Voice Recording Systeme (VRS)

DFS Deutsche Flugsicherung GmbH

Die Deutsche Flugsicherung GmbH, nachstehend DFS genannt, beabsichtigt eine Erneuerung der vorhandenen Voice-Recording Systeme (VRS) an den Niederlassungen Langen, München und Düsseldorf.
In der DFS werden Voice-Recording Systeme zur Aufzeichnung des Flugfernmeldeverkehrs verwendet. Unter Flugfernmeldeverkehr wird allgemein sämtliche Kommunikation im Rahmen der Durchführung von Flugsicherungsdiensten verstanden (z.B. zwischen Fluglotse und Pilot). Die Aufzeichnung erfolgt permanent, 24 Stunden am Tag an 365 bzw. 366 Tagen im Jahr.
Insgesamt sind an den Center Niederlassungen Langen und München jeweils ca. 4 000 Kanäle sowie an der Tower Niederlassung Düsseldorf ca. 100 Kanäle aufzuzeichnen und zu dokumentieren.
Die VRS-Lösung hat insbesondere die folgenden Merkmale zu realisieren:
1. Unterbrechungsfreie Aufzeichnung insbesondere bei geplanten Inbetriebhaltungsmaßnahmen;
2. Verfügbarkeit der Sprachdokumentation von mindestens 99,99 %;
3. Modulare und skalierbare Systemarchitektur;
4. Zentrale und standortübergreifende Überwachung aller Komponenten aller VRS-Systeme;
5. Zentraler und systemweit einheitlicher Administrations-Zugriff;
6. Systemweite Benutzerverwaltung mit sicherer Authentifizierung und einstellbaren Zugriffsrechten;
7. Webbasierte Bedienung;
8. Aufzeichnung der DFS-spezifischen Schnittstellen;
8a Data-Link Kommunikation am Standort Langen.
Data Link ist eine Technologie zur bidirektionalen Kommunikationsübertragung zwischen Fluglotsen und Piloten, bei der mittels digitaler Technik ein Austausch von Datenmeldungen stattfindet. Der Datenverkehr wird über LAN- Schnittstellen in sogenannten Data Link-Front-End Prozessoren (DL-FEP) für die Dokumentation zur Verfügung gestellt.
Der DL-FEP ist in der Lage seine Meldungen über LAN (IP) an ein VRS-System zwecks Dokumentation zu verschicken.
8b PABX-Telefone über PCM DR-LINK.
Die DFS betreibt ein bundesweites Netz von TK-Anlagen des Typs Alcatel 4400 (Omni PCX Enterprise). Die aktuelle Software Version ist Release 9.0.
Betrieben werden analoge Anschlüsse, ISDN-Anschlüsse sowie integrierte DECT-Telefone (Funktelefone) an DECT-Basis-Stationen. Dokumentiert werden ausschließlich betrieblich genutzte Telefone.
Die netzweite Aufzeichnung der über die TK-Anlagen geführten Gespräche soll an zentraler Stelle über den Alcatel-Lucent DR-Link (Dedicated Recording Link) mittels PCM30-Schnittstellen erfolgen.
8c Aufzeichnung von dynamischen Funkkanälen.
Das bei der DFS eingesetzte Sprachvermittlungssystem (SVS) verwendet als Schnittstelle zum Voice-Recording System hauptsächlich PCM30. Die Funkkanäle werden beim SVS nicht auf fest definierten PCM-Slots übertragen, sondern dynamisch zugewiesen.
Daher ist es erforderlich, dass neben den Sprachdaten zusätzlich die Informationen über die verwendete Funk-Frequenz, die PCM Kanalnummer sowie weitere Daten übertragen und gespeichert werden.
Die Übermittlung dieser Zusatzinformationen findet über den PCM-Slot 16 statt. Als Kommunikations-Protokoll wird dabei der EDSS1 –Standard genutzt.
Diese Zusatzinformationen sollen für eine Gesprächssuche mit Filterkriterien genutzt werden.
8d Aufzeichnung von Funk- und Fernsprechkanälen des Sprachvermittlungssystems (SVS).
