I. Allgemeines: Die Oberfinanzdirektion Madgeburg beabsichtigt, einen Rahmenvertrag zur Anmietung von A3-Multifunktionsgeräten mit Scansoftware abzuschließen. Für die Einrichtung der Multifunktionsgeräte sind umfangreiche Softwareanpassungsleistungen zu erbringen. Die Scansoftware muss an die Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden. Die Multifunktionsgeräte sind in das beim Auftraggeber schon bestehende Netzwerk einzubinden, so dass die bestehenden Schnittstellen berücksichtigt werden müssen. Anschließend sind die Multifunktionsgeräte rollen- und gruppenspezifisch freizuschalten. Die Authentifizierung der Mitarbeiter am Multifunktionsgerät muss mittels eines Security-Tokens an einem Lesegerät im/am Gerät erfolgen. Ferner muss eine benutzerorientierte Scanzielverwaltung mit mehreren Scanzielen eingerichtet werden und die manuelle Zielwahl abschaltbar sein. Jedem Mitarbeiter sollen zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Erfordernisse nur die ihm für seinen Aufgabenbereich zustehenden Berechtigungen zukommen, da in den Dienststellen des Auftraggebers eine Vielzahl von sensiblen Daten zusammenläuft. Jeder einzelne Amtsträger hat das Steuergeheimnis zu wahren. Auf die Einhaltung des Datenschutzes ist daher besonderer Wert zu legen. Der Auftragsgegenstand umfasst neuwertige Geräte (Neuware) in unterschiedlichen Leistungsklassen. Die Multifunktionsgeräte müssen in allen Leistungsklassen vom gleichen Hersteller stammen, um eine behördenübergreifende Kompatibilität und Datenübertragung insbesondere zwischen folgenden Dienststellen: — Oberfinanzdirektion Magdeburg einschließlich des Landesrechenzentrums Halle und der Bezügestelle und Landeshauptkasse Dessau-Roßlau, — Finanzämter Sachsen-Anhalts zu gewährleisten, denn im Sinne einer standortübergreifenden Verwaltung soll eine einheitliche Datenablage erfolgen. Die Vorgänge können daher nur von ein und derselben Software gesteuert werden. Folgende Leistungen sollen insbesondere angeboten werden: — Anlieferung der Geräte an den vom Auftraggeber genannten Standort, die Installation, die Einbindung in das jeweilige Netz sowie die Konfiguration der Geräte (betriebsbereiter Zustand), — Lieferung aller Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien (außer Papier), — Durchführung aller Reparaturen, Inspektionen und Wartungen, — Einweisung des Personals der Bedarfsträger, — Umsetzungen von Geräte an den vom Bedarfsträger genannten Standort innerhalb der Liegenschaften, — Abbau- und Abtransport der Geräte nach der Beendigung des Vertrages, — Abholung und Entsorgung der leeren Tonerkartuschen, — Pflegeleistungen zur Mängelbeseitigung, Lieferung von Updates, — Erteilung von Auskünften zu technischen Fragen bezüglich des Einsatzes der Geräte, — Einrichtung einer Hotline für den Service. Das durchschnittlich geschätzte Druckvolumen beträgt ca. 6 900 000 Schwarz/Weiß-Kopien und Drucke pro Jahr sowie 204 000 Farbkopien und Drucke pro Jahr. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht. II. Mindestanforderungen in den Leistungsklassen: Die nachfolgenden Leistungsklassen müssen als Gesamtheit angeboten werden, wobei sich der Auftraggeber vorbehält, in der Leistungsbeschreibung weitere Konkretisierungen vorzunehmen. A. Schwarz/Weiß-Multifunktionsgeräte: 1) Leistungsklasse 1 – Mindestabnahmemenge 107 Multifunktionsgeräte: Druck-/Kopiergeschwindigkeit A4: 33-35 Seiten/min. Grundausstattung: — Originaleinzug bis 100 Originale, — Duplex A5 - A3, automatisch, — Papiervorrat für mindestens 2.000 Blatt muss gegeben sein. (Es sollten 4 Universalkassetten vorhanden sein.), — seitlicher Stapelblatteinzug für Standardpapier und Sondermaterialien, — externer Heftfinisher mit 2 Ausgabefächern, bis zu 50-Blattheftung, Ausgabekapazität 3 000 Blatt. Zusatzausstattung: Es muss die Möglichkeit zur Nachrüstung mit nachfolgendem Zubehör bestehen: — A 4-Großraumkassette mit Papiervorrat von mindestens 1 500 Blatt, — 2-fach-Locheinheit, — Heft-/Falzeinheit. 2) Leistungsklasse 2 – Mindestabnahmemenge 63 Multifunktionsgeräte Druck-/Kopiergeschwindigkeit A4: 40 Seiten/min. Grundausstattung: — Originaleinzug bis 100 Originale, — Duplex A5 - A3, automatisch, — Papiervorrat für mindestens 3 000 Blatt muss gegeben sein. (Es sollte 1 A4 Großraumkassette und 2 Universalpapierkassetten vorhanden sein.), — seitlicher Stapelblatteinzug für Standardpapier und Sondermaterialien, — externer Heftfinisher mit 2 Ausgabefächern, bis zu 50-Blattheftung, Ausgabekapazität 3.000 Blatt, — 2-fach-Locheinheit. Zusatzausstattung: — Es muss die Möglichkeit bestehen, dass die Geräte mit einer Heft-/Falzeinheit nachgerüstet werden können. 3) Leistungsklasse 3 – Mindestabnahmemenge 1 Multifunktionsgerät: Druck-/Kopiergeschwindigkeit A4: 55-60 Seiten/min. Grundausstattung: — Originalvorlageneinzug bis zu 100 Originale, — Duplex A5-A3, automatisch, — Papiervorrat für mindestens 4 000 Blatt muss vorhanden sein. (Es sollte 1 A4-Großraumkassette und 2 Universalkassetten vorhanden sein.), — Heft-/Falzeinheit, — seitlicher Stapelblatteinzug für Standardpapier und Sondermaterialien, — externer Heftfinisher mit 2 Ausgabefächern, bis zu 100-Blattheftung, Ausgabekapazität 3 000 Blatt, — 2-fach-Locheinheit. Zusatzausstattung: — Die Möglichkeit der Nachrüstung mit einer Zuschießeinheit muss gegeben sein. B. Farbmultifunktionsgeräte: 4) Leistungsklasse 4 – Mindestabnahmemenge 9 Multifunktionsgeräte: Druck-/Kopiergeschwindigkeit A4: 25 Seiten/min. Grundausstattung: — Originaleinzug bis 100 Originale, — Duplex A5 - A3, automatisch, — Papiervorrat für mindestens 2 000 Blatt muss gegeben sein. (Es sollten 4 Universalkassetten vorhanden sein.), — seitlicher Stapelblatteinzug für Standardpapier und Sondermaterialien, — externer Heftfinisher mit 2 Ausgabefächern, bis zu 50 Blattheftung, Ausgabekapazität 3 000 Blatt. 