Vergeben werden soll die Suchtberatung von Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten Lübeck, Neumünster, Kiel, Flensburg und Itzehoe und in der Jugendanstalt Schleswig zum 1.1.2012 für das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein (MJGI). Der Auftrag der Suchtberatung ist eingebunden in das Gesamtziel des Vollzuges, den Gefangenen zu befähigen, künftig ein Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten zu führen (§ 2 Strafvollzugsgesetz (StVollzG), § 2 Jugendstrafvollzugsgesetz (JugStVollzG)). Es ist das gemeinsame Ziel des Justizvollzuges und der Suchtberatung, Suchtmittelfreiheit für die Gefangenen durch intensive Zusammenarbeit und problemorientierte Angebote zu erreichen. Die Suchtberatung bietet süchtigen und suchtgefährdeten Gefangenen Beratung, Betreuung und Therapievermittlung an. Das Angebot richtet sich je nach Vollstreckungszuständigkeit der Vollzugsanstalt an junge und erwachsene Untersuchungs- und Strafgefangene und an weibliche Gefangene, die als Suchtgefährdete und Abhängige von legalen und/oder illegalen Suchtmitteln gelten. Die Beratungs- und Betreuungsleistungen werden in Einzel - und Gruppengesprächen erbracht. Externe Suchtberatung ist einerseits integriert in Strukturen, Regeln und Kooperationssysteme des Justizvollzuges und andererseits in das Suchthilfesystem. Eine Kooperation in Form von gemeinsam festgelegten Verfahrensregeln und verbindlichen Abläufen in der jeweiligen Anstalt wird erwartet. Die Leistungen der Suchtberatung werden als Fachleistungsstunden intramural erbracht in folgenden Tätigkeitsbereichen: 1. Motivation: Inhaltlich umfasst dies das Fördern der Bereitschaft zur Veränderung und die Vereinbarung persönlich verbindlicher Ziele und Wege zur Veränderung. Die Arbeit an der Motivation mit den Suchtabhängigen ist von erheblicher Bedeutung und hat direkte Konsequenzen für die Hilfemaßnahmen. 2. Psychoedukative Gruppenarbeit: Für einen Teil der Gefangenen ist der Kontakt zur Suchtberatung trotz bestehender Suchtproblematik oder Suchterkrankung die erste Berührung mit dem Suchthilfesystem überhaupt. Für diese Klientel wird psychoedukative Gruppenarbeit angeboten. Diese ist in einzelne inhaltlich abgeschlossene Module aufgeteilt wie z.B. Suchtdreieck, Rechtskunde, Stoffkunde, Suchtentstehung und persönliche Schutzfaktoren. Es werden Informationen gegeben und gemeinsam in der Gruppe diskutiert und bearbeitet. 3. Vermittlungsorientierte Suchtberatung: Hierzu gehören Feststellen der Eignung, der Indikation für eine Vermittlung und Stärkung der Motivation für ein suchtmittelfreies Leben. Die Diagnosestellung im Suchtbereich wird nach ICD-10 vorgenommen und richtet sich auch nach den Kriterien der Rentenversicherungsträger und Krankenkassen für die Entscheidung zwischen ambulanter und stationärer Rehabilitation. Der Abstimmungsprozess von Entlassungszeitpunkt und Aufnahmezeitpunkt in die Therapie bedarf der intensiven und engen Kooperation mit den Vollzugsabteilungsleitungen der Anstalt, den justiziellen Entscheidungsträgern sowie den aufnehmenden Suchthilfeeinrichtungen. 4. Therapie-Vorbereitungs-Gruppe: Die Gruppenarbeit hat das Ziel, die Teilnehmer auf eine stationäre oder ambulante Behandlung nach der Entlassung vorzubereiten. Im Vordergrund steht dabei weniger die eigentliche Aufarbeitung der Suchtproblematik, sondern vorrangig der Erwerb von Grundfertigkeiten, die als Voraussetzung für eine Therapieteilnahme gelten z.B.: — Grundlagen der Kommunikation, — Fähigkeit zur Selbstexploration und Verbalisierung von Gefühlen, — Kenntnis von Behandlungskonzepten, — Gruppenfähigkeit und Einhalten von Regeln. 5. Substitutionsgestützte Betreuungsmaßnahmen: Diese Beratung betrifft diejenigen Gefangenen, die als Opiatabhängige nach ICD. F 11.2 und ICD F 11.21 durch eine Substitution in der Haft vom Gebrauch illegaler Drogen ferngehalten werden sollen und erst unter der kontrollierten Medikation zu einer Behandlung ihrer Erkrankung motiviert werden können. Gemäß BtMVV § 5 Abs.2 Ziffer 2 und der novellierten Richtlinienfassung der Bundesärztekammer vom 19.2.2010 obliegt die Entscheidung der Vergabe den Anstaltsärztinnen und Anstaltsärzten und soll von psychosozialen Betreuungsmaßnahmen begleitet sein. Anders als in der Suchtberatung außerhalb der Haft wird die psychosoziale Betreuung in Koordination mit den Vollzugsabteilungsleitungen wahrgenommen. Die Träger und/oder privatwirtschaftlich organisierten Anbieter müssen einen ausgewiesenen fachlichen Hintergrund, möglichst mit Erfahrungen in der Suchtberatung von Straffälligen mitbringen. Evaluation ist erwünscht. Aufgrund der vielfältigen Problembelastungen der Klientel und der besonderen Beratungssituation in Haft werden bevorzugt: Diplom-Sozialarbeiter/Diplom-Sozialpädagogen/. Sozialarbeiter (BA)/Sozialpädagogen (BA). — mit entsprechender Zusatzausbildung für die Suchtberatung, möglichst DRV anerkannt, oder, — sich in vorangeschrittener Zusatzausbildung für die Suchtberatung befindlich, — oder mit 5 jähriger Praxiserfahrung in der Suchtberatung. Die Anwesenheit der Beraterinnen und Berater wird durch Teilnahme an der Zeiterfassung der jeweiligen Anstalt dokumentiert. Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird. Die Maßnahmen sollen in deutscher Sprache durchgeführt werden. Die Vergabe erfolgt in Fachleistungsstunden (60 Minuten) in den verschiedenen Losen/Teillosen. Die Suchtberatung wird an folgenden Standorten mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgewiesen: Los 1 JVA Lübeck. Suchtberatung für männliche Untersuchungsgefangene und Strafgefangene im Erstvollzug, Regelvollzug, Freiheitsstrafe und Sicherungsverwahrung, Sozialtherapie und weibliche Untersuchungsgefangene und Strafgefangene. Los 1.1. ca. 100 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen. Los 1.2. ca. 100 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen. Los 2 Neumünster. Suchtberatung für Gefangene in Untersuchungshaft und Strafhaft im Erstvollzug und junge Strafgefangene. Los 2.1. ca. 135 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen. Los 2.2. ca. 135 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen. Los 2.3. JVA Itzehoe. Suchtberatung für Gefangene in Untersuchungshaft ca. 18 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler und illegaler Drogen. Los 3 JVA Kiel. Suchtberatung für Gefangene im Regelvollzug ca. 55 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen und ca. 80 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen. Los 4 Jugendanstalt Schleswig. Suchtberatung für junge Gefangene in Untersuchungshaft, Strafhaft und Sozialtherapie. Los 4.1. ca 25 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen. Los 4.2. ca 25 Fachleistungsstunden für illegale Drogen. Los 4.2. JVA Flensburg. Suchtberatung für Gefangene in Untersuchungshaft und Strafhaft ca. 30 Fachleistungsstunden monatlich für Suchtberatung legaler und illegaler Drogen. Die tatsächliche Anzahl der zu vergebenden Fachleistungsstunden je Los wird auf der Basis des wirtschaftlichsten Angebots und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bestimmt werden. Bei den zur Kalkulation angegebenen Fachleistungsstunden handelt es sich um Richtwerte. Es besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der angegebenen Fachleistungsstunden je Los/Teillos. Die Ausschreibung richtet sich an: — Träger freier Wohlfahrtsverbände, — privatwirtschaftlich organisierte Anbieter.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2011-05-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens
Menge oder Umfang: Siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
E-Mail: denise.denker@gmsh.de📧
Telefon: +49 431599-1479📞
Fax: +49 4315991465 📠
1. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine öffentliche Aufforderung zur Bewerbung um Teilnahme am Verfahren,
2. Das Verfahren gliedert sich in zwei Verfahrensschritte:
Im 1. Verfahrensschritt sind die unter III.2.1)-III.2.30 geforderten Nachweise/Erklärungen u. dgl. dem Teilnahmeantrag in der numerischen Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt, unter Angabe der angegebenen Nummerierung beizufügen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Der verschlossene Umschlag ist von außen im linken unteren Feld mit der Bezeichnung "Teilnahmeantrag für Vergabe-Nr. 4121.3-2011-01" zu versehen.
Der Teilnehmerantrag ist in Papierform einzureichen.
Ausschließlich elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Für fehlende oder nicht vollständig eingereichte Erklärungen/Nachweise/Angaben behält sich die Vergabestelle eine Nachforderung vor (dies gilt nicht für die unter Nr. 8, 9 und 11 geforderten Erklärungen/Nachweise/Angaben).
Weitergehende Unterlagen/Informationen als diese, welche in dieser Bekanntmachung enthalten sind werden im ersten Verfahrensschritt (Teilnahmewettbewerb) nicht versendet.
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe auserwählten Bewerber erfolgt nach einem Punktesystem.
Diese Auswahlmatrix wird mit der Bekanntmachung unter "http://gmsh.de/content/ausschreibungen/dienstleistungen.php" veröffentlicht.
Fragen zum 1. Verfahrensschritt:
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 10.6.2011 zu richten an: Frau Denise Denker, E-Mail: denise.denker@gmsh.de oder Fax: +49 431599-1465.
Fragen- und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://gmsh.de/ content/ausschreibungen/dienstleistungen.php eingestellt.
