Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und die gesamte Bühnentechnik erneuert werden. Gegenstand der Baumaßnahme ist zudem eine nachträgliche Unterbauung des kleinen Offenbachplatzes, des Kantinenhofs sowie des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse. Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben 2 bis 4 Spielstätten (Oper und Schauspiel und ggf. Kinder- / Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für den Betrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen und technischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-, Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- und Aufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt die Integration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne, Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantine für ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten. Die Maßnahmen für die Kinderoper und Studiobühne sowie der Umgang mit dem Bauteil Opernterrassen werden derzeit nochmals vertieft untersucht. Sofern im Ergebnis der derzeitigen Konkretisierungsplanung eine andere Nutzung der Opernterrassen als für Bühnenzwecke erfolgen soll, wird diese nicht Bestandteil der Aufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Prüfleistungen. Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorab skizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden. Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eine Größenordnung von mind. rd. 43 000 cbm und optional bis zu rd. 64 500 cbm. Für die Bauausführung ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabe vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Bauphase erfolgt ggf. im 2-Schicht-Betrieb (Früh- und Spätschicht). Die Generalinstandsetzung respektive die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Opern- und Schauspielhauses erfordern, bedingt durch die jeweiligen projektbezogenen, planungsspezifischen Gesamtanforderungen sowie den jeweils sehr hohen architektonischen Anspruch, eine herausragende, technisch anspruchsvolle Gesamtbearbeitung in tragwerksplanerischer Hinsicht, die im besonderen Maße auch innovative Lösungsansätze in Bezug auf den eigentlichen Planungsprozess mit jeweiligen Variantenbetrachtungen und -entscheidungen, interstrukturelle Prozessabläufe der einzelnen tragwerksplanerischen Fachdisziplinen des konstruktiven Ingenieurhochbaus und –tiefbaus sowie baubetriebliche Verfahrensabläufe zur Erzielung eines wirtschaftlichen Gesamttragwerks integriert und berücksichtigt. Die aus den Umbau- / Erweiterungsmaßnahmen und der Generalinstandsetzung resultierenden, komplexen und den Gesamtplanungsprozess im besonderen Maße beeinflussenden Bauzustände stellen einen signifikanten Bestandteil der tragwerksplanerischen Bearbeitung dar. Die Generalinstandsetzung beider großer Häuser, die unter anderem aus der Verbesserung von bühnentechnischen Verfahrensabläufen sowie aus grundsätzlichen Veränderungen der Grundriss- und Aufrissgeometrien resultieren, lässt einen wesentlichen tragwerksplanerischen Eingriff in die bestehende Bausubstanz erwarten. In dem dem Gegenstand dieser Beauftragung vorausgehenden tragwerksplanerischen Gesamtplanungsprozess sind daher im besonderen Maße ebenso gutachterliche Bewertungen zur Spezifizierung von vorliegenden Bauschäden in Hinblick auf Schädigungsumfang respektive -grad mit entsprechender fachtechnischer Begleitung zu Material- und Bauwerksprüfungen mit Festlegung von objektbezogenen Untersuchungsparametern sowie notwendiger, bauwerksverträglicher Kompensations- und Ertüchtigungs- bzw. Abfangungsmaßnahmen vorzunehmen. Die aus der Objektplanung zu erwartenden Änderungen sowohl in der Grundriss- und Aufrissgeometrie mit teilweisem Abbruch von wesentlichen, horizontal und vertikal lastabtragenden Bauteilen stellen einen erheblichen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz mit grundlegender Veränderung zum ursprünglichen, bauordnungsrechtlich genehmigten Zustand dar, die aus tragwerksplanerischer Sicht wesentliche und technisch anspruchsvolle Kompensations- und Abfangungsmaßnahmen in Hinblick auf den Lastabtrag und im Besonderen auf die Gebäudestabilität unter besonderer Berücksichtigung und Auslegung der DIN 4149 erfordern. Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B. Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite und Rüstkammer); 2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten); 3. Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 275 000 cbm bis 305 000 cbm BRI. Die möglichen Kosten liegen entsprechend Ratsbeschluss bei Realisierung aller Erweiterungsmaßnahmen bei ca. 253 000 000 EUR. Die vorgesehene Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung von Opern- und Schauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie optional Sanierung der Opernterrassen. Die Prüfung der Tragwerksplanungsleistungen für die Gebäude beinhaltet optional auch die Prüfung der Tragwerksplanung für bühnenspezifische Anlagen. Gegenstand des Auftrags ist die Prüfung der Tragwerksplanungsleistungen gemäß den Anforderungen der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen sowie den ergänzenden Beratungs- und Prüfleistungen. Diese umfassen Leistungen zur Prüfung der Vollständigkeit und Richtigkeit der Standsicherheitsnachweise, der statischen Berechnungen und Bemessungen, der Ausführungszeichnungen, die Prüfung der Nachweise des statisch-konstruktiven Brandschutzes, der Bauvorlagen wie auch ggf. erforderlicher Nachträge. Die Erbringung der nachfolgend aufgeführten Einzelleistungen ist erforderlich, sofern diese Bestandteile der Planung darstellen bzw. aus entsprechenden Baumethoden / Bauverfahren resultieren. Prüfung des konstruktiven Glasbaus sowie bautechnische Prüfungen im Bereich des Spannbetonbaus und des Stahlverbundbaus, die Prüfung der Standsicherheit auf dem Gebiet der Bodenmechanik und des Erd- und Grundbaus durch Prüfung der Baugrundverformungen und ihre Auswirkungen auf die baulichen Anlangen (Boden-Bauwerk-Wechselbeziehungen). Die Prüfung der Sicherheit der Gründung der baulichen Anlagen, der getroffenen Annahmen sowie der bodenmechanischen Kenngrößen sind ebenso Bestandteil des beabsichtigten Auftrags wie die Prüfung der Nachweise zum Erdbebenschutz, besonderer Bauzustände und bzgl. des Baugrubenverbaus und der Abfangungsmaßnahmen / Unterfangungsmaßnahmen. Sofern zu Beginn der Planung der Aufsteller der tragwerksplanerischen Unterlagen eine vorgezogene Lastermittlung zu erstellen hat, wird optional eine vorgezogene Lastvorprüfung erforderlich. Zudem sollte der Bewerber fundierte Kenntnisse hinsichtlich von Zustimmungen im Einzelfall und in der Prüfung bautechnischer Nachweise zur Unterstützung der Planungsbeteiligten bei der Umsetzung gesetzlicher Vorschriften und der Berücksichtigung der hohen baulichen Qualitätsanforderungen zur Gewährleistung der zu erzielenden Nachhaltigkeit besitzen und gegebenenfalls Hinweise zu baukostenrelevanten Entscheidungen liefern. Im Ergebnis sind Prüfberichte (Bescheinigungen) vorzulegen, in denen der Umfang und das Ergebnis der einzelnen Prüfungen niedergelegt und Ausfertigungen der geprüften Standsicherheitsnachweise enthalten sind. Voraussetzung für die Bescheinigungen bei Fertigstellung sind stichprobenhafte Kontrollen der Bauausführung. Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2. Eine losweise Vergabe der Prüfingenieurleistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt. Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem Projektsteuerer verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der / des Bewerber/s vom Verfahren. Ebenso sind Bewerbungen eines in dem Vorhaben bereits planend oder aufstellend Tätigen nicht zulässig und führen zum Ausschluss der / des Bewerber/s vom Verfahren. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges Gebäudeensemble und technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowie wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Zeitrahmen: 1. Maßnahmenbeginn / Beauftragung der Prüfingenieurleistungen: voraussichtlich Frühjahr 2011; 2. Übergabe an den Nutzer: 06/2015; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-03-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-02-14.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-02-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Gemäß Ziff. II.1.5 „Beschreibung / Gegenstand des Auftrags“ [Prüfingenieurleistungen als staatlich anerkannte(r) Sachverständige(r) zur Prüfung der Standsicherheit und als staatlich anerkannte(r) Sachverständige(r) für Erd- und Grundbau gemäß der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO § 12 in der Fassung vom 17.11.2009 (auf Grundlage der Änderungsverordnung)].
