Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, EU-weitem Öffentlichen Teilnahmewettbewerb, Stadtteilmanagement "Soziale Stadt Rothenditmold", Kassel

Stadt Kassel - Magistrat, Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz

Die Stadt Kassel ist mit dem Fördergebiet Rothenditmold am 11.11.2010 in das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm sollen in benachteiligten Stadtteilen negative Entwicklungstendenzen in städtebaulicher, sozialer und ökonomischer Hinsicht aufgehalten und nachhaltig umgekehrt werden. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Gebietsakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereichs sowie auf die Bündelung vorhandener Ressourcen Wert gelegt.
Das Fördergebiet "Soziale Stadt Rothenditmold" umfasst weitgehend den Stadtteil Rothenditmold und Verflechtungsbereiche zu den Stadtteilen Mitte und Nord-Holland mit einer Größe von insgesamt ca. 210 ha und mit etwa 8 100 Einwohnern.
Das Fördergebiet ist heterogen strukturiert: es gibt einerseits stark verdichtete Wohngebiete mit einem hohen Anteil älterer sanierungsbedürftiger Gebäude mit mangelhaften Außenanlagen, andererseits eingestreute aufgelockerte und durchgrünte Quartiere. Größere Verkehrsbrachen und gewerbliche Flächen, teilweise untergenutzt oder leer stehend, prägen das Fördergebiet. Fehlende stadträumliche Qualitäten, Zerschneidung des Stadtteils durch hoch belastete Verkehrsachsen und zum Teil schlechte Erreichbarkeit der stadtteilübergreifenden Grünzüge sind zu verzeichnen.
Die fehlende bzw. mangelhaften wohnungsnahen Versorgungs- und Freiflächenangebote, insbesondere für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Frauen, Migranten, ältere Menschen führen zu hoher Fluktuation.
Es besteht eine hohe Arbeitslosenquote mit hohem Anteil an ausländischen Arbeitslosen. Gestörte oder sozial belastete Familiensituationen führen zu Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen, ablesbar an Kita- und Schulproblemen, hoher Jugendkriminalität. Ein überproportionaler Teil der Einwohner lebt von Leistungen des SGB II (einschließlich Sozialgeld). Jedes zweite Kind in Rothenditmold wächst im Leistungsbezug des SGB II auf. In einigen Bereichen besteht Alkohol- und Drogenmissbrauch mit den entsprechenden Folgeproblemen. Haushalte Alleinerziehender mit Kindern unter 13 Jahren liegen in Rothenditmold deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Viele der Alleinerziehenden haben sich entschieden, aufgrund der günstigen Mieten in diesen Stadtteil zu ziehen. Sie sind dort jedoch nicht beheimatet oder sozial intensiv eingebunden. Das Fehlen eines stabilen sozialen Netzes erschwert es den Frauen, Kind und Erwerbsarbeit zu vereinbaren.
Im Rahmen des europäischen Strukturfonds gemäß Ziel 2 wurde im Jahr 2001 eine Masterplanung für Teile des Fördergebietes mit dem Ziel der Reaktivierung aufgegebener oder untergenutzter Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen verabschiedet. Aus dieser Planung gingen ab 2001 die Vorbereitenden Untersuchungen für die Stadtsanierung hervor und bis 2010 wurden geförderte Projekte im Bereich Flächenaktivierung und Wohnumfeld durchgeführt.
Das Fördergebiet liegt im Programmbereich "Lokale Ökonomie". Für den Zeitraum 2011 bis 2013 können mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Neuansiedlung, Verlagerung oder Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Hintergrund der Förderung ist die Überzeugung, dass eine funktionierende lokale Ökonomie neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadtquartieren spielt.
Begleitende Maßnahmen im sozialen Bereich sind unter anderen die Einrichtung eines Bürgertreffs in Zentrum Rothenditmolds ("Engelhard 7"), ein Familienkompetenzzentrum als Netzwerk für Familien und die Durchführung von Mikroprojekten im Rahmen des Förderprogramms "Stärken vor Ort".
Für die Umsetzung des nun beginnenden Programms Soziale Stadt in Rothenditmold soll ein vor Ort ansässiges, interdisziplinär (Planer, Sozialarbeiter o.ä.) besetztes Stadtteilmanagement eingerichtet werden. Das Stadtteilmanagement soll als zentraler ´Kümmerer’ der Fördergebietsentwicklung dienen. Die Schwerpunkte der zu erledigenden Aufgaben lauten wie folgt:
— Koordination des gesamten Kommunikations- und Abstimmungsprozesses zwischen den beteiligten Akteuren,
— Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere auch von bisher nicht oder schlecht erreichbaren Bevölkerungsgruppen,
— Gemeinwesenarbeit: Aktivierung lokaler Akteure (inkl. der lokalen Wirtschaft); Initiierung, Aufbau und Begleitung von Projekten zur Vernetzung im Stadtteil, Aktivierung von Bewohnergruppen, Einbindung insbesondere auch von Migranten, Aufbau selbsttragender Strukturen etc.,
— Anlaufstelle für die Belange der Bürger im Rahmen des Programms,
— Unterstützung und Beratung privater Haus- und Grundeigentümer,
— Aufbau eines Leerstandsmanagement,
— Moderation des Stadtteilgremiums, themenbezogener Arbeitskreise, der Stadtteilkonferenzen,
— Unterstützung der Verwaltung; Steuerung, Berichterstattung und Mitwirkung an der Erfolgskontrolle; Ausgestaltung von städtebaulichen Verträgen und Vertragsverhandlungen,
— Zeitplanung für den Gesamtprozess sowie für Einzelprojekte,
— Erstellung von Finanzierungs- und Fördermittelkonzepten,
— Jährliche Aktualisierung und Fortschreibung des noch aufzustellenden integrierten Handlungskonzeptes (der Auftrag für ein integriertes Handlungskonzept soll unverzüglich nach der Vergabe des Stadtteilmanagements erfolgen),
— Projektmanagement: Koordinierung und Umsetzung der in Zusammenarbeit zwischen dem Stadtteilgremium und der Verwaltung entwickelten und zu einem Teil bereits in der Förderung befindlichen Maßnahmen sowie Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahmen des künftigen integrierten Handlungskonzeptes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-06-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-20 Auftragsbekanntmachung
2011-11-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-04-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Die Vertragslaufzeit wird unter Vorbehalt der Fördermittelbewilligung für 2012 zunächst bis zum 31.12.2012 begrenzt. Danach kann der Vertrag durch Inanspruchnahme jährlicher Optionen von der Stadt Kassel bis Ende 2016 verlängert werden.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Postanschrift: Obere Königsstr. 8
Postleitzahl: 34117
Postort: Kassel
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-kassel.de 🌏
E-Mail: frank.kresse@stadt-kassel.de 📧
Telefon: +49 561787-6165 📞
Fax: +49 561787-6115 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-20 📅
Einreichungsfrist: 2011-06-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 80-132178
ABl. S-Ausgabe: 80
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen sind nur mit dem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist als Formularvordruck per E-Mail beim Auftraggeber unter der in Abschnitt I, I.1) genannten Adresse anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. Unvollständige Unterlagen führen zum Ausschluss. Die Bearbeiter/Projektleiter müssen am Bietergespräch des Verhandlungsverfahrens teilnehmen. Ein Anspruch auf Beteiligung am Wettbewerb besteht nicht. Nachfragen zum Verfahren sind schriftlich per E-Mail beim Auftraggeber unter der in Abschnitt I, I.1) genannten Adresse zu stellen. Nachr. HAD-Ref.: 125/929. Nachr. V-Nr/AKZ: 2011/1051/21.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Kassel ist mit dem Fördergebiet Rothenditmold am 11.11.2010 in das Bund-Länder-Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt" aufgenommen worden. Mit dem Förderprogramm sollen in benachteiligten Stadtteilen negative Entwicklungstendenzen in städtebaulicher, sozialer und ökonomischer Hinsicht aufgehalten und nachhaltig umgekehrt werden. Dabei wird insbesondere auf die Kooperation der Gebietsakteure des öffentlichen, privaten und auch zivilgesellschaftlichen Bereichs sowie auf die Bündelung vorhandener Ressourcen Wert gelegt.
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Das Fördergebiet "Soziale Stadt Rothenditmold" umfasst weitgehend den Stadtteil Rothenditmold und Verflechtungsbereiche zu den Stadtteilen Mitte und Nord-Holland mit einer Größe von insgesamt ca. 210 ha und mit etwa 8 100 Einwohnern.
Das Fördergebiet ist heterogen strukturiert: es gibt einerseits stark verdichtete Wohngebiete mit einem hohen Anteil älterer sanierungsbedürftiger Gebäude mit mangelhaften Außenanlagen, andererseits eingestreute aufgelockerte und durchgrünte Quartiere. Größere Verkehrsbrachen und gewerbliche Flächen, teilweise untergenutzt oder leer stehend, prägen das Fördergebiet. Fehlende stadträumliche Qualitäten, Zerschneidung des Stadtteils durch hoch belastete Verkehrsachsen und zum Teil schlechte Erreichbarkeit der stadtteilübergreifenden Grünzüge sind zu verzeichnen.
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Die fehlende bzw. mangelhaften wohnungsnahen Versorgungs- und Freiflächenangebote, insbesondere für die Zielgruppen Kinder, Jugendliche, Frauen, Migranten, ältere Menschen führen zu hoher Fluktuation.
Es besteht eine hohe Arbeitslosenquote mit hohem Anteil an ausländischen Arbeitslosen. Gestörte oder sozial belastete Familiensituationen führen zu Schwierigkeiten bei Kindern und Jugendlichen, ablesbar an Kita- und Schulproblemen, hoher Jugendkriminalität. Ein überproportionaler Teil der Einwohner lebt von Leistungen des SGB II (einschließlich Sozialgeld). Jedes zweite Kind in Rothenditmold wächst im Leistungsbezug des SGB II auf. In einigen Bereichen besteht Alkohol- und Drogenmissbrauch mit den entsprechenden Folgeproblemen. Haushalte Alleinerziehender mit Kindern unter 13 Jahren liegen in Rothenditmold deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Viele der Alleinerziehenden haben sich entschieden, aufgrund der günstigen Mieten in diesen Stadtteil zu ziehen. Sie sind dort jedoch nicht beheimatet oder sozial intensiv eingebunden. Das Fehlen eines stabilen sozialen Netzes erschwert es den Frauen, Kind und Erwerbsarbeit zu vereinbaren.
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Im Rahmen des europäischen Strukturfonds gemäß Ziel 2 wurde im Jahr 2001 eine Masterplanung für Teile des Fördergebietes mit dem Ziel der Reaktivierung aufgegebener oder untergenutzter Gewerbe-, Industrie- und Verkehrsflächen verabschiedet. Aus dieser Planung gingen ab 2001 die Vorbereitenden Untersuchungen für die Stadtsanierung hervor und bis 2010 wurden geförderte Projekte im Bereich Flächenaktivierung und Wohnumfeld durchgeführt.
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Das Fördergebiet liegt im Programmbereich "Lokale Ökonomie". Für den Zeitraum 2011 bis 2013 können mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Maßnahmen zur Neuansiedlung, Verlagerung oder Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen gefördert werden. Hintergrund der Förderung ist die Überzeugung, dass eine funktionierende lokale Ökonomie neben sozialen und baulichen Maßnahmen eine entscheidende Rolle bei der Revitalisierung von Stadtquartieren spielt.
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Begleitende Maßnahmen im sozialen Bereich sind unter anderen die Einrichtung eines Bürgertreffs in Zentrum Rothenditmolds ("Engelhard 7"), ein Familienkompetenzzentrum als Netzwerk für Familien und die Durchführung von Mikroprojekten im Rahmen des Förderprogramms "Stärken vor Ort".
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Für die Umsetzung des nun beginnenden Programms Soziale Stadt in Rothenditmold soll ein vor Ort ansässiges, interdisziplinär (Planer, Sozialarbeiter o.ä.) besetztes Stadtteilmanagement eingerichtet werden. Das Stadtteilmanagement soll als zentraler ´Kümmerer’ der Fördergebietsentwicklung dienen. Die Schwerpunkte der zu erledigenden Aufgaben lauten wie folgt:
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— Koordination des gesamten Kommunikations- und Abstimmungsprozesses zwischen den beteiligten Akteuren,
— Partizipation, Öffentlichkeitsarbeit und Einbindung bürgerschaftlichen Engagements, insbesondere auch von bisher nicht oder schlecht erreichbaren Bevölkerungsgruppen,
— Gemeinwesenarbeit: Aktivierung lokaler Akteure (inkl. der lokalen Wirtschaft); Initiierung, Aufbau und Begleitung von Projekten zur Vernetzung im Stadtteil, Aktivierung von Bewohnergruppen, Einbindung insbesondere auch von Migranten, Aufbau selbsttragender Strukturen etc.,
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— Anlaufstelle für die Belange der Bürger im Rahmen des Programms,
— Unterstützung und Beratung privater Haus- und Grundeigentümer,
— Aufbau eines Leerstandsmanagement,
— Moderation des Stadtteilgremiums, themenbezogener Arbeitskreise, der Stadtteilkonferenzen,
— Unterstützung der Verwaltung; Steuerung, Berichterstattung und Mitwirkung an der Erfolgskontrolle; Ausgestaltung von städtebaulichen Verträgen und Vertragsverhandlungen,
— Zeitplanung für den Gesamtprozess sowie für Einzelprojekte,
— Erstellung von Finanzierungs- und Fördermittelkonzepten,
— Jährliche Aktualisierung und Fortschreibung des noch aufzustellenden integrierten Handlungskonzeptes (der Auftrag für ein integriertes Handlungskonzept soll unverzüglich nach der Vergabe des Stadtteilmanagements erfolgen),
— Projektmanagement: Koordinierung und Umsetzung der in Zusammenarbeit zwischen dem Stadtteilgremium und der Verwaltung entwickelten und zu einem Teil bereits in der Förderung befindlichen Maßnahmen sowie Konkretisierung und Umsetzung der Maßnahmen des künftigen integrierten Handlungskonzeptes.
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Beschreibung der Optionen:
Es ist eine Vertragsverlängerung bis Ende 2020 möglich. Sie muss ein Jahr vor Vertragsende erklärt werden.
Referenznummer: 2011/1051/21
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Fördergebiet Rothenditmold, 34127 Kassel, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die entsprechenden Mindestanforderungen wird die Verwendung des Teilnahmeantrages des Auftraggebers vorgeschrieben. Die dort im Einzelnen genannten Nachweise sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.2.1).
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Kompetenzen und Erfahrungen sind durch entsprechende Referenzen zu belegen (vgl. Teilnahmeantrag):
— Steuerung komplexer Entwicklungsprozesse mit stadtplanerischen, städtebaulichen und sozialen Fragestellungen in Fördergebieten,
— Einbindung der Akteure und Vermittlung zwischen unterschiedlichen Interessen (Moderations- und Kommunikationsfähigkeit),
— Methodenkompetenz für beteiligungsorientierte/aktivierende Planungsprozesse,
— Initiierung von Initiativen und Projekten,
— Medienkompetenz (Informations-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit),
— Aufbau und Pflege effizienter Netzwerk- und Kommunikationsstrukturen,
— Koordination relevanter Konzepte, Planungen und Ressourcen,
— Umsetzung/Abwicklung von städtebaulichen Förderprogrammen,
— Durchführung der Evaluation,
— Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 5 und 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter/in. Wird der Auftrag einer Bietergemeinschaft erteilt, so ist die Rechtsform einer gesamtschuldnerischen haftenden Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter/in zu überführen.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Verfahrensauschluss sämtlicher betroffener Bietergemeinschaften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Zwingende Voraussetzung für die Auftragsausführung ist die örtliche Präsenz des Stadtteilmanagements im Fördergebiet. Ein personeller Wechsel innerhalb der Vertragslaufzeit ist mit dem Auftraggeber abzustimmen.
Die Kooperation mit einem örtlichen Träger/Akteur wird ausdrücklich gewünscht, um die Gebietsentwicklung langfristig und nachhaltig abzusichern.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (20 %),
2. Fachliche Eignung (35 %),
3. Referenzen (30 %),
4. Sonstige Bewertungskriterien (15 %).
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-07-15 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität und Strukturierung des Angebotes zur Umsetzung der Aufgabenstellung (30 %)
2. Qualifikation des Bieters, Erfahrungen und Referenzen (30 %)
3. Sonstige auftragsbezogene Kriterien (10 %)
4. Gesamteindruck im Bietergespräch (10 %)
5. Preis/Honorar (20 %)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Kassel - Magistrat, Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Dipl. Ing. Frank Kresse
Name: Stadt Kassel -Magistrat, Haupt- und Bürgeramt -Beschaffungsstelle-
Kontaktperson: Frau Mansfeld
Telefon: +49 561787-2235 📞
E-Mail: beschaffungsstelle@stadt-kassel.de 📧
Fax: +49 561787-2212 📠
URL der Teilnahme: http://www.stadt-kassel.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-09-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 2011/1051/21
Zusätzliche Informationen
Bewerbungen sind nur mit dem Teilnahmeantrag möglich. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Der Teilnahmeantrag ist als Formularvordruck per E-Mail beim Auftraggeber unter der in Abschnitt I, I.1) genannten Adresse anzufordern. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben. Unvollständige Unterlagen führen zum Ausschluss.
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Die Bearbeiter/Projektleiter müssen am Bietergespräch des Verhandlungsverfahrens teilnehmen.
Ein Anspruch auf Beteiligung am Wettbewerb besteht nicht.
Nachfragen zum Verfahren sind schriftlich per E-Mail beim Auftraggeber unter der in Abschnitt I, I.1) genannten Adresse zu stellen.
Nachr. HAD-Ref.: 125/929.
Nachr. V-Nr/AKZ: 2011/1051/21.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr) 📠
Quelle: OJS 2011/S 080-132178 (2011-04-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2011-11-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 647 500,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-11-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-11-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 213-347266
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 80-132178
ABl. S-Ausgabe: 213
Zusätzliche Informationen
Nachr. HAD-Ref.: 125/1003. Nachr. V-Nr/AKZ: 2011/1051/125/929.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2011/1051/125/929

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-10-20 📅
Name: JAFKA gGmbH
Postanschrift: Hegelsbergstraße 24A
Postort: Kassel
Postleitzahl: 34127
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@jafka.de 📧
Internetadresse: http://www.jafka.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2011/S 213-347266 (2011-11-01)