Am Nordwestrand des Heiligengeistfeldes im Hamburger Stadtteil St. Pauli befindet sich die ehemalige Rindermarkthalle des Hamburger Schlachthofs. Das heutige Gebäude wurde um 1951 als Ersatz für den vollständig zerstörten Vorgängerbau auf den gründerzeitlichen Fundamenten errichtet und gilt als ein bedeutendes Zeugnis für den Wiederaufbau und die Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegszeit. Das an 2 Seiten abgerundete 12,5 m hohe Gebäude überdeckt bei einer Tiefe von 110 m mit einer geschwungenen Vorderfront von 155 m und der 100 m langen Rückfront eine Fläche von 14 200 qm. Die nur durch vier große Stahlstützen getragene Stahldachkonstruktion und die Ausführung des Bauwerks in Stahlbeton mit Verblendung in rotem Ziegelmauerwerk stellen wesentliche Elemente des Denkmalwerts des Gebäudes dar. In den Hallenraum wurde in den 1970er Jahren nachträglich eine Stahlbetonkonstruktion eines aufgeständerten Parkdecks eingestellt, um die Halle für eine Einzelhandelsnutzung vorzubereiten. Mitte der 1970er Jahre wurde das erste Einzelhandelswarenhaus eröffnet und diese Nutzung von verschiedenen Pächtern bis Mitte 2010 fortgeführt. Nach einer zwischenzeitlichen Nutzungsunterbrechung und dem Rückbau der teils maroden Einbauten soll die Halle nun für eine neue Einzelhandelsnutzung modernisiert und saniert werden. Wesentlicher Bestandteil dieses neuen Nutzungskonzepts ist die Aufteilung der Halle in mehrere Mietbereiche, die von einem Generalmieter verwaltet werden. Gegenstand des VOF Verfahrens sind ausschließlich die von Vermieterseite durchzuführenden Sanierungs- und Umbauarbeiten. Es handelt sich hierbei um Planungsleistungen der LP 5-9 der HOAI für die denkmalgeschützte Nordfassade und die übrigen Fassaden sowie die denkmalgeschützten Treppenhäuser und die Sanierung der Dacheindeckung und –abdichtung. Sämtliche Leistungen sind Sanierungs- und Modernisierungsleistungen vor dem Mieterausbau, es besteht keinerlei Anspruch auf weitere Beauftragung. Die kalkulierten Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 7 400 000 EUR netto. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Gesucht wird ein hoch qualifiziertes Architekturbüro, das eine grundlegende Entwurfsplanung in eine zielorientierte integrierte Planungsarbeit im Ausführungsbereich überführen und die Einhaltung der sehr hohen wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben bei diesem Bauvorhaben zusichern kann. Bei der Realisierung des Bauvorhabens stellen die komplexe innerstädtische Planungssituation, die besondere Baukonstruktion und die denkmalpflegerischen Anforderungen spezifische Rand- und Rahmenbedingungen dar, die besondere Aufmerksamkeit und Erfahrung erfordern. Nach der Ausführungsplanung wird eine gewerkeweise Einzelvergabe der Bauleistungen angestrebt, die profunde Erfahrungen mit öffentlichen Ausschreibungen und Bauvergaben erfordert. Es wird darauf hingewiesen, dass nach der Zuschlagserteilung unmittelbar mit der Projektbearbeitung zu beginnen ist.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-10-31.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-10-21.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-10-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Grundleistungen LP 5-9 nach § 33 HOAI 2009 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation).Weitere anzubietende besondere Leistungen sind die Leistungen zur Änderung von Genehmigungsunterlagen, Prüfen und Anerkennen von Montage- und Werkstattzeichnungen auf Übereinstimmung mit der Planung und Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines detaillierten Zeitplanes (Netzplan) mit wöchentlichem Soll- Ist- Abgleich und Bericht an den AG inklusive Aufstellung von Terminplänen für Einzelgewerke und Bereiche aus dem Netzplan bei zeitkritischem Bauablauf sowie ggf. weitere erforderliche besondere Leistungen.Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen.Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an dem Verfahren besteht ebenfalls nicht.400 000,00600 000,00
Grundleistungen LP 5-9 nach § 33 HOAI 2009 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation).Weitere anzubietende besondere Leistungen sind die Leistungen zur Änderung von Genehmigungsunterlagen, Prüfen und Anerkennen von Montage- und Werkstattzeichnungen auf Übereinstimmung mit der Planung und Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines detaillierten Zeitplanes (Netzplan) mit wöchentlichem Soll- Ist- Abgleich und Bericht an den AG inklusive Aufstellung von Terminplänen für Einzelgewerke und Bereiche aus dem Netzplan bei zeitkritischem Bauablauf sowie ggf. weitere erforderliche besondere Leistungen.Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen.Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an dem Verfahren besteht ebenfalls nicht.400 000,00600 000,00
Nach derzeitigem Planungsstand ist eine Auftragsdauer von 2011-2013 vorgesehen.
