Beratung Leistungs- und Kostenmanagement

Die AOK-Bundesverband GbR führt das Vergabeverfahren im Namen der unter Punkt VI.3 genannten Auftraggeberin durch.

Gegenstand der Ausschreibung ist die Beratung und Unterstützung der AOK Rheinland/Hamburg bei der Implementierung, Umsetzung und Steuerung eines qualitätsorientierten Leistungs- und Kostenmanagements im Bereich Entgeltersatzleistungen.
Dabei umfasst die Beratungsleistung die Definition geeigneter Parameter und Einflussfaktoren für die Umsetzung von Prozess- und Fallsteuerungsinstrumenten in der Ablauf- und Aufbauorganisation der AOK Rheinland/Hamburg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2013-01-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-12-04.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-12-04 Auftragsbekanntmachung
2013-07-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2012-12-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Unternehmens- und Managementberatung und zugehörige Dienste 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Unbestimmt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Die AOK-Bundesverband GbR führt das Vergabeverfahren im Namen der unter Punkt VI.3 genannten Auftraggeberin durch.
Postanschrift: Rosenthaler Str. 31
Postleitzahl: 10178
Postort: Berlin-Mitte
Kontakt
E-Mail: vergabestelle@bv.aok.de 📧
Fax: +49 30346462777 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-12-04 📅
Einreichungsfrist: 2013-01-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-12-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 235-387310
ABl. S-Ausgabe: 235
Zusätzliche Informationen
(1) Auftraggeberin ist die AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstandes Herrn Günter Wältermann, Kasernenstr. 61, 40213 Düsseldorf; (2) Die vorbeschriebene Leistung wird im Verhandlungsverfahren gemäß § 3 VOF vergeben. Die Vergabebekanntmachung enthält die Bedingungen zur Teilnahme am Vergabeverfahren. Es erfolgt zunächst ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Die zu verwendenden Formblätter sind unter folgendem Link www.aok-business.de/ausschreibungen abrufbar. Die Auftraggeberin wird nach Eingang aller Teilnahmeanträge im Sinne von § 10 VOF eine Auswahlentscheidung treffen und die ausgewählten Bewerber zur Verhandlung auffordern; (3) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich im Original in einem geschlossenen Umschlag sowie in digitaler Form auf einem geeigneten Datenträger einzureichen. Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen per Telefax/Email ist unzulässig; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt; (4) Weitere Information zum Teilnahmeantrag: Geben Sie bitte im Teilnahmeantrag folgendes an: 1. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens/des Bewerbers; 2. Kontaktperson mit Telefonnumer und sonstigen üblichen Kontaktdaten. Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen, muss der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton übermittelt und mit folgender Aufschrift versehen sein: Vergabestelle des AOK-Bundesverbandes. Melanie von Lennep Rosenthaler Str. 31. 10178 Berlin, DEUTSCHLAND. Nicht öffnen! - "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Beratung Leistungs-/ Kostenmanagement".
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beratung und Unterstützung der AOK Rheinland/Hamburg bei der Implementierung, Umsetzung und Steuerung eines qualitätsorientierten Leistungs- und Kostenmanagements im Bereich Entgeltersatzleistungen.
Dabei umfasst die Beratungsleistung die Definition geeigneter Parameter und Einflussfaktoren für die Umsetzung von Prozess- und Fallsteuerungsinstrumenten in der Ablauf- und Aufbauorganisation der AOK Rheinland/Hamburg.
Beschreibung der Optionen:
Die Auftraggeberin behält sich die Möglichkeit vor, Aufträge (Wiederholung gleichartiger Dienstleistungen) in entsprechender Anwendung und unter den Voraussetzungen des § 3 Abs. 4 lit. e VOF im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb zu vergeben.
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Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 9 Monate
Dauer: 21 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig wegen einer der in § 4 Abs. 6 lit. a) – g) VOF genannten Straftaten verurteilt worden ist sowie;
(2) Unterzeichnete Eigenerklärung, dass keiner der in § 4 Abs. 9 lit. a) – e) VOF genannten Fälle auf den Bewerber zutrifft;
(3) Unterzeichnete Eigenerklärung, dass keine wettbewerbswidrigen Abreden getroffen worden sind.
Allgemeine Hinweise:
a) Bewerber mit Firmensitz außerhalb Deutschlands haben gleichwertige Nachweise von Stellen des Herkunftslandes in deutscher beglaubigter Übersetzung einzureichen;
b) Soweit sich Bewerbergemeinschaften oder andere gemeinschaftliche Bewerber am Teilnahmewettbewerb beteiligen, ist dies deutlich zu kennzeichnen;
Bewerbergemeinschaften haben zu erklären, dass sie im Falle der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haften und einen Bevollmächtigten zu benennen, welcher alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt;
c) Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Gültiger Nachweis (Kopie) oder Eigenerklärung über das Vorhandensein einer aktuell bestehenden angemessenen und gültigen Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden einschließlich Versicherung von Vermögensschäden.
Allgemeiner Hinweis:
Der oben geforderte und aufgeführte Nachweis über die Eignung des Unternehmens ist bei Bildung einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Unternehmensdarstellung:
