Rahmenvereinbarung über technische Beratungsleistungen für die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS)
Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat den gesetzlichen Auftrag ein bundesweit einheitliches digitales Sprech- und Datenfunksystem für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in der Bundesrepublik Deutschland aufzubauen und zu betreiben. Der Auftrag umfasst daher beratende Unterstützungsleistungen werkvertraglicher und dienstvertraglicher Natur, welche im Zusammenhang mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb dieses digitalen Sprech-und Datenfunksystems stehen, beispielsweise: Funk-/ Festnetzplanung; Change-/Releasemanagement; Beratung/Unterstützung bei der Überwachung des Betriebs; Beratung/Unterstützung im Bereich IT-Sicherheit, Geheimschutz und Datenschutz. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung findet sich in II.2.1.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-17.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-12-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Beratungsdienste von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Der Bedarfsträger geht von einem Gesamtumfang für Los 1 von ca. 15 000 Personentagen, für Los 2 von ca. 8 000 Personentagen und für Los 3 von ca. 1 800 Personentagen je Geschäftsjahr für die Laufzeit des Rahmenvertrags einschließlich Verlängerungsoption aus. Dabei handelt es sich nicht um verbindliche Abnahmemengen, sondern lediglich um Richtwerte für die Bewerber und dient zur Vergleichbarkeit der Angebote. Abweichungen im Auftragsvolumen sind jederzeit möglich und zulässig. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht.Im Einzelnen sind folgende Leistungen im Zusammenhang mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb des Digitalfunks BOS und des DWDM-basierten Kerntransportnetz des Bundes (KTN-Bund) zu erbringen:Los 1:Strategische und operative Funk-, Festnetz- und KTN-Bund-Planung, Testsystem inkl. Typfreigaben und Zertifizierung, Change- und Releasemanagement, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:— Strategischer Funk-, Zugangs-, Kernnetz-, KTN-Bund- sowie Schnittstellenplanung und bei der Erstellung bzw. Fortschreibung der zu diesen Themen notwendigen Konzepte,— Betreuung des Rollouts und Abnahme von Systemtechnik und Netzfunktionalitäten im Rahmen des Rollouts,— Implementierung von Dienste-Entwicklung und Dienste-Rollout-Management,— Erstellung, Pilotierung und Validierung von Testkonzepten sowie Durchführung und Auswertung von Messungen im Funk- und Festnetz sowie KTN-Bund, auch zur Fehlereingrenzung,— Präzisierung des Netzverhaltens, Fortschreibung der BOS-Interoperabilitätsrichtlinien,— Internationaler Gremienarbeit der BDBOS (z. B. ETSI und TETRA Association) und ihren Standardisierungsaktivitäten zur Umsetzung der Forderungen deutscher BOS,— Strategischem und operativem Change- und Releasemanagement zum Systemliefervertrag (SLV) und zum KTN-Bund-Vertrag,— Durchführung von Netzoptimierungsmaßnahmen und nachgelagerter Netzanalyse,— Standortbezogenen Planungs-, Aufbau- und Erweiterungsleistungen im Funk- und Festnetz sowie dem KTN-Bund, einschließlich der damit verbundenen Qualitätssicherung,— Typfreigaben der Systemtechnik, Zertifizierung von Endgeräten, Betreuung der TPF-Nutzer, Weiterentwicklung der Testplattform (TPF), Testdurchführung,— Durchführung und Auswertung technischer und betrieblicher Audits,— Leitungsmanagement und -dokumentation in eingestufter Systemumgebung,— Technische Abstimmungen mit Kooperationspartnern des Bundes im KTN-Bund.Los 2:Beratung und Unterstützung bei der Überwachung des Betriebs einschließlich des Facilitymanagements und des Störungsmanagements, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:— Unterstützung beim Service Level Management,— Unterstützung des Vertragsmanagements zum Betriebsvertrag Digitalfunk BOS und zum KTN-Bund-Vertrag, zum 2nd- und 3rd Level Support der Systemlieferantin und zu Infrastrukturverträgen insbesondere Energielieferung, Wartung/Instandhaltung der Infrastruktur-Komponenten,— Unterstützung bei der Prüfung und Bewertung der Weiterentwicklung von betrieblichen IT-Systemen und dem damit verbundenem Anforderungsmanagement,— Betriebsprozessgestaltung, Überwachung und Fortschreibung der Betriebsprozesse,— Vorbereitung und Unterstützung bei der Durchführung von öffentlich-rechtlichen Vergabeverfahren,— Weiterentwicklung netz-, betreiber- und kundennaher IT-Systeme aus betrieblicher Sicht,— Abnahmeprozessen beim Betriebsübergang von Netzelementen und Standorten der Systemtechnik,— Prüfung/Bewertung des fortzuschreibenden Betriebshandbuches der Betreiberin Digitalfunk BOS und des Betriebs- und Servicekonzepts KTN-Bund,— Erstellung und Fortschreibung eines Betriebshandbuchs Gebäudemanagements,— Unterstützungsleistungen zu Optimierungsprozessen beim Betrieb von Standorten der Systemtechnik,— Unterstützung beim Anforderungsmanagement an Standorten der Systemtechnik nach RBBau aus Nutzersicht,— Unterstützung bei der Feststellung von Arbeitsschutzanforderungen, Durchführung von sicherheitstechnischen Begehungen, Erstellung von Gefährdungsanalysen.Los 3:Informationssicherheit (IT-Sicherheit, Geheimschutz, materielle Sicherheit, Kryptoverfahren und Datenschutz) und Notfallmanagement, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:— Erstellung und Fortschreiben von Konzepten in den Bereichen Informationssicherheitsmanagement und Notfallmanagement für den Verantwortungsbereich der BDBOS unter Berücksichtigung der Vorgaben des BSI,— Aufbau eines standardkonformen ISMS (Informationssicherheitsmanagement) gem. IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-1),— Toolunterstützte Erstellung und Fortschreibung von Sicherheitskonzepten nach IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-2) sowie von Richtlinien zur materiellen Sicherheit,— Erstellung und Aktualisierung der Risikoanalyse gem. IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-3),— Erstellung IT-Notfallvorsorge- und -Bewältigungskonzept sowie Notfall- und Krisenmanagementkonzept nach IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-4),— Vorbereitung von Notfallübungen,— Fortschreibung Geheimschutzkonzeption auf Grundlage des Geheimschutzhandbuchs der Wirtschaft und der Verschlusssachenanweisung (Bund),— Freigabe von Konzepten, z.B. im Zusammenhang mit dem KTN-Bund,— Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter insbesondere in den Fachgebieten IT-Sicherheit sowie Geheim- und Sabotageschutz,— Vorbereitung und Durchführung von IS-Audit und IS-Revisionen im Rahmen der Kontrolle der Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen,— Fortschreibung des Kryptokonzepts,— Erstellung und Fortschreibung des Datenschutzkonzepts.
