Anspruchsvolle Bauleistungen für den Neubau des Parkhauses "Winterberg" mit zugehöriger Fuß- und Radwegebrücke für die Stadt Wernigerode im Ortsteil Schierke

Stadt Wernigerode

Anspruchsvolle Bauleistungen für den Neubau des Parkhauses "Winterberg" mit zugehöriger Fuß- und Radwegebrücke für die Stadt Wernigerode im Ortsteil Schierke (B2). Das Vorhaben ist Teil des Ortsentwicklungskonzeptes Schierke mit parallel durchzuführenden weiteren Tiefbaumaßnahmen (B1) in unmittelbarer Nähe zum geplanten Standort des Parkhauses "Winterberg" mit zugehöriger Fuß- und Radwegebrücke. Hier ist mit erhöhtem logistischen Aufwand zu rechnen, zumal in geografisch schwieriger Situation zu bauen ist (siehe: http://maps.google.de). Die komplizierte Situation, in der diese Arbeiten durchzuführen sind, erfordert hohes Know-how und langjährige Erfahrung in der Erbringung vergleichbarer Bauleistungen. Des Weiteren sind Spezialkenntnisse für die Werksplanung und Errichtung eines Parkhauses notwendig. Mit den Vergabeunterlagen wird die im Auftrag der Stadt Wernigerode erstellte Entwurfsplanung überreicht.
Der Versand der Vergabeunterlagen kann bis einschließlich 21.12.2012 und dann urlaubsbedingt erst wieder ab 3.1.2013 innerhalb der üblichen Dienstzeiten erfolgen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-12.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-12-12 Auftragsbekanntmachung
2013-04-30 Ergänzende Angaben
2013-07-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-12-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten
Menge oder Umfang:
1. Parkhaus mit 715 Stellplätzen (Stahlverbund/-Massivbauweise).2. Brücke (Stahlverbundbauweise).3. ca. 200 m Straße.8 000 000
Gesamtwert des Auftrags: 8 000 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Wernigerode
Postanschrift: Schlachthofstraße 6
Postleitzahl: 38855
Postort: Wernigerode
Kontakt
Internetadresse: http://www.wernigerode.de 🌏
E-Mail: tmendritzki@stadt-wernigerode.de 📧
Telefon: +49 3943654602 📞
Fax: +49 3943654699 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-12 📅
Einreichungsfrist: 2013-01-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 242-397729
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 139-232216
ABl. S-Ausgabe: 242

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Anspruchsvolle Bauleistungen für den Neubau des Parkhauses "Winterberg" mit zugehöriger Fuß- und Radwegebrücke für die Stadt Wernigerode im Ortsteil Schierke (B2). Das Vorhaben ist Teil des Ortsentwicklungskonzeptes Schierke mit parallel durchzuführenden weiteren Tiefbaumaßnahmen (B1) in unmittelbarer Nähe zum geplanten Standort des Parkhauses "Winterberg" mit zugehöriger Fuß- und Radwegebrücke. Hier ist mit erhöhtem logistischen Aufwand zu rechnen, zumal in geografisch schwieriger Situation zu bauen ist (siehe: http://maps.google.de). Die komplizierte Situation, in der diese Arbeiten durchzuführen sind, erfordert hohes Know-how und langjährige Erfahrung in der Erbringung vergleichbarer Bauleistungen. Des Weiteren sind Spezialkenntnisse für die Werksplanung und Errichtung eines Parkhauses notwendig. Mit den Vergabeunterlagen wird die im Auftrag der Stadt Wernigerode erstellte Entwurfsplanung überreicht.
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Der Versand der Vergabeunterlagen kann bis einschließlich 21.12.2012 und dann urlaubsbedingt erst wieder ab 3.1.2013 innerhalb der üblichen Dienstzeiten erfolgen.
Es werden Varianten akzeptiert
Menge oder Umfang:
1. Parkhaus mit 715 Stellplätzen (Stahlverbund/-Massivbauweise).
2. Brücke (Stahlverbundbauweise).
3. ca. 200 m Straße.
Referenznummer: TBA 1/2013
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: EFRE-Mittel.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Wernigerode - Ortsteil Schierke.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt HVA B-StB Eigenerklärung Eignung. Soweit zuständige Stellen Eigenerklärungen bestätigen, sind von Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, die entsprechenden Bescheinigungen vorzulegen. Zusätzlich ist die Eigenerklärung Einhaltung der Anforderungen nach dem Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt auszufüllen und zu unterschreiben. Die Formblätter HVA B-StB Eigenerklärung Eignung und Eigenerklärung Einhaltung der Anforderungen nach dem Gesetz über die Vergabe öffentlicher Aufträge in Sachsen-Anhalt werden mit den Vergabeunterlagen ausgereicht. Diese Regelungen gelten jeweils auch für Nachunternehmer.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Eigenerklärung über den Umsatz, der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, unter Angabe des Eigenleistungsanteils, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Unter Verwendung des Formblatts HVA B-StB Eigenerklärung Eignung (siehe III.2.1)).
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Mindeststandards:
Der angegebene jährliche Umsatz für vergleichbare Leistungen darf in den einzelnen Leistungsbereichen im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre jeweils die nachfolgenden Grenzen nicht unterschreiten: 16 000 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Darstellung der Geschäftsbereiche des Unternehmens samt Vorlage eines Organigramms (Gliederungsplans) des Unternehmens, insbesondere für die Zuständigkeiten, in die die ausgeschriebenen Leistungen fallen.
b) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl, welche im jeweiligen Geschäftsbereich tätig sind, in dem die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt.
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c) Der Bewerber hat ein Personaleinsatzkonzept vorzulegen, in welchem die konkret personenbezogene Struktur für das Leitungspersonal (Projekt- bzw. Objektleiter/in, Stellvertretung sowie ggf. eingesetztes weiteres Leitungspersonal) dargestellt ist, mit dem der Bewerber im Auftragsfall die ausgeschriebenen Vertragsleistungen erbringen wird (Mindestanforderung). Für die Darstellung des Leitungspersonals gemäß voranstehender Vorgaben, werden zu den entsprechenden Mitarbeitern/innen folgende Angaben erwartet:
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- Namensnennung,
- vorgesehene Funktion,
- Benennung der beruflichen Qualifikation,
- Berufserfahrung mit Darstellung von 3 persönlichen Referenzprojekten,
- beruflicher Werdegang,
- Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen des Bewerbers sowie,
- Angaben zur Verfügbarkeit im Auftragsfall.
d) Angaben zu jeweils 5 realisierten oder in Realisierung befindlichen Referenzobjekten bzw. -projekten im Bereich Parkhausbau und im Bereich Brückenbau oder jeweils gleichwertiger Referenzen, wobei die Gleichwertigkeit vom Bieter mit dem Angebot nachzuweisen ist, aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 36 Monaten, bei denen in Art und Umfang vergleichbare Leistungen zu den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen (vgl. Ziffer II.1.5) der vorliegenden Bekanntmachung) durchgeführt wurden. Das Bauvolumen (Kostengruppen 300 - 500) jedes als Referenz genannten Objektes muss für Parkhäuser mindestens 7 000 000 EUR netto und für Brücken mindestens 1 200 000 EUR netto betragen (Mindestvoraussetzung). Erwartet werden zu den vom Bewerber ausgewählten Referenzobjekten bzw. -projekten folgende Angaben:
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- Name des Auftraggebers,
- Kontaktdaten des Auftraggebers: Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
- Bezeichnung und Standort des Referenzprojekts/-Objekts,
- Zeitraum der Leistungserbringung,
- Gesamtauftragswert bzw. Jahresauftragswert (in Euro, netto),
- Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen und beteiligten Gewerke,
- Darstellung der besonderen Umstände der Leistungserbringung zur Beurteilung der Vergleichbarkeit,
- Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Subunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden,
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- Kenntnisse über die Vergleichbarkeit von Oberflächenvergütungen im Stahlbau, d. h. Nachweis SFI, BSI und zugelassene Prüfstelle,
- Kenntnisse über Beschichtungssysteme für den Betonbau - SIVV-Schein,
- Kenntnisse über lange, flachgeneigte Entwässerungsstrecken bei Gründächern, d. h. Realisierung von mindestens 3 Objekten in den letzten 8 Jahren,
- Nachweis der Kenntnisse über die Problematik und das Zusammenwirken von Fassade, Entlüftung und Brandschutz.
e) Der Bewerber hat ein nachvollziehbares Winterbaukonzept vorzulegen (Mindesvoraussetzung). Erwartet werden insbesondere Aussagen zu:
- Betonart,
- Schutzmaßnahmen,
- Beschleunigungsmaßnahmen,
- Sicherung des kontinuierlichen Baufortschritts,
- Einhaltung arbeitsrechtlicher Bestimmungen,
- Kostensicherheit,
- Darstellung eingeplanter Zeitreserven.
f) Der Bewerber hat ein Sicherungskonzept vorzulegen, in welchem die Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung der arbeitsschutztechnischen Anforderungen während der Baumaßnahme beschrieben werden (Mindestvoraussetzung). Für die Darstellung werden folgende Angaben erwartet:
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- Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung der arbeitsschutztechnischen Anforderungen auf den Baustellen,
- Benennung einer Fachkraft für Arbeitssicherheit (ggf. extern),
- Benennung zweier Ersthelfer mit Vorlage gültiger Ersthelfererklärung,
- Gefährdungsbeurteilungen für zwei der unter III.2.3d) genannten Referenzprojekte.
g) Der Bewerber hat einen Baustellenlogistik- und Bauablaufplan vorzulegen (Mindestvoraussetzung). Erwartet werden insbesondere Aussagen zu:
- geplante Abläufe zum Transport, Umschlag und der Lagerung von Baustoffen und Bauhilfsstoffen,
- prozessorientierte Betrachtung der Baustelle und der angrenzenden Baustelle B 1 (siehe II.1.5)),
- Material- und Informationsfluss,
- detaillierter Bauablaufplan mit Abbildung der Baustellenlogistik.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Auftragssumme; Bürgschaft für Mängelansprüche in Höhe von 3 % der Abrechnungssumme.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Abschlagszahlungen und Schlusszahlung nach VOB/B und ZVB/E-StB.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter. Für die Erklärung ist das Formular HVA B-StB Erklärung der Bieter-/Arbeitsgemeinschaft zu verwenden. Dieses Formular ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Sonstige besondere Bedingungen: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Verfahren
Zahlungsweise für die Unterlagen:
Empfänger: Stadt Wernigerode; Konto-Nr.: 100 000 886; Bankleitzahl: 810 520 00; Harzsparkasse; IBAN: DE21810520000100000886; BIC: NOLADE21HRZ.
Verwendungszweck: TBA 1/2013.
Erst bei Nachweis der Zahlung von 100,00 EUR erfolgt eine Übersendung der Unterlagen. Der Zahlungsnachweis ist an nachfolgende Adresse zu richten: tmendritzki@stadt-wernigerode.de
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2013-03-31 📅
Angaben über befugte Personen und Öffnungsverfahren: Ein(e) bevollmächtigte(r) Vertreter(in) des Bieters.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: DEE09
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Thomas Mendritzki
Herrn Björn Reuter
Telefon: +49 3943654605 📞
E-Mail: breuter@stadt-wernigerode.de 📧
Fax: +49 394365477605 📠
URL für weitere Informationen: http://www.wernigerode.de 🌏
E-Mail: mail@leinenbach-wirtschaftskanzlei.de 📧
URL der Dokumente: http://www.wernigerode.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-03-01 📅
Datum des Endes: 2014-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-07-21 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: TBA 1/2013
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2012/S 139-232216

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Str. 2
Postort: Halle-Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: liane.huerthe-metka@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455141536 📞
Internetadresse: http://www.sachsen-anhalt.de 🌏
Fax: +49 3455141115 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 101a Informations- und Wartepflicht
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101 b GWB Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber
1. gegen § 101a verstoßen hat oder
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist.
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(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber Die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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§ 107 GWB Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Leinenbach Wirtschaftskanzlei
Postanschrift: Lennéstraße 3 a
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39112
Telefon: +49 391544866 📞
Internetadresse: http://www.leinenbach-wirtschaftskanzlei.de 🌏
Fax: +49 3915448688 📠
Quelle: OJS 2012/S 242-397729 (2012-12-12)
Ergänzende Angaben (2013-04-30)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-04-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-05-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 086-144691
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 242-397729
ABl. S-Ausgabe: 86
Quelle: OJS 2013/S 086-144691 (2013-04-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-07-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Fußgängerbrücken
Gesamtwert des Auftrags: 1 995 399,03 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Fußgängerbrücken 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Marktplatz 1

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 128-219437
ABl. S-Ausgabe: 128

Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: TBA 39/2013
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wernigerode Ortsteil Schierke.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-06-24 📅
Name: TDE Mitteldeutsche Bergbau Service GmbH
Postanschrift: Leipziger Straße 34 A
Postort: Espenhain
Postleitzahl: 04579
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: tde@tde-espenhain.de 📧
Internetadresse: www.tde-espenhain.de 🌏
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Reuter

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsem-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postort: Halle (Saale)
E-Mail: angela.schaefer@lvwa.sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3455141529 📞
Quelle: OJS 2013/S 128-219437 (2013-07-01)