Informationen zum 2. Verfahrensschritt:
Nach Wertung der eingegangenen Teilnahmeanträge werden vorraussichtlich am 6.7.2011 maximal 3 zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Alle Fragen im Rahmen der Angebots-/Konzepterstellung (2. Verfahrensschritt) sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 15.7.2011 zu richten an: Frau Denise Denker, E-Mail: denise.denker@gmsh.de oder Fax: +49 431599-1465.
Die Bewertungsmatrix für die Zuschlagskriterien/Bewertung der Angebote/Konzepte wird erst mit den Vergabeunterlagen versendet,
3. Die Verhandlungsgespräche/Präsentationen sollen voraussichtlich in der 36. KW stattfinden. Es wird erwartet, dass der/die für das jeweilige Los/Teillos geplante Berater/in aktiv an den Verhandlungsgesprächen teilnimmt. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsmatrix "Präsentation" wieder,
4. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren gem. der VOL.
1. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine öffentliche Aufforderung zur Bewerbung um Teilnahme am Verfahren,
2. Das Verfahren gliedert sich in zwei Verfahrensschritte:
Im 1. Verfahrensschritt sind die unter III.2.1)-III.2.30 geforderten Nachweise/Erklärungen u. dgl. dem Teilnahmeantrag in der numerischen Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt, unter Angabe der angegebenen Nummerierung beizufügen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Der verschlossene Umschlag ist von außen im linken unteren Feld mit der Bezeichnung "Teilnahmeantrag für Vergabe-Nr. 4121.3-2011-01" zu versehen.
Der Teilnehmerantrag ist in Papierform einzureichen.
Ausschließlich elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Für fehlende oder nicht vollständig eingereichte Erklärungen/Nachweise/Angaben behält sich die Vergabestelle eine Nachforderung vor (dies gilt nicht für die unter Nr. 8, 9 und 11 geforderten Erklärungen/Nachweise/Angaben).
Weitergehende Unterlagen/Informationen als diese, welche in dieser Bekanntmachung enthalten sind werden im ersten Verfahrensschritt (Teilnahmewettbewerb) nicht versendet.
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe auserwählten Bewerber erfolgt nach einem Punktesystem.
Diese Auswahlmatrix wird mit der Bekanntmachung unter "http://gmsh.de/content/ausschreibungen/dienstleistungen.php" veröffentlicht.
Fragen zum 1. Verfahrensschritt:
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 10.6.2011 zu richten an: Frau Denise Denker, E-Mail: denise.denker@gmsh.de oder Fax: +49 431599-1465.
Fragen- und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://gmsh.de/ content/ausschreibungen/dienstleistungen.php eingestellt.
Informationen zum 2. Verfahrensschritt:
Nach Wertung der eingegangenen Teilnahmeanträge werden vorraussichtlich am 6.7.2011 maximal 3 zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Alle Fragen im Rahmen der Angebots-/Konzepterstellung (2. Verfahrensschritt) sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 15.7.2011 zu richten an: Frau Denise Denker, E-Mail: denise.denker@gmsh.de oder Fax: +49 431599-1465.
Die Bewertungsmatrix für die Zuschlagskriterien/Bewertung der Angebote/Konzepte wird erst mit den Vergabeunterlagen versendet,
3. Die Verhandlungsgespräche/Präsentationen sollen voraussichtlich in der 36. KW stattfinden. Es wird erwartet, dass der/die für das jeweilige Los/Teillos geplante Berater/in aktiv an den Verhandlungsgesprächen teilnimmt. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsmatrix "Präsentation" wieder,
4. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren gem. der VOL.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergeben werden soll die Suchtberatung von Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten Lübeck, Neumünster, Kiel, Flensburg und Itzehoe und in der Jugendanstalt Schleswig zum 1.1.2012 für das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein (MJGI).
Vergeben werden soll die Suchtberatung von Gefangenen in den Justizvollzugsanstalten Lübeck, Neumünster, Kiel, Flensburg und Itzehoe und in der Jugendanstalt Schleswig zum 1.1.2012 für das Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein (MJGI).
Der Auftrag der Suchtberatung ist eingebunden in das Gesamtziel des Vollzuges, den Gefangenen zu befähigen, künftig ein Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten zu führen (§ 2 Strafvollzugsgesetz (StVollzG), § 2 Jugendstrafvollzugsgesetz (JugStVollzG)). Es ist das gemeinsame Ziel des Justizvollzuges und der Suchtberatung, Suchtmittelfreiheit für die Gefangenen durch intensive Zusammenarbeit und problemorientierte Angebote zu erreichen.
Der Auftrag der Suchtberatung ist eingebunden in das Gesamtziel des Vollzuges, den Gefangenen zu befähigen, künftig ein Leben in sozialer Verantwortung ohne Straftaten zu führen (§ 2 Strafvollzugsgesetz (StVollzG), § 2 Jugendstrafvollzugsgesetz (JugStVollzG)). Es ist das gemeinsame Ziel des Justizvollzuges und der Suchtberatung, Suchtmittelfreiheit für die Gefangenen durch intensive Zusammenarbeit und problemorientierte Angebote zu erreichen.
Die Suchtberatung bietet süchtigen und suchtgefährdeten Gefangenen Beratung, Betreuung und Therapievermittlung an. Das Angebot richtet sich je nach Vollstreckungszuständigkeit der Vollzugsanstalt an junge und erwachsene Untersuchungs- und Strafgefangene und an weibliche Gefangene, die als Suchtgefährdete und Abhängige von legalen und/oder illegalen Suchtmitteln gelten. Die Beratungs- und Betreuungsleistungen werden in Einzel - und Gruppengesprächen erbracht.
Die Suchtberatung bietet süchtigen und suchtgefährdeten Gefangenen Beratung, Betreuung und Therapievermittlung an. Das Angebot richtet sich je nach Vollstreckungszuständigkeit der Vollzugsanstalt an junge und erwachsene Untersuchungs- und Strafgefangene und an weibliche Gefangene, die als Suchtgefährdete und Abhängige von legalen und/oder illegalen Suchtmitteln gelten. Die Beratungs- und Betreuungsleistungen werden in Einzel - und Gruppengesprächen erbracht.
Externe Suchtberatung ist einerseits integriert in Strukturen, Regeln und Kooperationssysteme des Justizvollzuges und andererseits in das Suchthilfesystem.
Eine Kooperation in Form von gemeinsam festgelegten Verfahrensregeln und verbindlichen Abläufen in der jeweiligen Anstalt wird erwartet.
Die Leistungen der Suchtberatung werden als Fachleistungsstunden intramural erbracht in folgenden Tätigkeitsbereichen:
1. Motivation:
Inhaltlich umfasst dies das Fördern der Bereitschaft zur Veränderung und die Vereinbarung persönlich verbindlicher Ziele und Wege zur Veränderung. Die Arbeit an der Motivation mit den Suchtabhängigen ist von erheblicher Bedeutung und hat direkte Konsequenzen für die Hilfemaßnahmen.
Inhaltlich umfasst dies das Fördern der Bereitschaft zur Veränderung und die Vereinbarung persönlich verbindlicher Ziele und Wege zur Veränderung. Die Arbeit an der Motivation mit den Suchtabhängigen ist von erheblicher Bedeutung und hat direkte Konsequenzen für die Hilfemaßnahmen.
2. Psychoedukative Gruppenarbeit:
Für einen Teil der Gefangenen ist der Kontakt zur Suchtberatung trotz bestehender Suchtproblematik oder Suchterkrankung die erste Berührung mit dem Suchthilfesystem überhaupt. Für diese Klientel wird psychoedukative Gruppenarbeit angeboten.
Diese ist in einzelne inhaltlich abgeschlossene Module aufgeteilt wie z.B. Suchtdreieck, Rechtskunde, Stoffkunde, Suchtentstehung und persönliche Schutzfaktoren. Es werden Informationen gegeben und gemeinsam in der Gruppe diskutiert und bearbeitet.
3. Vermittlungsorientierte Suchtberatung:
Hierzu gehören Feststellen der Eignung, der Indikation für eine Vermittlung und Stärkung der Motivation für ein suchtmittelfreies Leben. Die Diagnosestellung im Suchtbereich wird nach ICD-10 vorgenommen und richtet sich auch nach den Kriterien der Rentenversicherungsträger und Krankenkassen für die Entscheidung zwischen ambulanter und stationärer Rehabilitation. Der Abstimmungsprozess von Entlassungszeitpunkt und Aufnahmezeitpunkt in die Therapie bedarf der intensiven und engen Kooperation mit den Vollzugsabteilungsleitungen der Anstalt, den justiziellen Entscheidungsträgern sowie den aufnehmenden Suchthilfeeinrichtungen.
Hierzu gehören Feststellen der Eignung, der Indikation für eine Vermittlung und Stärkung der Motivation für ein suchtmittelfreies Leben. Die Diagnosestellung im Suchtbereich wird nach ICD-10 vorgenommen und richtet sich auch nach den Kriterien der Rentenversicherungsträger und Krankenkassen für die Entscheidung zwischen ambulanter und stationärer Rehabilitation. Der Abstimmungsprozess von Entlassungszeitpunkt und Aufnahmezeitpunkt in die Therapie bedarf der intensiven und engen Kooperation mit den Vollzugsabteilungsleitungen der Anstalt, den justiziellen Entscheidungsträgern sowie den aufnehmenden Suchthilfeeinrichtungen.
4. Therapie-Vorbereitungs-Gruppe:
Die Gruppenarbeit hat das Ziel, die Teilnehmer auf eine stationäre oder ambulante Behandlung nach der Entlassung vorzubereiten. Im Vordergrund steht dabei weniger die eigentliche Aufarbeitung der Suchtproblematik, sondern vorrangig der Erwerb von Grundfertigkeiten, die als Voraussetzung für eine Therapieteilnahme gelten z.B.:
Die Gruppenarbeit hat das Ziel, die Teilnehmer auf eine stationäre oder ambulante Behandlung nach der Entlassung vorzubereiten. Im Vordergrund steht dabei weniger die eigentliche Aufarbeitung der Suchtproblematik, sondern vorrangig der Erwerb von Grundfertigkeiten, die als Voraussetzung für eine Therapieteilnahme gelten z.B.:
— Grundlagen der Kommunikation,
— Fähigkeit zur Selbstexploration und Verbalisierung von Gefühlen,
— Kenntnis von Behandlungskonzepten,
— Gruppenfähigkeit und Einhalten von Regeln.
