TIP Technik- und Innovationspark vor München - Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur

Auftraggebergemeinschaft IVG Businesspark vor München II GmbH & Co. KG und EADS Real Estate Taufkirchen GmbH & Co. KG

TIP Technik- und Innovationspark vor München.
Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur.
1. Allgemeines
Das Erschließungsgebiet mit einer Fläche von insgesamt ca. 50 ha liegt ca. 12 km südlich von München östlich der BAB 8 auf den Gemarkungen der Gemeinden Taufkirchen und Ottobrunn. Am Standort wird seit den 1950er Jahren Forschung und Entwicklung für Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugbau, Militär- und Sicherheitstechnik betrieben, Anfänge gehen bis in die 1940er Jahre zurück.
Das ehemals geschlossene Areal soll entwickelt und vorhandene Baurechtspotenziale aktiviert werden. Die Baurechtsentwicklung wurde federführend durch IVG und EADS betrieben. Seit Mitte 2006 sind die Bebauungspläne rechtskräftig, die es als „Sondergebiet Technologie“ ausweisen. Im Zuge der Umsetzung der Bebauungspläne ist die vorhandene Verkehrserschließung durch IVG und EADS neu herzustellen bzw. zu ertüchtigen und die Verkehrsflächen an die Gemeinde zur öffentlichen Widmung zu übertragen. Die Verlegung bzw. der Neubau von öffentlichen Sparten soll mit den Spartenträgern durch die Erschließungsträger koordiniert werden. IVG und EADS treten im Bereich der Gemeinde Taufkirchen für die Maßnahme (Grundgerüst) hauptsächlich gemeinsam als Auftraggeber auf, in Teilen (Privatstraßen) jedoch auch jeweils einzeln. IVG ist für den Bereich der Gemeinde Ottobrunn alleiniger Auftraggeber.
Die Erschließungsarbeiten müssen bei laufendem Betrieb vorgenommen werden, was insbesondere in der Ablaufplanung berücksichtigt werden muss. Störungen des Betriebs sind zu minimieren, für die Ver- und Entsorgung sowie die Verkehrserschließung sind ggf. entsprechende Provisorien zu installieren.
2. Zeitlicher Ablauf
Für die Herstellung der Erschließungsanlagen ist ein Zeitraum von ca. 3 Jahren vorgesehen. Geplant ist die losweise Fertigstellung und Übergabe an die Gemeinde nach Straßen oder Straßenzügen; der zeitliche Ablauf ist möglichst Kosten optimierend zu gestalten. Einzelne Straßen werden aufgrund von Hochbaumaßnahmen oder Vermarktungsprioritäten ggf. vorzeitig herzustellen sein. Baubeginn ist für Anfang 2012 geplant.
3. Erschließung und Eigentümerstruktur
Die Flächen des Erschließungsgebiets befinden sich in den Händen von mehreren Eigentümern, bzw. sind bereits heute öffentliche Straßen. IVG und EADS als größte Eigentümer am Standort haben über städtebauliche Verträge nach § 124 BauGB die Verpflichtung zur Herstellung der öffentlichen Erschließung gegenüber den Gemeinden Taufkirchen und Ottobrunn übernommen. IVG und EADS treten im Bereich der Gemeinde Taufkirchen für die Maßnahme (Grundgerüst) hauptsächlich gemeinsam als Auftraggeber auf, in Teilen (Privatstraßen) jedoch auch jeweils einzeln. IVG ist für den Bereich der Gemeinde Ottobrunn alleiniger Auftraggeber. Somit ergeben sich innerhalb des Erschließungsgebiets verschiedene Verantwortlichkeiten und kostenmäßige Zuordnungen.
3.1 Taufkirchen, Grundgerüst
Das sog. Grundgerüst umfasst:
— den Ausbau der bereits öffentlichen Ludwig-Bölkow-Allee (Fahrbahn und Baumgraben / Gehweg östliche Seite),
— den Ausbau des Straßenzugs Robert-Koch-Straße (West) -- Kreuzung,
— Magistrale – Lilienthal-Straße (West) – Willy-Messerschmitt-Straße,
— den Ausbau der Lilienthal-Straße (Ost) ab Einmündung Willy-Messerschmitt-Straße ca. 80 m nach Osten.
Die Kosten werden zwischen IVG und EADS aufgeteilt.
3.2 Taufkirchen, „Privatstraßen“
— EADS schuldet die Herstellung und Übertragung der Hugo-Junkers-Straße nördlich des Sektors IX gegenüber der Gemeinde,
— IVG schuldet gegenüber der Gemeinde die Herstellung und Übertragung der „Casinostraße“ zwischen Baufeld 5.1 und 5.2.
3.3 Ottobrunn
Die auf Ottobrunner Gebiet geplanten Straßen und Ausgleichsflächen werden gegenüber der Gemeinde zu 100 % von IVG geschuldet. Die Haupterschließungsstraßen werden nach Herstellung an die Gemeinde übertragen. Der Haidgraben und die spätere Kreuzung an der Robert-Koch-Straße sind bereits öffentlich. Vier Stichstraßen bleiben in privater Hand und sind öffentlich zu widmen, zwei davon wurden bereits mit den zugehörigen Grundstücken veräußert. IVG hat jedoch weiterhin die Pflicht zur Herstellung; die Neueigentümer sind zur Duldung der Erschließungsarbeiten verpflichtet.
4. Sparten, technische Infrastruktur
Die vorhandene technische Infrastruktur soll innerhalb der geschlossenen Eigentümerareale weiter betrieben werden. Sie ist teilweise in begehbaren Versorgungskanälen gebündelt. Diese beherbergen die Hauptversorgungsleitungen für Telekommunikation, Stromversorgung, Trinkwasser- und Fernwärme, zusätzlich aber auch Sondermedien wie Kälte, Druckluft und Weichwasser. Untergeordnete Leitungen verlaufen oft relativ frei über die geplanten Baufelder sowie entlang der bestehenden Verkehrswege. An etlichen Stellen bestehen Leitungskreuzungen.
Bei Herstellung der Planstraßen sind die Bestandsleitungen – soweit sie nicht entfernt werden können – in entsprechende Spartenräume zu verlegen.
4.1 Trinkwasser
Das private Leitungsnetz verläuft fast ausschließlich über privaten Grund, einzelne Leitungen kreuzen die Planstraßen. Entlang der Robert-Koch-Straße Ost verläuft die Leitung größtenteils innerhalb eines begehbaren Versorgungskanals.
Die Einspeisung aus dem öffentlichen Netz erfolgt im Süden bei Gebäude 72 (Heizzentrale EADS) über eine Zuleitung der Gemeinde Taufkirchen, weitere Einspeisungen bestehen im Norden über das Ottobrunner TW-Netz vom Haidgraben bei Gebäude 3 (SCP/MTU), über die Finkenstraße bei Gebäude 10.7 (EADS Astrium) sowie im Osten über die Robert-Koch-Straße. Es besteht ein Verbund.
Die Trinkwasserversorgung ist insbesondere für den zentralen Bereich neu als öffentliche Versorgung innerhalb der zu definierenden Spartenräume zu verlegen. Größere Privatareale behalten voraussichtlich das private Netz zur internen Versorgung bei, die Übergabe kann ggf. an den Kreuzungsbereichen mit den Planstraßen erfolgen. Die Gemeinden werden die Planung übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
4.2 Abwasser
Vorhandene Abwasserleitungen verlaufen ebenfalls weitgehend über die späteren Baufelder. Der überwiegende Teil des Standorts – EADS, zentraler Bereich IVG und EADS Astrium / Münchner Leasing („Sektor 3“) wird über einen mittig von Süd nach Nord verlaufenden Sammler DN 250 zum Haidgraben nördlich des Gebäudes 3 entsorgt. Weitere Übergabestellen befinden sich an der Finkenstraße (Entwässerung nördlicher Bereich) sowie an der Kreuzung Robert-Koch / Einsteinstraße (Entwässerung östlicher Bereich). IABG verfügt über eine eigene Übergabestelle in den Sammler Einsteinstraße. Entlang der Ludwig-Bölkow-Allee verläuft ein öffentlicher Abwassersammler mit Fließrichtung Nord, der jedoch höher liegt als die parallel ca. 100 m östlich verlaufende, private Sammelleitung. Außerdem ist der begehbare zentrale Versorgungskanal zu beachten, der ebenfalls mittig in Nord-Süd-Richtung verläuft und wahrscheinlich nur mit Dükerung gekreuzt werden kann. Die öffentliche Abwasserentsorgung ist teilweise innerhalb der Planstraßen neu herzustellen. Der Abwasserzweckverband wird die Planung hierfür übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
4.3 Strom
Aktuell wird der Standort über das Umspannwerk der E.ON an der Lilienthalstraße versorgt, die Mittelspannung (20 kV) in das private Stromnetz einspeist. Das Netz ist redundant aufgebaut und verfügt über 5 Ringe.
Die Mittelspannung wird über Trafostationen innerhalb von Gebäuden bzw. in frei stehenden Knotenpunkten auf Niederspannung transformiert. Leitungen verlaufen im zentralen Versorgungskanal, innerhalb der späteren Baufelder sowie in den Bestandsstraßen, teilweise in Zugstein oder Rohrtrassen. Vorhandene Leitungen müssen in die neuen Spartenräume verlegt werden, soweit sie nicht entfernt werden können. Derzeit wird geprüft, welche Leitungen und Knotenpunkte verzichtbar sind.
Die private Stromversorgung soll für den Altbestand parallel zu einer neu herzustellenden öffentlichen Versorgung weiter betrieben werden. Dies betrifft insbesondere die Areale von EADS, IABG und Astrium. Neu zu erschließende Baufelder sollen an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen werden, ebenso einen Teil des Bestands, insbesondere der IVG. Zum Teil müssen neue Leitungen schon vor Beginn der eigentlichen Erschließung als Ersatz für veraltete private Anlagen verlegt werden. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
4.4 Telekommunikation / Datenleitungen
Der Standort verfügt über ein privates TK-Netz aus Kupfer- und Lichtwellenkabeln, das für den Bestand aufgrund von Sicherheitsanforderungen aufrecht erhalten werden muss. Die Leitungen verlaufen hauptsächlich im zentralen Versorgungskanal, teilweise jedoch auch zusammen mit den Stromleitungen innerhalb von Zugsteintrassen.
Die Deutsche Telekom hat bereits eigene Leitungen bzw. Kabelrohrtrassen verlegt, insbesondere entlang der Robert-Koch-Straße und der Lise-Meitner-Straße. Im Zuge der Neuerschließung wird ein neues TK-Netz aufzubauen sein. Der Abwasserzweckverband wird die Planung hierfür übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
4.5 Wärmeversorgung
Der Standort wird über drei Fern- bzw. Nahwärmesysteme versorgt:
— über das ca. 30 Jahre alte Eigentümernetz der EADS / IVG / Münchner Leasing.
Das Netz versorgt den südlichen und mittleren Teil des Standorts auf Taufkirchener Gebiet und wird aus dem Heizwerk der EADS gespeist. Zur Wärmeerzeugung wird Gas aus der Hochdruckleitung der SWM in der Ludwig-Bölkow-Allee verwendet. Die Hauptversorgungsleitung verläuft in Nord-Süd-Richtung innerhalb des Versorgungskanals — über das 2006 neu verlegte Fernwärmenetz der BioEnergie Taufkirchen.
Das Netz der BioEnergie Taufkirchen wurde 2006 in Betrieb genommen und versorgt den zentralen Bereich sowie den Ottobrunner Teil des Standorts. Die Hauptversorgung verläuft erdverlegt entlang der geplanten Casinostraße ins Zentrum, dann nach Norden auf der westlichen Seite der Lise-Meitner-Straße sowie in die Robert-Koch-Straße. Zur Unterverteilung wird jeweils das bestehende Wärmenetz genutzt, das teilweise in Haubenkanälen verläuft. BioEnergie Taufkirchen ist bestrebt, einen möglichst großen Teil des Standorts zu versorgen — über das Nahwärmenetz der IABG.
IABG verfügt über ein eigenes Heizwerk, das an die Gashochdruckleitung der SWM in der Ludwig-Bölkow-Allee angeschlossen ist. Der Abzweig befindet sich südlich des Antennenmessturms (Gebäude 40.3), die HD-Zuleitung verläuft quer über das geplante Baufeld 5.3 sowie entlang der Lilienthalstraße. Der Abwasserzweckverband wird die Planung hierfür übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
4.6 Sondermedien (Druckluft, Weichwasser, Kälte)
Sondermedien werden weiter Teil der privaten Infrastruktur bleiben und nach Möglichkeit nicht im öffentlichen Straßenraum verlegt. Im Wesentlichen verlaufen sie innerhalb des Versorgungskanal-Netzes. Ein Teil des Sondermedien-Netzes wird zurückgebaut, da die Verbraucher künftig dezentral versorgt werden. Gleichwohl wird es Kreuzungsbereiche mit den öffentlichen Straßen geben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-08-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-08-18 Auftragsbekanntmachung
2011-12-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-08-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
TIP Technik- und Innovationspark vor München.Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur.Kostenschätzung: derzeitige Kostenobergrenze: 14 000 000 EUR netto.Zu vergebene Leistungen:Es ist beabsichtigt folgende Hauptplanungsleistungen an einen Auftragnehmer (Generalplaner) zu vergeben:a) Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen nach §§ 44 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9,b) Leistungen der Technischen Ausrüstung (für Erschließungsmaßnahmen) nach §§ 51 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9.Folgende besondere Leistungen nach HOAI, Anlage 2 sollen an den Auftragnehmer (Generalplaner) vergeben werden:c) örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Punkt 2.8.8 HOAI.Folgende Beratungsleistungen nach HOAI, Anlage 1 sollen an den Auftragnehmer (Generalplaner) vergeben werden:d) vermessungstechnische Leistungen nach Anlage 1, Punkt 1.5 HOAIStufenweise Beauftragung:In einer ersten Beauftragungsstufe ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 2-4 (Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) der Hauptplanungsleistungen sowie die vermessungstechnischen Leistungen zu beauftragen. Die weiteren Leistungsphasen, besonderen Leistungen bzw. optionalen Leistungen (vgl. II.2.2) werden nach Vorliegen der finanziellen Absicherung des Projektes beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen, besonderen Leistungen, optionalen Leistungen (vgl. II.2.2) sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Willy-Messerschmitt-Straße 1
Postleitzahl: 82024
Postort: Taufkirchen

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-18 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-08-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 162-267944
ABl. S-Ausgabe: 162
Zusätzliche Informationen
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail oder Fax bei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de, Fax: +49 8925559511 angefordert werden. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen. Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben. Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen. Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
TIP Technik- und Innovationspark vor München.
Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur.
1. Allgemeines
Das Erschließungsgebiet mit einer Fläche von insgesamt ca. 50 ha liegt ca. 12 km südlich von München östlich der BAB 8 auf den Gemarkungen der Gemeinden Taufkirchen und Ottobrunn. Am Standort wird seit den 1950er Jahren Forschung und Entwicklung für Luft- und Raumfahrt, Fahrzeugbau, Militär- und Sicherheitstechnik betrieben, Anfänge gehen bis in die 1940er Jahre zurück.