Gemäß Ziff. II.1.5 „Beschreibung / Gegenstand des Auftrags“ [Prüfingenieurleistungen als staatlich anerkannte(r) Sachverständige(r) zur Prüfung der Standsicherheit und als staatlich anerkannte(r) Sachverständige(r) für Erd- und Grundbau gemäß der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO § 12 in der Fassung vom 17.11.2009 (auf Grundlage der Änderungsverordnung)].
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen für die Prüfung der Tragwerksplanung📦
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de🌏
E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.de📧
Telefon: +49 221221-23647📞
Fax: +49 221221-26272 📠
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ per Telefax an +49 3021751859 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens am 8.3.2011, 10:00 Uhr, eingegangen sind.
Weitergehende Informationen zum Projekt (Machbarkeitsstudie) können unter http://www.planungskultur.de/Ausschreibungen/vof.html eingesehen werden.
Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ per Telefax an +49 3021751859 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens am 8.3.2011, 10:00 Uhr, eingegangen sind.
Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Siehe II.1.1 sowie:
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin soll die Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und die gesamte Bühnentechnik erneuert werden.
Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln sollen die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude der Bühnen Köln am Offenbachplatz - Opernhaus aus dem Jahr 1957 mit ca. 1 300 Plätzen und Schauspielhaus aus dem Jahr 1962 mit ca. 650 Plätzen – ggf. unter Einbeziehung der Opernterrassen (1957/58) generalsaniert werden. Ziel der Baumaßnahme ist eine Behebung bauphysikalischer, akustischer und konstruktiver Schwachpunkte in der vorhandenen Substanz, die Beseitigung infrastruktureller und sicherheitstechnischer Defizite sowie eine Optimierung der betrieblichen und künstlerischen Abläufe. Weiterhin soll die Raumakustik in den Bühnen- und Zuschauerräumen optimiert und die gesamte Bühnentechnik erneuert werden.
Gegenstand der Baumaßnahme ist zudem eine nachträgliche Unterbauung des kleinen Offenbachplatzes, des Kantinenhofs sowie des Betriebshofs und eine neue gemeinsame Anlieferung für beide Theater im Bereich des Betriebshofs an der Krebsgasse.
Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben 2 bis 4 Spielstätten (Oper und Schauspiel und ggf. Kinder- / Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für den Betrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen und technischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-, Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- und Aufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt die Integration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne, Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantine für ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten.
Die Baumaßnahme umfasst insgesamt neben 2 bis 4 Spielstätten (Oper und Schauspiel und ggf. Kinder- / Kammeroper und Studiobühne) u.a. die für den Betrieb der Spielstätten notwendigen künstlerischen, kaufmännischen und technischen Funktionsbereiche, Proberäume für die drei Sparten Musik-, Sprechtheater und Tanz, Künstlergarderoben sowie Betriebs- und Aufenthaltsräume für die technischen Abteilungen. Sie verlangt die Integration komplexer Funktionsanforderungen aus den Bereichen Bühne, Zuschauerhaus, Magazine, Foyers, Garderoben, Ateliers, Büros sowie Kantine für ca. 650 Mitarbeiter der Spielstätten.
Die Maßnahmen für die Kinderoper und Studiobühne sowie der Umgang mit dem Bauteil Opernterrassen werden derzeit nochmals vertieft untersucht. Sofern im Ergebnis der derzeitigen Konkretisierungsplanung eine andere Nutzung der Opernterrassen als für Bühnenzwecke erfolgen soll, wird diese nicht Bestandteil der Aufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Prüfleistungen.
Die Maßnahmen für die Kinderoper und Studiobühne sowie der Umgang mit dem Bauteil Opernterrassen werden derzeit nochmals vertieft untersucht. Sofern im Ergebnis der derzeitigen Konkretisierungsplanung eine andere Nutzung der Opernterrassen als für Bühnenzwecke erfolgen soll, wird diese nicht Bestandteil der Aufgabenstellung für die hier ausgeschriebenen Prüfleistungen.
Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorab skizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.
Der Bruttorauminhalt der bestehenden Gebäude beträgt ca. 234 000 cbm, davon entfallen ca. 167 500 cbm auf das Opernhaus, ca. 57 500 cbm auf das Schauspielhaus und ca. 9 000 cbm auf die Opernterrassen. Die vorab skizzierten Planungen erfordern im Opernhaus wie auch im Schauspielhaus sowohl innerhalb als auch außerhalb der bestehenden Raum- und Tragwerkstrukturen teilweise massive Veränderungen. Die Gebäude müssen im Zuge der Generalsanierung voraussichtlich überwiegend bis auf den Rohbau zurückgebaut werden. Die Fassaden sollen unter Beachtung der denkmalpflegerischen Prämissen mit verbessertem Wärmeschutz ausgebildet, die Haustechnik nach dem neuesten Stand der Technik und den geltenden Vorschriften durch eine neue, sehr energieeffiziente Gebäudetechnik ersetzt werden.
Die Erweiterungsbaumaßnahmen (ober- und unterirdisch) haben eine Größenordnung von mind. rd. 43 000 cbm und optional bis zu rd. 64 500 cbm.
Für die Bauausführung ist eine losweise und eine gewerkeweise Vergabe vorgesehen. Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen. Die Bauphase erfolgt ggf. im 2-Schicht-Betrieb (Früh- und Spätschicht).