Der Bedarfsträger geht von einem Gesamtumfang für Los 1 von ca. 15 000 Personentagen, für Los 2 von ca. 8 000 Personentagen und für Los 3 von ca. 1 800 Personentagen je Geschäftsjahr für die Laufzeit des Rahmenvertrags einschließlich Verlängerungsoption aus. Dabei handelt es sich nicht um verbindliche Abnahmemengen, sondern lediglich um Richtwerte für die Bewerber und dient zur Vergleichbarkeit der Angebote. Abweichungen im Auftragsvolumen sind jederzeit möglich und zulässig. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht.Im Einzelnen sind folgende Leistungen im Zusammenhang mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb des Digitalfunks BOS und des DWDM-basierten Kerntransportnetz des Bundes (KTN-Bund) zu erbringen:Los 1:Strategische und operative Funk-, Festnetz- und KTN-Bund-Planung, Testsystem inkl. Typfreigaben und Zertifizierung, Change- und Releasemanagement, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:— Strategischer Funk-, Zugangs-, Kernnetz-, KTN-Bund- sowie Schnittstellenplanung und bei der Erstellung bzw. Fortschreibung der zu diesen Themen notwendigen Konzepte,— Betreuung des Rollouts und Abnahme von Systemtechnik und Netzfunktionalitäten im Rahmen des Rollouts,— Implementierung von Dienste-Entwicklung und Dienste-Rollout-Management,— Erstellung, Pilotierung und Validierung von Testkonzepten sowie Durchführung und Auswertung von Messungen im Funk- und Festnetz sowie KTN-Bund, auch zur Fehlereingrenzung,— Präzisierung des Netzverhaltens, Fortschreibung der BOS-Interoperabilitätsrichtlinien,— Internationaler Gremienarbeit der BDBOS (z. B. ETSI und TETRA Association) und ihren Standardisierungsaktivitäten zur Umsetzung der Forderungen deutscher BOS,— Strategischem und operativem Change- und Releasemanagement zum Systemliefervertrag (SLV) und zum KTN-Bund-Vertrag,— Durchführung von Netzoptimierungsmaßnahmen und nachgelagerter Netzanalyse,— Standortbezogenen Planungs-, Aufbau- und Erweiterungsleistungen im Funk- und Festnetz sowie dem KTN-Bund, einschließlich der damit verbundenen Qualitätssicherung,— Typfreigaben der Systemtechnik, Zertifizierung von Endgeräten, Betreuung der TPF-Nutzer, Weiterentwicklung der Testplattform (TPF), Testdurchführung,— Durchführung und Auswertung technischer und betrieblicher Audits,— Leitungsmanagement und -dokumentation in eingestufter Systemumgebung,— Technische Abstimmungen mit Kooperationspartnern des Bundes im KTN-Bund.Los 2:Beratung und Unterstützung bei der Überwachung des Betriebs einschließlich des Facilitymanagements und des Störungsmanagements, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:— Unterstützung beim Service Level Management,— Unterstützung des Vertragsmanagements zum Betriebsvertrag Digitalfunk BOS und zum KTN-Bund-Vertrag, zum 2nd- und 3rd Level Support der Systemlieferantin und zu Infrastrukturverträgen insbesondere Energielieferung, Wartung/Instandhaltung der Infrastruktur-Komponenten,— Unterstützung bei der Prüfung und Bewertung der Weiterentwicklung von betrieblichen IT-Systemen und dem damit verbundenem Anforderungsmanagement,— Betriebsprozessgestaltung, Überwachung und Fortschreibung der Betriebsprozesse,— Vorbereitung und Unterstützung bei der Durchführung von öffentlich-rechtlichen Vergabeverfahren,— Weiterentwicklung netz-, betreiber- und kundennaher IT-Systeme aus betrieblicher Sicht,— Abnahmeprozessen beim Betriebsübergang von Netzelementen und Standorten der Systemtechnik,— Prüfung/Bewertung des fortzuschreibenden Betriebshandbuches der Betreiberin Digitalfunk BOS und des Betriebs- und Servicekonzepts KTN-Bund,— Erstellung und Fortschreibung eines Betriebshandbuchs Gebäudemanagements,— Unterstützungsleistungen zu Optimierungsprozessen beim Betrieb von Standorten der Systemtechnik,— Unterstützung beim Anforderungsmanagement an Standorten der Systemtechnik nach RBBau aus Nutzersicht,— Unterstützung bei der Feststellung von Arbeitsschutzanforderungen, Durchführung von sicherheitstechnischen Begehungen, Erstellung von Gefährdungsanalysen.Los 3:Informationssicherheit (IT-Sicherheit, Geheimschutz, materielle Sicherheit, Kryptoverfahren und Datenschutz) und Notfallmanagement, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:— Erstellung und Fortschreiben von Konzepten in den Bereichen Informationssicherheitsmanagement und Notfallmanagement für den Verantwortungsbereich der BDBOS unter Berücksichtigung der Vorgaben des BSI,— Aufbau eines standardkonformen ISMS (Informationssicherheitsmanagement) gem. IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-1),— Toolunterstützte Erstellung und Fortschreibung von Sicherheitskonzepten nach IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-2) sowie von Richtlinien zur materiellen Sicherheit,— Erstellung und Aktualisierung der Risikoanalyse gem. IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-3),— Erstellung IT-Notfallvorsorge- und -Bewältigungskonzept sowie Notfall- und Krisenmanagementkonzept nach IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-4),— Vorbereitung von Notfallübungen,— Fortschreibung Geheimschutzkonzeption auf Grundlage des Geheimschutzhandbuchs der Wirtschaft und der Verschlusssachenanweisung (Bund),— Freigabe von Konzepten, z.B. im Zusammenhang mit dem KTN-Bund,— Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter insbesondere in den Fachgebieten IT-Sicherheit sowie Geheim- und Sabotageschutz,— Vorbereitung und Durchführung von IS-Audit und IS-Revisionen im Rahmen der Kontrolle der Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen,— Fortschreibung des Kryptokonzepts,— Erstellung und Fortschreibung des Datenschutzkonzepts.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratungsdienste von Ingenieurbüros📦
Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Beschaffungsamt des BMI
Postanschrift: Brühler Straße 3
Postleitzahl: 53119
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.beschaffungsamt.de🌏
E-Mail: jens.roux@bescha.bund.de📧
Telefon: +49 22899610-2562📞
Fax: +49 2289910610-2562 📠
Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung für ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich elektronische Vergabeunterlagen unter http://www.evergabe-online.de und können den Teilnahmeantrag/das Angebot und die geforderten Nachweise auch nur dort elektronisch abgeben.
Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote § 22 EG VOL/A. Es gilt deutsches Recht.
Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung für ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich elektronische Vergabeunterlagen unter http://www.evergabe-online.de und können den Teilnahmeantrag/das Angebot und die geforderten Nachweise auch nur dort elektronisch abgeben.
Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote § 22 EG VOL/A. Es gilt deutsches Recht.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat den gesetzlichen Auftrag ein bundesweit einheitliches digitales Sprech- und Datenfunksystem für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in der Bundesrepublik Deutschland aufzubauen und zu betreiben.
Die Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) hat den gesetzlichen Auftrag ein bundesweit einheitliches digitales Sprech- und Datenfunksystem für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in der Bundesrepublik Deutschland aufzubauen und zu betreiben.
Der Auftrag umfasst daher beratende Unterstützungsleistungen werkvertraglicher und dienstvertraglicher Natur, welche im Zusammenhang mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb dieses digitalen Sprech-und Datenfunksystems stehen, beispielsweise: Funk-/ Festnetzplanung; Change-/Releasemanagement; Beratung/Unterstützung bei der Überwachung des Betriebs; Beratung/Unterstützung im Bereich IT-Sicherheit, Geheimschutz und Datenschutz. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung findet sich in II.2.1.
Der Auftrag umfasst daher beratende Unterstützungsleistungen werkvertraglicher und dienstvertraglicher Natur, welche im Zusammenhang mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb dieses digitalen Sprech-und Datenfunksystems stehen, beispielsweise: Funk-/ Festnetzplanung; Change-/Releasemanagement; Beratung/Unterstützung bei der Überwachung des Betriebs; Beratung/Unterstützung im Bereich IT-Sicherheit, Geheimschutz und Datenschutz. Eine detaillierte Aufgabenbeschreibung findet sich in II.2.1.
Menge oder Umfang:
Der Bedarfsträger geht von einem Gesamtumfang für Los 1 von ca. 15 000 Personentagen, für Los 2 von ca. 8 000 Personentagen und für Los 3 von ca. 1 800 Personentagen je Geschäftsjahr für die Laufzeit des Rahmenvertrags einschließlich Verlängerungsoption aus. Dabei handelt es sich nicht um verbindliche Abnahmemengen, sondern lediglich um Richtwerte für die Bewerber und dient zur Vergleichbarkeit der Angebote. Abweichungen im Auftragsvolumen sind jederzeit möglich und zulässig. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht.
