200-12-17NO Vakuumschieber und Vakuumventile

Max-Plank-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Max- Planck-Institut für Pla

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP, EURATOM Assoziation) mit Sitz in Garching bei München (im Folgenden Auftraggeber AG genannt) wird in den nächsten Jahren am Teilinstitut Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) ein neues Fusionsexperiment vom Typ Stellarator, den WENDELSTEIN 7-X (W7-X) aufbauen. W7-X hat die Aufgabe, den Nachweis der Eignung des Stellarators als eine wünschenswerte Alternative zum Tokamak auf dem Weg zu einem Fusions-Kraftwerk zu erbringen.
Der W7-X besteht aus 2 ineinander geschachtelten ringförmigen Vakuumgefäßen, die separat evakuiert werden.
Das äußere Vakuumgefäß (Kryostat) ist durch Dome vom atmosphärischen Aussendruck getrennt.
Einige Flansche an den Domen werden mit Vakuumschiebern vom Vakuumsystem für den Kryostat getrennt. Dieses Vakuumsystem beinhaltet ferner Ventile (i.a. als Eckventile ausgelegt) in den Vorvakuumleitungen bzw. zur Abtrennung von Bypassleitungen.
Das innere Vakuumgefäß (Plasmagefäß) ist als Ultrahoch-Vakuumgefäß ausgelegt und durch Stutzen (Ports) mit der Außenwelt verbunden.
Einige Stutzen werden mit Vakuumschiebern vom Vakuumsystem für das Plasmagefäß oder von peripheren Vakuumsystemen getrennt. Die genannten Vakuumsysteme beinhalten ferner Ventile (i.a. als Eckventile ausgelegt) in den Vorvakuumleitungen bzw. zur Abtrennung von Bypassleitungen.
Das vorliegende Dokument beschreibt spezifische Anforderungen an die Vakuumschieber und Ventile.
2. Anforderungen an die Vakuumschieber und Ventile;
2.1. Anforderungen an die Vakuumschieber;
Die Bauteile müssen in einem externen Magnetfeld von bis zu 50 mT störungsfrei arbeiten und dürfen dieses äußere Feld möglichst wenig stören.
UHV-tauglich, Metallbalggedichtet.
Gehäuse, Ventilteller und Mechanik aus Edelstahl.
Relative magnetische Permeabilität < 1,02.
Kobaltgehalt < 2 000 ppm.
Tellerdichtung aus FKM (Viton) bzw. nach Vorgabe des AG.
Ausheizbar bis 150 °C.
Pneumatisch betätigt.
Ohne Steuerventil.
Bei Druckluftausfall geschlossen.
Mit Lagemeldeschalter / Ventilstellungsgeber für beide Endlagen.
Kontakte potentialfrei - sicherer Kontakt auch bei kleinem Strom von ca. 10mA (Nennspannung 24V DC), Sicherheitskennwerte B10 sind für die Lagemelder anzugeben.
Anschlussstecker mit metallischer Abschirmung, verwendete Materialien für z.B. Kabel, Stecker usw. müssen halogenfrei sein.
Gegenstück des Steckers für den Anschluss der Endlagenmelder ist mitzuliefern. Wenn ein Spezialwerkzeug für die Konfektionierung der Kabel am Gegenstück erforderlich ist, so ist dieses zu spezifizieren und auch mitzuliefern.
EMV-verträglich nach DIN EN 61326-1 Kl. A.
Mit Stutzen und Flansch DN 40 CF im Ventilgehäuse zum Anschluss von Messgeräten o.ä.
Einbaulage beliebig.
z. T. mit Ausheizjacket.
Benötigt werden:
— 5 Stück DN 250 CF-F Kryostat,
— 5 Stück DN 320 ISO-F Kryostat,
— 4 Stück DN 40 CF-F Plasmagefäß,
— 1 Stück DN 63 CF-F Plasmagefäß,
— 10 Stück DN 100 CF-F Plasmagefäß,
— 7 Stück DN 160 CF-F Plasmagefäß,
— 1 Stück DN 200 CF-F Plasmagefäß,
— 33 Stück DN 250 CF-F Plasmagefäß,
— 1 Stück DN 400 CF-F Plasmagefäß.
2.2. Anforderungen an die Eckventile.
Die Bauteile müssen in einem externen Magnetfeld von 10 mT- z.T. 50 mT- störungsfrei arbeiten und dürfen dieses äußere Feld möglichst wenig stören.
HV/UHV-tauglich, Metallbalggedichtet.
Gehäuse, Ventilteller und Mechanik aus Edelstahl.
Relative magnetische Permeabilität < 1,02.
Kobaltgehalt < 2 000 ppm.
Tellerdichtung aus Material FKM (Viton).
Handantrieb/Pneumatisch betätigt.
Ohne Steuerventil.
Bei Druckluftausfall geschlossen.
Mit Lagemeldeschalter / Ventilstellungsgeber für beide Endlagen.
Kontakte potentialfrei - sicherer Kontakt auch bei kleinem Strom von ca. 10mA (Nennspannung 24V DC), Sicherheitskennwerte B10 sind für die Lagemelder anzugeben.
Benötigt werden:
— 5 Stück DN 40 ISO-KF Kryostat,
— 5 Stück DN 63 ISO-K Kryostat,
— 31 Stück DN 40 ISO-KF Plasmagefäß,
— 10 Stück DN 63 CF-K Plasmagefäß,
— 11 Stück DN40 CF-R Plasmagefäß.
3. Garantiewerte.
3.1. Garantiewerte Vakuumschieber.
Die Leckrate sowohl des Ventilsitzes als auch des Ventilgehäuses darf 1*10-9 mbar*l /s, bei einer Temperatur von 150 °C gegen die Atmosphäre, nicht übersteigen.
3.2. Garantiewerte Eckventile.
Die Leckrate sowohl des Ventilsitzes als auch des Ventilgehäuses darf 1*10-9 mbar*l /s.
(z.T. 1*10-10 mbar*l /s), bei einer Temperatur von 20 °C gegen die Atmosphäre, nicht übersteigen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-04-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-04-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-04-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Teile für Vakuumpumpen
Menge oder Umfang: — 67 Vakuumschieber,— 62 Eckventile.618 000,00
Gesamtwert des Auftrags: 618 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Teile für Vakuumpumpen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Plank-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Max- Planck-Institut für Plasmaphysik, TI Greifswald
Postanschrift: Wendelsteinstraße 1
Postleitzahl: 17491
Postort: Greifswald
Kontakt
Internetadresse: http://www.ipp.mpg.de 🌏
E-Mail: einkauf200@ipp.mpg.de 📧
Telefon: +49 3834882344 📞
Fax: +49 3834882349 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-04-25 📅
Einreichungsfrist: 2012-06-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 83-136153
ABl. S-Ausgabe: 83
Zusätzliche Informationen
Es ist nach den CCE-FU-Regeln eine Bieterliste aufzustellen, die der Genehmigung bedarf.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP, EURATOM Assoziation) mit Sitz in Garching bei München (im Folgenden Auftraggeber AG genannt) wird in den nächsten Jahren am Teilinstitut Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) ein neues Fusionsexperiment vom Typ Stellarator, den WENDELSTEIN 7-X (W7-X) aufbauen. W7-X hat die Aufgabe, den Nachweis der Eignung des Stellarators als eine wünschenswerte Alternative zum Tokamak auf dem Weg zu einem Fusions-Kraftwerk zu erbringen.
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Der W7-X besteht aus 2 ineinander geschachtelten ringförmigen Vakuumgefäßen, die separat evakuiert werden.
Das äußere Vakuumgefäß (Kryostat) ist durch Dome vom atmosphärischen Aussendruck getrennt.
Einige Flansche an den Domen werden mit Vakuumschiebern vom Vakuumsystem für den Kryostat getrennt. Dieses Vakuumsystem beinhaltet ferner Ventile (i.a. als Eckventile ausgelegt) in den Vorvakuumleitungen bzw. zur Abtrennung von Bypassleitungen.
Das innere Vakuumgefäß (Plasmagefäß) ist als Ultrahoch-Vakuumgefäß ausgelegt und durch Stutzen (Ports) mit der Außenwelt verbunden.
Einige Stutzen werden mit Vakuumschiebern vom Vakuumsystem für das Plasmagefäß oder von peripheren Vakuumsystemen getrennt. Die genannten Vakuumsysteme beinhalten ferner Ventile (i.a. als Eckventile ausgelegt) in den Vorvakuumleitungen bzw. zur Abtrennung von Bypassleitungen.
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Das vorliegende Dokument beschreibt spezifische Anforderungen an die Vakuumschieber und Ventile.
2. Anforderungen an die Vakuumschieber und Ventile;
2.1. Anforderungen an die Vakuumschieber;
Die Bauteile müssen in einem externen Magnetfeld von bis zu 50 mT störungsfrei arbeiten und dürfen dieses äußere Feld möglichst wenig stören.
UHV-tauglich, Metallbalggedichtet.
Gehäuse, Ventilteller und Mechanik aus Edelstahl.
Relative magnetische Permeabilität < 1,02.
Kobaltgehalt < 2 000 ppm.
Tellerdichtung aus FKM (Viton) bzw. nach Vorgabe des AG.
Ausheizbar bis 150 °C.
Pneumatisch betätigt.
Ohne Steuerventil.
Bei Druckluftausfall geschlossen.
Mit Lagemeldeschalter / Ventilstellungsgeber für beide Endlagen.
Kontakte potentialfrei - sicherer Kontakt auch bei kleinem Strom von ca. 10mA (Nennspannung 24V DC), Sicherheitskennwerte B10 sind für die Lagemelder anzugeben.
Anschlussstecker mit metallischer Abschirmung, verwendete Materialien für z.B. Kabel, Stecker usw. müssen halogenfrei sein.
Gegenstück des Steckers für den Anschluss der Endlagenmelder ist mitzuliefern. Wenn ein Spezialwerkzeug für die Konfektionierung der Kabel am Gegenstück erforderlich ist, so ist dieses zu spezifizieren und auch mitzuliefern.
EMV-verträglich nach DIN EN 61326-1 Kl. A.
Mit Stutzen und Flansch DN 40 CF im Ventilgehäuse zum Anschluss von Messgeräten o.ä.
Einbaulage beliebig.
z. T. mit Ausheizjacket.
Benötigt werden:
— 5 Stück DN 250 CF-F Kryostat,
— 5 Stück DN 320 ISO-F Kryostat,
— 4 Stück DN 40 CF-F Plasmagefäß,
— 1 Stück DN 63 CF-F Plasmagefäß,
— 10 Stück DN 100 CF-F Plasmagefäß,
— 7 Stück DN 160 CF-F Plasmagefäß,
— 1 Stück DN 200 CF-F Plasmagefäß,
— 33 Stück DN 250 CF-F Plasmagefäß,
— 1 Stück DN 400 CF-F Plasmagefäß.
2.2. Anforderungen an die Eckventile.
Die Bauteile müssen in einem externen Magnetfeld von 10 mT- z.T. 50 mT- störungsfrei arbeiten und dürfen dieses äußere Feld möglichst wenig stören.
HV/UHV-tauglich, Metallbalggedichtet.
Tellerdichtung aus Material FKM (Viton).
Handantrieb/Pneumatisch betätigt.
— 5 Stück DN 40 ISO-KF Kryostat,
— 5 Stück DN 63 ISO-K Kryostat,
— 31 Stück DN 40 ISO-KF Plasmagefäß,
— 10 Stück DN 63 CF-K Plasmagefäß,
— 11 Stück DN40 CF-R Plasmagefäß.
3. Garantiewerte.
3.1. Garantiewerte Vakuumschieber.
Die Leckrate sowohl des Ventilsitzes als auch des Ventilgehäuses darf 1*10-9 mbar*l /s, bei einer Temperatur von 150 °C gegen die Atmosphäre, nicht übersteigen.
3.2. Garantiewerte Eckventile.
Die Leckrate sowohl des Ventilsitzes als auch des Ventilgehäuses darf 1*10-9 mbar*l /s.
(z.T. 1*10-10 mbar*l /s), bei einer Temperatur von 20 °C gegen die Atmosphäre, nicht übersteigen.
Losnummer: 1
2
3
4
Menge oder Umfang:
— 67 Vakuumschieber,
— 62 Eckventile.
Referenznummer: 200-12-17NO
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Teilinstitut Greifswald.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: — enthalten in den Ausschreibungsunterlagen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: — enthalten in den Ausschreibungsunterlagen.

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Teilinstitut Greifswald, 17491 Greifswald, Wendelsteinstraße 1
Herrn Eibich
Internetadresse: www.ipp.mpg.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-03-29 📅
Datum des Endes: 2013-04-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 200-12-17NO

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartelamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit Vergabeverstöße nicht unverzüglich nach Kenntnis bzw. - soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagenerkennbar sind - bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
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Quelle: OJS 2012/S 083-136153 (2012-04-25)