Rahmenvertrag Red Hat Subscritption

IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)

Lieferung von Red Hat Subscriptionen und Registrierung der Subscriptionen in den Red Hat Network Organisations-Account des ITDZ Berlin auf der Grundlage des Geschäftskundenvertrages zwischen Red Hat Limited und dem ITDZ Berlin.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-08-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-08-09 Auftragsbekanntmachung
2011-08-31 Ergänzende Angaben
2011-11-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-08-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwarepaket und Informationssysteme
Menge oder Umfang:
Das ITDZ Berlin betreibt aktuell ca. 300 Server mit dem Betriebssystem "Red Hat Enterprise Linux" (RHEL). Die Subskriptionen für diese Betriebssystem-Software enden zum 31.12.2011. Ebenso werden diverse Server Add-Ons (Clustersoftware, JBoss) und der Satellite Server von Red Hat eingesetzt.Es ist mit einer jährlichen Zunahme von ca. 50 Servern zu rechnen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwarepaket und Informationssysteme 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Berliner Straße 112-115
Postleitzahl: 10713
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.itdz-berlin.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen@itdz-berlin.de 📧
Telefon: +49 30902226266 📞
Fax: +49 3090283055 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-09 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-08-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 153-254479
ABl. S-Ausgabe: 153
Zusätzliche Informationen
Zur Prüfung der Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignung) von Unternehmen gemäß § 6 EG und 7 EG VOL/A sollen dem Angebot die im Punkt III.2 ff. des im Bekanntmachungstextes bzw. in der Anlage Übersicht Eignungsunterlagen (Dateiname: 41_2011 OV RV RedHat Sub Übersicht Eignungsunterlagen V100.pdf) aufgeführten Eigenerklärungen bzw. Nachweise beigefügt werden. Die ausschreibende Stelle prüft unmittelbar nach Öffnung der Angebote alle Angebote auf Vollständigkeit und fordert fehlende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen mit einer Fristsetzung nach. Bieter, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen. Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichenBestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt. Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 500 000,00 💰
755 000,00 💰
Kurze Beschreibung:
Lieferung von Red Hat Subscriptionen und Registrierung der Subscriptionen in den Red Hat Network Organisations-Account des ITDZ Berlin auf der Grundlage des Geschäftskundenvertrages zwischen Red Hat Limited und dem ITDZ Berlin.
Menge oder Umfang:
Das ITDZ Berlin betreibt aktuell ca. 300 Server mit dem Betriebssystem "Red Hat Enterprise Linux" (RHEL). Die Subskriptionen für diese Betriebssystem-Software enden zum 31.12.2011. Ebenso werden diverse Server Add-Ons (Clustersoftware, JBoss) und der Satellite Server von Red Hat eingesetzt.
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Es ist mit einer jährlichen Zunahme von ca. 50 Servern zu rechnen.
Referenznummer: 41/2011

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.2.1.1 Eigenerklärung gem. § 7EG VOL/A unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E III). *A, *U;
III.2.1.2 Erklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV) gemäß § 1 Abs. 2 FFV unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E II). *A, *U;
III.2.1.3 Eigenerklärung zum ggf. beabsichtigten Einsatz von Unterauftragnehmern und Benennung der vorgesehenen Unterauftragnehmer unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VII). *A;
III.2.1.4 Erklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer darüber, welche Teilleistungen sie erbringen, soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VIII). *U;
III.2.1.5 Eigenerklärung Bietergemeinschaft unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E V) und Vollmacht unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VI) soweit das Angebot von einer Bietergemeinschaft abgegeben wird. *A;
III.2.1.6 Angaben zur Verbindung mit anderen Unternehmen (formlos) i. S. v. § 15 Aktiengesetz (direkt oder analog). *A, *U;
III.2.1.7 Nachweis der Eintragung des Unternehmens im Berufsregister (z.B. Handelsregister) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäische Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist. *A;
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*A Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft.