5) Leistungsklasse 5 – Mindestabnahmemenge 13 Multifunktionsgeräte: Druck-/Kopiergeschwindigkeit A4: 35-40 Seiten/min. Grundausstattung: — Originaleinzug bis 100 Originale, — Duplex A 5 - A 3, automatisch, — Papiervorrat für mindestens 3 000 Blatt muss gegeben sein. (Es sollten 1 A4-Großraumkassette und 2 Universalkassetten vorhanden sein.), — Heft- und Falzeinheit, — 2-fach-Lochung, — seitlicher Stapelblatteinzug für Standardpapier und Sondermaterialien, — externer Heftfinisher mit 2 Ausgabefächern, bis zu 50-Blattheftung, Ausgabekapazität 3 000 Blatt. III. Weitere Mindestanforderungen: Wichtige Mindestanforderungen an die Multifunktionsgeräte in allen Leistungsklassen (nähere Detaillierungen und Ergänzungen erfolgen in der Leistungsbeschreibung): — Die Geräte müssen ein anwenderfreundliches Touch-Panel besitzen. Die Benutzer- und Administrationsoberfläche muss in deutscher Sprache gehalten sein. Alle Nutzereingaben müssen an der Bedienoberfläche des Multifunktionsgerätes erfolgen, — Die Authentifizierung muss mittels kontaktlosen passiven und nicht kopierbaren Security-Token an einem Lesegerät im/am Gerät erfolgen. Die Token werden vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellt. Es ist eine Anbindung an ein Active Directory zu realisieren (keine Schemaerweiterung), um aus diesem Nutzer mit den Token verknüpfen zu können. Des Weiteren muss es auch zusätzlich die Möglichkeit geben, nur im Management bekannte Nutzer anzulegen und diese mit Token zu verknüpfen. Die Verknüpfung von Nutzern mit Token muss eine m:n-Beziehung sein (mehrere Nutzer auf einen Token bzw. mehrere Token auf einen Nutzer). Es ist eine rollenbasierende/ gruppenbasierende Berechtigung auf Funktionen der Software bzw. Geräte erforderlich. Hierbei sollen lokale bzw. AD-Gruppen/ Nutzern Rollen zugeordnet werden. Die lokalen Gruppen müssen über andere Importmöglichkeiten (z.B. CVS, XML, ...) befüllbar sein. Der Import muss zeitgesteuert erfolgen können, — Die in den abgesetzten Standorten vorhandenen Management-Spoolserver sollten über einen zentralen Managementserver entsprechend den Vorgaben administriert werden können. Lizenzen werden über den zentralen Managementserver verwaltet, die abgesetzten Standorte müssen bei einem eventuellen Verbindungsausfall den Betrieb noch mindestens 14 Tage fortführen. Es muss eine API zur Verwaltung/ Konfiguration der Endgeräte und Managementserver vorhanden sein (Perl, SOAP, PowerShell, ...). Für eine Abfrage über SNMP müssen die bereitgestellten MIBs vorhanden sein. Die Serversoftware muss auf Windows 2008 R2 lauffähig sein. Die Software muss mindestens nachfolgenden Funktionsumfang haben: zentralisierte Geräteverwaltung (Überwachung der Geräte im Netz)/zentralisierte Konfiguration und Administration der Geräte/zentrale Einrichtung und Verwaltung der Anwenderrechte/zentrale Auslesung der Zählerstände/zentrale Überwachung des Tonerstandes in den Kartuschen, — Die Freischaltung der Funktionen des Multifunktionsgerätes hat auf den Rollen/Gruppen basierend zu erfolgen (Farbkopien, Schwarz/Weiß-Kopien). Es existiert eine Druckqueue für alle Nutzer und Drucker pro Bedarfsträger. Die Namen der Druckaufträge müssen im Spool unkenntlich gemacht werden können. Der Nutzer kann nach der Authentifizierung seine eigenen Druckjobs selektiv am gegenwärtigen Endgerät drucken lassen. Falls der Druckjob Funktionen benötigt, die für den Nutzer nicht frei geschaltet sind, hat eine sinnvolle Umwandlung zu erfolgen (Farbdruck -> Schwarz/Weiß-Druck), — Kopieren: Die Kopierauflösung beträgt mindestens 600 x 600 und bis zu 256 Graustufen/Originalformate DIN A5 - DIN A3/Produktion der 1. Kopie unter 10 Sekunden/Die Freischaltung der Funktionen des Multifunktionsgerätes hat auf den Rollen basierend zu erfolgen (Farbkopien, Schwarz/Weiß Kopien). Die Voreinstellungen müssen vorgegeben werden können. Des Weiteren müssen die Dokumente sowohl über Flachbett als auch über eine Duplex-ADF-Einheit zugeführt werden können. — Scannen: Scanauflösung mindestens 600 x 600./Die Dateiformate PDF und TIFF müssen gegeben sein. Optional muss die Möglichkeit von JPEG, XPS und PNG vorhanden sein./Scan-to-Mail, Scan-to- FTP, Scan-to-Web DAV, Scan-to-SMB/Scanziele: Es erfolgt eine rollen/ nutzerbasierende Vorgabe der Scanprogramme. Die Scanziele müssen nutzerabhängig vorgebbar sein. Die manuelle Zielwahl ist abschaltbar. Es muss eine benutzerorientierte Scanzielverwaltung von mehreren Scanzielen vorhanden sein. Die Möglichkeit, dass mehrere Scanziele pro Nutzer mit unterschiedlichen Formaten und Zieladressen angesteuert werden können, muss gegeben sein. Der Benutzer muss in der Lage sein, aus diesen Scanzielen eine separate auswählen zu können./Eine OCR-Funktionalität muss vorhanden sein./Die Dokumente müssen sowohl über ein Flachbett als auch über eine Duplex-ADF-Einheit zugeführt werden können, — Die Netzwerkkonfiguration muss sowohl manuell als auch per DHCP erfolgen können, — Die Geräte dürfen keine Kommunikation initiieren, welche ein Ziel außerhalb des Datennetzes der Bedarfsträger adressiert, — Ein direkter Zugriff auf oder über das Netz des Bedarfsträgers ist untersagt, — Die Verwaltung der Geräte hat ausschließlich innerhalb des Datennetzes des Bedarfsträgers zu erfolgen, — Die Druckerauflösung beträgt mind. 600 x 600 dpi, — Der Arbeitsspeicher von 1 GB für Kopie, Druck, Scan und Fax sollte gegeben sein. Die Speicherkapazität für den Scan/ Kopie muss mindestens so groß sein, dass der vollständige ADF in 300 dpi Vollfarbe und Duplex ohne Unterbrechung verarbeitet wird. Die Speicherkapazität für den Druck muss mindestens so groß sein, dass 3 500 Blatt Duplex und Vollfarbe ohne Unterbrechung verarbeitet werden, — Die Geräte verfügen über eine Festplatte für Kopie, Druck, Scan und Fax von mindestens 40 GB, — Die angebotenen Geräte müssen über die ISO 15408 EAL 3 (Common Criteria) Zertifizierung verfügen, — GS- CE oder gleichwertige Zertifikation. Alle Geräte müssen der Unfallverhütungsvorschrift für elektrische Anlagen und Betriebsmittel (GUV 2.10 oder VGB 4) entsprechen, — Erfüllung der Energieeffizienzkriterien des "Energy Star" Labels oder gleichwertig, — Erfüllung der Energieeffizienzkriterien des Umweltzeichens "Blauer Engel" (RAL UZ 122) oder gleichwertig, — Erfüllung der Umweltkriterien des Umweltzeichens "Blauer Engel" (RAL UZ 122) oder gleichwertig, — Alle Geräte müssen mit einer automatischen Duplexeinheit ausgerüstet sein, — Die Geräte müssen Recyclingpapier aus 100 % Altpapier nach EN12281:2002 verarbeiten können, — Die Geräte müssen 100BASE-T/1000BASE-T über RJ45 und das Netzwerkprotokoll IPv4 und IPv6 unterstützen, — Alle Netzwerkprotokolle sowie der Zugriff auf Speichermedien müssen selektiv abschaltbar sein, — Die Drucker müssen die Protokolle LPDP, RAW und IPP unterstützen, — Es müssen Treiber für die 32- bzw. 64-Bit Versionen der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 2003, Windows 2008 und Windows 2008 R2. Des Weiteren ist die Kompatibilität zum HP-Laserjet erforderlich, — Druckersprache sämtlicher Geräte muss mindestens PCL 6 und PostScript 3 erfüllen, — Die Geräte müssen für die Verarbeitung der bei den Bedarfsträgern eingesetzten, nachstehend beschriebenen Bedruckmedien (Laserdrucker geeignet) tauglich sein: Standard Papier 60-90 g/m² / 60-210 g/m² aus dem Stapelblatteinzug/vorbedrucktes Papier, z.B. Briefkopfbögen, Formulare/Etiketten und Folien, — Die Geräte müssen mit einem Faxmodul nachrüstbar sein, — Die angebotenen Geräte müssen nachfolgende Endverarbeitungsmöglichkeiten bieten: Versatz, Sortieren, Gruppieren, Heften, Lochen und Falzen. IV. Verfahren: Innerhalb der Phase der Auswertung der Teilnahmeanträge im Teilnahmewettbewerb ist eine kostenfreie Testgestellung von zwei Schwarz/Weiß-Multifunktionsgeräten und einem Farbmultifunktionsgerät vorgesehen, um die Funktionalität der Geräte und die Software prüfen zu können. Der Termin für die Testgestellung wird den einzelnen Bewerbern rechtzeitig mitgeteilt. Die Bewerber werden schriftlich zur Lieferung der Testgestellung inklusive der Dokumentation, des notwendigen Zubehörs und der optionalen Zusatzkomponenten aufgefordert. Die Bewerber haben die Geräte innerhalb von 5 Arbeitstagen zur Verfügung zu stellen. Die Testgeräte verbleiben bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs am 27.1.2011 beim Auftraggeber. Für die Testgestellung wird keine Vergütung gewährt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist sind die Testgeräte kostenfrei vom Bewerber wieder abzuholen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-02.
Auftragsbekanntmachung (2011-12-02) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Maschinen, Material und Zubehör für Büro und Computer, außer Möbeln und Softwarepaketen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Maschinen, Material und Zubehör für Büro und Computer, außer Möbeln und Softwarepaketen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Sachsen-Anhalt, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, dieses vertreten durch den Oberfinanzpräsidenten als Leiter der Oberfinanzdirektion Magdeburg
Postanschrift: Otto-von-Guericke-Straße 4
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.ofd.sachsen-anhalt.de🌏
E-Mail: ilona.potrolnik@ofd.mf.sachsen-anhalt.de📧
Fax: +49 3915453165 📠
1. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich per Post bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der per Post übersandte Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende PDF-Datei enthalten sowie zusätzlich das ausgefüllte Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte als Exel-Dokument. Die Übersendung nur per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt,
2. Das bezeichnete Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte sowie ggf. das Formblatt ARGE ist von dem Bewerber ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: ilona.potrolnik@ofd.mf.sachsen-anhalt.de,
3. Nachunternehmer mit deren vorgesehenen zu erbringenden Teilleistungen sind, falls zutreffend, zu benennen. Bei Lieferanten sowie ggf. Vorlieferanten handelt es sich um Nachunternehmer. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) + III 2.2) + III.2.3)) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen nicht berücksichtigt, zusätzlich erfolgt eine generelle Abwertung,
5. Teilnahmeanträge sind nur mit dem ausgefüllten Bewerbungsformblatt einschließlich der dort benannten Anlagen einzureichen. Eine Bezugnahme auf weitere Anlagen ist unzulässig. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach seiner Wahl – negativ zu bewerten. Die nicht rechtzeitige Vorlage des als Mindestanforderung gekennzeichneten Nachweises führt zum Ausschluss des Bewerbers,
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 19.12.2011 (bei der Kontaktstelle nach I.1) eingehend) darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen,
7. Die Testgestellung (siehe II.1.5) IV.) beinhaltet die Überlassung der Geräte und einen anschließenden Gesprächstermin. An dem Gesprächstermin muss der Mitarbeiter, der für die Softwareanpassung vorgesehen ist, teilnehmen.
1. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich per Post bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der per Post übersandte Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende PDF-Datei enthalten sowie zusätzlich das ausgefüllte Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte als Exel-Dokument. Die Übersendung nur per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt,
2. Das bezeichnete Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte sowie ggf. das Formblatt ARGE ist von dem Bewerber ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: ilona.potrolnik@ofd.mf.sachsen-anhalt.de,
3. Nachunternehmer mit deren vorgesehenen zu erbringenden Teilleistungen sind, falls zutreffend, zu benennen. Bei Lieferanten sowie ggf. Vorlieferanten handelt es sich um Nachunternehmer. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) + III 2.2) + III.2.3)) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen nicht berücksichtigt, zusätzlich erfolgt eine generelle Abwertung,
5. Teilnahmeanträge sind nur mit dem ausgefüllten Bewerbungsformblatt einschließlich der dort benannten Anlagen einzureichen. Eine Bezugnahme auf weitere Anlagen ist unzulässig. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach seiner Wahl – negativ zu bewerten. Die nicht rechtzeitige Vorlage des als Mindestanforderung gekennzeichneten Nachweises führt zum Ausschluss des Bewerbers,
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 19.12.2011 (bei der Kontaktstelle nach I.1) eingehend) darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen,
7. Die Testgestellung (siehe II.1.5) IV.) beinhaltet die Überlassung der Geräte und einen anschließenden Gesprächstermin. An dem Gesprächstermin muss der Mitarbeiter, der für die Softwareanpassung vorgesehen ist, teilnehmen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
I. Allgemeines: Die Oberfinanzdirektion Madgeburg beabsichtigt, einen Rahmenvertrag zur Anmietung von A3-Multifunktionsgeräten mit Scansoftware abzuschließen. Für die Einrichtung der Multifunktionsgeräte sind umfangreiche Softwareanpassungsleistungen zu erbringen. Die Scansoftware muss an die Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden. Die Multifunktionsgeräte sind in das beim Auftraggeber schon bestehende Netzwerk einzubinden, so dass die bestehenden Schnittstellen berücksichtigt werden müssen. Anschließend sind die Multifunktionsgeräte rollen- und gruppenspezifisch freizuschalten. Die Authentifizierung der Mitarbeiter am Multifunktionsgerät muss mittels eines Security-Tokens an einem Lesegerät im/am Gerät erfolgen. Ferner muss eine benutzerorientierte Scanzielverwaltung mit mehreren Scanzielen eingerichtet werden und die manuelle Zielwahl abschaltbar sein. Jedem Mitarbeiter sollen zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Erfordernisse nur die ihm für seinen Aufgabenbereich zustehenden Berechtigungen zukommen, da in den Dienststellen des Auftraggebers eine Vielzahl von sensiblen Daten zusammenläuft. Jeder einzelne Amtsträger hat das Steuergeheimnis zu wahren. Auf die Einhaltung des Datenschutzes ist daher besonderer Wert zu legen.
I. Allgemeines: Die Oberfinanzdirektion Madgeburg beabsichtigt, einen Rahmenvertrag zur Anmietung von A3-Multifunktionsgeräten mit Scansoftware abzuschließen. Für die Einrichtung der Multifunktionsgeräte sind umfangreiche Softwareanpassungsleistungen zu erbringen. Die Scansoftware muss an die Bedürfnisse des Auftraggebers angepasst werden. Die Multifunktionsgeräte sind in das beim Auftraggeber schon bestehende Netzwerk einzubinden, so dass die bestehenden Schnittstellen berücksichtigt werden müssen. Anschließend sind die Multifunktionsgeräte rollen- und gruppenspezifisch freizuschalten. Die Authentifizierung der Mitarbeiter am Multifunktionsgerät muss mittels eines Security-Tokens an einem Lesegerät im/am Gerät erfolgen. Ferner muss eine benutzerorientierte Scanzielverwaltung mit mehreren Scanzielen eingerichtet werden und die manuelle Zielwahl abschaltbar sein. Jedem Mitarbeiter sollen zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Erfordernisse nur die ihm für seinen Aufgabenbereich zustehenden Berechtigungen zukommen, da in den Dienststellen des Auftraggebers eine Vielzahl von sensiblen Daten zusammenläuft. Jeder einzelne Amtsträger hat das Steuergeheimnis zu wahren. Auf die Einhaltung des Datenschutzes ist daher besonderer Wert zu legen.
Der Auftragsgegenstand umfasst neuwertige Geräte (Neuware) in unterschiedlichen Leistungsklassen. Die Multifunktionsgeräte müssen in allen Leistungsklassen vom gleichen Hersteller stammen, um eine behördenübergreifende Kompatibilität und Datenübertragung insbesondere zwischen folgenden Dienststellen:
Der Auftragsgegenstand umfasst neuwertige Geräte (Neuware) in unterschiedlichen Leistungsklassen. Die Multifunktionsgeräte müssen in allen Leistungsklassen vom gleichen Hersteller stammen, um eine behördenübergreifende Kompatibilität und Datenübertragung insbesondere zwischen folgenden Dienststellen:
— Oberfinanzdirektion Magdeburg einschließlich des Landesrechenzentrums Halle und der Bezügestelle und Landeshauptkasse Dessau-Roßlau,
— Finanzämter Sachsen-Anhalts zu gewährleisten, denn im Sinne einer standortübergreifenden Verwaltung soll eine einheitliche Datenablage erfolgen. Die Vorgänge können daher nur von ein und derselben Software gesteuert werden.
Folgende Leistungen sollen insbesondere angeboten werden:
— Anlieferung der Geräte an den vom Auftraggeber genannten Standort, die Installation, die Einbindung in das jeweilige Netz sowie die Konfiguration der Geräte (betriebsbereiter Zustand),
— Lieferung aller Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien (außer Papier),
— Durchführung aller Reparaturen, Inspektionen und Wartungen,
— Einweisung des Personals der Bedarfsträger,
— Umsetzungen von Geräte an den vom Bedarfsträger genannten Standort innerhalb der Liegenschaften,
— Abbau- und Abtransport der Geräte nach der Beendigung des Vertrages,
— Abholung und Entsorgung der leeren Tonerkartuschen,
— Pflegeleistungen zur Mängelbeseitigung, Lieferung von Updates,
— Erteilung von Auskünften zu technischen Fragen bezüglich des Einsatzes der Geräte,
— Einrichtung einer Hotline für den Service.
Das durchschnittlich geschätzte Druckvolumen beträgt ca. 6 900 000 Schwarz/Weiß-Kopien und Drucke pro Jahr sowie 204 000 Farbkopien und Drucke pro Jahr. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht.
II. Mindestanforderungen in den Leistungsklassen: Die nachfolgenden Leistungsklassen müssen als Gesamtheit angeboten werden, wobei sich der Auftraggeber vorbehält, in der Leistungsbeschreibung weitere Konkretisierungen vorzunehmen.
— Papiervorrat für mindestens 3 000 Blatt muss gegeben sein. (Es sollten 1 A4-Großraumkassette und 2 Universalkassetten vorhanden sein.),
— Heft- und Falzeinheit,
— 2-fach-Lochung,
III. Weitere Mindestanforderungen: Wichtige Mindestanforderungen an die Multifunktionsgeräte in allen Leistungsklassen (nähere Detaillierungen und Ergänzungen erfolgen in der Leistungsbeschreibung):
— Die Geräte müssen ein anwenderfreundliches Touch-Panel besitzen. Die Benutzer- und Administrationsoberfläche muss in deutscher Sprache gehalten sein. Alle Nutzereingaben müssen an der Bedienoberfläche des Multifunktionsgerätes erfolgen,
— Die Authentifizierung muss mittels kontaktlosen passiven und nicht kopierbaren Security-Token an einem Lesegerät im/am Gerät erfolgen. Die Token werden vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellt. Es ist eine Anbindung an ein Active Directory zu realisieren (keine Schemaerweiterung), um aus diesem Nutzer mit den Token verknüpfen zu können. Des Weiteren muss es auch zusätzlich die Möglichkeit geben, nur im Management bekannte Nutzer anzulegen und diese mit Token zu verknüpfen. Die Verknüpfung von Nutzern mit Token muss eine m:n-Beziehung sein (mehrere Nutzer auf einen Token bzw. mehrere Token auf einen Nutzer). Es ist eine rollenbasierende/ gruppenbasierende Berechtigung auf Funktionen der Software bzw. Geräte erforderlich. Hierbei sollen lokale bzw. AD-Gruppen/ Nutzern Rollen zugeordnet werden. Die lokalen Gruppen müssen über andere Importmöglichkeiten (z.B. CVS, XML, ...) befüllbar sein. Der Import muss zeitgesteuert erfolgen können,
— Die Authentifizierung muss mittels kontaktlosen passiven und nicht kopierbaren Security-Token an einem Lesegerät im/am Gerät erfolgen. Die Token werden vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellt. Es ist eine Anbindung an ein Active Directory zu realisieren (keine Schemaerweiterung), um aus diesem Nutzer mit den Token verknüpfen zu können. Des Weiteren muss es auch zusätzlich die Möglichkeit geben, nur im Management bekannte Nutzer anzulegen und diese mit Token zu verknüpfen. Die Verknüpfung von Nutzern mit Token muss eine m:n-Beziehung sein (mehrere Nutzer auf einen Token bzw. mehrere Token auf einen Nutzer). Es ist eine rollenbasierende/ gruppenbasierende Berechtigung auf Funktionen der Software bzw. Geräte erforderlich. Hierbei sollen lokale bzw. AD-Gruppen/ Nutzern Rollen zugeordnet werden. Die lokalen Gruppen müssen über andere Importmöglichkeiten (z.B. CVS, XML, ...) befüllbar sein. Der Import muss zeitgesteuert erfolgen können,
— Die in den abgesetzten Standorten vorhandenen Management-Spoolserver sollten über einen zentralen Managementserver entsprechend den Vorgaben administriert werden können. Lizenzen werden über den zentralen Managementserver verwaltet, die abgesetzten Standorte müssen bei einem eventuellen Verbindungsausfall den Betrieb noch mindestens 14 Tage fortführen. Es muss eine API zur Verwaltung/ Konfiguration der Endgeräte und Managementserver vorhanden sein (Perl, SOAP, PowerShell, ...). Für eine Abfrage über SNMP müssen die bereitgestellten MIBs vorhanden sein. Die Serversoftware muss auf Windows 2008 R2 lauffähig sein. Die Software muss mindestens nachfolgenden Funktionsumfang haben: zentralisierte Geräteverwaltung (Überwachung der Geräte im Netz)/zentralisierte Konfiguration und Administration der Geräte/zentrale Einrichtung und Verwaltung der Anwenderrechte/zentrale Auslesung der Zählerstände/zentrale Überwachung des Tonerstandes in den Kartuschen,
— Die in den abgesetzten Standorten vorhandenen Management-Spoolserver sollten über einen zentralen Managementserver entsprechend den Vorgaben administriert werden können. Lizenzen werden über den zentralen Managementserver verwaltet, die abgesetzten Standorte müssen bei einem eventuellen Verbindungsausfall den Betrieb noch mindestens 14 Tage fortführen. Es muss eine API zur Verwaltung/ Konfiguration der Endgeräte und Managementserver vorhanden sein (Perl, SOAP, PowerShell, ...). Für eine Abfrage über SNMP müssen die bereitgestellten MIBs vorhanden sein. Die Serversoftware muss auf Windows 2008 R2 lauffähig sein. Die Software muss mindestens nachfolgenden Funktionsumfang haben: zentralisierte Geräteverwaltung (Überwachung der Geräte im Netz)/zentralisierte Konfiguration und Administration der Geräte/zentrale Einrichtung und Verwaltung der Anwenderrechte/zentrale Auslesung der Zählerstände/zentrale Überwachung des Tonerstandes in den Kartuschen,
— Die Freischaltung der Funktionen des Multifunktionsgerätes hat auf den Rollen/Gruppen basierend zu erfolgen (Farbkopien, Schwarz/Weiß-Kopien). Es existiert eine Druckqueue für alle Nutzer und Drucker pro Bedarfsträger. Die Namen der Druckaufträge müssen im Spool unkenntlich gemacht werden können. Der Nutzer kann nach der Authentifizierung seine eigenen Druckjobs selektiv am gegenwärtigen Endgerät drucken lassen. Falls der Druckjob Funktionen benötigt, die für den Nutzer nicht frei geschaltet sind, hat eine sinnvolle Umwandlung zu erfolgen (Farbdruck -> Schwarz/Weiß-Druck),
— Die Freischaltung der Funktionen des Multifunktionsgerätes hat auf den Rollen/Gruppen basierend zu erfolgen (Farbkopien, Schwarz/Weiß-Kopien). Es existiert eine Druckqueue für alle Nutzer und Drucker pro Bedarfsträger. Die Namen der Druckaufträge müssen im Spool unkenntlich gemacht werden können. Der Nutzer kann nach der Authentifizierung seine eigenen Druckjobs selektiv am gegenwärtigen Endgerät drucken lassen. Falls der Druckjob Funktionen benötigt, die für den Nutzer nicht frei geschaltet sind, hat eine sinnvolle Umwandlung zu erfolgen (Farbdruck -> Schwarz/Weiß-Druck),
— Kopieren: Die Kopierauflösung beträgt mindestens 600 x 600 und bis zu 256 Graustufen/Originalformate DIN A5 - DIN A3/Produktion der 1. Kopie unter 10 Sekunden/Die Freischaltung der Funktionen des Multifunktionsgerätes hat auf den Rollen basierend zu erfolgen (Farbkopien, Schwarz/Weiß Kopien).
— Kopieren: Die Kopierauflösung beträgt mindestens 600 x 600 und bis zu 256 Graustufen/Originalformate DIN A5 - DIN A3/Produktion der 1. Kopie unter 10 Sekunden/Die Freischaltung der Funktionen des Multifunktionsgerätes hat auf den Rollen basierend zu erfolgen (Farbkopien, Schwarz/Weiß Kopien).
Die Voreinstellungen müssen vorgegeben werden können. Des Weiteren müssen die Dokumente sowohl über Flachbett als auch über eine Duplex-ADF-Einheit zugeführt werden können.
— Scannen: Scanauflösung mindestens 600 x 600./Die Dateiformate PDF und TIFF müssen gegeben sein. Optional muss die Möglichkeit von JPEG, XPS und PNG vorhanden sein./Scan-to-Mail, Scan-to- FTP, Scan-to-Web DAV, Scan-to-SMB/Scanziele: Es erfolgt eine rollen/ nutzerbasierende Vorgabe der Scanprogramme. Die Scanziele müssen nutzerabhängig vorgebbar sein. Die manuelle Zielwahl ist abschaltbar. Es muss eine benutzerorientierte Scanzielverwaltung von mehreren Scanzielen vorhanden sein. Die Möglichkeit, dass mehrere Scanziele pro Nutzer mit unterschiedlichen Formaten und Zieladressen angesteuert werden können, muss gegeben sein. Der Benutzer muss in der Lage sein, aus diesen Scanzielen eine separate auswählen zu können./Eine OCR-Funktionalität muss vorhanden sein./Die Dokumente müssen sowohl über ein Flachbett als auch über eine Duplex-ADF-Einheit zugeführt werden können,
— Scannen: Scanauflösung mindestens 600 x 600./Die Dateiformate PDF und TIFF müssen gegeben sein. Optional muss die Möglichkeit von JPEG, XPS und PNG vorhanden sein./Scan-to-Mail, Scan-to- FTP, Scan-to-Web DAV, Scan-to-SMB/Scanziele: Es erfolgt eine rollen/ nutzerbasierende Vorgabe der Scanprogramme. Die Scanziele müssen nutzerabhängig vorgebbar sein. Die manuelle Zielwahl ist abschaltbar. Es muss eine benutzerorientierte Scanzielverwaltung von mehreren Scanzielen vorhanden sein. Die Möglichkeit, dass mehrere Scanziele pro Nutzer mit unterschiedlichen Formaten und Zieladressen angesteuert werden können, muss gegeben sein. Der Benutzer muss in der Lage sein, aus diesen Scanzielen eine separate auswählen zu können./Eine OCR-Funktionalität muss vorhanden sein./Die Dokumente müssen sowohl über ein Flachbett als auch über eine Duplex-ADF-Einheit zugeführt werden können,
— Die Netzwerkkonfiguration muss sowohl manuell als auch per DHCP erfolgen können,
— Die Geräte dürfen keine Kommunikation initiieren, welche ein Ziel außerhalb des Datennetzes der Bedarfsträger adressiert,
— Ein direkter Zugriff auf oder über das Netz des Bedarfsträgers ist untersagt,
— Die Verwaltung der Geräte hat ausschließlich innerhalb des Datennetzes des Bedarfsträgers zu erfolgen,
— Die Druckerauflösung beträgt mind. 600 x 600 dpi,
— Der Arbeitsspeicher von 1 GB für Kopie, Druck, Scan und Fax sollte gegeben sein. Die Speicherkapazität für den Scan/ Kopie muss mindestens so groß sein, dass der vollständige ADF in 300 dpi Vollfarbe und Duplex ohne Unterbrechung verarbeitet wird. Die Speicherkapazität für den Druck muss mindestens so groß sein, dass 3 500 Blatt Duplex und Vollfarbe ohne Unterbrechung verarbeitet werden,
— Der Arbeitsspeicher von 1 GB für Kopie, Druck, Scan und Fax sollte gegeben sein. Die Speicherkapazität für den Scan/ Kopie muss mindestens so groß sein, dass der vollständige ADF in 300 dpi Vollfarbe und Duplex ohne Unterbrechung verarbeitet wird. Die Speicherkapazität für den Druck muss mindestens so groß sein, dass 3 500 Blatt Duplex und Vollfarbe ohne Unterbrechung verarbeitet werden,
— Die Geräte verfügen über eine Festplatte für Kopie, Druck, Scan und Fax von mindestens 40 GB,
— Die angebotenen Geräte müssen über die ISO 15408 EAL 3 (Common Criteria) Zertifizierung verfügen,
— GS- CE oder gleichwertige Zertifikation. Alle Geräte müssen der Unfallverhütungsvorschrift für elektrische Anlagen und Betriebsmittel (GUV 2.10 oder VGB 4) entsprechen,
— Erfüllung der Energieeffizienzkriterien des…
… "Energy Star" Labels oder gleichwertig,
… Umweltzeichens "Blauer Engel" (RAL UZ 122) oder gleichwertig,
— Erfüllung der Umweltkriterien des Umweltzeichens "Blauer Engel" (RAL UZ 122) oder gleichwertig,
— Alle Geräte müssen mit einer automatischen Duplexeinheit ausgerüstet sein,
— Die Geräte müssen Recyclingpapier aus 100 % Altpapier nach EN12281:2002 verarbeiten können,
— Die Geräte müssen 100BASE-T/1000BASE-T über RJ45 und das Netzwerkprotokoll IPv4 und IPv6 unterstützen,
— Alle Netzwerkprotokolle sowie der Zugriff auf Speichermedien müssen selektiv abschaltbar sein,
— Die Drucker müssen die Protokolle LPDP, RAW und IPP unterstützen,
— Es müssen Treiber für die 32- bzw. 64-Bit Versionen der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 2003, Windows 2008 und Windows 2008 R2. Des Weiteren ist die Kompatibilität zum HP-Laserjet erforderlich,
— Es müssen Treiber für die 32- bzw. 64-Bit Versionen der folgenden Betriebssysteme vorhanden sein: Windows XP, Windows Vista, Windows 7, Windows 2003, Windows 2008 und Windows 2008 R2. Des Weiteren ist die Kompatibilität zum HP-Laserjet erforderlich,
— Druckersprache sämtlicher Geräte muss mindestens PCL 6 und PostScript 3 erfüllen,
— Die Geräte müssen für die Verarbeitung der bei den Bedarfsträgern eingesetzten, nachstehend beschriebenen Bedruckmedien (Laserdrucker geeignet) tauglich sein: Standard Papier 60-90 g/m² / 60-210 g/m² aus dem Stapelblatteinzug/vorbedrucktes Papier, z.B. Briefkopfbögen, Formulare/Etiketten und Folien,
— Die Geräte müssen für die Verarbeitung der bei den Bedarfsträgern eingesetzten, nachstehend beschriebenen Bedruckmedien (Laserdrucker geeignet) tauglich sein: Standard Papier 60-90 g/m² / 60-210 g/m² aus dem Stapelblatteinzug/vorbedrucktes Papier, z.B. Briefkopfbögen, Formulare/Etiketten und Folien,
— Die Geräte müssen mit einem Faxmodul nachrüstbar sein,
— Die angebotenen Geräte müssen nachfolgende Endverarbeitungsmöglichkeiten bieten: Versatz, Sortieren, Gruppieren, Heften, Lochen und Falzen.
IV. Verfahren: Innerhalb der Phase der Auswertung der Teilnahmeanträge im Teilnahmewettbewerb ist eine kostenfreie Testgestellung von zwei Schwarz/Weiß-Multifunktionsgeräten und einem Farbmultifunktionsgerät vorgesehen, um die Funktionalität der Geräte und die Software prüfen zu können. Der Termin für die Testgestellung wird den einzelnen Bewerbern rechtzeitig mitgeteilt. Die Bewerber werden schriftlich zur Lieferung der Testgestellung inklusive der Dokumentation, des notwendigen Zubehörs und der optionalen Zusatzkomponenten aufgefordert. Die Bewerber haben die Geräte innerhalb von 5 Arbeitstagen zur Verfügung zu stellen. Die Testgeräte verbleiben bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs am 27.1.2011 beim Auftraggeber. Für die Testgestellung wird keine Vergütung gewährt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist sind die Testgeräte kostenfrei vom Bewerber wieder abzuholen.
IV. Verfahren: Innerhalb der Phase der Auswertung der Teilnahmeanträge im Teilnahmewettbewerb ist eine kostenfreie Testgestellung von zwei Schwarz/Weiß-Multifunktionsgeräten und einem Farbmultifunktionsgerät vorgesehen, um die Funktionalität der Geräte und die Software prüfen zu können. Der Termin für die Testgestellung wird den einzelnen Bewerbern rechtzeitig mitgeteilt. Die Bewerber werden schriftlich zur Lieferung der Testgestellung inklusive der Dokumentation, des notwendigen Zubehörs und der optionalen Zusatzkomponenten aufgefordert. Die Bewerber haben die Geräte innerhalb von 5 Arbeitstagen zur Verfügung zu stellen. Die Testgeräte verbleiben bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs am 27.1.2011 beim Auftraggeber. Für die Testgestellung wird keine Vergütung gewährt. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist sind die Testgeräte kostenfrei vom Bewerber wieder abzuholen.
Beschreibung der Optionen:
Im Anschluss an die Vertragslaufzeit besteht eine einmalige einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers um weitere 12 Monate. Über die Ausübung der Option wird 3 Monate vor Ablauf des 3. Jahres entschieden.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Referenznummer: HEU 2/2011
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zur Eintragung ins Handelsregister (siehe Bewerbungsformblatt).
2.
a) Erklärung, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht rechtskräftig wegen Verstoßes gegen eine der in § 6 EG Abs. 4 a-g VOL/A genannten Bestimmungen verurteilt worden ist (siehe Bewerbungsformblatt);
b) Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder es sich in Liquidation befindet (siehe Bewerbungsformblatt);
b) Erklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist oder es sich in Liquidation befindet (siehe Bewerbungsformblatt);
c) Erklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat (siehe Bewerbungsformblatt);
d) Erklärung über die Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft (siehe Bewerbungsformblatt);
e) Erklärung, dass der Bewerber wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften nicht in den letzten 2 Jahren mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist (siehe Bewerbungsformblatt);
e) Erklärung, dass der Bewerber wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften nicht in den letzten 2 Jahren mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist (siehe Bewerbungsformblatt);
f) Erklärung, die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch – (§ 404 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b und 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes) einzuhalten (siehe Bewerbungsformblatt).
f) Erklärung, die öffentlich-rechtlichen Bestimmungen gegen Schwarzarbeit, illegale Arbeitnehmerüberlassung und gegen Leistungsmissbrauch – (§ 404 Abs. 1 Nr. 2, Abs. 2 Nr. 2 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b und 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes) einzuhalten (siehe Bewerbungsformblatt).
3. Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigen Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (siehe Formblatt ARGE).
3. Dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine Erklärung beizulegen, in der sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft einem bevollmächtigen Vertreter der Bewerber-/Bietergemeinschaft Vertretungsmacht im Rahmen dieses Vergabeverfahrens einräumen, insbesondere hinsichtlich der rechtsverbindlichen Abgabe eines Teilnahmeantrages, eines Angebotes sowie hinsichtlich der Abgabe und Entgegennahme von Erklärungen sowie der Vornahme von Verfahrenshandlungen. Die vorgeschriebene Erklärung ist rechtsverbindlich von vertretungsbefugten Personen jedes Mitglieds der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu unterzeichnen und für die Bewerber-/Bietergemeinschaft einfach im Original mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; mit dem Teilnahmeantrag einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine gemeinsame Erklärung abzugeben, dass alle Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft für die Vertragserfüllung und etwaige Schadensersatzansprüche gegenüber dem Auftraggeber gesamtschuldnerisch haften (siehe Formblatt ARGE).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie über den Umsatz mit Multifunktionsgeräten (ohne Drucker), jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2008/2009/2010) (siehe Bewerbungsformblatt),
2. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (siehe Bewerbungsformblatt). Der Bewerber verpflichtet sich, spätestens bei Vertragsbeginn das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden und 100 000 EUR für Vermögensschäden nachzuweisen bzw. vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme je Versicherungsfall für Personen-, Sach- und Vermögensschäden (siehe Bewerbungsformblatt). Der Bewerber verpflichtet sich, spätestens bei Vertragsbeginn das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personen- und Sachschäden und 100 000 EUR für Vermögensschäden nachzuweisen bzw. vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Darstellung des Bewerbers und ggf. der vorgesehenen Nachunternehmer bzw. der Bewerbergemeinschaft mit den konkreten Verantwortungs- und Aufgabenbereichen,
2. Angabe von 2 vergleichbaren Referenzprojekten über die Lieferung von Multifunktionsgeräten mit individuell angepasster Scansoftware der letzten 2 Jahre. Ein Teil der Leistung muss in dem Zeitraum vom 1.1.2010 bis 31.12.2011 erbracht worden sein. Notwendige Angaben: Auftraggeber mit Anschrift/Ansprechpartner mit Telefonnummer/Auftragsgegenstand/Anzahl der gelieferten Multifunktionsgeräte/Auftragssumme/Leistungszeit (siehe Formblatt Referenzen). Unter vergleichbaren Leistungen ist zu verstehen, dass der Referenzgeber in seinem Verantwortungsbereich eine Lösung mit individuell angepasster Scansoftware, eine Authentifizierung mittels Token einsetzt und sein Unternehmen/Behörde über ca. 200 Mitarbeiter verfügt,
2. Angabe von 2 vergleichbaren Referenzprojekten über die Lieferung von Multifunktionsgeräten mit individuell angepasster Scansoftware der letzten 2 Jahre. Ein Teil der Leistung muss in dem Zeitraum vom 1.1.2010 bis 31.12.2011 erbracht worden sein. Notwendige Angaben: Auftraggeber mit Anschrift/Ansprechpartner mit Telefonnummer/Auftragsgegenstand/Anzahl der gelieferten Multifunktionsgeräte/Auftragssumme/Leistungszeit (siehe Formblatt Referenzen). Unter vergleichbaren Leistungen ist zu verstehen, dass der Referenzgeber in seinem Verantwortungsbereich eine Lösung mit individuell angepasster Scansoftware, eine Authentifizierung mittels Token einsetzt und sein Unternehmen/Behörde über ca. 200 Mitarbeiter verfügt,
3. Benennung des für die Anpassung der Scansoftware vorgesehenen Mitarbeiters des Bewerbers bzw. Nachunternehmers (siehe Bewerbungsformblatt) sowie Einreichung seines Kurzlebenslaufes mit Darstellungen zu Programmierleistungen von Scansoftware für die angebotenen Produkte und Firmenzugehörigkeit zum Nachweis seiner Erfahrung,
3. Benennung des für die Anpassung der Scansoftware vorgesehenen Mitarbeiters des Bewerbers bzw. Nachunternehmers (siehe Bewerbungsformblatt) sowie Einreichung seines Kurzlebenslaufes mit Darstellungen zu Programmierleistungen von Scansoftware für die angebotenen Produkte und Firmenzugehörigkeit zum Nachweis seiner Erfahrung,
4. Benennung der für den Einsatz vorgesehenen Multifunktionsgeräte eines einzelnen Herstellers (Hersteller/Gerätebezeichnung) und der Software (Managersoftware/Authentifizierungssoftware/Scansoftware) (siehe Bewerbungsformblatt) sowie Angaben zur Erfüllung der Anforderungen der jeweiligen Leistungsklassen (Punkt II.1.5) II.) und der Mindestanforderungen an die Multifunktionsgeräte in allen Leistungsklassen (Punkt II.1.5) III.) (siehe Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte),
4. Benennung der für den Einsatz vorgesehenen Multifunktionsgeräte eines einzelnen Herstellers (Hersteller/Gerätebezeichnung) und der Software (Managersoftware/Authentifizierungssoftware/Scansoftware) (siehe Bewerbungsformblatt) sowie Angaben zur Erfüllung der Anforderungen der jeweiligen Leistungsklassen (Punkt II.1.5) II.) und der Mindestanforderungen an die Multifunktionsgeräte in allen Leistungsklassen (Punkt II.1.5) III.) (siehe Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte),
5. Angabe zur Dauer der Tätigkeit als Auftragnehmer bezogen auf den Auftragsgegenstand auf dem europäischen Markt (siehe Bewerbungsformblatt),
6. Angabe zur Anzahl der Kunden und Standorte, für die in Deutschland Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand vergleichbar sind, in den letzten 3 Jahren erbracht worden (siehe Bewerbungsformblatt),
7. Angabe der Gesamtzahl des in Deutschland tätigen Servicepersonals (siehe Bewerbungsformblatt),
8. Einreichung eines Konzepts für die Erbringung der Serviceleistungen bei den berechtigten Bedarfsträgern. Dabei ist insbesondere auf folgende Schwerpunkte einzugehen: Struktur des Kundendienstes (eigene Kräfte, Nachunternehmer, Standorte)/Anzahl des Personals, welches für den Service bei den berechtigten Bedarfsträgern zur Verfügung steht/Technische Ausstattung des Personals/Darstellung, wie der Auftragnehmer die Reaktionszeit von 6 Stunden gewährleistet,
8. Einreichung eines Konzepts für die Erbringung der Serviceleistungen bei den berechtigten Bedarfsträgern. Dabei ist insbesondere auf folgende Schwerpunkte einzugehen: Struktur des Kundendienstes (eigene Kräfte, Nachunternehmer, Standorte)/Anzahl des Personals, welches für den Service bei den berechtigten Bedarfsträgern zur Verfügung steht/Technische Ausstattung des Personals/Darstellung, wie der Auftragnehmer die Reaktionszeit von 6 Stunden gewährleistet,
9. Erklärung, dass sämtliche zum Einsatz kommenden Mitarbeiter über Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen (siehe Bewerbungsformblatt).
Mindeststandards:
1. Eine Referenz zu III.2.3) 2. muss die Lieferung von Multifunktionsgeräten mit individuell angepasster Scansoftware für eine öffentlich-rechtliche Einrichtung umfassen.
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 48
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber prüft die Teilnahmeanträge in einem 3-stufigen Verfahren:
a) Prüfung auf vollständiges Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen;
b) Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen, Prüfung aller Mindestanforderungen und Feststellung der Geeignetheit;
c) Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 3 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird die Vergabestelle die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die nach III.2.3) 2. angegebenen Referenzen nach Vergleichbarkeit hinsichtlich Art und Umfang des Auftragsgegenstandes mit der ausgeschriebenen Leistung mit 50 % bewerten. Die Erfahrungen des nach III.2.3) 3. benannten Mitarbeiters für die Anpassung der Scansoftware anhand des eingereichten Kurzlebenslaufes mit 20 % und das Eingehen auf Fragen und Lösungsszenarien im Rahmen der Teststellung mit 30 % bewerten. Der Auftraggeber wird dabei jeweils folgende Punktvergabe anwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung/Leistungserwartung; 2 Punkte: Mangelbehaftete Darstellung/Leistungserwartung; 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung/Leistungserwartung; 6 Punkte: Gute Darstellung/Leistungserwartung; 8 Punkte: Sehr gute Darstellung/Leistungserwartung; 10 Punkte: Hervorragende Darstellung/Leistungserwartung.
c) Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 3 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so wird die Vergabestelle die zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber auswählen, welche die Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die nach III.2.3) 2. angegebenen Referenzen nach Vergleichbarkeit hinsichtlich Art und Umfang des Auftragsgegenstandes mit der ausgeschriebenen Leistung mit 50 % bewerten. Die Erfahrungen des nach III.2.3) 3. benannten Mitarbeiters für die Anpassung der Scansoftware anhand des eingereichten Kurzlebenslaufes mit 20 % und das Eingehen auf Fragen und Lösungsszenarien im Rahmen der Teststellung mit 30 % bewerten. Der Auftraggeber wird dabei jeweils folgende Punktvergabe anwenden: 0 Punkte: Ungenügende Darstellung/Leistungserwartung; 2 Punkte: Mangelbehaftete Darstellung/Leistungserwartung; 4 Punkte: Mittelmäßige Darstellung/Leistungserwartung; 6 Punkte: Gute Darstellung/Leistungserwartung; 8 Punkte: Sehr gute Darstellung/Leistungserwartung; 10 Punkte: Hervorragende Darstellung/Leistungserwartung.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Oberfinanzdirektion Magdeburg, Besitz- und Verkehrsteuerabteilung, Referat Haushalt
Frau Ilona Potrolnik
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-06-01 📅
Datum des Endes: 2016-05-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: HEU 2/2011
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich per Post bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der per Post übersandte Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende PDF-Datei enthalten sowie zusätzlich das ausgefüllte Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte als Exel-Dokument. Die Übersendung nur per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt,
1. Der Teilnahmeantrag ist von dem Bewerber zu unterzeichnen, in deutscher Sprache sowie schriftlich per Post bis zum benannten Termin in einem verschlossenen Umschlag (als Teilnahmeantrag für das konkrete Verfahren gekennzeichnet) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Der per Post übersandte Teilnahmeantrag muss einen Datenträger mit den eingereichten Unterlagen als fortlaufende PDF-Datei enthalten sowie zusätzlich das ausgefüllte Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte als Exel-Dokument. Die Übersendung nur per Telefax oder in elektronischer Form, z.B. mittels E-Mail, ist nicht zulässig. Bewerbungen, die dieser Form nicht entsprechen, werden nicht berücksichtigt,
2. Das bezeichnete Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte sowie ggf. das Formblatt ARGE ist von dem Bewerber ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: ilona.potrolnik@ofd.mf.sachsen-anhalt.de,
2. Das bezeichnete Bewerbungsformblatt, Formblatt Referenzen und Formblatt Anforderungen Multifunktionsgeräte sowie ggf. das Formblatt ARGE ist von dem Bewerber ergänzend zu den von ihm zusammenzustellenden Unterlagen zu verwenden. Die Formblätter sind über folgende E-Mail-Adresse abzufragen: ilona.potrolnik@ofd.mf.sachsen-anhalt.de,
3. Nachunternehmer mit deren vorgesehenen zu erbringenden Teilleistungen sind, falls zutreffend, zu benennen. Bei Lieferanten sowie ggf. Vorlieferanten handelt es sich um Nachunternehmer. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) + III 2.2) + III.2.3)) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
3. Nachunternehmer mit deren vorgesehenen zu erbringenden Teilleistungen sind, falls zutreffend, zu benennen. Bei Lieferanten sowie ggf. Vorlieferanten handelt es sich um Nachunternehmer. Soweit der Bewerber zum Nachweis der Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise (Punkt III.2.1) + III 2.2) + III.2.3)) ebenfalls in Bezug auf die Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen,
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen nicht berücksichtigt, zusätzlich erfolgt eine generelle Abwertung,
4. Die angegebenen Höchstzahlen von Seiten dürfen auch bei Bewerbergemeinschaften und der Einbeziehung von Nachunternehmern nicht überschritten werden. Sollten doch mehr Unterlagen eingereicht werden, werden die über das geforderte Maß hinausgehenden Unterlagen nicht berücksichtigt, zusätzlich erfolgt eine generelle Abwertung,
5. Teilnahmeanträge sind nur mit dem ausgefüllten Bewerbungsformblatt einschließlich der dort benannten Anlagen einzureichen. Eine Bezugnahme auf weitere Anlagen ist unzulässig. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach seiner Wahl – negativ zu bewerten. Die nicht rechtzeitige Vorlage des als Mindestanforderung gekennzeichneten Nachweises führt zum Ausschluss des Bewerbers,
5. Teilnahmeanträge sind nur mit dem ausgefüllten Bewerbungsformblatt einschließlich der dort benannten Anlagen einzureichen. Eine Bezugnahme auf weitere Anlagen ist unzulässig. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Bewerber/Bewerbergemeinschaften mit Teilnahmeanträgen, die nicht der vorgegebenen Struktur entsprechen, auszuschließen oder – nach seiner Wahl – negativ zu bewerten. Die nicht rechtzeitige Vorlage des als Mindestanforderung gekennzeichneten Nachweises führt zum Ausschluss des Bewerbers,
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 19.12.2011 (bei der Kontaktstelle nach I.1) eingehend) darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen,
6. Enthält der Bekanntmachungstext nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unter Angabe des Vorhabens und des Aktenzeichens unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 19.12.2011 (bei der Kontaktstelle nach I.1) eingehend) darauf per Post, Telefax oder E-Mail hinzuweisen,
7. Die Testgestellung (siehe II.1.5) IV.) beinhaltet die Überlassung der Geräte und einen anschließenden Gesprächstermin. An dem Gesprächstermin muss der Mitarbeiter, der für die Softwareanpassung vorgesehen ist, teilnehmen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern beim Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: viola.ueberfeldt@lvwa.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: +49 3455141536📞
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Abs. 3 GWB gilt für den Antrag auf Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen,vergangen sind.
Sämtliche vorgenannte Fristen sind für die Erhebung von vergaberechtlichen Rügen gegenüber dem Auftraggeber und für die Wahrung der Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens zu beachten.