Tragwerksplanung für den Neubau der IGS Hannover Mühlenberg

Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH

Die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH beabsichtigt, das funktional wie technisch veraltete Bestandsgebäude der IGS Mühlenberg durch einen Neubau nach einem Entwurf des Architekturbüros Dasch Zürn von Scholley zu ersetzen. Der Neubau soll im Rahmen einer ÖÖP langfristig an die Landeshauptstadt Hannover vermietet werden. Das Projekt soll eine Nutzfläche von ca. 17 500 m² umfassen, von denen ca. 2 500 m² auf kommunale und kulturelle Einrichtungen entfallen sollen. Das Raumprogramm umfasst neben allgemeinen schulischen Nutzungen u.a. auch 2 Dreifeldsporthallen, naturwissenschaftliche Fachklassen, eine Lehrküche, ein Energie-Lab und eine Mensa. Zur Realisierung ist die Überbauung eines U-Bahntunnels erforderlich. Die Umsetzung erfolgt bauabschnittsweise bei laufendem Schulbetrieb. Es ist geplant, den letzten Bauabschnitt im Sommer 2016 in Betrieb zu nehmen. Zur Umsetzung des Projektes werden hiermit Planungsleistungen für die Tragwerksplanung ausgeschrieben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-10-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-09-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-09-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-09-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Menge oder Umfang:
Die Planungsleistungen umfassen die Leistungen zur Tragwerksplanung nach § 49 HOAI (Leistungsphasen 1-4, 5+6 optional).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: In den Siebenstücken 7A
Postleitzahl: 30655
Postort: Hannover
Kontakt
Internetadresse: http://www.gbh-hannover.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-13 📅
Einreichungsfrist: 2011-10-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 177-290840
ABl. S-Ausgabe: 177
Zusätzliche Informationen
1) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aus sachlichen Gründen aufzuheben. Ein sachlicher Grund kann auch darin liegen, dass die Finanzierung des Gesamtprojektes nicht gesichert erscheint, gleich aus welchen Gründen. - 2) Bewerber haben zwingend die Formblätter des Auftraggebers zu verwenden, welche bei der im Anhang A genannten Kontaktstelle angefordert werden können, ansonsten werden sie vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. - 3) Die Bewerbung ist schriftlich durch Versand per Post oder persönlich / per Bote bei der oben unter I.1 genannten Stelle einzureichen. Die Bewerbung ist in einem verschlossenen Umschlag einzureichen mit den eindeutigen Kennzeichnungen a) "VOF IGS Mühlenberg - Tragwerksplanung" und b) "Bewerbung - nicht vor Submissionstermin öffnen" - 4) Nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen werden ausgeschlossen. - 5) Die zu erbringenden Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate sein (Ausnahmen: Dipl.-Urkunden und Kammernachweise) und müssen noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es gemäß Angebot übernehmen soll. Die Leistungsaufteilung ist anzugeben. - 6) Ausländische Bewerber können anstelle der genannten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen. - 7) Sollten die geforderten Nachweise unvollständig oder unzureichend sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt. Das Recht darauf behält sich der Auftraggeber aber vor. - 8) Das Format der Unterlagen darf DIN A4 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen sind deutlich mit Ziffern und Buchstaben in der geforderten Reihenfolge zu kennzeichnen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung darf insgesamt 100 Seiten, einseitig beschrieben, inkl. Anlagen und Anschreiben nicht überschreiten. - 9) Fragen zum Verfahren können bis zum 7.10.2011 - 13:00 Uhr, gestellt werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH beabsichtigt, das funktional wie technisch veraltete Bestandsgebäude der IGS Mühlenberg durch einen Neubau nach einem Entwurf des Architekturbüros Dasch Zürn von Scholley zu ersetzen. Der Neubau soll im Rahmen einer ÖÖP langfristig an die Landeshauptstadt Hannover vermietet werden. Das Projekt soll eine Nutzfläche von ca. 17 500 m² umfassen, von denen ca. 2 500 m² auf kommunale und kulturelle Einrichtungen entfallen sollen. Das Raumprogramm umfasst neben allgemeinen schulischen Nutzungen u.a. auch 2 Dreifeldsporthallen, naturwissenschaftliche Fachklassen, eine Lehrküche, ein Energie-Lab und eine Mensa. Zur Realisierung ist die Überbauung eines U-Bahntunnels erforderlich. Die Umsetzung erfolgt bauabschnittsweise bei laufendem Schulbetrieb. Es ist geplant, den letzten Bauabschnitt im Sommer 2016 in Betrieb zu nehmen. Zur Umsetzung des Projektes werden hiermit Planungsleistungen für die Tragwerksplanung ausgeschrieben.