*U allen Unterauftragnehmern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.2.2.1 Darstellung des Unternehmens - Leistungsspektrum und Kerngeschäft - (unter Verwendung des abzufordernden Formulars Anlage E I - Erklärung zum Unternehmen) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau) (formlos). *A, *U;
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III.2.2.2 Bruttogesamtumsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E I - Erklärung zum Unternehmen). *A, *U, *S;
III.2.2.3 Bruttoumsatz im Geschäftsfeld - Bereitstellung von Software und Services der Red Hat Software und Serviceleistungen - der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E I - Erklärung zum Unternehmen). *L, *S;
III.2.2.4 Nachweis einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 500 000 EUR für den Vertrag und für Sachschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt höchstens jedoch bis zu 1 000 000 EUR für den Vertrag oder, soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, Eigenerklärung über die Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall. *E;
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*A Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft.
*E Einzelbewerber, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bietergemeinschaft.
*U allen Unterauftragnehmern.
*L dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind.
*S wird in Summe bewertet.
Mindeststandards:
Zu III.2.2.3: mindestens 100 000 EUR.
Zu III.2.2.4: Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 500 000 EUR für den Vertrag und für Sachschäden in Höhe von 500 000 EUR je Schadensereignis, insgesamt höchstens jedoch bis zu 1 000 000 EUR für den Vertrag.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1 Darstellung der angewandten Qualitätssicherungsverfahren (bei ISO oder Öko-Audit in Fotokopie). *L, *S;
III.2.3.2 Angabe von mindestens 3 Referenzen zu Bereitstellung von Software und Services der Red Hat Software und Serviceleistungen aus der öffentlichen Verwaltung, vergleichbar zum ausgeschriebenen Auftragsgegenstand, unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E IV).
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Folgende Angaben zu den Referenzprojekten sind erforderlich:
— Name des Referenzprojektes,
— Angabe zum Realisierungszeitpunkt des Referenzprojektes,
— Auftragsgegenstand/Auftragsvolumen,
— Kurzbeschreibung des Referenzprojektes, aus der die Art und der Umfang der Leistung hervorgeht,
— Kurzbeschreibung der Aufgaben innerhalb des Referenzprojektes,
— Kurzbeschreibung des technischen und organisatorischen Umfeldes,
— Benennung einer Kontaktperson beim Referenzkunden, die kompetent über das Referenzprojekt Auskunft geben kann mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. *L, *S.
*A Einzelbieter, bei Bietergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft.
*E Einzelbewerber, Generalauftragnehmer bzw. einem Mitglied einer Bietergemeinschaft.
*U allen Unterauftragnehmern.
*L dem Mitglied/ den Mitgliedern der Gemeinschaft bzw. dem Unterauftragnehmer/den Unterauftragnehmern, der/die für die jeweilige Leistungserbringung vorgesehen ist/sind.
*S wird in Summe bewertet.
Mindeststandards:
Zu III.2.3.2: mindestens 3 Referenzen zu Bereitstellung von Software und Services der Red Hat Software und Serviceleistungen aus der öffentlichen Verwaltung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Pflege von Standardsoftware (EVB-IT Pflege S) in der Fassung vom 27.3.2003.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistungen und haben in den Angeboten sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu benennen. Ein Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht Mitglied in einer weiteren Bietergemeinschaft sein, die ein konkurrierendes Angebot einreicht. Ein Mitglied einer Bietergemeinschaft darf nicht als Einzelbieter ein konkurrierendes Angebot einreichen und umgekehrt.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bieter hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er an geeignete Nachunternehmer übertragen will. Hersteller und Distributoren sind keine Nachunternehmer.
Bei bekannten Nachunternehmern, sind deren Namen und Adresse anzugeben und deren Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit (Eignung) durch die im Punkt III.2 ff. des im Bekanntmachungstextes geforderten Nachweise, nachzuweisen:
III.2.1.1 Eigenerklärung gem. § 7EG VOL/A unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E III).
III.2.1.2 Erklärung über die Einhaltung der Frauenförderverordnung (FFV) gemäß § 1 Abs. 2 FFV unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E II).
III.2.1.4 Erklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer darüber, welche Teilleistungen sie erbringen, soweit Unterauftragnehmer eingesetzt werden, unter Verwendung des abzufordernden Formulars (Anlage E VIII).