Die Generalinstandsetzung respektive die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Opern- und Schauspielhauses erfordern, bedingt durch die jeweiligen projektbezogenen, planungsspezifischen Gesamtanforderungen sowie den jeweils sehr hohen architektonischen Anspruch, eine herausragende, technisch anspruchsvolle Gesamtbearbeitung in tragwerksplanerischer Hinsicht, die im besonderen Maße auch innovative Lösungsansätze in Bezug auf den eigentlichen Planungsprozess mit jeweiligen Variantenbetrachtungen und -entscheidungen, interstrukturelle Prozessabläufe der einzelnen tragwerksplanerischen Fachdisziplinen des konstruktiven Ingenieurhochbaus und –tiefbaus sowie baubetriebliche Verfahrensabläufe zur Erzielung eines wirtschaftlichen Gesamttragwerks integriert und berücksichtigt. Die aus den Umbau- / Erweiterungsmaßnahmen und der Generalinstandsetzung resultierenden, komplexen und den Gesamtplanungsprozess im besonderen Maße beeinflussenden Bauzustände stellen einen signifikanten Bestandteil der tragwerksplanerischen Bearbeitung dar.
Die Generalinstandsetzung respektive die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen des Opern- und Schauspielhauses erfordern, bedingt durch die jeweiligen projektbezogenen, planungsspezifischen Gesamtanforderungen sowie den jeweils sehr hohen architektonischen Anspruch, eine herausragende, technisch anspruchsvolle Gesamtbearbeitung in tragwerksplanerischer Hinsicht, die im besonderen Maße auch innovative Lösungsansätze in Bezug auf den eigentlichen Planungsprozess mit jeweiligen Variantenbetrachtungen und -entscheidungen, interstrukturelle Prozessabläufe der einzelnen tragwerksplanerischen Fachdisziplinen des konstruktiven Ingenieurhochbaus und –tiefbaus sowie baubetriebliche Verfahrensabläufe zur Erzielung eines wirtschaftlichen Gesamttragwerks integriert und berücksichtigt. Die aus den Umbau- / Erweiterungsmaßnahmen und der Generalinstandsetzung resultierenden, komplexen und den Gesamtplanungsprozess im besonderen Maße beeinflussenden Bauzustände stellen einen signifikanten Bestandteil der tragwerksplanerischen Bearbeitung dar.
Die Generalinstandsetzung beider großer Häuser, die unter anderem aus der Verbesserung von bühnentechnischen Verfahrensabläufen sowie aus grundsätzlichen Veränderungen der Grundriss- und Aufrissgeometrien resultieren, lässt einen wesentlichen tragwerksplanerischen Eingriff in die bestehende Bausubstanz erwarten. In dem dem Gegenstand dieser Beauftragung vorausgehenden tragwerksplanerischen Gesamtplanungsprozess sind daher im besonderen Maße ebenso gutachterliche Bewertungen zur Spezifizierung von vorliegenden Bauschäden in Hinblick auf Schädigungsumfang respektive -grad mit entsprechender fachtechnischer Begleitung zu Material- und Bauwerksprüfungen mit Festlegung von objektbezogenen Untersuchungsparametern sowie notwendiger, bauwerksverträglicher Kompensations- und Ertüchtigungs- bzw. Abfangungsmaßnahmen vorzunehmen.
Die Generalinstandsetzung beider großer Häuser, die unter anderem aus der Verbesserung von bühnentechnischen Verfahrensabläufen sowie aus grundsätzlichen Veränderungen der Grundriss- und Aufrissgeometrien resultieren, lässt einen wesentlichen tragwerksplanerischen Eingriff in die bestehende Bausubstanz erwarten. In dem dem Gegenstand dieser Beauftragung vorausgehenden tragwerksplanerischen Gesamtplanungsprozess sind daher im besonderen Maße ebenso gutachterliche Bewertungen zur Spezifizierung von vorliegenden Bauschäden in Hinblick auf Schädigungsumfang respektive -grad mit entsprechender fachtechnischer Begleitung zu Material- und Bauwerksprüfungen mit Festlegung von objektbezogenen Untersuchungsparametern sowie notwendiger, bauwerksverträglicher Kompensations- und Ertüchtigungs- bzw. Abfangungsmaßnahmen vorzunehmen.
Die aus der Objektplanung zu erwartenden Änderungen sowohl in der Grundriss- und Aufrissgeometrie mit teilweisem Abbruch von wesentlichen, horizontal und vertikal lastabtragenden Bauteilen stellen einen erheblichen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz mit grundlegender Veränderung zum ursprünglichen, bauordnungsrechtlich genehmigten Zustand dar, die aus tragwerksplanerischer Sicht wesentliche und technisch anspruchsvolle Kompensations- und Abfangungsmaßnahmen in Hinblick auf den Lastabtrag und im Besonderen auf die Gebäudestabilität unter besonderer Berücksichtigung und Auslegung der DIN 4149 erfordern.
Die aus der Objektplanung zu erwartenden Änderungen sowohl in der Grundriss- und Aufrissgeometrie mit teilweisem Abbruch von wesentlichen, horizontal und vertikal lastabtragenden Bauteilen stellen einen erheblichen Eingriff in die vorhandene Bausubstanz mit grundlegender Veränderung zum ursprünglichen, bauordnungsrechtlich genehmigten Zustand dar, die aus tragwerksplanerischer Sicht wesentliche und technisch anspruchsvolle Kompensations- und Abfangungsmaßnahmen in Hinblick auf den Lastabtrag und im Besonderen auf die Gebäudestabilität unter besonderer Berücksichtigung und Auslegung der DIN 4149 erfordern.
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus:
1. Gebäudetyp: Kulturbau und andienende Werkstatträume (z.B. Bühnenschlosserei und -schreinerei, Kostümabteilung, Maske, Requisite und Rüstkammer);
2. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand, insbesondere Generalsanierung und Ausführungen in denkmalgeschützter Substanz, sowie Kombination von Alt- und Neubausubstanz (Erweiterungsbauten);
3. Größenordnung (je nach Ratsbeschluss): von rd. 275 000 cbm bis 305 000 cbm BRI. Die möglichen Kosten liegen entsprechend Ratsbeschluss bei Realisierung aller Erweiterungsmaßnahmen bei ca. 253 000 000 EUR.
Die vorgesehene Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung von Opern- und Schauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie optional Sanierung der Opernterrassen. Die Prüfung der Tragwerksplanungsleistungen für die Gebäude beinhaltet optional auch die Prüfung der Tragwerksplanung für bühnenspezifische Anlagen.
Die vorgesehene Vergabe betrifft folgende Baumaßnahmen: Sanierung von Opern- und Schauspielhaus einschließlich Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie optional Sanierung der Opernterrassen. Die Prüfung der Tragwerksplanungsleistungen für die Gebäude beinhaltet optional auch die Prüfung der Tragwerksplanung für bühnenspezifische Anlagen.