5. Substitutionsgestützte Betreuungsmaßnahmen:
Diese Beratung betrifft diejenigen Gefangenen, die als Opiatabhängige nach ICD.
F 11.2 und ICD F 11.21 durch eine Substitution in der Haft vom Gebrauch illegaler Drogen ferngehalten werden sollen und erst unter der kontrollierten Medikation zu einer Behandlung ihrer Erkrankung motiviert werden können. Gemäß BtMVV § 5 Abs.2 Ziffer 2 und der novellierten Richtlinienfassung der Bundesärztekammer vom 19.2.2010 obliegt die Entscheidung der Vergabe den Anstaltsärztinnen und Anstaltsärzten und soll von psychosozialen Betreuungsmaßnahmen begleitet sein. Anders als in der Suchtberatung außerhalb der Haft wird die psychosoziale Betreuung in Koordination mit den Vollzugsabteilungsleitungen wahrgenommen.
F 11.2 und ICD F 11.21 durch eine Substitution in der Haft vom Gebrauch illegaler Drogen ferngehalten werden sollen und erst unter der kontrollierten Medikation zu einer Behandlung ihrer Erkrankung motiviert werden können. Gemäß BtMVV § 5 Abs.2 Ziffer 2 und der novellierten Richtlinienfassung der Bundesärztekammer vom 19.2.2010 obliegt die Entscheidung der Vergabe den Anstaltsärztinnen und Anstaltsärzten und soll von psychosozialen Betreuungsmaßnahmen begleitet sein. Anders als in der Suchtberatung außerhalb der Haft wird die psychosoziale Betreuung in Koordination mit den Vollzugsabteilungsleitungen wahrgenommen.
Die Träger und/oder privatwirtschaftlich organisierten Anbieter müssen einen ausgewiesenen fachlichen Hintergrund, möglichst mit Erfahrungen in der Suchtberatung von Straffälligen mitbringen. Evaluation ist erwünscht.
Aufgrund der vielfältigen Problembelastungen der Klientel und der besonderen Beratungssituation in Haft werden bevorzugt:
Diplom-Sozialarbeiter/Diplom-Sozialpädagogen/.
Sozialarbeiter (BA)/Sozialpädagogen (BA).
— mit entsprechender Zusatzausbildung für die Suchtberatung, möglichst DRV anerkannt, oder,
— sich in vorangeschrittener Zusatzausbildung für die Suchtberatung befindlich,
— oder mit 5 jähriger Praxiserfahrung in der Suchtberatung.
Die Anwesenheit der Beraterinnen und Berater wird durch Teilnahme an der Zeiterfassung der jeweiligen Anstalt dokumentiert. Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Die Anwesenheit der Beraterinnen und Berater wird durch Teilnahme an der Zeiterfassung der jeweiligen Anstalt dokumentiert. Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Die Maßnahmen sollen in deutscher Sprache durchgeführt werden.
Die Vergabe erfolgt in Fachleistungsstunden (60 Minuten) in den verschiedenen Losen/Teillosen.
Die Suchtberatung wird an folgenden Standorten mit unterschiedlichen Schwerpunkten ausgewiesen:
Los 1 JVA Lübeck.
Suchtberatung für männliche Untersuchungsgefangene und Strafgefangene im Erstvollzug, Regelvollzug, Freiheitsstrafe und Sicherungsverwahrung, Sozialtherapie und weibliche Untersuchungsgefangene und Strafgefangene.
Los 1.1. ca. 100 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen.
Los 1.2. ca. 100 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen.
Los 2 Neumünster.
Suchtberatung für Gefangene in Untersuchungshaft und Strafhaft im Erstvollzug und junge Strafgefangene.
Los 2.1. ca. 135 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen.
Los 2.2. ca. 135 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen.
Los 2.3. JVA Itzehoe.
Suchtberatung für Gefangene in Untersuchungshaft ca. 18 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler und illegaler Drogen.
Los 3 JVA Kiel.
Suchtberatung für Gefangene im Regelvollzug ca. 55 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen und ca. 80 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen.
Los 4 Jugendanstalt Schleswig.
Suchtberatung für junge Gefangene in Untersuchungshaft, Strafhaft und Sozialtherapie.
Los 4.1. ca 25 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen.
Los 4.2. ca 25 Fachleistungsstunden für illegale Drogen.
Los 4.2. JVA Flensburg.
Suchtberatung für Gefangene in Untersuchungshaft und Strafhaft ca. 30 Fachleistungsstunden monatlich für Suchtberatung legaler und illegaler Drogen.
Die tatsächliche Anzahl der zu vergebenden Fachleistungsstunden je Los wird auf der Basis des wirtschaftlichsten Angebots und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bestimmt werden. Bei den zur Kalkulation angegebenen Fachleistungsstunden handelt es sich um Richtwerte.
Die tatsächliche Anzahl der zu vergebenden Fachleistungsstunden je Los wird auf der Basis des wirtschaftlichsten Angebots und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel bestimmt werden. Bei den zur Kalkulation angegebenen Fachleistungsstunden handelt es sich um Richtwerte.
Es besteht kein Anspruch auf die Beauftragung der angegebenen Fachleistungsstunden je Los/Teillos.
Die Ausschreibung richtet sich an:
— Träger freier Wohlfahrtsverbände,
— privatwirtschaftlich organisierte Anbieter.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Los 1.1 JVA Lübeck.
Kurze Beschreibung:
Suchtberatung von männlichen und weiblichen Untersuchungsgefangenen und Strafgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Lübeck.
Menge oder Umfang: Los 1.1 ca. 100 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen.
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Beginn: 1.1.2012.Ende: 31.12.2013.Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Beginn: 1.1.2012.Ende: 31.12.2013.Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Beginn: 1.1.2012.
Ende: 31.12.2013.
Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Los 1.2 JVA Lübeck.
Menge oder Umfang: Los 1.2 ca. 100 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Los 2.1 Neumünster.
Kurze Beschreibung:
Suchtberatung von Untersuchungsgefangenen und Strafgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Neumünster.
Menge oder Umfang: Los 2.1 ca. 135 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen.
Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Los 2.2 Neumünster.
Menge oder Umfang: Los 2.2 ca. 135 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen.
Losnummer: 5
Bezeichnung des Loses: Los 2.3 JVA Itzehoe.
Kurze Beschreibung: Suchtberatung von Untersuchungsgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Itzehoe.
Menge oder Umfang: Los 2.3 ca. 18 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler und illegaler Drogen.
Losnummer: 6
Bezeichnung des Loses: Los 3 JVA Kiel.
Kurze Beschreibung:
Suchtberatung von Untersuchungsgefangenen und Strafgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Kiel.
Menge oder Umfang: Los 3 ca. 55 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen und ca. 80 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung illegaler Drogen.
Losnummer: 7
Bezeichnung des Loses: Los 4.1 Jugendanstalt Schleswig.
Kurze Beschreibung:
Suchtberatung von jungen Untersuchungsgefangenen und jungen Strafgefangenen in der Jugendanstalt Schleswig.
Menge oder Umfang: Los 4.1 ca. 25 Fachleistungsstunden für die Suchtberatung legaler Drogen.
Losnummer: 8
Bezeichnung des Loses: Los 4.2 Jugendanstalt Schleswig.
Menge oder Umfang: Los 4.2 ca. 25 Fachleistungsstunden für illegale Drogen.
Losnummer: 9
Bezeichnung des Loses: Los 4.3 JVA Flensburg.
Kurze Beschreibung:
Suchtberatung von Untersuchungsgefangenen und Strafgefangenen in der Justizvollzugsanstalt Flensburg.
Menge oder Umfang: Los 4.3 ca. 30 Fachleistungsstunden monatlich für Suchtberatung legaler und illegaler Drogen.
Beschreibung der Optionen:
Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Es ist beabsichtigt, eine längerfristige Bindung über 2 Jahre einzugehen, um eine inhaltliche Kontinuität zu ermöglichen. Der Vertrag verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 3 Monate vor Vertragsende von einer der Parteien schriftlich gekündigt wird.
Referenznummer: 4121.3-2011-01
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schleswig-Holstein.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Aussagekräftige Darstellung des sich bewerbenden Unternehmens inkl. eines Leistungsportfolios (max. 4 DIN-A-4-Seiten),
2. Kennblatt des Unternehmens mit Angabe des Firmennamens, der Rechtsform, der Anschrift, der Telefon- und Telefaxnummer, E-Mail, der Umsatzsteueridentifikationsnummer und der Bankverbindung,
3. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 6 Abs. 5 a-e VOL/A und § 6 EG Abs. 4 a-g VOL/A vorliegen,
4. Eigenerklärung, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit entgegenstehender unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen,
4. Eigenerklärung, dass Sie die Ausschreibungsbedingungen anerkennen und keine Kartellabreden, Preisbindungen oder ähnliche Abreden getroffen haben und die Wirksamkeit entgegenstehender unternehmenseigener Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließen,
5. Eigenerklärung, ob und in welchem Umfang - im Falle eines Auftrages - der Auftragnehmer Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
6. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Jahre (2008-2010).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
7. Eigenerklärung über eine Qualitätssicherung durch den Bieter durch Begleitforschung oder Bereitstellung von Daten für eine Begleitforschung,
8. Eigenerklärung, dass die Sicherstellung einer deliktspezifischen und fallbezogenen Supervision gewährleistet werden kann.(Ausschlusskriterium),
9. Eigenerklärung, dass ausreichende Angebote zur Fort - und Weiterbildung sichergestellt werden.(Ausschlusskriterium),
10. Eigenerklärung, dass die Bereitstellung der Fachleistungsstunden in vollem Umfang innerhalb der Anstalt durch Anwesenheit der Berater mit einem Prozentsatz von 20 % für Vorbereitung, Aktenstudium und Dokumentation pp. und 80 % in direktem Kontakt mit dem Klienten sichergestellt wird,
10. Eigenerklärung, dass die Bereitstellung der Fachleistungsstunden in vollem Umfang innerhalb der Anstalt durch Anwesenheit der Berater mit einem Prozentsatz von 20 % für Vorbereitung, Aktenstudium und Dokumentation pp. und 80 % in direktem Kontakt mit dem Klienten sichergestellt wird,
11. Eigenerklärung, dass die Fachaufsicht im Auftragsfall vom Auftragnehmer übernommen wird.(Ausschlusskriterium),
12. Eigenerklärung, dass die Qualitätssicherung, wie sie die jeweiligen Anstalten erwarten sichergestellt wird,
13. Eigenerklärung zum Nachweis der deliktspezifischen und fallbezogenen Supervison in Form der:
a) Bennung des Supervisors/Supervisorin und;
b) Nennung des Verbandes, dem der Supervisors/Supervisorin angehört.
14. Eigenerklärung über mindestens 3 und maximal 8 Referenzen der im wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2008-2010) erbrachten vergleichbaren Leistungen auf dem Gebiet der Suchtberatung für öffentliche Auftraggeber, unter Angabe von Leistungsumfang, Dauer des Vertrages, Öffentlicher Auftraggeber sowie der Auftragssumme mit Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
14. Eigenerklärung über mindestens 3 und maximal 8 Referenzen der im wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2008-2010) erbrachten vergleichbaren Leistungen auf dem Gebiet der Suchtberatung für öffentliche Auftraggeber, unter Angabe von Leistungsumfang, Dauer des Vertrages, Öffentlicher Auftraggeber sowie der Auftragssumme mit Ansprechpartner, Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
15. Aussagekräftiger Nachweis, dass der Anbieter folgende Tätigkeiten in der Suchtberatung erbracht hat:
— anerkannte Präventionsmaßnahmen,
— Psychoedukative Gruppe,
— Therapievorbereitungsgruppe,
— PSB für Substituierte,
— anerkannte Motivationstechniken,
— Kostenklärung und Vermittlung in.
Therapiemaßnahmen.
16. Nachweis über eine professionell fundierte Qualifizierung der einzusetzenden Mitarbeiter durch:
— Studium der Sozialpädagogik mit Abschluss Diplom bzw. Bachelor,
— sozialwissenschaftlicher Studienabschluss,
— Zusatzausbildung zum Suchtberater mit DRV Anerkennung,
— Zusatzausbildung zum Suchtberater ohne DRV Anerkennung,
— im fortgeschrittenen Stadium einer Zusatzausbildung befindlich,
— nachgewiesene Tätigkeit in der Suchtberatung über 5 Jahre.
17. Aussagekräftige Eigenerklärung über eine Mitgliedschaft in einer Vernetzung
Bei Fehlen der unter o.a. Ziffer 8, 9 und 11 geforderten Nachweise in Bezug zu den jeweiligen Losen erfolgt ein zwingender Ausschluss, da diese Nachweise Mindestanforderungen für die Bearbeitung der jeweiligen Lose darstellt.
Die o.g. Nachweise und Erklärungen Nr. 1 bis 17 sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft vorzulegen.
Die Anforderung der Eignungsnachweise für Nachunternehmer behält sich der Auftraggeber vor Zuschlagserteilung vor.
Die o.a. Nachweise/Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag in der o.g. Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der o.a. Nummerierung beizufügen (bitte keine Klarsichtfolien bzw. Spiral- oder sonstige Heftungen, Trennblätter usw. verwenden).
Die o.a. Nachweise/Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag in der o.g. Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt unter Verwendung der o.a. Nummerierung beizufügen (bitte keine Klarsichtfolien bzw. Spiral- oder sonstige Heftungen, Trennblätter usw. verwenden).
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-07-06 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Qualität des Konzeptes (30)
3. Qualitätssicherung (10)
4. Präsentation (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben ✅ Kontakt
Kontaktperson: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Frau Denise Denker
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-01-01 📅
Datum des Endes: 2013-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 4121.3-2011-01
Zusätzliche Informationen
1. Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um eine öffentliche Aufforderung zur Bewerbung um Teilnahme am Verfahren,
2. Das Verfahren gliedert sich in zwei Verfahrensschritte:
Im 1. Verfahrensschritt sind die unter III.2.1)-III.2.30 geforderten Nachweise/Erklärungen u. dgl. dem Teilnahmeantrag in der numerischen Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt, unter Angabe der angegebenen Nummerierung beizufügen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Der verschlossene Umschlag ist von außen im linken unteren Feld mit der Bezeichnung "Teilnahmeantrag für Vergabe-Nr. 4121.3-2011-01" zu versehen.
Im 1. Verfahrensschritt sind die unter III.2.1)-III.2.30 geforderten Nachweise/Erklärungen u. dgl. dem Teilnahmeantrag in der numerischen Reihenfolge auf einem jeweils gesonderten Blatt, unter Angabe der angegebenen Nummerierung beizufügen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen. Der verschlossene Umschlag ist von außen im linken unteren Feld mit der Bezeichnung "Teilnahmeantrag für Vergabe-Nr. 4121.3-2011-01" zu versehen.
