Technische Beratungsleistungen (Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers BMBF bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner) nach VOF für das ÖPP-Pilotprojekt „Neubau des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“ in Berlin-Mitte am Standort Kapelle-Ufer

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin

Erbringung von Technischen Beratungsleistungen nach VOF für das ÖPP-Pilotprojekt „Neubau des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“ in Berlin-Mitte am Standort Kapelle-Ufer insbesondere mit folgenden wesentlichen Leistungsbereichen, die nach den Bestimmungen des zu schließenden Vertrages stufenweise beauftragt werden:
— Die Planungs- und Bauphase der ÖPP-Maßnahme ist im Hinblick auf die auftraggeber- und nutzerseitigen Belange für folgende Phasen zu überwachen:
— Phase 1:Begleitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung,
— Phase 2 Begleitung der Ausführungsplanung einschließlich Bemusterung,
— Phase 3 Begleitung der Bauausführung,
— Phase 4 Übergabe und Inbetriebnahme.
Das BMBF beabsichtigt die Errichtung seines neuen Berliner Dienstsitzes. Hierfür stellt die BImA dem BMBF einen Neubau zur Verfügung, der durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei wird die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells für einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren nach Abschluss des laufenden Vergabeverfahrens auf einen privaten Partner übertragen. Zielstellung ist dabei die Erstellung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten und für die Nutzung adäquaten und repräsentativen Büro- und Verwaltungsgebäudes mit Ausrichtung auf die Erwartungshaltung und die speziellen Anforderungen des vorgesehenen Nutzers.
Im Rahmen des Bauvorhabens soll das Grundstück am Kapelle-Ufer seiner städtebaulichen Bedeutung und Lage sowie seiner zugewiesenen Hauptstadtfunktion entsprechend genutzt werden. Das europaweite Vergabeverfahren für die Auswahl des privaten ÖPP-Partners soll im August 2011 abgeschlossen werden. Die Vergabeunterlagen für das ÖPP-Verfahren beinhalten die Errichtung eines Gebäudes zur Unterbringung von 1 000 Mitarbeitern.
Gegenstand des Auftrages ist die technische Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers BMBF bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner.
Die unter Ziffer I.1. angegebene Vergabestelle ist Grundstückseigentümer und Maßnahmenträger für das Vorhaben. Sie ist im Verfahren Auftraggeber und Vertragspartner des jetzt gesuchten Technischen Beraters sowie des privaten ÖPP-Partners.
Folgende Institutionen sind am Projekt beteiligt:
— Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - BImA,
— Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF,
— Bundesministerium der Finanzen - BMF,
— Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - BMVBS,
— Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - BBR,
— ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland) - PD.
Sowie weitere externe Berater (z.B. juristisch).
Die Vergabestelle behält sich vor, die Ausschreibung aufzuheben, wenn eine Beauftragung des privaten Partners aus wirtschaftlichen Gründen oder mangels ÖPP-Eignung des Projektes nicht erfolgt. Entsprechendes gilt, wenn es zu einer Verzögerung bei der Beauftragung des privaten Partners von über 6 Monaten kommt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-04-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: verdingung.berlin@bundesimmobilien.de 📧
Fax: +49 3031811560 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-19 📅
Einreichungsfrist: 2011-05-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 79-130448
ABl. S-Ausgabe: 79
Zusätzliche Informationen
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail bzw. per Fax., an die in Ziffer I.1. genannte Stelle zu richten. Für den Teilnahmeantrag sind vorgegebene Formblätter (Bewerberbogen nebst Anlage) zwingend zu verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail oder per Fax an die im Ziffer I.1. genannte Stelle. Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziffer I.1. genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Die Sendung ist deutlich sichtbar mit dem Vermerk "Bewerbung ÖPP-Pilotprojekt Neubau des BMBF“ - nicht öffnen" zu kennzeichnen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erbringung von Technischen Beratungsleistungen nach VOF für das ÖPP-Pilotprojekt „Neubau des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)“ in Berlin-Mitte am Standort Kapelle-Ufer insbesondere mit folgenden wesentlichen Leistungsbereichen, die nach den Bestimmungen des zu schließenden Vertrages stufenweise beauftragt werden:
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— Die Planungs- und Bauphase der ÖPP-Maßnahme ist im Hinblick auf die auftraggeber- und nutzerseitigen Belange für folgende Phasen zu überwachen:
— Phase 1:Begleitung der Entwurfs- und Genehmigungsplanung,
— Phase 2 Begleitung der Ausführungsplanung einschließlich Bemusterung,
— Phase 3 Begleitung der Bauausführung,
— Phase 4 Übergabe und Inbetriebnahme.
