Baumaßnahme: Europäisches Patentamt, Gitschiner Straße 97 – 103 in 10969 Berlin Leistung: Projektsteuerungsleistungen, Projektstufen 2 – 5, Handlungsbereiche A -nach AHO

Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Die bundeseigene Großliegenschaft Gitschiner Straße 97 – 103 befindet sich in zentraler innerstädtischer Lage im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg angrenzend zu Berlin-Mitte an einer sehr stark frequentierten Hauptverkehrsstraße und verfügt mit dem U-Bahnhof „Hallesches Tor“ (U1, U6 und U15) sowie mehreren Buslinien über eine gute Verkehrsanbindung.
Das Büro- und Verwaltungsgebäude wurde 1905 für die repräsentative Unterbringung des Kaiserlichen Patentamtes als dreiflügeliges Gebäude mit ausgeprägter Innenhofbebauung errichtet und unterliegt aufgrund seiner historischen Bedeutung seit dem Jahr 1995 dem Denkmalschutz. Der Gebäudekomplex umfasst Straßenfronten zur Gitschiner Straße, Lindenstraße, Alte Jakobstraße und Alexandrinenstraße. Die ca. 250 m lange Hauptstraßenfront an der Gitschiner Straße ist nach Süden ausgerichtet.
Von den fünf Geschossen werden das Erdgeschoss sowie das 1. Obergeschoss – 3. Obergeschoss zu Bürozwecken genutzt. Die Räume des Sockelgeschosses werden aufgrund der straßenseitigen Souterrainlage überwiegend für Lagerzwecke und als Technikflächen genutzt. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut.
Das Dienstgebäude weist eine Gesamtfläche von ca. 43.800 m² NGF auf und ist gegenwärtig repräsentativer Dienstsitz des Europäischen Patentamtes (EPA), des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) sowie der Stiftung Jüdisches Museum Berlin (JMB).
Das Gebäude, schwerpunktmäßig der Bereich, der vom Europäischen Patentamt (EPA) genutzt wird, soll umfassend saniert und umgebaut werden.
Es ist geplant die erforderlichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zum Teil nach einander, zum Teil parallel durchzuführen.
Da der Gebäudekomplex mit mehreren Nutzern belegt ist und es die Möglichkeit gibt, einen derzeitigen Leerstand als Rangierfläche zu nutzen, wird angestrebt, die Baumaßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass der laufende Dienstbetrieb möglichst aufrecht erhalten wird. Die Baumaßnahmen sollen in den jeweils leer stehenden Bauteilen durchgeführt werden.
Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 betragen für die Gesamtmaßnahme ca. 19 400 000,00 EUR und gliedern sich in folgende Teilbereiche auf:
— Abschnittsweise Herrichtung von Büroflächen, einschließlich Sitzungsräumen, Teeküchen, Technikräumen: ca. 11 400 000,00 EUR,
— Die Verlegung und Schaffung eines neuen Lesesaals und Schulungszentrums innerhalb des Gebäudes: ca. 1 400 000,00 EUR,
— Die Verlegung und Errichtung einer neuen Kantine innerhalb des Gebäudes: ca. 3 600 000,00 EUR,
— Ertüchtigung und Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsfenstern: ca. 3 000 000,00 EUR.
Die Objektplanung Gebäude wird die Leistungsphasen 3 – 9 HOAI umfassen; die Planungen der Technische Ausrüstung betreffen die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 8 und umfasst ebenfalls die Leistungsphasen 3 – 9 HOAI.
Die Leistungen der Projektsteuerung umfassen die Projektstufen 2 – 5 und die Handlungsbereiche A – D nach AHO. Aufgrund der Komplexität und Wechselwirkung zwischen den am Bau beteiligten Fachbereichen wird gesonderter Wert auf die Kompetenz des Projektsteuerers im TGA – Bereich gelegt.
Projektdauer/Ausführung: I. Quartal 2013 bis III Quartal 2018 (65 Monate).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-11-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-10-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-10-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-10-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Leistungsbereich: siehe II 1.5 – Beschreibung / Gegenstand des Auftrages. Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe-bonn@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 2284011248 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-10-09 📅
Einreichungsfrist: 2012-11-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-10-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 198-325794
ABl. S-Ausgabe: 198
Zusätzliche Informationen
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben -Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) – Inland und hier dann unter der Vergabenummer 2113/12, erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden. Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen. Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der. Vergabenummer 2113/12 einzureichen. Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung. Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die bundeseigene Großliegenschaft Gitschiner Straße 97 – 103 befindet sich in zentraler innerstädtischer Lage im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg angrenzend zu Berlin-Mitte an einer sehr stark frequentierten Hauptverkehrsstraße und verfügt mit dem U-Bahnhof „Hallesches Tor“ (U1, U6 und U15) sowie mehreren Buslinien über eine gute Verkehrsanbindung.
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Das Büro- und Verwaltungsgebäude wurde 1905 für die repräsentative Unterbringung des Kaiserlichen Patentamtes als dreiflügeliges Gebäude mit ausgeprägter Innenhofbebauung errichtet und unterliegt aufgrund seiner historischen Bedeutung seit dem Jahr 1995 dem Denkmalschutz. Der Gebäudekomplex umfasst Straßenfronten zur Gitschiner Straße, Lindenstraße, Alte Jakobstraße und Alexandrinenstraße. Die ca. 250 m lange Hauptstraßenfront an der Gitschiner Straße ist nach Süden ausgerichtet.
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Von den fünf Geschossen werden das Erdgeschoss sowie das 1. Obergeschoss – 3. Obergeschoss zu Bürozwecken genutzt. Die Räume des Sockelgeschosses werden aufgrund der straßenseitigen Souterrainlage überwiegend für Lagerzwecke und als Technikflächen genutzt. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut.
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Das Dienstgebäude weist eine Gesamtfläche von ca. 43.800 m² NGF auf und ist gegenwärtig repräsentativer Dienstsitz des Europäischen Patentamtes (EPA), des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) sowie der Stiftung Jüdisches Museum Berlin (JMB).
Das Gebäude, schwerpunktmäßig der Bereich, der vom Europäischen Patentamt (EPA) genutzt wird, soll umfassend saniert und umgebaut werden.
Es ist geplant die erforderlichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zum Teil nach einander, zum Teil parallel durchzuführen.
Da der Gebäudekomplex mit mehreren Nutzern belegt ist und es die Möglichkeit gibt, einen derzeitigen Leerstand als Rangierfläche zu nutzen, wird angestrebt, die Baumaßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass der laufende Dienstbetrieb möglichst aufrecht erhalten wird. Die Baumaßnahmen sollen in den jeweils leer stehenden Bauteilen durchgeführt werden.
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Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276 betragen für die Gesamtmaßnahme ca. 19 400 000,00 EUR und gliedern sich in folgende Teilbereiche auf:
— Abschnittsweise Herrichtung von Büroflächen, einschließlich Sitzungsräumen, Teeküchen, Technikräumen: ca. 11 400 000,00 EUR,
— Die Verlegung und Schaffung eines neuen Lesesaals und Schulungszentrums innerhalb des Gebäudes: ca. 1 400 000,00 EUR,
— Die Verlegung und Errichtung einer neuen Kantine innerhalb des Gebäudes: ca. 3 600 000,00 EUR,
— Ertüchtigung und Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsfenstern: ca. 3 000 000,00 EUR.
Die Objektplanung Gebäude wird die Leistungsphasen 3 – 9 HOAI umfassen; die Planungen der Technische Ausrüstung betreffen die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 8 und umfasst ebenfalls die Leistungsphasen 3 – 9 HOAI.
Die Leistungen der Projektsteuerung umfassen die Projektstufen 2 – 5 und die Handlungsbereiche A – D nach AHO. Aufgrund der Komplexität und Wechselwirkung zwischen den am Bau beteiligten Fachbereichen wird gesonderter Wert auf die Kompetenz des Projektsteuerers im TGA – Bereich gelegt.
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Projektdauer/Ausführung: I. Quartal 2013 bis III Quartal 2018 (65 Monate).
Referenznummer: Vergabenummer 2113/12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/ den Büroinhaber(n), dem/ den Geschäftsführer(n) und / oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Bewerbungsbogen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen (Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen,- soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.).
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3. Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach VOF § 4 Absatz (2) (zur Unabhängigkeit/ Zusammenarbeit mit Anderen) sowie nach VOF § 4 Absatz (6) und (9) VOF (über das Nichtzutreffen mög-licher Ausschlussgründe), Anlage 2 des Bewerbungsbogens. Diese Anlage ist im Falle einer Bieter-gemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
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4.Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen. Anlage 3 a des Bewerbungsbogens. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen. Anlage 3 b des Bewerbungsbogens.
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5. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist zur Durchführung dieses Auftrages die Vorlage einer Vollmachtserklärung zur Benennung eines bevollmächtigten Vertreters der Gemeinschaft nachzuwei-sen, Anlage 4 des Bewerbungsbogens.
6. Beruft sich der Bewerber/ oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmern), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Erklärung nach VOF § 4 Absatz 2 VOF (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und VOF § 4 Absatz 6 und 9 (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) sowie die Verpflichtungserklärung nach VOF § 5 Absatz 6 VOF vorzulegen. Anlage 2 und Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
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Für Bewerber, die nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmern) die gestellten Mindestanforderungen hinsichtlich Umsatz- und Mitarbeitern erfüllen, muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt werden. Anlage 5 des Bewerbungsbogens.
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Die geforderten Unterlagen (Bewerbungsbogen / Eigenerklärung / Vollmacht / Anlagen) sind abrufbar, siehe VI.3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunterneh-mer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. - siehe III.2.1) Punkt 6 beachten –.
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Mindeststandards:
Mindestanforderung:
Der durchschnittliche Jahresumsatz der letzten 3 Jahre muss im Bereich Projektsteuerung mindestens > 500 000 EUR betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen bzw. folgende Unterlagen vorzulegen:
1.Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 5 Absatz 5 d) VOF.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d.h. die Mitarbeiterzahlen sind zu addieren.
2. Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten:
Insbesondere Angaben zu:
Gebäudetyp (Verwaltungsbau / teilw. Verwaltungsbau).
Auftraggeber (privat / öffentlich) Projektdauer, BGF, Nettoprojektkosten nach DIN 276 (KG 200 – 600),
Besonderheiten der Baumaßnahme im Bereich Bauen im Bestand (Sanierung / Umbau, Bauen im laufenden Dienstbetrieb, Umsetzung denkmalpflegerischer Anforderungen),
Umfang der eigenen Leistungen (Projektstufen, Handlungsbereiche),
Beschreibung der Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Projektabwicklung (eingesetzte Instrumente zur Steuerung der Kosten-, Termin- und Qualitätssicherung, angewandte Methoden zur Projekt- und Schnittstellenorganisation TGA – Hochbau),
Referenzschreiben (Ansprechpartner, Telefonnummer, Bestätigung des AG zur Termin- und Kosten-treue / Budgeteinhaltung, Qualitätsmanagement, Zusammenarbeit).
Neben dem Bewerbungsbogen und der unter Pkt. 1. und 3. aufgeführten Unterlagen sind je Referenzprojekt maximal 2 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten sowie ein Referenzschreiben in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
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Die Referenzprojekte (P1 und P 2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen).
3. Vorstellung des Projektteams
Projektleiter, Projektverantwortlicher Hochbau, sowie Projektverantwortlicher für den Bereich TGA.
Ausbildung, Berufserfahrung als Projektleiter im Bereich Projektsteuerung, Berufserfahrung im Bereich Projektsteuerung, Bürozugehörigkeit, Umfang der bisherigen Tätigkeiten im Hinblick auf die Projektstufen / Handlungsbereiche nach AHO.
Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten (auch aus früheren Beschäftigungsverhältnissen).
Einbindung in die Referenzprojekte 1 und 2.
Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers - sind in Kopie vorzulegen.
Mindeststandards:
Mindestanforderungen zu 1.:
— Durchschnittliche Anzahl der festangestellten Dipl. Ing. (einschließlich Büroinhaber) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Controlling in den letzten 3 Jahren > 5,
— Durchschnittliche Anzahl der Dipl. Ing. der Fachrichtungen Architektur, Bauingenieur - oder Wirtschaftsingenieurwesen oder gleichwertig in den letzten 3 Jahren > 3,
— Durchschnittliche Anzahl der Dipl. Ing. Fachrichtung Maschinen-, bau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder gleichwertig. in den letzten 3 Jahren > 2.
Mindestanforderungen zu 2:
— Ausführungszeitraum innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 01 / 2005),
— Beide Referenzprojekte aus dem Bereich Verwaltungsnutzung, bzw. teilweise Verwaltungsnutzung,
— Davon mindestens ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber,
— Davon mindestens ein Projekt im Bereich Sanierung oder Umbau des vorhandenen Bestandes,
— Davon mindestens ein Projekt im laufenden Dienstbetrieb realisiert,
— Davon mindestens ein Projekt im Bereich Denkmalschutz,
— Davon mindestens ein Projekt mit besonderen gebäude- technischen Anforderungen z.B. Kantine, Labor, Werkstätten etc,
— Mindestens ein Projekt mit Projektkosten ≥ 10 000 000 EUR netto der KGR 200 - 700 nach DIN 276,
— Davon mindestens ein Projekt mit Nachweis der Projektstufe 5 (Projektabschluss einschl. Übergabe / Übernahme und Inbetriebnahme der technischen Ausrüstung) einschließlich Übergabe / Übernahme und Inbetriebnahme der Technischen Ausrüstung.
Mindestanforderungenzu 3:
— Projektleiter / Projektverantwortlicher Hochbau mit einer Bürozugehörigkeit von > 3 Jahren und Erfahrung als Projektleiter von > 3 Jahren,
— Projektleiter / Projektverantwortlicher für den Bereich TGA mit einer Bürozugehörigkeit von > 3 Jahren und Erfahrung als Projektleiter von > 3 Jahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 500 000 EUR für Personenschäden und von 1 000 000 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) nachzuweisen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbebestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 RBBau.
Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Das BBR setzt ein internetbasiertes Projektkommunikation- und Managementsystem sowie ein datenbankorientiertes Kostenkontrollsystem ein, die auch vom Auftragnehmer anzuwenden sind.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigte sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2001/19/EG vom 14.5.2001 und der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die an natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllen.
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3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und / oder Juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2)gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung nach Ziffer 1 bis 3 erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird. (§ 5 Absatz 6 VOF).
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung, wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen (§ 10 Abs. 3 VOF).
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Ley (Bewerbung)
Internetadresse: www.bbr.bund.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2013-01-01 📅
Datum des Endes: 2018-09-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabenummer 2113/12
Zusätzliche Informationen
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben -Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) – Inland und hier dann unter der Vergabenummer 2113/12, erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
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Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der.
Vergabenummer 2113/12 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekamme des Bundes
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich nach dem sie erkannt wurden, spätestens innerhalb von 8 Kalendertagen, bei dem Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe - A 4, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bzw. – bei Teilnahmewettbewerben – der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift gestellt werden.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – Referat Vergabe A 4.2
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Telefon: +49 2284011272 📞
Quelle: OJS 2012/S 198-325794 (2012-10-09)