Saarländisches Staatstheater GmbH, Saarbrücken; Generalsanierung der Bühnentechnik - hier: Ingenieurleistungen über Planung und Objektüberwachung gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 2-9

Saarländisches Staatstheater GmbH

Das Staatstheater Saarbrücken wurde in den Jahren 1937/1938 erbaut.
Bei einem Luftangriff im Juli 1942 wurde das Theater schwer getroffen.
Hierbei wurde auch die einstmals modernste Technik in der deutschen Theaterlandschaft arg in Mitleidenschaft gezogen.
In den Jahren 1946/1948 wurde das Theater wieder aufgebaut, am 6.5.1948 wieder eröffnet und steht mittlerweile unter Denkmalschutz.
Heute steht das Saarländische Staatstheater vor der Notwendigkeit, seine mittlerweile stark veraltete und unzuverlässige Bühnentechnik generell und nachhaltig zu sanieren.
Ziel ist die Modernisierung der wesentlichsten Funktionseinrichtungen der Ober- und Untermaschinerie bei weitestgehender Erhaltung vorhandener fester Einbauten der Stahl- und Tragwerkskonstruktion.
Die Gesamtsanierung soll in einer verlängerten Spielzeitpause von April 2013 bis Oktober 2013 erfolgen.
Die freigegebene Kostenobergrenze ist unter Einschluss aller planerischen Maßnahmen zur Optimierung des Planungskonzeptes zwingend einzuhalten.
Bühnenbeleuchtung und Elektroakustik sind nicht Teil der Planungsaufgabe.
Ein vorläufiges Brandschutzkonzept wird unabhängig erstellt und ist Basis für die endgültige Abstimmung zwischen dem Planer der Bühnentechnik und dem Brandschutzsachverständigen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-10-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-08-31.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-08-31 Auftragsbekanntmachung
2011-09-19 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2011-08-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Menge oder Umfang:
Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung nach Teil 4 der HOAI, Leistungsphasen 2-9. Zunächst werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 2-4 gemäß § 53 HOAI vergeben, die Leistungsphasen 5-9 sind Optionen. Seitens des AN besteht kein Rechtsanspruch auf eine Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw, auf eine Gesamtbeauftragung.9 000 000,00
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Gesamtwert des Auftrags: 9 000 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Schillerplatz 1
Postleitzahl: 66111
Postort: Saarbrücken
Kontakt
Internetadresse: http://www.saarland.de/2360.htm 🌏
E-Mail: w.augustin@lzd.saarland.de 📧
Telefon: +49 681501-4578 📞
Fax: +49 681501-4411 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-31 📅
Einreichungsfrist: 2011-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 168-277553
ABl. S-Ausgabe: 168

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Staatstheater Saarbrücken wurde in den Jahren 1937/1938 erbaut.
Bei einem Luftangriff im Juli 1942 wurde das Theater schwer getroffen.
Hierbei wurde auch die einstmals modernste Technik in der deutschen Theaterlandschaft arg in Mitleidenschaft gezogen.
In den Jahren 1946/1948 wurde das Theater wieder aufgebaut, am 6.5.1948 wieder eröffnet und steht mittlerweile unter Denkmalschutz.
Heute steht das Saarländische Staatstheater vor der Notwendigkeit, seine mittlerweile stark veraltete und unzuverlässige Bühnentechnik generell und nachhaltig zu sanieren.
Ziel ist die Modernisierung der wesentlichsten Funktionseinrichtungen der Ober- und Untermaschinerie bei weitestgehender Erhaltung vorhandener fester Einbauten der Stahl- und Tragwerkskonstruktion.
Die Gesamtsanierung soll in einer verlängerten Spielzeitpause von April 2013 bis Oktober 2013 erfolgen.
Die freigegebene Kostenobergrenze ist unter Einschluss aller planerischen Maßnahmen zur Optimierung des Planungskonzeptes zwingend einzuhalten.
Bühnenbeleuchtung und Elektroakustik sind nicht Teil der Planungsaufgabe.
Ein vorläufiges Brandschutzkonzept wird unabhängig erstellt und ist Basis für die endgültige Abstimmung zwischen dem Planer der Bühnentechnik und dem Brandschutzsachverständigen.
Menge oder Umfang:
Ingenieurleistungen für Technische Ausrüstung nach Teil 4 der HOAI, Leistungsphasen 2-9. Zunächst werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 2-4 gemäß § 53 HOAI vergeben, die Leistungsphasen 5-9 sind Optionen. Seitens des AN besteht kein Rechtsanspruch auf eine Beauftragung weiterer Leistungsphasen bzw, auf eine Gesamtbeauftragung.
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Beschreibung der Optionen: Beschreibung der Option siehe Punkt II.2.1).
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 6 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Saarländisches Staatstheater.
Am Stadtgraben.
66111 Saarbrücken.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Eigenerklärung darüber, dass jeder Bewerber und jedes einzelne Mitglied von Bewerbergemeinschaften sowie jeder Nachunternehmer von Bewerbern und Bewerbergemeinschaften nur eine Bewerbung einreicht (bei Doppelbewerbungen werden die Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften ausgeschlossen);
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(2) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die auf Seiten des Auftraggebers zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen;
(3) Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über evtl. wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über evtl. auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen;
(4) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen;
(5) Fremdnachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein dem Handelsregister vergleichbaresRegister;
(6) Fremdnachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur oder Beratender Ingenieur gemäß §19 Abs. 2 VOF.
Die Nachweise 5-6 müssen von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit der Bewerbung vorgelegtwerden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Ingenieurleistungen) in den letzten 3 Jahren;
(2) Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen.
Die Nachweise und Erklärungen zu 1 und 2 müssen von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit der Bewerbung vorgelegt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Eigenerklärung über die Anzahl der Beschäftigten, gegliedert nach Berufsgruppen (Führungskräfte, Ingenieure, sonstige Angestellte);
(2) Referenzen des Bewerbers und seiner sich ggf. mitbewerbenden Partner für die mit der zu vergebenden Dienstleistung vergleichbaren Leistungen, die in den vergangenen 5 Jahren erbracht wurden und zwar bezogen auf ´Großbühnen´ gemäß Versammlungsstättenverordnung des Saarlandes (VStättVO 2008). Darüber hinaus Referenzen des Bewerbers und seiner sich ggf. mitbewerbenden Partner insbesondere für IT-Dienste und Bauvorhaben der Öffentlichen Hand. Die Referenzobjekte sollen die Angabe der jeweiligen Gesamtbaukosten, des Leistungsumfangs, des Honorars, der Leistungszeit und der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten (z.B. Adresse, Telefon, Telefax, E-Mail) beinhalten. Art und Form der Nachweisführung über die Referenzen ist dem Bewerber freigestellt.
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Es dürfen jedoch keine Planunterlagen in Zeichenrollen, keine Bewerbungsmappen > DIN A4 und keine elektronischen Datenträger eingereicht werden;
(3) Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters, Planers und des vorgesehenen Bauleiters, aus denen die Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung hervorgehen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
Personenschäden: mind. 500 000 EUR,
Sonstige Schäden: mind. 3 000 000 EUR.
Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß HOAI in der jeweils geltenden Fassung in Verbindung mit der aktuellen Fassung der RBBau.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Gemäß § 19 Abs. 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Saarländisches Staatstheater GmbH
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Landesamt für Zentrale Dienste - Stabsstelle 2, Vergabeverfahren
Herrn Augustin
Internetadresse: www.saarland.de/2360.htm 🌏
Name: Saarländisches Staatstheater GmbH
Kontaktperson: Kaufmännische Geschäftsführung
Herrn Dr. Almstedt
Telefon: +49 6813092-213 📞
E-Mail: almstedtm@theater-saarbruecken.de 📧
Fax: +49 6813092-214 📠
URL für weitere Informationen: http://www.theater-saarbruecken.de/ 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-01-02 📅
Datum des Endes: 2014-01-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern beim Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vksv@wirtschaft.saarland.de 📧
Telefon: +49 681501-4994 📞
Internetadresse: www.wirtschaft.saarland.de 🌏
Fax: +49 681501-3506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag nach Abschnitt VI.4.1) ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2011/S 168-277553 (2011-08-31)
Ergänzende Angaben (2011-09-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 184-300244
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 168-277553
ABl. S-Ausgabe: 184
Quelle: OJS 2011/S 184-300244 (2011-09-19)