Schwalbennestorgel für die Aula / Universitätskirche St. Pauli im Paulinum in Leipzig

Universität Leipzig

Planung, Lieferung und Einbau einer Schwalbennestorgel. Diese Orgel der Aula / Universitätskirche St. Pauli im Paulinum am Augustusplatz in Leipzig muss vorrangig liturgische Aufgaben bewältigen und als komplementäre Ergänzung zur großen Orgel auf der Westempore, für ein zeitlich und stilistisch auf die mitteldeutsche Musik des 16. und 17. Jahrhunderts ausgerichtetes Repertoire besonders geeignet sein. Außerdem muss die Orgel als Continuo- und Begleitinstrument dienen. Ergänzend soll das Instrument unter Beachtung der gegebenen baulichen Voraussetzungen, in der Lage sein bei geöffneter Glaswand den gesamten Raum der Aula / Universitätskirche St. Pauli im Paulinum zu beschallen. In dem neu zu bauenden Instrument sollen in der Literatur beschriebene, jedoch in Sachsen nicht mehr erhaltene Bauformen und eine typische Disposition des 16. Jahrhunderts zur Gestaltung kommen: die nach Michael Praetorius in Syntagma musicum, Bd. II, S. 116, beschriebenen Orgel der Paulinerkirche von um 1528. Die Ausführung soll in mehreren Stufen erfolgen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-02.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-05-02 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-05-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Orgeln
Menge oder Umfang: 220 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 220 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Orgeln 📦

Verfahren
Verfahrensart: Wettbewerblicher Dialog
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Dezernat Haushalts- und Wirtschaftsangelegenheiten, Sachgebiet Beschaffung
Postleitzahl: 04081
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.uni-leipzig.de 🌏
E-Mail: angelika.snicinski-grimm@zv.uni-leipzig.de 📧
Telefon: +49 3419731003 📞
Fax: +49 3419731099 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-05-02 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 87-141580
ABl. S-Ausgabe: 87

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Planung, Lieferung und Einbau einer Schwalbennestorgel. Diese Orgel der Aula / Universitätskirche St. Pauli im Paulinum am Augustusplatz in Leipzig muss vorrangig liturgische Aufgaben bewältigen und als komplementäre Ergänzung zur großen Orgel auf der Westempore, für ein zeitlich und stilistisch auf die mitteldeutsche Musik des 16. und 17. Jahrhunderts ausgerichtetes Repertoire besonders geeignet sein. Außerdem muss die Orgel als Continuo- und Begleitinstrument dienen. Ergänzend soll das Instrument unter Beachtung der gegebenen baulichen Voraussetzungen, in der Lage sein bei geöffneter Glaswand den gesamten Raum der Aula / Universitätskirche St. Pauli im Paulinum zu beschallen. In dem neu zu bauenden Instrument sollen in der Literatur beschriebene, jedoch in Sachsen nicht mehr erhaltene Bauformen und eine typische Disposition des 16. Jahrhunderts zur Gestaltung kommen: die nach Michael Praetorius in Syntagma musicum, Bd. II, S. 116, beschriebenen Orgel der Paulinerkirche von um 1528. Die Ausführung soll in mehreren Stufen erfolgen.
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Referenznummer: 67-03/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Leipzig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Nachweis über den Eintrag in ein Berufsregister nach Maßgabe des Herkunftslandes;
b) Eigenerklärung des Bieters, dass er seiner gesetzlichen Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Zahlung der Beiträge zur Sozialversicherung nachkommt;
c) Nachweis der Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: d) Umsatz der letzten 3 Jahre, getrennt nach Neubauten und Rekonstruktionen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
e) Zahl der in den letzten 3 Jahren durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen;
f) aussagefähige Referenzen mit Ton, Bild und Disposition vergleichbarer Leistungen zum Vergabegegenstand: im Stil einer Orgel des 16. bis frühen 17. Jahrhunderts.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß den Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß den Vergabeunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Abschichtung erfolgt anhand der eingereichten Nachweise für Orgelbauten der gesuchten Klangstilistik des 16. und 17. Jh.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-06-21 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universität Leipzig
Kontakt
Kontaktperson: Frau Angelika Snicinski-Grimm
Internetadresse: www.uni-leipzig.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 67-03/11

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Sachsen
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpl.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3419771040 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Eine Rüge i.S.v. § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist nur unverzüglich, wenn sie spätestens 14 Tage nach Erkennen des vermeintlichen Verstoßes gegen Vergabevorschriften bei der Vergabestelle eingegangen ist. Wird einer Rüge durch die Vergabestelle nicht abgeholfen, so hat der Bieter gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, die Möglichkeit, bei der unter Ziff. VI.4.1) bezeichneten Stelle einen Nachprüfungsantrag einzureichen.
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Quelle: OJS 2011/S 087-141580 (2011-05-02)