Projektmanagement Erweiterungsneubau GEOMAR

Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, künftig: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)

Leistungen der Projektsteuerung und Projektleitung im Bauwesen (zusammen kurz: "Projektmanagement") für das Erweiterungs-Neubauvorhaben „Ansiedlung des gesamten GEOMAR auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes“ zur Wahrnehmung der Interessen des Bauherren.
Die Mitarbeiter des Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, ab dem 1.1.2012 des zukünftigen Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), sollen räumlich zusammengeführt werden. Dazu ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus in unmittelbarer Nähe zu den am Standort Seefischmarkt auf dem Ostufer der Kieler Förde bereits genutzten Gebäuden vorgesehen. Der Erweiterungsneubau soll ca. 15 540 qm Nutzfläche 1-7 DIN 277 umfassen (davon ca. 35 % Laborfläche, größtenteils der Sicherheitsstufen S1 und S2). Zielstellung ist, einen architektonisch hochwertigen und den anspruchsvollen wissenschaftlichen/technischen Rahmenbedingungen angepassten Gebäudekomplex zu errichten. Dieser soll auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden (Zertifizierung im Silber-Standard (BNB) soll angestrebt werden, die Vorgaben der ENEV 2009 sollen um 30 % unterschritten werden).
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf bis zu 90 000 000 EUR (einschließlich Erstausstattung) geschätzt. Die Maßnahme wird als Zuwendungsbau (gem. ZBau und RZBau) zu 90 % vom Bund (BMBF), zu 10 % vom Land Schleswig-Holstein finanziert, welches auch das Grundstück (Erbbaurecht) zur Verfügung stellt. Bauherr ist das GEOMAR, zuständige staatliche Bauverwaltung (fachaufsichtsführende Ebene, FfE) ist die GMSH, Kiel, Geschäftsbereich Zuwendungsbau.
Im vorliegenden Verfahren sollen Leistungen des Projektmanagements im Bauwesen (Projektleitung und Projektsteuerung) für das genannte Projekt in der Planungs- und Bauphase in Anlehnung an die Leistungsbilder Projektleitung und Projektsteuerung nach AHO, Heft 9 Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, Stand März 2009) vergeben werden. Als Besondere Leistung in der Projektstufe 1 ist das Mitwirken bei der Durchführung eines Planungswettbewerbs (Realisierungswettbewerb) nach RPW 2008 auf Auftraggeberseite mit voraussichtlich 12 Teilnehmern zu erbringen (voraussichtlich ab Vorprüfung Wettbewerbsvorschläge), die Vorbereitung des Wettbewerbs ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Für das Projektmanagement ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, zunächst der Projektstufe 1 (Projektvorbereitung bis Abschluss Planungswettbewerb). Der Auftragnehmer darf sich nicht selbst am Planungswettbewerb oder sonst als Bewerber oder Bieter in Vergabeverfahren für das von ihm zu steuernde Projekt beteiligen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-12-06 Auftragsbekanntmachung
2012-08-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-12-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
S. oben II.1.5. Die Vergabe erfolgt unter dem Vorbehalt stufenweiser Beauftragung.Planungsleistungen und Rechtsberatung sind nicht Gegenstand des Auftrags.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, künftig: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR)
Postanschrift: Wischhofstr. 1-3
Postleitzahl: 24148
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.ifm-geomar.de 🌏
E-Mail: acraemer@ifm-geomar.de 📧
Telefon: +49 431600-2543 📞
Fax: +49 431600-1525 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-06 📅
Einreichungsfrist: 2012-01-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 238-384811
ABl. S-Ausgabe: 238
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt. Von den Bewerbern sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich. — Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Projektmanagement Erweiterungsneubau. Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen. Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten. Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine erste Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung; die Terminplanung zählt zu den Leistungen, die vom bezuschlagten Auftragnehmer zu erbringen sind. Zu IV.3.4: Frist für den Eingang der Angebote (der künftig ausgewählten Bieter, zur davor liegenden Bewerbungsfrist vgl. oben IV.3.4): 23.2.2012.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Projektsteuerung und Projektleitung im Bauwesen (zusammen kurz: "Projektmanagement") für das Erweiterungs-Neubauvorhaben „Ansiedlung des gesamten GEOMAR auf dem Gelände des Kieler Seefischmarktes“ zur Wahrnehmung der Interessen des Bauherren.
