Universität Kassel - Erschließung Science Park und Studentenwohnheim

Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement RNL Nord, Vergabebereich Fulda

Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anwendungsbereiche 1 (Wasserversorgung), 2 (Abwasserentsorgung) und 4 (Fernwärmeversorgung) gem. HOAI § 40 und Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gem. HOAI § 51 für die geplante Erschließung der Gebäude Science Park und Studentenwohnheim der Universität Kassel.
Die örtliche Bauüberwachung gem. HOAI Anlage 2, Ziffer 2.8.8 soll seitens des Bewerbers durchgeführt werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-08-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-06-30 Auftragsbekanntmachung
2016-06-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-06-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Die Universität Kassel beabsichtigt im Rahmen des Projektes "HEUREKA" Erweiterungsmaßnahmen auf dem ehemaligen Gottschalkgelände nördlich der Moritzstraße als "Campus Nord" vorzunehmen. Dort sind im Wesentlichen Einrichtungen für die naturwissenschaftlichen Fakultäten, ein Science-Park (Wissenschaftstransfer Universität - Wirtschaft), Einrichtungen für die Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie ein Studentenwohnheim vorgesehen. Das Baugrundstück befindet sich im Stadtgebiet von Kassel und erstreckt sich über das ehemalige Firmengelände der Textilfabrik Gottschalk. Es ist umgeben von den Straßen Liebigstraße, Moritzstraße, Gottschalkstraße und Mombachstraße. Die Wasserver- und Abwasserentsorgung erfolgt über Anschlüsse an die vorhandenen Anlagen in den umliegenden Straßen. Privatrechtliche Anforderungen sind nicht bekannt.Für die Umsetzung des Vorhabens sind u.a. umfangreiche Bauarbeiten im Bereich der Erschließung, der Infrastruktur und Freianlagen notwendig.Gegenstand dieser Ausschreibung sind die vorgezogenen Maßnahmen im Bereich der Erschließung und Infrastruktur, die im Zusammenhang mit dem Science Park und dem Studentenwohnheim umgesetzt werden sollen. Diese umfassen im Detail folgende Maßnahmen:Abwasser.Im Bereich des Science Parks sowie des Studentenwohnheims soll das Trennsystem vorbereitet werden. Die erforderlichen Regen- und Schmutzwasserleitungen werden im Bereich der Gebäude verlegt. Der Anschluss des Science-Parks erfolgt zunächst an einen vorhandenen Mischwasserkanal, der später für die Naturwissenschaften rückgebaut werden muss. Zur Einleitung im Bereich der Moritzstraße (Studentenwohnheim) muss ein Rückhaltebecken errichtet werden. Das Niederschlagswasser wird über Regenwasserkanäle in die Ahna eingeleitet, das Schmutzwasser wird an den bestehenden Mischwassersammler der Kasseler Entwässerungsbetriebe (KEB) in der Moritzstraße angeschlossen.Wasserversorgung.Die Wasserversorgung zu den Neubauten bestehend aus Trinkwasser und Brauchwasser wird von der Moritzstraße bzw. von der Mombachstraße gewährleistet. Die Löschwasserversorgung wird über eine unterirdische Feuerlöschzisterne sichergestellt.Fernwärmeversorgung.Hauptfernwärmeleitungen sind im Bereich des Flusses (Ahna) und in der Moritzstraße vorhanden. Die Kälte- und Wärmeversorgung wird überwiegend über Fernwärme gedeckt werden. Derzeit sind Fernwärmeübergabestationen im Gebäude des Science Parks sowie dem Hörsaal- und Campuscenter vorgesehen. Von dort soll das Studentenwohnheim versorgt werden.Stromversorgung.Die temporäre Stromversorgung der Gebäude Science Park und Studentenwohnheim kann über den Trafo im Torhaus A erfolgen. Hierfür müssen lediglich die Leitungen sowie die Verbindungskollektoren zwischen den Gebäuden errichtet werden.Telekommunikation.Die IT-Versorgung erfolgt analog zur Starkstromversorgung.Die Baukosten (KG 500) betragen ca. 2 800 000 EUR (brutto) für die technische Erschließung. Hierauf entfallen auf KG 510 (Geländeflächen) rd. 5 000 EUR, auf KG 520 (Befestigte Flächen) rd. 61 000 EUR, auf KG 537 (Kanal- und Schachtbauanlagen) rd. 279 000 EUR, auf KG 541 (Abwasseranlagen) rd. 1 800 000 EUR, KG 542 (Wasserversorgungsanlagen) rd. 278 000 EUR, KG 544 (Wärmeversorgungsanlagen) rd. 335 000 EUR, KG 546 (Starkstromanlagen) rd. 46 000 EUR und KG 547 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) rd. 1 000 EUR.Als zeitlicher Rahmen für die Maßnahme sind ein Baubeginn für das 1. Quartal 2012 und ein Abschluss für das 1. Quartal 2013 vorgesehen.Auftrag des Verfahrens sind Leistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anwendungsbereiche 1 (Wasserversorgung), 2 (Abwasserentsorgung) und 4 (Fernwärmeversorgung) gem. HOAI § 40 und Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gem. HOAI § 51.Der Bewerber muss Erfahrungen im Bereich Neubau/Erweiterung/Modernisierung/Instandsetzung von Regenrückhaltebecken und Fernwärmeübergabestationen nachweisen. Weiterhin sind Erfahrungen mit der Durchführung von Maßnahmen innerhalb enger Baufelder, unter Abstimmung mit Freianlagenplanern, dem Überwinden von Höhenunterschieden, Neubau/Erweiterung von Trenn- und Mischwassersystemen, begehbaren Leitungsgängen/Verbindungskollektoren und mit der Durchführung von Maßnahmen unter Berücksichtigung von Infrastruktureinrichtungen von Bestandsgebäuden wünschenswert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Schillerstraße 8
Postleitzahl: 36043
Postort: Fulda
Kontakt
Internetadresse: http://www.hbm.hessen.de 🌏
E-Mail: info.vergabe-fd@hbm.hessen.de 📧
Telefon: +49 6616005-0 📞
Fax: +49 6616005-306 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-30 📅
Einreichungsfrist: 2011-08-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 126-209577
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
Sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter "Bewerbungsbogen" und "Referenzbogen" zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Unterlagen sind in digitaler Form bei der in Punkt I.1 genannten Kontaktadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail (sh. Punkt I.1) mit Angabe der Verfahrensnummer ist ausreichend. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierten Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweise ist auch von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 sowie von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auszufüllen und einzureichen. Nachr. HAD-Ref.: 55/1291. Nachr. V-Nr/AKZ: 0423.106630.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anwendungsbereiche 1 (Wasserversorgung), 2 (Abwasserentsorgung) und 4 (Fernwärmeversorgung) gem. HOAI § 40 und Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gem. HOAI § 51 für die geplante Erschließung der Gebäude Science Park und Studentenwohnheim der Universität Kassel.
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Die örtliche Bauüberwachung gem. HOAI Anlage 2, Ziffer 2.8.8 soll seitens des Bewerbers durchgeführt werden.
Menge oder Umfang:
Die Universität Kassel beabsichtigt im Rahmen des Projektes "HEUREKA" Erweiterungsmaßnahmen auf dem ehemaligen Gottschalkgelände nördlich der Moritzstraße als "Campus Nord" vorzunehmen. Dort sind im Wesentlichen Einrichtungen für die naturwissenschaftlichen Fakultäten, ein Science-Park (Wissenschaftstransfer Universität - Wirtschaft), Einrichtungen für die Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie ein Studentenwohnheim vorgesehen. Das Baugrundstück befindet sich im Stadtgebiet von Kassel und erstreckt sich über das ehemalige Firmengelände der Textilfabrik Gottschalk. Es ist umgeben von den Straßen Liebigstraße, Moritzstraße, Gottschalkstraße und Mombachstraße. Die Wasserver- und Abwasserentsorgung erfolgt über Anschlüsse an die vorhandenen Anlagen in den umliegenden Straßen. Privatrechtliche Anforderungen sind nicht bekannt.
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Für die Umsetzung des Vorhabens sind u.a. umfangreiche Bauarbeiten im Bereich der Erschließung, der Infrastruktur und Freianlagen notwendig.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die vorgezogenen Maßnahmen im Bereich der Erschließung und Infrastruktur, die im Zusammenhang mit dem Science Park und dem Studentenwohnheim umgesetzt werden sollen. Diese umfassen im Detail folgende Maßnahmen:
Abwasser.
Im Bereich des Science Parks sowie des Studentenwohnheims soll das Trennsystem vorbereitet werden. Die erforderlichen Regen- und Schmutzwasserleitungen werden im Bereich der Gebäude verlegt. Der Anschluss des Science-Parks erfolgt zunächst an einen vorhandenen Mischwasserkanal, der später für die Naturwissenschaften rückgebaut werden muss. Zur Einleitung im Bereich der Moritzstraße (Studentenwohnheim) muss ein Rückhaltebecken errichtet werden. Das Niederschlagswasser wird über Regenwasserkanäle in die Ahna eingeleitet, das Schmutzwasser wird an den bestehenden Mischwassersammler der Kasseler Entwässerungsbetriebe (KEB) in der Moritzstraße angeschlossen.
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Wasserversorgung.
Die Wasserversorgung zu den Neubauten bestehend aus Trinkwasser und Brauchwasser wird von der Moritzstraße bzw. von der Mombachstraße gewährleistet. Die Löschwasserversorgung wird über eine unterirdische Feuerlöschzisterne sichergestellt.
Fernwärmeversorgung.
Hauptfernwärmeleitungen sind im Bereich des Flusses (Ahna) und in der Moritzstraße vorhanden. Die Kälte- und Wärmeversorgung wird überwiegend über Fernwärme gedeckt werden. Derzeit sind Fernwärmeübergabestationen im Gebäude des Science Parks sowie dem Hörsaal- und Campuscenter vorgesehen. Von dort soll das Studentenwohnheim versorgt werden.
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Stromversorgung.
Die temporäre Stromversorgung der Gebäude Science Park und Studentenwohnheim kann über den Trafo im Torhaus A erfolgen. Hierfür müssen lediglich die Leitungen sowie die Verbindungskollektoren zwischen den Gebäuden errichtet werden.
Telekommunikation.
Die IT-Versorgung erfolgt analog zur Starkstromversorgung.
Die Baukosten (KG 500) betragen ca. 2 800 000 EUR (brutto) für die technische Erschließung. Hierauf entfallen auf KG 510 (Geländeflächen) rd. 5 000 EUR, auf KG 520 (Befestigte Flächen) rd. 61 000 EUR, auf KG 537 (Kanal- und Schachtbauanlagen) rd. 279 000 EUR, auf KG 541 (Abwasseranlagen) rd. 1 800 000 EUR, KG 542 (Wasserversorgungsanlagen) rd. 278 000 EUR, KG 544 (Wärmeversorgungsanlagen) rd. 335 000 EUR, KG 546 (Starkstromanlagen) rd. 46 000 EUR und KG 547 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) rd. 1 000 EUR.
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Als zeitlicher Rahmen für die Maßnahme sind ein Baubeginn für das 1. Quartal 2012 und ein Abschluss für das 1. Quartal 2013 vorgesehen.
Auftrag des Verfahrens sind Leistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anwendungsbereiche 1 (Wasserversorgung), 2 (Abwasserentsorgung) und 4 (Fernwärmeversorgung) gem. HOAI § 40 und Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gem. HOAI § 51.
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Der Bewerber muss Erfahrungen im Bereich Neubau/Erweiterung/Modernisierung/Instandsetzung von Regenrückhaltebecken und Fernwärmeübergabestationen nachweisen. Weiterhin sind Erfahrungen mit der Durchführung von Maßnahmen innerhalb enger Baufelder, unter Abstimmung mit Freianlagenplanern, dem Überwinden von Höhenunterschieden, Neubau/Erweiterung von Trenn- und Mischwassersystemen, begehbaren Leitungsgängen/Verbindungskollektoren und mit der Durchführung von Maßnahmen unter Berücksichtigung von Infrastruktureinrichtungen von Bestandsgebäuden wünschenswert.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen gem. RBBau-Vertragsmuster Anhang 11, Leistungsphasen 3-9 vorgesehen.
Dauer: 21 Monate
Referenznummer: 0423.106630
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Kassel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen zur persönlichen Lage sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen.
— Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert,
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— Verbindliche Erklärung über die wirtschaftliche Unabhängigkeit gem. VOF § 4 Abs. 2,
— Eigenerklärung zu VOF § 4 Abs. 6 und Abs. 9 a-d.
Vorbehalten wird die Anforderung von Originalen sowie Ausschluss nach § 4 Abs. 9 e.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
— Nachweis nach VOF § 5 Abs. 4 a über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung und deren Deckungssummen. Im Falle von geringeren Deckungssummen als in Punkt III.1.1 genannt, ist zusätzlich eine Eigenerklärung oder Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden können,
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— Erklärung nach VOF § 5 Abs. 4 c.
Mindeststandards:
— Mindeststandard zum Versicherungsnachweis: sh. Pkt. III.1.1,
— Mindestumsatz für vergleichbare Leistungen (Leistungen gem. HOAI § 51 Anlagengruppen 4 und 5 und HOAI § 40 Abs. 1, 2 und 4 (Fernwärmeversorgung)) größer/gleich 450 000 EUR pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Bewerbungsunterlagen und Erklärungen sind zwingend in der unter VI. 3 genannten Form mittels den anzufordernden Bewerbungsunterlagen einzureichen:
— Erklärung nach VOF § 5 Abs. 5 d, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte sowie der festangestellten, mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure hervorgeht,
— Angaben nach § 5 Abs. 5 a für die berufliche Befähigung und Qualifikation des Bewerbers,
— Angaben nach § 5 Abs. 5 c für die berufliche Befähigung und Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters und Stellvertreters,
— Erklärung nach VOF § 5 Abs. 5 h (ob und welche Unteraufträge erteilt werden sollen) bzw. Erklärung und Nachweis nach VOF § 5 Abs. 6, ob sich der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient werden soll mit Darstellung von Art und Umfang,
— 4 Referenzprojekte nach VOF § 5 Abs. 5 b der in den letzten 5 Jahren (Abschluss Leistungsphase 8 gem. HOAI § 53 und/oder § 42 zwischen 06/2006 und 06/2011) erbrachten vergleichbaren Leistungen (Leistungen gem. HOAI § 51 und/oder HOAI § 40) für vergleichbare Referenzprojekte mit jeweils Kurzbeschreibung des Projektes und Angaben zu:
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— Art der Maßnahme (Neubau/Neuanlage; Wiederaufbau; Erweiterungsbau; Umbau; Modernisierung; Instandsetzung; Instandhaltung entsprechend § 2 HOAI),
— Projektgröße (Baukosten KG 500 brutto),
— Projektzeit (Leistungszeitraum des Bewerbers; Abschluss Leistungsphase 8 gem. HOAI § 53 und/oder HOAI § 42),
— Leistungsumfang (Angaben zu erbrachten Anwendungsbereichen/Anlagengruppen sowie erbrachten Leistungsphasen und anrechenbare Kosten),
— Projektspezifische Angaben (Maßnahmen innerhalb enger Baufelder, Neubau/ Erweiterung/ Modernisierung/ Instandsetzung von Regenrückhaltebecken, Neubau/ Erweiterung/ Modernisierung/ Instandsetzung von Trenn- und Mischwassersystemen, Neubau/ Erweiterung/ Modernisierung/ Instandsetzung von Fernwärmeübergabestation, Begehbare Leitungsgänge/ Verbindungskollektoren, Maßnahmen unter Abstimmung mit Freianlagenplanern, Berücksichtigung von Infrastruktureinrichtungen von Bestandsgebäuden, Durchführen der örtlichen Bauüberwachung, Überwinden von Höhenunterschieden, Maßnahme beinhaltete öffentlichen Erschließung),
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— zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten) sowie Angabe der Referenzperson beim Auftraggeber.
Es wird darauf hingewiesen, dass exakt 4 Referenzprojekte durch den Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft bzw. den Bewerber mit Nachunternehmern gemäß VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6, benannt werden müssen. Eine Unter- oder Überschreitung der Anzahl an Referenzprojekten führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
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Mindeststandards:
Nachweis über mindestens 4, in den letzten 3 Jahren festangestellte Ingenieure, die mit entsprechenden Leistungen gem. HOAI § 51, Anlagengruppen 4 und 5 und HOAI §40 Abs. 1,2 und 4 betraut sind.
Mindestforderungen an die 4 Referenzprojekte:
— min. 1 Projekt aus dem Bereich Neubau/ Erweiterung/ Modernisierung/ Instandsetzung
eines Regenrückhaltebeckens,
einer Fernwärmeübergabestation,
— durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungsphasen 3 bis 8 des § 42 HOAI in den Anwendungsbereichen 1, 2 und 4 (Fernwärme) nach § 40 HOAI sowie die Leistungsphasen 3 bis 8 des § 53 HOAI in den Anlagengruppen 4 und 5 nach § 51 HOAI mindestens einmal vollständig abgedeckt sein.
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Für alle Referenzprojekte gilt:
— Abschluss Leistungsphase 8 gem. HOAI § 53 und/oder § 42 HOAI zwischen 06/2006 und 06/2011,
— Eine Bescheinigung bzw. Eigenerklärung zum erbrachten Leistungsumfang ist für jedes der eingereichten Referenzprojekte zwingend erforderlich,
— Die Referenzprojekte müssen in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierfür sind je Referenz max. 1 frei gestaltbares DIN A4 Blatt als Anlage einzureichen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Auftragsfall müssen mindestens folgende Deckungssummen für eine Berufshaftpflichtversicherung versicherbar sein:
512 290,00 EUR für Personen- und 153 390 EUR für sonstige Schäden einschließlich Vermögesschäden.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Anhang 19 der Richtlinie für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: VOF § 19 Abs. 2 und Abs. 3; Hessisches Ingenieurgesetz.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
— Fristgerechte Vorlage der Bewerbungsunterlagen,
— Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen,
— Prüfen der Eingereichten Nachweise und Erklärungen auf Eignung hinsichtlich der Mindestanforderungen,
— Prüfen und Bewerten der eingereichten Referenzen,
— Prüfen und Bewerten der Leistungsfähigkeit und Kapazitäten.
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch Hessisches Baumanagement RNL Nord, Vergabebereich Fulda
Der Auftrag wird im Namen anderer öffentlicher Auftraggeber vergeben
Kontakt
Name: Hessisches Baumanagement, Regionalniederlassung Nord - Vergabebereich Fulda
E-Mail: info.vergabe-fd@hbm.hessen.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 0423.106630
Zusätzliche Informationen
Sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter "Bewerbungsbogen" und "Referenzbogen" zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Unterlagen sind in digitaler Form bei der in Punkt I.1 genannten Kontaktadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail (sh. Punkt I.1) mit Angabe der Verfahrensnummer ist ausreichend. Sofern nichts anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierten Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweise ist auch von jedem Nachunternehmer gem. VOF § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 sowie von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft auszufüllen und einzureichen.
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Nachr. HAD-Ref.: 55/1291.
Nachr. V-Nr/AKZ: 0423.106630.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen, Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3 (Fristenbriefkasten Luisenplatz 2)
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64278
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-126348 (Zentrale - 120) 📞
Fax: +49 6151-125816/126834) 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird im Zusammenhang mit Bieterrügen auf § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hingewiesen:
Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2011/S 126-209577 (2011-06-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Leistungen für Ingenieurbauwerke gem. HOAI § 42 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anwendungsbereiche 1 (Wasserversorgung), 2 (Abwasserentsorgung) und 4 (Fernwärmeversorgung) gem. HOAI § 40 und Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI § 53 in den Leistungsphasen 3 bis 9 für die Anlagengruppen 4 (Starkstromanlagen) und 5 (Fernmelde- und informationstechnische Anlagen) gem. HOAI § 51 für die geplante Erschließung der Gebäude Science Park und Studentenwohnheim der Universität Kassel. Die örtliche Bauüberwachung gem. HOAI Anlage 2, Ziffer 2.8.8 soll seitens des Bewerbers durchgeführt werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 258117.43 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Haustechnik 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5-7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167-126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 126-225567
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 126-209577

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Universität Kassel beabsichtigt im Rahmen des Projektes
„HEUREKA“ Erweiterungsmaßnahmen auf dem ehemaligen
Gottschalkgelände nördlich der Moritzstraße als „Campus Nord“
vorzunehmen. Dort sind im Wesentlichen Einrichtungen für die
naturwissenschaftlichen Fakultäten, ein Science-Park
(Wissenschaftstransfer Universität – Wirtschaft), Einrichtungen für
die Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung sowie ein
Studentenwohnheim vorgesehen. Das Baugrundstück befindet sich
im Stadtgebiet von Kassel und erstreckt sich über das ehemalige
Firmengelände der Textilfabrik Gottschalk. Es ist umgeben von den
Straßen Liebigstraße, Moritzstraße, Gottschalkstraße und
Mombachstraße. Die Wasserver- und Abwasserentsorgung erfolgt
über Anschlüsse an die vorhandenen Anlagen in den umliegenden
Straßen. Privatrechtliche Anforderungen sind nicht bekannt.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Referenzprojekt
Qualität der Herangehensweise an das Projekt/Projektabwicklung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 5

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-03 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postleitzahl: 64283
Fax: +49 6151125816 / 6151126834 📠
Quelle: OJS 2016/S 126-225567 (2016-06-29)