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Das ehemals geschlossene Areal soll entwickelt und vorhandene Baurechtspotenziale aktiviert werden. Die Baurechtsentwicklung wurde federführend durch IVG und EADS betrieben. Seit Mitte 2006 sind die Bebauungspläne rechtskräftig, die es als „Sondergebiet Technologie“ ausweisen. Im Zuge der Umsetzung der Bebauungspläne ist die vorhandene Verkehrserschließung durch IVG und EADS neu herzustellen bzw. zu ertüchtigen und die Verkehrsflächen an die Gemeinde zur öffentlichen Widmung zu übertragen. Die Verlegung bzw. der Neubau von öffentlichen Sparten soll mit den Spartenträgern durch die Erschließungsträger koordiniert werden. IVG und EADS treten im Bereich der Gemeinde Taufkirchen für die Maßnahme (Grundgerüst) hauptsächlich gemeinsam als Auftraggeber auf, in Teilen (Privatstraßen) jedoch auch jeweils einzeln. IVG ist für den Bereich der Gemeinde Ottobrunn alleiniger Auftraggeber.
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Die Erschließungsarbeiten müssen bei laufendem Betrieb vorgenommen werden, was insbesondere in der Ablaufplanung berücksichtigt werden muss. Störungen des Betriebs sind zu minimieren, für die Ver- und Entsorgung sowie die Verkehrserschließung sind ggf. entsprechende Provisorien zu installieren.
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2. Zeitlicher Ablauf
Für die Herstellung der Erschließungsanlagen ist ein Zeitraum von ca. 3 Jahren vorgesehen. Geplant ist die losweise Fertigstellung und Übergabe an die Gemeinde nach Straßen oder Straßenzügen; der zeitliche Ablauf ist möglichst Kosten optimierend zu gestalten. Einzelne Straßen werden aufgrund von Hochbaumaßnahmen oder Vermarktungsprioritäten ggf. vorzeitig herzustellen sein. Baubeginn ist für Anfang 2012 geplant.
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3. Erschließung und Eigentümerstruktur
Die Flächen des Erschließungsgebiets befinden sich in den Händen von mehreren Eigentümern, bzw. sind bereits heute öffentliche Straßen. IVG und EADS als größte Eigentümer am Standort haben über städtebauliche Verträge nach § 124 BauGB die Verpflichtung zur Herstellung der öffentlichen Erschließung gegenüber den Gemeinden Taufkirchen und Ottobrunn übernommen. IVG und EADS treten im Bereich der Gemeinde Taufkirchen für die Maßnahme (Grundgerüst) hauptsächlich gemeinsam als Auftraggeber auf, in Teilen (Privatstraßen) jedoch auch jeweils einzeln. IVG ist für den Bereich der Gemeinde Ottobrunn alleiniger Auftraggeber. Somit ergeben sich innerhalb des Erschließungsgebiets verschiedene Verantwortlichkeiten und kostenmäßige Zuordnungen.
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3.1 Taufkirchen, Grundgerüst
Das sog. Grundgerüst umfasst:
— den Ausbau der bereits öffentlichen Ludwig-Bölkow-Allee (Fahrbahn und Baumgraben / Gehweg östliche Seite),
— den Ausbau des Straßenzugs Robert-Koch-Straße (West) -- Kreuzung,
— Magistrale – Lilienthal-Straße (West) – Willy-Messerschmitt-Straße,
— den Ausbau der Lilienthal-Straße (Ost) ab Einmündung Willy-Messerschmitt-Straße ca. 80 m nach Osten.
Die Kosten werden zwischen IVG und EADS aufgeteilt.
3.2 Taufkirchen, „Privatstraßen“
— EADS schuldet die Herstellung und Übertragung der Hugo-Junkers-Straße nördlich des Sektors IX gegenüber der Gemeinde,
— IVG schuldet gegenüber der Gemeinde die Herstellung und Übertragung der „Casinostraße“ zwischen Baufeld 5.1 und 5.2.
3.3 Ottobrunn
Die auf Ottobrunner Gebiet geplanten Straßen und Ausgleichsflächen werden gegenüber der Gemeinde zu 100 % von IVG geschuldet. Die Haupterschließungsstraßen werden nach Herstellung an die Gemeinde übertragen. Der Haidgraben und die spätere Kreuzung an der Robert-Koch-Straße sind bereits öffentlich. Vier Stichstraßen bleiben in privater Hand und sind öffentlich zu widmen, zwei davon wurden bereits mit den zugehörigen Grundstücken veräußert. IVG hat jedoch weiterhin die Pflicht zur Herstellung; die Neueigentümer sind zur Duldung der Erschließungsarbeiten verpflichtet.
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4. Sparten, technische Infrastruktur
Die vorhandene technische Infrastruktur soll innerhalb der geschlossenen Eigentümerareale weiter betrieben werden. Sie ist teilweise in begehbaren Versorgungskanälen gebündelt. Diese beherbergen die Hauptversorgungsleitungen für Telekommunikation, Stromversorgung, Trinkwasser- und Fernwärme, zusätzlich aber auch Sondermedien wie Kälte, Druckluft und Weichwasser. Untergeordnete Leitungen verlaufen oft relativ frei über die geplanten Baufelder sowie entlang der bestehenden Verkehrswege. An etlichen Stellen bestehen Leitungskreuzungen.