Das SVS dient der blockierungsfreien Kommunikation zwischen den Fluglotsen und den Piloten (Funksprechen: Boden <> Bord) sowie mit anderen Fluglotsen (Fernsprechen: Boden <> Boden). Aus Gründen der Hochverfügbarkeit steht bei einem Ausfall des SVS-Systems ein Funk- und Fernsprech-Notsystem zur Verfügung deren Kanäle ebenfalls dokumentiert werden.
Die Aufzeichnung der über das SVS geführten Gespräche erfolgt je nach Systemgeneration z.Zt. über PCM30 und/oder analoge Schnittstellen.
8e GSD – Gegensprechsystem.
Das Gegensprechen-Digital System (GSD) dient der unmittelbaren, raschen Kommunikation zwischen den Approach-Fluglotsen im Center und den Fluglotsen im Tower. Diese direkte Kommunikation zwischen Center und Tower ist z. B. bei gefährlichen Situationen von Flugzeugen im Landeanflug o.ä. notwendig.
An den Center-Standorten werden zur Aufzeichnung der GSD-Gespräche z.Zt. PCM30-Schnittstellen eingesetzt.
An den Tower-Standorten werden zur Aufzeichnung der GSD-Gespräche z.Zt. analoge Schnittstellen eingesetzt.
Am Standort Langen umfasst die Beauftragung darüber hinaus u.a. die folgenden Punkte:
— Lieferung, Installation und Konfiguration eines Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller VRS-Systeme,
— Lieferung, Installation und Konfiguration eines VRS-Systems für die Durchführung von Tests und Entwicklungsmaßnahmen.
Die zu beauftragenden Lieferungen und Leistungen umfassen je DFS Niederlassung u.a. die:
— Lieferung aller Komponenten des Sprachaufzeichnungssystems,
— Installation, Konfiguration, Inbetriebnahme und Abnahme der o.g. Systeme,
— Integration des VRS-Systems in die zentrale Überwachung,
— Durchführen von örtlichen Schulungen,
— Lieferung von Dokumentations-Unterlagen.
Optionen.
— Erweiterung der VRS-Lösung um eine integrierte oder eigenständige Aufzeichnungskomponente für betriebliche Arbeitsplätze.
Aufzuzeichnen sind: Je Center in Summe bis zu 200 Arbeitsplätze mit ingesamt:
1. bis zu 2500 digitale/analoge Video-Kanäle;
2. bis zu 1500 Kanäle serieller Daten (RS232, PS/2 und USB);
3. bis zu 1500 digitale/analoge Audio-Kanäle.
Eine synchrone Wiedergabemöglichkeit muss gegeben sein. Die Lösungsvarianten sollen modular realisierbar sein.
— Ausrüstung von 2 weiteren Center Niederlassungen (in 2013 bis 2015),
— Ausrüstung von weiteren 14 Tower Niederlassungen (ab 2013 bis 2016),
— Servitierung (Aufrechterhaltung der Systemfunktionalität).
Hinweis: Die Inbetriebhaltung der VRS-Systeme wird durch DFS-eigenes Personal erfolgen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2011-05-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2011-04-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2011-04-07 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2011-04-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Sprachaufzeichnungsgeräte
Menge oder Umfang: Gemäß II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Sprachaufzeichnungsgeräte 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Postanschrift: Am DFS Campus 10
Postleitzahl: 63225
Postort: Langen
Kontakt
Internetadresse: http://www.dfs.de 🌏
E-Mail: sabine.speckmann@dfs.de 📧
Telefon: +49 6103707-4632 📞
Fax: +49 61037079300-4632 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2011-04-07 📅
Einreichungsfrist: 2011-05-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2011-04-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2011/S 71-115893
ABl. S-Ausgabe: 71
Zusätzliche Informationen
Die Abgabe eines Teilnahmeantrages schließt nicht das Recht auf die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren ein. Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausfertigung einzureichen. Der Vertrag wird in deutscher Sprache abgeschlossen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Flugsicherung GmbH, nachstehend DFS genannt, beabsichtigt eine Erneuerung der vorhandenen Voice-Recording Systeme (VRS) an den Niederlassungen Langen, München und Düsseldorf.
In der DFS werden Voice-Recording Systeme zur Aufzeichnung des Flugfernmeldeverkehrs verwendet. Unter Flugfernmeldeverkehr wird allgemein sämtliche Kommunikation im Rahmen der Durchführung von Flugsicherungsdiensten verstanden (z.B. zwischen Fluglotse und Pilot). Die Aufzeichnung erfolgt permanent, 24 Stunden am Tag an 365 bzw. 366 Tagen im Jahr.
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Insgesamt sind an den Center Niederlassungen Langen und München jeweils ca. 4 000 Kanäle sowie an der Tower Niederlassung Düsseldorf ca. 100 Kanäle aufzuzeichnen und zu dokumentieren.
Die VRS-Lösung hat insbesondere die folgenden Merkmale zu realisieren:
1. Unterbrechungsfreie Aufzeichnung insbesondere bei geplanten Inbetriebhaltungsmaßnahmen;
2. Verfügbarkeit der Sprachdokumentation von mindestens 99,99 %;
3. Modulare und skalierbare Systemarchitektur;
4. Zentrale und standortübergreifende Überwachung aller Komponenten aller VRS-Systeme;
5. Zentraler und systemweit einheitlicher Administrations-Zugriff;
6. Systemweite Benutzerverwaltung mit sicherer Authentifizierung und einstellbaren Zugriffsrechten;
7. Webbasierte Bedienung;
8. Aufzeichnung der DFS-spezifischen Schnittstellen;
8a Data-Link Kommunikation am Standort Langen.
Data Link ist eine Technologie zur bidirektionalen Kommunikationsübertragung zwischen Fluglotsen und Piloten, bei der mittels digitaler Technik ein Austausch von Datenmeldungen stattfindet. Der Datenverkehr wird über LAN- Schnittstellen in sogenannten Data Link-Front-End Prozessoren (DL-FEP) für die Dokumentation zur Verfügung gestellt.
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Der DL-FEP ist in der Lage seine Meldungen über LAN (IP) an ein VRS-System zwecks Dokumentation zu verschicken.
8b PABX-Telefone über PCM DR-LINK.
Die DFS betreibt ein bundesweites Netz von TK-Anlagen des Typs Alcatel 4400 (Omni PCX Enterprise). Die aktuelle Software Version ist Release 9.0.
Betrieben werden analoge Anschlüsse, ISDN-Anschlüsse sowie integrierte DECT-Telefone (Funktelefone) an DECT-Basis-Stationen. Dokumentiert werden ausschließlich betrieblich genutzte Telefone.
Die netzweite Aufzeichnung der über die TK-Anlagen geführten Gespräche soll an zentraler Stelle über den Alcatel-Lucent DR-Link (Dedicated Recording Link) mittels PCM30-Schnittstellen erfolgen.
8c Aufzeichnung von dynamischen Funkkanälen.
Das bei der DFS eingesetzte Sprachvermittlungssystem (SVS) verwendet als Schnittstelle zum Voice-Recording System hauptsächlich PCM30. Die Funkkanäle werden beim SVS nicht auf fest definierten PCM-Slots übertragen, sondern dynamisch zugewiesen.
Daher ist es erforderlich, dass neben den Sprachdaten zusätzlich die Informationen über die verwendete Funk-Frequenz, die PCM Kanalnummer sowie weitere Daten übertragen und gespeichert werden.
Die Übermittlung dieser Zusatzinformationen findet über den PCM-Slot 16 statt. Als Kommunikations-Protokoll wird dabei der EDSS1 –Standard genutzt.
Diese Zusatzinformationen sollen für eine Gesprächssuche mit Filterkriterien genutzt werden.
8d Aufzeichnung von Funk- und Fernsprechkanälen des Sprachvermittlungssystems (SVS).
Das SVS dient der blockierungsfreien Kommunikation zwischen den Fluglotsen und den Piloten (Funksprechen: Boden <> Bord) sowie mit anderen Fluglotsen (Fernsprechen: Boden <> Boden). Aus Gründen der Hochverfügbarkeit steht bei einem Ausfall des SVS-Systems ein Funk- und Fernsprech-Notsystem zur Verfügung deren Kanäle ebenfalls dokumentiert werden.
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Die Aufzeichnung der über das SVS geführten Gespräche erfolgt je nach Systemgeneration z.Zt. über PCM30 und/oder analoge Schnittstellen.
8e GSD – Gegensprechsystem.
Das Gegensprechen-Digital System (GSD) dient der unmittelbaren, raschen Kommunikation zwischen den Approach-Fluglotsen im Center und den Fluglotsen im Tower. Diese direkte Kommunikation zwischen Center und Tower ist z. B. bei gefährlichen Situationen von Flugzeugen im Landeanflug o.ä. notwendig.
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An den Center-Standorten werden zur Aufzeichnung der GSD-Gespräche z.Zt. PCM30-Schnittstellen eingesetzt.
An den Tower-Standorten werden zur Aufzeichnung der GSD-Gespräche z.Zt. analoge Schnittstellen eingesetzt.
Am Standort Langen umfasst die Beauftragung darüber hinaus u.a. die folgenden Punkte:
— Lieferung, Installation und Konfiguration eines
Systems zur zentralen und standortübergreifenden Überwachung aller VRS-Systeme,
VRS-Systems für die Durchführung von Tests und Entwicklungsmaßnahmen.
Die zu beauftragenden Lieferungen und Leistungen umfassen je DFS Niederlassung u.a. die:
— Lieferung aller Komponenten des Sprachaufzeichnungssystems,
— Installation, Konfiguration, Inbetriebnahme und Abnahme der o.g. Systeme,
— Integration des VRS-Systems in die zentrale Überwachung,
— Durchführen von örtlichen Schulungen,
— Lieferung von Dokumentations-Unterlagen.
Optionen.
— Erweiterung der VRS-Lösung um eine integrierte oder eigenständige Aufzeichnungskomponente für betriebliche Arbeitsplätze.
Aufzuzeichnen sind: Je Center in Summe bis zu 200 Arbeitsplätze mit ingesamt:
1. bis zu 2500 digitale/analoge Video-Kanäle;
2. bis zu 1500 Kanäle serieller Daten (RS232, PS/2 und USB);
3. bis zu 1500 digitale/analoge Audio-Kanäle.
Eine synchrone Wiedergabemöglichkeit muss gegeben sein. Die Lösungsvarianten sollen modular realisierbar sein.
— Ausrüstung von 2 weiteren Center Niederlassungen (in 2013 bis 2015),
— Ausrüstung von weiteren 14 Tower Niederlassungen (ab 2013 bis 2016),
— Servitierung (Aufrechterhaltung der Systemfunktionalität).
Hinweis: Die Inbetriebhaltung der VRS-Systeme wird durch DFS-eigenes Personal erfolgen.
Es werden Varianten akzeptiert
Beschreibung der Optionen: Gemäß II.1.5).
Referenznummer: 11/03
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Die Bestimmungs- und Erfüllungsorte liegen in der Bundesrepublik Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Siehe III.2.2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Voraussetzung für die Teilnahme an diesem Wettbewerbsverfahren sind nachfolgende Dokumente/Nachweise zu erbringen:
1. Kopie der Eintragung ins Handelsregister oder vergleichbare Dokumente;
2. Unternehmensdarstellung hinsichtlich Organisation, Fachkunde und Leistungsfähigkeit unter Angabe der Eigentums- und Beteiligungsstrukturen;
3. Angabe der Anzahl der Mitarbeiter in den letzten 3 Geschäftsjahren gesamt und bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart;
4. Angabe der Umsätze (Gesamtumsatz und Umsatz bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart) bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre;
5. Jahresabschlussberichte des Unternehmens (keine Konzernabschlüsse) für die letzten 3 Geschäftsjahre. Für den Fall, dass keine Jahresabschlussberichte vorhanden sind, erfolgt eine Einreichung vergleichbarer Unterlagen, d.h. z.B. Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht;
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6. Nachweise über das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 oder vergleichbar;
7. Vorlage der Nachweise von Haftpflichtversicherungen (z.B. Unternehmenshaftpflicht, Berufshaftpflicht) und Angabe der Deckungssummen für Sach-, Personen- und Vermögensschäden;
8. Selbstauskunft, dass die in § 6 EG Absatz 4 der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen Teil A Abschnitt 2 (VOL/A) genannten Voraussetzungen nicht zutreffen und dass die Ausschlussgründe gemäß § 6 EG Absatz 6 VOL/A nicht vorliegen;
9. erforderliche Angabe aus III 1.4) bezüglich Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 7 Luftsicherheitsgesetz;
10. Werden Unterlieferanten bei den ausgeschriebenen Leistungen eingesetzt? Wenn ja, welche und welche Leistungsanteile sind betroffen?
11. Entsprechende Erklärungen und Nachweise wie oben beschrieben für den Bereich des jeweiligen Unterlieferanten, sofern maßgebliche Leistungsanteile von diesem erbracht werden sollen.
Es können nur Teilnahmeanträge mit vollständigen und nachvollziehbaren Angaben berücksichtigt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nennung von Referenzen in der ausgeschriebenen Leistungsart (siehe II.1.5)) in vergleichbarer Größenordnung unter Angabe des Referenzkunden mit Ansprechpartner, der Leistungszeit und des Auftragswertes;
2. Nachweis eines gültigen Zertifikates zur Unterstützung des Alcatel-Lucent PCM DR-LINK für OmniPCX Enterprise R 9.0;
3. Mitarbeiterprofile der maßgeblichen Personen, die bei der Projektrealisierung beteiligt sein werden (z.B. Projektleiter, Entwickler, Produkt-Experten etc.);
4. Vorlage von Nachweisen über die Erfüllung der Anforderungen von II.1.5) explizit für die Punkte (1) bis (8).
Sofern dedizierte Nachweise zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erbracht werden können, ist der gegebenfalls erforderliche Entwicklungs- und Zeitaufwand bestmöglich anzugeben.
5. Falls die Systeme Software im Sinne der EG Richtlinie 482/2008 enthalten, ist ein Nachweis zu erbringen, dass diese eingesetzte Software die Anforderungen der Eurocontrol Recommendations for ANS Software, SAF.ET1.ST03.1000.GUI-01-00, Edition 1.0" oder die Anforderungen gemäß vergleichbarer Standards, wie beispielsweise ED109/DO278, erfüllt.
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6. Der Bewerber muss nachweislich die reale Produktionskapazität und die geforderten personellen Ressourcen (insbesondere Entwicklung) zur Verfügung haben, um die ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen zeitgerecht realisieren zu können;
7. Vorlage einer Erklärung, dass nach der Einrüstung eines VRS-Systems die Servitierung (Aufrechterhaltung der Systemfunktionalität) für die Dauer von mindestens 5 Jahren sichergestellt ist;
8. Informationen über eine integrierte oder eigenständige Aufzeichnungskomponente für betriebliche Arbeitsplätze siehe II 1.5) Optionen.
Es können nur Teilnahmeanträge mit vollständigen und nachvollziehbaren Angaben berücksichtigt werden.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die Zahlungsbedingungen werden in den Vergabeunterlagen bekannt gegeben.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bei Bietergemeinschaften muss sich jedes Unternehmen der Bietergemeinschaft verpflichten die gesamtschuldnerische.
Haftung zu übernehmen. Die Bietergemeinschaft benennt einen bevollmächtigten Vertreter (Konsortialführer). Insoweit ist eine entsprechende rechtsverbindliche Erklärung bereits dem Teilnahmeantrag beizufügen. Grundsätzlich sind für die Lieferungen und Leistungen, die die Konsortialpartner untereinander bzw. an das Konsortium (Bietergemeinschaft) zur Vertragserfüllung erbringen, kalkulatorische Ansätze wie z.B. Federführungsgebühr, Konsortialzuschläge ausgeschlossen.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Für das zur Vertragserfüllung an den Bestimmungs- und Erfüllungsorten des Auftraggebers vorgesehene Auftragnehmerpersonal ist eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß § 7 Luftsicherheitsgesetz erforderlich. Bitte teilen Sie uns im Teilnahmeantrag mit, ob überprüftes Personal verfügbar ist bzw. ob entsprechende Zuverlässigkeitsüberprüfungen im Auftragsfall noch durchgeführt werden müssen.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 6
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2011-05-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Operativer Einkauf Technik & Systeme, KE/T
Sabine Speckmann

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2011-10-28 📅
Datum des Endes: 2013-06-28 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 11/03

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-561 📞
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen gemäß GWB. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Bereich KE/T
Postanschrift: Am DFS-Campus 10
Postort: Langen
Postleitzahl: 63225
E-Mail: sabine.speckmann@dfs.de 📧
Telefon: +49 6103707-4632 📞
Fax: +49 61037079300-4632 📠
Quelle: OJS 2011/S 071-115893 (2011-04-07)