Projektträgerschaft des Programms "Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften"

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erarbeiten Wissen zum Verständnis gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen in Deutschland und weltweit und zur Orientierung in einer sich verändernden Welt. In den Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung spielen diese Wissenschaften eine wachsende Rolle.
BMBF plant zu diesem gesamten Fachgebiet im Jahr 2012 ein Rahmenprogramm mit einer zehnjährigen Laufzeit zu veröffentlichen. Das Rahmenprogramm wird mit der Bekanntmachung von Förderrichtlinien zu Themenschwerpunkten durchgeführt. Dabei ist nach bisheriger Erfahrung davon auszugehen, dass jährlich drei bis vier Auswahlrunden mit Gutachtern (zum Teil in mehreren Sitzungen) stattfinden, in denen ca. 65 neue Forschungsprojekte mit drei- bis sechsjähriger Laufzeit zur Förderung ausgewählt werden. Im Haushaltsjahr 2011 standen für die Projektförderung 52 000 000 EUR zur Verfügung.
Das BMBF wird bei der Durchführung der Fördermaßnahmen durch einen Projektträger (PT) fachlich und administrativ in allen Phasen der Projektförderung unterstützt, von der Beobachtung der Forschungslandschaft, Ausarbeitung von Vorschlägen zur Entwicklung von Förderschwerpunkten einschließlich der zugehörigen Experten- und Abstimmungsgespräche, Beratung der Interessenten und Antragsteller in einem Schwerpunkt, Prüfung der Anträge einschließlich der Begutachtung durch Gutachtergremien, Betreuung während der Laufzeit bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung (siehe auch Handbuch der Projektförderung), in der Öffentlichkeitsarbeit und der europäischen und internationalen Entwicklung des Förderfeldes sowie bei der Begleitung und Weiterentwicklung der Förderschwerpunkte.
Darüber hinaus wird vom PT künftig verstärkt die Beobachtung und Analyse der institutionell verfassten Forschungslandschaft in den Sozial- und Geisteswissenschaften erwartet, um die Projektförderung in geeigneter Weise auf Entwicklungen der institutionellen Forschungslandschaft beziehen zu können.
Diese Aufgaben erfordern insgesamt vom Projektträger fachwissenschaftliche Kompetenz vor allem in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, administrative, betriebswirtschaftliche und forschungspolitische Kompetenz; er bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen Antragstellern und Auftraggeber auf nationaler, europäischer und globaler Ebene, übernimmt Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit im Fachgebiet und erfüllt eine Servicefunktion für das BMBF.
Die Laufzeit des Vertrages ist für vier Jahre vorgesehen mit einer Verlängerungsoption für bis zu weitere vier Jahre.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-12-22 Auftragsbekanntmachung
2012-05-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
E-Mail: andreas.schurig@bmbf.bund.de 📧
Telefon: +49 22899573228 📞
Fax: +49 228995783601 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2012-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 249-406236
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Der Auftragnehmer behält sich vertraglich vor, den Auftragnehmer während der Vertragslaufzeit zu beleihen. Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss der Auftragnehmer die Voraussetzungen der Beleihungsfähigkeit iSd § 44 BHO erfüllen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften erarbeiten Wissen zum Verständnis gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und kultureller Entwicklungen in Deutschland und weltweit und zur Orientierung in einer sich verändernden Welt. In den Fördermaßnahmen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung spielen diese Wissenschaften eine wachsende Rolle.
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BMBF plant zu diesem gesamten Fachgebiet im Jahr 2012 ein Rahmenprogramm mit einer zehnjährigen Laufzeit zu veröffentlichen. Das Rahmenprogramm wird mit der Bekanntmachung von Förderrichtlinien zu Themenschwerpunkten durchgeführt. Dabei ist nach bisheriger Erfahrung davon auszugehen, dass jährlich drei bis vier Auswahlrunden mit Gutachtern (zum Teil in mehreren Sitzungen) stattfinden, in denen ca. 65 neue Forschungsprojekte mit drei- bis sechsjähriger Laufzeit zur Förderung ausgewählt werden. Im Haushaltsjahr 2011 standen für die Projektförderung 52 000 000 EUR zur Verfügung.
