Ausstellungsgestaltung für die Dauerausstellung "Musikinstrumente" im Deutschen Museum

Deutsches Museum Vertreten durch Herrn Prof. Dr. rer.nat. Wolfgang M. Heckl

Im Rahmen eines umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsprogramms des Deutschen Museums für den Zeitraum 2012 bis 2025 („Zukunftsinitiative“) wird das Ausstellungsgebäude des Deutschen Museums während des laufenden Museumsbetriebs in mehreren Realisierungsabschnitten ertüchtigt und saniert, sowie die Ausstellungen neu konzipiert und gestaltet.
Die Ausstellung „Musikinstrumente“, eine der ältesten Abteilungen des Deutschen Museums, wurde wenige Jahre nach der Gründung 1903 als „Technische Akustik“ eröffnet und stand so für die Verknüpfung von.
Naturwissenschaft, Technik und Musik. Heute ist die Ausstellung eine der beliebtesten Abteilungen des Museums und zieht verschiedene Besuchergruppen wie Familien, Schulklassen, Musikliebhaber sowie Experten an.
Die Sammlung umfasst ca. 1.900 Instrumente von der Frühzeit bis zur Gegenwart, darunter zahlreiche Meisterwerke der Instrumentengeschichte. Sie ist die einzige öffentliche Sammlung in Deutschland, deren Schwerpunkt auf der technischen und handwerklichen Entwicklung des Instrumentariums sowie elektronischen Instrumenten liegt. Eine Besonderheit ist das Vorhandensein großer Orgeln und elektronischer Studios.
Die Neugestaltung der Ausstellung „Musikinstrumente“ erfolgt auf einer Fläche von ca. 736 m², von denen ca. 300 m² auf einen historisch anmutenden Saal entfallen, der erhalten bleiben und auch in Zukunft als Ausstellungs- und Konzertraum genutzt werden soll.
Ziele der Neugestaltung sind:
— die wertvollen Objekte zur Geltung zu bringen und sie in ihrem technischen, kulturellen und gesellschaftlichen Kontext zu präsentieren,
— die klangliche und musikalische Dimension der Instrumente zu vermitteln,
— den Besuchern einen interaktiven, spielerischen und kreativen Zugang zu ermöglichen und sie zu eigenen Fragen und Ideen anzuregen.
Die Präsentation der Exponate soll Klänge sowie weitere audiovisuelle Inhalte und kontextualisierende Materialien einbeziehen. Die Entwicklung eines Medienkonzepts ist deshalb von zentraler Bedeutung.
Ausstellungsfläche: ca. 736 m².
KGR 300+400+600: ca. 513 000 EUR (brutto).
Planungszeit: ca. 13.5.2013 bis 30.9.2014.
— Abschluss Vorentwurf: ca. 13.7.2013 (2 Monate nach Beauftragung),
— Abschluss Entwurfsplanung: ca. 13.10.2013 (5 Monate nach Beauftragung).
Der Realisierungszeitraum kann derzeit nicht benannt werden, da zur Zeit die Genehmigung der 1.Tektur für die brandschutztechnische Ertüchtigung des Sammlungsbaus nicht vorliegt.
Die verbindlichen Planungs- und Realisierungstermine sowie eine detaillierte Aufgabenbeschreibung erhalten die ausgewählten Bieter des Verhandlungsverfahrens mit Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-30.

Wer?

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Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-11-30 Auftragsbekanntmachung
2012-12-14 Ergänzende Angaben