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Die Mitarbeiter des Instituts für Meereswissenschaften IFM-GEOMAR, ab dem 1.1.2012 des zukünftigen Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel (GEOMAR), sollen räumlich zusammengeführt werden. Dazu ist die Errichtung eines Erweiterungsneubaus in unmittelbarer Nähe zu den am Standort Seefischmarkt auf dem Ostufer der Kieler Förde bereits genutzten Gebäuden vorgesehen. Der Erweiterungsneubau soll ca. 15 540 qm Nutzfläche 1-7 DIN 277 umfassen (davon ca. 35 % Laborfläche, größtenteils der Sicherheitsstufen S1 und S2). Zielstellung ist, einen architektonisch hochwertigen und den anspruchsvollen wissenschaftlichen/technischen Rahmenbedingungen angepassten Gebäudekomplex zu errichten. Dieser soll auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden (Zertifizierung im Silber-Standard (BNB) soll angestrebt werden, die Vorgaben der ENEV 2009 sollen um 30 % unterschritten werden).
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Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf bis zu 90 000 000 EUR (einschließlich Erstausstattung) geschätzt. Die Maßnahme wird als Zuwendungsbau (gem. ZBau und RZBau) zu 90 % vom Bund (BMBF), zu 10 % vom Land Schleswig-Holstein finanziert, welches auch das Grundstück (Erbbaurecht) zur Verfügung stellt. Bauherr ist das GEOMAR, zuständige staatliche Bauverwaltung (fachaufsichtsführende Ebene, FfE) ist die GMSH, Kiel, Geschäftsbereich Zuwendungsbau.
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Im vorliegenden Verfahren sollen Leistungen des Projektmanagements im Bauwesen (Projektleitung und Projektsteuerung) für das genannte Projekt in der Planungs- und Bauphase in Anlehnung an die Leistungsbilder Projektleitung und Projektsteuerung nach AHO, Heft 9 Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft, Stand März 2009) vergeben werden. Als Besondere Leistung in der Projektstufe 1 ist das Mitwirken bei der Durchführung eines Planungswettbewerbs (Realisierungswettbewerb) nach RPW 2008 auf Auftraggeberseite mit voraussichtlich 12 Teilnehmern zu erbringen (voraussichtlich ab Vorprüfung Wettbewerbsvorschläge), die Vorbereitung des Wettbewerbs ist nicht Gegenstand dieses Auftrags. Für das Projektmanagement ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen, zunächst der Projektstufe 1 (Projektvorbereitung bis Abschluss Planungswettbewerb). Der Auftragnehmer darf sich nicht selbst am Planungswettbewerb oder sonst als Bewerber oder Bieter in Vergabeverfahren für das von ihm zu steuernde Projekt beteiligen.
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Menge oder Umfang:
S. oben II.1.5. Die Vergabe erfolgt unter dem Vorbehalt stufenweiser Beauftragung.
Planungsleistungen und Rechtsberatung sind nicht Gegenstand des Auftrags.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung nach Projektstufen, siehe II.2.1.
Einzelheiten werden den ausgewählten Bewerbern in den Vergabeunterlagen mitgeteilt.
Dauer: 48 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kiel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Hinweis: Allgemeine Formalitäten, die auch für den Teilnahmewettbewerb gelten, finden sich unter VI.3 ("Sonstige Informationen").
Die nach III.2.1-III.2.3 geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) bis zum Ende der Teilnahmeantragsfrist in schriftlicher Form (per Post oder direkt) unmittelbar der Vergabestelle (Kontaktstelle gemäß I.1) vorzulegen (Telefax genügt insoweit nicht), sofern sie nicht als erst auf Anforderung vorzulegen benannt sind. Bei "möglichst" vorzulegenden Angaben/Unterlagen ist Vorlage mit Bewerbung zu empfehlen, die Vergabestelle kann die Auswahl nach IV.1.2 ohne Nachforderung vornehmen. Soweit unter III.2.1-III.2.3 lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich die Vergabestelle das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln (auch nach dem Teilnahmewettbewerb) entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen noch gültig und aktuell sein (bei Ablauf der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als ein Jahr, außer bei Prüfungszeugnissen und anderen Nachweisen, die nach ihrem Inhalt nicht zeitbezogen aktualisiert werden).
