Projektsteuerung im Bauwesen für das Projekt "Modernisierung und Erweiterung Internationale Gesamtschule Heidelberg"

Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg

Projektsteuerungsleistungen im Bauwesen in Anlehnung an das Leistungsbild in § 205 AHO-Heft Nr. 9 (2009). Der Auftrag umfasst alle 5 Projektstufen des AHO-Leistungsbildes. Die Projektsteuerungsleistungen sollen vor dem Hintergrund der Baudurchführung durch einen Generalübernehmer/-unternehmer erfolgen. Die Bauarbeiten werden im laufenden Schulbetrieb und in mehreren Bauabschnitten stattfinden. Die Objektplanung bei Gebäuden gemäß § 33 HOAI sowie die Fachplanungen (Tragwerk, TGA, etc.) werden von einzelnen Planungsbüros erbracht, soweit dies für den Erhalt der baurechtlichen Genehmigung und die Erstellung eines funktionalen Leistungsprogramms zur GU/GÜ-Vergabe erforderlich ist.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-01-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-01-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-01-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-01-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Projektsteuerungsleistungen mit den Projektstufen des AHO-Leistungsbildes: (1) Projektvorbereitung, (2) Planung, (3) Ausführungsvorbereitung, (4) Ausführung und (5) Projektabschluss. Die Gesamtkosten des Projekts wurden auf ca. 23 000 000 EUR geschätzt (KG 200-700 nach DIN 276, 12:2008).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Bluntschlistraße 14
Postleitzahl: 69115
Postort: Heidelberg

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-01-07 📅
Einreichungsfrist: 2011-01-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 6-008771
ABl. S-Ausgabe: 6

