Projekt: Verlängerung der Stadtbahnlinie 3 im Stadtteil Bocklemünd-Mengenich, Köln. Auftrag: Projektsteuerung gemäß Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung / Projektmanagement"
Siehe II.1.1 sowie: Die Stadt Köln plant die Verlängerung der Stadtbahnlinie 3 in Köln-Bocklemünd-Mengenich. Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 10.9.2009 soll die neue Endhaltestelle in Höhe der Grundschule errichtet werden. Die Verwaltung wurde mit der Beantragung der erforderlichen Genehmigungen, der Sicherstellung der Finanzierung sowie der Vorbereitung der Maßnahme bis zur Ausschreibung beauftragt. Die Genehmigungsplanung ist weitgehend abgeschlossen, das Planfeststellungsverfahren soll Mitte 2011 eingeleitet werden. Die Linienführung der geplanten 630 m langen neuen Strecke ist bereits festgelegt und erfolgt ab der bestehenden Haltestelle Ollenhauerring zuerst in nördliche Richtung parallel zur Militärringstraße, schwenkt nach cirka 350 m in einem Bogen nach Westen ab und endet nach einem Gleiswechsel an der neuen Endhaltestelle in Höhe der Grundschule am Schumacherring. Die Führung der Stadtbahn erfolgt auf einem besonderen Bahnkörper. Durch eine Absenkung der Gleise im Bereich der Endhaltestelle wird ein ebenerdiger Einstieg vom Gehwegniveau ermöglicht. Die Bahnsteige verbleiben damit auf einer Ebene mit dem angrenzenden Gelände, sodass der nördliche Bahnsteig zusätzlich als Feuerwehrzufahrt zum östlichen Bereich der Wohnbebauung dienen kann und keine Rampen als Zuweg erforderlich sind. Beide Außenbahnsteige sollen eine Mindestbreite von 3,5 m und eine Nutzlänge von 50 m erhalten. Der südliche Bahnsteig soll durch einen Zaun zum benachbarten Schulhof begrenzt werden. In Höhe der Tollerstraße ist von der Streckenführung eine bestehende Fußgängerbrücke aus Holz betroffen, deren Fundamente im Bereich der geplanten Gleistrasse liegen und deren Lichtraumprofil unterhalb der Brücke nicht die notwendigen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus entspricht die bestehende Brücke nicht den Anforderungen an ein barrierefreies Bauwerk. Da durch mehrere Zwangspunkte im weiteren Verlauf der Streckenführung eine andere Gleislage nicht möglich ist, muss die Holzbrücke ersetzt werden. Die Gesamtlänge des neuen, den aktuellen Richtlinien entsprechenden Bauwerks wird cirka 240 m betragen. Westlich der Millitärringstraße befindet sich ein Geh- und Radweg der durch die Verlängerung der Stadtbahn angepasst werden muss. Im Kurvenbereich ist ein Z-Überweg vorgesehen. Im Rahmen der Genehmigungsplanung wurden bereits Gutachten zum Thema Schall- und Erschütterung, Baugrund sowie eine Umweltverträglichkeitsstudie mit integriertem Landschaftspflegerischem Begleitplan beauftragt. Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Neubau einer cirka 630 m langen Stadtbahntrasse mit Endhaltestelle (inklusive Ausstattung), 2. Abbruch der vorhandenen Fußgängerbrücke und Neubau einer Fußgängerbrücke, und, 3. Anpassen eines Geh- und Radweges mit Z-Querung der Schienentrasse sowie, 4. Ergänzende Maßnahmen (insbesondere landschaftsplanerische Ausgleichsmaßnahmen, Schallschutz- und Erschütterungsmaßnahmen, Ausgleichsmaßnahmen für entfallende Schulhofflächen). Der Kostenansatz für Gleis- und Bahnsteigbau inklusive Bahnsteigausstattung und Starkstromanlagen sowie für begleitende Maßnahmen (insbesondere Fußweg, aktiver und passiver Schallschutz, Grunderwerb, Grünflächenausgleich, Leitungsverlegung signaltechnische Anpassung) beläuft sich auf insgesamt rund 9 200 000 EUR netto, davon cirka 150 000 EUR für Grunderwerb. Der Kostenansatz für das Brückenprojekt beläuft sich auf insgesamt cirka 1 850 000 EUR netto. Die beabsichtigte Vergabe umfasst folgende Leistungen in Anlehnung an § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft": — Handlungsfeld A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation): —— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 1 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in der Projektstufe 1: Mitwirken bei der Auswahl eines Projektkommunikationssystems; in Projektstufe 2: Überwachen des Betriebs des Projektkommunikationssystems), — Handlungsfeld B (Qualitäten und Quantitäten): —— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 3: Überprüfen der Angebotsauswertung in technisch-wirtschaftlicher Hinsicht) sowie ausgewählte Besondere Leistungen in der Projektstufe 4 (Planprüfungen und Herbeiführung der Planfreigabe aller Beteiligten), — Handlungsfeld C (Kosten und Finanzierung): —— in Projektstufe 1 nur Übernahme und Fortschreiben der Kostenschätzung und -berechnung der Objekt- und Fachplaner sowie Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 teilweise (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Prüfen und Freigeben der Rechnungen der Projektbeteiligten zur Zahlung; in Projektstufe 3: Vorgabe der Soll-Werte für Vergabeeinheiten auf der Basis der aktuellen Kostenberechnung, Überprüfen der vorliegenden Angebote im Hinblick auf die vorgegebenen Kostenziele und Beurteilung der Angemessenheit der Preise, Vorgaben der Deckungsbestätigungen für Aufträge, Prüfen und Freigeben der Rechnungen der Projektbeteiligten zur Zahlung; in Projektstufe 4: Plausibilitätsprüfung und Freigeben der Rechnungen zur Zahlung, Vorgeben von Deckungsbestätigungen für Nachträge, Prüfen des Nutzungskostenanschlags der Objekt- und Fachplaner und Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen; in Projektstufe 5: Plausibilitätsprüfung und Freigeben der Rechnungen zur Zahlung, Prüfen des fortgeschriebenen Nutzungskostenanschlags der Objekt- und Fachplaner sowie Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen, Freigeben von Schlussrechnungen sowie Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen) und ausgewählte Besondere Leistungen in Projektstufe 5 (Erstellung des Schlussverwendungsnachweises), — Handlungsfeld D (Termine, Kapazitäten und Logistik): —— in Projektstufe 1 Übernahme und Fortschreiben des vom AG erstellten Terminplanes sowie nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Aufstellen und Abstimmen des Terminrahmens zur Integration des strategischen Facility Managements; in Projektstufe 3: Mitwirken beim Aktualisieren und Prüfen der Entwicklung der logistischen Einflussgrößen), — Handlungsfeld E (Verträge und Versicherungen): —— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Mitwirken bei der Umsetzung des Versicherungskonzeptes für alle Projektbeteiligten). Die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit Unterzeichnung des Vertrags werden zunächst nur die Projektstufen 1 bis 3 beauftragt. Die rechtliche Voraussetzung für die Beauftragung liegt seitens der Stadt Köln vor, dabei sind die allgemeinen Vertragsbedingungen der Stadt Köln maßgebend (siehe auch Ziffer II.2.2. "Optionen"). Eine losweise Vergabe der Projektsteuerungsleistungen ist nicht beabsichtigt. Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Zeitrahmen: 1. Beauftragung der Projektsteuerungsleistungen: voraussichtlich Mitte 2011; 2. Inbetriebnahme der Strecke: voraussichtlich Dezember 2013; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-05-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Gemäß Ziffer II.1.5 "Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens" (Leistungen der Projektsteuerung gemäß Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung / Projektmanagement", Stand März 2009, § 205).
