Strategische Beratung GKV/PKV

AOK-Bundesverband GbR

Gegenstand des Auftrags ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Beratung und Unterstützung des AOK- Bundesverbandes bei der Entwicklung unterschiedlicher Zukunftsszenarien der Krankenversicherungsmärkte in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der gesetzlichen Krankenkassen und der privaten Krankenversicherungen. Die ausgeschriebene Leistung ist in 2 Module aufgeteilt.
Modul I beinhaltet die Entwicklung und Bewertung unterschiedlicher Zukunftsszenarien der heutigen Krankenversicherungsmärkte von GKV und PKV. Dabei umfasst die Unterstützung die Definition geeigneter Parameter und Einflussfaktoren zur Abgrenzung der Szenarien. Ebenso sollen auch Prognosen zur Eintrittswahrscheinlichkeit und ggf. Beeinflussbarkeit der Szenarien abgegeben werden. Auf Basis der Zukunftsszenarien soll eine Beratung und Unterstützung des AOK-Systems zur Positionierung der AOK in den Zukunftsszenarien (Zielbild) erfolgen.
Modul II umfasst die Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung strategischer Ansätze zur Erreichung des AOK-Zielbildes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-12 Auftragsbekanntmachung
2011-07-20 Ergänzende Angaben
2012-01-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-07-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Rosenthaler Straße 31
Postleitzahl: 10178
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@bv.aok.de 📧
Fax: +49 3034646-2777 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-12 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 134-223234
ABl. S-Ausgabe: 134
Zusätzliche Informationen
(1) Die vorbeschriebene Leistung wird im Verhandlungsverfahren gemäß § 3 VOF vergeben. Die Vergabebekanntmachung enthält die Bedingungen zur Teilnahme am Vergabeverfahren. Es erfolgt zunächst ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Die Auftraggeberin wird dann im Sinne von § 10 VOF eine Auswahlentscheidung treffen und die ausgewählten Bewerber zur Verhandlung auffordern. (2) Die Übermittlung von Angeboten per Telefax ist unzulässig. (3) Ein Bewerber kann sich zum Beleg seiner Eignung auf verbundene Unternehmen und Nachunternehmer beziehen. Voraussetzung hierfür ist, dass das verbundene Unternehmen bzw. der benannte Nachunternehmer die für die Ausführung des betreffenden Teils der Leistung erforderliche Eignung besitzt. Für die Benennung von vorgesehenen Nachunternehmern sind diese sowie die Leistungen, für die diese eingesetzt werden sollen,formlos anzugeben. Auf Verlangen des Auftraggebers ist vor Zuschlagserteilung die Bestätigung des vorgesehenen Nachunternehmers in unterzeichneter Form von den / der Bietern / Bietergemeinschaft beizubringen. Von dem Bewerber sind Nachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Nachunternehmer entsprechend den von dem Bewerber geforderten Unterlagen beizubringen, soweit ein Nachunternehmer wesentliche Auftragsteile erbringen sollen.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zur Beratung und Unterstützung des AOK- Bundesverbandes bei der Entwicklung unterschiedlicher Zukunftsszenarien der Krankenversicherungsmärkte in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der gesetzlichen Krankenkassen und der privaten Krankenversicherungen. Die ausgeschriebene Leistung ist in 2 Module aufgeteilt.
Mehr anzeigen
Modul I beinhaltet die Entwicklung und Bewertung unterschiedlicher Zukunftsszenarien der heutigen Krankenversicherungsmärkte von GKV und PKV. Dabei umfasst die Unterstützung die Definition geeigneter Parameter und Einflussfaktoren zur Abgrenzung der Szenarien. Ebenso sollen auch Prognosen zur Eintrittswahrscheinlichkeit und ggf. Beeinflussbarkeit der Szenarien abgegeben werden. Auf Basis der Zukunftsszenarien soll eine Beratung und Unterstützung des AOK-Systems zur Positionierung der AOK in den Zukunftsszenarien (Zielbild) erfolgen.
Mehr anzeigen
Modul II umfasst die Beratung und Unterstützung bei der Entwicklung strategischer Ansätze zur Erreichung des AOK-Zielbildes.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit vor, Aufträge (Wiederholung gleichartiger Dienstleistungen) in entsprechender Anwendung und unter den Voraussetzungen von § 3 Abs. 4 lit. e) VOF im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zu vergeben.
Mehr anzeigen
Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer der in § 4 Abs. 6 lit. a)–g) VOF genannten Straftaten verurteilt worden ist sowie,
(2) unterzeichnete Eigenerklärung, dass keiner der in § 4 Abs. 9 lit. a)–e) VOF genannten Fälle auf den Bewerber zutrifft.
Allgemeine Hinweise:
a) Bewerber mit Firmensitz außerhalb Deutschlands haben gleichwertige Nachweise von Stellen des Herkunftslandes in deutscher beglaubigter Übersetzung einzureichen;
b) soweit sich Bewerbergemeinschaften oder andere gemeinschaftliche Bewerber am Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zu kennzeichnen;
Bewerbergemeinschaften haben zu erklären, dass sie im Falle der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt;
c) für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise (1) bis (2) einzeln zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Gültiger Nachweis (Kopie) oder Eigenerklärung über das Vorhandensein einer aktuell bestehenden angemessenen und gültigen Berufshaftpflichtversicherung einschließlich Versicherung von Vermögensschäden.
Allgemeine Hinweise:
Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft können den genannten Nachweis gemeinsam erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Unternehmensdarstellung:
(a) Eckdaten zum Unternehmen: Gesellschaftsform, Geschäftstätigkeit, Konzernverbindungen, Liste verbundener Unternehmen und strategischer Partner;
(b) aussagekräftige Darstellung über Zustand und Entwicklung des Unternehmens sowie einzelner Geschäftsfelder;
(2) Angabe von insgesamt 2 Referenzen innerhalb der letzten 3 Jahre über Projekte (>250 000 EUR brutto Volumen) innerhalb derer die beschriebene oder vergleichbare Leistung erbracht worden ist. Es wird eine detaillierte Darstellung von Erfahrungen über die Beratung von deutschen Krankenversicherungsträgern (jeweils ein gesetzlicher und ein privater Krankenversicherungsträger) in Projekten, die eine ganzheitliche Sicht über Strategie, Organisation und Prozesse des Unternehmens erfordern, erwartet. Insbesondere muss konkrete Erfahrung im Bereich Strategie- und Szenarioentwicklung vorliegen, um den spezifischen Aufgaben in diesem Projekt gerecht zu werden.
Mehr anzeigen
Zusätzlich muss Erfahrung über relevante Projekte zur Produktentwicklung für Märkte der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung in Deutschland vorliegen, z.B. Zusatzversicherungen.
Insbesondere wird erwartet, dass der Anbieter in allen Modulen Expertise aufweist.
Folgende Angaben sind zu tätigen:
(a) Angabe des öffentlichen / privaten Auftraggebers (Angabe Ansprechpartner, Telefon, Telefax / E-Mail) für Rückfragen;
(b) Angabe des Leistungszeitraums;
(c) Beschreibung und Erläuterung der Tätigkeit in dem Auftrag sowie des Umfangs des Auftrages;
(d) Angabe des Rechnungswertes (Angabe erfolgt freiwillig);
(e) Größe des eingesetzten Projektteams.
(3) Es ist ein Kernteam zu benennen, welches nur mit Zustimmung des Auftraggebers ausgewechselt werden darf. Von dem / der Projektleiter/in und dem Personal des Kernteams sind folgende Nachweise (in Form von Lebensläufen / Eigenerklärungen) zu erbringen:
Mehr anzeigen
(3.1) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen der beruflichen Befähigung und von Referenzen des / der Projektleiters / Projektleiterin, welche/r für den Auftrag vorgesehen ist;
(3.2) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen der beruflichen Befähigung des Personals, welches für die Durchführung des Auftrages vorgesehen ist.
Folgende detaillierte Angaben sind zu Ziffer 3.1 und Ziffer 3.2 einzeln zu erbringen:
(a) Fachkunde und berufliche Befähigung (abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitsökonomie, o.ä.);
(b) tiefergehende Kenntnisse der für den deutschen Krankenversicherungsmarkt geltenden gesetzlichen, GKV-und PKV-spezifischen Rahmenbedingungen, Vorschriften und Regelungen;
(c) mehrjährige praktische Erfahrungen mit Projekten in der gesetzlichen Krankenversicherung, im Gesundheitswesen, in der privaten Versicherungswirtschaft und / oder im Dienstleistungssektor (insbesondere im Bereich Strategie- und Szenarioentwicklung, sowie Produktentwicklung- und einführung;
Mehr anzeigen
(d) methodisches und praktisches Fachwissen in Szenariotechiken, Strategienetwicklung und Projektmanagement.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerben sich mehrere Unternehmen in Form einer Bewerbergemeinschaft, so hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine rechtsverbindliche Erklärung für sich abzugeben, wonach im Auftragsfall die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Rechtsform zugesichert wird. Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrages im Auftragsfall bevollmächtigten Vertreter zu benennen.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Auswahlkriterien:
1. Referenzprojekte laut Ziffer III.2.3.(1) = 60 %;
2. Berufliche Befähigung und Referenzen Projektleiter/in = 20 %;
3. Berufliche Befähigung des vorgesehenen Personals = 20 %;
Der Auftraggeber nimmt dabei eine vergleichende Bewertung der eingehenden Teilnahmeanträge vor. Falls nach diesen anzuwendenden Kriterien eine objektive Auswahl unter gleich qualifizierten Bewerbern nicht mehr nachvollziehbar durchgeführt werden kann, ist eine Auswahl durch Losentscheid möglich.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK-Bundesverband GbR
Kontakt
Kontaktperson: Melanie von Lennep

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die vorbeschriebene Leistung wird im Verhandlungsverfahren gemäß § 3 VOF vergeben. Die Vergabebekanntmachung enthält die Bedingungen zur Teilnahme am Vergabeverfahren. Es erfolgt zunächst ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Die Auftraggeberin wird dann im Sinne von § 10 VOF eine Auswahlentscheidung treffen und die ausgewählten Bewerber zur Verhandlung auffordern.
Mehr anzeigen
(2) Die Übermittlung von Angeboten per Telefax ist unzulässig.
(3) Ein Bewerber kann sich zum Beleg seiner Eignung auf verbundene Unternehmen und Nachunternehmer beziehen. Voraussetzung hierfür ist, dass das verbundene Unternehmen bzw. der benannte Nachunternehmer die für die Ausführung des betreffenden Teils der Leistung erforderliche Eignung besitzt. Für die Benennung von vorgesehenen Nachunternehmern sind diese sowie die Leistungen, für die diese eingesetzt werden sollen,formlos anzugeben.
Mehr anzeigen
Auf Verlangen des Auftraggebers ist vor Zuschlagserteilung die Bestätigung des vorgesehenen Nachunternehmers in unterzeichneter Form von den / der Bietern / Bietergemeinschaft beizubringen.
Von dem Bewerber sind Nachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Nachunternehmer entsprechend den von dem Bewerber geforderten Unterlagen beizubringen, soweit ein Nachunternehmer wesentliche Auftragsteile erbringen sollen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin, Geschäftsstelle
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
"§ 101a Informations- und Wartepflicht.
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist; auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Mehr anzeigen
(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber 1. gegen § 101a verstoßen hat.
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Mehr anzeigen
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt undgegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 114 Entscheidung der Vergabekammer.
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
Mehr anzeigen
(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. ..."
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr „unverzüglich“ i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2011/S 134-223234 (2011-07-12)
Ergänzende Angaben (2011-07-20)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 139-229887
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 134-223234
ABl. S-Ausgabe: 139
Quelle: OJS 2011/S 139-229887 (2011-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-01-19)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Rosenthaler Str. 31
Postort: Berlin-Mitte
Kontakt
Fax: +49 30346462777 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 16-024688
ABl. S-Ausgabe: 16

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-12-22 📅
Name: McKinsey & Company, Inc.
Postanschrift: Kennedydamm 24
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40476
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Referenz
Kennungen
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2011/S 139-229887
Quelle: OJS 2012/S 016-024688 (2012-01-19)