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Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, deren vorgesehener Leistungsbereich von der jeweiligen Anforderung betroffen ist, die Aufteilung der Leistungsbereiche ist nachvollziehbar anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z.B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so sind zusätzlich auch für den Dritten entsprechende Erklärungen und Nachweise (gem. III.2.1-III.2.3) wie für den Bewerber selbst erforderlich (ggf. bezogen auf den betroffenen Leistungsbereich), ferner ist auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht.
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Sollten die geforderten Erklärungen oder Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, droht der Ausschluss aus dem Verfahren; der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass die Vergabestelle Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt, das Recht hierzu behält sie sich jedoch vor.
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Formalitäten persönliche Lage:
A. Bewerberprofil: Angaben zu Firma, Sitz, Gegenstand, möglichst Tätigkeitsfeldern und Ausrichtung; auf gesonderte Anforderung: Nachweis der Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister
B. Eigenerklärungen (je gesondert) über das Nichtvorliegen der folgenden (in § 4 Abs. 9 VOF genannten) Umstände:
a) Eigenerklärung, dass sich der Bewerber nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat,
b) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, welche seine berufliche Zuverlässigkeit infrage stellen,
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c) Eigenerklärung, dass der Bewerber (bei juristischen Personen und Gesellschaften bezieht sich das auf die für das Unternehmen Verantwortlichen) im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
d) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat.
C. Erklärung, ob und ggf. auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (falls der Auskunft berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen, ist dies zu erläutern).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
D. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungshöhe von mindestens EUR 3 000 000 für Personen- und Sachschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden, hilfsweise Bestätigung eines Versicherers (Risikoträgers, nicht Maklers) über die vorbehaltlose Bereitschaft, im Auftragsfall die Deckungssummen auf die genannten Beträge zu erhöhen.
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E. Eigenerklärung des Bewerbers über seinen
(a) Gesamtumsatz und seinen
(b) Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Projektsteuerung oder Projektmanagement im öffentlichen Hochbau), jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (nach Jahren aufgegliedert), hilfsweise (falls das Unternehmen des Bewerbers noch keine 3 Geschäftsjahre besteht) für den Zeitraum, für den der Bewerber bereits solche Umsätze erzielt hat.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
F. Referenzen: Liste wesentlicher in den letzten 3 Jahren erbrachter vergleichbarer Projektmanagement-/Projektsteuerungsleistungen im Hochbau mit Angabe der Leistungszeit und der Auftraggeber der Dienstleistungen sowie Bauvolumen (für Buchst. a zwingend, sonst möglichst), möglichst auch Rechnungswert (Vergütung) und möglichst Referenzschreiben (Bescheinigung des Auftraggebers), und zwar bezogen auf (Referenzen sind entsprechend den Kategorien aufgegliedert übersichtlich darzustellen, Mehrfachnennung derselben Referenzen in verschiedenen Kategorien möglich):
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a) Projektmanagement einschl. Projektsteuerung für konventionell realisierten öffentlichen Hochbau (techn. Beratung/Controlling für ÖPP-Projekte und Generalübernehmer-Projekte gilt insoweit nicht als vergleichbar) mit Leistungsstufen Projektvorbereitung, Projektplanung, Projektausführung, Projektabschluss für Projekte mit Bauvolumen (Kostengruppen 200-700 DIN 276) von mehr als 30 000 000 EUR (ohne Mehrwertsteuer)
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b) Projektmanagement einschl. Projektsteuerung mindestens bis Projektstufe Projektausführung für Neubau oder Erweiterung von Forschungsgebäuden, hilfsweise nach der Nutzungsart vergleichbare Gebäude (Laborgebäude, ähnliche universitäre Gebäude) mit Bauvolument von mindestens 15 000 000 EUR,
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c) Projektmanagement einschl. Projektsteuerung mit Leistungsstufen Projektplanung, Projektausführung, Projektabschluss für konventionell realisierte Neubau-Hochbaumaßnahmen (techn. Beratung/Controlling für ÖPP-Projekte und Generalübernehmer-Projekte gilt insoweit nicht als vergleichbar) des Zuwendungsbaus (Bauherr außerhalb der unmittelbar staatlichen Hochbauverwaltung, nach RZBau, ZBau oder vergleichbare Regelwerke für Planung und Abrechnung staatlich geförderter Hochbauten) mit Bauvolumen von mindestens 15 000 000 EUR
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d) Projektsteuerung bei der Organisation oder Durchführung mindestens eines Planungswettbewerbs (Realisierungswettbewerb) möglichst nach RPW 2008, hilfsweise GRW, RAW oder vergleichbaren Regelwerken anderer Mitgliedstaaten, für Hochbauvorhaben mit Bauvolumen von mehr als 10 000 000 EUR, alternativ: Projektsteuerung für die Realisierung eines derartigen Wettbewerbsergebnisses
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G. Angaben über die technische Leitung: Name und berufliche Qualifikation der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen (insbes. verantwortlicher Projektleiter, Stellvertreter), möglichst mit Angaben über persönliche Referenzen und zeitliche/örtliche Verfügbarkeit für das Projekt. Vgl. auch III.3.2
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G. Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
H. Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird (insbes. Software für Projektkommunikationssystem, Kostenschätzung und Kostenverfolgung, Terminplanung- und verfolgung).
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I. Angabe, ob der Bewerber Teile des Auftrags als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, ggf. welche (Unterauftragsanteil), oder sonst auf welche Weise er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeiten will. Falls er sich auf die Leistungsfähigkeit von Dritten zur Darlegung seiner Eignung berufen will, sind für die Dritten auch Eignungsnachweise wie für den Bewerber selbst sowie auf Anforderung, spätestens vor Zuschlagserteilung, ein Verfügbarkeitsnachweis nötig, siehe oben III.2.1
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Mindeststandards:
Jeweils mindestens ein Referenzobjekt der Kategorien III.2.3 F a) - d),, Mehrfachnennung derselben Projekte möglich.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Gewährleistung der Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen aus den Teilnahmebedingungen (III.2.2.).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Unterliegen den Verhandlungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen (einzeln und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig. Andere Mehrfachbeteiligungen (insbes. als Bewerber und Nachunternehmer eines anderen Bewerbers) sind nur zulässig, wenn die Wahrung des Geheimwettbewerbs sichergestellt ist; die Vergabestelle behält sich eine entsprechende Überprüfung und Kontaktaufnahme vor. Kartellrechtlich (§ 1 GWB) unzulässige Bewerbergemeinschaften unterliegen dem Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, ergänzende Erklärungen und Unterlagen zur Prüfung der Zulässigkeit abzufordern.
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Im Verfahren tritt mit der Bewerbung (Teilnahmeantrag) grundsätzlich Bindung hinsichtlich der Zusammensetzung einer Bewerbergemeinschaft und Bietergemeinschaft oder ggf. benannter Nachunternehmer ein; Änderungen setzen eine Zustimmung der Vergabestelle voraus, die von einer weiteren Eignungsprüfung abhängig gemacht werden kann, ein Anspruch darauf besteht nicht.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Abgabe einer Erklärung über die Verpflichtung auf die gewissenhafte Erfüllung der Obliegenheiten nach dem Verpflichtungsgesetz v. 2.3.1974.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
Maß der wirtschaftlichen und technischen Leistungsfähigkeit nach wertender Beurteilung auf der Grundlage der gemäß dieser Bekanntmachung eingereichten Erklärungen/Nachweise, im Einzelnen: Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Bewerbers nach [1] Art (möglichst ähnlich; Gewichtung: 20 %), [2] Qualität (Komplexität, Gewichtung: 20 %) und [3] Zahl (Gewichtung: 20 %) der Referenzprojekte; [4] Umsatz (Gewichtung: 5 %), [5] Personalstärke (Gewichtung: 5 %) und [6] Ausstattung (umfassende Software-Unterstützung, Gewicht: 10 %); [7] Qualifikation und Verfügbarkeit (Gewicht: 20 %) der Projektleitung. Klarstellender Hinweis: Die Kriterien für den Zuschlag werden erst in den Vergabeunterlagen den ausgewählten Bewerbern mitgeteilt (siehe unten IV.2.1).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Verwaltung
Andre Crämer

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das vorliegende Vergabeverfahren wird als Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb (Vergabebekanntmachung) auf der Grundlage der VOF 2009 geführt.