Der Bedarfsträger geht von einem Gesamtumfang für Los 1 von ca. 15 000 Personentagen, für Los 2 von ca. 8 000 Personentagen und für Los 3 von ca. 1 800 Personentagen je Geschäftsjahr für die Laufzeit des Rahmenvertrags einschließlich Verlängerungsoption aus. Dabei handelt es sich nicht um verbindliche Abnahmemengen, sondern lediglich um Richtwerte für die Bewerber und dient zur Vergleichbarkeit der Angebote. Abweichungen im Auftragsvolumen sind jederzeit möglich und zulässig. Eine Abnahmeverpflichtung besteht nicht.
Im Einzelnen sind folgende Leistungen im Zusammenhang mit der Planung, dem Aufbau und dem Betrieb des Digitalfunks BOS und des DWDM-basierten Kerntransportnetz des Bundes (KTN-Bund) zu erbringen:
Los 1:
Strategische und operative Funk-, Festnetz- und KTN-Bund-Planung, Testsystem inkl. Typfreigaben und Zertifizierung, Change- und Releasemanagement, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:
— Strategischer Funk-, Zugangs-, Kernnetz-, KTN-Bund- sowie Schnittstellenplanung und bei der Erstellung bzw. Fortschreibung der zu diesen Themen notwendigen Konzepte,
— Betreuung des Rollouts und Abnahme von Systemtechnik und Netzfunktionalitäten im Rahmen des Rollouts,
— Implementierung von Dienste-Entwicklung und Dienste-Rollout-Management,
— Erstellung, Pilotierung und Validierung von Testkonzepten sowie Durchführung und Auswertung von Messungen im Funk- und Festnetz sowie KTN-Bund, auch zur Fehlereingrenzung,
— Präzisierung des Netzverhaltens, Fortschreibung der BOS-Interoperabilitätsrichtlinien,
— Internationaler Gremienarbeit der BDBOS (z. B. ETSI und TETRA Association) und ihren Standardisierungsaktivitäten zur Umsetzung der Forderungen deutscher BOS,
— Strategischem und operativem Change- und Releasemanagement zum Systemliefervertrag (SLV) und zum KTN-Bund-Vertrag,
— Durchführung von Netzoptimierungsmaßnahmen und nachgelagerter Netzanalyse,
— Standortbezogenen Planungs-, Aufbau- und Erweiterungsleistungen im Funk- und Festnetz sowie dem KTN-Bund, einschließlich der damit verbundenen Qualitätssicherung,
— Typfreigaben der Systemtechnik, Zertifizierung von Endgeräten, Betreuung der TPF-Nutzer, Weiterentwicklung der Testplattform (TPF), Testdurchführung,
— Durchführung und Auswertung technischer und betrieblicher Audits,
— Leitungsmanagement und -dokumentation in eingestufter Systemumgebung,
— Technische Abstimmungen mit Kooperationspartnern des Bundes im KTN-Bund.
Los 2:
Beratung und Unterstützung bei der Überwachung des Betriebs einschließlich des Facilitymanagements und des Störungsmanagements, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:
— Unterstützung beim Service Level Management,
— Unterstützung des Vertragsmanagements zum Betriebsvertrag Digitalfunk BOS und zum KTN-Bund-Vertrag, zum 2nd- und 3rd Level Support der Systemlieferantin und zu Infrastrukturverträgen insbesondere Energielieferung, Wartung/Instandhaltung der Infrastruktur-Komponenten,
— Unterstützung des Vertragsmanagements zum Betriebsvertrag Digitalfunk BOS und zum KTN-Bund-Vertrag, zum 2nd- und 3rd Level Support der Systemlieferantin und zu Infrastrukturverträgen insbesondere Energielieferung, Wartung/Instandhaltung der Infrastruktur-Komponenten,
— Unterstützung bei der Prüfung und Bewertung der Weiterentwicklung von betrieblichen IT-Systemen und dem damit verbundenem Anforderungsmanagement,
— Betriebsprozessgestaltung, Überwachung und Fortschreibung der Betriebsprozesse,
— Vorbereitung und Unterstützung bei der Durchführung von öffentlich-rechtlichen Vergabeverfahren,
— Weiterentwicklung netz-, betreiber- und kundennaher IT-Systeme aus betrieblicher Sicht,
— Abnahmeprozessen beim Betriebsübergang von Netzelementen und Standorten der Systemtechnik,
— Prüfung/Bewertung des fortzuschreibenden Betriebshandbuches der Betreiberin Digitalfunk BOS und des Betriebs- und Servicekonzepts KTN-Bund,
— Erstellung und Fortschreibung eines Betriebshandbuchs Gebäudemanagements,
— Unterstützungsleistungen zu Optimierungsprozessen beim Betrieb von Standorten der Systemtechnik,
— Unterstützung beim Anforderungsmanagement an Standorten der Systemtechnik nach RBBau aus Nutzersicht,
— Unterstützung bei der Feststellung von Arbeitsschutzanforderungen, Durchführung von sicherheitstechnischen Begehungen, Erstellung von Gefährdungsanalysen.
