Umsetzung HWSK Elbe in Pirna, Hochwasserschutz Altstadt, M10 / M11; Objekt- und Tragwerksplanung

Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal

Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beabsichtigt den Bau von Hochwasserschutzanlagen entlang des Flusses Elbe zum Schutz der Altstadt von Pirna. Bei den zu beplanenden Hochwasserschutzmaßnahmen handelt es sich um den Verschluss von Durchlässen und Brücken im Zuge des im Stadtgebiet vorhandenen, parallel zur Elbe verlaufenden Bahndammes sowie um Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verhinderung von Rückszauerscheinungen an in die Elbe einmündenden Nebenflüssen (Maßnahme M10, M11 und M13). zum Projekt liegt eine Vorplanung vor.
Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen:
— Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach § 42 HOAI, Leistungsphasen 3 bis 9,
— Fachplanungen der Tragwerksplanung nachb § 49 HOAI, Leistungsphasen 3 bis 6,
— Liegenschaftsbearbeitung; verschiedene besondere Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-04-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-03-22.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-03-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Menge oder Umfang:
Ausgehend von den Ergebnissen der Vorplanung ist von einer technisch und wirtschaftlich sinnvoll umzusetzenden Linie für den Hochwasserschutz der Altstadt in Pirna binnenseitig des Bahndammes Dresden - Decin auszugehen. Als technische Lösung soll eine bis zu 3,50 m hohe Hochwasserschutzwand mit Tiefgründung realisiert werden.In örtlich begrenzten Teilabschnitten kommt es zur Annäherung der vorgesehenen HWS-Trasse an Gebäudebestand sowie Bauwerke der Infrastruktur (DB AG). In diesen Bereichen sind neben vertiefenden Untersuchungen zur technischen Ausführbarkeit und dazu bestehenden bautechnischen Alternativen auch die Aspekte der stadtbildplanerischen Gestaltung der Anlage zu bearbeiten. Darüber hinaus ist auch der Themenkomplex der Binnenentwässerung als eine weitere wesentliche Randbedingung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens in den Projektablauf zu integrieren.In gleichem Maße sind die Belange des Denkmalschutzes im Bereich "Am Zwinger" bis "Ziegelstraße" nei eineer Annäherung an Gebäude zu berücksichtigen. Weiterhin sind insbesondere an der "Grohmannstraße" bis zum "Steinplatz" auch die verkehrsplanerischen Rahmenbedingungen der Stadt Pirna bei der Optimierung der Trassenlage, der zu wählenden Baukonstruktion einschließlich dessen Gestaltung mit einzubeziehen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Bahnhofstraße 14
Postleitzahl: 01796
Postort: Pirna
Kontakt
Internetadresse: http://www.talsperren-sachsen.de 🌏
E-Mail: olaf.steglich@ltv.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3501796-340 📞
Fax: +49 3501796-102 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-03-22 📅
Einreichungsfrist: 2011-04-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-03-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 60-097535
ABl. S-Ausgabe: 60
Zusätzliche Informationen
Sämtliche geforderte Nachweise sind dach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und Nachauftragnehmer) schriftlich einzureichen. Die Formblätter sind per E-Mail bei BIB-BolduanIB@t-online.de unter "VOF-Verfahren Umsetzung HWSK Elbe in Pirna, Hochwasserschutz Altstadt M10 / M11" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Nichtabgabe führt zum Ausschluß des Bewerbers. Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Umsetzung HWSK Elbe in Pirna, Hochwasserschutz Altstadt, M 10/ M11 zu kennzeichnen. Übersteigt die Anzahl der gleichbleibenden Bieter die festgesetzte Höchstzahl in der Vergabebekanntmachung, so kann eine Auswahl durch Losentscheid getroffen werden. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Gleiches gilt für die Übergabe der Angebote im Zuschlagverfahren. Der AG beabsichtigt, einen Bieter mit der stufenweisen Erstellung der abgeforderten Planungsleistung zu beauftragten. Zunächst werden die Leistungsphasen 3 und 4 gemäß §§ 42 und 49 HOAI vergeben. Ferner beabsichtigt er, dem AN bei Fortsetzung der Planung die Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7 bzw. 5 bis 6-einzeln oder im Ganzen - zu übertragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken. Bewerber hier: Planungsgemeinschaft Hochwasserschutz Pirna, iKD Ingenieur Consult GmbH und Planungsgesellschaft Scholz + Lewis mbH.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen beabsichtigt den Bau von Hochwasserschutzanlagen entlang des Flusses Elbe zum Schutz der Altstadt von Pirna. Bei den zu beplanenden Hochwasserschutzmaßnahmen handelt es sich um den Verschluss von Durchlässen und Brücken im Zuge des im Stadtgebiet vorhandenen, parallel zur Elbe verlaufenden Bahndammes sowie um Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Verhinderung von Rückszauerscheinungen an in die Elbe einmündenden Nebenflüssen (Maßnahme M10, M11 und M13). zum Projekt liegt eine Vorplanung vor.
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Zu vergeben sind folgende Planungsleistungen:
— Objektplanung für Ingenieurbauwerke nach § 42 HOAI, Leistungsphasen 3 bis 9,
— Fachplanungen der Tragwerksplanung nachb § 49 HOAI, Leistungsphasen 3 bis 6,
— Liegenschaftsbearbeitung; verschiedene besondere Leistungen.
Menge oder Umfang:
Ausgehend von den Ergebnissen der Vorplanung ist von einer technisch und wirtschaftlich sinnvoll umzusetzenden Linie für den Hochwasserschutz der Altstadt in Pirna binnenseitig des Bahndammes Dresden - Decin auszugehen. Als technische Lösung soll eine bis zu 3,50 m hohe Hochwasserschutzwand mit Tiefgründung realisiert werden.
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In örtlich begrenzten Teilabschnitten kommt es zur Annäherung der vorgesehenen HWS-Trasse an Gebäudebestand sowie Bauwerke der Infrastruktur (DB AG). In diesen Bereichen sind neben vertiefenden Untersuchungen zur technischen Ausführbarkeit und dazu bestehenden bautechnischen Alternativen auch die Aspekte der stadtbildplanerischen Gestaltung der Anlage zu bearbeiten. Darüber hinaus ist auch der Themenkomplex der Binnenentwässerung als eine weitere wesentliche Randbedingung bei der Umsetzung des Gesamtvorhabens in den Projektablauf zu integrieren.
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In gleichem Maße sind die Belange des Denkmalschutzes im Bereich "Am Zwinger" bis "Ziegelstraße" nei eineer Annäherung an Gebäude zu berücksichtigen. Weiterhin sind insbesondere an der "Grohmannstraße" bis zum "Steinplatz" auch die verkehrsplanerischen Rahmenbedingungen der Stadt Pirna bei der Optimierung der Trassenlage, der zu wählenden Baukonstruktion einschließlich dessen Gestaltung mit einzubeziehen.
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Referenznummer: 20.43.-8960.20/00/00
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Europäische Fonds für Regionale Entwicklung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 01796 Pirna

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaften und für Nachauftragnehmer: Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF; Erklärung über wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen gemäß § 4 Abs. 2 VOF; Handelsregisterauszug; Verpflichtungserklärung für Nachauftragnehmer; Für Generalplaner und aller Beteiligten der Bietergemeinschaft.
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Nachweis Berufshaftpflichtversicherung für die ausgeschriebenen Leistungen für Bewerber in Höhe von mind. 3 000 000 EUR (Brutto) für Personenschäden und mind. 3 000 000 EUR (Brutto) für Sachschäden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung - Gewichtung 20 %.
Aufteilung: für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer:
Firmenprofil / Projektteam - 10 %; Umsatz der letzten 3 Geschäftsjahre im Wasserbau - 10 %;
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Fachliche Eignung, Gewichtung 70 %;
Aufteilung: für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer: persönliche Referenzen vergleichbarer Leistungen des vorgesehenen Projektleiters, max. 5 Objekte der letzten 5 Jahre (fachlicher Lebenslauf) - 22 %; persönliche Referenzen vergleichbarer Leistungen des Stellvertreters, max 5 Objekte der letzten 5 Jahre (fachlicher Lebenslauf) - 18 %;
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Referenzen vergleichbarer Leistungen (hier insbesondere innerstädtische Hochwasserschutzanlagen mit mobilen und teilmobilen Abschnitten sowie Anlagen zur Binnenentwässerung) des Bewerbers insgesamt, max. 5 Objekte der letzten 5 Jahre - 15 %;
Bereichsübergreifende Erfahrungen der Landestalsperrenverwaltung bezüglich der Leistungserfüllung der Bewerber - 10 %; Qualitätsmanagement im Unternehmen - 5 %;
Gesamteindruck der Bewerbung - Gewichtung 5 %;
Aufteilung: für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer: Vollständigkeit, Übersichtlichkeit und Aussagefähigkeit der eingereichten Unterlagen - 5 %.
Örtliche Präsenz - Gewichtung 5 %; Aufteilung: für Generalplaner und alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und für alle Nachauftragnehmer: Örtliche Verfügbarkeit / Erreichbarkeit - 5 %.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Generalplaner (ein Verantwortlicher mit/ohne Subunternehmen) oder Bietergemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftungserklärung und Erklärung des bevollmächtigten Vertreters (die Erklärungen sind von allen Beteiligten rechtsverbindlich zu unterschreiben); das Nichtvorliegen dieser Erklärung führt zum Ausschluss.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Qualifikation nach § 19 (2) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Bewerber wurden ausgewählt
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien: Die Auswahl unter gleich geeigneten Bewerbern erfolgt durch Losentscheid.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Aussagen zur Projektabwicklung (50)
2. Bietergespräch (30)
3. Honorar (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal
Kontakt
Kontaktperson: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Oberes Elbtal
Herrn Steglich
Internetadresse: www.talsperren-sachsen.de 🌏
Name: BIB-Bolduan Ingenierbüro
Postanschrift: Goethestraße 71
Postort: Riesa
Postleitzahl: 01587
Kontaktperson: Herrn Bolduan
Telefon: +49 352563-1370 📞
E-Mail: bib-bolduanib@t-online.de 📧
Fax: +49 352563-1372 📠

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-09-01 📅
Datum des Endes: 2012-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 20.43.-8960.20/00/00
Zusätzliche Informationen
Sämtliche geforderte Nachweise sind dach den Formblättern für die Bewerbung zur Teilnahme am VOF-Verfahren der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen getrennt für Bewerber (Generalplaner bzw. alle Beteiligten der Bietergemeinschaft und Nachauftragnehmer) schriftlich einzureichen. Die Formblätter sind per E-Mail bei BIB-BolduanIB@t-online.de unter "VOF-Verfahren Umsetzung HWSK Elbe in Pirna, Hochwasserschutz Altstadt M10 / M11" anzufordern. Die ausgefüllten und rechtsgültig unterschriebenen Formblätter sind mit dem Teilnahmeantrag und den Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Nichtabgabe führt zum Ausschluß des Bewerbers.
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Die eingereichten Unterlagen sind als "VOF-Bewerbungsunterlagen" in einem geschlossenen Umschlag mit "Umsetzung HWSK Elbe in Pirna, Hochwasserschutz Altstadt, M 10/ M11 zu kennzeichnen. Übersteigt die Anzahl der gleichbleibenden Bieter die festgesetzte Höchstzahl in der Vergabebekanntmachung, so kann eine Auswahl durch Losentscheid getroffen werden. Eine Übergabe der Unterlagen zum Auswahlverfahren per Fax oder E-Mail ist nicht zulässig. Gleiches gilt für die Übergabe der Angebote im Zuschlagverfahren.
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Der AG beabsichtigt, einen Bieter mit der stufenweisen Erstellung der abgeforderten Planungsleistung zu beauftragten. Zunächst werden die Leistungsphasen 3 und 4 gemäß §§ 42 und 49 HOAI vergeben. Ferner beabsichtigt er, dem AN bei Fortsetzung der Planung die Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen für die Leistungsphasen 5 bis 7 bzw. 5 bis 6-einzeln oder im Ganzen - zu übertragen. Wesentliche Voraussetzung sind Genehmigungs- und Finanzierungsfähigkeit. Die Übertragung erfolgt durch gesonderten Vertrag. Der AG behält sich vor, die Übertragung weiterer Leistungen auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken.
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Bewerber hier: Planungsgemeinschaft Hochwasserschutz Pirna, iKD Ingenieur Consult GmbH und Planungsgesellschaft Scholz + Lewis mbH.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771040 📞
Internetadresse: http://www.ldl.sachsen.de 🌏
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gilt die Frist nach § 101a GWB nach Erhalt der Information über die beabsichtigte Zuschlagserteilung: 10 Tage bei Versand per Fax oder elektronisch, ansonsten 15 Tage.
Zu. VI.4.1: Der Antrag nach Punkt VI.4.1 bei dere Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
— der Bieter den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: PF 101364
Quelle: OJS 2011/S 060-097535 (2011-03-22)