(a) Eckdaten zum Unternehmen: Gesellschaftsform, Geschäftstätigkeit, Konzernverbindungen, Liste verbundener Unternehmen und strategischer Partner;
(b) Aussagekräftige Darstellung über Zustand und Entwicklung des Unternehmens sowie einzelner Geschäftsfelder;
(2) Angabe von insgesamt 3 Referenzen innerhalb der letzten 5 Jahre über Projekte bei deutschen gesetzlichen Krankenversicherungsträgern mit einem Versichertenbestand von > 500 000 Versicherten innerhalb derer die beschriebene oder vergleichbare Leistung erbracht worden ist.
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Es wird eine detaillierte Darstellung von Erfahrungen über die Beratung von deutschen Krankenversicherungsträgern in Projekten, die eine ganzheitliche Sicht über Organisation und Prozesse des Unternehmens erfordern, erwartet. Insbesondere müssen konkrete Erfahrungen im Bereich der Prozess- und Umsetzungsbegleitung vorliegen, um den spezifischen Aufgaben gerecht zu werden. Auch muss dezidierte Erfahrung über relevante Projekte zur strategischen wie ablauf- und aufbauorganisatorischen Ausrichtung im Leistungs- und Kostenmanagement vorliegen.
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Folgende Angaben sind zu tätigen:
(a) Angabe des öffentlichen/privaten Auftraggebers (Angabe des Ansprechpartners, Telefon, Telefax/EMail) für Rückfragen;
(b) Angabe des Leistungszeitraums;
(c) Beschreibung und Erläuterung der Tätigkeit in dem Auftrag sowie des Umfangs des Auftrages;
(d) Größe des eingesetzten Projektteams.
(3) Es ist ein Kernteam zu benennen, welches nur mit Zustimmung des Auftraggebers ausgewechselt werden darf. Von dem/der Projektleiter/in und dem Personal des Kernteams sind folgende Nachweise (in Form von Lebensläufen/Eigenerklärungen) zu erbringen:
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Mindeststandards sind dabei:
(3.1) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen der beruflichen Befähigung und von Referenzen des/der Projektleiters/Projektleiterin, welche/r für den Auftrag vorgesehen ist;
(3.2) Darstellung der Kenntnisse und Erfahrungen der beruflichen Befähigung des Personals, welches für die Durchführung des Auftrages vorgesehen ist.
Folgende detaillierte Angaben sind zu Ziffer 3.1 und Ziffer 3.2 einzeln zu erbringen:
(a) Fachkunde und berufliche Befähigung (abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften, Gesundheitsökonomie, o.ä.);
(b) Tiefergehende Kenntnisse der für den deutschen Krankenversicherungsmarkt geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, Vorschriften und Regelungen;
(c) Mehrjährige praktische Erfahrungen mit Organisations- und Strategieprojekten in der gesetzlichen Krankenversicherung, im Gesundheitswesen, in der privaten Versicherungswirtschaft und/oder im Dienstleistungssektor (insbesondere im Bereich Leistungs- und Kostenmanagement);
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(d) Methodisches und praktisches Fachwissen im Projektmanagement und der Projektsteuerung, in Szenariotechiken und Strategieentwicklung.
Allgemeiner Hinweis:
Die oben geforderten und aufgeführten Nachweise über die Eignung des Unternehmens können bei Bildung einer Bietergemeinschaft von den Mitgliedern gemeinschaftlich erbracht werden.
Will sich der Bieter für die Vertragsausführung der Fähigkeiten eines Unterauftragnehmers bedienen, so sind die geforderten Eignungsnachweise gem. Ziffer III.2.3 der Vergabebekanntmachung auch für den Unterauftragnehmer zu erbringen. Die Eignungsnachweise sind dabei jeweils auf die Leistung zu beziehen,die der Unterauftragnehmer im Zuschlagsfall übernehmen soll, und nur insoweit zu erbringen, wie sie auf die vom Unterauftragnehmer zu übernehmende Leistung anwendbar sind. Wir weisen darauf hin, dass von dem Bieter Nachweise zur Fachkunde und Leistungsfähigkeit der Unterauftragnehmer entsprechend den von den Bietern geforderten Unterlagen insbesondere dann beizubringen sind, soweit Unterauftragunternehmer wesentliche Auftragsteile erbringen sollen.
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Weitere allgemeine Hinweise zu Ziffer III.2.1., III.2.2. sowie III.2.3.: Fehlende Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht vorgelegt wurden, können auf Anforderung des Auftraggebers bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachgereicht werden (§ 5 EG Abs. 3 VOF). Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der gesetzten Nachfrist nicht die geforderten oder nachgeforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, werden ausgeschlossen.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerben sich mehrere Unternehmen in Form einer Bewerbergemeinschaft, so hat jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine rechtsverbindliche Erklärung für sich abzugeben, wonach im Auftragsfall die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Rechtsform zugesichert wird. Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrages im Auftragsfall bevollmächtigten Vertreter zu benennen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 2
Höchstzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
1. Referenzprojekte laut Ziffer III.2.3.(2) = 60 %;
2. Berufliche Befähigung und Referenzen Projektleiter/in = 20 %;
3. Berufliche Befähigung des vorgesehenen Personals = 20 %. Die Auftraggeberin nimmt dabei eine vergleichende Bewertung der eingehenden Teilnahmeanträge vor. Falls nach diesen anzuwendenden Kriterien eine objektive Auswahl unter gleich qualifizierten Bewerbern nicht mehr nachvollziehbar durchgeführt werden kann, ist eine Auswahl durch Losentscheid möglich.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Melanie von Lennep