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Bei Herstellung der Planstraßen sind die Bestandsleitungen – soweit sie nicht entfernt werden können – in entsprechende Spartenräume zu verlegen.
4.1 Trinkwasser
Das private Leitungsnetz verläuft fast ausschließlich über privaten Grund, einzelne Leitungen kreuzen die Planstraßen. Entlang der Robert-Koch-Straße Ost verläuft die Leitung größtenteils innerhalb eines begehbaren Versorgungskanals.
Die Einspeisung aus dem öffentlichen Netz erfolgt im Süden bei Gebäude 72 (Heizzentrale EADS) über eine Zuleitung der Gemeinde Taufkirchen, weitere Einspeisungen bestehen im Norden über das Ottobrunner TW-Netz vom Haidgraben bei Gebäude 3 (SCP/MTU), über die Finkenstraße bei Gebäude 10.7 (EADS Astrium) sowie im Osten über die Robert-Koch-Straße. Es besteht ein Verbund.
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Die Trinkwasserversorgung ist insbesondere für den zentralen Bereich neu als öffentliche Versorgung innerhalb der zu definierenden Spartenräume zu verlegen. Größere Privatareale behalten voraussichtlich das private Netz zur internen Versorgung bei, die Übergabe kann ggf. an den Kreuzungsbereichen mit den Planstraßen erfolgen. Die Gemeinden werden die Planung übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
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4.2 Abwasser
Vorhandene Abwasserleitungen verlaufen ebenfalls weitgehend über die späteren Baufelder. Der überwiegende Teil des Standorts – EADS, zentraler Bereich IVG und EADS Astrium / Münchner Leasing („Sektor 3“) wird über einen mittig von Süd nach Nord verlaufenden Sammler DN 250 zum Haidgraben nördlich des Gebäudes 3 entsorgt. Weitere Übergabestellen befinden sich an der Finkenstraße (Entwässerung nördlicher Bereich) sowie an der Kreuzung Robert-Koch / Einsteinstraße (Entwässerung östlicher Bereich). IABG verfügt über eine eigene Übergabestelle in den Sammler Einsteinstraße. Entlang der Ludwig-Bölkow-Allee verläuft ein öffentlicher Abwassersammler mit Fließrichtung Nord, der jedoch höher liegt als die parallel ca. 100 m östlich verlaufende, private Sammelleitung. Außerdem ist der begehbare zentrale Versorgungskanal zu beachten, der ebenfalls mittig in Nord-Süd-Richtung verläuft und wahrscheinlich nur mit Dükerung gekreuzt werden kann. Die öffentliche Abwasserentsorgung ist teilweise innerhalb der Planstraßen neu herzustellen. Der Abwasserzweckverband wird die Planung hierfür übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
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4.3 Strom
Aktuell wird der Standort über das Umspannwerk der E.ON an der Lilienthalstraße versorgt, die Mittelspannung (20 kV) in das private Stromnetz einspeist. Das Netz ist redundant aufgebaut und verfügt über 5 Ringe.
Die Mittelspannung wird über Trafostationen innerhalb von Gebäuden bzw. in frei stehenden Knotenpunkten auf Niederspannung transformiert. Leitungen verlaufen im zentralen Versorgungskanal, innerhalb der späteren Baufelder sowie in den Bestandsstraßen, teilweise in Zugstein oder Rohrtrassen. Vorhandene Leitungen müssen in die neuen Spartenräume verlegt werden, soweit sie nicht entfernt werden können. Derzeit wird geprüft, welche Leitungen und Knotenpunkte verzichtbar sind.
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Die private Stromversorgung soll für den Altbestand parallel zu einer neu herzustellenden öffentlichen Versorgung weiter betrieben werden. Dies betrifft insbesondere die Areale von EADS, IABG und Astrium. Neu zu erschließende Baufelder sollen an die öffentliche Stromversorgung angeschlossen werden, ebenso einen Teil des Bestands, insbesondere der IVG. Zum Teil müssen neue Leitungen schon vor Beginn der eigentlichen Erschließung als Ersatz für veraltete private Anlagen verlegt werden. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
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4.4 Telekommunikation / Datenleitungen
Der Standort verfügt über ein privates TK-Netz aus Kupfer- und Lichtwellenkabeln, das für den Bestand aufgrund von Sicherheitsanforderungen aufrecht erhalten werden muss. Die Leitungen verlaufen hauptsächlich im zentralen Versorgungskanal, teilweise jedoch auch zusammen mit den Stromleitungen innerhalb von Zugsteintrassen.
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Die Deutsche Telekom hat bereits eigene Leitungen bzw. Kabelrohrtrassen verlegt, insbesondere entlang der Robert-Koch-Straße und der Lise-Meitner-Straße. Im Zuge der Neuerschließung wird ein neues TK-Netz aufzubauen sein. Der Abwasserzweckverband wird die Planung hierfür übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
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4.5 Wärmeversorgung
Der Standort wird über drei Fern- bzw. Nahwärmesysteme versorgt:
— über das ca. 30 Jahre alte Eigentümernetz der EADS / IVG / Münchner Leasing.
Das Netz versorgt den südlichen und mittleren Teil des Standorts auf Taufkirchener Gebiet und wird aus dem Heizwerk der EADS gespeist. Zur Wärmeerzeugung wird Gas aus der Hochdruckleitung der SWM in der Ludwig-Bölkow-Allee verwendet. Die Hauptversorgungsleitung verläuft in Nord-Süd-Richtung innerhalb des Versorgungskanals — über das 2006 neu verlegte Fernwärmenetz der BioEnergie Taufkirchen.
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Das Netz der BioEnergie Taufkirchen wurde 2006 in Betrieb genommen und versorgt den zentralen Bereich sowie den Ottobrunner Teil des Standorts. Die Hauptversorgung verläuft erdverlegt entlang der geplanten Casinostraße ins Zentrum, dann nach Norden auf der westlichen Seite der Lise-Meitner-Straße sowie in die Robert-Koch-Straße. Zur Unterverteilung wird jeweils das bestehende Wärmenetz genutzt, das teilweise in Haubenkanälen verläuft. BioEnergie Taufkirchen ist bestrebt, einen möglichst großen Teil des Standorts zu versorgen — über das Nahwärmenetz der IABG.
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IABG verfügt über ein eigenes Heizwerk, das an die Gashochdruckleitung der SWM in der Ludwig-Bölkow-Allee angeschlossen ist. Der Abzweig befindet sich südlich des Antennenmessturms (Gebäude 40.3), die HD-Zuleitung verläuft quer über das geplante Baufeld 5.3 sowie entlang der Lilienthalstraße. Der Abwasserzweckverband wird die Planung hierfür übernehmen. EADS und IVG sind für die Spartenkoodination verantwortlich.
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4.6 Sondermedien (Druckluft, Weichwasser, Kälte)
Sondermedien werden weiter Teil der privaten Infrastruktur bleiben und nach Möglichkeit nicht im öffentlichen Straßenraum verlegt. Im Wesentlichen verlaufen sie innerhalb des Versorgungskanal-Netzes. Ein Teil des Sondermedien-Netzes wird zurückgebaut, da die Verbraucher künftig dezentral versorgt werden. Gleichwohl wird es Kreuzungsbereiche mit den öffentlichen Straßen geben.
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Menge oder Umfang:
TIP Technik- und Innovationspark vor München.
Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur.
Kostenschätzung: derzeitige Kostenobergrenze: 14 000 000 EUR netto.
Zu vergebene Leistungen:
Es ist beabsichtigt folgende Hauptplanungsleistungen an einen Auftragnehmer (Generalplaner) zu vergeben:
a) Leistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen nach §§ 44 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9,
b) Leistungen der Technischen Ausrüstung (für Erschließungsmaßnahmen) nach §§ 51 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Folgende besondere Leistungen nach HOAI, Anlage 2 sollen an den Auftragnehmer (Generalplaner) vergeben werden:
c) örtliche Bauüberwachung nach Anlage 2, Punkt 2.8.8 HOAI.
Folgende Beratungsleistungen nach HOAI, Anlage 1 sollen an den Auftragnehmer (Generalplaner) vergeben werden:
d) vermessungstechnische Leistungen nach Anlage 1, Punkt 1.5 HOAI
Stufenweise Beauftragung:
In einer ersten Beauftragungsstufe ist beabsichtigt, zunächst die Leistungsphasen 2-4 (Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) der Hauptplanungsleistungen sowie die vermessungstechnischen Leistungen zu beauftragen. Die weiteren Leistungsphasen, besonderen Leistungen bzw. optionalen Leistungen (vgl. II.2.2) werden nach Vorliegen der finanziellen Absicherung des Projektes beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen, besonderen Leistungen, optionalen Leistungen (vgl. II.2.2) sowie Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Beschreibung der Optionen:
Folgende weiteren Planungsleistungen sollen (sofern erforderlich) an den Auftragnehmer (Generalplaner) vergeben werden:
a) Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach §§ 40 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9,
b) Leistungen der Tragwerksplanung nach §§ 48 ff HOAI, Leistungsphasen 2-6,
c) Leistungen der Objektplanung Freianlagen nach §§ 37 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9.
Folgende weiteren Beratungsleistungen sollen (sofern erforderlich) an den Auftragnehmer (Generalplaner) vergeben werden:
d) Leistungen für Bodenmechanik, Erd- und Grundbau nach Anlage 1,Punkt 1.4 HOAI.
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: Tip
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Taufkirchen / Ottobrunn.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
Sämtlich oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogens zu bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ein Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß § 5 Abs. 4a VOF).