Gegenstand des Auftrags ist die Prüfung der Tragwerksplanungsleistungen gemäß den Anforderungen der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen sowie den ergänzenden Beratungs- und Prüfleistungen. Diese umfassen Leistungen zur Prüfung der Vollständigkeit und Richtigkeit der Standsicherheitsnachweise, der statischen Berechnungen und Bemessungen, der Ausführungszeichnungen, die Prüfung der Nachweise des statisch-konstruktiven Brandschutzes, der Bauvorlagen wie auch ggf. erforderlicher Nachträge.
Gegenstand des Auftrags ist die Prüfung der Tragwerksplanungsleistungen gemäß den Anforderungen der Landesbauordnung Nordrhein-Westfalen sowie den ergänzenden Beratungs- und Prüfleistungen. Diese umfassen Leistungen zur Prüfung der Vollständigkeit und Richtigkeit der Standsicherheitsnachweise, der statischen Berechnungen und Bemessungen, der Ausführungszeichnungen, die Prüfung der Nachweise des statisch-konstruktiven Brandschutzes, der Bauvorlagen wie auch ggf. erforderlicher Nachträge.
Die Erbringung der nachfolgend aufgeführten Einzelleistungen ist erforderlich, sofern diese Bestandteile der Planung darstellen bzw. aus entsprechenden Baumethoden / Bauverfahren resultieren. Prüfung des konstruktiven Glasbaus sowie bautechnische Prüfungen im Bereich des Spannbetonbaus und des Stahlverbundbaus, die Prüfung der Standsicherheit auf dem Gebiet der Bodenmechanik und des Erd- und Grundbaus durch Prüfung der Baugrundverformungen und ihre Auswirkungen auf die baulichen Anlangen (Boden-Bauwerk-Wechselbeziehungen). Die Prüfung der Sicherheit der Gründung der baulichen Anlagen, der getroffenen Annahmen sowie der bodenmechanischen Kenngrößen sind ebenso Bestandteil des beabsichtigten Auftrags wie die Prüfung der Nachweise zum Erdbebenschutz, besonderer Bauzustände und bzgl. des Baugrubenverbaus und der Abfangungsmaßnahmen / Unterfangungsmaßnahmen. Sofern zu Beginn der Planung der Aufsteller der tragwerksplanerischen Unterlagen eine vorgezogene Lastermittlung zu erstellen hat, wird optional eine vorgezogene Lastvorprüfung erforderlich.
Die Erbringung der nachfolgend aufgeführten Einzelleistungen ist erforderlich, sofern diese Bestandteile der Planung darstellen bzw. aus entsprechenden Baumethoden / Bauverfahren resultieren. Prüfung des konstruktiven Glasbaus sowie bautechnische Prüfungen im Bereich des Spannbetonbaus und des Stahlverbundbaus, die Prüfung der Standsicherheit auf dem Gebiet der Bodenmechanik und des Erd- und Grundbaus durch Prüfung der Baugrundverformungen und ihre Auswirkungen auf die baulichen Anlangen (Boden-Bauwerk-Wechselbeziehungen). Die Prüfung der Sicherheit der Gründung der baulichen Anlagen, der getroffenen Annahmen sowie der bodenmechanischen Kenngrößen sind ebenso Bestandteil des beabsichtigten Auftrags wie die Prüfung der Nachweise zum Erdbebenschutz, besonderer Bauzustände und bzgl. des Baugrubenverbaus und der Abfangungsmaßnahmen / Unterfangungsmaßnahmen. Sofern zu Beginn der Planung der Aufsteller der tragwerksplanerischen Unterlagen eine vorgezogene Lastermittlung zu erstellen hat, wird optional eine vorgezogene Lastvorprüfung erforderlich.
Zudem sollte der Bewerber fundierte Kenntnisse hinsichtlich von Zustimmungen im Einzelfall und in der Prüfung bautechnischer Nachweise zur Unterstützung der Planungsbeteiligten bei der Umsetzung gesetzlicher Vorschriften und der Berücksichtigung der hohen baulichen Qualitätsanforderungen zur Gewährleistung der zu erzielenden Nachhaltigkeit besitzen und gegebenenfalls Hinweise zu baukostenrelevanten Entscheidungen liefern.
Zudem sollte der Bewerber fundierte Kenntnisse hinsichtlich von Zustimmungen im Einzelfall und in der Prüfung bautechnischer Nachweise zur Unterstützung der Planungsbeteiligten bei der Umsetzung gesetzlicher Vorschriften und der Berücksichtigung der hohen baulichen Qualitätsanforderungen zur Gewährleistung der zu erzielenden Nachhaltigkeit besitzen und gegebenenfalls Hinweise zu baukostenrelevanten Entscheidungen liefern.
Im Ergebnis sind Prüfberichte (Bescheinigungen) vorzulegen, in denen der Umfang und das Ergebnis der einzelnen Prüfungen niedergelegt und Ausfertigungen der geprüften Standsicherheitsnachweise enthalten sind. Voraussetzung für die Bescheinigungen bei Fertigstellung sind stichprobenhafte Kontrollen der Bauausführung.
Im Ergebnis sind Prüfberichte (Bescheinigungen) vorzulegen, in denen der Umfang und das Ergebnis der einzelnen Prüfungen niedergelegt und Ausfertigungen der geprüften Standsicherheitsnachweise enthalten sind. Voraussetzung für die Bescheinigungen bei Fertigstellung sind stichprobenhafte Kontrollen der Bauausführung.
Optionale Leistungen: s. Ziff. II.2.2.
Eine losweise Vergabe der Prüfingenieurleistungen ist aufgrund der Komplexität der Bauaufgabe nicht beabsichtigt.
Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem Projektsteuerer verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der / des Bewerber/s vom Verfahren. Ebenso sind Bewerbungen eines in dem Vorhaben bereits planend oder aufstellend Tätigen nicht zulässig und führen zum Ausschluss der / des Bewerber/s vom Verfahren.
Bewerbungen eines wirtschaftlich mit dem Projektsteuerer verflochtenen Büros sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss der / des Bewerber/s vom Verfahren. Ebenso sind Bewerbungen eines in dem Vorhaben bereits planend oder aufstellend Tätigen nicht zulässig und führen zum Ausschluss der / des Bewerber/s vom Verfahren.
Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges Gebäudeensemble und technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowie wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen ein architektonisch hochwertiges Gebäudeensemble und technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen künstlerisch hervorragenden sowie wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.
Zeitrahmen:
1. Maßnahmenbeginn / Beauftragung der Prüfingenieurleistungen: voraussichtlich Frühjahr 2011;
2. Übergabe an den Nutzer: 06/2015;
3. Projektabschluss: im Nachgang.
Beschreibung der Optionen:
(1) Vergabe folgender Leistungen:
— Prüfung von vorgezogenen Berechnungen wesentlicher tragender Teile,
— Prüfung von vorgezogenen Berechnungen der Gründung,
— Prüfung von besonderen Nachweisen für die Feuerwiderstandsfähigkeit der tragenden Bauteile,
— Prüfung von zusätzlichen Nachweisen zum Erdbebenschutz,
— Prüfung von zusätzlichen Nachweisen zu Bauzuständen,
— Prüfung der Standsicherheit auf dem Gebiet der Bodenmechanik und des Erd- und Grundbaus,
— Prüfung von Nachweisen bzgl. des Baugrubenverbaus und der Abfangungsmaßnahmen / Unterfangungsmaßnahmen.
