Vergabe von 6 Rahmenverträge für die Restaurierung von Handschriften

Stadt Köln - 27/Zentrales Vergabeamt

Dem Historischen Archiv der Stadt Köln stehen insgesamt 754 285,00 EUR netto durch Großspenden zur Verfügung, die für die Restaurierung von fast 1 400 Handschriften aus vier Beständen des Archivs verwendet werden sollen. Die nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am 3.3.2010 geborgenen Handschriften weisen leichte bis sehr starke Beschädigungen auf.
Geplant ist eine Vergabe von 6 Rahmenverträgen für die Restaurierung der Handschriften aus den vier Beständen. Es findet eine Ausschreibung von 6 Losen statt (ein Los = ein Vertrag).
Pro Rahmenvertrag soll der Auftragnehmer jährlich 440 Stunden (circa 25 % der Jahresarbeitszeit einer Normalarbeitskraft) als Bruttoarbeitszeit für den Auftraggeber arbeiten, wobei pro Halbjahr mindestens 150 Arbeitsstunden abgeleistet werden müssen, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit auf das Jahr gesehen gewährleistet wird. Die Bruttoarbeitszeit schließt neben der praktischen Restaurierung auch die schriftliche Dokumentation ein. Nicht als Arbeitszeit gelten dementsprechend insbesondere Zeiten für Besprechungen mit dem Auftraggeber und Transportzeiten.
Die Ausgabe der zu restaurierenden Handschriften erfolgt regelmäßig zweimal jährlich chargenweise nach dem Zufallsprinzip. Die Formate, die Schadensklassen, sowie die Versicherungswerte der einzelnen Stücke können daher stark variieren. Ebenso kann die Anzahl der Handschriften innerhalb einer Charge, je nach Schadensklasse und Höhe der Versicherungswerte variieren. Die jeweiligen Versicherungswerte können pro Charge bis zu 1 000 000 EUR betragen. Eine Beschreibung der erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen ist im Vorfeld nicht möglich. Die durchzuführenden Restaurierungsmaßnahmen für jede einzelne Handschrift legen Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam fest.
Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Auftragserteilung. Der Beginn der aus diesem Vertrag geschuldeten Leistungserbringung ist der 1.1.2012. Der Rahmenvertrag wird zunächst über einen Zeitraum der Leistungserbringung von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängert sich das Vertragsverhältnis zweimal um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien sechs Monate vor dem jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit der Verlängerung schriftlich widerspricht. Nach Ablauf von vier Jahren, gerechnet vom Beginn der geschuldeten Leistungserbringung (1.1.2012) endet das Vertragsverhältnis spätestens.
Beim Auftraggeber zwingend vor Bewerbungsabgabe einzufordern ist die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-07-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-06-01.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-06-01 Auftragsbekanntmachung
2011-11-30 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-06-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Konservierung von Exponaten und Ausstellungsobjekten
Menge oder Umfang: Siehe II.1.4.
Gesamtwert des Auftrags: 600 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Konservierung von Exponaten und Ausstellungsobjekten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.de 📧
Telefon: +49 221221-26884 📞
Fax: +49 221221-26272 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-06-01 📅
Einreichungsfrist: 2011-07-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-06-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 107-176487
ABl. S-Ausgabe: 107
Zusätzliche Informationen
Die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“, ist zwingend vor Bewerbungsabgabe abzurufen. Diese sind beim Auftraggeber einzufordern. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dem Historischen Archiv der Stadt Köln stehen insgesamt 754 285,00 EUR netto durch Großspenden zur Verfügung, die für die Restaurierung von fast 1 400 Handschriften aus vier Beständen des Archivs verwendet werden sollen. Die nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am 3.3.2010 geborgenen Handschriften weisen leichte bis sehr starke Beschädigungen auf.
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Geplant ist eine Vergabe von 6 Rahmenverträgen für die Restaurierung der Handschriften aus den vier Beständen. Es findet eine Ausschreibung von 6 Losen statt (ein Los = ein Vertrag).
Pro Rahmenvertrag soll der Auftragnehmer jährlich 440 Stunden (circa 25 % der Jahresarbeitszeit einer Normalarbeitskraft) als Bruttoarbeitszeit für den Auftraggeber arbeiten, wobei pro Halbjahr mindestens 150 Arbeitsstunden abgeleistet werden müssen, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit auf das Jahr gesehen gewährleistet wird. Die Bruttoarbeitszeit schließt neben der praktischen Restaurierung auch die schriftliche Dokumentation ein. Nicht als Arbeitszeit gelten dementsprechend insbesondere Zeiten für Besprechungen mit dem Auftraggeber und Transportzeiten.
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Die Ausgabe der zu restaurierenden Handschriften erfolgt regelmäßig zweimal jährlich chargenweise nach dem Zufallsprinzip. Die Formate, die Schadensklassen, sowie die Versicherungswerte der einzelnen Stücke können daher stark variieren. Ebenso kann die Anzahl der Handschriften innerhalb einer Charge, je nach Schadensklasse und Höhe der Versicherungswerte variieren. Die jeweiligen Versicherungswerte können pro Charge bis zu 1 000 000 EUR betragen. Eine Beschreibung der erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen ist im Vorfeld nicht möglich. Die durchzuführenden Restaurierungsmaßnahmen für jede einzelne Handschrift legen Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam fest.
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Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Auftragserteilung. Der Beginn der aus diesem Vertrag geschuldeten Leistungserbringung ist der 1.1.2012. Der Rahmenvertrag wird zunächst über einen Zeitraum der Leistungserbringung von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängert sich das Vertragsverhältnis zweimal um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien sechs Monate vor dem jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit der Verlängerung schriftlich widerspricht. Nach Ablauf von vier Jahren, gerechnet vom Beginn der geschuldeten Leistungserbringung (1.1.2012) endet das Vertragsverhältnis spätestens.
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Beim Auftraggeber zwingend vor Bewerbungsabgabe einzufordern ist die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Rahmenvertrag für die Restaurierung von Handschriften
Kurze Beschreibung:
Dem Historischen Archiv der Stadt Köln stehen insgesamt 754 285,00 EUR netto durch Großspenden zur Verfügung, die für die Restaurierung von fast 1 400 Handschriften aus vier Beständen des Archivs verwendet werden sollen. Die nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am 3.3.2010 geborgenen Handschriften weisen leichte bis sehr starke Beschädigungen auf.Geplant ist eine Vergabe von 6 Rahmenverträgen für die Restaurierung der Handschriften aus den vier Beständen. Es findet eine Ausschreibung von 6 Losen statt (ein Los = ein Vertrag).Pro Rahmenvertrag soll der Auftragnehmer jährlich 440 Stunden (ca. 25 % der Jahresarbeitszeit einer Normalarbeitskraft) als Bruttoarbeitszeit für den Auftraggeber arbeiten, wobei pro Halbjahr mind. 150 Arbeitsstunden abgeleistet werden müssen, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit auf das Jahr gesehen gewährleistet wird. Die Bruttoarbeitszeit schließt neben der praktischen Restaurierung auch die schriftliche Dokumentation ein. Nicht als Arbeitszeit gelten dementsprechend insbesondere Zeiten für Besprechungen mit dem Auftraggeber und Transportzeiten.Die Ausgabe der zu restaurierenden Handschriften erfolgt regelmäßig zweimal jährlich chargenweise nach dem Zufallsprinzip. Die Formate, die Schadensklassen, sowie die Versicherungswerte der einzelnen Stücke können daher stark variieren. Ebenso kann die Anzahl der Handschriften innerhalb einer Charge, je nach Schadensklasse und Höhe der Versicherungswerte variieren. Die jeweiligen Versicherungswerte können pro Charge bis zu 1 Mio. Euro betragen. Eine Beschreibung der erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen ist im Vorfeld nicht möglich. Die durchzuführenden Restaurierungsmaßnahmen für jede einzelne Handschrift legen Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam fest.Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Auftragserteilung. Der Beginn der aus diesem Vertrag geschuldeten Leistungserbringung ist der 1.1.2012. Der Rahmenvertrag wird zunächst über einen Zeitraum der Leistungserbringung von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängert sich das Vertragsverhältnis zweimal um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien sechs Monate vor dem jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit der Verlängerung schriftlich widerspricht. Nach Ablauf von vier Jahren, gerechnet vom Beginn der geschuldeten Leistungserbringung (1.1.2012) endet das Vertragsverhältnis.Beim Auftraggeber zwingend vor Bewerbungsabgabe einzufordern ist die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
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Pro Rahmenvertrag soll der Auftragnehmer jährlich 440 Stunden (ca. 25 % der Jahresarbeitszeit einer Normalarbeitskraft) als Bruttoarbeitszeit für den Auftraggeber arbeiten, wobei pro Halbjahr mind. 150 Arbeitsstunden abgeleistet werden müssen, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit auf das Jahr gesehen gewährleistet wird. Die Bruttoarbeitszeit schließt neben der praktischen Restaurierung auch die schriftliche Dokumentation ein. Nicht als Arbeitszeit gelten dementsprechend insbesondere Zeiten für Besprechungen mit dem Auftraggeber und Transportzeiten.
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Die Ausgabe der zu restaurierenden Handschriften erfolgt regelmäßig zweimal jährlich chargenweise nach dem Zufallsprinzip. Die Formate, die Schadensklassen, sowie die Versicherungswerte der einzelnen Stücke können daher stark variieren. Ebenso kann die Anzahl der Handschriften innerhalb einer Charge, je nach Schadensklasse und Höhe der Versicherungswerte variieren. Die jeweiligen Versicherungswerte können pro Charge bis zu 1 Mio. Euro betragen. Eine Beschreibung der erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen ist im Vorfeld nicht möglich. Die durchzuführenden Restaurierungsmaßnahmen für jede einzelne Handschrift legen Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam fest.
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Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Auftragserteilung. Der Beginn der aus diesem Vertrag geschuldeten Leistungserbringung ist der 1.1.2012. Der Rahmenvertrag wird zunächst über einen Zeitraum der Leistungserbringung von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängert sich das Vertragsverhältnis zweimal um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien sechs Monate vor dem jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit der Verlängerung schriftlich widerspricht. Nach Ablauf von vier Jahren, gerechnet vom Beginn der geschuldeten Leistungserbringung (1.1.2012) endet das Vertragsverhältnis.
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Menge oder Umfang: 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr)
Losnummer: 2
3
4
5
6
Kurze Beschreibung:
Dem Historischen Archiv der Stadt Köln stehen insgesamt 754 285,00 EUR netto durch Großspenden zur Verfügung, die für die Restaurierung von fast 1 400 Handschriften aus vier Beständen des Archivs verwendet werden sollen. Die nach dem Einsturz des Historischen Archivs der Stadt Köln am 3.3.2010 geborgenen Handschriften weisen leichte bis sehr starke Beschädigungen auf.Geplant ist eine Vergabe von 6 Rahmenverträgen für die Restaurierung der Handschriften aus den vier Beständen. Es findet eine Ausschreibung von 6 Losen statt (ein Los = ein Vertrag).Pro Rahmenvertrag soll der Auftragnehmer jährlich 440 Stunden (ca. 25 % der Jahresarbeitszeit einer Normalarbeitskraft) als Bruttoarbeitszeit für den Auftraggeber arbeiten, wobei pro Halbjahr mind. 150 Arbeitsstunden abgeleistet werden müssen, so dass eine gleichmäßige Verteilung der Arbeitszeit auf das Jahr gesehen gewährleistet wird. Die Bruttoarbeitszeit schließt neben der praktischen Restaurierung auch die schriftliche Dokumentation ein. Nicht als Arbeitszeit gelten dementsprechend insbesondere Zeiten für Besprechungen mit dem Auftraggeber und Transportzeiten.Die Ausgabe der zu restaurierenden Handschriften erfolgt regelmäßig zweimal jährlich chargenweise nach dem Zufallsprinzip. Die Formate, die Schadensklassen, sowie die Versicherungswerte der einzelnen Stücke können daher stark variieren. Ebenso kann die Anzahl der Handschriften innerhalb einer Charge, je nach Schadensklasse und Höhe der Versicherungswerte variieren. Die jeweiligen Versicherungswerte können pro Charge bis zu 1 Mio. Euro betragen. Eine Beschreibung der erforderlichen Restaurierungsmaßnahmen ist im Vorfeld nicht möglich. Die durchzuführenden Restaurierungsmaßnahmen für jede einzelne Handschrift legen Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam fest.Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Auftragserteilung. Der Beginn der aus diesem Vertrag geschuldeten Leistungserbringung ist der 1.1.2012. Der Rahmenvertrag wird zunächst über einen Zeitraum der Leistungserbringung von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängert sich das Vertragsverhältnis zweimal um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien sechs Monate vor dem jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit der Verlängerung schriftlich widerspricht. Nach Ablauf von vier Jahren, gerechnet vom Beginn der geschuldeten Leistungserbringung (1.1.2012) endet das Vertragsverhältnis.Beim Auftraggeber zwingend vor Bewerbungsabgabe einzufordern ist die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften,2011“. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
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Beim Auftraggeber zwingend vor Bewerbungsabgabe einzufordern ist die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften,2011“. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
Beschreibung der Optionen:
Die Rahmenverträge werden zunächst über einen Zeitraum von zwei Jahren geschlossen. Danach verlängert sich das Vertragsverhältnis zweimal um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine der Parteien sechs Monate vor dem jeweiligen Ende der Vertragslaufzeit der Verlängerung schriftlich widerspricht.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Referenznummer: 2011/1404-1
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung zum Nachweis einer Haftpflichtversicherung, die alle Haftpflichtschäden von der Abholung beim Auftraggeber bis hin zur erfolgten Rücklieferung, mindestens bis zu einem Versicherungswert von 1 Millionen. Euro abdeckt.
Nach Abschluss des Vertrages bis spätestens eine Woche nach Auftragserteilung muss ein Nachweis über den Abschluss der Versicherung und die Prämienzahlung erbracht werden und nach Ablauf eines Jahres muss jeweils ein neuer Nachweis darüber erbracht werden.
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Hierzu die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“, Punkt 1.3.3 Nachweis Haftpflichtversicherung beachten.
Die Unterlagen sind beim Auftraggeber vor Bewerbungsabgabe einzufordern. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben und Nachweise zur fachlichen Qualifikation der ausführenden Restauratorinnen / Restauratoren. Die mit der Restaurierung betrauten Restauratorinnen / Restauratoren müssen über folgende Mindestqualifikation verfügen:
a) Abschluss als Diplom-Restaurator im Fachbereich Papierrestaurierung oder vergleichbarer Fach- oder Hochschulabschluss oder abgeschlossene Ausbildung zum Buchbinder für Einzel- und Sonderanfertigung mit durch Be rufspraxis und Fortbildung erworbener Qualifikation in der Buch-, Papier- und Pergamentrestaurierung,
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b) 3-jährige Berufserfahrung.
Referenzen. Es sollen mindestens drei Referenzen in Form einer Auflistung vergleichbarer Restaurierungsarbeiten im Bereich der Buchrestaurierung (nicht älter als zehn Jahre), unter Angabe von: Art der Arbeit, Auftraggeber, Umfang und Kontaktperson (mit Telefonnummer) beigefügt werden. Mit der Angabe der Referenzen erklärt sich der Bieter damit einverstanden, dass der Auftraggeber auftragsbezogene Informationen beim Referenzgeber einholt.
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Eigenerklärung zum Nachweis eines geeigneten Restaurierungsateliers.
Das Atelier muss bei Übernahme des Probebandes mindestens über sehr gute mechanische Sicherungen verfügen. Dazu zählen vergitterte Fenster, wenn sich das Atelier im Erdgeschoß befindet, bündige Zylinderschlösser und massive Türen, sowie ein zweites Schloss, zum Beispiel. Querriegel- oder Stangenschloss. Der Auftraggeber behält sich in Einzelfällen vor, die Sicherheitsangeben durch den eigenen Versicherer prüfen zu lassen.
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Das Atelier verfügt spätestens bei Erteilung des Auftrages darüber hinaus über eine aufgeschaltete Einbruchmeldanlage, beziehungsweise im Fall des Nichtvorhandenseins wird diese spätestens bei Beauftragung installiert.
Das Restaurierungsatelier ist mit ausreichenden Brandlöschanlagen (zum Beispiel Feuerlöscher, Löschdecken) ausgestattet.
Der Ausführungsort der Restaurierung liegt in Westeuropa (Schweiz, Holland, Österreich, Frankreich, Luxemburg, Dänemark, Belgien, Großbritannien, Italien, Finnland, Norwegen, Schweden, Spanien, Portugal, Griechenland).
Das Atelier verfügt über ein konstantes Klima (20 +/- 5°C; 50 % rF +/- 10 %).
Der Auftraggeber behält sich vor, nach Erteilung des Auftrages zur weiteren Prüfung konkrete Nachweise zu fordern. Können diese Nachweise nicht erbracht werden, kann der Auftrag entzogen werden.
Hierzu die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“, Punkt 1.3. geforderte Bewerbungsunterlagen für den Teilnahmewettbewerb beachten. Die Unterlagen sind beim Auftraggeber vor Bewerbungsabgabe einzufordern. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Hierzu die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“, Punkt 1.4.6 Abrechnung / Zahlung beachten.
Die Unterlagen sind beim Auftraggeber vor Bewerbungsabgabe einzufordern. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
Sonstige besondere Bedingungen:
Hierzu die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“, Punkt 3 Materialanforderungen und Restaurierungsvorgaben beachten.
Die Unterlagen sind beim Auftraggeber vor Bewerbungsabgabe einzufordern. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 2
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 20
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber legt mit Hilfe eine Bewertungsmatrix fest, welche Bewerber zum Verhandlungsverfahren eingeladen werden. Die Bewertungsmatrix wertet Qualifikationen und Referenzen der einzelnen Bewerber nach einem Punktesystem aus. Die Matrix findet nur Anwendung, wenn mehr Bewerber als für das anschließende Verhandlungsverfahren vorgesehene Teilnehmer vorhanden sind. Das System arbeitet mit einer Höchstzahl von 30 Punkten (100 %). 24 Punkte (80 %) werden über die Qualifikation vergeben: - Art des Abschlusses (14 oder 10 Punkte) - mindestens. 3 Jahre Berufserfahrung in der Buch-, Papier- und Pergamentrestaurierung (5 Punkte) - Teilnahme an für den Auftrag relevanten Weiterbildungen (5 Punkte) Es wird nur der jeweils höherwertige Ausbildungsabschluss gewertet. Die Einzelwertungen werden dann addiert. 6 Punkte (20 %) werden über die Referenzen vergeben. Die Punkte von maximal drei Referenzen werden addiert. Dabei wird zwischen Referenzen von Institutionen mit eigenen Restaurierungswerkstätten (2 Punkte) und Referenzen von Institutionen ohne eigene Restaurierungswerkstätten (1 Punkt) unterschieden. Hierzu die „Information und Grundlage für die Auftragsvergabe von Rahmenverträgen für die Restaurierung von Handschriften, 2011“, Punkt 4. Anlage 1: Bewertungsmatrix - Eignung beachten. Die Unterlagen sind beim Auftraggeber vor Bewerbungsabgabe einzufordern. Adresse siehe unter Abschnitt I.1.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln - 27/Zentrales Vergabeamt
Kontakt
Kontaktperson: Frau Kreutz
Name: Historisches Archiv der Stadt Köln
Postanschrift: Heumarkt 14
Postleitzahl: 50667
Kontaktperson: Frau Rebecka Thalmann
Telefon: +49 22122124617 📞
E-Mail: rebecka.thalmann@stadt-koeln.de 📧
Fax: +49 22122122480 📠
URL für weitere Informationen: http://www.stadt-koeln.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2011/1404-1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Blumenthalstraße 33
Postort: Köln
Postleitzahl: 50670
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Telefon: +49 2217740251 📞
Fax: +49 2217740197 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB.
— unverzüglich gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren,
— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in
der Bekanntmachung,
den Vergabeunterlagen,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen,
— siehe § 101b Abs. 2 GWB,
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss,
— Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2011/S 107-176487 (2011-06-01)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Konservierung von Ausstellungsobjekten
Gesamtwert des Auftrags: 600 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Konservierung von Ausstellungsobjekten 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln, 27/Zentrales Vergabeamt
Kontakt
E-Mail: zentrales-vergabeamt@stadt-koeln.de 📧
Telefon: +49 221221-23647 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-12-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 239-386801
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 107-176487
ABl. S-Ausgabe: 239
Zusätzliche Informationen
Abschnitt V: Auftragsvergabe: LOS-NR:1: V.4) Angaben zum auftragswert (in Zahlen): 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) LOS-NR: 2: V.4) Angaben zum auftragswert (in Zahlen): 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) LOS-NR: 3: V.4) Angaben zum auftragswert (in Zahlen): 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) LOS-NR: 4: V.4) Angaben zum auftragswert (in Zahlen): 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) LOS-NR: 5: V.4) Angaben zum auftragswert (in Zahlen): 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) LOS-NR: 6: V.4) Angaben zum auftragswert (in Zahlen): 880 Arbeitsstunden (2 Jahre) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr) + 440 Arbeitsstunden (1 Jahr)
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: Vergabe-Nr. 2011/1404-1

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Restaurierungskosten netto für erste Probekalkulation (15)
2. Zeitkalkulation für erste Probekalkulation (15)
3. Qualität der ausgeführten Arbeiten am Probeband(Trockenreinigung 10 %; Rissschließung/Fehlstellenergänzung 10 %; Verklebungen am Einband 10 %; Gesamteindruck 10 %) (40)
4. Qualität der Dokumentation für den Probeband(Dokumentation, Text: Verständlichkeit 10 %; Dokumentation, Fotos: angemessene Objektansicht, Schärfe und Beleuchtung, Farbreferenz und Maßstab 10 %; Dokumentation, verwendete Materialien: Nachweis 10 %) (30)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-12-02 📅
Name: K & M Ateliergemeinschaft für Buch- und Graphikrestaurierung, Anja Koschel Dipl.-Restauratorin (FH)
Postanschrift: Industrieweg 5
Postort: Bergisch Gladbach
Postleitzahl: 51429
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: anja.koschel@koschel-papierrestaurierung.de 📧

2️⃣
Name: Werkstatt Claus Schade
Postanschrift: Schwanenfeldstraße 6
Postort: Berlin
Postleitzahl: 13627
E-Mail: restaurierung@claus-schade.de 📧

3️⃣
Name: Atelier für Papier- und Buchrestaurierung; Emonts-Holley, Bode (Dipl.-Rest.) & Güttler (Dipl.-Rest.)
Postanschrift: Neanderstraße 31a
Postort: Ratingen
Postleitzahl: 40878

4️⃣
Name: Johannes Schrempf Diplom-Restaurator (FH)
Postanschrift: Neckarstr. 64/1
Postort: Esslingen a. N.
Postleitzahl: 73728
E-Mail: johannes.schrempf@t-online.de 📧

5️⃣
Name: Buchbinderei Mergemeier GmbH
Postanschrift: Postfach 200525
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40103
E-Mail: info@mergemeier.net 📧

6️⃣
Name: Conrest GmbH
Postanschrift: Goethestraße 36
Postort: München
Postleitzahl: 80336
E-Mail: info@conrest.de 📧
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Blumenthalstr. 33
Telefon: +49 2217740-251 📞
Fax: +49 2217740-197 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— 30 Kalendertage ab Kenntnis des Rechtsverstoßes, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2011/S 239-386801 (2011-11-30)