Sanierung Klärteiche Bitterfeld Süd: Vergabe örtliche Bauüberwachung einschließlich Fremdüberwachung Boden

MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH

Überwachung der Bauleistung zur Sanierung von Klärteichen durch Installation einer Örtlichen Bauüberwachung einschließlich der Fremdüberwachung "Boden" sowie der Überwachung "Luft" (Emissionsschutz) für die Dauer der Sanierungsarbeiten.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-05-13 Auftragsbekanntmachung
2012-03-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-05-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Umweltsanierung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Umweltsanierung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Ortsteil Bitterfeld, Alu-Str. 1
Postleitzahl: 06749
Postort: Bitterfeld-Wolfen
Kontakt
Internetadresse: http://www.mdse.de 🌏
E-Mail: lkoch@mdse.de 📧
Telefon: +49 349373533 📞
Fax: +49 349372023 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-05-13 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-05-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 94-154507
ABl. S-Ausgabe: 94
Zusätzliche Informationen
Es wird zunächst der Teilnahmewettbewerb im Nichtoffenen Verfahren veröffentlicht. Die Unterlagen (Formblätter) für den Teilnahmewettbewerb sind bei der Stelle zu I.1) erhältlich. Der Termin aus Ziffer IV.3.4 ist diejenige für die Abgabe des Teilnahmeantrags. Die im Teilnahmewettbewerb vorzulegenden ausgefüllten Formblätter und die hierin genannten vorzulegenden Nachweise/ Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Vorzulegende Unterlagen, aus denen der Ablauf der Gültigkeit nicht ersichtlich ist, dürfen nicht älter als 6 Monate (gerechnet ab Ausstellungsdatum) sein. Es darf sich um eine Kopie handeln, soweit die Gültigkeit der Unterlage vom Original Unterzeichner nicht auf das Original beschränkt ist. Als Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.2 der Vergabebekanntmachung) lässt der Auftraggeber auch solche Nachweise zu, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden. Dieses Nachweisverfahren ersetzt jedoch nicht die Nachweise, welche mit dem Präqualifikationsverzeichnis nicht geführt werden können. Kann ein Unternehmen aus einem stichhaltigen Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so kann es seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen. Unter den als geeignet beurteilten Bewerbern werden höchstens 5 zur Angebotsabgabe aufgefordert, sofern in dieser Zahl geeignete Bewerber vorliegen. Eine Auswahl unter mehr als 5 geeigneten Bewerbern erfolgt durch Erstellung einer Rangfolge. Die Rangfolge wird dadurch ermittelt, dass nach einer den Teilnahmeunterlagen befindlichen Auswahlmatrix bestimmte Eignungsmerkmale aus den vom Bewerber abgefragten Informationen zur Eignung eine Punktevergabe erfolgt und die im Kriterium erzielte Punktezahl nach Maßgabe der Auswahlmatrix gewichtet wird. Der geeignete Bewerber mit der höchsten Punktezahl gerät auf Platz 1 der Bewerberauswahl, danach folgen die Bewerber mit entsprechend geringerer Punktezahl, bis die bekannt gemachte Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden sollen, erreicht ist (letzter Platz). Die übrigen - geeigneten - Bewerber mit Punktezahlen unterhalb des letzten Platzes scheiden aus und werden nicht zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von geeigneten Bewerbern können dem Kapitel "Bewerberauswahl" aus den Unterlagen für den Teilnahmeantrag in der dazu erstellten Auswahlmatrix entnommen werden. Neun Kriterien der Eignung werden jeweils mit Punkten von 0-15 bewertet und mit Faktoren von 1-3 gewichtet: Eignung der Projektleitung mit 3, der Eignung der Mitarbeiter mit 3, der Eignung des Unternehmens (nach vergleichbaren Sanierungsmaßnahmen mit 2, vergleichbarem Projektumfang und Status mit 1, vergleichbaren Sanierungsmaßnahmen mit 1, vergleichbaren örtlichen Bedingungen mit 1, geotechnischen Untersuchungen/Probenahmen mit 1 sowie der Mitarbeiteranzahl/technischen Ausstattung mit 1 und der vorhandenen Qualitätsmanagementverfahren mit 1). Die Maximalpunktzahl für Platz 1 ist 210 (= 100 %).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Überwachung der Bauleistung zur Sanierung von Klärteichen durch Installation einer Örtlichen Bauüberwachung einschließlich der Fremdüberwachung "Boden" sowie der Überwachung "Luft" (Emissionsschutz) für die Dauer der Sanierungsarbeiten.
Dauer: 42 Monate
Referenznummer: A 11 726
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Oststraße/Teichstraße, 06749 Bitterfeld-Wolfen, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Abgabe einer Zuverlässigkeitserklärung nach § 7 EG VOL/A 2009 zur Gesetzestreue auf Vordruck gemäß Formblatt des Auftraggebers.
Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister seines Herkunftslandes vorschriftsmäßig eingetragen ist, ggf. Erklärung unter Eid oder Vorlage einer Bescheinigung.
Diese Unterlagen/Nachweise sind mit der Abgabe des Teilnahmeantrags zu erbringen, im Falle von Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vorlage einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens 2010, 2009 und 2008 sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, differenziert nach Leistungen zur örtlichen Bauüberwachung bzw. örtlicher Bauüberwachung bei Deponiesanierungen.
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Angabe zur Zahl der Beschäftigten 2008, 2009, 20010, gegliedert nach: Ingenieure, Techniker, Anzahl der Vollzeitbeschäftigten.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben.
Mindeststandards:
Folgende Mindeststandards fordert der Auftraggeber:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe eine Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Mindestdeckungssumme von jeweils 1 500 000 EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden unterhalten. Dies gilt im Falle einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auf Formblättern des Auftraggebers sind Angaben zu machen über:
— Die für die Auftragsdurchführung vorgesehene Projektleitung mit Vorname, Nachname, Berufsjahre insgesamt (nach Abschluss der Ausbildung), Berufsjahre im Bereich der Sanierung von Deponiestandorten, Mitgliedschaft/Funktion in Fachverbänden/ FachgremienDiplom(e) - wann/Beschreibung, Fortbildung(en) - wann/Beschreibung, weitere Qualifikationen - wann/welche, Tätigkeit als Projektleitung in höchstens 3 Projekten sind anzugeben, welche den Leistungen, die Gegenstand der Vergabe sind, weitgehend entsprechen, gegliedert nach: Name und Art des Projektes, Relevante Schadstoffe, Art der Altlastenfläche, Auftragssumme (ohne Umsatzsteuer), Leistungen der Projektleitung (allgemein), Leistungen im Bereich emissionsmindernde Maßnahmen, Leistungen im Bereich Deponie-/Klärteichsanierung,
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— Die für die Auftragsdurchführung geeigneten Mitarbeiter mit Tätigkeitsschwerpunkten im Bereich Deponie-/Klärteichsanierung sowie in emissionsmindernden Maßnahmen, entsprechend den Angaben (s.o.) für Projektleiter einschließlich der Angaben zu bis zu 3 Projekten,
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— Angaben von maximal 3 vorhabensrelevante Referenzen mit Projektbezeichnung, Standort, Auftraggeber, Rückfrageadresse, Ansprechpartner, Angabe der Art der Altlast, Art der Ablagerung bzw. Altstandort, Projektstaus, Projektlaufzeit, Auftragsvolumen, Sanierungsverfahren, Schadstoffspektrum, örtliche Bedingungen, geotechnische Untersuchungen, Probenahmen für laborative Untersuchungen, Beschreibung des Projekts und der Aufgaben/Tätigkeiten des Bewerbers hierin.
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Die dem Bewerber zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung, bezogen auf die Leistungsinhalte, die Gegenstand der Vergabe sein werden, sind darzustellen.
Der Bewerber muss Angaben zur Zertifizierungsnorm machen, wenn er ein Qualitätsmanagementsystem anwendet und im Falle der Akkreditierung für Probenahmen sich dazu erklären. Interne Verfahren zu Probenahmen, geotechnischen Untersuchungen, eigener Labortätigkeit und - ggf.- Zertifizierungen durch Dritte sind darzustellen.
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Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Erklärungen/Nachweise von jedem Mitglied abzugeben.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Sicherheit für die Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen aus dem Vertrag beträgt 5 v.H. der Auftragssumme.
Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit beträgt 3 v.H. der Abrechnungssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß § 17 Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) Fassung 2003 und "Besondere Vertragsbedingungen" im Falle Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bietergemeinschaft hat im Falle der Auforderung zur Abgabe eines Angebotes mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft für den Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags be-vollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Objektive Auswahlkriterien: Siehe VI.3.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: MDSE Mitteldeutsche Sanierungs- und Entsorgungsgesellschaft mbH
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Mdse
Herrn Koch
Name: Mull und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Nordstraße 10
Postort: Markkleeberg
Postleitzahl: 04416
Telefon: +49 34297-141080 📞
E-Mail: reinhardt@mullundpartner.de 📧
Fax: +49 34297-1410811 📠
URL der Dokumente: http://www.mullundpartner.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A 11 726
Zusätzliche Informationen
Es wird zunächst der Teilnahmewettbewerb im Nichtoffenen Verfahren veröffentlicht. Die Unterlagen (Formblätter) für den Teilnahmewettbewerb sind bei der Stelle zu I.1) erhältlich. Der Termin aus Ziffer IV.3.4 ist diejenige für die Abgabe des Teilnahmeantrags.
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Die im Teilnahmewettbewerb vorzulegenden ausgefüllten Formblätter und die hierin genannten vorzulegenden Nachweise/ Unterlagen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Vorzulegende Unterlagen, aus denen der Ablauf der Gültigkeit nicht ersichtlich ist, dürfen nicht älter als 6 Monate (gerechnet ab Ausstellungsdatum) sein. Es darf sich um eine Kopie handeln, soweit die Gültigkeit der Unterlage vom Original Unterzeichner nicht auf das Original beschränkt ist.
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Als Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.2 der Vergabebekanntmachung) lässt der Auftraggeber auch solche Nachweise zu, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden. Dieses Nachweisverfahren ersetzt jedoch nicht die Nachweise, welche mit dem Präqualifikationsverzeichnis nicht geführt werden können.
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Kann ein Unternehmen aus einem stichhaltigen Grund die geforderten Nachweise nicht beibringen, so kann es seine Leistungsfähigkeit durch Vorlage anderer vom Auftraggeber für geeignet erachteter Belege nachweisen.
Unter den als geeignet beurteilten Bewerbern werden höchstens 5 zur Angebotsabgabe aufgefordert, sofern in dieser Zahl geeignete Bewerber vorliegen. Eine Auswahl unter mehr als 5 geeigneten Bewerbern erfolgt durch Erstellung einer Rangfolge. Die Rangfolge wird dadurch ermittelt, dass nach einer den Teilnahmeunterlagen befindlichen Auswahlmatrix bestimmte Eignungsmerkmale aus den vom Bewerber abgefragten Informationen zur Eignung eine Punktevergabe erfolgt und die im Kriterium erzielte Punktezahl nach Maßgabe der Auswahlmatrix gewichtet wird. Der geeignete Bewerber mit der höchsten Punktezahl gerät auf Platz 1 der Bewerberauswahl, danach folgen die Bewerber mit entsprechend geringerer Punktezahl, bis die bekannt gemachte Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden sollen, erreicht ist (letzter Platz). Die übrigen - geeigneten - Bewerber mit Punktezahlen unterhalb des letzten Platzes scheiden aus und werden nicht zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert.
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Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von geeigneten Bewerbern können dem Kapitel "Bewerberauswahl" aus den Unterlagen für den Teilnahmeantrag in der dazu erstellten Auswahlmatrix entnommen werden. Neun Kriterien der Eignung werden jeweils mit Punkten von 0-15 bewertet und mit Faktoren von 1-3 gewichtet: Eignung der Projektleitung mit 3, der Eignung der Mitarbeiter mit 3, der Eignung des Unternehmens (nach vergleichbaren Sanierungsmaßnahmen mit 2, vergleichbarem Projektumfang und Status mit 1, vergleichbaren Sanierungsmaßnahmen mit 1, vergleichbaren örtlichen Bedingungen mit 1, geotechnischen Untersuchungen/Probenahmen mit 1 sowie der Mitarbeiteranzahl/technischen Ausstattung mit 1 und der vorhandenen Qualitätsmanagementverfahren mit 1). Die Maximalpunktzahl für Platz 1 ist 210 (= 100 %).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Land Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 345514-1529 📞
Fax: +49 345514-1115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an (§ 101a GWB).
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Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Der Antrag ist unzulässig, soweit.
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1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Auf die weiteren Fristen des § 101b GWB wird hingewiesen.
GWB: Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I S. 2114; 2009 I S. 3850), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 22.12.2010 (BGBl. I S. 2262) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2011/S 094-154507 (2011-05-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-03-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 296 211,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Alu-Straße 1, OT Bitterfeld
Kontakt
E-Mail: lkoch@mdse.de 📧
Telefon: +49 34939762161 📞
Fax: +49 34939762104 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 55-089164
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 94-154507
ABl. S-Ausgabe: 55

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (60)
2. Organisations-/Durchführungskonzept (30)
3. Qualitätssicherungskonzept (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2012-03-12 📅
Name: G.U.T. Gesellschaft für Umweltsanierungstechnologien mbH
Postanschrift: Gerichtsrain 1
Postort: Merseburg
Postleitzahl: 06217
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6
Quelle: OJS 2012/S 055-089164 (2012-03-15)