Zur Realisierung des Bauvorhabens sind folgende Termine einzuhalten:
— 1.1.2012 Beginn der Ausführungsplanung,
— 30.4.2012 Fertigstellung der Ausführungsplanung,
— 1.4.2012 Fertigstellung und Vorlage des ersten Leistungsverzeichnisses,
— 30.5.2012 Fertigstellung und Vorlage sämtlicher Leistungsverzeichnisse,
— 15.8.2012 Baubeginn,
— 30.9.2013 Gesamtfertigstellung.
Vorgesehener Verfahrensablauf des Verhandungsverfahrens:
— 45. KW 2011 Versand Verfahrensbrief I,
— 47. KW 2011 Abgabe indik. Angebote,
— 48./49. KW 2011 Verhandlungsgespräche,
— 50. KW 2011 Vergabeentscheidung,
— 52. KW 2011 Leistungsbeginn.
Der Bewerbungsbogen ist im Internet unter der Adresse www.claussen-seggelke.de abrufbar.
Am Nordwestrand des Heiligengeistfeldes im Hamburger Stadtteil St. Pauli befindet sich die ehemalige Rindermarkthalle des Hamburger Schlachthofs. Das heutige Gebäude wurde um 1951 als Ersatz für den vollständig zerstörten Vorgängerbau auf den gründerzeitlichen Fundamenten errichtet und gilt als ein bedeutendes Zeugnis für den Wiederaufbau und die Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegszeit. Das an 2 Seiten abgerundete 12,5 m hohe Gebäude überdeckt bei einer Tiefe von 110 m mit einer geschwungenen Vorderfront von 155 m und der 100 m langen Rückfront eine Fläche von 14 200 qm. Die nur durch vier große Stahlstützen getragene Stahldachkonstruktion und die Ausführung des Bauwerks in Stahlbeton mit Verblendung in rotem Ziegelmauerwerk stellen wesentliche Elemente des Denkmalwerts des Gebäudes dar. In den Hallenraum wurde in den 1970er Jahren nachträglich eine Stahlbetonkonstruktion eines aufgeständerten Parkdecks eingestellt, um die Halle für eine Einzelhandelsnutzung vorzubereiten.
Am Nordwestrand des Heiligengeistfeldes im Hamburger Stadtteil St. Pauli befindet sich die ehemalige Rindermarkthalle des Hamburger Schlachthofs. Das heutige Gebäude wurde um 1951 als Ersatz für den vollständig zerstörten Vorgängerbau auf den gründerzeitlichen Fundamenten errichtet und gilt als ein bedeutendes Zeugnis für den Wiederaufbau und die Wirtschaftsgeschichte der Nachkriegszeit. Das an 2 Seiten abgerundete 12,5 m hohe Gebäude überdeckt bei einer Tiefe von 110 m mit einer geschwungenen Vorderfront von 155 m und der 100 m langen Rückfront eine Fläche von 14 200 qm. Die nur durch vier große Stahlstützen getragene Stahldachkonstruktion und die Ausführung des Bauwerks in Stahlbeton mit Verblendung in rotem Ziegelmauerwerk stellen wesentliche Elemente des Denkmalwerts des Gebäudes dar. In den Hallenraum wurde in den 1970er Jahren nachträglich eine Stahlbetonkonstruktion eines aufgeständerten Parkdecks eingestellt, um die Halle für eine Einzelhandelsnutzung vorzubereiten.
Mitte der 1970er Jahre wurde das erste Einzelhandelswarenhaus eröffnet und diese Nutzung von verschiedenen Pächtern bis Mitte 2010 fortgeführt.
Nach einer zwischenzeitlichen Nutzungsunterbrechung und dem Rückbau der teils maroden Einbauten soll die Halle nun für eine neue Einzelhandelsnutzung modernisiert und saniert werden. Wesentlicher Bestandteil dieses neuen Nutzungskonzepts ist die Aufteilung der Halle in mehrere Mietbereiche, die von einem Generalmieter verwaltet werden.