Los 3:
Informationssicherheit (IT-Sicherheit, Geheimschutz, materielle Sicherheit, Kryptoverfahren und Datenschutz) und Notfallmanagement, insbesondere Beratung bzw. Unterstützungsleistungen bei oder im Zusammenhang mit:
— Erstellung und Fortschreiben von Konzepten in den Bereichen Informationssicherheitsmanagement und Notfallmanagement für den Verantwortungsbereich der BDBOS unter Berücksichtigung der Vorgaben des BSI,
— Aufbau eines standardkonformen ISMS (Informationssicherheitsmanagement) gem. IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-1),
— Toolunterstützte Erstellung und Fortschreibung von Sicherheitskonzepten nach IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-2) sowie von Richtlinien zur materiellen Sicherheit,
— Erstellung und Aktualisierung der Risikoanalyse gem. IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-3),
— Erstellung IT-Notfallvorsorge- und -Bewältigungskonzept sowie Notfall- und Krisenmanagementkonzept nach IT-Grundschutz (BSI-Standard 100-4),
— Vorbereitung von Notfallübungen,
— Fortschreibung Geheimschutzkonzeption auf Grundlage des Geheimschutzhandbuchs der Wirtschaft und der Verschlusssachenanweisung (Bund),
— Freigabe von Konzepten, z.B. im Zusammenhang mit dem KTN-Bund,
— Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter insbesondere in den Fachgebieten IT-Sicherheit sowie Geheim- und Sabotageschutz,
— Vorbereitung und Durchführung von IS-Audit und IS-Revisionen im Rahmen der Kontrolle der Wirksamkeit von Sicherheitsmaßnahmen,
— Fortschreibung des Kryptokonzepts,
— Erstellung und Fortschreibung des Datenschutzkonzepts.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: B 3.52 - 1075/11/VV: 1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung des Bewerbers, in der dieser erklärt, dass:
a) über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) er sich nicht in Liquidation befindet,
c) er keine schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit in Frage stellt,
d) er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt hat,
e) er im Teilnahmeantrag keine unzutreffende Erklärung in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat,
f) er sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befindet oder bereit ist, in diese aufgenommen zu werden und er nach Aufforderung des BMWi alle für die Geheimschutzbetreuung erforderlichen Unterlagen vollständig, korrekt und leserlich ausgefüllt dem BMWi innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen zusendet,
f) er sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befindet oder bereit ist, in diese aufgenommen zu werden und er nach Aufforderung des BMWi alle für die Geheimschutzbetreuung erforderlichen Unterlagen vollständig, korrekt und leserlich ausgefüllt dem BMWi innerhalb einer Frist von 14 Kalendertagen zusendet,
g) er das Einverständnis der im Rahmen des Auftrags eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gemäß § 9 SÜG einholen wird
2. Eigenerklärung des Bewerbers über seine gesellschafts- und konzernrechtlichen Verbindungen (z. B. §§ 15 ff. AktG, §§ 291 ff. AktG) mit anderen Unternehmen
3. Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate) oder eines vergleichbaren Nachweises
Hinweise:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter den vorstehenden Ziffern 1 bis 3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus ihrem Teilnahmeantrag die unter Ziffer III.1.3) genannte Bewerbergemeinschaftserklärung beizufügen. Ein Formblatt für eine die vorstehenden Ziffern 1 und 2 umfassende Eigenerklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 1). Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter den vorstehenden Ziffern 1 bis 3 aufgeführten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben darüber hinaus ihrem Teilnahmeantrag die unter Ziffer III.1.3) genannte Bewerbergemeinschaftserklärung beizufügen. Ein Formblatt für eine die vorstehenden Ziffern 1 und 2 umfassende Eigenerklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 1). Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und – sofern verfügbar – den Umsatz für den Tätigkeitsbereich, der Gegenstand der Ausschreibung ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre
2. Bankerklärungen, die Aufschluss über die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmen geben
3. Jahresabschlüsse der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (soweit gesetzlich vorgeschrieben testiert) inklusive der letzten betriebswirtschaftlichen Auswertung mit Summen- und Saldenliste (mindestens per 30.9.2011)
Hinweise:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft haben alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die vorstehend genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
Ein Bewerber kann hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann. Des Weiteren sind die vorstehend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Dritten vorzulegen. Ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 3). Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Ein Bewerber kann hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann. Des Weiteren sind die vorstehend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Dritten vorzulegen. Ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 3). Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Kurzdarstellung des Unternehmens, mit folgenden Angaben:
a. Standorte und Struktur des Unternehmens inklusive der Niederlassungen in Deutschland, b. Kerngeschäft des Unternehmens,
c. Leistungsspektrum im Bereich des jeweiligen Loses
d. Unternehmensgröße,
e. Gesamtanzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren,
f. Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter die zur Leistungserbringung eingesetzt werden können,
g. Darstellung der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität (Nachweise über unternehmenseigene Qualitätsmanagement-Systeme, z. B. durch bestehende Zertifizierungen),
h. Nachweise und/oder Zertifizierungen in Bezug auf Projektmanagement-Methoden
i. Angabe der im Unternehmen genutzten/etablierten Methodik sowie der zur Anwendung kommenden Standards bezogen auf die ausgeschriebenen Tätigkeitsfelder
2. Angabe von bis zu 2 Referenzprojekten – für jede der nachfolgend aufgeführten und gewichteten Fertigkeiten und Tätigkeiten –, die der Bewerber innerhalb der letzten 3 Geschäftsjahre durchgeführt hat.
Eine Referenz kann auch mehrere oder sämtliche der nachfolgenden Leistungsbestandteile umfassen, die dann für den jeweiligen Leistungsbestandteil gesondert gewertet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen für Tätigkeiten von mindestens einem halben Jahr Dauer.
Eine Referenz kann auch mehrere oder sämtliche der nachfolgenden Leistungsbestandteile umfassen, die dann für den jeweiligen Leistungsbestandteil gesondert gewertet werden. Berücksichtigt werden nur Referenzen für Tätigkeiten von mindestens einem halben Jahr Dauer.
