Begleitende Evaluation des Bund-Länder-Wettbewerbs "Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen"

Bundesminierium für Bildung und Forschung

Gegenstand der Evaluation ist der Bund-Länder-Wettbewerb des BMBF „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“. Die Einzelheiten zum Wettbewerb sind in der Förderrichtlinie und einem Leitfaden ausführlich dargelegt und können unter www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de abgerufen werden.
Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er eine Konzeption für die Evaluation vorlegt, die in angemessener Gewichtung sowohl summative, begleitende wie auch ex ante Elemente enthält. Diese wird in Abstimmung mit dem BMBF, seinem Projektträger und der wissenschaftlichen Begleitung des Wettbewerbs ggf. modifiziert und umgesetzt. Die Konzeption muss enthalten:
— Vorschläge zu einer der Aufgabenstellung adäquaten Vorgehensweise, Methodik und Instrumentenwahl sowie,
— die Beschreibung und zeitliche Planung von Arbeitspaketen mit einer Meilensteinplanung, in welcher die Zeitpunkte der Erzielung von (Teil-)Ergebnissen oder abgeschlossenen Prozessphasen der Evaluation festgelegt sind.
Gegenstand und Zielsetzung der Evaluation.
Die Aufgaben der Evaluation liegen einerseits in der Programm-Evaluation (siehe 2.1) vor dem Hintergrund der Bund-Länder-Vereinbarung vom 28.5.2010. Andererseits ist es auch Aufgabe der Evaluation, die Ergebnisse der geförderten Projekte zu evaluieren (Projekt-Evaluation; siehe 2.2).
Die Evaluation soll Informationen zu den unter 2.1 und 2.2 genannten Themen systematisch zusammentragen, aufarbeiten und diese bewertend beantworten. Dabei soll sie dem BMBF und seinem Projektträger die für die Steuerung der Fördermaßnahme erforderlichen Entscheidungsgrundlagen bereitstellen, die im Sinne eines "lernenden Programms" fortlaufend in die Weiterentwicklung des Wettbewerbs einfließen sollen. Darüber hinaus soll die Evaluation aufbereitete Materialien zur Verfügung stellen, die für die Darstellung des Wettbewerbs gegenüber dem Außenraum verwendet werden können.
2.1 schwerpunktmäßige Themen der Programm-Evaluation
Modul A - Design der Maßnahme (u.a. Eignung, Bedarf, Zielgruppen, Änderungsbedarf);
Modul B - Einordnung in das Förderumfeld (u.a. Konkurrenzen, Synergien, Anschlussmöglichkeiten, internationale Einordnung);
Modul C – Management der Fördermaßnahme (u.a. Wirtschaftlichkeit, Eignung, Transparenz, Qualitätssicherung, Änderungsbedarf);
Modul D - Ermittlung und Darstellung von Wirkungen (u.a. Bewertung Projektfortschritt, Erfolgsfaktoren, Nachhaltigkeit, Gender Mainstreaming).
Diese Themen sind nicht als abschließend für die Definition der Arbeitspakete des Evaluationsdesigns zu verstehen. Sie dienen vielmehr der inhaltlichen Präzisierung der Evaluationsfragestellungen. Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er diese vor seinem Erfahrungshintergrund sachdienlich und ergebnisorientiert ergänzt. Vom Auftragnehmer wird zudem eine Konzeption für die Evaluation des Wettbewerbs erwartet, die nach den Vorgaben des BMBF und seinem Projektträger in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des Wettbewerbs ggf. modifiziert und umgesetzt. werden kann.
Im Sinne der Effizienz und einer fortlaufenden Gesamtbewertung sind die Module, soweit angemessen, integriert zu bearbeiten.
2.2 Projekt-Evaluation
Im Rahmen der Projektevaluation ist zu ermitteln, inwiefern die Projekte die im Antrag adressierten Ziele, insbesondere auch die Erprobung nachhaltiger Konzepte und Strukturen, erreicht haben. Dabei unterteilt sich die Projektevaluation.
— in eine Zwischenevaluation, die als Grundlage für den Entscheidungsprozess des BMBF zur Anschlussförderung (in die 2. Förderphase) der Projekte dient und,
— in eine abschließende Evaluation, die den gesamten Zeitraum der jeweiligen Förderphase eines Projekts betrachtet.
Vom Auftragnehmer wird die Vorlage einer detaillierten Konzeption für die Projekt-Evaluation erwartet.
Die ausführliche Leistungsbeschreibung enthält nähere Angaben zum Auftrag (auch zum Kommunikationsprozess und zum Ergebnistransfer).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-05-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-03-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-03-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beratung im Bereich Forschung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beratung im Bereich Forschung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesminierium für Bildung und Forschung
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
E-Mail: andreas.schurig@bmbf.bund.de 📧
Telefon: +49 22899573228 📞
Fax: +49 228995783601 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-03-22 📅
Einreichungsfrist: 2012-05-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-03-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 59-096386
ABl. S-Ausgabe: 59

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Evaluation ist der Bund-Länder-Wettbewerb des BMBF „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“. Die Einzelheiten zum Wettbewerb sind in der Förderrichtlinie und einem Leitfaden ausführlich dargelegt und können unter www.wettbewerb-offene-hochschulen-bmbf.de abgerufen werden.
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Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er eine Konzeption für die Evaluation vorlegt, die in angemessener Gewichtung sowohl summative, begleitende wie auch ex ante Elemente enthält. Diese wird in Abstimmung mit dem BMBF, seinem Projektträger und der wissenschaftlichen Begleitung des Wettbewerbs ggf. modifiziert und umgesetzt. Die Konzeption muss enthalten:
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— Vorschläge zu einer der Aufgabenstellung adäquaten Vorgehensweise, Methodik und Instrumentenwahl sowie,
— die Beschreibung und zeitliche Planung von Arbeitspaketen mit einer Meilensteinplanung, in welcher die Zeitpunkte der Erzielung von (Teil-)Ergebnissen oder abgeschlossenen Prozessphasen der Evaluation festgelegt sind.
Gegenstand und Zielsetzung der Evaluation.
Die Aufgaben der Evaluation liegen einerseits in der Programm-Evaluation (siehe 2.1) vor dem Hintergrund der Bund-Länder-Vereinbarung vom 28.5.2010. Andererseits ist es auch Aufgabe der Evaluation, die Ergebnisse der geförderten Projekte zu evaluieren (Projekt-Evaluation; siehe 2.2).
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Die Evaluation soll Informationen zu den unter 2.1 und 2.2 genannten Themen systematisch zusammentragen, aufarbeiten und diese bewertend beantworten. Dabei soll sie dem BMBF und seinem Projektträger die für die Steuerung der Fördermaßnahme erforderlichen Entscheidungsgrundlagen bereitstellen, die im Sinne eines "lernenden Programms" fortlaufend in die Weiterentwicklung des Wettbewerbs einfließen sollen. Darüber hinaus soll die Evaluation aufbereitete Materialien zur Verfügung stellen, die für die Darstellung des Wettbewerbs gegenüber dem Außenraum verwendet werden können.
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2.1 schwerpunktmäßige Themen der Programm-Evaluation
Modul A - Design der Maßnahme (u.a. Eignung, Bedarf, Zielgruppen, Änderungsbedarf);
Modul B - Einordnung in das Förderumfeld (u.a. Konkurrenzen, Synergien, Anschlussmöglichkeiten, internationale Einordnung);
Modul C – Management der Fördermaßnahme (u.a. Wirtschaftlichkeit, Eignung, Transparenz, Qualitätssicherung, Änderungsbedarf);
Modul D - Ermittlung und Darstellung von Wirkungen (u.a. Bewertung Projektfortschritt, Erfolgsfaktoren, Nachhaltigkeit, Gender Mainstreaming).
Diese Themen sind nicht als abschließend für die Definition der Arbeitspakete des Evaluationsdesigns zu verstehen. Sie dienen vielmehr der inhaltlichen Präzisierung der Evaluationsfragestellungen. Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er diese vor seinem Erfahrungshintergrund sachdienlich und ergebnisorientiert ergänzt. Vom Auftragnehmer wird zudem eine Konzeption für die Evaluation des Wettbewerbs erwartet, die nach den Vorgaben des BMBF und seinem Projektträger in Abstimmung mit der wissenschaftlichen Begleitung des Wettbewerbs ggf. modifiziert und umgesetzt. werden kann.
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Im Sinne der Effizienz und einer fortlaufenden Gesamtbewertung sind die Module, soweit angemessen, integriert zu bearbeiten.
2.2 Projekt-Evaluation
Im Rahmen der Projektevaluation ist zu ermitteln, inwiefern die Projekte die im Antrag adressierten Ziele, insbesondere auch die Erprobung nachhaltiger Konzepte und Strukturen, erreicht haben. Dabei unterteilt sich die Projektevaluation.
— in eine Zwischenevaluation, die als Grundlage für den Entscheidungsprozess des BMBF zur Anschlussförderung (in die 2. Förderphase) der Projekte dient und,
— in eine abschließende Evaluation, die den gesamten Zeitraum der jeweiligen Förderphase eines Projekts betrachtet.
Vom Auftragnehmer wird die Vorlage einer detaillierten Konzeption für die Projekt-Evaluation erwartet.
Die ausführliche Leistungsbeschreibung enthält nähere Angaben zum Auftrag (auch zum Kommunikationsprozess und zum Ergebnistransfer).
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 48 Monate
Referenznummer: 415-45124-24/1

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Eigenerklärung darüber, dass der Auftragnehmer wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften nicht zu einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen verurteilt oder mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist,
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— Eigenerklärung darüber, dass sich der Auftragnehmer nicht in Liquidation befindet,
— Eigenerklärung darüber, dass der Bewerber der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist,
— Eigenerklärung darüber, dass über das Vermögen kein Insolvenz- oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet bzw. die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt wurde,
— Auszug aus dem Handelsregister (Kopie) oder Vergleichbares,
— Beschreibung des Auftragnehmers und seiner institutionellen Struktur,
— Angabe einer Kontaktperson mit Kommunikationsdaten,
— Bei Kooperationen: Art der Arbeitsteilung und Umfang/Beschreibung der jeweiligen Teilleistungen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren, nach Jahren getrennt,
— Bankerklärung oder Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Ausführliche Angaben über Qualifikationen und Erfahrungen des Personals sowie über entsprechende Vorarbeiten und Verpflichtungen,
— Nachweis über vertiefte Kenntnisse zu hochschulpolitischen Fragen, Fragen der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie zu Kooperationen mit dem beruflichen Bildungsbereich, der außeruniversitären Forschung und mit der Wirtschaft durch entsprechende Referenzen,
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— Umfassende Kenntnisse bezüglich des deutschen Bildungssystems durch entsprechende Referenzen,
— Nachweise über Erfahrungen im Bereich der Evaluation durch entsprechende Referenzen,
— Nachweise über Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Ministerien und in der Politikberatung durch entsprechende Referenzen.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
— Allg. Liefer- und Zahlungsbedingungen des BMBF (http://www.bmbf.de/pubRD/allgemeine_liefer_und_zahlungsbedingungen.pdf),
— Bewerbungsbedingungen des BMBF für die Bearbeitung von Angeboten bei internationalen Ausschreibungen (http://www.bmbf.de/pubRD/Bewerbungsbedingungen-international_2009_neu..pdf),
— Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages.
Sonstige besondere Bedingungen:
Der Bieter ist verpflichtet, die gesamten Geschäftsbeziehungen in gesprochenem Wort und Schrift in deutscher Sprache zu führen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2012-06-30 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Qualität des Angebotes im Hinblick auf Konzeption und methodischer Ansätze, Schlüssigkeit des Gesamtkonzepts (40)
2. Durchführbarkeit/Machbarkeit des methodischen Ansatzes im Untersuchungsfeld (30)
3. Finanzielle Angemessenheit/Preis (30)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hrn. Schurig
E-Mail: johann-josef.donau@bmbf.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2012-07-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 415-45124-24/1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/ 🌏
Fax: +49 2289499-400 📠
Name: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Referat Z 23 -Vergabeprüfstelle-
Internetadresse: http://www.bmbf.de 🌏
Fax: +49 2289957-83558 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer gestellt werden.
Bewerber/Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen.
Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, und Bewerber, deren Bewerbung abgelehnt wurde, werden vor dem Zuschlag gem. § 101a Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) informiert.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Heinemannstr. 2
Postleitzahl: 53175
Telefon: +49 2289957-3558 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Ref. Z 23 -Vergabeprüfstelle-
Quelle: OJS 2012/S 059-096386 (2012-03-22)