Übernahme und Verwertung einer Teilmenge der heizwertreichen Fraktion der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach

Landkreis Neuwied - Der Landrat -

Übernahme und Verwertung einer Teilmenge der heizwertreichen Fraktion der Abfallent-sorgungsanlage Linkenbach.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-05-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-05-11 Auftragsbekanntmachung
2011-12-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-05-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Recycling von Siedlungsabfällen
Menge oder Umfang:
Der Leistungsumfang umfasst die Abnahme und Verwertung einer Teilmenge des Gesamtstromes der heizwertreichen Fraktion von ca. 400 Mg bis 1 520 Mg pro Monat.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Recycling von Siedlungsabfällen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Wilhelm-Leuschner-Str. 9-11
Postleitzahl: 56564
Postort: Neuwied
Kontakt
Fax: +49 263180393-278 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-05-11 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 93-152553
ABl. S-Ausgabe: 93

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Übernahme und Verwertung einer Teilmenge der heizwertreichen Fraktion der Abfallent-sorgungsanlage Linkenbach.
Beschreibung der Optionen:
Einseitige Verlängerungsoption des Auftraggebers um 5 Monate am Ende der Vertragslaufzeit.
Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 382 Tage
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 5 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Neuwied.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Grundsätzlich soll mit dem Angebot vorgelegt werden: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 6 Abs. 4 und 6 EG VOL/A sowie nach AEntG vorliegen, dass der Bieter keine schweren Verfehlungen begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellen und dass der Bieter im Verfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat; Angaben zur Rechtsform des Bieters und zu verbundenen Unternehmen.
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Auf Verlangen des Auftraggebers: aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 6 Monate).
Der Auftraggeber kann zur Vorbereitung der vergaberechtlichen Entscheidung Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister einholen.
Allgemein gilt für die Vorlage von Eignungsnachweisen (sowohl nach III.2.1) als auch nach III.2.2) und III.2.3)):
Die Vergabestelle kann gem. § 19 Abs. 2 Satz 1 EG VOL/A mit dem Angebot angeforderte Erklärungen und Nachweise bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle. Zusätzlich behält sich die Vergabestelle vor, die Vorlage bestimmter Nachweise nur auf Verlangen zu fordern.
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Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern, die in die engere Wahl kommen, Eignungsnachweise der vorgesehenen Unterauftragnehmer und die verbindliche, schriftliche Erklärung des/der Unterauftragsnehmer/s, dass dieser für den Fall des Zuschlags die Erbringung der vorgesehenen Teile der Dienstleistungen gegenüber dem Bieter zusichert, sowie Tariftreueerklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer, zu fordern.
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Bieter aus anderen Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Bescheinigungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen.
Die Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend, die Vergabestelle behält sich jedoch vor, zur Prüfung die Nachreichung von Originalen zu fordern.
Bei Bietergemeinschaften sind die entsprechenden Nachweise zur Zuverlässigkeit (hier unter III.2.1)) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Grundsätzlich soll mit dem Angebot vorgelegt werden: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters, sowie dessen Umsatz bezüglich der ausgeschriebenen oder vergleichbarer Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren; Eigenerklärung, dass über das Vermögen des Bieters nicht ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde.
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Eigenerklärung, dass sich der Bieter nicht in Liquidation befindet; Eigenerklärung, dass er die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben erfüllt hat bzw. keine Rückstände mehr bestehen.
Eigenerklärung, dass er die Verpflichtung zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung erfüllt hat bzw. keine Rückstände mehr bestehen; Tariftreueerklärung des Bieters gemäß § 4 Abs. 1 des Landestariftreugesetzes Rheinland-Pfalz; Nachweis einer aktuellen (d.h. bei Vorlage noch gültigen).
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Betriebshaftpflichtversicherung in verkehrsüblicher Höhe. Soweit die Betriebshaftpflichtversicherung nicht die im Vertrag genannten Deckungssummen aufweist, Vorlage einer Erklärung, dass eine Anpassung zum Leistungsbeginn erfolgt, auf Verlangen: Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (nicht älter als 6 Monate; die Pflicht zur Vorlage gilt nicht, falls die für den Bieter zuständige Finanzbehörde solche Nachweise nicht erteilt, was vom Bieter ebenfalls zu belegen ist); Nachweis über die Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenkasse, bei der die meisten Arbeitnehmer versichert sind - nicht älter als 6 Monate); aktueller, d.h. bei Vorlage noch gültiger Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Grundsätzlich soll mit dem Angebot vorgelegt werden: Auflistung von Referenzaufträgen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Leistungen, mit Benennung der durchgeführten Dienstleistung, Durchführungszeitraum der Dienstleistung, Bezeichnung des Auftraggebers (Telefon-Nr.), und Vergütung pro Jahr; Nachweis der Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb oder Nachweis der gleichwertigen Qualifikation; Nachweis der Verfügbarkeit der vorgesehenen Entsorgungsanlage zum 1.11.2011 oder Nachweis eines Übergangskonzeptes bis zur Verfügbarkeit der vorgesehenen Anlage; Angaben zur Art der vorgesehenen Behandlung im Falle längerer Betriebsstörungen und zum Ausfallverbund.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Der Auftragnehmer hat spätestens bis 18 Tage nach Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Brutto-Auftragssumme vorzulegen. Für die Bemessung der Brutto-Auftragssumme wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Monatliche Zahlung unter Vorlage der entsprechenden Leistungsnachweise.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen: Siehe Verdingungsunterlagen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Verrechnungsscheck oder Überweisung.
Empfänger: Landkreis Neuwied, Konto-Nr.: 70300, BLZ: 57450120 bei der Sparkasse Neuwied.
(IBAN: DE07 5745 0120 0000 0703 00.
SWIFT- BIC:MALADE51NWD).
Verwendungszweck: "LV Ausschreibung hwrF 2011".
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2011-10-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2011-06-28 📅
Öffnungsort: Kreisverwaltung, Wilhelm-Leuschner-Str. 9-11, Neuwied, DEUTSCHLAND.
Ort des Eröffnungstermins: Kreisverwaltung, Wilhelm-Leuschner-Str. 9-11, Neuwied, DEUTSCHLAND.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Neuwied - Der Landrat -
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Zervas

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-11-01 📅
Datum des Endes: 2012-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 613116-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf das Vergabeverfahren findet das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I, Seite 2114), zuletzt geändert durch Art. 13 Abs. 21 des Gesetzes vom 25.5.2009 (BGBl. I, Seite 1102) Anwendung.
Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Antrag an die oben genannte Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) auf Nachprüfung unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Demzufolge ist ein Antrag an die o.g. Nachprüfungsstelle (Vergabekammer) insbesondere unzulässig, sofern ein Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht unverzüglich bei der Vergabestelle gerügt wird (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB) und nicht innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Nachprüfungsantrag gestellt wurde.
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Die Vergabestelle geht in diesem Zusammenhang davon aus, dass eine Rüge, die später als 7 Tage nach Kenntnis des vermeintlichen Vergabeverstoßes erhoben wird, nicht mehr unverzüglich erfolgt.
Wir weisen darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 111 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 111 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Auftragnehmer an die Vergabekammer wenden.
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Wir weisen schließlich darauf hin, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterlegene Partei kostenpflichtig ist.
15 Kalendertage nach Absendung der Vorinformation an unterlegene Bieter ist der Vertragsschluss möglich. Wird die Vorabinformation nach § 101 a GWB per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tage nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: abc - Auftragsberatungscentre Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Bahnhofstr. 30-32
Postort: Trier
Postleitzahl: 54292
E-Mail: info@abc-rlp.de 📧
Telefon: +49 651-9756716 📞
Internetadresse: www.abc-rlp.de 🌏
Fax: +49 651-9756733 📠
Quelle: OJS 2011/S 093-152553 (2011-05-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-12-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Fax: +49 263180393-229 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-12-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 252-410925
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 93-152553
ABl. S-Ausgabe: 252

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: NR-HWR-01-2011

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. prognostiziertes Gesamtentgelt (100)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-10-25 📅
Name: Sita West GmbH
Postanschrift: Bischofsburger Straße 3
Postort: Neuwied
Postleitzahl: 56566
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 8

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Udert

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist demnach ein Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn er nicht fristgerecht nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingelegt wird. Unverzüglich im Sinne von § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB wird eine Rüge nur dann erhoben, wenn sie spätestens zehn Tage nach Kenntnis des Vergaberechtsverstoßes bei der Vergabestelle eingeht. Die Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 107 Abs. 3 GWB sind zwingend zu beachten.
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Quelle: OJS 2011/S 252-410925 (2011-12-29)