(2) Vergabe von Prüfingenieurleistungen für bühnenspezifische Anlagen.
(3) Vergabe von Prüfingenieurleistungen für die Sanierung der Opernterrassen, sofern diese für Bühnenzwecke genutzt werden.
(4) Vergabe von Prüfingenieurleistungen für Erweiterungsbaumaßnahmen in einer Größenordnung von bis zu rd. 21 000 qm.
(5) Die Vergabe erfolgt stufenweise entsprechend der stufenweisen Beauftragung der Dienstleistungen der Tragwerksplanung (Bei der Tragwerksplanung:
1. Leistungsstufe: Leistungsphasen 1-2 HOAI § 49, soweit Gegenstand der zu vergebenden Leistung; die weiteren Leistungsstufen sind, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme, einzeln oder im Ganzen:
2. Leistungsstufe: LPh 3 HOAI § 49;
3. Leistungsstufe: LPh 4 HOAI § 49;
4. Leistungsstufe: LPh 5 HOAI § 49;
5. Leistungsstufe: LPh 6 HOAI § 49;
6. Leistungsstufe: LPh 7 HOAI § 49;
7. Leistungsstufe: LPh 8 HOAI § 49) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
Dauer: 53 Monate
Referenznummer: 2010/3715
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln, Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuellen Nachweise / Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage / Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
2. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:
— er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland ordnungsgemäß erfüllt hat,
— er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
— er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
3. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
4. Eigenerklärung (s. Bewerbungsformular) zur Beruflichen Befähigung; vgl. III.3.1.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (s. Bewerbungsformular) – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010 [ggf. als Prognose], 2009, 2008) insgesamt.
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010 [ggf. als Prognose], 2009, 2008) für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010 [ggf. als Prognose], 2009, 2008) für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind:
— Prüfingenieurleistungen im Sinne der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO (§§ 12 ff.), differenziert nach Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Massivbau, in der Fachrichtung Metallbau und in der Fachrichtung Holzbau sowie Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Erd- und Grundbau.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Prüfingenieurleistungen im Sinne der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO (§§ 12 ff.), differenziert nach Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Massivbau, in der Fachrichtung Metallbau und in der Fachrichtung Holzbau sowie Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Erd- und Grundbau.
3. Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Mindeststandards:
1. Netto-Jahresumsatz für Prüfingenieurleistungen im Sinne der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO (§§ 12 ff.) im Fachbereich Standsicherheit (Fachrichtungen Massivbau, Metallbau und Holzbau) sowie im Fachbereich Erd- und Grundbau im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2010 [ggf. als Prognose], 2009, 2008): Mindestanforderung größer / gleich 200 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
1. Netto-Jahresumsatz für Prüfingenieurleistungen im Sinne der Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige SV-VO (§§ 12 ff.) im Fachbereich Standsicherheit (Fachrichtungen Massivbau, Metallbau und Holzbau) sowie im Fachbereich Erd- und Grundbau im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2010 [ggf. als Prognose], 2009, 2008): Mindestanforderung größer / gleich 200 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuellen Nachweise / Erklärungen sind - sofern nicht anderslautendes dargestellt ist - zwingend gefordert; bei Nichtvorlage / Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in:
1. Darstellung (s. Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in:
a.) Geschäftsführer / leitende Mitarbeiter;
b.) Fachingenieure im Bereich TWP Dipl.-Ing. gesamt (Aufsteller und Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP Konstruktiver Ingenieurbau / Berechnungsingenieure]) sowie deren mittlere Bürozugehörigkeit;
b.) Fachingenieure im Bereich TWP Dipl.-Ing. gesamt (Aufsteller und Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP Konstruktiver Ingenieurbau / Berechnungsingenieure]) sowie deren mittlere Bürozugehörigkeit;
c.) Prüfingenieure im Fachbereich Standsicherheit, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, differenziert nach Fachrichtung Massivbau, Metallbau und Holzbau;
d.) Prüfingenieure im Fachbereich Erd- und Grundbau, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen;
e.) Konstrukteure im Bereich TWP sowie Konstrukteure im Bereich TWP mit Berufserfahrung größer / gleich 5 Jahre;
f.) sonstige Mitarbeiter.
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.
2. Darstellung (s. Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Ressourcen/Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Subunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.
3. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (s. Bewerbungsformular) mindestens zu 5 (mind. 3 als Prüfingenieur im Fachbereich Standsicherheit bzw. im Fachbereich Erd- und Grundbau und mind. 2 als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung) und maximal zu 9 Referenzprojekten (max. 5 als Prüfingenieur im Fachbereich Standsicherheit bzw. im Fachbereich Erd- und Grundbau und max. 4 als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung) im Hochbau mit anrechenbaren Kosten für die Prüfingenieurleistung bzw. anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung größer / gleich 13 000 000,00 EUR netto pro Projekt, die in den letzten 10 Jahren (02/2001 bis 01/2011) hinsichtlich einer Bescheinigung analog SV-VO § 12 / § 19 (Prüfingenieurleistungen) bzw. hinsichtlich der rohbaurelevanten Arbeiten (Aufsteller) erfolgreich abgeschlossen wurden und mit der in Abschnitt II.1.5 beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.
3. Für das in II.1.5 aufgeführte Leistungsbild Angaben (s. Bewerbungsformular) mindestens zu 5 (mind. 3 als Prüfingenieur im Fachbereich Standsicherheit bzw. im Fachbereich Erd- und Grundbau und mind. 2 als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung) und maximal zu 9 Referenzprojekten (max. 5 als Prüfingenieur im Fachbereich Standsicherheit bzw. im Fachbereich Erd- und Grundbau und max. 4 als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung) im Hochbau mit anrechenbaren Kosten für die Prüfingenieurleistung bzw. anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung größer / gleich 13 000 000,00 EUR netto pro Projekt, die in den letzten 10 Jahren (02/2001 bis 01/2011) hinsichtlich einer Bescheinigung analog SV-VO § 12 / § 19 (Prüfingenieurleistungen) bzw. hinsichtlich der rohbaurelevanten Arbeiten (Aufsteller) erfolgreich abgeschlossen wurden und mit der in Abschnitt II.1.5 beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherren einzuholen.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft nachgewiesen werden; vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben im Bewerbungsformular vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort des Bauvorhabens,
— Auftraggeber,
— Bei Bietergemeinschaften / Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Subunternehmer),
— Name des Projektleiters und ggf. stellvertretenden Projektleiters,
— Angaben zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Instandsetzung, Instandhaltung, Umbau, Modernisierung, Erweiterungsbau nach HOAI § 2),
— Datum der Fertigstellung der Bescheinigung analog SV-VO § 12 / § 19 (Prüfingenieurleistungen) bzw. der rohbaurelevanten Maßnahmen (Aufsteller),
— Anrechenbare Kosten für die Prüfingenieurleistungen bzw. für die Tragwerksplanung (als Aufsteller) in Euro netto (analog SV-VO § 24 bzw. HOAI § 48).