Mindeststandards:
Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung: für Personenschäden: 2 500 000 EUR für sonstige Schäden: 2 500 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1 - Fachliche Qualifikation:
Darstellung von maximal 3 Referenzprojekten aus dem Bereich der Objektplanung Verkehrsanlagen aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2006-2010) (§ 5 Abs. 5b VOF):
Für die maximale Bewertung sollten durch die 3 Referenzprojekte aus dem Bereich der Objektplanung Verkehrsanlagen folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Referenzprojekt hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar (Objektplanung unter Beachtung Objekt- bzw. Werkschutz),
— (vergleichbarer Größenordnung (Gesamtprojektkosten > 10 000 000 EUR netto),
— mindestens Leistungsphasen 2-8 der Objektplanung Verkehrsanlagen (gem. § 46 HOAI) beauftragt,
— derzeitiger Projektstand mindestens Leistungsphase 8 oder abgeschlossen.
Darstellung von maximal 2 Referenzprojekten aus dem Bereich der Technischen Ausrüstung bei Erschließungsmaßnahmen (technische Infrastruktur) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2006-2010) (§ 5 Abs. 5b VOF):
Für die maximale Bewertung sollten durch die 2 Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Gesamtprojektkosten > 10 000 000 EUR netto),
— mindestens Leistungsphasen 2-8 der Technischen Ausrüstung (gem. § 53 HOAI) beauftragt,
Darstellung von 1 Referenzprojekt aus dem Bereich der Örtlichen Bauüberwachung aus den letzten 5 Geschäftsjahren (2006-2010) (§ 5 Abs. 5b VOF):
Für die maximale Bewertung sollte durch das Referenzprojekt folgende Anforderungen erfüllt sein:
Sollten bei einem Referenzprojekt mehrere der oben genannten Leistungsbereiche nach HOAI erbracht worden sein, kann dieses Referenzprojekt auch mehrfach in den einzelnen Leistungsbereichen nach HOAI benannt werden.
Die erfolgreiche Abwicklung/Bearbeitung der Referenzprojekte ist jeweils mittels Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu belegen.
Bei Bietergemeinschaften dürfen in Summe maximal 6 Referenzprojekte benannt werden. Darüber hinausgehende Referenzen werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
III.2.3.2 - Personelle Besetzung:
Angabe der technischen Leitung.
Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es kann für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 Referenzen angegeben werden. Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
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Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreter Erfahrung bei der Planung und Ausführung von vergleichbaren Maßnahmen besteht.
Für die maximale Bewertung sollte bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen Stellvertreter folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Referenzprojekt ist mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme hinsichtlich der Aufgabenstellung vergleichbar (Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur),
— Durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter wurden mindestens die Leistungsphasen 2-5 der Objektplanung Verkehrsanlagen (gem. § 46 HOAI) erbracht.
Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleiter sowie ein stellvertretender Projektleiter zu benennen. Die Benennung von jeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht.
Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist durch Vorlage von Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä. nachzuweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden: 2 500 000 EUR für sonstige Schäden: 2 500 000 EUR bei einem in der EG zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut.
Ein Nachweis der Versicherung über die geforderte Berufshaftpflichtversicherungsdeckung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: HOAI (gültige Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweisen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
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Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Gewichtung der Wertungskriterien der 1. Phase des Verfahrens: - Fachliche Qualifikation 60 % (siehe III.2.3.1) hieraus: Referenzprojekte 60 Punkte Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 10 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 6 Projekten können insgesamt 60 Punkte erzielt werden. (6 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 60 Punkte) Bei der Bewertung der 3 Referenzprojekte aus dem Bereich Objektplanung Verkehrsanlagen wird wie folgt vorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar (Objektplanung Verkehrsanlagen unter Beachtung Objekt- bzw. Werkschutz)? Wenn das Referenzprojekt hinsichtlich der Aufgabestellung vergleichbar ist (Objektplanung unter Beachtung Objekt- bzw. Werkschutz) werden 2,0 Punkte vergeben. Ist das Referenzprojekt hinsichtlich der Aufgabenstellung nur bedingt vergleichbar (einfache Erschließungsmaßnahme ohne Objekt- bzw. Werkschutz) werden 0,0 Punkte vergeben. - Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtprojektkosten > 10 000 000 EUR netto)? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (10 000 000 EUR netto oder mehr) werden 3,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 10 000 000 EUR netto wird die zu vergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Kosten in Höhe von 5 000 000 EUR netto werden 1,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 5 000 000 EUR / 10 000 000 EUR x 3,0 Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 2-8 der Objektplanung Verkehrsanlagen (gem. § 46 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 2-8 beauftragt wurden, werden 3,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragten Leistungsumfang werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 2-8 = 95 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 2-5 (= 65 v. H. nach HOAI) beauftragt. Hier werden 2,05 Punkte vergeben.Berechnungsmethode: 65 v. H. / 95 v. H. x 3,0 Punkte) - Befindet sich das angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereits abgeschlossen? Wenn ja, werden 2,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. Bei der Bewertung der 2 Referenzprojekte aus dem Bereich Technische Ausrüstung bei Erschließungs-maßnahmen (technische Infrastruktur) wird wie folgt vorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtprojektkosten > 10 000 000 EUR netto)? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (10 000 000 EUR netto oder mehr) werden 4,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 10 000 000 EUR netto wird die zu vergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Kosten in Höhe von 5 000 000 EUR netto werden 2,0 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 5 000 000 EUR / 10 000 000 EUR x 4,0 Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 2-8 der Technischen Ausrüstung (gem. § 53 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 2-8 beauftragt wurden, werden 4,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragten Leistungsumfang werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 2-8 = 94 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 2-5 (= 50 v. H. nach HOAI) beauftragt. Hier werden 2,13 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 50 v. H. / 94 v. H. x 4,0 Punkte) - Befindet sich das angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereits abgeschlossen? Wenn ja, werden 2,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. Bei der Bewertung des 1 Referenzprojektes aus dem Bereich Örtliche Bauüberwachung wird wie folgt vorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtprojektkosten > 10 000 000 EUR netto)? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (10 000 000 EUR netto oder mehr) werden 6,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 10 000 000 EUR netto wird die zu vergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Kosten in Höhe von 5 000 000 EUR netto werden 3,0 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 5 000 000 EUR / 10 000 000 EUR x 6,0 Punkte) - Befindet sich das angegebene Referenzprojekt derzeitig in der Leistungsphase 8 oder ist bereits abgeschlossen? Wenn ja, werden 4,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben. - Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.3.2) hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können maximal 10 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 2 Projekten für den Projektleiter und 2 Projekten für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden. (2 x 2 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 40 Punkte) Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw. stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen: - Ist das angegebene Referenzprojekt mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme hinsichtlich der Aufgabenstellung vergleichbar (Herstellung Erschließungsanlagen inkl. technische Infrastruktur)? Wenn das Referenzprojekt hinsichtlich der Aufgabenstellung vergleichbar ist, werden 4,0 Punkte vergeben. Wenn das Referenzprojekt nur bedingt hinsichtlich der Aufgabenstellung vergleichbar ist (z. B. Parkplätze, einfache Verkehrsanlagen mit wenigen Zwangspunkten bzw. geringer technischer Infrastruktur, Gleisanlagen der freien Strecke ohne besondere Zwangspunkte, o.ä.), werden 2,0 Punkte vergeben. 0,0 Punkte werden vergeben, wenn das angegebene Referenzprojekt in keiner Weise mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme vergleichbar ist (z. B. Fuß- oder Radwege ohne Zwangspunkte bzw. technische Infrastruktur, o. ä.). - Ist das angegebene Referenzprojekt des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung (Gesamtprojektkosten > 10 000 000 EUR netto)? Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (10 000 000 EUR netto oder mehr) werden 3,0 Punkte vergeben. Bei geringeren Gesamtkosten als 10 000 000 EUR netto wird die zu vergebene Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Kosten in Höhe von 5 000 000 EUR netto werden 1,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 5 000 000 EUR / 10 000 000 EUR x 3,0 Punkte) - Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 2-5 der Objektplanung Verkehrsanlagen (§ 46 HOAI) durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter erbracht? Wenn die Leistungsphasen 2-5 erbracht wurden, werden 3,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachten Leistungsumfang werden die tatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 2-5 = 65 v. H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden die Leistungsphasen 2-3 (= 45 v. H. nach HOAI) erbracht. Hier werden 2,08 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 45 v. H. / 65 v. H. x 3,0 Punkte) Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (hierin dargestellt: Bepunktung innerhalb der o. g. Kriterien sowie mögliche Abzüge) wird beim Versand des Bewerbungsformulars beigefügt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Auftraggebergemeinschaft IVG Businesspark vor München II GmbH & Co. KG und EADS Real Estate Taufkirchen GmbH & Co. KG
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: EADS Real Estate GmbH
Name: Hitzler Ingenieure
Postanschrift: Sandstraße 31
Postort: München
Postleitzahl: 80335
Kontaktperson: Herrn Baumgartner
Telefon: +49 892555950 📞
E-Mail: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de 📧
Fax: +49 8925559511 📠
URL für weitere Informationen: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.hitzler-ingenieure.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Tip
Zusätzliche Informationen
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex, und Telefaxe sind nicht zugelassen.
Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen.
Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Bewerbungsbogen kann per E-Mail oder Fax bei Hitzler Ingenieure, E-Mail-Adresse: vergabestelle@hitzler-ingenieure.de, Fax: +49 8925559511 angefordert werden.
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Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Die Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag als Teilnahmeantrag gekennzeichnet abzugeben.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
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Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://www.regierung-oberbayern.de 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Auftraggebergemeinschaft IVG Businesspark vor München II GmbH & Co. KG und EADS Real Estate Taufkirchen GmbH & Co. KG
Postanschrift: Willy-Messerschmitt-Straße 1
Postort: Taufkirchen
Postleitzahl: 82024
Quelle: OJS 2011/S 162-267944 (2011-08-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-12-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 245-397184
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 162-267944
ABl. S-Ausgabe: 245

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Büropräsentation allgemein (10)
2. Fachliche Qualifikation (40)
3. Personelle Besetzung (30)
4. Honorarangebot (20)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-12-15 📅
Name: Regierungsbaumeister Schlegel GmbH & Co. KG
Postanschrift: Guntherstr. 29
Postort: München
Postleitzahl: 80639
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8
Quelle: OJS 2011/S 245-397184 (2011-12-16)