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Das BMBF wird bei der Durchführung der Fördermaßnahmen durch einen Projektträger (PT) fachlich und administrativ in allen Phasen der Projektförderung unterstützt, von der Beobachtung der Forschungslandschaft, Ausarbeitung von Vorschlägen zur Entwicklung von Förderschwerpunkten einschließlich der zugehörigen Experten- und Abstimmungsgespräche, Beratung der Interessenten und Antragsteller in einem Schwerpunkt, Prüfung der Anträge einschließlich der Begutachtung durch Gutachtergremien, Betreuung während der Laufzeit bis hin zur Verwendungsnachweisprüfung (siehe auch Handbuch der Projektförderung), in der Öffentlichkeitsarbeit und der europäischen und internationalen Entwicklung des Förderfeldes sowie bei der Begleitung und Weiterentwicklung der Förderschwerpunkte.
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Darüber hinaus wird vom PT künftig verstärkt die Beobachtung und Analyse der institutionell verfassten Forschungslandschaft in den Sozial- und Geisteswissenschaften erwartet, um die Projektförderung in geeigneter Weise auf Entwicklungen der institutionellen Forschungslandschaft beziehen zu können.
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Diese Aufgaben erfordern insgesamt vom Projektträger fachwissenschaftliche Kompetenz vor allem in den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, administrative, betriebswirtschaftliche und forschungspolitische Kompetenz; er bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen Antragstellern und Auftraggeber auf nationaler, europäischer und globaler Ebene, übernimmt Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit im Fachgebiet und erfüllt eine Servicefunktion für das BMBF.
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Die Laufzeit des Vertrages ist für vier Jahre vorgesehen mit einer Verlängerungsoption für bis zu weitere vier Jahre.
Beschreibung der Optionen: Bis zu max. vierjährige Laufzeitverlängerung.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 48 Monate
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Referenznummer: 425/421-48309PTGSW2012
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, sind diese Erklärungen und Dokumente von allen benannten Unterauftragnehmern und Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben. Der Begriff des Leistungserbringers bezieht sich bei einer Bewerbergemeinschaft auf alle Partner der Bewerbergemeinschaft, die unter diesem Begriff bezeichneten Auskünfte sind somit für alle Partner vorzulegen:
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1. Bewerberbogen mit Name und Anschrift des Bewerbers sowie Name des Ansprechpartners (mit Telefon und Telefaxnummer sowie sonstigen Kontaktdaten (entsprechend Formular I)). Dieses Dokument ist nur vom Bewerber bzw. vom benannten verantwortlichen Ansprechpartner einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
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2. Bei einer Bewerbergemeinschaft ist außerdem eine Eigenerklärung der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.(entsprechend Formular III)
3. Beschreibung des Bewerbers und seiner institutionellen Struktur (u.a. Größe, Standort). Dieses Dokument ist vom Bewerber bzw. von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
4. Der Bewerber hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen genießt. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firma unter Bezeichnung des Unternehmenssitzes zu benennen. Hierüber ist eine Erklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein entsprechender Vordruck wird mit den Vergabeunterlagen bereit gestellt (entsprechend Formular II). Die Unterauftragnehmer haben einen Verpflichtungsnachweis (§ 7 EG Abs. 9 VOL/A) vorzulegen.