Das BMBF beabsichtigt die Errichtung seines neuen Berliner Dienstsitzes. Hierfür stellt die BImA dem BMBF einen Neubau zur Verfügung, der durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei wird die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells für einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren nach Abschluss des laufenden Vergabeverfahrens auf einen privaten Partner übertragen. Zielstellung ist dabei die Erstellung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten und für die Nutzung adäquaten und repräsentativen Büro- und Verwaltungsgebäudes mit Ausrichtung auf die Erwartungshaltung und die speziellen Anforderungen des vorgesehenen Nutzers.
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Im Rahmen des Bauvorhabens soll das Grundstück am Kapelle-Ufer seiner städtebaulichen Bedeutung und Lage sowie seiner zugewiesenen Hauptstadtfunktion entsprechend genutzt werden. Das europaweite Vergabeverfahren für die Auswahl des privaten ÖPP-Partners soll im August 2011 abgeschlossen werden. Die Vergabeunterlagen für das ÖPP-Verfahren beinhalten die Errichtung eines Gebäudes zur Unterbringung von 1 000 Mitarbeitern.
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Gegenstand des Auftrages ist die technische Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers BMBF bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner.
Die unter Ziffer I.1. angegebene Vergabestelle ist Grundstückseigentümer und Maßnahmenträger für das Vorhaben. Sie ist im Verfahren Auftraggeber und Vertragspartner des jetzt gesuchten Technischen Beraters sowie des privaten ÖPP-Partners.
Folgende Institutionen sind am Projekt beteiligt:
— Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - BImA,
— Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF,
— Bundesministerium der Finanzen - BMF,
— Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - BMVBS,
— Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - BBR,
— ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland) - PD.
Sowie weitere externe Berater (z.B. juristisch).
Die Vergabestelle behält sich vor, die Ausschreibung aufzuheben, wenn eine Beauftragung des privaten Partners aus wirtschaftlichen Gründen oder mangels ÖPP-Eignung des Projektes nicht erfolgt. Entsprechendes gilt, wenn es zu einer Verzögerung bei der Beauftragung des privaten Partners von über 6 Monaten kommt.
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Beschreibung der Optionen:
1. Überwachung der Mängelbeseitigung nach Inbetriebnahme
2. Begleitung des Auslobers bei der Belegung des 2. Nutzungsabschnittes
Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Dauer: 39 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen (Anlage zu der bei der Vergabestelle abzufordernden Bewerberinformation).
Darin als Anlage 1 enthalten das Formblatt („Bewerbungsbogen“) für:
(2) Angabe ob und ggf. in welchem Umfang rechtliche und/oder wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§ 4 Abs. 2 VOF).
(3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 lit. a)-g) und Abs. 9 a)-d) VOF sowie Vorlage der Bescheinigung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern und Abgaben
Weitere Angaben des Bewerberbogens:
(4) Anzugeben sind zudem Name und berufliche Qualifikationen der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen (§ 4 Abs. 3 VOF).
Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.
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Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 genannten Erklärungen und Nachweise vollständig auch von diesen Nachunternehmern zu erbringen. Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Erklärung über das Bestehen oder rechtverbindliche Zusage zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung.
(2) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare technische Beratungsleistungen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen in den in III.1.5 genannten Leistungsbereichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vorgelegt werden sollen Referenzen vor allem.
(1) (a) zu Hochbau-Neubauprojekten als ÖPP (Projekte seit 2005), davon
— möglichst eine Referenz zu einem bereits im
Bau befindlichen ÖPP-Projekt aus dem Sektor Verwaltungsgebäude,
Betrieb befindlichen Projekt als ÖPP sowie.