Gemäß Ziffer II.1.5 "Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens" (Leistungen der Projektsteuerung gemäß Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung / Projektmanagement", Stand März 2009, § 205).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de🌏
E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.de📧
Telefon: +49 22122125216📞
Fax: +49 22122126272 📠
Die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden unter anderem im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Die Formblätter können bei der unter Ziffer I.1 ("Name, Adressen und Kontaktstelle(n)") genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziffer IV 3.4 der Bekanntmachung ("Schlusstermin für den Eingang der Angebote beziehungsweise Teilnahmeanträge") ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4 genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage beziehungsweise die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Hinweis zu Ziffer IV.2.1 ("Zuschlagskriterien"): die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Weitere Auskünfte erteilen: andere Stellen:
I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind:
Siehe II).
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: anderen Stellen:
Angebote / Teilnahmeanträge sind zu richten an: andere Stellen:
z.H. Frau Gurlt.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Währung: EUR.
Zahlungsbedingungen und -weise: durch Banküberweisung nach Erhalt der Rechnung.
Die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden unter anderem im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Die Formblätter können bei der unter Ziffer I.1 ("Name, Adressen und Kontaktstelle(n)") genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziffer IV 3.4 der Bekanntmachung ("Schlusstermin für den Eingang der Angebote beziehungsweise Teilnahmeanträge") ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4 genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage beziehungsweise die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Hinweis zu Ziffer IV.2.1 ("Zuschlagskriterien"): die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Weitere Auskünfte erteilen: andere Stellen:
I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind:
Siehe II).
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: anderen Stellen:
Angebote / Teilnahmeanträge sind zu richten an: andere Stellen:
z.H. Frau Gurlt.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Währung: EUR.
Zahlungsbedingungen und -weise: durch Banküberweisung nach Erhalt der Rechnung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Siehe II.1.1 sowie:
Die Stadt Köln plant die Verlängerung der Stadtbahnlinie 3 in Köln-Bocklemünd-Mengenich. Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 10.9.2009 soll die neue Endhaltestelle in Höhe der Grundschule errichtet werden. Die Verwaltung wurde mit der Beantragung der erforderlichen Genehmigungen, der Sicherstellung der Finanzierung sowie der Vorbereitung der Maßnahme bis zur Ausschreibung beauftragt. Die Genehmigungsplanung ist weitgehend abgeschlossen, das Planfeststellungsverfahren soll Mitte 2011 eingeleitet werden.
Die Stadt Köln plant die Verlängerung der Stadtbahnlinie 3 in Köln-Bocklemünd-Mengenich. Entsprechend Beschluss des Rats der Stadt Köln vom 10.9.2009 soll die neue Endhaltestelle in Höhe der Grundschule errichtet werden. Die Verwaltung wurde mit der Beantragung der erforderlichen Genehmigungen, der Sicherstellung der Finanzierung sowie der Vorbereitung der Maßnahme bis zur Ausschreibung beauftragt. Die Genehmigungsplanung ist weitgehend abgeschlossen, das Planfeststellungsverfahren soll Mitte 2011 eingeleitet werden.
Die Linienführung der geplanten 630 m langen neuen Strecke ist bereits festgelegt und erfolgt ab der bestehenden Haltestelle Ollenhauerring zuerst in nördliche Richtung parallel zur Militärringstraße, schwenkt nach cirka 350 m in einem Bogen nach Westen ab und endet nach einem Gleiswechsel an der neuen Endhaltestelle in Höhe der Grundschule am Schumacherring. Die Führung der Stadtbahn erfolgt auf einem besonderen Bahnkörper.
Die Linienführung der geplanten 630 m langen neuen Strecke ist bereits festgelegt und erfolgt ab der bestehenden Haltestelle Ollenhauerring zuerst in nördliche Richtung parallel zur Militärringstraße, schwenkt nach cirka 350 m in einem Bogen nach Westen ab und endet nach einem Gleiswechsel an der neuen Endhaltestelle in Höhe der Grundschule am Schumacherring. Die Führung der Stadtbahn erfolgt auf einem besonderen Bahnkörper.
