Ausbau und Bewirtschaftung eines Hafens am Mittellandkanal

Stadt Haldensleben

Gegenstand des Auftrages ist die Einrichtung und Bewirtschaftung eines Frachthafens am Schifffahrtsweg Mittellandkanal, km 300,740 bis 301,065, südlich der Stadt Haldensleben.
Haldensleben liegt im Land Sachsen-Anhalt, Landkreis Börde, nahe der Bundesstraße 245 sowie unweit der Bundesautobahnen A 2 und A 14. Ein Hafenanschlussgleis ist mit LKW-Vor-/Nachlauf von etwa 800 m Länge erreichbar. Der Südhafen soll trimodal vermarktet werden. Durch den Einbau einer Schwerlastplatte und entsprechenden weiteren Installationen können am Standort Projektladungen/Schwergut ebenso wie Container, Schütt- und Flüssiggüter umgeladen werden.
Der Hafen ist Bestandteil eines Gewerbe- und Industriegebietes mit einer Fläche von etwa 24 ha, dessen Besiedlung mit hafenaffinem Gewerbe teils erfolgt, teils geplant ist. Kernstück des Gewerbe-/ Industriegebietes soll der etwa 4 ha große Binnenhafen werden. Die wesentlichen Betriebsparameter des Hafens sind im Bebauungsplan Haldensleben Hafen-Süd rechtskräftig festgesetzt worden. Auf die Belange der benachbarten Bebauung und die Vermeidung schädlicher Umwelteinwirkungen ist Rücksicht zu nehmen.
Die Fläche steht im Eigentum der Auftraggeberin. Die Hafenfläche wurde mit Unterflureinbauten (Infrastruktur) in Verbundbetonsteinbauweise in einer Größe von 44 858 qm durch die Auftraggeberin hergestellt und eingefriedet. Die Kailänge beträgt 330 m (einschiffiger Parallelhafen) Anlegemöglichkeiten für bis zu 3 GMS. Eine Liegestelle schließt sich unmittelbar an. Die Suprastruktur des Hafens, insbesondere die für den Frachtumschlag notwendigen technischen Anlagen, sollen durch den Auftragnehmer auf eigene Rechnung erstellt werden.
In Haldensleben werden von der Umschlags- und Handelsgesellschaft Haldensleben (UHH), an der der Auftraggeber als Minderheitsgesellschafterin beteiligt ist, bereits drei Häfen am Mittellandkanal betrieben. Über diese Häfen und das hier dargestellte Vorhaben hinaus sind derzeit keine weiteren Hafenanlagen in Haldensleben geplant.
Ziel der Auftraggeberin ist es, auf den vom Auftragnehmer herzurichtenden Flächen einen Frachthafenbetrieb nachhaltig zu gewährleisten. Der zukünftige Auftragnehmer hat nach Erteilung des Zuschlages das Recht und die Pflicht, den Hafen einzurichten, insbesondere die für den Betrieb des Frachthafens notwendige Suprastruktur zu planen, zu bauen und zu finanzieren. Er hat darüber hinaus während Laufzeit des abzuschließenden Vertrages von 15 Jahren zzgl. einer optionalen Verlängerung um 5 Jahre das Recht und die Pflicht, den Hafen eigenverantwortlich zu bewirtschaften, also gegen Entgelt den Frachtumschlag vorzunehmen, weitere hafentypische Leistungen anzubieten und die Hafenanlagen instand zu halten. Dabei ist zu garantieren, dass der Hafen allen Unternehmen, die dort umschlagen möchten, diskriminierungsfrei zur Verfügung steht. Der Auftragnehmer hat der Stadt Haldensleben ein Entgelt zu zahlen. Das Eigentum an den Grundstücken des Hafens wird nicht übertragen, der Auftraggeber wird sich aber das Recht zur Übernahme vom Auftragnehmer hergestellter Anlagen gegen Wertausgleich vorbehalten. Die wirtschaftlichen Aktivitäten des Auftragnehmers haben sich auf den Betrieb des Hafens zu beschränken, insbesondere ist eine eigenwirtschaftliche Nutzung des Hafens durch den Auftragnehmer oder durch mit diesem rechtlich, wirtschaftlich oder personell verbundene juristische oder natürliche Personen aufgrund der Auflagen des einschlägigen Fördermittelbescheides ausgeschlossen.
Nähere Informationen zum Projekt und zur Umgebung ergeben sich aus dem vom Auftraggeber bereitgestellten Informationsmemorandum, das nach vorheriger Anmeldung bei der Kontaktstelle unter http://www.haldensleben.de/wirtschaft/Ausschreibungen bezogen werden kann. Im Übrigen wird der Auftraggeber Einzelheiten im Zuge der Verdingungsunterlagen abschließend festlegen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-12-10. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-11-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-11-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betrieb von Häfen
Menge oder Umfang:
Finanzierung, Planung, Ausbau und Bewirtschaftung eines Binnenhafens am Mittellandkanal.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Betrieb von Häfen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Haldensleben
Postanschrift: Markt 20-22
Postleitzahl: 39340
Postort: Haldensleben
Kontakt
Internetadresse: http://www.haldensleben.de 🌏
E-Mail: hafen-haldensleben@kapellmann.de 📧
Telefon: +49 303997690 📞
Fax: +49 3039976991 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-11-22 📅
Einreichungsfrist: 2012-12-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-11-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 228-375683
ABl. S-Ausgabe: 228
Zusätzliche Informationen
Der ausgeschriebene Auftrag unterliegt nicht dem Kartellvergaberecht (§ 1 Abs. 1 Satz 3 SektVO). Der Auftraggeber führt das Verhandlungsverfahren daher rein vorsorglich aus wettbewerblichen Gründen durch; soweit in dieser Bekanntmachung oder in anderen Unterlagen auf Vorschriften der VOB/A oder der SektV bezug genommen wird, versteht sich dies ausdrücklich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht. Der Auftraggeber orientiert sich im Zuge des durchgeführten Verfahrens an den Regelungen über Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Verfahrenssprache ist Deutsch. Teilnahmeanträge sind von allen Bewerbern zu unterzeichnen, bei Bewerbergemeinschaften entweder von allen Mitgliedern oder von dem nachweislich bevollmächtigten Federführer. Sie sind in einem verschlossenen Umschlag bei der Stadt Haldensleben, Vergabestelle, Markt 20-22, 39340 Haldensleben abzugeben. Die Umschläge sind außen mit dem Vermerk "Teilnahmeantrag - vertraulich" und der Bezeichnung der Maßnahme (Abschnitt II.1) zu kennzeichnen. Eine Einreichung per Fax, Email oder als Datenträger ist nicht zugelassen. Mit den Teilnahmeanträge sind die vollständigen Unterlagen und Angaben zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen (Abschnitt III. 2) einzureichen. Ein Verweis auf andere Unterlagen oder Angaben genügt nicht. Die Unterlagen sind in der Reihenfolge ihrer Nennung in dieser Bekanntmachung unter Bezugnahme auf den jeweils einschlägigen Abschnitt zu sortieren. Der Auftraggeber kann fehlende oder ergänzende Unterlagen nachfordern; er behält sich aber auch einen Ausschluss unvollständiger oder mangelhafter Teilnahmeanträge vor. Der Auftraggeber prüft die eingegangenen Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren: 1. Stufe: Prüfung der fristgerechten und vollständigen Einreichung der geforderten Nachweise und Erklärungen nach Abschnitt III. 2; 2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung von Mindestanforderungen; 3. Stufe: Prüfung der Erfüllung der sonstigen Teilnahmebedingungen. Der Auftraggeber wird maximal 5 Bewerber zur Abgabe von Angeboten auffordern. Sollte die Prüfung der Teilnahmeanträge ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, wird der Auftraggeber diejenigen Bewerber auswählen, die die Teilnahmevoraussetzungen am besten erfüllen. Die entsprechende Bewertung wird der Auftraggeber wie folgt vornehmen: Jeder Bewerber kann maximal 100 Punkte erreichen. Davon entfallen. — maximal 50 Punkte auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach Abschnitt III.2.2, ermittelt anhand des Gesamtumsatzes des Unternehmens, — maximal 50 Punkte auf die Referenzen nach Abschnitt III.2.3.1. 50 Punkte vergibt der Auftraggeber, wenn der Bewerber die Eignungsvoraussetzungen im Vergleich mit anderen Bewerbern am besten erfüllt. Defizite und Schwächen führen zu einem Punktabzug bei dem jeweiligen Kriterium bis hin zu 0 Punkten, soweit die Angaben unzureichend sind; insoweit übt der Auftraggeber bei der Anwendung der einzelnen Punktzahlen- und Gewichtungsfaktoren den ihm zustehenden Bewertungsspielraum aus. Angaben im Teilnahmewettbewerb gelten auch für die anschließende Angebotsphase. Auf Änderungen hat der Bewerber unaufgefordert hinzuweisen; der Auftraggeber behält sich vor, in diesem Fall erneut in die Eignungsprüfung einzutreten. Aktuelle Informationen zum Vergabeverfahren und die Beantwortung von Bewerberfragen werden vom Auftraggeber unter www.haldensleben.de/wirtschaft/ausschreibungen veröffentlicht. Bewerberfragen sind ausschließlich per email an die Anschrift hafen-haldensleben@kapellmann.de bis zum 7.12.2012 zulässig.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrages ist die Einrichtung und Bewirtschaftung eines Frachthafens am Schifffahrtsweg Mittellandkanal, km 300,740 bis 301,065, südlich der Stadt Haldensleben.
Haldensleben liegt im Land Sachsen-Anhalt, Landkreis Börde, nahe der Bundesstraße 245 sowie unweit der Bundesautobahnen A 2 und A 14. Ein Hafenanschlussgleis ist mit LKW-Vor-/Nachlauf von etwa 800 m Länge erreichbar. Der Südhafen soll trimodal vermarktet werden. Durch den Einbau einer Schwerlastplatte und entsprechenden weiteren Installationen können am Standort Projektladungen/Schwergut ebenso wie Container, Schütt- und Flüssiggüter umgeladen werden.
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Der Hafen ist Bestandteil eines Gewerbe- und Industriegebietes mit einer Fläche von etwa 24 ha, dessen Besiedlung mit hafenaffinem Gewerbe teils erfolgt, teils geplant ist. Kernstück des Gewerbe-/ Industriegebietes soll der etwa 4 ha große Binnenhafen werden. Die wesentlichen Betriebsparameter des Hafens sind im Bebauungsplan Haldensleben Hafen-Süd rechtskräftig festgesetzt worden. Auf die Belange der benachbarten Bebauung und die Vermeidung schädlicher Umwelteinwirkungen ist Rücksicht zu nehmen.
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Die Fläche steht im Eigentum der Auftraggeberin. Die Hafenfläche wurde mit Unterflureinbauten (Infrastruktur) in Verbundbetonsteinbauweise in einer Größe von 44 858 qm durch die Auftraggeberin hergestellt und eingefriedet. Die Kailänge beträgt 330 m (einschiffiger Parallelhafen) Anlegemöglichkeiten für bis zu 3 GMS. Eine Liegestelle schließt sich unmittelbar an. Die Suprastruktur des Hafens, insbesondere die für den Frachtumschlag notwendigen technischen Anlagen, sollen durch den Auftragnehmer auf eigene Rechnung erstellt werden.
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In Haldensleben werden von der Umschlags- und Handelsgesellschaft Haldensleben (UHH), an der der Auftraggeber als Minderheitsgesellschafterin beteiligt ist, bereits drei Häfen am Mittellandkanal betrieben. Über diese Häfen und das hier dargestellte Vorhaben hinaus sind derzeit keine weiteren Hafenanlagen in Haldensleben geplant.
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Ziel der Auftraggeberin ist es, auf den vom Auftragnehmer herzurichtenden Flächen einen Frachthafenbetrieb nachhaltig zu gewährleisten. Der zukünftige Auftragnehmer hat nach Erteilung des Zuschlages das Recht und die Pflicht, den Hafen einzurichten, insbesondere die für den Betrieb des Frachthafens notwendige Suprastruktur zu planen, zu bauen und zu finanzieren. Er hat darüber hinaus während Laufzeit des abzuschließenden Vertrages von 15 Jahren zzgl. einer optionalen Verlängerung um 5 Jahre das Recht und die Pflicht, den Hafen eigenverantwortlich zu bewirtschaften, also gegen Entgelt den Frachtumschlag vorzunehmen, weitere hafentypische Leistungen anzubieten und die Hafenanlagen instand zu halten. Dabei ist zu garantieren, dass der Hafen allen Unternehmen, die dort umschlagen möchten, diskriminierungsfrei zur Verfügung steht. Der Auftragnehmer hat der Stadt Haldensleben ein Entgelt zu zahlen. Das Eigentum an den Grundstücken des Hafens wird nicht übertragen, der Auftraggeber wird sich aber das Recht zur Übernahme vom Auftragnehmer hergestellter Anlagen gegen Wertausgleich vorbehalten. Die wirtschaftlichen Aktivitäten des Auftragnehmers haben sich auf den Betrieb des Hafens zu beschränken, insbesondere ist eine eigenwirtschaftliche Nutzung des Hafens durch den Auftragnehmer oder durch mit diesem rechtlich, wirtschaftlich oder personell verbundene juristische oder natürliche Personen aufgrund der Auflagen des einschlägigen Fördermittelbescheides ausgeschlossen.
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Nähere Informationen zum Projekt und zur Umgebung ergeben sich aus dem vom Auftraggeber bereitgestellten Informationsmemorandum, das nach vorheriger Anmeldung bei der Kontaktstelle unter http://www.haldensleben.de/wirtschaft/Ausschreibungen bezogen werden kann. Im Übrigen wird der Auftraggeber Einzelheiten im Zuge der Verdingungsunterlagen abschließend festlegen.
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Beschreibung der Optionen: Der Auftrag kann voraussichtlich einmalig um 5 Jahre verlängert werden.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms:
Öffentliche Finanzierungshilfen der wirtschaftsnahen Infrastruktur im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) - wirtschaftsnahe Infrastruktur -.
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Projekt: Gewerbe/Industriegebiet Südhafen/Mittellandkanal.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Haldensleben.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung, dass die in § 21 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 4 SektVO genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen;
2. Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister oder Auszug aus einem vergleichbaren Register, sofern vorhanden, bzw. Vorlage einer gleichwertigen Bescheinigung. Der Nachweis darf nicht älter als 6 Monate sein, wobei Stichtag der Tag des Ablaufs der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge ist.
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Bei Bietergemeinschaften ist dem Teilnahmeantrag eine schriftliche Bietergemeinschaftserklärung über die Begründung der Bietergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber beizufügen. Sämtliche Nachweise sind durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. Durch die Bietergemeinschaft ist ferner im Teilnahmeantrag ein zustellungsbevollmächtigter und einzelvertretungsbefugter Vertreter zu benennen.
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Will der Auftragnehmer zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer zurückgreifen, muß er eine schriftliche und unterzeichnete Erklärung des jeweiligen Unternehmens vorlegen, wonach dieses bereit ist, bestimmte, in der Erklärung detailliert zu beschreibende Leistungen für den Auftragnehmer im Rahmen des Auftrages Ausbau und Bewirtschaftung des Hafens am MIttellandkanal zu erbringen (Verpflichtungserklärung). Ferner sind die vorgenannten Angaben und Nachweise auch von Seiten des Nachunternehmers beizubringen.
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DieVergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen zur Beurteilung der Eignung zu verlangen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Vorlage von Jahresabschlüssen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Sitzstaates vorgeschrieben ist;
2. Erklärung über die Gesamtumsätze des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
3. Vorlage einer schriftlichen Bankerklärung mit Angaben über die bestehende Geschäftsbeziehung und die gegenwärtige Finanz- und Liquiditätslage des Unternehmens, die nicht älter als drei Monate ist, wobei Stichtag der Tag des Ablaufs der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge ist;
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Bei Bietergemeinschaften sind sämtliche vorgenannten Angaben und Nachweise von jedem Mitglieder der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Will der Auftragnehmer zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer zurückgreifen, muss er eine schriftliche und unterzeichnete Erklärung des jeweiligen Unternehmens vorlegen, wonach dieses bereit ist, bestimmte, in der Erklärung detailliert zu beschreibende Leistungen für den Auftragnehmer im Rahmen des Auftrages Ausbau und Bewirtschaftung des Hafens am MIttellandkanal zu erbringen (Verpflichtungserklärung). Ferner sind die vorgenannten Angaben und Nachweise auch von Seiten des Nachunternehmers beizubringen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen zur Beurteilung der Eignung zu verlangen.
Mindeststandards:
Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz von netto 20 000 000 EUR in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis von mindestens 3 Referenzen über in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren erbrachten Hafendienstleistungen betreffend den Umschlag von Containern oder Flüssigkeiten oder Schütt- oder Schwergütern mit Angabe des Erfahrungszeitraumes und Benennung der Auftraggeber.
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Das vom Auftragnehmer bei der Darstellung seiner Referenzen zu verwendende Formblatt des Auftraggebers kann zusammen mit dem oben erwähnten Informationsmemorandum nach anmeldung bei der Kontaktstelle unter www.haldensleben.de/wirtschaft/ausschreibungen bezogen werden.
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2. Beschreibung der beruflichen und fachlichen Qualifikation des Auftragnehmers und des ihm für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehenden verantwortlichen Personals unter Angabe der jeweiligen Ausbildung, Berufserfahrung und Qualifizierung.
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Bei Bietergemeinschaften sind die Angaben und Nachweise für jedes Mitglied vorzulegen.
Will der Auftragnehmer zum Nachweis seiner Eignung auf Nachunternehmer zurückgreifen, muss er mit seinem Teilnahmeantrag eine schriftliche und unterzeichnete Erklärung des jeweiligen Unternehmens vorlegen, wonach dieses bereit ist, bestimmte, in der Erklärung detailliert zu beschreibende Leistungen für den Auftragnehmer im Rahmen des Auftrages Ausbau und Bewirtschaftung des Hafens am MIttellandkanal zu erbringen (Verpflichtungserklärung). Ferner sind die vorgenannten Angaben und Nachweise auch von Seiten des Nachunternehmers beizubringen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Unterlagen zur Beurteilung der Eignung anzufordern.
Mindeststandards:
Mindestanforderung ist, dass der Auftragnehmer folgende Referenzen nachweist:
— Betrieb eines Binnenhafens über einen zusammenhängenden Zeitraum von mindestens 5 Jahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Vertragserfüllungs- und eventuell Mängelsicherheit gemäß Verdingungsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Der Auftraggeber zahlt keine Vergütung. Der Auftragnehmer erhält das Recht, Erlöse aus der Erbringung von Hafendienstleistungen zu erzielen. Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber ein Entgelt für die Überlassung der Hafeninfrastruktur zu zahlen (Konzessionsabgabe). Weitere Vorschriften über Gebühren, Beiträge, Abgaben und Steuern bleiben unberührt.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Natürliche und juristische Personen einzeln oder als gesamtschuldnerisch haftender Zusammenschluss von natürlichen und/oder juristischen Personen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 1
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien: Siehe Abschnitt VI.3.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-12-19 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kapellmann Rechtsanwälte
Dr. Christian Bönker
URL der Dokumente: http://www.haldensleben.de/wirtschaft/Ausschreibungen 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-04-01 📅
Datum des Endes: 2028-03-31 📅
Zusätzliche Informationen
Der ausgeschriebene Auftrag unterliegt nicht dem Kartellvergaberecht (§ 1 Abs. 1 Satz 3 SektVO). Der Auftraggeber führt das Verhandlungsverfahren daher rein vorsorglich aus wettbewerblichen Gründen durch; soweit in dieser Bekanntmachung oder in anderen Unterlagen auf Vorschriften der VOB/A oder der SektV bezug genommen wird, versteht sich dies ausdrücklich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht.
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Der Auftraggeber orientiert sich im Zuge des durchgeführten Verfahrens an den Regelungen über Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Verfahrenssprache ist Deutsch.
Teilnahmeanträge sind von allen Bewerbern zu unterzeichnen, bei Bewerbergemeinschaften entweder von allen Mitgliedern oder von dem nachweislich bevollmächtigten Federführer. Sie sind in einem verschlossenen Umschlag bei der Stadt Haldensleben, Vergabestelle, Markt 20-22, 39340 Haldensleben abzugeben. Die Umschläge sind außen mit dem Vermerk "Teilnahmeantrag - vertraulich" und der Bezeichnung der Maßnahme (Abschnitt II.1) zu kennzeichnen. Eine Einreichung per Fax, Email oder als Datenträger ist nicht zugelassen.
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Mit den Teilnahmeanträge sind die vollständigen Unterlagen und Angaben zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen (Abschnitt III. 2) einzureichen. Ein Verweis auf andere Unterlagen oder Angaben genügt nicht. Die Unterlagen sind in der Reihenfolge ihrer Nennung in dieser Bekanntmachung unter Bezugnahme auf den jeweils einschlägigen Abschnitt zu sortieren. Der Auftraggeber kann fehlende oder ergänzende Unterlagen nachfordern; er behält sich aber auch einen Ausschluss unvollständiger oder mangelhafter Teilnahmeanträge vor.
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Der Auftraggeber prüft die eingegangenen Teilnahmeanträge in einem dreistufigen Verfahren:
1. Stufe: Prüfung der fristgerechten und vollständigen Einreichung der geforderten Nachweise und Erklärungen nach Abschnitt III. 2;
2. Stufe: Prüfung auf Vorliegen von Ausschlussgründen und Einhaltung von Mindestanforderungen;
3. Stufe: Prüfung der Erfüllung der sonstigen Teilnahmebedingungen.
Der Auftraggeber wird maximal 5 Bewerber zur Abgabe von Angeboten auffordern. Sollte die Prüfung der Teilnahmeanträge ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, wird der Auftraggeber diejenigen Bewerber auswählen, die die Teilnahmevoraussetzungen am besten erfüllen. Die entsprechende Bewertung wird der Auftraggeber wie folgt vornehmen:
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Jeder Bewerber kann maximal 100 Punkte erreichen. Davon entfallen.
— maximal 50 Punkte auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit nach Abschnitt III.2.2, ermittelt anhand des Gesamtumsatzes des Unternehmens,
— maximal 50 Punkte auf die Referenzen nach Abschnitt III.2.3.1.
50 Punkte vergibt der Auftraggeber, wenn der Bewerber die Eignungsvoraussetzungen im Vergleich mit anderen Bewerbern am besten erfüllt. Defizite und Schwächen führen zu einem Punktabzug bei dem jeweiligen Kriterium bis hin zu 0 Punkten, soweit die Angaben unzureichend sind; insoweit übt der Auftraggeber bei der Anwendung der einzelnen Punktzahlen- und Gewichtungsfaktoren den ihm zustehenden Bewertungsspielraum aus.
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Angaben im Teilnahmewettbewerb gelten auch für die anschließende Angebotsphase. Auf Änderungen hat der Bewerber unaufgefordert hinzuweisen; der Auftraggeber behält sich vor, in diesem Fall erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
Aktuelle Informationen zum Vergabeverfahren und die Beantwortung von Bewerberfragen werden vom Auftraggeber unter www.haldensleben.de/wirtschaft/ausschreibungen veröffentlicht. Bewerberfragen sind ausschließlich per email an die Anschrift hafen-haldensleben@kapellmann.de bis zum 7.12.2012 zulässig.
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Quelle: OJS 2012/S 228-375683 (2012-11-22)