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Beschreibung der Optionen: Leistungen zur Tragwerksplanung nach § 49 HOAI Leistungsphasen 5+6.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hannover.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Nachweis der Berufszulassung gemäß § 19 VOF - 2.1) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 (6) - 2.2) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 (9) vorliegen - 3) Erklärung gemäß § 4(2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist - 4) Erklärung entsprechend § 4(2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammen arbeiten wird - 5) Angaben gemäß § 4(3) VOF von Namen und beruflicher Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen - 6) bei Bietergemeinschaften: Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung - 7) bei Bietergemeinschaften und Unterbeauftragungen: Angabe des jeweiligen Auftragsanteils und Verpflichtungserklärung nach § 5 (6) VOF
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, deren Deckungen für Personen- und Sachschäden jeweils 2 000 000 EUR betragen oder Erklärung eines Versicherers, dass zum Zeitpunkt der Beauftragung die Berufshaftpflichtversicherung vorliegen wird,
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2) Erklärung zum Jahresumsatz im Bereich Tragwerksplanung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,
3) Erklärung zum Jahresumsatz für die Tragwerksplanung von Schul- und/oder Bildungsbauten der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Für die unter III.2.2) abgeforderten Erklärungen steht ein Formblatt des Auftraggebers zur Verfügung, dass bei der in I.1) genannten Kontaktstelle angefordert werden kann. Das Formblatt ist zu verwenden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Fachliche Eignung nach §5 (5) b VOF, jeweils 5 Referenzen (nicht vor Stichtag 1.1.2007): 1.1) Referenzen über die Tragwerksplanung bei Neubauprojekten im Bereich Schul- und/oder Bildungsbauten - 1.2) Referenzen zur Planung von Projekten für öffentliche Auftraggeber - 1.3) Referenzen zu Neubauprojekten als Tragwerksplaner - 2) Jährliches Mittel der Beschäftigten in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren - 3) Angabe über die vorgesehene Projektleitung und das Projektteam - 4) Angabe über die zeitliche Verfügbarkeit.
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Mindeststandards:
Für die unter III.2.3) abgeforderten Nachweise steht ein Formblatt des Auftraggebers zur Verfügung, dass bei der in I.1) genannten Kontaktstelle angefordert werden kann. Das Formblatt ist zu verwenden.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Berufshaftpflichtversicherung siehe III.2.2).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gem. Verdingungsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen als natürliche oder juristische Personen, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, wobei jeder Teil der Bietergemeinschaft die Kriterien des besonderen Berufsstandes gemäß § 19 VOF erfüllen muss. Bietergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben a) dass die Bewerbung und das Angebot gemeinschaftlich abgegeben werden und b) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Berufsqualifikation als "Ingenieur" gemäß 19(2) VOF.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Entscheidend ist die Fachkunde,Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Diese werden auf der Grundlage der unter III. abgeforderten Unterlagen bewertet. Die Zuverlässigkeit wird anhand der abgeforderten Nachweise und Erklärungen gemäß III.2.1) festgestellt. Nur Bewerber, welche die Erklärungen und Nachweise anforderungsgemäß abgeben, können als zuverlässig und damit insoweit geeignet betrachtet werden. Leistungsfähigkeit und Fachkunde werden im Verhältnis 40 % zu 60 % gewertet. Die Leistungsfähigkeit wird anhand der Nachweise unter III.2.2) bewertet. Entscheidet ist der Nachweis, in welchem Maß der Bewerber über die personellen, technischen und finanziellen Mittel verfügt, um den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen zu können. Die Bewertung der Leistungsfähigkeit (max. 40 %) erfolgt anhand der folgenden Unterkriterien:
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1) Jahresumsatz als Tragwerksplaner (max. 10 %),
2) Jahresumsatz im Bereich Bildungs- und/oder Schulbauten (max. 5 %),
3) Angabe über die Technische Leitung/Projektteam (max. 15 %),
4) Jährliches Mittel der Beschäftigten (max. 5 %),
5) zeitliche und räumliche Verfügbarkeit (max. 5 %).
Die Fachkunde wird anhand der Referenzen unter III.2.3) bewertet. Entscheidend ist der Nachweis, in welchem Maße der Bewerber über die speziellen objektbezogenen Fachkenntnisse verfügt, die erforderlich sind, um die Leistung fachgerecht vorbereiten und ausführen zu können. Maßgebend sind in einer Gesamtschau die Quantität und die Qualität der eingereichten Referenzen. Die Bewertung der Fachkunde (max. 60 %) erfolgt anhand der folgenden Unterkriterien:
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1) Projekte für öffentliche Auftraggeber (max. 20 %),
2) Projekte als Tragwerksplaner allgemeine Referenzen (max. 20 %),
3) Neubauprojekte Schul- und/oder Bildungsbauten (max. 20 %).
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Michael Vogelei
Name: Drees & Sommer GmbH
Postanschrift: Podbielskistraße 333
Kontaktperson: Herrn Heinz-Günter Freihoff
Telefon: +49 5112138870-6915 📞
E-Mail: heinz-guenter.freihoff@dreso.com 📧
Fax: +49 5112138870-6398 📠
URL für weitere Informationen: http://www.dreso.com 🌏
Kontaktperson: 30655
URL der Dokumente: http://www.dreso.com 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 107 Abs. 3 GWB. Dort heißt es: "Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannte Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bisVerstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
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4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101 b Abs. 1 Nr. 2. § 101 a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt".
Quelle: OJS 2011/S 177-290840 (2011-09-13)