III.2.1.6 Angaben zur Verbindung mit anderen Unternehmen (formlos) i. S. v. § 15 Aktiengesetz (direkt oder analog)
III.2.2.1 Darstellung des Unternehmens - Leistungsspektrum und Kerngeschäft - (unter Verwendung des abzufordernden Formulars Anlage E I - Erklärung zum Unternehmen) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, Niederlassungen, Struktur, hierarchischer Aufbau) (formlos).
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III.2.2.2 Bruttogesamtumsatz des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (enthalten in Anlage E I - Erklärung zum Unternehmen).
Stehen die Nachunternehmer zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht konkret fest, muss deren Eignung vor deren Einsatz nachgewiesen werden.
Bei der Übertragung von Teilen der Leistung (Unterauftrag) an Nachunternehmer ist nach wettbewerblichen Gesichtspunkten zu verfahren.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 36
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2011-11-28 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: IT-Dienstleistungszentrum Berlin (AÖR)
Kontakt
Kontaktperson: Uwe Peitz
Internetadresse: www.itdz-berlin.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-11-28 📅
Datum des Endes: 2014-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 41/2011
Zusätzliche Informationen
Zur Prüfung der Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignung) von Unternehmen gemäß § 6 EG und 7 EG VOL/A sollen dem Angebot die im Punkt III.2 ff. des im Bekanntmachungstextes bzw. in der Anlage Übersicht Eignungsunterlagen (Dateiname: 41_2011 OV RV RedHat Sub Übersicht Eignungsunterlagen V100.pdf) aufgeführten Eigenerklärungen bzw. Nachweise beigefügt werden.
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Die ausschreibende Stelle prüft unmittelbar nach Öffnung der Angebote alle Angebote auf Vollständigkeit und fordert fehlende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen mit einer Fristsetzung nach. Bieter, die nach schriftlicher Aufforderung die fehlenden Nachweise und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist nachreichen, werden ausgeschlossen.
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Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichenBestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzentsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.
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Als Nachweis wird von dem für den Zuschlag vorgesehenen Bieter eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stellen eingeholt.
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) müssen die Bieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagen beigefügt ist. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gemäß § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30-90138316 📞
Fax: +49 30-90137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich nach erfolgter Kenntniserlangung zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB). In diesem Vergabevefahren wird eine Rüge nur dann als unverzüglich eingestuft, wenn sie spätestens eine Woche nach tatsächlicher Kenntniserlangung von dem Verstoß bei der Vergabestelle geltend gemacht wurde (Eingang bei der Vergabestelle für die Fristwahrung maßgeblich). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung ein Nachprüfungsantrag bei der oben angegebenen Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB), wobei für die Fristwahrung der Eingang des Nachprüfungsantrags bei der Vergabekammer maßgeblich ist.
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Die Frist zur Geltendmachung von Verstößen gegen § 101a GWB beträgt 30 Tage ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung (§ 101b Abs. 2 S. 2 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 153-254479 (2011-08-09)
Ergänzende Angaben (2011-08-31)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 168-276673
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 153-254479
ABl. S-Ausgabe: 168
Quelle: OJS 2011/S 168-276673 (2011-08-31)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-11-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 3090222-6266 📞
Fax: +49 309028-3055 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 228-369411
ABl. S-Ausgabe: 228

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-11-16 📅
Name: arxes Information Design Berlin GmbH
Postanschrift: Piesporter Straße 37
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13088
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: arxes-berlin.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
I. Ein Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer ist gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. §101a Abs. 1 Sätze 2 und 3 bleiben unberührt.
II. Gemäß § 101b Abs. 2 GWB kann die von Anfang an bestehende Unwirksamkeit eines Vertrages gemäß §101b Abs. 1 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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III. Konkretisierung der unverzüglichen Rügefrist.
Unverzüglich im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB heißt ohne schuldhaftes Zögern (§ 121 Abs. 1 BGB). Bei objektiv einfach gelagerten Situationen ist eine Rüge je nach Einzelfall unverzüglich, wenn sie binnen1, 2 oder maximal 3 Tagen, jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften erhoben wird (Zugang maßgeblich!). In objektiv schwierigen Situationen kann die Rügefrist je nach Einzelfall bis zu maximal 2 Wochen jeweils gerechnet ab Kenntniserlangung des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften betragen (Zugang maßgeblich!).
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Quelle: OJS 2011/S 228-369411 (2011-11-23)