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Auftraggeberin ist die AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstandes Herrn Günter Wältermann, Kasernenstr. 61, 40213 Düsseldorf;
(2) Die vorbeschriebene Leistung wird im Verhandlungsverfahren gemäß § 3 VOF vergeben. Die Vergabebekanntmachung enthält die Bedingungen zur Teilnahme am Vergabeverfahren. Es erfolgt zunächst ein sogenannter Teilnahmewettbewerb. Die zu verwendenden Formblätter sind unter folgendem Link www.aok-business.de/ausschreibungen abrufbar. Die Auftraggeberin wird nach Eingang aller Teilnahmeanträge im Sinne von § 10 VOF eine Auswahlentscheidung treffen und die ausgewählten Bewerber zur Verhandlung auffordern;
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(3) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich im Original in einem geschlossenen Umschlag sowie in digitaler Form auf einem geeigneten Datenträger einzureichen. Die Übermittlung von Teilnahmeanträgen per Telefax/Email ist unzulässig; auf diesem Weg zugeleitete Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt;
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(4) Weitere Information zum Teilnahmeantrag:
Geben Sie bitte im Teilnahmeantrag folgendes an:
1. Name, Adresse und Hauptsitz des Unternehmens/des Bewerbers;
2. Kontaktperson mit Telefonnumer und sonstigen üblichen Kontaktdaten.
Um die Vertraulichkeit des Teilnahmeantrages sicherzustellen, muss der Antrag als solches gekennzeichnet und in einem fest verschlossenen Umschlag oder Karton übermittelt und mit folgender Aufschrift versehen sein:
Vergabestelle des AOK-Bundesverbandes.
Melanie von Lennep Rosenthaler Str. 31.
10178 Berlin, DEUTSCHLAND.
Nicht öffnen! - "Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren Beratung Leistungs-/ Kostenmanagement".

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten u.a. die folgenden Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB):
"§ 101a Informations- und Wartepflicht.
(1) Der Auftraggeber hat die betroffenen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach den Sätzen 1 und 2 geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Weg versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an;
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(2) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
§ 101b Unwirksamkeit.
(1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber gegen § 101a verstoßen hat ...
§ 107 Einleitung, Antrag.
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen,dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 114 Entscheidung der Vergabekammer.
(1) Die Vergabekammer entscheidet, ob der Antragsteller in seinen Rechten verletzt ist und trifft die geeigneten Maßnahmen, um eine Rechtsverletzung zu beseitigen und eine Schädigung der betroffenen Interessen zu verhindern. Sie ist an die Anträge nicht gebunden und kann auch unabhängig davon auf die Rechtmäßigkeit des Vergabeverfahrens einwirken.
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(2) Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden. ..."
Es wird der folgende weitere Hinweis gegeben: Die Rügefrist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB beträgt nach der Vergaberechtsprechung nur wenige Tage. Jedenfalls eine mehr als 14 Tage nach Kenntnis des (vermeintlichen) Vergaberechtsverstoßes erhobene Rüge ist nach der Vergaberechtsprechung und nach der Rechtsprechung zu § 121 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht mehr "unverzüglich" i. S. des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB.
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Quelle: OJS 2012/S 235-387310 (2012-12-04)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-07-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: AOK-Bundesverband GbR führte im Auftrag der unter Ziffer V.2. genannten Auftraggeberin das Vergabeverfahren durch.
Postanschrift: Rosenthaler Str. 31; Berlin-Mitte
Postort: Berlin

Referenz
Daten
Absendedatum: 2013-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2013-07-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2013/S 140-244434
Verweist auf Bekanntmachung: 2012/S 235-387310
ABl. S-Ausgabe: 140
Zusätzliche Informationen
(1) Auftraggeberin ist die AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse, vertreten durch den Vorsitzendendes Vorstandes Herrn Günter Wältermann, Kasernenstr. 61, 40213 Düsseldorf; (2) Die Leistung wurde im Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß § 3 VOF vergeben.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2013-04-16 📅
Name: Mc Kinsey Company, Inc.
Postanschrift: Sophienstr. 26
Postort: München
Postleitzahl: 80333
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2013/S 140-244434 (2013-07-16)