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektsteuerungsleistungen im Bauwesen in Anlehnung an das Leistungsbild in § 205 AHO-Heft Nr. 9 (2009). Der Auftrag umfasst alle 5 Projektstufen des AHO-Leistungsbildes. Die Projektsteuerungsleistungen sollen vor dem Hintergrund der Baudurchführung durch einen Generalübernehmer/-unternehmer erfolgen. Die Bauarbeiten werden im laufenden Schulbetrieb und in mehreren Bauabschnitten stattfinden. Die Objektplanung bei Gebäuden gemäß § 33 HOAI sowie die Fachplanungen (Tragwerk, TGA, etc.) werden von einzelnen Planungsbüros erbracht, soweit dies für den Erhalt der baurechtlichen Genehmigung und die Erstellung eines funktionalen Leistungsprogramms zur GU/GÜ-Vergabe erforderlich ist.
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Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung umfasst zunächst nur die Projektstufen 1+2. Die Übertragung einzelner nachfolgender Projektstufen ist für den Auftraggeber optional.
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 69126 Heidelberg, Baden-Württemberg, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für den Teilnahmeantrag sind zwingend die Bewerbungsformulare zu verwenden (Ausschlusskriterium). In den Formularen werden die nachfolgend sowie die unter III.2.2) und III.2.3) geforderten Angaben/Unterlagen zur Beurteilung der Eignung eingetragen.
— Eigenerklärung, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, sowie ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium),
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— Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Ausschlusskriterium),
— Aktueller Auszug der Eintragung des Bewerbers bzw. der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft in das Berufs- oder Handelsregister (Ausschlusskriterium),
— Unternehmensdarstellung mit Angaben zu Beteiligungsverhältnissen und gesellschaftsrechtlicher Struktur bei juristischen Personen oder Personengesellschaften.
Im Falle von Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die geforderten Angaben zu machen und Nachweise beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und über den Umsatz für Projektsteuerungsleistungen des Bewerbers in den Jahren 2007, 2008 und 2009 (Ausschlusskriterium); auf den Umsatz einer Unternehmensgruppe/eines Konzerns kann nur abgestellt werden, sofern der Bieter als Tochterunternehmen zu 100 % in die Unternehmensgruppe/den Konzern eingebunden ist. Der Verbund mit dem Bieter muss aus den Bewerbungsunterlagen zu erkennen sein,
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— Eigenerklärung zur Anzahl der Mitarbeiter in den Jahren 2008, 2009 und 2010, gegliedert in Geschäftsführung/Partner, Architekten/Ingenieure und Technische Mitarbeiter (Ausschlusskriterium); die vorgenannten Bestimmungen für die Zahlen des Konzerns/der Unternehmensgruppe gelten sinngemäß,
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— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (mindestens 2,0 Mio. EUR bei Personenschäden und bei sonstigen Schäden 1 000 000 EUR). Als Nachweis gilt die Versicherungsbestätigung, nicht älter als 1 Jahr, oder eine verbindliche Deckungsbestätigung des Versicherungsgebers für den Auftragsfall. Es sind jeweils Kopien der Bestätigungen zugelassen, die Nachforderung der Originale bleibt vorbehalten (Ausschlusskriterium).
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Mindeststandards:
Der durchschnittliche jährliche Umsatz mit Projektsteuerungsleistungen muss mindestens netto 400 000,00 EUR betragen (Ausschlusskriterium).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Referenzen von erbrachten Projektsteuerungsleistungen für Neubau– und/oder Umbauvorhaben aus den Bereichen (maximal 3 pro Bereich, Doppelnennung möglich):
1. Schulen, Lehr-/Ausbildungseinrichtungen,
2. Öffentliche Auftraggeber,
3. Bauvorhaben mit einem Umbauanteil von min. 40 %,
4. Projektsteuerung mit einem integrierten technisch-wirtschaftlichen Controlling,
5. Baurealisierung durch einen GU/GÜ.
Folgende Angaben sind in der Referenzdarstellung aufzuführen:
1. Projektbezeichnung,
2. Auftraggeber mit Ansprechpartner, Anschrift und Telefonnummer,
3. Ausführungszeitraum der Projektsteuerung,
4. Auflistung und Beschreibung der Projektsteuerungsleistungen unter Nennung der Projektstufen,
5. Angabe des Projektleiters,
6. Größe des Projektteams,
7. Gesamtkosten des Projekts,
8. Bruttorauminhalt BRI in cbm,
9. Wirtschaftliche und termingetreue Abwicklung belegt durch Referenzschreiben des Auftraggebers bzw. (hilfsweise) bei privaten Auftraggebern durch Eigenerklärung (vgl. § 5 V lit. b VOF).
Mindeststandards:
Mindestanforderungen an alle Referenzprojekte:
1. Leistungen Projektsteuerung bei Hochbauvorhaben,
2. Mindestens Honorarzone III gemäß § 204 AHO-Heft Nr. 9 (2009),
3. Mindestens selbst erbrachte Projektstufen 2 bis 5 nach § 205 AHO-Heft Nr. 9 (2009),
4. Beendigung der Projektstufe 5 nach dem 1.1.200,
5. Gesamtkosten des Projekts > 4 000 000 EUR netto.
Pflichtreferenzen (Ausschlusskriterium):
Der Bewerber muss aus jedem der 5 vorgenannten Bereiche mindestens 1 Referenz nachweisen können (Doppelnennung möglich). Bei der Pflichtrefrenz für das Umbauprojekt muss der Umbau im laufenden Betrieb stattgefunden haben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweise über ausreichende Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 2 000 000 EUR für Personenschäden und für sonstige Schäden mit einer Deckungssumme von 1 000 000 EUR.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Es besteht kurzfristiger Handlunsg- und Beratungsbedarf, da die erste Stufe der Projektsteuerung bereits mit der Vorbereitung der Planung einsetzen soll. Die Planungsleistungen (Objektplanung) wurden bereits EU-weit ausgeschrieben, werden in Kürze vergeben und sollen ab Februar 2011 erbracht werden.
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Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:
— zunächst (1.) wird geprüft, ob die Bewerbungen den formalen Anforderungen genügen, d.h. vollständig sind. Unvollständige Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden,
— anschließend (2.) wird beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen,
— schließlich (3.) wird anhand der Auswahlkriterien (Mitarbeiter, Umsatz, Referenzen) und einer Punktematrix beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Die Auswahlkriterien und die Punkteverteilung für die Bewerberauswahl werden in den Bewerbungsunterlagen bekannt gegeben.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Name: Kanzlei Bornheim, v. Rosenthal & Kollegen
Postanschrift: Vangerowstr. 20
Kontaktperson: Hrn. Müller-Mitschke
Telefon: +49 622191290 📞
E-Mail: tobias.mueller-mitschke@bornheim.com 📧
Fax: +49 6221912929 📠
URL für weitere Informationen: http://www.bornheim.com 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219264049 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Bewerber werden nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch die einzuhaltenden Fristen hingewiesen. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Kontaktstelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1). Der Antrag ist unzulässig, soweit:
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (innerhalb von 6 Tagen) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, siehe Ziff. VI.4.1)
Quelle: OJS 2011/S 006-008771 (2011-01-07)