Durch eine Absenkung der Gleise im Bereich der Endhaltestelle wird ein ebenerdiger Einstieg vom Gehwegniveau ermöglicht. Die Bahnsteige verbleiben damit auf einer Ebene mit dem angrenzenden Gelände, sodass der nördliche Bahnsteig zusätzlich als Feuerwehrzufahrt zum östlichen Bereich der Wohnbebauung dienen kann und keine Rampen als Zuweg erforderlich sind. Beide Außenbahnsteige sollen eine Mindestbreite von 3,5 m und eine Nutzlänge von 50 m erhalten. Der südliche Bahnsteig soll durch einen Zaun zum benachbarten Schulhof begrenzt werden.
Durch eine Absenkung der Gleise im Bereich der Endhaltestelle wird ein ebenerdiger Einstieg vom Gehwegniveau ermöglicht. Die Bahnsteige verbleiben damit auf einer Ebene mit dem angrenzenden Gelände, sodass der nördliche Bahnsteig zusätzlich als Feuerwehrzufahrt zum östlichen Bereich der Wohnbebauung dienen kann und keine Rampen als Zuweg erforderlich sind. Beide Außenbahnsteige sollen eine Mindestbreite von 3,5 m und eine Nutzlänge von 50 m erhalten. Der südliche Bahnsteig soll durch einen Zaun zum benachbarten Schulhof begrenzt werden.
In Höhe der Tollerstraße ist von der Streckenführung eine bestehende Fußgängerbrücke aus Holz betroffen, deren Fundamente im Bereich der geplanten Gleistrasse liegen und deren Lichtraumprofil unterhalb der Brücke nicht die notwendigen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus entspricht die bestehende Brücke nicht den Anforderungen an ein barrierefreies Bauwerk. Da durch mehrere Zwangspunkte im weiteren Verlauf der Streckenführung eine andere Gleislage nicht möglich ist, muss die Holzbrücke ersetzt werden. Die Gesamtlänge des neuen, den aktuellen Richtlinien entsprechenden Bauwerks wird cirka 240 m betragen.
In Höhe der Tollerstraße ist von der Streckenführung eine bestehende Fußgängerbrücke aus Holz betroffen, deren Fundamente im Bereich der geplanten Gleistrasse liegen und deren Lichtraumprofil unterhalb der Brücke nicht die notwendigen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus entspricht die bestehende Brücke nicht den Anforderungen an ein barrierefreies Bauwerk. Da durch mehrere Zwangspunkte im weiteren Verlauf der Streckenführung eine andere Gleislage nicht möglich ist, muss die Holzbrücke ersetzt werden. Die Gesamtlänge des neuen, den aktuellen Richtlinien entsprechenden Bauwerks wird cirka 240 m betragen.
Westlich der Millitärringstraße befindet sich ein Geh- und Radweg der durch die Verlängerung der Stadtbahn angepasst werden muss. Im Kurvenbereich ist ein Z-Überweg vorgesehen.
Im Rahmen der Genehmigungsplanung wurden bereits Gutachten zum Thema Schall- und Erschütterung, Baugrund sowie eine Umweltverträglichkeitsstudie mit integriertem Landschaftspflegerischem Begleitplan beauftragt.
Die geplante Baumaßnahme zeichnet sich zusammenfassend wie folgt aus:
1. Neubau einer cirka 630 m langen Stadtbahntrasse mit Endhaltestelle (inklusive Ausstattung),
2. Abbruch der vorhandenen Fußgängerbrücke und Neubau einer Fußgängerbrücke, und,
3. Anpassen eines Geh- und Radweges mit Z-Querung der Schienentrasse sowie,
4. Ergänzende Maßnahmen (insbesondere landschaftsplanerische Ausgleichsmaßnahmen, Schallschutz- und Erschütterungsmaßnahmen, Ausgleichsmaßnahmen für entfallende Schulhofflächen).
Der Kostenansatz für Gleis- und Bahnsteigbau inklusive Bahnsteigausstattung und Starkstromanlagen sowie für begleitende Maßnahmen (insbesondere Fußweg, aktiver und passiver Schallschutz, Grunderwerb, Grünflächenausgleich, Leitungsverlegung signaltechnische Anpassung) beläuft sich auf insgesamt rund 9 200 000 EUR netto, davon cirka 150 000 EUR für Grunderwerb. Der Kostenansatz für das Brückenprojekt beläuft sich auf insgesamt cirka 1 850 000 EUR netto.
Der Kostenansatz für Gleis- und Bahnsteigbau inklusive Bahnsteigausstattung und Starkstromanlagen sowie für begleitende Maßnahmen (insbesondere Fußweg, aktiver und passiver Schallschutz, Grunderwerb, Grünflächenausgleich, Leitungsverlegung signaltechnische Anpassung) beläuft sich auf insgesamt rund 9 200 000 EUR netto, davon cirka 150 000 EUR für Grunderwerb. Der Kostenansatz für das Brückenprojekt beläuft sich auf insgesamt cirka 1 850 000 EUR netto.
