Rahmenvereinbahrung über Leistungen im Bereich der Umweltanalytik

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Umweltamt

Probenahme und Untersuchung von Grundwasser- und nachgeordnet Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden und Abfall. Unter anderem Beprobung flächenhafter Grundwasserverunreinigungen in möglichst kurzer Zeit (bis zu 350 Grundwassermessstellen); zeitgleiche Beprobung von Multilevelgrundwassermessstellen (bis 6-fach-Ausbau); Probenahmen aus Grundwassermessstellen mit sehr langen Vorlaufzeiten; Packerbeprobungen. Messungen der Strömungsgeschwindigkeit und des Durchflusses und Probenahmen an Oberflächengewässern; Durchführung von limnologischen Untersuchungen. Die Analysen sind gemäß den einschlägigen EN-, ISO- und DIN-Normen auszuführen. Im Einzelfall von den einschlägigen Normen abweichende Analysenverfahren sind vom Dienstleistungserbringer zu benennen und die Vergleichbarkeit dieser Verfahren mit den Normverfahren im Falle der Angebotsaufforderung nachzuweisen. Datentransfer vom laborinternen System in das auftraggeberseitige System nach Vorgaben des Auftraggebers.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-05-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-05-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Labordienste
Menge oder Umfang: Leistungen über 48 Monate.2 321 575,00
Gesamtwert des Auftrags: 2 321 575,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Labordienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot ausschließlich für ein Los
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: 40200 Düsseldorf
Postleitzahl: 40200
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: hartmut.pewny@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 2118926833 📞
Fax: +49 2118929403 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-05-20 📅
Einreichungsfrist: 2011-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-05-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 100-164297
ABl. S-Ausgabe: 100

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Probenahme und Untersuchung von Grundwasser- und nachgeordnet Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden und Abfall. Unter anderem Beprobung flächenhafter Grundwasserverunreinigungen in möglichst kurzer Zeit (bis zu 350 Grundwassermessstellen); zeitgleiche Beprobung von Multilevelgrundwassermessstellen (bis 6-fach-Ausbau); Probenahmen aus Grundwassermessstellen mit sehr langen Vorlaufzeiten; Packerbeprobungen. Messungen der Strömungsgeschwindigkeit und des Durchflusses und Probenahmen an Oberflächengewässern; Durchführung von limnologischen Untersuchungen. Die Analysen sind gemäß den einschlägigen EN-, ISO- und DIN-Normen auszuführen. Im Einzelfall von den einschlägigen Normen abweichende Analysenverfahren sind vom Dienstleistungserbringer zu benennen und die Vergleichbarkeit dieser Verfahren mit den Normverfahren im Falle der Angebotsaufforderung nachzuweisen. Datentransfer vom laborinternen System in das auftraggeberseitige System nach Vorgaben des Auftraggebers.
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Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Leistungen im Bereich Umweltanalytik
Kurze Beschreibung:
Probenahme und Untersuchung von Grundwasser- und nachgeordnet Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden und Abfall.
Menge oder Umfang: Siehe 1).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Siehe III.2.3 Technische Leistungsfähigkeit sowie Bewerberunterlage (bei der unter Anhang A II genannten Stelle anzufordern).
Losnummer: 2
3
4
5
Menge oder Umfang: Leistungen über 48 Monate.
Referenznummer: 19/4.4-VOL-Rahmenvereinbarung Chemie 2011
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auf die Vorlage von Firmenprospekten ist zu verzichten.
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung (mindestens 2,5 Mio. Euro jeweils für Personen und Sachschäden).
Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezogen auf Probenahmen und Analysen aufgeteilt auf die Medien Grundwasser, Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden, Abwasser und Abfall, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre 2008, 2009 und 2010.
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Eigenerklärung des Bewerbers, dass über sein Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auf die Vorlage von Firmenprospekten ist zu verzichten.
I. Liste der wesentlichen in den Jahren 2008, 2009 und 2010 erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen und privaten Auftraggeber
II. Listen / Tabellen der in den Jahren 2008, 2009 und 2010 entnommenen und analysierten Probenanzahl differenziert nach den Medien Grundwasser, Oberflächengewässer, Boden (Feststoff, Eluat), Bodenluft und Abfall und der den einzelnen Medien zugehörigen Analysenanzahl zusätzlich differenziert nach den Schadstoffen LCKW (Summe), Monochlorethen (VC), BTEX, PAK, Schwermetalle, Chromat und PFT, Bodensättigungsextrakte (gem. BBodSchV), Säulenversuche (gem. BBodSchV).
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III. Tabellarische Angabe von Art und Umfang (in %) der Leistungen die beabsichtigt werden an Nachunternehmer zu übertragen. Die Nachunternehmer sind zu benennen.
IV. Namentliche Benennung der Projektleitung und von deren Vertretung. Nachweis der jeweiligen Qualifikation.
V. Angabe der Anzahl des zu Verfügung stehenden Probenahmepersonals mit namentlicher Benennung und Angabe der jeweiligen Qualifikation. Hinweis: Im Beauftragungsfalle ist jede Probenahme durch einen ausgebildeten Probenehmer durchzuführen.
VI. Nachweis der ausreichenden personellen und apparativen Kapazitäten, um im Rahmen einer Grundwasserbeprobungskampagne innerhalb eines Monats bis zu 350 Proben aus Grundwassermessstellen mit Durchmesser ab 2 Zoll zu nehmen und die einzelnen Proben EN ISO-gerecht innerhalb von 48 Stunden auf LCKW inkl. cis-1,2 Dichlorethen, trans-1,2 Dichlorethen, 1,1 Dichlorethan und Monochlorethen zu analysieren.
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VII. Tabellarische Angabe der Zulassungen, über die das Unternehmen oder einzelne Mitarbeiter verfügen. Vorlage von Kopien der Zulassungen.
VIII. Vorlage der Kopie der vollständigen Akkreditierungsurkunde nach DIN EN 45001 und/oder Zertifizierungsurkunde nach DIN ISSO 9001, bzw. Vorlage einer Eigenerklärung ob das Unternehmen beabsichtigt, diese zu erlangen. Angabe der akkreditierten Prüfverfahren bzw. Bereiche.
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IX. Tabellarische Angabe der erfolgreichen Teilnahme an Ringversuchen und an anderen Qualitätsaudits in den Jahren 2008, 2009, 2010 und 2011 differenziert nach den Medien Grundwasser, Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden, Abwasser und Abfall und den Schadstoffen LCKW, Monochlorethen, BTEX, PAK, Schwermetalle, Chromat, PFT, Bodensättigungsextrakte (gem. BBodSchV), Säulenversuche (gem. BBodSchV) und sonstiger Stoffe.
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X. Vorlage der Kopie des Inhaltsverzeichnisses des Qualitätssicherungshandbuches und folgender Standardarbeitsanweisungen:
— Grundwasserprobenahme inkl. Vorortparameteranalytik und Probenstabilisierung,
— Bodenluftprobenahme,
— Bodenprobenaufbereitung gemäß BBodSchV,
— Analyse von wässrigen Proben auf.
* LCKW gem EN ISO 10301 Abschnitt 2 (Headspace).
* Chromat.
* Polyfluorierte Tenside (PFT).
XI. Beschreibung des Beschwerdemanagements innerhalb des Qualitätsmanagements des Unternehmens mit Angabe der Sicherstellung der Information des Beschwerdeführers.
XII. Vorlage einer Kopie des Geräteverzeichnisses des Unternehmens (Hinweis: für die zeitgleiche Beprobung von Multilevel-Grundwassermessstellen (Durchmesser der Messstellen ab 2 Zoll) sind bis zu sechs Unterwassermotorpumpen erforderlich; Gerätschaften für die Packerung).
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XIII. Tabellarische Angabe der veranschlagten Bearbeitungsdauer von
a) Bestellungseingang bis Probenahme,
b) Probenahme bis Analytik,
c) Analytik bis Vorlage der Analysenergebnisse beim Auftraggeber,
d) einer Untersuchung von 350 Grundwassermessstellen (Einfach- und Multilevelmessstellen) unter Berücksichtigung der Punkte a) bis c).
Bitte die Angaben a) bis c) nach den Medien (Grundwasser, Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden (Feststoff und/oder Eluat), Abwasser und Abfall differenzieren.
XIV. Konzept eines zeitnahen und ordnungsgemäßen Probentransportes zum Labor.
XV. Beschreibung der EDV-Ausrüstung, des Laborinformations- und Managementsystems (LIMS) und der EDV-technischen Möglichkeiten des Datentransfers vom laborinternen System in das auftraggeberseitige System. Die Rahmenbedingungen ergeben sich aus der bei der unter Anhang A II genannten Stelle anzufordernden Bewerberunterlage.
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XVI. Nachweise der geordneten Entsorgung von kontaminiertem Probenmaterial sowie einer Indirekteinleitergenehmigung nach § 59 Landeswassergesetz bzw. entsprechender Genehmigungen außerhalb von Nordrhein-Westfalen.
XVII. Darstellung weiterer Umweltschutzmaßnahmen.
Mindeststandards:
Zu III. > 75 % der Angebotssumme keine Untervergabe.
Zu V. Probenahmepersonal zur Durchführung der unter VI. genannten Grundwasserbeprobungskampagne.
Zu IX. Erfolgreiche Teilnahme an Ringversuchen mit Untersuchungsparameter LCKW im Medium Grundwasser.
Zu X. Qualitätssicherungshandbuch vorhanden.
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 5
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 15
Objektive Auswahlkriterien:
Es werden bis zu 15 Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe für die 5 Lose nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs aufgefordert. Kriterien inkl. deren Gewichtung zur Aufforderung zur Angebotsabgabe nach Auswertung des Teilnahmewettbewerbs: Erfahrung und Kenntnisse im Bereich Umweltmedienprobenahme und -analytik, Referenzen (30 %); Kapazitäten zur Probenahme und Labor (Personal und Geräte; insbesondere für Grundwasser- und nachgeordnet zu Oberflächengewässer, Bodenluft, Boden und Abfall (50 %); Maßnahmen der Qualitätssicherung (20 %).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Umweltamt
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Pewny
Name: Landeshauptstadt Düsseldorf, Bauverwaltungsamt, Submissionsstelle
Postanschrift: Brinckmannstraße 5
Postleitzahl: 40225
Telefon: +49 2118993902 📞
E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de 📧
Fax: +49 2118929080 📠
URL der Dokumente: http://www.duesseldorf.de/ausschreibung 🌏
URL der Teilnahme: http://www.duesseldorf.de/ausschreibung 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-11-06 📅
Datum des Endes: 2015-10-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 19/4.4-VOL-Rahmenvereinbarung Chemie 2011

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@brd.nrw.de 📧
Telefon: +49 2114753131 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-duesseldorf.nrw.de 🌏
Fax: +49 2114753989 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit - der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2011/S 100-164297 (2011-05-20)