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5. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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6. Ausgefüllte und unterschriebene Bietererklärung international, abrufbar unter http://www.bmbf.de/pubRD/bietererklaerung_form_eu.pdf
7. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass keine Person, deren Verhalten sich der Leistungsbringer gemäß § 6 EG Abs. 4 Satz 3 VOL/A zurechnen lassen muss, wegen einer der in § 6 EG Abs. 4 Satz 1 a) bis g) VOL/A genannten Straftaten verurteilt worden ist. (entsprechend Formular VII)
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8. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, keine schweren Verfehlungen begangen zu haben, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellen. (entsprechend Formular VIII)
9. Eigenerklärung, die darstellt, ob und auf welche Weise der Leistungserbringer mit Rechtssubjekten gesellschaftsrechtlich verflochten ist, die sich möglicherweise an künftigen Förderverfahren, die gemäß der vorliegenden Ausschreibung in den Zuständigkeitsbereich des künftigen Auftragnehmers fallen, beteiligen werden. (entsprechend Formular IV)
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Im Falle einer Verflechtung hat der Leistungserbringer darzustellen, wie eine mögliche Interessenkollision nach §§ 20, 21 VwVfG verhindert werden soll.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gerichtliches Verfahren eröffnet worden ist, die Eröffnung nicht beantragt worden ist und ein entsprechender Antrag auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist. (entsprechend Formular V)
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2. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, sich nicht in Liquidation zu befinden. (entsprechend Formular V)
3. Eigenerklärung, in der der Leistungserbringer nach bestem Wissen bestätigt, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung in der Vergangenheit ordnungsgemäß nachgekommen ist. (entsprechend Formular VI)
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4. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Leistungserbringers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre (sollte ein Leistungserbringer erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht). (entsprechend Formular IX)
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5. Vorlage einer aktuellen schriftlichen Auskunft eines Kreditinstituts zum Zahlungsverhalten des Leistungserbringers (nicht älter als drei Monate, wobei für die Berechnung der Tag, an dem die Teilnahmefrist endet, maßgeblich ist). Die Auskunft muss erkennen lassen, wie lange die Geschäftsverbindungen zwischen dem jeweiligen Kreditinstitut und den Leistungserbringer bestehen. Zudem muss die Auskunft darlegen, ob die Kundenbeziehungen zum Leistungserbringer ordnungsgemäß verlaufen. Die Vorlage einer Fotokopie reicht insofern aus.
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6. Eigenerklärung des Leistungserbringers zur Gesamtzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen sowie zur Anzahl der festangestellten Mitarbeite/innen, die im projektrelevanten Umfeld tätig sind, und zur Anzahl der festangestellten Mitarbeiter/innen, die für das Projekt zur Verfügung stehen würden. (entsprechend Formular X)
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung von Referenzaufträgen (entsprechend Formular XI); Ausführliche Darstellung von Referenzaufträgen (mindestens zwei, maximal fünf), die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind, aus den letzten drei Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) abgeschlossenen Aufträgen bzw. seit mehreren Jahren laufenden Aufträgen. Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichend ausführliche Beschreibung des Auftragsinhalts und des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen enthalten. Anzugeben sind zudem Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge sowie die Rolle, die der Leistungserbringer in dem jeweiligen Auftrag eingenommen hat.
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Durch die Beschreibung der Referenzaufträge sowie die Referenzschreiben sollen insgesamt folgende Gesichtspunkte nachgewiesen sein:
Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Forschungslandschaft der Geistes- und Sozialwissenschaften (einschließlich der komplexen interdisziplinären Verbundforschung mit den Natur- und Technikwissenschaften); sowie über deren Rahmenbedingungen und Entwicklung, beteiligte Akteure, institutionelle und internationale Einbettung.
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Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen zu den Förderangeboten-, konditionen und Verfahren der Forschungsförderung des Bundes und der Europäischen Union.
Kenntnisse und Erfahrungen in internationalen Planungs- und Beratungsverfahren auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften.
Kenntnisse und Erfahrungen in der Konzeption und Umsetzung von öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften.
Hinweise:
— Die Vorlage von Unternehmensreferenzen des Unterauftragnehmers ist zulässig, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf fünf beschränkt,
— Die Vorlage von Unternehmensreferenzen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft ist zulässig und gewünscht, aber nicht zwingend erforderlich. In jedem Fall ist die Höchstzahl der mit dem Angebot vorzulegenden Referenzen auf fünf beschränkt.
2. Berufliche/fachliche Befähigung des Personals (entsprechend Formular XII); Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter. Die entsprechenden Darstellungen müssen auch eine Angabe über die vorgesehene Zusammensetzung des Mitarbeiterteams enthalten. Insgesamt muss das Mitarbeiterteam folgende Voraussetzungen erfüllen, wobei für jede der im Folgenden genannten Voraussetzungen Referenzen (mind. 1, max. 5) vorzulegen sind:
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— Wissenschaftliche Fachkenntnisse in einem breiten Spektrum der Geisteswissenschaften (unter Einschluss von mindestens: drei Sprachen; Geschichte und Altertumswissenschaften; Philosophie/ Religionsbezogene Wissenschaften), in den empirischen Sozialwissenschaften sowie in den Wirtschaftswissenschaften. Zu jeder der sieben Fachrichtungen müssen für je eine(n) wissenschaftliche(n) Mitarbeiter(in) Referenzen zu Erfahrungen in dem jeweiligen Bereich vorliegen,
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— Nachgewiesene Erfahrungen im Management interdisziplinärer Forschung über die Grenze zwischen Geistes- und Naturwissenschaften bzw. Technikwissenschaften hinweg (für zwei Mitarbeiter nachzuweisen),
— Für den vorgesehenen Beauftragten für den Haushalt müssen Referenzen sowohl zu fachlichen Erfahrungen in mindestens einem der Förderbereiche als auch zu Erfahrungen mit Projektförderverfahren mit Bezügen zur Forschungsförderung vorgelegt werden,
— Ausbildung und Berufserfahrung auf den Gebieten des Verwaltungs-, Haushalts- und Zuwendungsrechts (für vier weitere Mitarbeiter),
— Nachgewiesene Berufserfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Durchführung von Konferenzen und Veranstaltungen (für zwei wissenschaftliche Mitarbeiter durch Referenzen nachzuweisen),
— Nachgewiesene Berufserfahrung in internationalen Planungs- und Verhandlungsprozessen auf dem Gebiet der Geistes- und Sozialwissenschaften (für zwei wissenschaftliche Mitarbeiter durch Referenzen nachzuweisen).
3. Nachweise zur Beleihungsfähigkeit; das Tätigwerden als PT im Rahmen dieses Auftrags setzt die Beleihungsfähigkeit des Bewerbers im Sinne von § 44 Abs. 3 BHO voraus. Der Bewerber muss fachlich und organisatorisch in der Lage sein, im Rahmen seiner Beleihung als Behörde handeln zu können. In fachlicher Hinsicht ist deshalb hinreichend qualifiziertes Personal erforderlich, das auf dem Gebiet des deutschen Zuwendungsrechts, des deutschen Haushaltsrechts und des VwVfG über sehr gute Kenntnisse, zumindest über den Kenntnisstand eines abgeschlossenen Studiums zum Verwaltungsfachwirt (FH) oder inhaltlich gleichwertigen Abschlusses verfügt oder für das gleichwertige in der Praxis erworbene Fähigkeiten nachgewiesen werden können. Die Kenntnisse müssen das Personal in die Lage versetzen, von der Bewilligung einer Zuwendung bis hin zur Prüfung der Verwendungsnachweise alle Arbeitsschritte sachgerecht erfüllen zu können.
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4. Nachweis zur Treuhandbestellung; Es ist ferner beabsichtigt, dem künftigen Auftragnehmer bzw. einem Leistungserbringer die Verwaltung von Bundesmitteln zu übertragen. Für diesen Fall benennt der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag einen Beauftragten für den Haushalt beim Vollzug der Projektförderung (§ 9 BHO). Damit der Beauftragte für den Haushalt die in Nr. 2 bis Nr. 4 VV zu § 9 BHO näher beschriebenen Aufgaben sachgerecht ausgeführt werden kann, sind sehr gute Kenntnisse im deutschen Zuwendungsrecht, im deutschen allgemeinen Haushaltsrecht sowie im deutschen allgemeinen Verwaltungsrecht nachzuweisen. (entsprechend Formular XIII)
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5. Angaben in Form einer Eigenerklärung über die dem Bieter zur Verfügung stehende technische Ausrüstung für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen.
6. Angaben in Form einer Eigenerklärung des Bieters zur Nutzung eines Qualitätsmanagements in der Einrichtung
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es gelten der mit den Vergabeunterlagen übersendete Mustervertrag „Vertrag zur Übernahme und Durchführung von Projektträgeraufgaben“ (PT-Vertrag) und die darin genannten Vertragsbestandteile (insbesondere die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B), die Bewerbungsbedingungen des BMBF bei internationalen Ausschreibungen und die Allgemeinen Liefer- und Zahlungsbedingungen des BMBF. Abrufbar unter: http://www.bmbf.de/de/1304.php.).
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Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters gelten nicht.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben eine Eigenerklärung (entsprechend Formblatt XY) mit folgendem Inhalt abzugeben:
— Erklärung über die gesamtschuldnerische Haftung,
— ein Verzeichnis der Mitglieder der Gemeinschaft mit Bezeichnung des bevollmächtigten Vertreters,
— eine von allen Mitgliedern der Gemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die im Verzeichnis aufgeführten Mitglieder gegenüber dem BMBF rechtsverbindlich vertritt.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Inhaltliche Bewertung und Eignung nach den unter III.2.1) bis III.2.4) genannten Kriterien und folgender Gewichtung: - Berufliche/fachliche Leistungsfähigkeit (50 %) - Referenzen, die Erfahrungen auf dem Gebiet der einschlägigen Förderbereiche aufzeigen (30 %) - Referenzen, die Erfahrungen in der Projektförderung aufzeigen (20 %). Die Bewertung der Referenzen, die Erfahrungen auf dem Gebiet der einschlägigen Förderbereiche aufzeigen, richtet sich dabei nach folgenden Aspekten:
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— Vergleichbarkeit der vorgelegten Referenzen im Hinblick auf Projektumfang und das erfasste inhaltliche Leistungsspektrum,
— Leistungsanteil des betreffenden Unternehmens am Referenzprojekt,
— Komplexität des Referenzprojektes,
— Anzahl der Referenzprojekte (maximal fünf).
Die Bewertung der Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der zum Einsatz gelangenden verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter (K1) richtet sich danach, ob und inwieweit die vom Bewerber vorgesehenen Verantwortlichen/leitenden Mitarbeiter den Anforderungen des vertragsgegenständlichen Auftrags im Hinblick auf Qualifikation und Erfahrung genügen. Von besonderer Bedeutung sind insofern angemessene Kenntnisse im Verwaltungs-, Haushalts- und Zuwendungsrecht sowie mit den weiteren einschlägigen Rechts- und Verwaltungsvorschriften. Zudem fließen die Kenntnisse der nationalen, europäischen, bi- und multilateralen Regeln und Praktiken der Forschungsförderung sowie Erfahrungen auf dem Gebiet der deutschen Hochschullandschaft (Aufbau, Struktur) sowie der deutschen und internationalen für die Sozial und Geisteswissenschaften relevanten Infrastrukturen und der institutionell verfassten Forschungslandschaft in die Bewertung mit ein. Hinsichtlich der vom Bewerber vorgelegten Mitarbeiterprofile wird bewertet, inwieweit die Qualifikationen sowie Erfahrungen der betreffenden Mitarbeiter eine hinreichende Eignung für die Durchführung des verfahrensgegenständlichen Auftrags erwarten lassen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-02-23 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Schurig
E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-08-01 📅
Datum des Endes: 2016-07-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 425/421-48309PTGSW2012

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499400 📠
Name: Vergabeprüfstelle beim Bundesministerium für Bildung und Forschung
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
Fax: +49 22899578-3601 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als fünfzehn Kalendertage nach Eingang der Mitteilung, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 2289957-3558 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2011/S 249-406236 (2011-12-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 11 678 051,47 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesminierium für Bildung und Forschung
Kontakt
Fax: +49 228995783228 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 101-167433
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 249-406236
ABl. S-Ausgabe: 101

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 425-48309-SWF1011V

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-05-24 📅
Name: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Postanschrift: Heinrich-Konen-Str. 1
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53227
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hr. Schurig
Quelle: OJS 2012/S 101-167433 (2012-05-24)