Der Teilnehmerantrag ist in Papierform einzureichen.
Ausschließlich elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
Für fehlende oder nicht vollständig eingereichte Erklärungen/Nachweise/Angaben behält sich die Vergabestelle eine Nachforderung vor (dies gilt nicht für die unter Nr. 8, 9 und 11 geforderten Erklärungen/Nachweise/Angaben).
Weitergehende Unterlagen/Informationen als diese, welche in dieser Bekanntmachung enthalten sind werden im ersten Verfahrensschritt (Teilnahmewettbewerb) nicht versendet.
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe auserwählten Bewerber erfolgt nach einem Punktesystem.
Diese Auswahlmatrix wird mit der Bekanntmachung unter "http://gmsh.de/content/ausschreibungen/dienstleistungen.php" veröffentlicht.
Fragen zum 1. Verfahrensschritt:
Alle Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 10.6.2011 zu richten an: Frau Denise Denker, E-Mail: denise.denker@gmsh.de oder Fax: +49 431599-1465.
Fragen- und Antworten zum Teilnahmewettbewerb werden auf der Internetseite der GMSH unter http://gmsh.de/ content/ausschreibungen/dienstleistungen.php eingestellt.
Informationen zum 2. Verfahrensschritt:
Nach Wertung der eingegangenen Teilnahmeanträge werden vorraussichtlich am 6.7.2011 maximal 3 zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Alle Fragen im Rahmen der Angebots-/Konzepterstellung (2. Verfahrensschritt) sind ausschließlich in schriftlicher Form bis spätestens zum 15.7.2011 zu richten an: Frau Denise Denker, E-Mail: denise.denker@gmsh.de oder Fax: +49 431599-1465.
Die Bewertungsmatrix für die Zuschlagskriterien/Bewertung der Angebote/Konzepte wird erst mit den Vergabeunterlagen versendet,
3. Die Verhandlungsgespräche/Präsentationen sollen voraussichtlich in der 36. KW stattfinden. Es wird erwartet, dass der/die für das jeweilige Los/Teillos geplante Berater/in aktiv an den Verhandlungsgesprächen teilnimmt. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsmatrix "Präsentation" wieder,
3. Die Verhandlungsgespräche/Präsentationen sollen voraussichtlich in der 36. KW stattfinden. Es wird erwartet, dass der/die für das jeweilige Los/Teillos geplante Berater/in aktiv an den Verhandlungsgesprächen teilnimmt. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsmatrix "Präsentation" wieder,
4. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren gem. der VOL.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 92
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431 / 988-4640📞
Fax: +49 431 / 988-4702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rechtsbehelfsbelehrung:
Es handelt sich um eine Dienstleistung/Lieferung gemäß § 3 EG Abs. 3 VOL/A.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert. Voraussetzung für ein Nachprüfungsverfahren ist, dass der Verstoß gegenüber der Vergabestelle gerügt wird. Ein Bieter kann seine Nichtberücksichtigung im Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer überprüfen lassen. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB), (...),
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Nach Ablauf dieser Frist ist gegen diese Entscheidung kein Rechtsmittel mehr möglich.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Frau Denise Denker
Postanschrift: Gartenstraße 6
Postleitzahl: 24103
E-Mail: denise.denker@gmsh.de📧
Telefon: +49 431599-1479📞
Internetadresse: http://www.gmsh.de🌏
Fax: +49 431599-1465 📠
Quelle: OJS 2011/S 095-156283 (2011-05-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-11-10) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Intergation des Landes Schleswig-Holstein vertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
Kontakt
E-Mail: jan.joachim@gmsh.de📧
Telefon: +49 431599-1524📞
Fax: +49 431599-1465 📠
Referenz Daten
Absendedatum: 2011-11-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 219-356010
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 95-156283
ABl. S-Ausgabe: 219
Zusätzliche Informationen
Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren gem. der VOL.
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-10-12 📅
Name: Diakonische Suchthilfe Lübeck
Postanschrift: Fischergrube 38/3
Postort: Lübeck
Postleitzahl: 23552
Land: Deutschland 🇩🇪
2️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-10-10 📅
Name: AWO Schleswig-Holstein gGmbH
Postanschrift: Sibeliusweg 4
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24109
3️⃣
4️⃣
Name: Brücke Rendsburg-Eckernförde e. V.
Postanschrift: Am Friedrichsbrunnen 2
Postort: Büdelsdorf
Postleitzahl: 24782
5️⃣
Name: Therapiehilfe e. V
Postanschrift: Convenstraße 14
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 22089
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium für Justiz, Gleichstellung und Integration des Landes Schleswig-Holstein
Postanschrift: Knooper Weg 45
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Jan Joachim
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Telefon: +49 431988-4640📞
Fax: +49 431988-4702 📠 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR, Herr Jan Joachim
Telefon: +49 431599-1524📞
Internetadresse: www.gmsh.de🌏
Quelle: OJS 2011/S 219-356010 (2011-11-10)