Sanierung Berufs- und Wirtschaftsschule Ansbach

Stadt Ansbach, Hochbau- und Bauordnungsamt

Die Stadt Ansbach möchte das bestehende Schulgebäude in mehreren Abschnitten sanieren und modernisieren.
Ziel der Vergabe ist die Durchführung von Planungs- und Objektüberwachungsleistungen zur baulichen und energetischen Sanierung der städtischen Berufs- und Wirtschaftsschule. Weiterhin sind die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen umzusetzen und die nötige Barrierefreiheit herzustellen.
Im Auftrag nicht einbezogen wird das im nördlichen Bereich des Gesamtareals liegende Sporthallengebäude sowie das östlich gelegene Werkstattgebäude.
Die Berufsschule mit Verwaltung wurde 1958/59 errichtet, 1971/72 wurde die Wirtschaftsschule an deren Westseite angebaut. Die Berufsschule wurde mit einem Anbau an der Nordseite 1991/92 erweitert. Für beide Schulen wird derzeit ein Anbau für die Mittagsverpflegung (Mensa, Aula, Schulküche) zwischen Ostflügel und Verwaltungsbau errichtet, der Verwaltungsbau (Lehrerzimmer, Besprechungszimmer) wird im Zuge der derzeitigen (nicht im Vergabeverfahren enthaltenen) Erweiterung saniert.
Die vorgesehene Sanierung erfolgt in mehreren Abschnitten. Die vorab geschätzten Kosten des ersten anstehenden Bauabschnittes belaufen sich auf ca. 3 000 000.- EUR netto, der zweite mit in diesem Rahmen zu vergebende Bauabschnitt ist ebenso mit Schätzkosten von ca. 3 000 000.- EUR netto eingestellt.
Vorab ist im ersten Bauabschnitt in erster Linie die energetische Sanierung von Dach und Fassade des Westflügels (Austausch von Fenster und Sonnenschutz sowie Dämmung von Dach und Fassade), die Sanierung von Teilen der Innenbereiche und die energetische Aufwertung des Gebäudes das Ziel.
Aufgrund des anstehenden 2. Bauabschnitts ist jedoch ein Konzept zu entwickeln, nach dem die energetische Sanierung von Dach und Fassade im 1. BA einen sinnvollen Baustein in dem nötigen Gesamtumbau darstellt. Der 2. BA umfasst dann die Sanierung von Fassade und Teilen der Innenbereiche im Ostflügel.
Dazu sind bereits vorab die technisch nötigen Maßnahmen zu untersuchen und das gesamte Gebäude zu betrachten. Im Endausbau soll die aktuell gültige EnEV um bis zu 30 % unterschritten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen auch alternative Herangehensweisen und Low-Tec Maßnahmen untersucht werden, wie z.B. die Begrünung der Fassade, Schutz durch Bepflanzung, der zumindest teilweise Verzicht auf maschinelle Lüftung, das Einbeziehen von Speicherflächen im Gebäude usw. Folglich wird vom Auftragnehmer die Erfahrung erwartet, die einen intelligenten und individuellen planerischen Umgang mit dem Bestand und eine hohe gestalterische Qualität der Sanierung verspricht.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-01-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-12-02.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-12-02 Auftragsbekanntmachung
2012-04-26 Bekanntmachung über vergebene Aufträge