Baumaßnahme der Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Staatliche Museen zu Berlin: Gesamtsanierung Neue Nationalgalerie Berlin -Leistungen der Technischen Gebäudeausrüstung, Elektrotechnik - Anlagengruppe 4 und 5 gem. HOAI § 51 ff, LPH 2-9, VOF 44-2230-11

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie.
Die Neue Nationalgalerie gehört zu den großen Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland gebaut wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Sie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig.
Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Diese Gesamtsanierung beinhaltet folgende Bereiche: Hochbau, Tragwerk, Bauphysik, Brandschutz, Schadstoffsanierung, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sowie die Elektro- und Sicherheitstechnik.
Besonderer Wert wird auf umfangreiche Erfahrungen des Bewerbers und des vorgesehenen Projektteams mit vergleichbaren Referenzprojekten gelegt. Es wird daher empfohlen, zwei vergleichbare Referenzprojekte und ein qualifiziertes Projektteam mit einem Projektleiter, einem Mitarbeiter 1 und ggf. einen Mitarbeiter 2 vorzustellen. Die Doppelbenennung eines Mitarbeiters ist möglich. Das vorgesehene Projektteam muss mindestens aus zwei Mitarbeitern bestehen. Die Benennung eines Mitarbeiters als Projektleiter und zugleich als Mitarbeiter 1 oder Mitarbeiter 2 wird empfohlen.
Bei Nichterfüllung der v.g. Voraussetzung hinsichtlich der geforderten Mitarbeiteranzahl und Qualifikation wird empfohlen eine Bietergemeinschaft zu bilden.
Kosten:
Die geschätzten Gesamtkosten (KGR 100-700) belaufen sich auf ca. 48 500 000 EUR brutto, die Gesamtbaukosten auf 36 900 000 EUR brutto. Die KGR 300 wird auf 22 140 000 EUR und die KGR 400 auf 14 760 000 EUR brutto geschätzt. Die KGR 500 beläuft sich auf ca. 2 410 000 EUR brutto.
Die Kostenaufteilung der KGR 400 wird im Einzelnen wie folgt eingeschätzt:
KGR 410: 2 142 000 EUR brutto, KGR 420: 1 666 000 EUR brutto, KGR 430: 3 217 000 EUR brutto, KGR 440: 2 856 000 EUR brutto, KGR 450: 1 904 000 EUR brutto, KGR 460: 1 190 000 EUR brutto, KGR 480: 833 000 EUR brutto. (TGA Cafeteria, optional: 952 000 EUR brutto).
Die Bruttogeschoßfläche der Neuen Nationalgalerie beträgt ca. 11 400 qm.
Termine:
Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich im I. Quartal 2013 und die Ausführungsplanung im IV. Quartal 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich im I. Quartal 2015 und die Baufertigstellung Ende 2016 vorgesehen. Die Ersteinrichtung wird voraussichtlich 2017 durchgeführt und der Nachlauf des Projektes (LPH 9) geht bis ca. Ende 2018.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-02-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-01-11.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-01-11 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-01-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II 1.5 – Beschreibung / Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de; www.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 3018401-8450 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-01-11 📅
Einreichungsfrist: 2012-02-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-01-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 9-013561
ABl. S-Ausgabe: 9
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen. Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Vergabereferat A 4.1. Fasanenstraße 87. D-10623 Berlin. Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“: Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen. Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut die Baumaßnahmen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz / staatliche Museen zu Berlin - hier die Gesamtsanierung der Neuen Nationalgalerie.
Die Neue Nationalgalerie gehört zu den großen Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Das 1965-1968 errichtete Bauwerk, ist das Einzige, welches nach dem II. Weltkrieg durch Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland gebaut wurde. Die Neue Nationalgalerie ist aufgrund ihrer architektonischen und zeitgeschichtlichen Bedeutung als erstes errichtetes Museum am Kulturforum ein wichtiger Bestandteil des Ensembles. Sie wird in der Denkmalliste des Landes Berlin geführt, alle Eingriffe baulicher Art sind daher im Sinne des Denkmalschutzgesetzes genehmigungspflichtig.
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Die Neue Nationalgalerie hat seit ihrer Eröffnung im Jahr 1968 keine umfassenden grundinstandsetzenden Maßnahmen erfahren. Nach der Durchführung einer umfassenden Bestandsaufnahme soll jetzt eine Gesamtsanierung erfolgen. Diese Gesamtsanierung beinhaltet folgende Bereiche: Hochbau, Tragwerk, Bauphysik, Brandschutz, Schadstoffsanierung, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärtechnik sowie die Elektro- und Sicherheitstechnik.
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Besonderer Wert wird auf umfangreiche Erfahrungen des Bewerbers und des vorgesehenen Projektteams mit vergleichbaren Referenzprojekten gelegt. Es wird daher empfohlen, zwei vergleichbare Referenzprojekte und ein qualifiziertes Projektteam mit einem Projektleiter, einem Mitarbeiter 1 und ggf. einen Mitarbeiter 2 vorzustellen. Die Doppelbenennung eines Mitarbeiters ist möglich. Das vorgesehene Projektteam muss mindestens aus zwei Mitarbeitern bestehen. Die Benennung eines Mitarbeiters als Projektleiter und zugleich als Mitarbeiter 1 oder Mitarbeiter 2 wird empfohlen.
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Bei Nichterfüllung der v.g. Voraussetzung hinsichtlich der geforderten Mitarbeiteranzahl und Qualifikation wird empfohlen eine Bietergemeinschaft zu bilden.
Kosten:
Die geschätzten Gesamtkosten (KGR 100-700) belaufen sich auf ca. 48 500 000 EUR brutto, die Gesamtbaukosten auf 36 900 000 EUR brutto. Die KGR 300 wird auf 22 140 000 EUR und die KGR 400 auf 14 760 000 EUR brutto geschätzt. Die KGR 500 beläuft sich auf ca. 2 410 000 EUR brutto.
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Die Kostenaufteilung der KGR 400 wird im Einzelnen wie folgt eingeschätzt:
KGR 410: 2 142 000 EUR brutto, KGR 420: 1 666 000 EUR brutto, KGR 430: 3 217 000 EUR brutto, KGR 440: 2 856 000 EUR brutto, KGR 450: 1 904 000 EUR brutto, KGR 460: 1 190 000 EUR brutto, KGR 480: 833 000 EUR brutto. (TGA Cafeteria, optional: 952 000 EUR brutto).
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Die Bruttogeschoßfläche der Neuen Nationalgalerie beträgt ca. 11 400 qm.
Termine:
Mit den Leistungen ist nach Beauftragung voraussichtlich im 2. Quartal 2012 zu beginnen. Die Erstellung der Entwurfsunterlage-Bau soll voraussichtlich im I. Quartal 2013 und die Ausführungsplanung im IV. Quartal 2014 abgeschlossen sein. Der Baubeginn ist voraussichtlich im I. Quartal 2015 und die Baufertigstellung Ende 2016 vorgesehen. Die Ersteinrichtung wird voraussichtlich 2017 durchgeführt und der Nachlauf des Projektes (LPH 9) geht bis ca. Ende 2018.
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Dauer: 60 Monate
Referenznummer: VOF 44-2230/11
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2.) entfällt.
3.) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.).
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4.) Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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5.) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens.
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6.) Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuweisen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Für Bewerber/oder Bieter, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens die Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz (6) und (9) (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gefordert, Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Ferner ist eine durch den Nachunternehmer rechtsverbindlich unterzeichnete Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz (6) vorzulegen, Anlage 5 des Bewerbungsbogens. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Nachunternehmer zu erbringen.
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Mindeststandards:
Der durchschnittliche Jahresumsatz (netto) im Bereich der Anlagegruppen 4 und 5 der letzten 3 Jahre (2008, 2009, 2010) muss mindestens ≥ 300 000,- EUR betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF (der fest angestellten Mitarbeiter).
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
2. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten.
Insbesondere Angaben zu:
Projektbezeichnung, Entwurfsverfasser, Beginn und Ende der Erbringung der LPH 5 und LPH 8, Art der Baumaßnahme, Besonderheiten der Baumaßnahme, Anwendung der RBBau oder vergleichbarer Bundes- oder Landesrichtlinien, Projektkosten KGR 300, KGR 400, KGR 440, KGR 450, Bruttogeschossfläche.
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Umfang der erbrachten Leistungsphasen gem. § 53 HOAI für die Anlagegruppen 4 und 5. Angaben zu ggf. erbrachten speziellen Leistungen.
Vorlage von projektbezogenem Referenzschreiben und Benennung von Ansprechpartnern des Auftraggebers.
Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (max. zwei Referenzprojekte).
3. Vorstellung von drei Projektbearbeitern, einem Projektleiter und zwei Projektmitarbeitern. Die Doppelbenennung eines Mitarbeiters ist möglich. Das vorgesehene Projektteam muss mindestens aus zwei Mitarbeitern bestehen. Die Benennung eines Mitarbeiters als Projektleiter und zugleich als Mitarbeiter 1 oder Mitarbeiter 2 wird empfohlen.
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Angaben zu deren Qualifikation:
Ausbildung und ggf. besuchte fachbezogene Fortbildungen zwischen 1.1.2008-30.11.2011 (Nachweise bitte beilegen), Angabe der Berufserfahrung im Bereich Technische Gebäudeausrüstung Elektrotechnik / Nachrichtentechnik, Größe des vom Projektleiter bisher betreuten Teams und Bürozugehörigkeit in Jahren.
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Berufserfahrung der Leistungsphasen 5 und 8 gem. § 53 HOAI für die Anlagegruppen 4 und 5, ggf. spezifische Berufserfahrung (Lichtplanung / Netzberechnung / Kapazitive Sicherungssysteme / Ausschreibungssoftware) und Qualifikation (Zertifizierung für Brandmeldeanlagen nach DIN 14675).
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Angaben zur erfolgten Einbindung der vorgesehenen Projektbearbeiter in die beiden Referenzprojekte mit Angabe der erbrachten Leistungsphasen gem. § 53 HOAI.
Im Falle einer Bietergemeinschaft können sich Projektbearbeiter von jedem Partner der Bietergemeinschaft vorstellen (max. drei Projektbearbeiter).
4. Vorstellung des Projektteams.
Bisherige Zusammenarbeit des Projektteams auch in Bezug zu den vorgestellten beiden Referenzprojekten.
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt (insgesamt maximal zwei Referenzprojekte) sowie die Referenzschreiben und geforderten Nachweise in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
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Mindeststandards:
Zu 1.
— Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (Summe aus Büroinhaber(n) und fest angestellten Mitarbeitern) der letzten 3 (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 5,
— Davon Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter im Bereich der Anlagegruppe
4 mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung im Durchschnitt der letzten drei (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 2,
5 mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung und einer Zertifizierung für Brandmeldeanlagen Nach DIN 14675 im Durchschnitt der letzten drei (2008, 2009, 2010) Geschäftsjahre ≥ 1,
— Mindestens ein fest angestellter Mitarbeiter des Büros im Bereich der Anlagegruppe 4 muss über Berufserfahrung im Bereich Netzberechnung und Lichtplanung verfügen.
Zu 2.
— Bei beiden Referenzprojekten muss der Beginn der Leistungserbringung für die Leistungsphase 5 (gem. § 53 HOAI) nach dem 1.1.2003 liegen,
— Mindestens ein Referenzprojekt muss fertig gestellt und übergeben sein, d. h. die LPH 8 (gem. § 53 HOAI) muss abgeschlossen sein,
— Bei dem zweiten Referenzprojekt muss mindestens die Leistungsphase 5 gem. § 53 HOAI abgeschlossen sein,
— Bei mindestens einem Referenzprojekt muss es sich um
die Sanierung oder den Umbau eines Bestandsgebäudes handeln,
denkmalgeschützte Gebäude handeln,
ein Gebäude für kulturelle / musische Zwecke (Definition gem. RBBau Muster 6: Sakralbau, Ausstellungsgebäude, Bibliotheksgebäude, Veranstaltungsgebäude u.s.w.) handeln,
— Mindestens ein Projekt mit Baukosten (netto) ≥ 1 Mio € für die KGR 440 + 450.
Zu 3.
— Anforderungen an den vorgesehenen Projektleiter: Nachweis über die abgeschlossene Ausbildung (Dipl. Ing. TH / FH oder Master of Science), im Bereich Technische Gebäudeausrüstung - Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik),
— Weiterhin muss der vorgesehene Projektleiter über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich Technische Gebäudeausrüstung - Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik verfügen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 511 290.- EUR für Personenschäden und von 1 022 580.- EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 RBBau nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau). Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikation- und Managementsystem sowie ein datenbankorientiertes Kostenkontrollsystem ein, die auch vom AN anzuwenden sind.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Hinweis: bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß § 66 BauOBln erforderlich.
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur (Hoch- und Fachhochschulabsolventen der Technische Gebäudeausrüstung - Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Hoch- und Fachhochschulabsolvent der Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung - Elektrotechnik oder Nachrichtentechnik verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2) gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Referat A 4.1 - Vergabesachgebiet
Internetadresse: www.bbr.bund.de; www.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: VOF 44-2230/11
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) erhältlich. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen an die Vergabestelle des BBR zu senden:
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung.
Vergabereferat A 4.1.
Fasanenstraße 87.
D-10623 Berlin.
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum 5087 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“:
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Fehlende Angaben zum Bewerber bzw. zu den Mindestanforderungen unter Punkt 2 des Bewerbungsbogens führen ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.2.1.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt auch dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind laufend unter www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Ausschreibungen/Wettbewerbe/Stellen-Vergaben-Dienstleistungen (VOF) veröffentlicht.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2289499-0 📞
Fax: +49 2289499-400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das.
Bundeskartellamt,
Vergabekammern des Bundes.
Villemombler Strasse 76.
53123 Bonn
Tel.: +49 2289499-0.
Fax: +49 2289499-400.
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich, spätestens aber innerhalb von 6 Kalendertagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Fasanenstrasse 87 in 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏
Fax: +49 3018401-8450 📠
Quelle: OJS 2012/S 009-013561 (2012-01-11)