(b) Referenzen im Übrigen zu bereits im Betrieb befindlichen Hochbau-Neubauprojekten im Wege einer konventionellen Realisierung (Projekte seit 2005), davon
— möglichst ein Projekt im Bereich Landes- bzw. Bundesministerium / -behörde oder einer vergleichbaren staatlichen Einrichtung des Mitgliedstaates,
— möglichst ein Projekt mit einer Investitionssumme > 50 000 000 EUR oder Arbeitsplatzanzahl > 350.
(2) Sonstige aus den Wissensbereichen Architektur, Städtebau, Facility Management / Gebäudebetrieb und/oder Nachhaltigkeit
(3) Angaben zur Unternehmensgröße und Struktur, Angaben zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten,
(4) Qualifikation der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (siehe Ziffer III.3 der Anlage 1 zur Bewerberinformation „Bewerberbogen“),
(5) Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität (z.B. ISO-Zertifizierung 9001, durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden, etc.),
(6) Beabsichtigter Umfang der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
(7) Verfügbarkeit des eingesetzten Personals.
Die vorstehenden Einzelheiten ergeben sich auch aus der Bewerberinformation nebst deren Anlage 1.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über das Vorliegen oder rechtverbindliche Zusage zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 3 000 000 EUR pro Jahr für Personenschäden sowie mindestens 3 000 000 EUR für Vermögens- und Sachschäden (alle jeweils mindestens zweifach maximiert) bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern (siehe Ziffern III. 2.2) und III. 2.3):
(1) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare technische Beratungsleistungen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen in den in III.1.5 genannten Leistungsbereichen [Gewichtung 10 %];
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(2) (a) Vor allem Referenzen zu Hochbau-Neubauprojekten als ÖPP (Projekte seit 2005), davon - möglichst eine Referenz zu einem bereits im Bau befindlichen ÖPP-Projekt aus dem Sektor Verwaltungsgebäude - möglichst eine Referenz zu einem bereits im Betrieb befindlichen Projekt als ÖPP sowie (b) Referenzen im Übrigen zu bereits im Betrieb befindlichen Hochbau-Neubauprojekten im Wege einer konventionellen Realisierung (Projekte seit 2005), davon - möglichst ein Projekt im Bereich Landes- bzw. Bundesministerium / -behörde oder einer vergleichbaren staatlichen Einrichtung des Mitgliedstaates - möglichst ein Projekt mit einer Investitionssumme > 50 000 000 EUR oder Arbeitsplatzanzahl > 350 Vorstehendes insgesamt jeweils mit Angabe der in der Anlage 1 zur Bewerberinformation (Ziffer. III. 1.a)) weiter erläuterten Informationen zum Projekt [Gewichtung 30 %];
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(3) Sonstige Referenzen aus den Wissensbereichen Architektur, Städtebau, Facility Management / Gebäudebetrieb und/oder Nachhaltigkeit [Gewichtung 10 %];
(4) Angaben zu Unternehmensgröße und Struktur, Angaben zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten [Gewichtung 10 %];
(5) Qualifikation der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (siehe Ziffer III.3 der Anlage 1 zur Bewerberinformation „Bewerberbogen“) [Gewichtung 20 %];
(6) Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität (z.B. ISO-Zertifizierung, durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden, etc.) [Gewichtung 10 %];
(7) Beabsichtigter Umfang der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen [Gewichtung 5 %];
(8) Verfügbarkeit des eingesetzten Personals [Gewichtung 5 %].
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-06-06 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Kontakt
Kontaktperson: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - Verdingungsstelle

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail bzw. per Fax., an die in Ziffer I.1. genannte Stelle zu richten. Für den Teilnahmeantrag sind vorgegebene Formblätter (Bewerberbogen nebst Anlage) zwingend zu verwenden. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail oder per Fax an die im Ziffer I.1. genannte Stelle.
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Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziffer I.1. genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Die Sendung ist deutlich sichtbar mit dem Vermerk "Bewerbung ÖPP-Pilotprojekt Neubau des BMBF“ - nicht öffnen" zu kennzeichnen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer.
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Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten.
Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
Der Antrag ist unzulässig, soweit.
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2011/S 079-130448 (2011-04-19)