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die fachliche Bewertung der Referenzprojekte sind - je nach Abfrage im Bewerbungsformular - zusätzlich folgende Angaben zu tätigen (nicht zwingend erforderlich in Bezug auf die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte):
— Bruttogrundfläche BGF in qm,
— Bauwerksklasse (Prüfingenieurleistungen) bzw. Honorarzone und erbrachte LPH nach HOAI (Aufsteller),
— Baualter des bearbeiteten Objekts,
— Angaben zur Gebäudetypologie,
— öffentlicher Auftraggeber bzw. Bauherr,
— Angaben zu spezifischen Aspekten der Referenzen für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit und im Fachbereich Erd- und Grundbau (Gebäudestruktur; Prüfung der Standsicherheit in der Fachrichtung Metallbau / Massivbau / Holzbau; Prüfung für Erd- u. Grundbau; Prüfung im Bereich des konstruktiven Brandschutzes; Prüfung im Bereich des Spannbetonbaus / des Stahlverbundbaus / nicht geregelter Baustoffe bzw. Bauarten / ausbauspezifischer Nachweise, welche nicht zu den Grundleistungen der tragwerksplanerischen Bearbeitung zählen / ausbauspezifischer Nachweise für Bühnentechnik; Ingenieurtechnische Prüfung der Baubehelfe; Prüfung bautechnischer Nachweise mit Sonderkonstruktionen / mit komplexen Bauzuständen / mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung und Bewertung von komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen / mit konstruktiven Maßnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit nach DIN 4149 / mit Baustofftechnologischen Untersuchungen / mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen; Prüfung bautechnischer Nachweise von komplexen und architektonisch anspruchsvollen Fassadenkonstruktionen; Zustimmung im Einzelfall; stichprobenhafte Kontrollen während der Bauausführung),
— Angaben zu spezifischen Aspekten der Referenzen für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit und im Fachbereich Erd- und Grundbau (Gebäudestruktur; Prüfung der Standsicherheit in der Fachrichtung Metallbau / Massivbau / Holzbau; Prüfung für Erd- u. Grundbau; Prüfung im Bereich des konstruktiven Brandschutzes; Prüfung im Bereich des Spannbetonbaus / des Stahlverbundbaus / nicht geregelter Baustoffe bzw. Bauarten / ausbauspezifischer Nachweise, welche nicht zu den Grundleistungen der tragwerksplanerischen Bearbeitung zählen / ausbauspezifischer Nachweise für Bühnentechnik; Ingenieurtechnische Prüfung der Baubehelfe; Prüfung bautechnischer Nachweise mit Sonderkonstruktionen / mit komplexen Bauzuständen / mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung und Bewertung von komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen / mit konstruktiven Maßnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit nach DIN 4149 / mit Baustofftechnologischen Untersuchungen / mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen; Prüfung bautechnischer Nachweise von komplexen und architektonisch anspruchsvollen Fassadenkonstruktionen; Zustimmung im Einzelfall; stichprobenhafte Kontrollen während der Bauausführung),
— Angaben zu spezifischen Aspekten der Referenzen als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung (Planung von Sonderkonstruktionen; Tragwerksplanerische Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz mit komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen; Bearbeitung von komplexen Bauzuständen; Planung technisch anspruchsvoller Bauverfahrensabläufe; Planung konstruktiver Maßnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit nach DIN 4149; Baustofftechnologische Untersuchungen; Bearbeitung einer Hochbaumaßnahme mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter besonderer Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe; Planung für komplexe und architektonisch anspruchsvolle Fassadenkonstruktionen; Notwendigkeit einer Zustimmung im Einzelfall).
— Angaben zu spezifischen Aspekten der Referenzen als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung (Planung von Sonderkonstruktionen; Tragwerksplanerische Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz mit komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen; Bearbeitung von komplexen Bauzuständen; Planung technisch anspruchsvoller Bauverfahrensabläufe; Planung konstruktiver Maßnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit nach DIN 4149; Baustofftechnologische Untersuchungen; Bearbeitung einer Hochbaumaßnahme mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter besonderer Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe; Planung für komplexe und architektonisch anspruchsvolle Fassadenkonstruktionen; Notwendigkeit einer Zustimmung im Einzelfall).
Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Baumaßnahmen handeln, die in Art, Komplexität und Größenordnung mit der vorliegenden Bauaufgabe vergleichbar sind.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird / werden die Referenz/en nicht gewertet.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein vergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung.
4. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, kann, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein vergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen:
1. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Fachingenieure (einschl. Führungskräfte) im Bereich TWP Dipl.-Ing. (Aufsteller sowie Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP – Konstruktiver Ingenieurbau / Berechnungsingenieure]) insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 6 pro Jahr im Durchschnitt.
1. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Fachingenieure (einschl. Führungskräfte) im Bereich TWP Dipl.-Ing. (Aufsteller sowie Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP – Konstruktiver Ingenieurbau / Berechnungsingenieure]) insgesamt im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 6 pro Jahr im Durchschnitt.
2. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit (einschl. Führungskräfte) in der Fachrichtung Massivbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
2. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit (einschl. Führungskräfte) in der Fachrichtung Massivbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 2 pro Jahr im Durchschnitt.
3. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit (einschl. Führungskräfte) in der Fachrichtung Metallbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 1 pro Jahr im Durchschnitt.
3. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit (einschl. Führungskräfte) in der Fachrichtung Metallbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 1 pro Jahr im Durchschnitt.
4. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Erd- und Grundbau (einschl. Führungskräfte) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 1 pro Jahr im Durchschnitt.
4. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Erd- und Grundbau (einschl. Führungskräfte) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 1 pro Jahr im Durchschnitt.
5. Für die mindestens 5 und maximal 9 zu benennenden Referenzprojekte im Hochbau, die die o.g. Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
5.1. Referenzen (mind. 3 und max. 5) als Prüfingenieur analog SV-VO §§ 1 und 4:
a. mind. 1 Referenzprojekt mit anrechenbaren Kosten für die Prüfingenieurleistungen größer / gleich 26 000 000,00 EUR netto;
b. mind. 2 Referenzprojekte mit der Zuordnung Instandsetzung und / oder Instandhaltung / Umbau / Modernisierung nach HOAI § 2;
c. mind. ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Erweiterungsbau nach HOAI § 2;
d. mind. 1 Referenzprojekt, das die Prüfung bautechnischer Nachweise mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung und Bewertung von komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen, beinhaltete;
d. mind. 1 Referenzprojekt, das die Prüfung bautechnischer Nachweise mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung und Bewertung von komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen, beinhaltete;
e. mind. 1 Referenzprojekt, das die Prüfung bautechnischer Nachweise mit technisch anspruchsvollen Bauverfahrensabläufen beinhaltete;
f. mind. 2 Referenzprojekte mit mindestens je 2 verschiedenen Fachrichtungen (Metallbau, Massivbau, Holzbau, Erd- u. Grundbau);
g. mind. 1 Referenzprojekt, das die Prüfung bautechnischer Nachweise mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter der besonderen Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe beinhaltete;
h. mind. 1 Referenzprojekt, das die bautechnische Prüfung des konstruktiven Brandschutzes beinhaltete.
5.2. Referenzen (mind. 2 und max. 4) als Aufsteller im Bereich der Tragwerksplanung:
a. mind. 1 Referenzprojekt mit anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung größer / gleich 26 000 000,00 EUR netto;
c. mind. 1 Referenzprojekt mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz mit komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen;
d. mind. 1 Referenzprojekt, das die Planung technisch anspruchsvoller Bauverfahrensabläufe beinhaltete;
e. mind. 1 Referenzprojekt, das die tragwerksplanerische und baukonstruktive Bearbeitung von Hochbaumaßnahmen mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter der besonderen Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe beinhaltete;
e. mind. 1 Referenzprojekt, das die tragwerksplanerische und baukonstruktive Bearbeitung von Hochbaumaßnahmen mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter der besonderen Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe beinhaltete;
f. mind. 1 Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 2-6 des § 49 HOAI durchgehend und vollständig erbracht wurden.
Alle Mindestanforderungen müssen erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
Teilnahmeanträge, die eine der vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der AN hat im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 5 000 000,00 EUR für Personenschäden und von 5 000 000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular). Der Auftraggeber behält sich den Abschluss einer Projektversicherung vor.
Der AN hat im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 5 000 000,00 EUR für Personenschäden und von 5 000 000,00 EUR für Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (s. Bewerbungsformular). Der Auftraggeber behält sich den Abschluss einer Projektversicherung vor.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Verordnung über staatlich anerkannte Sachverständige nach der Landesbauordnung (SV-VO 2009).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI. 3. der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung die Anerkennung als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung der Standsicherheit“ in den erforderlichen Fachrichtungen und als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für Erd- und Grundbau“ gem. SV-VO 2009 nachgewiesen werden.
1. Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung die Anerkennung als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung der Standsicherheit“ in den erforderlichen Fachrichtungen und als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für Erd- und Grundbau“ gem. SV-VO 2009 nachgewiesen werden.
2. Die örtliche Präsenz in Köln während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
3. Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
Die Baumaßnahmen werden ggf. teilweise bei laufendem Betrieb erfolgen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
VOF § 19 (2) und (3).
Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure und Beratende Ingenieure:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Beratender Ingenieur tätig zu werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur oder Beratender Ingenieur tätig zu werden.
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung die Anerkennung als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung der Standsicherheit“ in den erforderlichen Fachrichtungen und als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für Erd- und Grundbau“ gem. SV-VO 2009 nachgewiesen werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung die Anerkennung als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für die Prüfung der Standsicherheit“ in den erforderlichen Fachrichtungen und als „staatlich anerkannte/r Sachverständige/r für Erd- und Grundbau“ gem. SV-VO 2009 nachgewiesen werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens: Beschleunigung gemäß Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008, IP/08/2040.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (gewichtete Punktzahl / Wertung / max. Punktzahl):
(1) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (gewichtete Punktzahl / Wertung / max. Punktzahl):
1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (ins. max. 1 225 Pkt);
1.1 Nettogesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Pkt / 70-fach / 350 Pkt);
1.2 Nettoumsatz für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit (Fachrichtungen Massiv-bau / Metallbau / Holzbau) und im Fachbereich Erd- und Grundbau gesamt im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Pkt / 140-fach / 700 Pkt);
1.3 Nettoumsatz für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit Fachrichtungen Massivbau im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Pkt / 10-fach / 50 Pkt);
1.4 Nettoumsatz für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit Fachrichtung Metallbau im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Pkt / 10-fach / 50 Pkt);
1.5 Nettoumsatz für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit Fachrichtung Holzbau im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Pkt / 5-fach / 25 Pkt);
1.6 Nettoumsatz für Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Erd- und Grundbau im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Pkt / 10-fach / 50 Pkt);
2.1.1 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Fachingenieure (inkl. Führungskräfte) im Bereich Tragwerksplanung Dipl.-Ing. (Aufsteller und Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP Konstruktiver Ingenieurbau / Berechnungsingenieure]) gesamt im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.1.1 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Fachingenieure (inkl. Führungskräfte) im Bereich Tragwerksplanung Dipl.-Ing. (Aufsteller und Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP Konstruktiver Ingenieurbau / Berechnungsingenieure]) gesamt im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.1.2 Mittlere Bürozugehörigkeit der Fachingenieure im Bereich Tragwerksplanung Dipl.-Ing. (Aufsteller und Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP Konstruktiver Ingenieurbau/ Berechnungsingenieure]) in Jahren (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.1.2 Mittlere Bürozugehörigkeit der Fachingenieure im Bereich Tragwerksplanung Dipl.-Ing. (Aufsteller und Prüfingenieure, die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen [TWP Konstruktiver Ingenieurbau/ Berechnungsingenieure]) in Jahren (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.1.3 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Massivbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.1.3 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Massivbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.1.4 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Metallbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 7-fach / 35 Pkt);
2.1.4 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Metallbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 7-fach / 35 Pkt);
2.1.5 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Holzbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.1.5 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Standsicherheit in der Fachrichtung Holzbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.1.6 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Erd- und Grundbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.1.6 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Prüfingenieure (einschl. Führungskräfte), die die Voraussetzungen für die Anerkennung als staatlich anerkannte/r Sachverständige/r gem. SV-VO erfüllen, im Fachbereich Erd- und Grundbau im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.1.7 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Konstrukteure (einschl. Führungskräfte) im Bereich TWP (5 Pkt / 5-fach / 25 Pkt);