Los 1:
a. Kenntnisse in Mobilfunktechnik, IP-Technik, Übertragungstechnik paket-, leitungsvermittelt und in photonischen Netzen,vorzugsweise nach ETSI-TETRA-Standard
(Gewichtung: 15 %).
b. strategische Planung im Funk-, Zugangs-, Kernnetzereich sowie für Schnittstellen im paket- und leitungsvermittelten Bereich und in photonischen Netzen
(Gewichtung: 10 %).
c. Erfahrungen im Bereich von Systemtechnikabnahmen im paket- und leitungsvermittelten Bereich und in photonischen Netzen
d. Unterstützung bei der Dienste-Entwicklung und dem nachgelagerten Dienste-Roll-Out-Management
e. Mitwirkung in internationalen technischen Standardisierungsgremien, z. B. ETSI und TETRA Association
(Gewichtung: 5 %).
f. Bedienung von Messmitteln (z. B. Malden MultiDSLA, Willtek AirAnalyzer), Einbringen von Messmitteln zur Analyse der Nutz- und Signalisierungsdaten im Funk- Zugangs- und Kernnetzbereich, für Schnittstellen und zur Eingrenzung von Störungen, Erfahrungen beim Messen und Testen von Lichtwellenleitern
f. Bedienung von Messmitteln (z. B. Malden MultiDSLA, Willtek AirAnalyzer), Einbringen von Messmitteln zur Analyse der Nutz- und Signalisierungsdaten im Funk- Zugangs- und Kernnetzbereich, für Schnittstellen und zur Eingrenzung von Störungen, Erfahrungen beim Messen und Testen von Lichtwellenleitern
g. Unterstützung im operativen und strategischen Change- und Releasemanagement
h. Nachweis erfolgreich durchgeführter Maßnahmen zur Optimierung von zellularen digitalen Mobilfunknetzen inklusive Abnahmeverfahren und Qualitätssicherungen
i. Erfahrungen im Management komplexer Problemstellungen zur Sicherstellung der Ende-zu-Ende-Funktionalität.
j. Operative Planung für Funk-, Zugangs-, und Kernnetzbereich sowie für Schnittstellen im paket- und leitungsvermittelten Bereich und in photonischen Netzen
Los 2:
Erfahrungen und Kenntnisse im:
a. Erfahrungen bei der Entwicklung von Kennzahlsystemen für Dienstgüten und Leistungsparameter für die Bewertung der Betriebsqualität in Telekommunikationsnetzen
b. Erfahrungen im Management einzelner Lieferanten und Leistungserbringer für Infrastrukturkomponenten in Telekommunikationsnetzen, Vertragsmanagement der Einzelverträge (Anzahl größer 1000)
c. Erfahrungen bei der Entwicklung, Einführung und Weiterentwicklung betriebsunterstützender IT-Systeme für den Betrieb von Mobilfunknetzen und deren Schnittstellen
d. Erfahrungen bei der Gestaltung und laufenden Optimierung von Betriebsprozessen zum Betrieb von Mobilfunknetzen; einschließlich der Entwicklung von Notfall- und Sicherheitskonzepten
(Gewichtung: 20 %).
e. Erfahrungen bei der Betriebsprozessgestaltung und der Optimierung und Weiterentwicklung von Betriebsprozessen im Gebäudemanagement, vorzugsweise bei Telekommunikationsnetzen; einschließlich der Entwicklung von Notfallkonzepten und Sicherheitskonzepten
e. Erfahrungen bei der Betriebsprozessgestaltung und der Optimierung und Weiterentwicklung von Betriebsprozessen im Gebäudemanagement, vorzugsweise bei Telekommunikationsnetzen; einschließlich der Entwicklung von Notfallkonzepten und Sicherheitskonzepten
f. Erfahrungen bei der Unterstützung von Behörden bei öffentlich-rechtlichen Vergabeverfahren
g. Erfahrungen bei der Betriebsübernahme von Netzelementen in Mobilfunknetzen, beim Releasemanagement und bei der Dienste-Entwicklung
h. Erstellung von Gefährdungsanalysen, Qualifikation als Fachkraft für Arbeitssicherheit
Los 3:
a. Erfahrungen in der Erstellung und Fortschreibung von Konzepten im Bereich Informationssicherheitsmanagement unter Anwendung der zentralen Vorgaben des BSI
i. überregional aufgestellte Organisationseinheiten
ii. heterogene Darstellung der Betreibernetzstruktur
iii. stark differenziere Verteilung der Verantwortungs- und Aufgabenbereiche in der betrachteten Struktur (unterschiedliche Gebietskörperschaften/Bundeseinrichtungen)
b. Erstellung und Fortschreibung von Konzepten im Bereich des Notfallmanagements unter Anwendung zentraler Vorgaben des BSI
c. Nachweise über Kenntnisse in der Erstellung und Fortentwicklung von Notfallkonzepten in der öffentlichen Verwaltung
d. Erfahrung in der Erstellung und Pflege vollständig BSI-konformer Sicherheitskonzepte (Struktur, Schutzbedarf, Risikoanalyse, Modellierung, erweiterte Sicherheitsbetrachtung, etc.)
