Versorgung mit Inhalations- und Atemtherapiegeräten (siehe hierzu II.1.5) entsprechend den Anforderungen der PG 14 des Hilfsmittelverzeichnisses gemäß § 139 SGB V auf Basis von Versorgungspauschalen

AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse

Versorgung der Anspruchsberechtigten mit Inhalations- und Atemtherapiegeräten der Produktgruppe 14 nach § 33 SGB V i. V. m. § 127 Abs. 1 SGB V einschließlich aller damit im Zusammenhang stehenden Versorgungsleistungen auf der Basis einer pauschalen Vergütung. Gegenstand der Ausschreibung sind die aufgeführten Hilfsmittelarten, d. h. die Versorgung mit folgenden Hilfsmitteln, die zu Lasten der Auftraggeberin in ihrer Eigenschaft als Krankenkasse abgerechnet werden:
Inhalation:
— Medikamentenvernebler für untere Atemwege (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.01.0),
— Abrechnungspositionen (Hilfsmittelpositionsnummer: 14.99.99).
Schlafapnoe:
— CPAP-Systeme zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.20),
— Auto- CPAP-Systeme zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.21),
— Bilevel-Systeme zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.22),
— Masken zur Adaption respiratorischer Systeme (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.16),
— Atemgasbefeuchter zum Einsatz mit Systemen zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.17.2),
— Abrechnungspositionen (Hilfsmittelpositionsnummer: 14.99.99).
Die Versorgung der Versicherten erfolgt bei medizinischer Notwendigkeit durch Leistungserbringer gemäß § 126 SGB V, die die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung für Hilfsmittel erfüllen.
Es werden zwei Regionallose und innerhalb dieser Regionallose jeweils zwei Fachlose gebildet.
Jeder Bieter kann ein Angebot für ein oder beide Regionallose abgeben, jedoch innerhalb der Regionallose jeweils nur für ein Fachlos.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-09-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-07-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-07-15 Auftragsbekanntmachung
2011-08-30 Ergänzende Angaben
2011-09-06 Ergänzende Angaben
2012-05-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2011-07-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beatmungsgeräte für medizinische Zwecke
Menge oder Umfang: Siehe unter „Angaben zu den Losen“ und Verdingungsunterlagen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beatmungsgeräte für medizinische Zwecke 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Lüneburger Str. 4
Postleitzahl: 39106
Postort: Magdeburg
Kontakt
E-Mail: heike.scharf@san.aok.de 📧
Telefon: +49 3912878-45303 📞
Fax: +49 3912878-845303 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-07-15 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-07-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 137-227720
ABl. S-Ausgabe: 137
Zusätzliche Informationen
1. Auftraggeberin ist die AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorstand, Lüneburger Str. 4, 39106 Magdeburg, Deutschland. 2. Jeder Bieter kann auf jedes Regionallos bieten, jedoch den Zuschlag für maximal ein Fachlos je Regionallos erhalten. 3. Die Vergabeunterlagen können schriftlich, per Telefax oder e-Mail bei der unter I.1. genannten Kontaktstelle abgefordert werden. Die Vergabeunterlagen werden sodann per Post verschickt. 4. Allgemeiner Hinweis Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben. Die in Ziffer III.2.1, III.2.2 und III.2.3) aufgeführten Voraussetzungen und Nachweise sind für alle Mitglieder zu erbringen. 5. Allgemeiner Hinweis Nachunternehmer: Die Einschaltung von Nachunternehmern für einzelne Teilleistungen ist jeweils möglich. Die Weitergabe von Teilleistungen an Nachunternehmer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin, § 4 Abs. 4, S. 2. VOL/B bleibt hiervon unberührt. Der Bieter muss mit Abgabe des Angebots den Umstand des Einsatzes von Nachunternehmern sowie Art und Umfang der an den/die Nachunternehmer zu vergebenden Leistungen durch eine entsprechende Eigenerklärung mitteilen und der Auftraggeberin nachweisen, dass ihm im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, indem er jeweils eine entsprechende Verpflichtungserklärung des/der benannten Nachunternehmer(s) zur Zugriffs- und Leistungsfähigkeit vorlegt (§ 7 Abs. 9 VOL/A EG). In diesem Fall gilt die Zustimmung der Auftraggeberin mit dem Zuschlag als erteilt. Es wird darauf hingewiesen, dass auch mit dem Bieter verbundene Unternehmen im Sinne des Konzernrechts im Falle einer Einbeziehung in die Leistungserbringung durch den Bieter als Nachunternehmer („andere Unternehmen“ i. S. d. § 7 Abs. 9 VOL/A EG) anzusehen sind.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Versorgung der Anspruchsberechtigten mit Inhalations- und Atemtherapiegeräten der Produktgruppe 14 nach § 33 SGB V i. V. m. § 127 Abs. 1 SGB V einschließlich aller damit im Zusammenhang stehenden Versorgungsleistungen auf der Basis einer pauschalen Vergütung. Gegenstand der Ausschreibung sind die aufgeführten Hilfsmittelarten, d. h. die Versorgung mit folgenden Hilfsmitteln, die zu Lasten der Auftraggeberin in ihrer Eigenschaft als Krankenkasse abgerechnet werden:
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Inhalation:
— Medikamentenvernebler für untere Atemwege (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.01.0),
— Abrechnungspositionen (Hilfsmittelpositionsnummer: 14.99.99).
Schlafapnoe:
— CPAP-Systeme zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.20),
— Auto- CPAP-Systeme zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.21),
— Bilevel-Systeme zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.22),
— Masken zur Adaption respiratorischer Systeme (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.16),
— Atemgasbefeuchter zum Einsatz mit Systemen zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (Hilfsmittelpositionsnummer 14.24.17.2),
Die Versorgung der Versicherten erfolgt bei medizinischer Notwendigkeit durch Leistungserbringer gemäß § 126 SGB V, die die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung für Hilfsmittel erfüllen.
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Es werden zwei Regionallose und innerhalb dieser Regionallose jeweils zwei Fachlose gebildet.
Jeder Bieter kann ein Angebot für ein oder beide Regionallose abgeben, jedoch innerhalb der Regionallose jeweils nur für ein Fachlos.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Inhalation Nord
Kurze Beschreibung:
Versorgung der Anspruchsberechtigten der AOK Sachsen-Anhalt mit Medikamentenverneblern für untere Atemwege (siehe hierzu II 1.5) samt zugehöriger Abrechnungspositionen (z. B. Zubehöre, Verbrauchsmaterial, Service) in den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel, Bördekreis, Harz, Jerichower Land, Stendal sowie die Stadt Magdeburg. Der Versorgungszeitraum beträgt 4 Jahre und wird einmalig pauschal vergütet.
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Menge oder Umfang: Insgesamt ca. 2.137 versorgte Versicherte vom 1.7.2009 – 31.12.2010 (Beginn der Versorgung).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Hat die Auftraggeberin bereits vor Vertragsbeginn Versorgungen gegenüber den bisherigen Versorgern beauftragt und sind diese im Einzelfall nach Vertragsbeginn noch nicht abgeschlossen, übernimmt der Auftragnehmer die Versorgung der Anspruchsberechtigten frühestens nach Abschluss der Versorgung. Anzumerken ist, dass eine Beauftragung für 4 Jahre (Versorgungszeitraum) erfolgt.
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Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Inhalation Süd
Kurze Beschreibung:
Versorgung der Anspruchsberechtigten der AOK Sachsen-Anhalt mit Medikamentenverneblern für untere Atemwege (siehe hierzu II 1.5) samt zugehöriger Abrechnungspositionen (z. B. Zubehöre, Verbrauchsmaterial, Service) in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Dessau-Roßlau, Mansfeld-Südharz, Saalekreis, Salzlandkreis, Wittenberg sowie Stadt Halle. Der Versorgungszeitraum beträgt 4 Jahre und wird einmalig pauschal vergütet.
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Menge oder Umfang: Insgesamt ca. 2.271 versorgte Versicherte vom 1.7.2009 – 31.12.2010 (Beginn der Versorgung).
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Schlafapnoe Nord
Kurze Beschreibung:
Versorgung der Anspruchsberechtigten der AOK Sachsen-Anhalt mit Systemen zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (siehe hierzu II 1.5) samt zugehöriger Abrechnungspositionen (Zubehöre, Verbrauchsmaterial, Service sowie die dazugehörigen Masken und Atemgasbefeuchter) in den Landkreisen Altmarkkreis Salzwedel, Bördekreis, Harz, Jerichower Land und Stendal sowie Stadt Magdeburg. Der Genehmigungszeitraum beträgt 1 Jahr.
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Menge oder Umfang: Ca. 1.283 versorgte Versicherte, davon ca. 655 Neuversorgungen (Angabe bezieht sich auf das Jahr 2010).
Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Hat die Auftraggeberin bereits vor Vertragsbeginn Versorgungen gegenüber den bisherigen Versorgern genehmigt und sind diese im Einzelfall nach Vertragsbeginn noch nicht abgeschlossen, übernimmt der Auftragnehmer die Versorgung der Anspruchsberechtigten frühestens nach Abschluss der Versorgung.
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Losnummer: 4
Bezeichnung des Loses: Schlafapnoe Süd
Kurze Beschreibung:
Versorgung der Anspruchsberechtigten der AOK Sachsen-Anhalt mit Systemen zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen (siehe hierzu II 1.5) samt zugehöriger Abrechnungspositionen (Zubehöre, Verbrauchsmaterial, Service sowie die dazugehörigen Masken und Atemgasbefeuchter) in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Dessau-Roßlau, Mansfeld-Südharz, Saalekreis, Salzlandkreis, Wittenberg sowie Stadt Halle. Der Genehmigungszeitraum beträgt 1 Jahr.
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Menge oder Umfang: Ca. 2.027 versorgte Versicherte, davon ca. 1.150 Neuversorgungen (Angabe bezieht sich auf das Jahr 2010).
Beschreibung der Optionen:
Maximal zweimalige Vertragsverlängerungsoption um jeweils 1 Jahr.
Die Ausübung steht im Ermessen der Auftraggeberin. Ein Anspruch des Auftragnehmers auf Geltendmachung dieses Rechtes besteht nicht. Die Auftraggeberin teilt die Inanspruchnahme der Verlängerungsoption bis spätestens 3 Monate vor Vertragsende schriftlich mit.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Referenznummer: SAN 2011-0005
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Leistungserbringung erfolgt entsprechend der Losaufteilung in Sachsen-Anhalt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vorlage eines Berufs- oder Handelsregisterauszuges in Kopie (zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist nicht älter als 6 Monate)
2. Vorlage der Präqualifizierungsbestätigung für die Versorgungsbereiche 14 D (Medikamentenvernebler für untere Atemwege) bzw. 14 A, 14 B und 14 C (Hilfsmittel zur Behandlung schlafbezogener Atemstörungen)
Wird der Nachweis durch den Bieter nicht durch Abgabe der Präqualifizierungsbestätigung erbracht, so hat er alle erforderlichen Nachweise/Erklärungen einzureichen, die im Rahmen eines Präqualifizierungsverfahrens ebenfalls vorgelegt werden müssten. Die Präqualifizierungsbestätigung bzw. die Nachweise/Erklärungen sind zwingend mit dem Angebot einzureichen.
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3. Eigenerklärungen dahingehend, dass eigene oder freie Mitarbeiter, die zur hilfsmittelbezogenen Versorgung, Beratung und Betreuung eingesetzt werden, die Voraussetzungen zur Erbringung von Leistungen der jeweiligen Leistungsbeschreibung erfüllen.
Der Bieter erklärt, dass er keine Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen bzw. die dort beschäftigt ist, rechtskräftig verurteilt ist nach der Maßgabe des § 6 Abs. 4 VOL/A EG. Er erklärt ferner, dass er nicht zu solchen Bewerbern gehört,
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a) über deren Vermögen das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
b) die sich in Liquidation (Geschäftsauflösung) befinden,
c) die nachweislich eine schwere Verfehlung begangen haben, die ihre Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
d) die ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht ordnungsgemäß erfüllt haben,
e) die im Vergabeverfahren vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf ihre Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben haben.
Die Eigenerklärung ist Anlage 2.1 des Vertrages zu entnehmen und zwingend mit dem Angebot unterschrieben einzureichen.
Mit dem Angebot ist das bebotene Preisblatt sowie der Vertrag jeweils zu unterzeichnen und in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Ebenso sind der Angebotsvordruck, die Bewerbererklärung und die Nachweise/Erklärungen zum Nachweis der Erfüllung der Voraussetzungen der Teilnahmebedingungen (III.2) mit dem Angebot einzureichen.
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Allgemeine Hinweise: Bewerber mit Firmensitz außerhalb Deutschlands haben gleichwertige Nachweise nach Nr. 1 und 2 von Stellen des Herkunftslandes in deutscher beglaubigter Übersetzung einzureichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer aktuell bestehenden, angemessenen und gültigen Betriebshaftpflichtversicherung durch Bestätigung des Versicherers in Kopie mit mindestens folgenden Deckungssummen je Versicherungsfall:
1 Million Euro gegen Personenschäden, 500 000 EUR gegen Sachschäden; alternativ, falls keine besteht: mit dem Angebot Abgabe einer Eigenerklärung, dass diese im Zuschlagsfall abgeschlossen wird und zu Vertragsbeginn besteht.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die nachfolgend geforderten Angaben, Erklärungen oder Nachweise sind zwingend mit dem Angebot einzureichen:
1. Präqualifizierungsbestätigung für die relevanten Versorgungsbereiche oder
2. Wird der Nachweis durch den Bieter nicht durch Abgabe der Präqualifizierungsbestätigung erbracht, so hat er alle erforderlichen Nachweise/Erklärungen einzureichen, die im Rahmen eines Präqualifizierungsverfahrens ebenfalls vorgelegt werden müssten. (siehe hierzu § 126 SGB V i. V. m. den Empfehlungen gemäß § 126 Abs. 1 S. 3 SGB V für eine einheitliche Anwendung der Anforderungen zur ausreichenden, zweckmäßigen und funktionsgerechten Herstellung, Abgabe und Anpassung von Hilfsmitteln vom Spitzenverband Bund der Kranken- und Pflegekassen)
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3. Sowohl im Fall von Nr. 1 als auch von Nr. 2 müssen weitere folgende Voraussetzungen vorliegen und nachgewiesen werden:
a) räumliche Voraussetzungen für die Fachlose 1 bis 4: bis spätestens einen Monat vor Vertragsbeginn muss eine Betriebsstätte vorhanden sein.
b) organisatorische Voraussetzungenfür die Fachlose 1 und 2: Sicherstellung der zeitnahen Versorgung vor Ort, d. h. im allgemeinen Lebensbereich/der häuslichen Umgebung des Versicherten und transportables, ausreichendes Produktsortiment für die Auswahl des geeigneten und wirtschaftlichen Produktes im Rahmen der Vorortversorgung, d. h. im allgemeinen Lebensbereich/der häuslichen Umgebung des Versicherten und Sicherstellung der Beratung und Einweisung im allgemeinen Lebensbereich der Versicherten.
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Die Voraussetzungen 3 a)-b) sind im Rahmen einer Eigenerklärung mit Angebotsabgabe zu bestätigen (siehe Anlage 2.1 des Vertrages).
c) Nur bei geplantem Einsatz von nicht im Hilfsmittelverzeichnis gemäß § 139 SGB V gelisteten Produkten zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe: (1) ein Nachweis über technische Gleichwertigkeit und (2) Nachweis über CE-Kennzeichnung. Eigenerklärung bezüglich (1) oder (2) genügt nicht. Soweit der Einsatz bereits zum Vertragsbeginn erfolgen soll, sind diese Vorgaben bereits mit Angebotsabgabe zu erbringen (siehe Anlage 2.4 des Vertrages).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Keine.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Richtlinien nach § 302 SGB V in Verbindung mit § 303 SGB V. Im Übrigen: siehe Vertrag.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben im Auftragsfall eine Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung der Mitglieder anzunehmen und einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen.
Sonstige besondere Bedingungen:
Die Erfüllung der Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel gemäß der Empfehlungen des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen nach § 126 Abs. 1 SGB V ist mittels Präqualifizierungsbestätigung oder in Form der Vorlage der Präqualifizierung entsprechender vollständiger Nachweise und Erklärungen durch den Auftragnehmer bei der Auftraggeberin nachzuweisen. Im Versorgungsgebiet muss bis spätestens einen Monat vor Vertragsbeginn eine Betriebsstätte vorhanden sein. Soweit diese bei Angebotsabgabe noch nicht vorhanden ist, ist eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 2
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2011-11-01 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle der AOK Sachsen-Anhalt
Heike Scharf
Name: AOK Sachsen-Anhalt - Die Gesundheitskasse
Postanschrift: Lüneburger Str. 4 4.1.23 Frau Langenheim

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-01-01 📅
Datum des Endes: 2013-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: SAN 2011-0005
Zusätzliche Informationen
1. Auftraggeberin ist die AOK Sachsen-Anhalt – Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorstand, Lüneburger Str. 4, 39106 Magdeburg, Deutschland.
2. Jeder Bieter kann auf jedes Regionallos bieten, jedoch den Zuschlag für maximal ein Fachlos je Regionallos erhalten.
3. Die Vergabeunterlagen können schriftlich, per Telefax oder e-Mail bei der unter I.1. genannten Kontaktstelle abgefordert werden. Die Vergabeunterlagen werden sodann per Post verschickt.
4. Allgemeiner Hinweis Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben. Die in Ziffer III.2.1, III.2.2 und III.2.3) aufgeführten Voraussetzungen und Nachweise sind für alle Mitglieder zu erbringen.
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5. Allgemeiner Hinweis Nachunternehmer: Die Einschaltung von Nachunternehmern für einzelne Teilleistungen ist jeweils möglich. Die Weitergabe von Teilleistungen an Nachunternehmer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung durch die Auftraggeberin, § 4 Abs. 4, S. 2. VOL/B bleibt hiervon unberührt. Der Bieter muss mit Abgabe des Angebots den Umstand des Einsatzes von Nachunternehmern sowie Art und Umfang der an den/die Nachunternehmer zu vergebenden Leistungen durch eine entsprechende Eigenerklärung mitteilen und der Auftraggeberin nachweisen, dass ihm im Auftragsfall die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, indem er jeweils eine entsprechende Verpflichtungserklärung des/der benannten Nachunternehmer(s) zur Zugriffs- und Leistungsfähigkeit vorlegt (§ 7 Abs. 9 VOL/A EG). In diesem Fall gilt die Zustimmung der Auftraggeberin mit dem Zuschlag als erteilt.
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Es wird darauf hingewiesen, dass auch mit dem Bieter verbundene Unternehmen im Sinne des Konzernrechts im Falle einer Einbeziehung in die Leistungserbringung durch den Bieter als Nachunternehmer („andere Unternehmen“ i. S. d. § 7 Abs. 9 VOL/A EG) anzusehen sind.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Erkennt ein am Auftrag interessiertes Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im vorliegenden Vergabeverfahren, hat es dies gegenüber der Vergabestelle unter Ziffer I.1. der Bekanntmachung unverzüglich zu rügen. Unabhängig davon müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die bereits aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe, d. h. bis zum 5.9.2011, 12 Uhr, gegenüber der Vergabestelle gerügt werden. Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, ebenfalls innerhalb dieser Frist bei der Vergabestelle gerügt werden. Verstößt ein Bieter gegen diese Obliegenheiten, ist ein Antrag auf Nachprüfung gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 3 GWB unzulässig. Teilt die Vergabestelle auf eine Rüge eines interessierten Bieters mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Rügeführer hiergegen einen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen. Der Antrag ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach dem Eingang der Mitteilung einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Auf die gesetzliche Rügeobliegenheit des § 107 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen.
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Quelle: OJS 2011/S 137-227720 (2011-07-15)
Ergänzende Angaben (2011-08-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-08-30 📅
Einreichungsfrist: 2011-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 169-277732
Verweist auf Bekanntmachung: 2011/S 137-227720
ABl. S-Ausgabe: 169
Quelle: OJS 2011/S 169-277732 (2011-08-30)
Ergänzende Angaben (2011-09-06)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-09-06 📅
Einreichungsfrist: 2011-10-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-09-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 174-284321
ABl. S-Ausgabe: 174
Quelle: OJS 2011/S 174-284321 (2011-09-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2012-05-03)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK Sachsen-Anhalt
Kontakt
E-Mail: katja.wartenberg@aok.san.de 📧
Telefon: +49 3915805327 📞
Fax: +49 3915805005 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 87-142251
ABl. S-Ausgabe: 87
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren wird aufgrund der Entscheidung der Vergabekammer vom 15.11.2011 für die Fachlose 3 und 4 wiederholt werden.

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2011-11-01 📅
Name: Sanitätshaus Burg GmbH
Postanschrift: Ahornweg 5
Postort: Burg
Postleitzahl: 39288
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: PHILmed Philippbaar & Dähnert GbR
Postanschrift: Erbertstr. 2
Postort: Jena
Postleitzahl: 07743
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Katja Wartenberg
Quelle: OJS 2012/S 087-142251 (2012-05-03)