Die beabsichtigte Vergabe umfasst folgende Leistungen in Anlehnung an § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft":
— Handlungsfeld A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation):
—— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 1 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in der Projektstufe 1: Mitwirken bei der Auswahl eines Projektkommunikationssystems; in Projektstufe 2: Überwachen des Betriebs des Projektkommunikationssystems),
— Handlungsfeld B (Qualitäten und Quantitäten):
—— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 3: Überprüfen der Angebotsauswertung in technisch-wirtschaftlicher Hinsicht) sowie ausgewählte Besondere Leistungen in der Projektstufe 4 (Planprüfungen und Herbeiführung der Planfreigabe aller Beteiligten),
—— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 3: Überprüfen der Angebotsauswertung in technisch-wirtschaftlicher Hinsicht) sowie ausgewählte Besondere Leistungen in der Projektstufe 4 (Planprüfungen und Herbeiführung der Planfreigabe aller Beteiligten),
— Handlungsfeld C (Kosten und Finanzierung):
—— in Projektstufe 1 nur Übernahme und Fortschreiben der Kostenschätzung und -berechnung der Objekt- und Fachplaner sowie Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 teilweise (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Prüfen und Freigeben der Rechnungen der Projektbeteiligten zur Zahlung; in Projektstufe 3: Vorgabe der Soll-Werte für Vergabeeinheiten auf der Basis der aktuellen Kostenberechnung, Überprüfen der vorliegenden Angebote im Hinblick auf die vorgegebenen Kostenziele und Beurteilung der Angemessenheit der Preise, Vorgaben der Deckungsbestätigungen für Aufträge, Prüfen und Freigeben der Rechnungen der Projektbeteiligten zur Zahlung; in Projektstufe 4: Plausibilitätsprüfung und Freigeben der Rechnungen zur Zahlung, Vorgeben von Deckungsbestätigungen für Nachträge, Prüfen des Nutzungskostenanschlags der Objekt- und Fachplaner und Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen; in Projektstufe 5: Plausibilitätsprüfung und Freigeben der Rechnungen zur Zahlung, Prüfen des fortgeschriebenen Nutzungskostenanschlags der Objekt- und Fachplaner sowie Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen, Freigeben von Schlussrechnungen sowie Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen) und ausgewählte Besondere Leistungen in Projektstufe 5 (Erstellung des Schlussverwendungsnachweises),
—— in Projektstufe 1 nur Übernahme und Fortschreiben der Kostenschätzung und -berechnung der Objekt- und Fachplaner sowie Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 teilweise (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Prüfen und Freigeben der Rechnungen der Projektbeteiligten zur Zahlung; in Projektstufe 3: Vorgabe der Soll-Werte für Vergabeeinheiten auf der Basis der aktuellen Kostenberechnung, Überprüfen der vorliegenden Angebote im Hinblick auf die vorgegebenen Kostenziele und Beurteilung der Angemessenheit der Preise, Vorgaben der Deckungsbestätigungen für Aufträge, Prüfen und Freigeben der Rechnungen der Projektbeteiligten zur Zahlung; in Projektstufe 4: Plausibilitätsprüfung und Freigeben der Rechnungen zur Zahlung, Vorgeben von Deckungsbestätigungen für Nachträge, Prüfen des Nutzungskostenanschlags der Objekt- und Fachplaner und Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen; in Projektstufe 5: Plausibilitätsprüfung und Freigeben der Rechnungen zur Zahlung, Prüfen des fortgeschriebenen Nutzungskostenanschlags der Objekt- und Fachplaner sowie Veranlassen erforderlicher Anpassungsmaßnahmen, Freigeben von Schlussrechnungen sowie Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen) und ausgewählte Besondere Leistungen in Projektstufe 5 (Erstellung des Schlussverwendungsnachweises),
— Handlungsfeld D (Termine, Kapazitäten und Logistik):
—— in Projektstufe 1 Übernahme und Fortschreiben des vom AG erstellten Terminplanes sowie nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Aufstellen und Abstimmen des Terminrahmens zur Integration des strategischen Facility Managements; in Projektstufe 3: Mitwirken beim Aktualisieren und Prüfen der Entwicklung der logistischen Einflussgrößen),
—— in Projektstufe 1 Übernahme und Fortschreiben des vom AG erstellten Terminplanes sowie nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Aufstellen und Abstimmen des Terminrahmens zur Integration des strategischen Facility Managements; in Projektstufe 3: Mitwirken beim Aktualisieren und Prüfen der Entwicklung der logistischen Einflussgrößen),
— Handlungsfeld E (Verträge und Versicherungen):
—— nahezu alle Grundleistungen Projektstufen 2 bis 5 (ausgenommen folgende Leistungen: in Projektstufe 2: Mitwirken bei der Umsetzung des Versicherungskonzeptes für alle Projektbeteiligten).
Die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit Unterzeichnung des Vertrags werden zunächst nur die Projektstufen 1 bis 3 beauftragt. Die rechtliche Voraussetzung für die Beauftragung liegt seitens der Stadt Köln vor, dabei sind die allgemeinen Vertragsbedingungen der Stadt Köln maßgebend (siehe auch Ziffer II.2.2. "Optionen").
Die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit Unterzeichnung des Vertrags werden zunächst nur die Projektstufen 1 bis 3 beauftragt. Die rechtliche Voraussetzung für die Beauftragung liegt seitens der Stadt Köln vor, dabei sind die allgemeinen Vertragsbedingungen der Stadt Köln maßgebend (siehe auch Ziffer II.2.2. "Optionen").
Eine losweise Vergabe der Projektsteuerungsleistungen ist nicht beabsichtigt.
Im Ergebnis der Baumaßnahmen sollen technisch optimale Anlagen zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen.
Zeitrahmen:
1. Beauftragung der Projektsteuerungsleistungen: voraussichtlich Mitte 2011;
2. Inbetriebnahme der Strecke: voraussichtlich Dezember 2013;
3. Projektabschluss: im Nachgang.
Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Projektstufen 1 bis 3 in den Handlungsfeldern A bis E beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.5 Gegenstand der zu vergebenden Leistung ist. Die weiteren Stufen sind einzeln und gemeinsam:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages werden lediglich die Projektstufen 1 bis 3 in den Handlungsfeldern A bis E beauftragt, soweit diese nach Ziffer II.1.5 Gegenstand der zu vergebenden Leistung ist. Die weiteren Stufen sind einzeln und gemeinsam:
— Stufe 2: Projektstufe 4 - Ausführung, Handlungsfelder A bis E nach Maßgabe von Ziffer II.1.5 "Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens",
— Stufe 3: Projektstufe 5 - Projektabschluss, Handlungsfelder A bis E nach Maßgabe von Ziffer II.1.5. "Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens".
Dauer: 40 Monate
Referenznummer: Vergabenummer 2011/1171/2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Köln.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuellen Nachweise / Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage / Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF § 5 [3] wird berücksichtigt):
Folgende aktuellen Nachweise / Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage / Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF § 5 [3] wird berücksichtigt):
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie Eigenerklärung (siehe Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
1. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie Eigenerklärung (siehe Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
2. Eigenerklärung (siehe Bewerbungsformular) des Bewerbers, dass:
— er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— er nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde,
— er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtsvorschriften der Bundesrepublik Deutschland ordnungsgemäß erfüllt hat,
— er sich bewusst ist, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge hat,
— er im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung ("Geforderte Kautionen und Sicherheiten") für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
3. Eigenerklärung (siehe Bewerbungsformular) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
4. Eigenerklärung (siehe Bewerbungsformular) zur Beruflichen Befähigung; vergleiche Ziffer III.3.1 ("Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten").
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen (siehe Bewerbungsformular) – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Erklärungen (siehe Bewerbungsformular) – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen (VOF §5 [3] wird berücksichtigt):
1. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) insgesamt.
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind (Dienstleistungen in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind (Dienstleistungen in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009).
3. Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz für vergleichbare Dienstleistungen (Dienstleistungen in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise In den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2010, 2009, 2008): Mindestanforderung größer / gleich 135 000,- EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Netto-Jahresumsatz für vergleichbare Dienstleistungen (Dienstleistungen in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise In den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2010, 2009, 2008): Mindestanforderung größer / gleich 135 000,- EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende aktuellen Nachweise / Erklärungen sind - sofern nicht anderslautendes dargestellt ist - zwingend gefordert; bei Nichtvorlage / Nichtabgabe oder unvollständiger Angabe mit der Bewerbung wird der Bewerber zwingend ausgeschlossen:
1. Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in Geschäftsführer / leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure insgesamt, Architekten und Ingenieure in den Handlungsbereichen A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten), C (Kosten und Finanzierung) und D (Termine, Kapazitäten und Logistik) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A, B, C, D und E (Verträge und Versicherungen) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009, sowie Architekten und Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009, mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung, mittlere Bürozugehörigkeit der Architekten / Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D beziehungsweise A bis E im Sinne §205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (Stand 2004 beziehungsweise 2009) sowie sonstige Mitarbeiter.
1. Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010, 2009, 2008) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), aufgeschlüsselt in Geschäftsführer / leitende Mitarbeiter, Architekten und Ingenieure insgesamt, Architekten und Ingenieure in den Handlungsbereichen A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten), C (Kosten und Finanzierung) und D (Termine, Kapazitäten und Logistik) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A, B, C, D und E (Verträge und Versicherungen) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009, sowie Architekten und Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009, mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung, mittlere Bürozugehörigkeit der Architekten / Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D beziehungsweise A bis E im Sinne §205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (Stand 2004 beziehungsweise 2009) sowie sonstige Mitarbeiter.
2. Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind, mit Angaben zu Name, Akademischer Grad / Titel (sofern zutreffend Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise Master TH/TU/U/FH, Bachelor) Jahren und gegebenenfalls weitere aufgabenrelevante Qualifikationen sowie Dauer der Berufserfahrung in der Funktion als Projektleiter / Stellvertretende Projektleiter. Die Angaben sind auf folgende Personen zu beschränken: Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung.
2. Darstellung (siehe Bewerbungsformular) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind, mit Angaben zu Name, Akademischer Grad / Titel (sofern zutreffend Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise Master TH/TU/U/FH, Bachelor) Jahren und gegebenenfalls weitere aufgabenrelevante Qualifikationen sowie Dauer der Berufserfahrung in der Funktion als Projektleiter / Stellvertretende Projektleiter. Die Angaben sind auf folgende Personen zu beschränken: Projektleitung / Stellvertretende Projektleitung.
3. Darstellung (siehe Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Ressourcen / Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gemäß VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt "Subunternehmerverpflichtungserklärung" zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.
3. Darstellung (siehe Bewerbungsformular), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Unterauftragnehmer erbracht werden sowie deren Benennung; beabsichtigt der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner / ihrer Eignung auf die Ressourcen / Mittel von Unterauftragnehmern zu verweisen, so muss der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft mit dem Angebot zwingend die Eignung der Unterauftragnehmer anhand der geforderten Nachweise sowie die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Unterauftragnehmer mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gemäß VOF § 5, Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt "Subunternehmerverpflichtungserklärung" zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsformular als Anhang beizulegen.
4. Für das in Ziffer II.1.5 ("Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens") aufgeführte Leistungsbild Angaben (siehe Bewerbungsformular) mindestens zu drei und maximal zu 5 Referenzprojekten aus dem Bereich Gleisbau und / oder Bahnsteigbau und Brückenbau mit Gesamtbaukosten (Kostengruppe 200-700 im Sinne DIN 276 neu) größer / gleich 3 000 000,- EUR netto pro Projekt, die in den letzten 5 Jahren (04/2006 bis 03/2011) hinsichtlich der beauftragten Handlungsbereiche erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Projektstufe 5 im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9) wurden und mit der in Ziffer II.1.5 ("Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens") beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.
4. Für das in Ziffer II.1.5 ("Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens") aufgeführte Leistungsbild Angaben (siehe Bewerbungsformular) mindestens zu drei und maximal zu 5 Referenzprojekten aus dem Bereich Gleisbau und / oder Bahnsteigbau und Brückenbau mit Gesamtbaukosten (Kostengruppe 200-700 im Sinne DIN 276 neu) größer / gleich 3 000 000,- EUR netto pro Projekt, die in den letzten 5 Jahren (04/2006 bis 03/2011) hinsichtlich der beauftragten Handlungsbereiche erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Projektstufe 5 im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9) wurden und mit der in Ziffer II.1.5 ("Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens") beschriebenen Leistung nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung; die Nichtvorlage führt nicht zum Ausschluss aus dem Verfahren. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber beziehungsweise Bauherren einzuholen.
Referenzschreiben, die den erfolgreichen Abschluss belegen, können beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung; die Nichtvorlage führt nicht zum Ausschluss aus dem Verfahren. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber beziehungsweise Bauherren einzuholen.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind für die Bewerbergemeinschaft insgesamt (inklusive Subunternehmer, sofern zutreffend) zu machen. Mitarbeiterreferenzen sind nicht zugelassen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben im Bewerbungsformular vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung und Ort des Bauvorhabens,
— Auftraggeber,
— bei Bietergemeinschaften / Subunternehmern: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft beziehungsweise Subunternehmer),
— Name des Projektleiters / stellvertretenden Projektleitung,
— Datum Abschluss Projektstufe 5 im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9,
— Bautypologie (Verkehrsanlage im Sinne HOAI § 44 [Gleisanlage], Ingenieurbauwerk im Sinne HOAI § 40 [Bahnsteige, Brücke]),
— Projektkosten Kostengruppe 200-700 netto (im Sinne DIN 276 Neu).
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
Für die fachliche Bewertung der Referenzprojekte sind zusätzlich folgende Angaben zu tätigen (nicht zwingend in Bezug auf die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte):
— Größenordnung der Baumaßnahme/n (Länge Gleisbauanlage, Bahnsteige, Brückenbauwerk),
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone entsprechend § 204 AHO-Schriftenreihe Nr. 9),
— Angaben zur Art der Baumaßnahme (Neubau beziehungsweise Erweiterungsmaßnahme, Änderung von bestehenden Betriebsanlagen, Instandsetzungs-/ Instandhaltungsmaßnahme, Umbau-/ Modernisierungsmaßnahme),
— Angaben zu spezifischen Aspekten des Projekts (Projektsteuerung für eine Stadtbahn-/Straßenbahnanlage im Sinne § 1 (7) BO Strab; Projektsteuerung für eine Stadtbahnanlage der KVB; Projektsteuerung für Leit-, Signal- und Sicherungstechnik; Projektsteuerung für Fahrleitung und Bahnstromversorgung; Projektsteuerung für aktive und/oder passive Schallschutzmaßnahmen; Projektsteuerung für landschaftspflegerische Begleitplanung; Vorkommen von Bauablaufstörungen und Gegensteuerung; Erstellung des Verwendungsnachweises).
— Angaben zu spezifischen Aspekten des Projekts (Projektsteuerung für eine Stadtbahn-/Straßenbahnanlage im Sinne § 1 (7) BO Strab; Projektsteuerung für eine Stadtbahnanlage der KVB; Projektsteuerung für Leit-, Signal- und Sicherungstechnik; Projektsteuerung für Fahrleitung und Bahnstromversorgung; Projektsteuerung für aktive und/oder passive Schallschutzmaßnahmen; Projektsteuerung für landschaftspflegerische Begleitplanung; Vorkommen von Bauablaufstörungen und Gegensteuerung; Erstellung des Verwendungsnachweises).
Bei den Referenzprojekten soll es sich insbesondere um Baumaßnahmen handeln, die in Art, Komplexität und Größenordnung mit der vorliegenden Bauaufgabe vergleichbar sind.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Bei Nichtvorlage wird / werden die Referenz/en nicht gewertet.
5. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, sollte, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein vergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen, dies geht dann positiv in die Bewertung ein. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung; die Nichtvorlage führt nicht zum Ausschluss aus dem Verfahren.
5. Der Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften das Büro des bevollmächtigten Mitglieds, sollte, sofern vorhanden, außerdem ein aktuelles Zertifikat über ein vorhandenes Qualitätssicherungssystem nach DIN EN ISO 9001 oder ein vergleichbares zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem vorlegen, dies geht dann positiv in die Bewertung ein. Dies ist allerdings nicht Voraussetzung für die Wertungsfähigkeit der Bewerbung; die Nichtvorlage führt nicht zum Ausschluss aus dem Verfahren.
Mindeststandards:
1. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Architekten und Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009, mit Berufserfahrung größer / gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 3 pro Jahr im Durchschnitt.
1. Anzahl der beschäftigten festangestellten und freiberuflichen Architekten und Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) in den Handlungsbereichen A bis D im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2004, beziehungsweise in den Handlungsbereichen A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9, Stand 2009, mit Berufserfahrung größer / gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 3 pro Jahr im Durchschnitt.
2. Für die mindestens 3 und maximal 5 zu benennenden Referenzprojekte, die die oben genannten Bedingungen (siehe Unterpunkt 4) erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a) mindestens ein Referenzprojekt mit Gesamtbaukosten (Kostengruppe 200-700 im Sinne DIN 276 Neu) größer/gleich 6 000 000,- EUR netto;
b) mindestens ein Referenzprojekt für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne GWB § 98;
c) mindestens ein Referenzprojekt, das die Neuanlage von Gleisbauwerken beziehungsweise die Erweiterung einer bestehenden Trasse beinhaltet;
d) mindestens ein Referenzprojekt mit einem Brückenbauwerk;
e) mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone größer / gleich III im Sinne § 204 AHO-Schriftenreihe Nr. 9;
f) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Grundleistungen der Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten) und D (Termine, Kapazitäten und Logistik) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 in den Projektstufen 2 bis 5 durchgängig und vollständig erbracht wurden;
f) mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Grundleistungen der Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten) und D (Termine, Kapazitäten und Logistik) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 in den Projektstufen 2 bis 5 durchgängig und vollständig erbracht wurden;
g) mindestens 2 Referenzprojekte, bei denen die Grundleistungen des Handlungsbereichs C (Kosten und Finanzierung) im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 in den Projektstufen 2 bis 5 durchgängig erbracht wurden.
Alle Mindestanforderungen müssen erfüllt sein; die Kombination ist dabei beliebig.
Teilnahmeanträge, die eine der vorgenannten Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat im Falle einer beabsichtigten Beauftragung vor dieser Beauftragung eine objektbezogene Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 000 000,- Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (siehe Bewerbungsformular).
Der Auftragnehmer hat im Falle einer beabsichtigten Beauftragung vor dieser Beauftragung eine objektbezogene Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 5 000 000,- Euro für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (siehe Bewerbungsformular).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Schriftenreihe Nr. 9 des AHO Ausschuss der Verbände und Kammern der Ingenieure und Architekten für die Honorarordnung e.V.; Stand: März 2009.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen.
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vergleiche Ziffer VI. 3. "Sonstige Informationen") abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vergleiche Ziffer VI. 3. "Sonstige Informationen") abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Als AVA und Kostenmanagementprogramm werden seitens des Auftraggebers das Programm "ARRIBA planen" eingesetzt und vorgeschrieben. Für die Terminplanung und -kontrolle wird das Programm Microsoft Office Projekt eingesetzt. Sollten durch den Auftragnehmer darüber hinaus gehende Produkte und Werkzeuge eingesetzt werden, ist der Datenaustausch durch entsprechende Schnittstellen sicher zustellen.
Als AVA und Kostenmanagementprogramm werden seitens des Auftraggebers das Programm "ARRIBA planen" eingesetzt und vorgeschrieben. Für die Terminplanung und -kontrolle wird das Programm Microsoft Office Projekt eingesetzt. Sollten durch den Auftragnehmer darüber hinaus gehende Produkte und Werkzeuge eingesetzt werden, ist der Datenaustausch durch entsprechende Schnittstellen sicher zustellen.
Die örtliche Präsenz in Köln während der Planungs- und Bauzeit ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist sicherzustellen.
Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gemäß § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
VOF § 19 (2) und (3).
Teilnahmeberechtigt sind Architekten und Ingenieure:
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Bundesländer berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Bundesländer berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
2. Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3. Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
(1) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend.
Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (maximale Punktzahl / Wertung / gewichtete Punktzahl):
1.0 Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insgesamt maximal 525 Punkte):
1.1. Nettogesamtumsatz im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Punkte / 35-fach / 175 Punkte);
1.2. Nettoumsatz für vergleichbare Dienstleistungen im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (5 Punkte / 70-fach / 350 Punkte).
2.1.1 Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter im Mittel der letzten 3 Jahre insgesamt (5 Punkte / 5-fach / 25 Punkte);
2.1.2 Architekten / Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D beziehungsweise A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (Stand 2004 beziehungsweise 2009) mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahren im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Punkte / 8-fach / 40 Punkte);
2.1.2 Architekten / Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D beziehungsweise A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (Stand 2004 beziehungsweise 2009) mit Berufserfahrung ≥ 5 Jahren im Mittel der letzten 3 Jahre (5 Punkte / 8-fach / 40 Punkte);
2.1.3 Mittlere Bürozugehörigkeit der in den letzten 3 Jahre beschäftigten Architekten / Ingenieure in den Handlungsbereichen A bis D beziehungsweise A bis E im Sinne § 205 AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (2004/2009) (5 Punkte / 8-fach / 40 Punkte);
2.1.4 Existenzdauer des Büros (5 Punkte / 5-fach / 25 Punkte);
2.1.5 Gewährleistung der internen Qualität (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.1.6 Projektleitung: Qualifikation Architekt und / oder Ingenieur (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise Master oder gleichwertiger Abschluss) (5 Punkte / 8-fach / 40 Punkte);
2.1.7 Projektleitung: Zusatzqualifikation(en) (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.1.8 Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung in der Funktion als Projektleiter / stellvertretender Projektleiter in der Projektsteuerung in Jahren (5 Punkte / 6-fach / 30 Punkte);
2.1.9 stellv. Projektleitung: Qualifikation Architekt und / oder Ingenieur (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. beziehungsweise Master oder gleichwertiger Abschluss) (5 Punkte / 6-fach / 30 Punkte);
2.1.11 stellv. Projektleitung: Dauer der Berufserfahrung in der Funktion als Projektleiter / stellvertretender Projektleiter in der Projektsteuerung in Jahren (5 Punkte / 4-fach / 20 Punkte);
2.2 Wertungskriterien für Referenzprojekte (maximal 1 675 Punkte = 335 Punkte / Referenzprojekt):
2.2.1 Positive Referenzschreiben (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.2.2 Erfahrung mit Gleisbauwerken / Gleisbauwerken vergleichbarer Größenordnung (5 Punkte / 6-fach / 30 Punkte);
2.2.3 Erfahrung mit Bahnsteigen / Bahnsteigen vergleichbarer Größenordnung (5 Punkte / 4-fach / 20 Punkte);
2.2.4 Erfahrung mit Brückenbauwerken / Brückenbauwerken vergleichbarer Größenordnung (5 Punkte / 4-fach / 20 Punkte);
2.2.5 Erfahrung mit Projekten vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf Projektkosten (KG 200-700 DIN 276 neu) (5 Punkte / 6-fach / 30 Punkte);
2.2.6 Schwierigkeitsgrad (Honorarzone(n) entspr. § 204 AHO-Schriftenreihe Nr. 9) (5 Punkte / 6-fach / 30 Punkte);
2.2.7 Bearbeitete Handlungsbereiche A, B, C, D und E und Projektstufen gem. AHO-Schriftenreihe Nr. 9 (5 Punkte / 8- fach / 40 Punkte);
2.2.8 Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern im Sinne GWB § 98 (5 Punkte / 4-fach / 20 Punkte);
2.2.9 Erfahrung mit Projektsteuerung für eine Stadtbahn-/Straßenbahnanlage im Sinne § 1 (7) BO Strab (5 Punkte / 4- fach / 20 Punkte);
2.2.10 Erfahrung mit Projektsteuerung für eine Stadtbahnanlage der KVB (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.2.11 Erfahrung mit Neubau- beziehungsweise Erweiterungsbaumaßnahmen (5 Punkte / 6-fach / 30 Punkte);
2.2.12 Erfahrung mit Projektsteuerung für Leit-, Signal- und Sicherungstechnik (5 Punkte / 3-fach / 15 Punkte);
2.2.13 Erfahrung mit Projektsteuerung für Fahrleitung und Bahnstromversorgung (5 Punkte / 3-fach / 15 Punkte);
2.2.14 Erfahrung mit Projektsteuerung für aktive und / oder passive Schallschutzmaßnahmen (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.2.15 Erfahrung mit Projektsteuerung für landschaftspflegerische Begleitplanung (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.2.16 Erfahrung mit Vorkommen von Bauablaufstörungen und Gegensteuerung (5 Punkte / 2-fach / 10 Punkte);
2.2.17 Erfahrung mit Erstellung des Verwendungsnachweises (5 Punkte / 3-fach / 15 Punkte).
Die max. erreichbare Punktzahl beträgt 2 475 Punkte (detaillierte Bewertungsmatrix siehe Musterauswertung im Anhang zum Teilnahmeantrag).
(2) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
(2) Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl überschreitet (durch Punktgleichstand), wird der Bewerber, der an 5. Stelle angenommen werden soll, durch Losverfahren (unter den Bewerbern mit Punktgleichstand) ausgewählt.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Datum der Angebotseröffnung: 2011-06-28 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projektleitung: rund 15,22 % (zeitliche Verfügbarkeit 3-fach / persönlicher Eindruck 4-fach); (7-fach)
2. Stellv. Projektleitung: rund 8,7 % (zeitliche Verfügbarkeit 2-fach / persönlicher Eindruck 2-fach); (4-fach)
3. Projektspezifische Kapazitäten: rund 10,87 % (5-fach)
4. Strukturelle Herangehensweise:: rund 21,74 % (Projektorganisation 3-fach, Methodik der Steuerung 3-fach, Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber 2-fach, Koordination der beteiligten Fachplaner 2-fach (10-fach)
5. Fachtechnische Lösungsansätze: rund 15,22 % (Kostenoptimierungsmaßnahmen 2-fach, Terminsicherung 2-fach, Qualitätssicherung 2-fach, Änderungsmanagement / Bewältigung von Leistungsstörungen 1-fach) (7-fach)
6. Gesamteindruck der Präsentation: rund 6,52 %; (3-fach)
7. Honorarangebot: rund 21,74 %. (10-fach)
8. Hinweis zur Bewertung: je Kriterium werden 0 bis maximal 5 Punkte vergeben: 0 Punkte: keine Angaben (Thema / Aspekt nicht angesprochen); 1 Punkt: ausreichend (wenig in die Tiefe gehende, nur allgemein gehaltene Aussagen, ohne erkennbaren Projektbezug); 2 Punkte: befriedigend (zufrieden stellende / plausible Aussagen); 3 Punkte: gut (fundierte / projektspezifisch angemessene Aussagen); 4 Punkte: sehr gut (überzeugende / innovative Aussagen); 5 Punkte: herausragend (außerordentlich überzeugende / innovative Aussagen). Es können maximal 230 Punkte erreicht werden (entspricht 100 %). Beispiel: Kriterium Projektspezifische Kapazitäten: 5 Punkte / Gewichtung 5 / gewichtete Punkte 25 (rund 10,87 %).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
Kontakt
Kontaktperson: 272 Vergabecenter
Die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden unter anderem im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Die Formblätter können bei der unter Ziffer I.1 ("Name, Adressen und Kontaktstelle(n)") genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die in Ziffer III.2.1 bis III.2.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden unter anderem im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsformular und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären / abzugeben. Die Formblätter können bei der unter Ziffer I.1 ("Name, Adressen und Kontaktstelle(n)") genannten Adresse schriftlich per Fax unter Angabe der Projektbezeichnung "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" in Papierform angefordert werden. Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und / oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziffer IV 3.4 der Bekanntmachung ("Schlusstermin für den Eingang der Angebote beziehungsweise Teilnahmeanträge") ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4 genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziffer IV 3.4 der Bekanntmachung ("Schlusstermin für den Eingang der Angebote beziehungsweise Teilnahmeanträge") ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk "Verlängerung Linie 3 Bocklemünd-Mengenich – Projektsteuerung" gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziffer IV.3.4 genannten Frist einzureichen. Eine eingescannte Unterschrift ersetzt die rechtsverbindliche Unterschrift nicht.
Die Nichtvorlage beziehungsweise die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben bei dem Bauherrn. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben des Bewerbungsbogens für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft füllt die Büroangaben aus und unterschreibt den Bewerbungsbogen.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen sowie der Bestandsgebäude ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Hinweis zu Ziffer IV.2.1 ("Zuschlagskriterien"): die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
Hinweis zu Ziffer IV.2.1 ("Zuschlagskriterien"): die Bewertung der Honorarangebote erfolgt in Abhängigkeit vom Mittelwert, wobei Werte, die unter 80 % und über 115 % des Mittelwerts liegen, mit 1 Punkt bewertet werden. Angebote, die sich zwischen über 105 % und 115 % des Mittelwertes bewegen werden mit 3 Punkten, Angebote zwischen 80 % und 105 % des Mittelwertes werden mit 5 Punkten bewertet. Bei der Mittelwertbildung bleiben das höchste und das niedrigste Angebot unberücksichtigt.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Weitere Auskünfte erteilen: andere Stellen:
I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind:
Siehe II).
Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: anderen Stellen:
Angebote / Teilnahmeanträge sind zu richten an: andere Stellen:
z.H. Frau Gurlt.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:
Währung: EUR.
Zahlungsbedingungen und -weise: durch Banküberweisung nach Erhalt der Rechnung.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln / Nachprüfstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Blumenthalstraße 33
Postort: Köln
Postleitzahl: 50670
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de📧
Telefon: +49 2217740-251📞
Fax: +49 2217740-197 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB.
— unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in…
… der Bekanntmachung,
… den Vergabeunterlagen,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
— siehe § 101b Abs. 2 GWB,
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss,
— im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2011/S 105-172519 (2011-05-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 257 599,18 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-05-09 📅
Name: Pöyry Infra GmbH
Postanschrift: Siegburger Straße 183-187
Postort: Köln
Postleitzahl: 50679
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: infra.koeln.de@poyry.com📧
Internetadresse: www.poyry.com🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 005