e. Erfahrungen im Umgang mit EDV-gestützten IS-Tools (spezifische ISMS-Suiten wie z. B. GSTOOL, Verinice, SAVe)
f. Nachweis erprobter Kompetenz im Aufbau und Betrieb einer Informationssicherheitsmanagementstruktur
g. Erfahrung in der praxisnahen Gestaltung von Prozessen zur Umsetzung der Vorgaben aus dem Geheimschutzhandbuch/VSA (Bund) mit Bezug auf mindestens VS-V eingestuften Informationen
h. Nachweis der Durchführung von IS-Revisionen und IS-Audits in IP-basierten, überregionalen Betreibernetzen
i. Erfahrungen in der Erstellung und Fortschreibung von Konzepten zum baulichen Schutz (materielle Sicherheit) von Komponenten in kritischer Infrastruktur (auf Grundlage der Begrifflichkeiten aus dem „Nationalen Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen“)
i. Erfahrungen in der Erstellung und Fortschreibung von Konzepten zum baulichen Schutz (materielle Sicherheit) von Komponenten in kritischer Infrastruktur (auf Grundlage der Begrifflichkeiten aus dem „Nationalen Plan zum Schutz der Informationsinfrastrukturen“)
j. Erfahrungen bei der Erstellung von Datenschutzkonzepten im Bereich des öffentlichen Bereichs
Anzugeben ist je Referenz:
a) Der Name des Auftraggebers (soweit dieser nicht benannt werden darf, reicht eine aussagekräftige Formulierung)
b) sofern möglich, Benennung eines Ansprechpartners des Auftraggebers mit Vor- und Nachname und Kontaktdaten
c) die von dem jeweiligen Auftrag konkret umfassten Leistungen
d) eine Kurzbeschreibung des Projekts, aus der die gewonnene Erfahrung und die Vergleichbarkeit zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand hervorgeht (diese Kurzbeschreibung soll 1 000 Wörter nicht überschreiten)
e) Der Bewerber soll seine Rolle so detailliert beschreiben, dass erkennbar wird, welche Leistungen er selbst erbracht hat, bei welchen er mitgewirkt hat und welche er überwacht hat
f) eingesetzte Methoden, Werkzeuge und das technische Umfeld
g) Projektdauer (von... bis...)
h) Die dabei eingesetzte Mitarbeiteranzahl des Bewerbers soll angegeben werden
Ein Formblatt für eine den vorstehenden Anforderungen entsprechende Referenzliste wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 4).
Hinweise:
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft sind die unter den vorstehenden Ziffern 1 und 2 aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes ihrer Mitglieder, bezogen auf die von diesen zu erbringenden Leistungen, vorzulegen. Die vorgelegten Referenzen müssen jeweiligen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zugeordnet werden.
Im Falle der Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft sind die unter den vorstehenden Ziffern 1 und 2 aufgeführten Nachweise und Erklärungen für jedes ihrer Mitglieder, bezogen auf die von diesen zu erbringenden Leistungen, vorzulegen. Die vorgelegten Referenzen müssen jeweiligen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zugeordnet werden.
Ein Bewerber kann hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann. Des Weiteren sind die vorstehend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Dritten (hinsichtlich der von diesem zu erbringenden Teilleistungen) vorzulegen. Ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 3). Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Ein Bewerber kann hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit auf Ressourcen Dritter (Konzernunternehmen oder Nachunternehmer) zurückgreifen. In diesem Fall muss der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag den Dritten benennen und erklären, auf welche Ressourcen des Dritten er zurückgreifen möchte und durch eine Verpflichtungserklärung, die durch den Dritten zu unterzeichnen ist, nachweisen, dass er im Falle der Zuschlagserteilung über die genannten Ressourcen des Dritten verfügen kann. Des Weiteren sind die vorstehend genannten Nachweise, Angaben und Erklärungen auch für den Dritten (hinsichtlich der von diesem zu erbringenden Teilleistungen) vorzulegen. Ein Formblatt für eine solche Verpflichtungserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 3). Fehlende Angaben bzw. Erklärungen und/oder Nachweise können im Rahmen der Ermessensausübung einmalig von der Vergabestelle nachgefordert werden. Fordert die Vergabestelle diese nicht nach, so wird der Bewerber vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Es werden keine Kautionen und Sicherheiten gefordert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben, in der.
1. alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt und ein Mitglied als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren benannt werden
2. alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft sich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten und
3. erläutert wird, welche Leistungen im Auftragsfall durch welches an der Bewerber/Bietergemeinschaft beteiligte Unternehmen erbracht werden soll
Ein Formblatt für eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Bewerbergemeinschaftserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 2 „Bewerbergemeinschaftserklärung“ zur Vergabebekanntmachung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Ein Formblatt für eine den vorgenannten Anforderungen entsprechende Bewerbergemeinschaftserklärung wird auf der e-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.de) bereitgestellt (siehe Anlage 2 „Bewerbergemeinschaftserklärung“ zur Vergabebekanntmachung).
Eine „Doppelbeteiligung“, als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie die gleichzeitige Beteiligung an konkurrierenden Bewerbergemeinschaften kann zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen, wenn dadurch der Geheimwettbewerb beeinträchtigt wird.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eine „Doppelbeteiligung“, als Einzelbewerber und als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie die gleichzeitige Beteiligung an konkurrierenden Bewerbergemeinschaften kann zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen, wenn dadurch der Geheimwettbewerb beeinträchtigt wird.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der bzw. die zu beauftragenden Bieter, einschließlich aller Mitglieder einer Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, müssen sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befinden oder in diese aufgenommen werden. Die Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung soll bis zur Zuschlagserteilung abgeschlossen sein.
Der bzw. die zu beauftragenden Bieter, einschließlich aller Mitglieder einer Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, müssen sich in der Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) befinden oder in diese aufgenommen werden. Die Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung soll bis zur Zuschlagserteilung abgeschlossen sein.
Ferner müssen die im Auftragsfall eingesetzten Mitarbeiter des Bieters, der Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gemäß § 9 SÜG unterzogen werden.
Ferner müssen die im Auftragsfall eingesetzten Mitarbeiter des Bieters, der Bietergemeinschaft und eventueller Nachunternehmer, die im Auftragsfall sicherheitsrelevante Tätigkeiten ausüben, einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung (Ü2) gemäß § 9 SÜG unterzogen werden.
Die Bewerber werden aufgefordert, dem Teilnahmeantrag die unterzeichnete „VS-Nfd-Verpflichtung“ (Anlage 5) beizufügen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden geeigneten Bewerber erfolgt anhand einer Bewertung der von den Bewerbern zum Nachweis ihrer technischen Leistungsfähigkeit eingereichten Referenzen (siehe Ziffer III.2.3) Nr. 2.). Die Qualität der Referenzen bemisst sich nach der Vergleichbarkeit, insbesondere dem Deckungsgrad, zwischen den vom Bewerber erbrachten Leistungen mit den unter Ziffer III.2.3) Nr. 2.) aufgeführten Leistungsbestandteilen.
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden geeigneten Bewerber erfolgt anhand einer Bewertung der von den Bewerbern zum Nachweis ihrer technischen Leistungsfähigkeit eingereichten Referenzen (siehe Ziffer III.2.3) Nr. 2.). Die Qualität der Referenzen bemisst sich nach der Vergleichbarkeit, insbesondere dem Deckungsgrad, zwischen den vom Bewerber erbrachten Leistungen mit den unter Ziffer III.2.3) Nr. 2.) aufgeführten Leistungsbestandteilen.
Bei der Bewertung der Referenzen wird in einem ersten Schritt – für jedes Kriterium – eine Punktzahl (zwischen 0 und 10 Punkten) ermittelt. Die Punkte werden nach folgendem System vergeben:
Sehr überzeugende Referenz, sehr hoher Deckungsgrad 9 – 10 Punkte.
Unzureichende Referenz, sehr geringer Deckungsgrad 1 – 2 Punkte.
Keine Referenz 0 Punkte.
Sofern ein Bewerber mehr als eine Referenz für einen Leistungsbestandteil benannt hat, berücksichtigt die Auftraggeberin im Rahmen dieses Leistungsbestandteils nur die aus ihrer Sicht beste Referenz.
In einem zweiten Schritt werden die im Rahmen der einzelnen Leistungsbestandteile insgesamt erzielten Punkte mit den jeweiligen Gewichtungsfaktoren (siehe Ziffer III.2.3) Nr. 2.) multipliziert.
In einem dritten Schritt werden die sich aus der Multiplikation ergebenden Zahlen zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der von den Bewerbern erreichten Gesamtpunktzahl wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert, sofern sie mindestens 60 % der maximal zu erzielenden, gewichteten Punkte erreichen.
In einem dritten Schritt werden die sich aus der Multiplikation ergebenden Zahlen zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Anhand der von den Bewerbern erreichten Gesamtpunktzahl wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die geeigneten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert, sofern sie mindestens 60 % der maximal zu erzielenden, gewichteten Punkte erreichen.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-03-20 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Referat B 3
Jens Roux
Internetadresse: www.beschaffungsamt.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-07-01 📅
Datum des Endes: 2016-06-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-08-25 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: B 3.52 - 1075/11/VV: 1
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 164-271188
Zusätzliche Informationen
Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung für ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich elektronische Vergabeunterlagen unter http://www.evergabe-online.de und können den Teilnahmeantrag/das Angebot und die geforderten Nachweise auch nur dort elektronisch abgeben.
Dieses Vergabeverfahren wird nur elektronisch durchgeführt! Voraussetzung für ihre Beteiligung ist die Verwendung einer zugelassenen elektronischen Signatur und die Registrierung auf der e-Vergabeplattform unter http://www.evergabe-online.de. Die zugelassenen Signaturen finden Sie unter http://www.evergabe-online.info/signaturen. Sie erhalten ausschließlich elektronische Vergabeunterlagen unter http://www.evergabe-online.de und können den Teilnahmeantrag/das Angebot und die geforderten Nachweise auch nur dort elektronisch abgeben.
Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote § 22 EG VOL/A. Es gilt deutsches Recht.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt,
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Telefon: +49 2289499-0📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BeschA zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BeschA geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BeschA zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BeschA geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
Quelle: OJS 2011/S 245-398276 (2011-12-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-08-01) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 158 957 177 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-07-24 📅
Name: P3 Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Dennewartstraße 25-27
Postort: Aachen
Postleitzahl: 52068
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Name: Airwave Solutions Deutschland GmbH
Postanschrift: Potsdamer Platz 10
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10785
3️⃣
Name: Persicon consultancy GmbH
Postanschrift: Friedrichstraße 100
Postleitzahl: 10117
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
4
8
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS)
Postanschrift: Fehrbelliner Platz 3
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10707
Quelle: OJS 2012/S 148-246767 (2012-08-01)