2.1.8 Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Konstrukteure (einschl. Führungskräfte) im Bereich TWP mit Berufserfahrung größer / gleich 5 Jahre (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.2.1.2 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die anrechenbaren Kosten für die Prüfingenieurleistungen (analog SV-VO § 24 / HOAI § 48) in EUR netto (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.2.1.3 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf BGF gesamt (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.1.6 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Kulturbau (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.7 Erfahrung mit Theater, Oper, Philharmonie bzw. Konzertsaal (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.1.8 Erfahrung mit einem Gebäude mit vergleichbarer Struktur (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.1.9 Erfahrung mit Instandsetzungs-/ Instandhaltungs- bzw. Umbau- / Modernisierungsmaßnahmen nach HOAI § 2 (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.2.1.10 Erfahrung mit Erweiterungsbaumaßnahmen nach HOAI § 2 (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.11 Erfahrung mit einem Bestandobjekt aus den 50er / 60er Jahren (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.12 Erfahrung mit Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit - Fachrichtung Massivbau (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.2.1.13 Erfahrung mit Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit - Fachrichtung Metallbau (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.14 Erfahrung mit Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Standsicherheit - Fachrichtung Holzbau (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.1.15 Erfahrung mit Prüfingenieurleistungen im Fachbereich Erd- und Grundbau (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.16 Erfahrung mit der Prüfung im Bereich des konstruktiven Brandschutzes (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.17 Erfahrung mit der Prüfung im Bereich des Spannbetonbaus (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.1.18 Erfahrung mit der Prüfung im Bereich des Stahlverbundbaus (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.1.19 Erfahrung mit Prüfleistungen im Bereich nicht geregelter Baustoffe / Bauarten (Zustimmungen im Einzelfall) (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.20 Erfahrung mit der Prüfung ausbauspezifischer Nachweise, welche nicht zu den Grundleistungen der tragwerksplanerischen Bearbeitung zählen (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.21 Erfahrung mit der Prüfung ausbauspezifischer Nachweise für Bühnentechnik (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.22 Erfahrung mit der Prüfung von Baubehelfen (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.1.23 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit Sonderkonstruktionen (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.24 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit komplexen Bauzuständen (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.25 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit technisch anspruchsvollen Bauverfahrensabläufen (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.26 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung und Bewertung von komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.26 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit tragwerksplanerischer Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz unter besonderer Berücksichtigung und Bewertung von komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen (5 Pkt / 6-fach / 30 Pkt);
2.2.1.27 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit konstruktiven Maßnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit nach DIN 4149 (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.2.1.28 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit Baustofftechnologischen Untersuchungen (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.29 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter der besonderen Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe (5 Pkt / 8-fach / 40 Pkt);
2.2.1.30 Erfahrung mit der Prüfung bautechnischer Nachweise von komplexen und architektonisch anspruchsvollen Fassadenkonstruktionen (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.31 Erfahrung mit Zustimmung im Einzelfall (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.1.32 stichprobenhafte Kontrollen während der Bauausführung (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.2 Referenzprojekte als als Aufsteller im Bereich Tragwerksplanung (Referenzprojekte 5.2 – insg. max. 1 080 Pkt, d.h. 270 Pkt pro Projekt, max. 4 Projekte);
2.2.2.2 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die anrechenbaren Kosten für die Prüfingenieurleistungen (analog SV-VO § 24 / HOAI § 48) in EUR netto (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.2.3 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf BGF gesamt (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.2.4 Erfahrung mit den Leistungsphasen gem. § 49 HOAI (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.2.7 Erfahrung mit der Gebäudetypologie Kulturbau (5 Pkt / 1-fach / 5 Pkt);
2.2.2.8 Erfahrung mit Theater, Oper, Philharmonie bzw. Konzertsaal (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.2.9 Erfahrung mit einem Gebäude mit vergleichbarer Struktur (5 Pkt / 2-fach / 10 Pkt);
2.2.2.10 Erfahrung mit Instandsetzungs / Instandhaltungs- bzw. Umbau- / Modernisierungsmaßnahmen nach HOAI § 2 (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.2.11 Erfahrung mit Erweiterungsbaumaßnahmen nach HOAI § 2 (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.2.12 Erfahrung mit einem Bestandobjekt aus den 50er / 60er Jahren (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.2.13 Erfahrung mit der Planung von Sonderkonstruktionen (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.2.14 Erfahrung in der tragwerksplanerischen Kompensierung von umfassenden Eingriffen in die vorhandene Bausubstanz mit komplexen Nachweismethoden, die über Standardberechnungsmethoden hinausgehen;
2.2.2.15 Erfahrung mit der Bearbeitung von komplexen Bauzuständen (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.2.16 Erfahrung mit der Planung technisch anspruchsvoller Bauverfahrensabläufe (5 Pkt / 3-fach / 15 Pkt);
2.2.2.17 Erfahrung mit der Planung konstruktiver Maßnahmen zur Gewährleistung der Erdbebensicherheit nach DIN 4149 (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.2.19 Erfahrung mit der Bearbeitung einer Hochbaumaßnahme mit komplexen, geotechnischen bzw. baugrundtechnischen Anforderungen unter besonderer Berücksichtigung baubetrieblicher Verfahrensabläufe (5 Pkt / 4-fach / 20 Pkt);
2.2.2.20 Erfahrung mit der Planung für komplexe und architektonisch anspruchsvolle Fassadenkonstruktionen (5 Pkt / 1-fach / 5 Pkt);
2.2.2.21 Notwendigkeit einer Zustimmung im Einzelfall (5 Pkt / 1-fach / 5 Pkt);
Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 6 340 Punkte.
(2) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
(2) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – Der Oberbürgermeister, Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln
Kontakt
Kontaktperson: Peter Musiala
Name: Fiebig Schönwälder Zimmer
Postanschrift: Bülowstr. 66
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10783
Kontaktperson: Frau Barbara Zimmer
Telefon: +49 302175-1920📞
E-Mail: zimmer@planungskultur.de📧
Fax: +49 302175-1859 📠
URL für weitere Informationen: http://www.planungskultur.de🌏
URL der Dokumente: http://www.planungskultur.de🌏
Name: Stadt Köln – Der Oberbürgermeister - Zentrales Vergabeamt der Stadt Köln
Kontaktperson: Frau Natalie Merten
Telefon: +49 221221-26885📞
URL der Teilnahme: http://www.stadt-koeln.de🌏
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2010/3715
Zusätzliche Informationen
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen durch die Bewerber, die unter der Internetadresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) heruntergeladen werden können. Die Formblätter können auch bei der unter I.1. genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Zur Abgabe der Bewerbung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ per Telefax an +49 3021751859 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1 genannten Adresse erhältlich. Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „Sanierung Bühnen Köln, Offenbachplatz – Prüfstatik – Vergabenummer 2010/3715“ per Telefax an +49 3021751859 oder per Mail an zimmer@planungskultur.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten im Internet unter der Adresse www.planungskultur.de (Menüpunkt: Ausschreibungen) kontinuierlich veröffentlicht, so dass alle potentiellen Bewerber und Bewerbergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, soweit sie spätestens am 8.3.2011, 10:00 Uhr, eingegangen sind.
Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln / Nachprüfstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstr. 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 2211473116📞
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge des Antragstellers nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 033-054990 (2011-02-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-08-18) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge