Baumaßnahme im Bereich der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie (SKFP) in Merzig

Saarland, Ministerium der Finanzen, Ministerium der Justiz, vertreten durch das Landesamt für Zentrale Dienste

Die SKFP ist ein 1998 gegründeter Landesbetrieb, dessen Trägerschaft, Dienst- und Fachaufsicht dem Ministerium der Justiz obliegt. Die SKFP ist die einzige Maßregelvollzugseinrichtung des Saarlandes. In der forensischen Psychiatrie, dem sogenannten Maßregelvollzug, werden psychisch kranke und suchtkranke Straftäter behandelt. Sie kommen nach einer begangenen Straftat nicht in den Strafvollzug, sondern werden vom Gericht in die forensische Psychiatrie eingewiesen. Voraussetzung ist, dass gutachterlich Schuldunfähigkeit oder erheblich verminderte Schuldfähigkeit festgestellt wurde. Außerdem müssen auf Grund der vorhandenen psychischen Störungen weitere erhebliche Straftaten zu erwarten sein.
Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandeln und betreuen in multiprofessionellen Teams und auf unterschiedlich konzipierten 7 Stationen aktuell über 160 Patientinnen und Patienten stationär sowie über 60 Patienten ambulant. Drei dieser Stationen sind in Gebäuden mit mangelhafter Bausubstanz untergebracht. Das zu planende Gebäude dient als Ersatz für die vorgenannten Gebäude. In den neu zu errichtenden Stationen (3 geschlossene Stationen à 20 Patienten) sollen 60 Patienten untergebracht und behandelt werden können. Zur Planungsaufgabe gehören darüber hinaus auch das Pfortengebäude und die erforderlichen Sicherungsanlagen.
Aufgabenstellung:
Ersatz von Gebäuden der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie in Merzig durch neu zu errichtende Stationen, in denen 60 Patienten untergebracht und betreut werden können; es handelt sich um einen Klinikbau für eine forensisch-psychiatrische Einrichtung des Maßregelvollzugs.
Bei Planung und Bauausführung sind nicht nur die besonderen therapeutischen Rahmenbedingungen psychiatrischer Kliniken zu beachten, sondern auch die in höchstem Maße bedeutsamen Sicherheitsaspekte. Letzteres betrifft nicht nur den Schutz vor Ausbrüchen, sondern auch die Sicherheit der Bediensteten und der Patienten. Von Bedeutung ist ferner eine hinsichtlich Sicherheit und Funktionalität optimierte innere Erschließung des Baufeldes.
Die besondere Aufgabe im Maßregelvollzug liegt darin, Menschen zu behandeln und zu betreuen, die das doppelte Stigma "krank" und "kriminell" führen. Es ist ein therapeutischer Anspruch zu erfüllen und gleichzeitig ist der Schutz der Öffentlichkeit vor Gefährdung durch Straftaten zu beachten. Das Sicherheitsniveau einer forensisch-psychiatrischen Klinik hängt dabei nicht allein von der Höhe der Mauern oder der Stärke der umgebenden Gitter ab. Gleichermaßen entscheidend für den wirksamen Schutz der Allgemeinheit ist die Sicherung und Optimierung einer qualitativ hochwertigen Therapie.
Ein abgestimmtes Raumbuch liegt der Ausschreibung zu Grunde, es werden ein Baufeld und ein Terminplan für die Realisierung der einzelnen Funktionsbereiche vorgegeben werden. Diese Informationen werden denjenigen Bietern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Kenntnis gegeben und stehen im Rahmen der Bewerbungsphase noch nicht zur Verfügung.
Die örtliche Versorgungsinfrastruktur ist in der Planung zu berücksichtigen, insbesondere befindet sich das haustechnische Zentrum der gesamten Liegenschaft im Bereich des Baufeldes. Von der Baustelle dürfen nur minimale Störungen des im Betrieb befindlichen Umfeldes ausgehen. Die Sicherung der in Betrieb befindlichen Bereiche darf während der Bauphase zu keinem Zeitpunkt gefährdet oder beeinträchtigt werden.
Die Investitionskosten dürfen sich auf maximal 12 Mio EUR (Brutto) belaufen. Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das 1. Quartal 2016 vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-05-08 Auftragsbekanntmachung
2014-11-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die folgenden Leistungen gemäß HOAI 2009:Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 2-4 (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),Freianlagenplanung, Teil 3 (1), Lph. 1-4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),Tragwerksplanung, Teil 4 (1), Lph. 1-4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),Technische Ausrüstung, Teil 4 (2), Lph. 2-4 (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),Brandschutzkonzept und bauphysikalische Leistungen.Die Leistungen Abriss vorhandener Gebäude und SIGEKO werden gesondert vergeben und sind nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens.Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Ein Anspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. (Folgende Leistungen werden optional vergeben: Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation) Freianlagenplanung, Teil 3 (1), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation) Tragwerksplanung, Teil 4 (1), Lph. 5-6 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe) Technische Ausrüstung, Teil 4 (2), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation)).10 000 000,00
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Gesamtwert des Auftrags: 10 000 000,00 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Saarland, Ministerium der Finanzen, Ministerium der Justiz, vertreten durch das Landesamt für Zentrale Dienste
Postanschrift: Virchowstraße 7
Postleitzahl: 66119
Postort: Saarbrücken
Kontakt
Internetadresse: http://www.saarland.de 🌏
E-Mail: poststelle@lzd.saarland.de 📧
Telefon: +49 681-5012433 📞
Fax: +49 681-5012498 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-08 📅
Einreichungsfrist: 2012-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 90-148609
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung erfolgt formlos, das heißt, es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Informationen werden erst nach Auswahl der Bewerber für die Zuschlagsphase an die ausgewählten Bieter ausgegeben. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren SKFP" zu kennzeichnen. Bewerbungen, die ausschließlich per e-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter I.1) genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft. Für das weitere Vergabeverfahren ist folgender Ablauf vorgesehen: Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die eingegangenen Bewerbungen formal geprüft. Anhand der unter IV.1.2 genannten Bewertungskriterien werden von einem Auswahlgremium beim Auftraggeber die 3 bis 6 Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am weiteren Verfahren als Bieter aufgefordert werden. Die Aufforderung wird voraussichtlich am 19.7.2012 an die ausgewählten Bieter versandt. Die 3-6 ausgewählten Bieter werden ferner mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe um skizzenhafte Lösungsvorschläge zur Planungsaufgabe gebeten. Die dafür erforderlichen Unterlagen werden an die 3-6 Bieter ausgegeben, sobald diese feststehen. Vorab sind diese Unterlagen nicht verfügbar. Für die teilnehmenden Bietergemeinschaften wird für die zu erarbeitenden skizzenhaften Lösungsvorschläge eine Vergütung von jeweils 5 000 EUR (je Team) (brutto) nach Abschluss des Verfahrens gezahlt. Die skizzenhaften Lösungsvorschläge werden von einer noch zu bildenden Jury voraussichtlich aus Vertretern der Nutzer SKFP, des Ministeriums der Justiz, des Ministeriums der Finanzen und des Amtes für Bau und Liegenschaften geprüft und beurteilt. Abgabe für die skizzenhaften Lösungsvorschläge (voraussichtlich beschränkt auf maximal 3 Blätter DIN A0, Erläuterungen maximal 3 Blatt DIN A4) und das Honorarangebot wird voraussichtlich Mitte September sein. Angebote, Erklärungen und Nachweise sowie die skizzenhaften Lösungsvorschläge werden einer formalen Vorprüfung unterzogen, das Ergebnis wird der Jury vorab zur Kenntnis gegeben, so dass im Rahmen der Verhandlungsgespräche die Möglichkeit für Rückfragen besteht. Die Jurysitzung wird voraussichtlich Mitte Oktober, die Vergabeverhandlungen Ende Oktober stattfinden. Der Auslober behält sich Änderungen der Terminierung nach der Bewerbungsphase vor, wird diese aber zeitnah den beteiligten Bietern mitteilen. Das Ergebnis der Jury-Entscheidung wird als eines der Zuschlagskriterien in die Zuschlagsentscheidung einfließen (siehe IV.2.1).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die SKFP ist ein 1998 gegründeter Landesbetrieb, dessen Trägerschaft, Dienst- und Fachaufsicht dem Ministerium der Justiz obliegt. Die SKFP ist die einzige Maßregelvollzugseinrichtung des Saarlandes. In der forensischen Psychiatrie, dem sogenannten Maßregelvollzug, werden psychisch kranke und suchtkranke Straftäter behandelt. Sie kommen nach einer begangenen Straftat nicht in den Strafvollzug, sondern werden vom Gericht in die forensische Psychiatrie eingewiesen. Voraussetzung ist, dass gutachterlich Schuldunfähigkeit oder erheblich verminderte Schuldfähigkeit festgestellt wurde. Außerdem müssen auf Grund der vorhandenen psychischen Störungen weitere erhebliche Straftaten zu erwarten sein.
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Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behandeln und betreuen in multiprofessionellen Teams und auf unterschiedlich konzipierten 7 Stationen aktuell über 160 Patientinnen und Patienten stationär sowie über 60 Patienten ambulant. Drei dieser Stationen sind in Gebäuden mit mangelhafter Bausubstanz untergebracht. Das zu planende Gebäude dient als Ersatz für die vorgenannten Gebäude. In den neu zu errichtenden Stationen (3 geschlossene Stationen à 20 Patienten) sollen 60 Patienten untergebracht und behandelt werden können. Zur Planungsaufgabe gehören darüber hinaus auch das Pfortengebäude und die erforderlichen Sicherungsanlagen.
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Aufgabenstellung:
Ersatz von Gebäuden der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie in Merzig durch neu zu errichtende Stationen, in denen 60 Patienten untergebracht und betreut werden können; es handelt sich um einen Klinikbau für eine forensisch-psychiatrische Einrichtung des Maßregelvollzugs.
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Bei Planung und Bauausführung sind nicht nur die besonderen therapeutischen Rahmenbedingungen psychiatrischer Kliniken zu beachten, sondern auch die in höchstem Maße bedeutsamen Sicherheitsaspekte. Letzteres betrifft nicht nur den Schutz vor Ausbrüchen, sondern auch die Sicherheit der Bediensteten und der Patienten. Von Bedeutung ist ferner eine hinsichtlich Sicherheit und Funktionalität optimierte innere Erschließung des Baufeldes.
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Die besondere Aufgabe im Maßregelvollzug liegt darin, Menschen zu behandeln und zu betreuen, die das doppelte Stigma "krank" und "kriminell" führen. Es ist ein therapeutischer Anspruch zu erfüllen und gleichzeitig ist der Schutz der Öffentlichkeit vor Gefährdung durch Straftaten zu beachten. Das Sicherheitsniveau einer forensisch-psychiatrischen Klinik hängt dabei nicht allein von der Höhe der Mauern oder der Stärke der umgebenden Gitter ab. Gleichermaßen entscheidend für den wirksamen Schutz der Allgemeinheit ist die Sicherung und Optimierung einer qualitativ hochwertigen Therapie.
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Ein abgestimmtes Raumbuch liegt der Ausschreibung zu Grunde, es werden ein Baufeld und ein Terminplan für die Realisierung der einzelnen Funktionsbereiche vorgegeben werden. Diese Informationen werden denjenigen Bietern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Kenntnis gegeben und stehen im Rahmen der Bewerbungsphase noch nicht zur Verfügung.
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Die örtliche Versorgungsinfrastruktur ist in der Planung zu berücksichtigen, insbesondere befindet sich das haustechnische Zentrum der gesamten Liegenschaft im Bereich des Baufeldes. Von der Baustelle dürfen nur minimale Störungen des im Betrieb befindlichen Umfeldes ausgehen. Die Sicherung der in Betrieb befindlichen Bereiche darf während der Bauphase zu keinem Zeitpunkt gefährdet oder beeinträchtigt werden.
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Die Investitionskosten dürfen sich auf maximal 12 Mio EUR (Brutto) belaufen. Fertigstellung und Inbetriebnahme ist für das 1. Quartal 2016 vorgesehen.
Menge oder Umfang:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die folgenden Leistungen gemäß HOAI 2009:
Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 2-4 (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),
Freianlagenplanung, Teil 3 (1), Lph. 1-4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),
Tragwerksplanung, Teil 4 (1), Lph. 1-4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),
Technische Ausrüstung, Teil 4 (2), Lph. 2-4 (Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung),
Brandschutzkonzept und bauphysikalische Leistungen.
Die Leistungen Abriss vorhandener Gebäude und SIGEKO werden gesondert vergeben und sind nicht Bestandteil dieses Vergabeverfahrens.
Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Ein Anspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. (Folgende Leistungen werden optional vergeben: Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation) Freianlagenplanung, Teil 3 (1), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation) Tragwerksplanung, Teil 4 (1), Lph. 5-6 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe) Technische Ausrüstung, Teil 4 (2), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation)).
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, folgende Leistungen stufenweise zu vergeben:
Objektplanung für Gebäude und raumbildende Ausbauten, Teil 3 (1), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation).
Freianlagenplanung, Teil 3 (1), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation).
Tragwerksplanung, Teil 4 (1), Lph. 5-6 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe).
Technische Ausrüstung, Teil 4 (2), Lph. 5-9 (Ausführungsplanung, Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Objektüberwachung-Bauüberwachung, Objektbetreuung und Dokumentation).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Trierer Straße 148g.
66663 Merzig, DEUTSCHLAND.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerbung erfolgt bereits im Rahmen der Bewerbungsphase durch den Architekten (Federführung) unter Benennung des vollständigen Projektteams (Fachplaner für Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (incl. Sicherheitsplanung aufgrund der besonderen Anforderungen an die Sicherung des Gebäudes und der Umgebung), Freianlagenplanung sowie Brandschutzgutachter und Bauphysiker).
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Die nachfolgend (III.2.1, III.2.2, III.2.3) genannten Nachweise sind daher im Rahmen der Bewerbungsphase - soweit nichts anderes gefordert wird - von allen Partnern der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Die folgenden Nachweise und Erklärungen sind mit der Bewerbung vollständig vorzulegen:
1. Angaben zum Bewerber: Büroname, Ansprechpartner/Federführender beim Bewerber, Adresse, Telefon/Fax/e-mail-Adresse, Jahr der Bürogründung, Anzahl der Mitarbeiter, Namen der Büroinhaber und -partner; im Fall von Bewerbergemeinschaften zusätzlich Nennung des federführenden Büros. Analog für alle Mitbewerber;
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2. Berufshaftpflicht: Erklärung, dass im Auftragsfall eine Beruftshaftpflichtversicherung in geforderter Höhe (siehe III.1.1) für die Bietergemeinschaft vorgehalten wird;
3. Eigenerklärung, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nur eine Bewerbung einreicht (Bei Doppelbewerbungen auch einzelner Mitbewerber werden die gesamte Bewerbergemeinschaft und alle betroffenen Bewerbungen ausgeschlossen);
4. Eigenerklärung der Bewerbergemeinschaft, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 16 VgV führen;
5. Eigenerklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über evtl. auftragsbezogene Zusammenarbeit mit anderen. Für alle Mitbewerber;
6. Eigenerklärung zu § 4 Abs. 3 VOF: Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer (a) Projektleiter der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall (beim Architekten) b) Stellvertreter des Projektleiters (beim Architekten) c) Projektleiter (Ansprechpartner) bei den Fachingenieruren d) Projektingenieure bei allen beteiligten Büros) jeweils mit Nachweis der Berufszulassung (Kopie Kammerausweis oder -urkunde oder vergleichbarer Nachweis) für alle unter a), b), c) und d) genannten Personen;
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7. Angaben über die beabsichtigte Weitervergabe des Auftrags oder eines Teils des Auftrags (Beschreibung des betreffenden Aufgabenteils und des Leistungserbringers, sowie dessen Qualifizierung). Für alle Mitbewerber;
8. Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 4 Abs. 6 und 9 VOF nicht vorliegen. Für alle Mitbewerber;
9. Erklärung der Bewerbergemeinschaft, im Falle der Weiterbeauftragung die Leistungen der Leistungsphasen 5-9 (siehe II.2.2) zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes, dass keine Steuerschulden bestehen (nicht älter als 6 Monate). Für alle Mitbewerber.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Zu erbringende Referenzbeispiele des Architekten:
Referenzen des Bewerbers (Architekt) für mit der zu vergebenden Dienstleistung vergleichbare Leistungen, die zwischen 2000 und 2010 abgeschlossen wurden und ein Investitionsvolumen von mindestens 5 Mio € umfassten; zu nennen sind mindestens 1 und maximal 5 vergleichbare Referenzen (Hinweis: Büros, die über derartige Erfahrungen nicht verfügen, können zugelassen werden, wenn sie sich in Arbeitsgemeinschaft mit natürlichen oder juristischen Personen bewerben, die die entsprechenden Erfahrungen nachweisen können).
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Als vergleichbare Referenzen gelten:
— Forensisch-psychiatrische Kliniken (Bewertung mit 8 Punkten je Referenz),
— Allgemein-psychiatrische Kliniken (Bewertung mit 6 Punkten je Referenz),
— Reha-Kliniken, Akut-Krankenhäuser, Therapiezentren, Werkstätten und Wohnheime für Menschen mit Behinderungen, etc. (Bewertung mit 4 Punkten je Referenz),
— Haftanstalten (Bewertung mit 2 Punkten je Referenz).
Die Referenzprojekte (s.o.) des Bewerberbüros müssen jeweils die folgenden, vollständigen Angaben enthalten:
a) Bezeichnung des Projektes, aus der die Vergleichbarkeit mit der vorliegenden Aufgabenstellung hervorgeht;
b) Kurze Objektbeschreibung
c) Gesamtbaukosten
d) Leistungsumfang
e) Leistungszeit
f) Auftraggeber mit Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten
h) Entwurfsdarstellung auf maximal 3 A3-Seiten, die maximal 2 Grundrisse, maximal 2 Ansichten, maximal 2 räumliche Darstellungen sowie Fotos, die eine Beurteilung der Gestaltqualität ermöglichen, enthalten. Ferner sind Angaben zu folgenden Wirtschaftlichkeits-Kennwerten zu nennen:
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— Flächenwirtschaftlichkeit: Verhältniswert NF/BGF, Verhältnis Baukosten zu qm Nutzfläche,
— Kurze Zusammenfassung der Maßnahmen zur Energieeinsparung, insbesondere Angabe inwieweit die Mindestanforderungen der EneV 2009 sowie des EEWärmeG eingehalten werden.
Darüber hinausgehende Planunterlagen in Zeichenrollen, Broschürenform, Formaten > DIN A 3 oder in elektronischer Form sind nicht erwünscht und werden bei der Auswertung nicht berücksichtigt.
2. Maximal 5 Beispiele (bis einschließlich 2011) für die Teilnahme des Architekturbüros (vorzugsweise Preise oder Ankäufe) an Architekturwettbewerben sowie Auszeichnungen für konkrete Baumaßnahmen; Angabe zum erzielten Wettbewerbsergebnis (maximal 1 Din A4-Seite je Referenz);
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3. Erfahrungen des Architekturbüros mit komplexen, interdisziplinären Arbeitsgemeinschaften (Eigenerklärung unter Nennung der betreffenden Referenz und der Partner);
4. Beispiele von Erfahrungen von Architekt, Haustechniker, Bauphysiker mit nachhaltigem Bauen/erneuerbaren Energien (max. 5 Referenzen mit kurzer Projektbeschreibung).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
Personenschäden mind. 1 500 000 EUR.
Sonstige Schäden mind. 1 000 000 EUR.
Ein Nachweis der Versicherung über die Deckung der geforderten Berufshaftpflichtversicherung für die Bietergemeinschaft bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht werden.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI in der jeweils gültigen Fassung.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft einzureichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Architekten gemäß § 19 Abs. 1 VOF;
Sowie Fachplaner mit entsprechender Qualifizierung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
1. Erfahrungen des Architekturbüros mit Planungen und Bauen für vergleichbare Aufgabenstellungen (siehe auch III.2.3.-1, Investitionsvolumen mind. 5 000 000 EUR)) Wichtung: maximal 40 Punkte; gewertet werden maximal 5 Referenzen (Voraussetzung: Vollständigkeit der in III.2.3 geforderten Angaben) mit jeweils maximal 8 Punkten je Referenz (Beispiel: 5 Referenzen x 8 Punkte = 40 Punkte); Matrix: - Forensisch-psychiatrische Kliniken (Bewertung mit 8 Punkten je Referenz) - Allgemein-psychiatrische Kliniken (Bewertung mit 6 Punkten je Referenz) - Reha-Kliniken, Akut-Krankenhäuser, Therapiezentren, Werkstätten und Wohnheime für Menschen mit Behinderungen, etc. (Bewertung mit 4 Punkten je Referenz) - Haftanstalten (Bewertung mit 2 Punkten je Referenz);
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2. Wettbewerbsteilnahmen Architektenwettbewerbe (insbesondere Preise, Ankäufe)/ Auszeichnungen; Wichtung: maximal 20 Punkte; gewertet werden maximal 5 Wettbewerbsteilnahmen mit maximal 4 Punkten je Objekt; Matrix: - Wettbewerbserfolg 1./2. Preis/ Auszeichnung: (Bewertung mit 4 Punkten je Objekt) - Wettbewerbserfolg 3./4. Preis: (Bewertung mit 3 Punkten je Objekt) - Wettbewerbserfolg 5. Preis/Ankauf: (Bewertung mit 2 Punkten je Objekt) - Wettbewerbsteilnahme ohne Auszeichnung: (Bewertung mit 1 Punkt je Objekt);
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3. Wirtschaftlichkeit vergleichbarer Referenzobjekte; Wichtung: maximal 15 Punkte; Voraussetzung für die Wertung: Vollständigkeit der unter III.2.3 geforderten Angaben und Darstellungen; gewertet werden maximal 5 Referenzen mit maximal 3 Punkten je Referenz; Flächenwirtschaftlichkeit: anzugeben sind je Referenz:
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a) Verhältnis Nutzfläche zu Bruttogeschossfläche (NF/BGF);
b) Gesamtbaukosten zu qm Nutzfläche (GBK/NF);
c) Gesamtbaukosten zu Nutzeinheit (GBK/NE, hier Bettenplatz);
d) Erfüllung der Mindestanforderungen der EneV/EEWärmeG;
4. Erfahrungen mit komplexen Arbeitsgemeinschaften (5 Referenzbeispiele, je Beispiel 1 Punkt);
5. Erfahrungen des Projektteams mit nachhaltigem Bauen/erneuerbaren Energien (maximal 5 Referenzen, je 2 Punkte je Referenz)
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-07-19 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Skizzenhafte Lösungsvorschläge (unter Berücksichtigung insbesondere von Funktionalität, Erfüllung des Raumprogramms und der besonderen Anforderungen (siehe II.1.5) sowie der architektonischen Qualität und der städtebaulichen/landschaftlichen Einbindung) (30)
2. Vorstellungen des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall/Struktur und interne Koordination des Teams (z.B. Organisation des Datenaustauschs, Kontakt zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft, Kontakt zum Auftraggeber, u.ä.) (20)
3. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des skizzenhaften Lösungsvorschlages (15)
4. Qualität der Präsentation im Bietergespräch (15)
5. Maßnahmen zur Kostensicherung im Auftragsfall (10)
6. Maßnahmen zur Termineinhaltung im Auftragsfall (5)
7. Honorarangebot (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Landesamt für zentrale Dienste, Sachgebiet Z2
Frau Christiane Sonntag
Internetadresse: www.saarland.de 🌏
Name: AgstaUMWELT GmbH
Postanschrift: Saarbrücker Straße 178
Postort: Völklingen
Postleitzahl: 66333
Kontaktperson: Frau Dipl.-Ing. Claudia Lennartz
Telefon: +49 6898-33077 📞
E-Mail: info@agsta.de 📧
Fax: +49 6898-37403 📠
URL für weitere Informationen: www.agsta.de 🌏
Name: Keine weiteren Unterlagen im Rahmen des Bewerbungsverfahrens
URL der Dokumente: www.agsta.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-12-01 📅
Datum des Endes: 2016-03-31 📅
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung erfolgt formlos, das heißt, es gibt im Rahmen der Bewerbungsphase keine zusätzlichen Unterlagen, die angefordert werden können. Weitere Informationen werden erst nach Auswahl der Bewerber für die Zuschlagsphase an die ausgewählten Bieter ausgegeben. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden Kosten nicht erstattet. Die Teilnahmeanträge einschließlich der Bewerbungsunterlagen müssen auf dem Postwege oder persönlich eingereicht werden. Der Umschlag ist außen mit dem Hinweis "Bewerbung Verhandlungsverfahren SKFP" zu kennzeichnen. Bewerbungen, die ausschließlich per e-mail oder per Fax eingereicht werden, werden nicht berücksichtigt. Nach Ablauf der Eingangsfrist eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Maßgeblich ist der rechtzeitige Eingang bei der unter I.1) genannten Stelle, für den der Bewerber selbst verantwortlich ist. Die Bewerbungen werden erst nach Ablauf der Eingangsfrist geöffnet und geprüft.
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Für das weitere Vergabeverfahren ist folgender Ablauf vorgesehen:
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die eingegangenen Bewerbungen formal geprüft. Anhand der unter IV.1.2 genannten Bewertungskriterien werden von einem Auswahlgremium beim Auftraggeber die 3 bis 6 Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am weiteren Verfahren als Bieter aufgefordert werden. Die Aufforderung wird voraussichtlich am 19.7.2012 an die ausgewählten Bieter versandt.
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Die 3-6 ausgewählten Bieter werden ferner mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe um skizzenhafte Lösungsvorschläge zur Planungsaufgabe gebeten. Die dafür erforderlichen Unterlagen werden an die 3-6 Bieter ausgegeben, sobald diese feststehen. Vorab sind diese Unterlagen nicht verfügbar. Für die teilnehmenden Bietergemeinschaften wird für die zu erarbeitenden skizzenhaften Lösungsvorschläge eine Vergütung von jeweils 5 000 EUR (je Team) (brutto) nach Abschluss des Verfahrens gezahlt. Die skizzenhaften Lösungsvorschläge werden von einer noch zu bildenden Jury voraussichtlich aus Vertretern der Nutzer SKFP, des Ministeriums der Justiz, des Ministeriums der Finanzen und des Amtes für Bau und Liegenschaften geprüft und beurteilt. Abgabe für die skizzenhaften Lösungsvorschläge (voraussichtlich beschränkt auf maximal 3 Blätter DIN A0, Erläuterungen maximal 3 Blatt DIN A4) und das Honorarangebot wird voraussichtlich Mitte September sein. Angebote, Erklärungen und Nachweise sowie die skizzenhaften Lösungsvorschläge werden einer formalen Vorprüfung unterzogen, das Ergebnis wird der Jury vorab zur Kenntnis gegeben, so dass im Rahmen der Verhandlungsgespräche die Möglichkeit für Rückfragen besteht. Die Jurysitzung wird voraussichtlich Mitte Oktober, die Vergabeverhandlungen Ende Oktober stattfinden.
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Der Auslober behält sich Änderungen der Terminierung nach der Bewerbungsphase vor, wird diese aber zeitnah den beteiligten Bietern mitteilen.
Das Ergebnis der Jury-Entscheidung wird als eines der Zuschlagskriterien in die Zuschlagsentscheidung einfließen (siehe IV.2.1).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Straße 17
Postort: Saarbrücken
Postleitzahl: 66119
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vksv@wirtschaft.saarland.de 📧
Telefon: +49 681-5014994 📞
Fax: +49 681-5013506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf die Rügeobliegenheiten des Bewerbers bzw. Bieters gemäß § 107 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2012/S 090-148609 (2012-05-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2014-11-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 2 191 437,19 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 6815012433 📞
Fax: +49 6815012498 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2014-11-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2014-11-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2014/S 217-384310
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 90-148609
ABl. S-Ausgabe: 217
Zusätzliche Informationen
Es erfolgt eine stufenweise Vergabe. Zunächst wird nur für die Leistungsstufe 1 (Auftragssumme 624 928,88 EUR brutto) vergeben. Die unter II.2.1) und V.4) genannte Auftragssumme bezieht sich auf den endgültigen Gesamtauftragswert.

Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 66663 Merzig, Trierer Straße 148g.

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Skizzenhafte Lösungsvorschläge (unter Berücksichtigung insbesondere von Funktionalität, Erfüllung des Raumprogramms und der besonderen Anforderungen (siehe II.1.5)) sowie der architektonischen Qualität und der städtebaulichen/landschaftlichen Einbindung). (30)
2. Vorstellungen des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall/Struktur und interne Koordination des Teams (z. B. Organisation des Datenaustauschs, Kontakt zwischen den Mitgliedern der Bietergemeinschaft, Kontakt zum Auftraggeber, u.ä.). (20)
3. Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit des skizzenhaften Lösungsvorschlages. (15)
4. Qualität der Präsentation im Bietergespräch. (15)
5. Maßnahmen zur Kostensicherung im Auftragsfall. (10)
6. Maßnahmen zur Termineinhaltung im Auftragsfall. (5)
7. Honorarangebot. (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2014-09-23 📅
Name: sander hofrichter architekten Partnerschaft
Postanschrift: Kapellenstraße 11
Postort: Ludwigshafen
Postleitzahl: 67071
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 16

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Christiane Braun

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Franz-Josef-Röder-Str. 17
Telefon: +49 6815014994 📞
Fax: +49 6815013506 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird auf die Rügeobliegenheiten des Bewerbers bzw. Bieters gemäß § 107 GWB hingewiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Quelle: OJS 2014/S 217-384310 (2014-11-07)