Von den Bewerbern sind zunächst Teilnahmeanträge zu stellen, denen die geforderten Erklärungen und Nachweise zur Eignung beizufügen sind. Nach dem Ablauf der Teilnahmeantragsfrist werden nach Maßgabe der Bedingungen für die Teilnahme, also der Rechtzeitigkeit und Vollständigkeit der Bewerbungen, der Eignung sowie nötigenfalls einer Auswahl gemäß den unter IV.1.2 genannten Kriterien, die Bewerber bestimmt, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert werden. Diese erhalten die Vergabeunterlagen; ergänzende Unterlagen im Sinne von I.1 und IV.3.3 sind zuvor nicht erhältlich.
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— Informationen im Verfahren werden grundsätzlich per Post oder direkt übermittelt, soweit nicht anders geregelt. Die Vergabestelle behält sich vor, zum Zwecke der Beschleunigung Informationen per Telefax oder elektronisch zu übermitteln oder zu fordern. Mangels entsprechender Verschlüsselungsvorkehrungen bei der Vergabestelle ist eine elektronische Abgabe von Teilnahmeanträgen oder Angeboten nicht möglich. Per Post oder direkt übermittelte Teilnahmeanträge sind in einer verschlossenen Sendung einzureichen und durch eine entsprechende Aufschrift („Teilnahmeantrag VOF-Verfahren Projektmanagement Erweiterungsneubau. Nicht öffnen vor Fristablauf!“) deutlich zu kennzeichnen, um der Vergabestelle die Wahrung der Vertraulichkeit zu ermöglichen.
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Für den Fall, dass den Unterlagen entsprechende und wirtschaftliche Angebote nicht fristgerecht eingehen oder sonst wichtige Gründe bestehen, bleibt die Aufhebung des Verfahrens (Beendigung ohne Zuschlag) vorbehalten.
Zu II.3: Die angegebene Dauer des Auftrags stellt eine erste Schätzung dar und unterliegt der Verhandlung; die Terminplanung zählt zu den Leistungen, die vom bezuschlagten Auftragnehmer zu erbringen sind.
Zu IV.3.4: Frist für den Eingang der Angebote (der künftig ausgewählten Bieter, zur davor liegenden Bewerbungsfrist vgl. oben IV.3.4): 23.2.2012.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Reventlouallee 2 - 4
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4319884640 📞
Fax: +49 4319884702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren von den Vergabekammern (§ 102 ff. GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe (vgl. oben unter VI.3) oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Der vorstehende Satz gilt nicht für einen Antrag auf Feststellung einer Unwirksamkeit des Vertrags nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB.
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Quelle: OJS 2011/S 238-384811 (2011-12-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-08-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel Geomar
Kontakt
Internetadresse: http://www.geomar.de 🌏
E-Mail: acraemer@geomar.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-08-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-08-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 161-268222
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 238-384811
ABl. S-Ausgabe: 161
Zusätzliche Informationen
Von der Angabe des Auftragswerts wird gemäß § 14 Abs. 4 VOF abgesehen.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Rechnerische Honorarhöhe (Wertungspreis) (40)
2. Qualität: Projektmanagementkonzept (15)
3. Qualität: Projektverständnis (20)
4. Qualität: Organisation (15)
5. Vertragsbedingungen (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-31 📅
Name: WSP Deutschland AG
Postanschrift: Poststr. 12
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.wspgroup.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Reventlouallee 2-4
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach der Zuschlagserteilung ist ein Nachprüfungsverfahren nicht mehr zulässig, falls nicht die Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b GWB geltend gemacht wird, also ein Verstoß gegen die Informations- und Wartepflicht vor Zuschlagserteilung (§ 101b Abs. 1 Nr. 1 GWB, § 101a GWB) oder eine unzulässige unmittelbare Auftragserteilung ohne Beteiligung anderer Unternehmen am Vergabeverfahren (§ 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB). Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit endet 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 101b Abs. 2 S. 2 GWB).
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Quelle: OJS 2012/S 161-268222 (2012-08-21)