300 07 8121_ 12D 0476 Fachhochschule Kaiserslautern-Zusammenlegung am Standort Kammgarn

Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium der Finanzen, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetr

Die Fachhochschule Kaiserslautern führt ihren Lehr- und Forschungsbetrieb an fünf Fachbereichen an den Standorten Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken durch. Das Projekt „ Fachhochschule.
Kaiserslautern – Zusammenlegung am Standort Kammgarn“ plant die Errichtung eines Gesamtcampus am Standort Kaiserslautern mit den Fachbereichen „Bauen und Gestalten“ und „Angewandte.
Ingenieurwissenschaften“. Die Studienplatzzielzahl liegt bei 2.100 Studierenden. ................................................................................................................................................................
Das Gelände des zukünftigen Campus befindet sich unmittelbar am Rande der Innenstadt im Übergang zum Lautertal. Östlich und südlich, durch einen Höhenversprung getrennt, grenzen Wohngebiete an.
Das Gelände wurde bis ca. 1 980 durch eine Kammgarnspinnerei genutzt, vorher befand sich hier ein Steinbruch.
Die Planung umfasst die Neustrukturierung von zwei Bestandsgebäuden (A+B), die Umnutzung eines weiteren Altbaus (Gebäude E) sowie den Neubau von drei Gebäuden (Gebäude F, G und H). Der Entwurf des Gesamtcampus geht auf einen Realisierungswettbewerb aus dem Jahr 2006 zurück, der Siegerentwurf wird weitgehend umgesetzt. ................................................................................................................................................................
Die Gesamtfläche der Um- und Neubauten beläuft sich auf ca. 16 000² HNF (Gebäude E-H), aufgeteilt auf.
Gebäude E (Seminarräume, Rechenzentrum, Bibliothek): ca. 3 100 m² HNF bei ca. 27.400 BRI.
Gebäude F (Verwaltung, Hochschulleitung): ca. 2 600 m² HNF bei ca. 16 900 BRI.
Gebäude G (Mensa und Audimax): ca. 1 200 m² HNF bei ca. 11.400 BRI.
Gebäude H (Laborgebäude mit Lehrräumen der Angewandten Ingenieurwissenschaft): ca. 9 100 m² bei ca. 77 300 BRI ................................................................................................................................................................
Gebäude E ist nicht Gegenstand der Ausschreibung ................................................................................................................................................................
Gebäude F.
Durch die gewählte Kubatur und die vorgegebene Baulinie folgt der Neubau optisch dem Bestandsbau E.
Eine Brücke verbindet die Gebäude im 2. Obergeschoss. Das viergeschossige Verwaltungsgebäude ist als kompakter Kubus mit geringem Flächenverbrauch konzipiert. Die gründliche Ordnung und.
Zusammenfassung zu Bereichen führt zu einem sehr übersichtlichen Grundriss. Große Fensterflächen an der Westfassade ermöglichen einen Bezug zum Park. Ein offenes Impluvium bietet eine zusätzliche Belichtung.
Die aussteifenden Wände werden in Stahlbeton ausgeführt. Das Dach wird als gefälleloses Flachdach ausgebildet, welches eine extensive Begrünung sowie eine Photovoltaikanlage erhält.
Das Gebäude wird teilunterkellert, um die Unterbringung der Haustechnik zu gewährleisten.
Der Technikkeller verbindet die Gebäude E und F miteinander.
An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser (Weiße Wanne) gestellt.
Das Gebäude ist ebenfalls in das umfangreiche Energiekonzept des Gesamtcampus eingebunden.
Das Konzept beinhaltet hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung. Die Wärmeerzeugung erfolgt aus Grundwasser mittels Wärmepumpen. Zusätzlich zur Bauteilaktivierung werden statische Heizflächen eingebaut.
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Gebäude G.
Der Neubau der zweigeschossigen Mensa erfolgt an zentraler Stelle im Campus. Das Gebäude besitzt einen nahezu quadratischen Grundriss. Im Erdgeschoss des Gebäudes befindet sich der Speisesaal mit Blick durch großflächige Fensterfronten in die angrenzenden Freiflächen mit Speichersee.
(Regenrückhaltung), die Essensausgabe im Free-flow-System sowie die Küche mit allen Nebenräumen wie Lager, Spülen, Organisation.
Über eine gemeinsame Eingangshalle mit der Mensa erreicht man die Aula im Obergeschoss des Gebäudes, welche auch für Vorlesungen genutzt wird.
Die Tragkonstruktion erfolgt in Stahlbeton, der Küchentrakt wird weitgehend massiv ausgebildet. Das Dach der Aula in Holzbinderkonstruktion überragt das durch Säulen gestützte Kassettendach über dem Speisesaal und Eingangsbereich. Die Dachflächen werden teilweise extensiv begrünt und mit Photovoltaikmodulen bestückt.
Zur Aufnahme der Haustechnik sind Teilbereiche des Gebäudes unterkellert.
An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte Anforderungen gegen drückendes Wasser (weiße Wanne) gestellt.
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Gebäude H.
An einen zentralen dreigeschossigen Erschließungsraum reihen sich nördlich und südlich jeweils vier dreigeschossige Baukörper (zweihüftige Anlage). Die einzelnen Gebäudeteile sind durch offene Innenhöfe voneinander getrennt.
Weiterhin ist die Erschließungsspange auf voller Länge unterkellert für die Unterbringung der Haustechnik.
In den Gebäudeteilen befinden sich zum Teil zwei- und dreigeschossige Werkhallen und Labore (z.B. Hochspannungshalle, Verfahrenstechnik, Rollenprüfstand etc.) mit sehr hohen Anforderungen an Kühlung, Lüftung, Energieversorgung, Schallschutz, elektromagnetischer Abschirmung und Brandschutz.
Die Tragkonstruktion besteht aus einer Kombination von Rahmenkonstruktionen mit Flachdecken in Stahlbeton. Das Gebäude wird teilunterkellert um die Unterbringung der technischen Anlagen zur Gebäudeversorgung zu gewährleisten. An die Bodenplatte sowie die Kellerwände werden erhöhte.
Anforderungen gegen drückendes Wasser (weiße Wanne) gestellt.
Dem Gebäude liegt ein umfangreiches Energiekonzept zugrunde, welches hohe Anforderungen an Umweltschutz und Energieeinsparung stellt. Das Gebäude ist hochwärmegedämmt (LBB-eigener Standard), die Wärmegewinnung für Beheizung erfolgt aus Grundwasser mittels Wärmepumpen. Neben kontrollierter Lüftung wird Bauteilaktivierung eingesetzt. Die extensiv begrünten Dachflächen tragen Photovoltaikanlagen.
An der Nordseite wird die Straßenfassade der ehemaligen Industriehallen (Kammgarnspinnerei) in den Neubau integriert (Denkmal).
Die Gebäude G und H sind durch eine unterirdische Techniktrasse miteinander verbunden.................................................................................................................................................................
Folgende Leistungen werden auf der Grundlage der HOAI erteilt:
Leistungsbild Gebäude und raumbildende Ausbauten gemäß § 33 HOAI, für die Gebäude G und H Leistungen aus den Leistungsphasen 6 und 8 sowie für das Gebäude F
Leistungen aus der Leistungsphase 8.
Leistungen der Leistungsphasen 1-5 sind bereits erbracht. Die Leistungsphase 7 und Teile der Leistungsphasen 6-8 werden durch den AG erbracht. ................................................................................................................................................................
Die Auftragnehmer (AN) werden verpflichtet, an der Baustelle von Beginn der Arbeiten an bis zur Übergabe des Bauwerks bzw. der baulichen Anlagen ein vom AG zur Verfügung gestelltes Baubüro ausreichend zu besetzen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-01. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-08-27.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-08-27 Auftragsbekanntmachung
2013-01-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge