Architektur-, Planungsleistungen nach § 33 HOAI
Die Max-Planck-Gesellschaft plant am Standort in Tübingen ein Gebäude für das neue Max-Planck-Institut für Intelligenten Systeme.
Im Rahmen einer städtebaulichen Studie sind die städtebaulichen Rahmenbedingungen definiert. Der Neubauten des Max-Planck-Institutsgebäudes für Intelligente Systeme soll in Zusammenhang mit den bestehenden Institutsbauten am Campus Tübingen ein neues Ensemble bilden.
Gegenstand der zu vergebenen Leistungen sind Leistungsphasen nach §33 HOAI für das Bauvorhaben „Neubau Max-Planck-Institutsgebäude für Intelligente Systeme am Campus Tübingen“.
Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-4 geschlossen, dieser Vertrag soll die Option des Auftraggebers beinhalten, nach seiner Entscheidung, dem Auftragnehmer der Phasen 2-4 zusätzlich auch die Leistungsphasen 5-8 (Phase 9 teilweise) zu übertragen. Es wird eine stufenweise Beauftragung einzelner oder mehrerer Leistungsphasen vorgesehen.
Am Max-Planck-Wissenschaftscampus in Tübingen befinden sich aktuell die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie, für Biologischen Kybernetik, für Intelligenten Systeme sowie das Max-Planck-Haus (Tagungsgebäude).
Auftragsgegenstand ist die Planung und Objektüberwachung eines Institutsneubaus (ca. 5 800 m² NF1-6.) für das MPI für Intelligenten Systeme mit technisch physikalisch- und biologischen Laboren, speziellen Experimentierbereichen (flexible Videostudios) und Büros.
Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 30 000 000 EUR Netto.
Die Festlegungen innerhalb der städtebaulichen Studie sind zu berücksichtigen. Die städtebauliche Studie wird den ausgewählten Bewerbern zeitgerecht zur Verfügung gestellt. Die Planung hat entsprechend der deutschen gültigen Regeln und dem Stand der Technik sowie unter energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Besondere Anforderungen an die Leistungserbringung ergeben sich in zeitlicher Hinsicht, die Fertigstellung des Institutsgebäudes ist für Anfang 2016 vorgesehen. Interessenten sollten deshalb selbstkritisch prüfen, ob sie in der Lage sind, die Leistungen innerhalb der zeitlichen Vorgaben zu erbringen insbesondere, ob sie über die hierfür notwendigen personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen. Die Vergabe der Bauleistungen erfolgt nach den Vorschriften des Vergaberechts, insbesondere der VOB/A.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-14.
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
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Dokument |
2012-03-14
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Auftragsbekanntmachung
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2012-12-28
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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