Nach einer zwischenzeitlichen Nutzungsunterbrechung und dem Rückbau der teils maroden Einbauten soll die Halle nun für eine neue Einzelhandelsnutzung modernisiert und saniert werden. Wesentlicher Bestandteil dieses neuen Nutzungskonzepts ist die Aufteilung der Halle in mehrere Mietbereiche, die von einem Generalmieter verwaltet werden.
Gegenstand des VOF Verfahrens sind ausschließlich die von Vermieterseite durchzuführenden Sanierungs- und Umbauarbeiten. Es handelt sich hierbei um Planungsleistungen der LP 5-9 der HOAI für die denkmalgeschützte Nordfassade und die übrigen Fassaden sowie die denkmalgeschützten Treppenhäuser und die Sanierung der Dacheindeckung und –abdichtung. Sämtliche Leistungen sind Sanierungs- und Modernisierungsleistungen vor dem Mieterausbau, es besteht keinerlei Anspruch auf weitere Beauftragung.
Gegenstand des VOF Verfahrens sind ausschließlich die von Vermieterseite durchzuführenden Sanierungs- und Umbauarbeiten. Es handelt sich hierbei um Planungsleistungen der LP 5-9 der HOAI für die denkmalgeschützte Nordfassade und die übrigen Fassaden sowie die denkmalgeschützten Treppenhäuser und die Sanierung der Dacheindeckung und –abdichtung. Sämtliche Leistungen sind Sanierungs- und Modernisierungsleistungen vor dem Mieterausbau, es besteht keinerlei Anspruch auf weitere Beauftragung.
Die kalkulierten Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 7 400 000 EUR netto. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten.
Gesucht wird ein hoch qualifiziertes Architekturbüro, das eine grundlegende Entwurfsplanung in eine zielorientierte integrierte Planungsarbeit im Ausführungsbereich überführen und die Einhaltung der sehr hohen wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben bei diesem Bauvorhaben zusichern kann. Bei der Realisierung des Bauvorhabens stellen die komplexe innerstädtische Planungssituation, die besondere Baukonstruktion und die denkmalpflegerischen Anforderungen spezifische Rand- und Rahmenbedingungen dar, die besondere Aufmerksamkeit und Erfahrung erfordern. Nach der Ausführungsplanung wird eine gewerkeweise Einzelvergabe der Bauleistungen angestrebt, die profunde Erfahrungen mit öffentlichen Ausschreibungen und Bauvergaben erfordert.
Gesucht wird ein hoch qualifiziertes Architekturbüro, das eine grundlegende Entwurfsplanung in eine zielorientierte integrierte Planungsarbeit im Ausführungsbereich überführen und die Einhaltung der sehr hohen wirtschaftlichen und terminlichen Vorgaben bei diesem Bauvorhaben zusichern kann. Bei der Realisierung des Bauvorhabens stellen die komplexe innerstädtische Planungssituation, die besondere Baukonstruktion und die denkmalpflegerischen Anforderungen spezifische Rand- und Rahmenbedingungen dar, die besondere Aufmerksamkeit und Erfahrung erfordern. Nach der Ausführungsplanung wird eine gewerkeweise Einzelvergabe der Bauleistungen angestrebt, die profunde Erfahrungen mit öffentlichen Ausschreibungen und Bauvergaben erfordert.
Es wird darauf hingewiesen, dass nach der Zuschlagserteilung unmittelbar mit der Projektbearbeitung zu beginnen ist.
Menge oder Umfang:
Grundleistungen LP 5-9 nach § 33 HOAI 2009 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung – Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation).
Weitere anzubietende besondere Leistungen sind die Leistungen zur Änderung von Genehmigungsunterlagen, Prüfen und Anerkennen von Montage- und Werkstattzeichnungen auf Übereinstimmung mit der Planung und Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines detaillierten Zeitplanes (Netzplan) mit wöchentlichem Soll- Ist- Abgleich und Bericht an den AG inklusive Aufstellung von Terminplänen für Einzelgewerke und Bereiche aus dem Netzplan bei zeitkritischem Bauablauf sowie ggf. weitere erforderliche besondere Leistungen.
Weitere anzubietende besondere Leistungen sind die Leistungen zur Änderung von Genehmigungsunterlagen, Prüfen und Anerkennen von Montage- und Werkstattzeichnungen auf Übereinstimmung mit der Planung und Aufstellen, Überwachen und Fortschreiben eines detaillierten Zeitplanes (Netzplan) mit wöchentlichem Soll- Ist- Abgleich und Bericht an den AG inklusive Aufstellung von Terminplänen für Einzelgewerke und Bereiche aus dem Netzplan bei zeitkritischem Bauablauf sowie ggf. weitere erforderliche besondere Leistungen.
Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsstufen besteht nicht.
Ein Anspruch auf Kostenerstattung bei Teilnahme an dem Verfahren besteht ebenfalls nicht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 400 000,00 💰
600 000,00 💰
Referenznummer: RMH / 2011 / 001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die nachfolgend aufgeführten Nachweise/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung abzugeben. Die Nachweise/Erklärungen dürfen nicht älter als 6 Monate sein (Ausnahme: die unter III.2.1) Nr. 9 geforderten Nachweise). Stichtag für die einzureichenden Unterlagen ist der 30.4.2011. Nichtvorlage bzw. Unvollständigkeit des Bewerbungsbogens (s. Formblatt) und der einzureichenden Nachweise/Erklärungen oder die Einreichung veralteter Nachweise/Erklärungen führen ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften zwingend zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft. Die in Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise 1. bis 3. sind von der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzubringen. Die in Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise 4. bis 10. sind jeweils getrennt von den einzelnen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Erbringung von Leistungen durch Nachunternehmer ist zugelassen. Für den Fall, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich bei Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen, so können für diese Unternehmen gemäß §§ 5 (5h), 5 (6) VOF entsprechende Verpflichtungserklärungen vor Zuschlagserteilung gefordert werden. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zwingend darüber Auskunft erteilen, für welchen Leistungsanteil ein Nachunternehmereinsatz beabsichtigt ist. Die Auftraggeberin behält sich vor, von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) benannten Nachweise/Erklärungen auch für die benannten Nachunternehmer gesondert abzufordern. Die geforderten Nachweise und Erklärungen zu III.2.1), III.2.2), III.2.3) sind mit der Bewerbung in der aufgeführten Reihenfolge sortiert, entsprechend nummeriert und einzeln abgeheftet, vorzulegen. Zusätzlich sind alle Angaben an den jeweiligen Stellen im Bewerbungsbogen (s. Formblatt) zu machen. Der Bewerbungsbogen sowie die Formblätter sind unter der Internetadresse www.claussen-seggelke.de abzurufen (vgl. auch I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen)). Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Auftragskennzeichnung gem. II.1.1) des Auftraggebers unter der im Abschnitt I.1) genannten Adresse mit der Aufschrift "Bitte nicht Öffnen – Verhandlungsverfahren Rindermarkthalle" einzureichen. Per E-Mail oder per Fax eingereichte Teilnahmeanträge sind innerhalb der Teilnahmefrist durch die postalische Übersendung der Unterlagen in Papierform zu bestätigen. Vom Bewerber sind folgende Unterlagen einzureichen:
Die nachfolgend aufgeführten Nachweise/Erklärungen sind zwingend mit der Bewerbung abzugeben. Die Nachweise/Erklärungen dürfen nicht älter als 6 Monate sein (Ausnahme: die unter III.2.1) Nr. 9 geforderten Nachweise). Stichtag für die einzureichenden Unterlagen ist der 30.4.2011. Nichtvorlage bzw. Unvollständigkeit des Bewerbungsbogens (s. Formblatt) und der einzureichenden Nachweise/Erklärungen oder die Einreichung veralteter Nachweise/Erklärungen führen ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften zwingend zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft. Die in Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise 1. bis 3. sind von der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzubringen. Die in Ziffer III.2.1) geforderten Erklärungen und Nachweise 4. bis 10. sind jeweils getrennt von den einzelnen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die Erbringung von Leistungen durch Nachunternehmer ist zugelassen. Für den Fall, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich bei Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen, so können für diese Unternehmen gemäß §§ 5 (5h), 5 (6) VOF entsprechende Verpflichtungserklärungen vor Zuschlagserteilung gefordert werden. Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss zwingend darüber Auskunft erteilen, für welchen Leistungsanteil ein Nachunternehmereinsatz beabsichtigt ist. Die Auftraggeberin behält sich vor, von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft die unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) benannten Nachweise/Erklärungen auch für die benannten Nachunternehmer gesondert abzufordern. Die geforderten Nachweise und Erklärungen zu III.2.1), III.2.2), III.2.3) sind mit der Bewerbung in der aufgeführten Reihenfolge sortiert, entsprechend nummeriert und einzeln abgeheftet, vorzulegen. Zusätzlich sind alle Angaben an den jeweiligen Stellen im Bewerbungsbogen (s. Formblatt) zu machen. Der Bewerbungsbogen sowie die Formblätter sind unter der Internetadresse www.claussen-seggelke.de abzurufen (vgl. auch I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen)). Die Anträge auf Teilnahme am Vergabeverfahren sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Auftragskennzeichnung gem. II.1.1) des Auftraggebers unter der im Abschnitt I.1) genannten Adresse mit der Aufschrift "Bitte nicht Öffnen – Verhandlungsverfahren Rindermarkthalle" einzureichen. Per E-Mail oder per Fax eingereichte Teilnahmeanträge sind innerhalb der Teilnahmefrist durch die postalische Übersendung der Unterlagen in Papierform zu bestätigen. Vom Bewerber sind folgende Unterlagen einzureichen:
1. Vollständig ausgefülltes und vom Büroinhaber, Geschäftsführer und/oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich unterschriebenes Anschreiben und Bewerbungsbogen (s. Formblatt),
2. Angabe des Leistungsanteils, für den sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, eine Erklärung, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, wird durch Nachweis einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen nach Zuschlag gefordert (§§ 5 (5h), 5 (6) VOF (als Anlage),
2. Angabe des Leistungsanteils, für den sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, eine Erklärung, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, wird durch Nachweis einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen nach Zuschlag gefordert (§§ 5 (5h), 5 (6) VOF (als Anlage),
3. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die im Original unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe III.1.3)) nach § 5 (6) VOF vorzulegen (Erklärung auf Formblatt),
4. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen/natürlichen Personen (im Falle einer GmbH z.B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszuges (als Anlage), im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters (Erklärung auf Formblatt)) oder sonstige Erklärung,
4. Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen/natürlichen Personen (im Falle einer GmbH z.B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszuges (als Anlage), im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters (Erklärung auf Formblatt)) oder sonstige Erklärung,
5. Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. Hierzu ist eine rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung über rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Büros/Unternehmen nach § 4 (2) VOF vorzulegen (Erklärung auf Formblatt),
5. Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen. Hierzu ist eine rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung über rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Büros/Unternehmen nach § 4 (2) VOF vorzulegen (Erklärung auf Formblatt),
6. Erklärung über Namen und Qualifikation der Leistungserbringer nach § 4 (3) VOF (Erklärung auf Formblatt),
7. Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister / Berufsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (als Anlage),
8. Erklärung über die Berufshaftpflichtversicherung, ggf. Nachweis in Kopie oder durch eine gleichwertige Urkunde nach § 5 (4a) VOF (Erklärung auf Formblatt, ggf. Nachweis als Anlage),
9. Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistungen verantwortliche(n) Person/Personen durch Studiennachweise nach § 5 (5a) VOF (als Anlage),
10. Rechtsverbindliche Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. VOF § 4 (6a bis g) und VOF § 4 (9a bis e) vorliegen (Erklärung auf Formblatt).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen sind gefordert, bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen:
11. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind (Erklärung auf Formblatt). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung auf dem Formblatt von allen Mitgliedern jeweils einzeln abzugeben,
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
11. Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Geschäftsjahren für diejenigen Dienstleistungen, die in Art und Umfang mit denen vergleichbar sind, die Gegenstand der Ausschreibung sind (Erklärung auf Formblatt). Bei Bewerbergemeinschaften ist die Erklärung auf dem Formblatt von allen Mitgliedern jeweils einzeln abzugeben,
12. Projektliste der letzten 5 Jahre (vgl. Formblatt Anlage A)
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Erklärungen sind gefordert, bei Nichtabgabe oder unvollständiger Abgabe mit dem Teilnahmeantrag wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen:
13. Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 Jahren beschäftigten Personen (Angabe auf Formblatt). Es ist die Anzahl der für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Mitarbeiter und deren Qualifikation zu benennen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben auf dem Formblatt von den einzelnen Mitgliedern jeweils einzeln abzugeben,
13. Angaben zur Anzahl der in den letzten 3 Jahren beschäftigten Personen (Angabe auf Formblatt). Es ist die Anzahl der für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Mitarbeiter und deren Qualifikation zu benennen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben auf dem Formblatt von den einzelnen Mitgliedern jeweils einzeln abzugeben,
14. Darstellung der für die Bearbeitung des Projekts vorgesehenen Technischen Ausstattung des Büros (als Anlage). Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben auf dem Formblatt von den einzelnen Mitgliedern jeweils einzeln abzugeben,
15. Vertiefende Darstellung zweier in der Projektliste nach III.2.2) Nr. 12 aufgeführten Referenzprojekte (vgl. Formblatt Anlage A). Die Referenzprojekte sollen in Größe/realisierter BGF, hinsichtlich der bearbeiteten Leistungsphasen, der Art und des Charakters des Gebäudes und in Hinblick auf den Planungsablauf und die spezifischen Rand- und Rahmenbedingungen mit der unter II.1.5) definierten Planungsaufgabe vergleichbar sein. Mindestens ein Projekt muss für einen öffentlichen Auftraggeber bearbeitet worden sein. Es sind Angaben zu den erbrachten eigenen Auftrags-/und Leistungsanteilen zu machen. Wenn vorhanden, sind Nachweise und Zertifikate vorzulegen. Es sind Ansprechpartner der Auftraggeber mit Angabe von Telefon und E-Mail-Adressen zu benennen. Jedes Referenzobjekt ist auf jeweils max. 2 einseitig bedruckten DIN A3 Seiten im Querformat - also insgesamt max. 4 einseitig bedruckte DIN A4 Seiten - darzustellen, dabei sind aussagefähige Grundriss- und Schnittdarstellungen abzugeben. Die Blätter sind auf DIN A4 Format gefaltet einzureichen. Darüber hinausgehende Darstellungen und Unterlagen (z.B. Präsentationsbroschüren) sind nicht gewünscht und werden nicht gewertet. Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber zur Bestätigung der vom Bewerber aufgeführten Angaben, ohne den Bewerber zu informieren, mündliche und schriftliche Rückfragen an dem vom Bewerber benannten Auftraggeber des Referenzprojektes richten sowie eine Nachprüfung vor Ort vornehmen kann.
15. Vertiefende Darstellung zweier in der Projektliste nach III.2.2) Nr. 12 aufgeführten Referenzprojekte (vgl. Formblatt Anlage A). Die Referenzprojekte sollen in Größe/realisierter BGF, hinsichtlich der bearbeiteten Leistungsphasen, der Art und des Charakters des Gebäudes und in Hinblick auf den Planungsablauf und die spezifischen Rand- und Rahmenbedingungen mit der unter II.1.5) definierten Planungsaufgabe vergleichbar sein. Mindestens ein Projekt muss für einen öffentlichen Auftraggeber bearbeitet worden sein. Es sind Angaben zu den erbrachten eigenen Auftrags-/und Leistungsanteilen zu machen. Wenn vorhanden, sind Nachweise und Zertifikate vorzulegen. Es sind Ansprechpartner der Auftraggeber mit Angabe von Telefon und E-Mail-Adressen zu benennen. Jedes Referenzobjekt ist auf jeweils max. 2 einseitig bedruckten DIN A3 Seiten im Querformat - also insgesamt max. 4 einseitig bedruckte DIN A4 Seiten - darzustellen, dabei sind aussagefähige Grundriss- und Schnittdarstellungen abzugeben. Die Blätter sind auf DIN A4 Format gefaltet einzureichen. Darüber hinausgehende Darstellungen und Unterlagen (z.B. Präsentationsbroschüren) sind nicht gewünscht und werden nicht gewertet. Es wird darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber zur Bestätigung der vom Bewerber aufgeführten Angaben, ohne den Bewerber zu informieren, mündliche und schriftliche Rückfragen an dem vom Bewerber benannten Auftraggeber des Referenzprojektes richten sowie eine Nachprüfung vor Ort vornehmen kann.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für Sachschäden, die jeweils zweifach pro Jahr zur Verfügung stehen muss, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Der Nachweis der geforderten Versicherungsdeckung oder alternativ eine vom Bewerber unterschriebene, bei Bewerbergemeinschaften von allen Teilnehmern unterschriebene, Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist zwingend vorzulegen. Die Nichtvorlage führt ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften zwingend zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für Sachschäden, die jeweils zweifach pro Jahr zur Verfügung stehen muss, nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Der Nachweis der geforderten Versicherungsdeckung oder alternativ eine vom Bewerber unterschriebene, bei Bewerbergemeinschaften von allen Teilnehmern unterschriebene, Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist zwingend vorzulegen. Die Nichtvorlage führt ebenso wie fehlende oder nicht rechtsverbindliche Unterschriften zwingend zum Ausschluss der Bewerbung bzw. des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB). Weiterhin gilt das BGB.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung, s. Formblatt) abzugeben,
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung, s. Formblatt) abzugeben,
— in der die verbindliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsgeschäftlich vertritt,
— in der die Zuweisung der Leistungsanteile der einzelnen Mitglieder ausgewiesen ist,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht oder ist diese nicht von allen Mitgliedern im Original unterschrieben, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen, Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen automatisch zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Nachunternehmerseite nicht zulässig.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht oder ist diese nicht von allen Mitgliedern im Original unterschrieben, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen, Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen automatisch zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Nachunternehmerseite nicht zulässig.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Austausch/Wechsel von Nachunternehmern ist nur mit Zustimmung der Auftraggeberin zulässig. Vor Vertragsschluss wird mit dem vorgesehenen Auftragnehmer eine Compliance-Erklärung geschlossen. Die Verfahrenssprache ist Deutsch.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Die Bewerberin/der Bewerber muss bauvorlagenberechtigt nach § 67 der Hamburgischen Bauordnung sein oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur, berechtigt sein, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in tätig zu werden,
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Die Bewerberin/der Bewerber muss bauvorlagenberechtigt nach § 67 der Hamburgischen Bauordnung sein oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für die gegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiet der Architektur, berechtigt sein, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt/in tätig zu werden,
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen,
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigter Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen,
3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen. Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person gestellt werden. Die Beschränkung des Zulassungsbereichs gilt für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
3. Bewerbergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen. Bei Bewerbergemeinschaften muss mind. ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person gestellt werden. Die Beschränkung des Zulassungsbereichs gilt für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Dringlichkeit wegen aktueller Wirtschaftslage (vgl. Mitteilung der EU-Kommission vom 19.12.2008, IP/08/2040, Bestätigung vom April 2011).
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Folgende objektive Kriterien finden für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern Anwendung:
1) Fristgerechte und vollständige Vorlage aller geforderten Nachweise und Erklärungen nebst eigenhändiger Unterschriften, entsprechend III.2.) ff dieser Bekanntmachung. 2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Referenzprojekte. Für die Rangfolge der Auswahl sind die erreichten Punkte (max. 500 Punkte) maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (in Klammern steht pro Kriterium zu vergebende Punktzahl, die Gewichtung sowie die insgesamt erreichbare Punktzahl für das Kriterium): 2.1 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 20 % 2.1.1 Umsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen (5 - 10 - 50) 2.1.2 vorgelegte Projektliste der letzten 5 Jahre (5 - 10 - 50) 2.2 Technische Leistungsfähigkeit 20 % 2.2.1 Bürogröße und Qualifikation des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (5 - 10 - 50) 2.2.2 Technische Ausstattung (5 - 10 - 50) 2.3 Fachliche Eignung - Referenzprojekte 55 % 2.3.1 Größe und Baukosten der Referenzprojekte (5 - 10 - 50) 2.3.2 Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern (5 - 12,5 - 62,5) 2.3.3 Erfahrungen in der Einzelgewerkvergabe gem. VOB/A (5 - 10 - 50) 2.3.4 Bauen im denkmalgeschützten Bestand (5 - 10 - 50) 2.3.5 Sanierung von Nachkriegsbauten (5 - 12,5 - 62,5) 2.5 Fachtechnischer Wert der Bewerbungsunterlagen 5 % (5 - 5 - 25) max. erreichbare Gesamtpunktzahl 500.
1) Fristgerechte und vollständige Vorlage aller geforderten Nachweise und Erklärungen nebst eigenhändiger Unterschriften, entsprechend III.2.) ff dieser Bekanntmachung. 2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Referenzprojekte. Für die Rangfolge der Auswahl sind die erreichten Punkte (max. 500 Punkte) maßgebend. Die Bewertung erfolgt nach folgender Aufstellung (in Klammern steht pro Kriterium zu vergebende Punktzahl, die Gewichtung sowie die insgesamt erreichbare Punktzahl für das Kriterium): 2.1 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 20 % 2.1.1 Umsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen (5 - 10 - 50) 2.1.2 vorgelegte Projektliste der letzten 5 Jahre (5 - 10 - 50) 2.2 Technische Leistungsfähigkeit 20 % 2.2.1 Bürogröße und Qualifikation des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (5 - 10 - 50) 2.2.2 Technische Ausstattung (5 - 10 - 50) 2.3 Fachliche Eignung - Referenzprojekte 55 % 2.3.1 Größe und Baukosten der Referenzprojekte (5 - 10 - 50) 2.3.2 Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern (5 - 12,5 - 62,5) 2.3.3 Erfahrungen in der Einzelgewerkvergabe gem. VOB/A (5 - 10 - 50) 2.3.4 Bauen im denkmalgeschützten Bestand (5 - 10 - 50) 2.3.5 Sanierung von Nachkriegsbauten (5 - 12,5 - 62,5) 2.5 Fachtechnischer Wert der Bewerbungsunterlagen 5 % (5 - 5 - 25) max. erreichbare Gesamtpunktzahl 500.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Philipp Leib
Name: Büro Claussen-Seggelke, Stadtplaner SRL
Postanschrift: Holzdamm 39
Postleitzahl: 20099
Kontaktperson: Büro Claussen-Seggelke, Stadtplaner SRL
Herrn Torsten Wild
Telefon: +49 4028403413📞
E-Mail: rmh@claussen-seggelke.de📧
Fax: +49 4028054343 📠
URL der Dokumente: http://www.claussen-seggelke.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-01-01 📅
Datum des Endes: 2013-09-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: RMH / 2011 / 001
Zusätzliche Informationen
Nach derzeitigem Planungsstand ist eine Auftragsdauer von 2011-2013 vorgesehen.
Zur Realisierung des Bauvorhabens sind folgende Termine einzuhalten:
— 1.1.2012 Beginn der Ausführungsplanung,
— 30.4.2012 Fertigstellung der Ausführungsplanung,
— 1.4.2012 Fertigstellung und Vorlage des ersten Leistungsverzeichnisses,
— 30.5.2012 Fertigstellung und Vorlage sämtlicher Leistungsverzeichnisse,
— 15.8.2012 Baubeginn,
— 30.9.2013 Gesamtfertigstellung.
Vorgesehener Verfahrensablauf des Verhandungsverfahrens:
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Postanschrift: Düsternstraße 10
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428402039📞
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Fristen des § 101 a Abs. 1 GWB und § 107 Abs. 3 GWB. Für die Zulässigkeit einer Nachprüfung behaupteter Verstöße wird insbesondere auf die Regelungen in § 107 GWB verwiesen. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur zulässig, wenn weniger als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Fristen des § 101 a Abs. 1 GWB und § 107 Abs. 3 GWB. Für die Zulässigkeit einer Nachprüfung behaupteter Verstöße wird insbesondere auf die Regelungen in § 107 GWB verwiesen. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur zulässig, wenn weniger als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2011/S 206-336009 (2011-10-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-01-12) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 538 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: I.1 Qualifikation des Projektteams/ des Projektleiters (15)
I.2 Maßnahmen des Bewerbers zur Sicherstellung der Qualität (10)
I.3 Verfügbarkeit vor Ort / Ortspräsenz (10)
II.1 Terminplanung und -kontrolle (15)
II.2 Kostenplanung und -kontrolle (15)
III.1 Honorar Grundleistungen LP 5-9 (15)
III.2 Honorar Besondere Leistungen (10)
III.5 Höhe der Nebenkosten (5)
III.6 Höhe der Stundensätze für Nachweisleistungen (5)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-01-03 📅
Name: pbr Planungsbüro Rohling AG
Postanschrift: Borselstraße 16c
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22765
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: hamburg@pbr.de📧
Internetadresse: www.pbr.de🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Fristen des § 101 a Abs. 1 GWB und § 107 Abs. 3 GWB.Für die Zulässigkeit einer Nachprüfung behaupteter Verstöße wird insbesondere auf die Regelungen in § 107 GWB verwiesen. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur zulässig, wenn weniger als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Fristen des § 101 a Abs. 1 GWB und § 107 Abs. 3 GWB.Für die Zulässigkeit einer Nachprüfung behaupteter Verstöße wird insbesondere auf die Regelungen in § 107 GWB verwiesen. Gemäß § 107 Abs. 3 Satz 4 GWB ist ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nur zulässig, wenn weniger als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.