Die Forschungsstelle Leipzig des HZDR (FSL) umfasst die 2 Abteilungen,,Radioaktiver Transport" und „Neuropharmika“. Sie sind organisatorisch den Instituten für Ressourcenökologie bzw. Radiopharmazie am Standort Dresden-Rossendorf zugeordnet. Im Wissenschaftspark Leipzig werden die beiden Gebäude 9.3 (Büro- und Laborgebäude) und 4.0 (Laborgebäude mit Kontrollbereichen) genutzt. Beiden Abteilungen ist gemeinsam, dass ihre Forschung unter Nutzung radioaktiver Stoffe in geringsten Konzentrationen erfolgt. Dazu werden vor allem die Labore im Gebäude 4.0 genutzt, die zu einem Kontrollbereich nach StrlSchV für den Umgang mit radioaktiven Substanzen zusammengefasst wurden. Somit ist für die Leistungserbringung die Genehmigung nach § 15 StrlSchV unabdingbar (siehe auch Abschnitt III.2.3 Nr. 4). Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen für die Sanierung von Ver- und Entsorgungssystemen sowie baulicher Änderungen des Gebäudes 4.0 (ca. 1200m² BGF), um die Labore der veränderten wissenschaftlichen Profilierung anzupassen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen vor allem die Planung der Technischen Ausrüs-tung, in geringem Umfang die Objektplanung und ggf. die Tragwerksplanung vorerst bis zur Leistungsphase 4 nach HOAI und optional weiterführend die Leistungsphasen 5-7, 8 und 9 nach HOAI. Der Planer muss sich daher damit einverstanden erklären, die Beauftragung für die Gesamtplanung stufenweise zu erhalten. Da die Baumaßnahmen innerhalb eines Kontrollbereiches in Sinne der Strahlenschutzverordnung stattfinden, ist frühzeitig die Strahlenschutzbehörde in die Planung einzubeziehen. Die Beauftragung kann an Gesamtplaner, Einzelplaner oder Arbeitsgemeinschaften erfolgen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften. Im Übrigen wird auf III.1.3 verwiesen. Die geschätzten Baukosten betragen insgesamt etwa 5 900 000 EUR (Netto) inkl. Planungskosten.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-12-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: Siehe II.1.5.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V.
Postanschrift: Bautzner Landstraße 400
Postleitzahl: 01328
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.hzdr.de🌏
E-Mail: d.reichelt@hzdr.de📧
Telefon: +49 351260-3122📞
Fax: +49 351260-3640 📠
Der Bewerbungsbogen ist zwingend bei der im Anhang A II aufgeführten Kontaktstelle anzufordern.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Forschungsstelle Leipzig des HZDR (FSL) umfasst die 2 Abteilungen,,Radioaktiver Transport" und „Neuropharmika“. Sie sind organisatorisch den Instituten für Ressourcenökologie bzw. Radiopharmazie am Standort Dresden-Rossendorf zugeordnet. Im Wissenschaftspark Leipzig werden die beiden Gebäude 9.3 (Büro- und Laborgebäude) und 4.0 (Laborgebäude mit Kontrollbereichen) genutzt.
Die Forschungsstelle Leipzig des HZDR (FSL) umfasst die 2 Abteilungen,,Radioaktiver Transport" und „Neuropharmika“. Sie sind organisatorisch den Instituten für Ressourcenökologie bzw. Radiopharmazie am Standort Dresden-Rossendorf zugeordnet. Im Wissenschaftspark Leipzig werden die beiden Gebäude 9.3 (Büro- und Laborgebäude) und 4.0 (Laborgebäude mit Kontrollbereichen) genutzt.
Beiden Abteilungen ist gemeinsam, dass ihre Forschung unter Nutzung radioaktiver Stoffe in geringsten Konzentrationen erfolgt. Dazu werden vor allem die Labore im Gebäude 4.0 genutzt, die zu einem Kontrollbereich nach StrlSchV für den Umgang mit radioaktiven Substanzen zusammengefasst wurden. Somit ist für die Leistungserbringung die Genehmigung nach § 15 StrlSchV unabdingbar (siehe auch Abschnitt III.2.3 Nr. 4).
Beiden Abteilungen ist gemeinsam, dass ihre Forschung unter Nutzung radioaktiver Stoffe in geringsten Konzentrationen erfolgt. Dazu werden vor allem die Labore im Gebäude 4.0 genutzt, die zu einem Kontrollbereich nach StrlSchV für den Umgang mit radioaktiven Substanzen zusammengefasst wurden. Somit ist für die Leistungserbringung die Genehmigung nach § 15 StrlSchV unabdingbar (siehe auch Abschnitt III.2.3 Nr. 4).
Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen für die Sanierung von Ver- und Entsorgungssystemen sowie baulicher Änderungen des Gebäudes 4.0 (ca. 1200m² BGF), um die Labore der veränderten wissenschaftlichen Profilierung anzupassen.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen vor allem die Planung der Technischen Ausrüs-tung, in geringem Umfang die Objektplanung und ggf. die Tragwerksplanung vorerst bis zur Leistungsphase 4 nach HOAI und optional weiterführend die Leistungsphasen 5-7, 8 und 9 nach HOAI. Der Planer muss sich daher damit einverstanden erklären, die Beauftragung für die Gesamtplanung stufenweise zu erhalten.
Die zu vergebenden Leistungen umfassen vor allem die Planung der Technischen Ausrüs-tung, in geringem Umfang die Objektplanung und ggf. die Tragwerksplanung vorerst bis zur Leistungsphase 4 nach HOAI und optional weiterführend die Leistungsphasen 5-7, 8 und 9 nach HOAI. Der Planer muss sich daher damit einverstanden erklären, die Beauftragung für die Gesamtplanung stufenweise zu erhalten.
Da die Baumaßnahmen innerhalb eines Kontrollbereiches in Sinne der Strahlenschutzverordnung stattfinden, ist frühzeitig die Strahlenschutzbehörde in die Planung einzubeziehen.
Die Beauftragung kann an Gesamtplaner, Einzelplaner oder Arbeitsgemeinschaften erfolgen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften müssen gesamtschuldnerisch haften. Im Übrigen wird auf III.1.3 verwiesen.
Die geschätzten Baukosten betragen insgesamt etwa 5 900 000 EUR (Netto) inkl. Planungskosten.
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Vergabe:
Der Auftraggeber beabsichtigt die Gesamtplanung mit den Leistungsbildern Planung Technische Ausrüstung, voraussichtlich Anlagengruppen 1 bis 8, LPh. 1-9 nach Teil 4 Abschnitt 2 § 53 in Verbindung mit Anlage 14 HOAI, Objektplanung für Gebäude, LPh.1-9 nach Teil 3 Ab-schnitt 1 § 33 in Verbindung mit Anlage 11 HOAI und ggf. Tragwerksplanung LPh. 1-6 nach Teil 4 Abschnitt 1 § 49 in Verbindung mit Anlage 13 HOAI zu vergeben. Zunächst sollen nur die Leistungsphasen 1-4 nach HOAI beauftragt werden und optional weiterführend die LPh. 5-7, 8 und 9. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Der Auftraggeber beabsichtigt die Gesamtplanung mit den Leistungsbildern Planung Technische Ausrüstung, voraussichtlich Anlagengruppen 1 bis 8, LPh. 1-9 nach Teil 4 Abschnitt 2 § 53 in Verbindung mit Anlage 14 HOAI, Objektplanung für Gebäude, LPh.1-9 nach Teil 3 Ab-schnitt 1 § 33 in Verbindung mit Anlage 11 HOAI und ggf. Tragwerksplanung LPh. 1-6 nach Teil 4 Abschnitt 1 § 49 in Verbindung mit Anlage 13 HOAI zu vergeben. Zunächst sollen nur die Leistungsphasen 1-4 nach HOAI beauftragt werden und optional weiterführend die LPh. 5-7, 8 und 9. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Vertragslaufzeit abhängig auch von der Freimessung des Sanierungsbereiches.
Dauer: 24 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Wissenschaftspark Leipzig/Permoserstraße e.V., Permoserstr. 15, 04318 Leipzig.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen gemäß § 2 (3) VOF bestehen,
2. Erklärung nach § 4 (2) VOF
3. Erklärung zu den Ausschlusskriterien nach § 4 (6) und (9) VOF.
4. Einer Erklärung nach § 5 (5) h darüber, ob und in welchem Umfang eine Unterbeauftragung (Subplaner) beabsichtigt ist. Der Bewerber muss für den Fall einer Unterbeauftragung nachweisen, dass ihm der Subplaner verbindlich zur Verfügung steht. (Verpflichtungserklärung)
4. Einer Erklärung nach § 5 (5) h darüber, ob und in welchem Umfang eine Unterbeauftragung (Subplaner) beabsichtigt ist. Der Bewerber muss für den Fall einer Unterbeauftragung nachweisen, dass ihm der Subplaner verbindlich zur Verfügung steht. (Verpflichtungserklärung)
Zu Ziffer 1-4:
Die Angaben zu Ziffer 1-4 sind im Bewerbungsbogen einzutragen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber soll mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Die Angaben zu Ziffer 1-4 sind im Bewerbungsbogen einzutragen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber soll mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Soweit die vorhandene Berufshaftpflichtversicherung die geforderte Höhe nicht erreicht, ist eine Erklärung des Versicherungsgebers vorzulegen, wonach im Auftragfall ein ausreichender Versicherungsschutz zugesichert wird.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung. Soweit die vorhandene Berufshaftpflichtversicherung die geforderte Höhe nicht erreicht, ist eine Erklärung des Versicherungsgebers vorzulegen, wonach im Auftragfall ein ausreichender Versicherungsschutz zugesichert wird.
2. Erklärung über den Gesamtumsatz und die Einzelumsätze der Bewerberin/des Bewerbers für mit dem geplanten Projekt vergleichbare Dienstleistungen (Labore mit Strahlenschutzanforderungen) der letzten drei Jahre je Geschäftsjahr.
3. Jahr der Bürogründung.
4. Erklärung, aus der die Bürogröße differenziert nach Berufsgruppen für festangestellte und freie Mitarbeiter/innen jeweils aus den letzten drei Jahren je Geschäftsjahr ersichtlich ist.
5. Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern nachgekommen ist.
6. Erklärung, dass keine Beitragsrückstände bei Sozialversicherungsträgern bestehen.
7. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen.
Zu Ziffer 1 bis 7:
Die Angaben zu Ziffer 1-7 sind im Bewerbungsbogen einzutragen und ggf. eine Erklärung zu Ziffer 1 als Anlage auf einer DIN A 4 Seite einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Angaben zu Ziffer 1-7 sind im Bewerbungsbogen einzutragen und ggf. eine Erklärung zu Ziffer 1 als Anlage auf einer DIN A 4 Seite einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis der beruflichen Befähigung durch Vorlage des Mitgliederausweises der Architektenkammer BAK oder vergleichbare Nachweise.
2. Vorlage eines Organigramms der Bürostruktur einschließlich der Beschreibung der Projektorganisation (tatsächlich eingesetztes Personal).
3. Benennung von vergleichbaren Referenzobjekten mit Nachweis der Planung von Objekten der jeweiligen Nutzungen als wissenschaftliche Labore mit Anforderungen zum Strahlenschutz, deren Fertigstellung in den letzten 3 Jahren lag. Darstellung der bearbeiteten Leistungsphasen / Leistungsumfang, Ausführungszeitraum, der Kosten des Objektes nach DIN 276. Nachweis der Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellten Bescheinigung, bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung. Ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig. Soweit es ein Projekt ist, das unmittelbar mit der Bauaufgabe vergleichbar ist, aber früher fertiggestellt wurde, soll es als Zusatzreferenz angegeben werden. Bietergemeinschaften/ARGEn sollen darstellen, welche Projekte sie als Team gemeinsam realisiert haben.
3. Benennung von vergleichbaren Referenzobjekten mit Nachweis der Planung von Objekten der jeweiligen Nutzungen als wissenschaftliche Labore mit Anforderungen zum Strahlenschutz, deren Fertigstellung in den letzten 3 Jahren lag. Darstellung der bearbeiteten Leistungsphasen / Leistungsumfang, Ausführungszeitraum, der Kosten des Objektes nach DIN 276. Nachweis der Leistungen für öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellten Bescheinigung, bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber ausgestellte Bescheinigung. Ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig. Soweit es ein Projekt ist, das unmittelbar mit der Bauaufgabe vergleichbar ist, aber früher fertiggestellt wurde, soll es als Zusatzreferenz angegeben werden. Bietergemeinschaften/ARGEn sollen darstellen, welche Projekte sie als Team gemeinsam realisiert haben.
4. Der zu beauftragende Planer muss Erfahrungen mit den Rahmenanforderungen des Strahlenschutzes haben und bereits Projekte mit solchen Anforderungen bearbeitet haben. Zur Erbringung der Leistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI (Gebäude) und Teil 4 Abschnitt 2 HOAI (Technische Ausrüstung) ist es zwingend notwendig, dass das vorgesehene Planungsbüro im Besitz einer Genehmigung nach §15 Strahlenschutzverordnung ist. Für den Planungsprozess bedeuten die Strahlenschutzanforderungen neben der Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der DIN 25425 für radiochemische Laboratorien (und damit in Verbindung stehende Normen) auch die Abstimmung des Entwurfes mit der Genehmigungsbehörde Strahlenschutz (LfULG Sachsen).
4. Der zu beauftragende Planer muss Erfahrungen mit den Rahmenanforderungen des Strahlenschutzes haben und bereits Projekte mit solchen Anforderungen bearbeitet haben. Zur Erbringung der Leistungen nach Teil 3 Abschnitt 1 HOAI (Gebäude) und Teil 4 Abschnitt 2 HOAI (Technische Ausrüstung) ist es zwingend notwendig, dass das vorgesehene Planungsbüro im Besitz einer Genehmigung nach §15 Strahlenschutzverordnung ist. Für den Planungsprozess bedeuten die Strahlenschutzanforderungen neben der Einhaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der DIN 25425 für radiochemische Laboratorien (und damit in Verbindung stehende Normen) auch die Abstimmung des Entwurfes mit der Genehmigungsbehörde Strahlenschutz (LfULG Sachsen).
5. Nennung der verantwortlichen Projektleitung und des Projektteams mit Angabe der Einsatzplanung. Der Nachweis der Berufserfahrung der Projektteammitglieder ist durch die jeweilige Darstellung des beruflichen Werdegangs sowie der Auflistung von vergleichbaren Referenzobjekten zu führen.
5. Nennung der verantwortlichen Projektleitung und des Projektteams mit Angabe der Einsatzplanung. Der Nachweis der Berufserfahrung der Projektteammitglieder ist durch die jeweilige Darstellung des beruflichen Werdegangs sowie der Auflistung von vergleichbaren Referenzobjekten zu führen.
6. Eine Erklärung, aus der hervorgeht, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung der Bewerber für die Dienstleistungen verfügen wird.
7. Erklärung über Qualitätsmanagement.
Zu Ziffer 1 bis 7:
Die Angaben zu Ziffer 1-7 sind im Bewerbungsbogen einzutragen bzw. als Anlage dazu einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Die Angaben zu Ziffer 1-7 sind im Bewerbungsbogen einzutragen bzw. als Anlage dazu einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Vorlage einer Kopie des Versicherungsnachweises für die Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden mit mindestens 2 500 000 EUR und für Sachschäden mit jeweils 1 000 000 EUR Deckungssumme und zweifacher Maximierung im Schadensfall oder eine Erklärung des Versicherers, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall angepasst wird oder im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen werden kann. Der Nachweis der zweifachen Maximierung im Schadensfall ist unbedingt vorzulegen. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 1 Jahr sein. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Vorlage einer Kopie des Versicherungsnachweises für die Berufshaftpflichtversicherung für Personenschäden mit mindestens 2 500 000 EUR und für Sachschäden mit jeweils 1 000 000 EUR Deckungssumme und zweifacher Maximierung im Schadensfall oder eine Erklärung des Versicherers, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall angepasst wird oder im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen werden kann. Der Nachweis der zweifachen Maximierung im Schadensfall ist unbedingt vorzulegen. Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 1 Jahr sein. Bei Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Vergütung erfolgt unter Zugrundelegung der Honorarvorschriften der HOAI. Die Zahlungen erfolgen entsprechend § 15 HOAI.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Der Teilnehmer hat im Auftragsfall eine Rechtsform zu wählen, die eine gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter vorsieht. Bewerben sich mehrere Unternehmen in einer Bewerbergemeinschaft, so hat sie sich im Auftragsfalle als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu gründen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Der Teilnehmer hat im Auftragsfall eine Rechtsform zu wählen, die eine gesamtschuldnerische Haftung mit bevollmächtigtem Vertreter vorsieht. Bewerben sich mehrere Unternehmen in einer Bewerbergemeinschaft, so hat sie sich im Auftragsfalle als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter zu gründen.
Bietergemeinschaften müssen dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beilegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Erklärung, dass der Bewerber in der Lage ist, unmittelbar nach Beauftragung die Leistungen zu erbringen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
1. Berufsstand Architektin/Architekt, Beratender Ingenieur oder Ingenieur oder vergleichbare Abschlüsse der Mitgliedstaaten.
2. Juristische Personen, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
— Geschäftssitz im Zulassungsbereich,
— zum satzungsgemäßen Geschäftszweck gehören, entsprechende Plandienstleistungen zu erbringen und,
— die/der bevollmächtigte Vertreterin/Vertreter der Gesellschaft und die/der Verfasse-rin/Verfasser erfüllen die Anforderungen, die an natürliche Personen gestellt werden.
Zu Ziffer 1-2:
Die Angaben zu Ziffer 1-2 sind im Bewerbungsbogen einzutragen bzw. als Anlage dazu einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Die Angaben zu Ziffer 1-2 sind im Bewerbungsbogen einzutragen bzw. als Anlage dazu einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften oder bei Beteiligung von Subplanern hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Subplaner die Erklärungen und Unterlagen jeweils für sich vorzulegen. Der Bewerber muss mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass ihm im Falle der Einschaltung von Subplanern die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (VOF, § 5 (6) Verpflichtungserklärung). Sollten die Nachweise/Erklärungen unvollständig bzw. nicht erbracht werden, so führt dies zum Ausschluss im weiteren Verfahren.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt in den Teilbereichen finanzielle und wirtschaftliche Eignung, fachliche Eignung / Referenzen Büro, fachliche Eignung / persönl. Referenzen Projektleiter mit nachstehender Gewichtung der Leistungsteile: Technische Ausrüstung mit 80 % Objektplanung mit 20 %.
Die Auswahl erfolgt in den Teilbereichen finanzielle und wirtschaftliche Eignung, fachliche Eignung / Referenzen Büro, fachliche Eignung / persönl. Referenzen Projektleiter mit nachstehender Gewichtung der Leistungsteile: Technische Ausrüstung mit 80 % Objektplanung mit 20 %.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2013-01-22 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Dirk Reichelt
Name: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e. V.
Kontaktperson: Abt. kaufmännisches Standortmanagement
Steffen Blaser
Telefon: +49 351260-3510📞
E-Mail: s.blaser@hzdr.de📧
Name: Canzler Ingenieure GmbH
Postanschrift: Alaunstraße 39
Postleitzahl: 01099
Kontaktperson: Dieter Zumpe
Telefon: +49 1718651021📞
E-Mail: dieter-zumpe@canzler.de📧
Fax: +49 3518087-200 📠
Kontaktperson: Zentralabteilung Technischer Service
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch den Bieter einzuhaltende Fristen hin. Der Antrag ist gemäß § 107Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (innerhalb von 6 Tagen) gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2012/S 237-390411 (2012-12-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-03-07) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Telefon: +49 3512603122📞
Fax: +49 3512603640 📠