Beratungsleistungen eines Transaktionsberaters zum Vorhaben "Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn"

Land Rheinland-Pfalz

Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, den Flughafen Frankfurt-Hahn mit Hilfe von Dritten weiterzuentwickeln. Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist ein führender Fracht- und Passagierflughafen in Deutschland. Gesellschafter der Betreibergesellschaft Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) sind die Länder Rheinland-Pfalz (82,5 %) und Hessen (17,5 %).
Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der für die Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn erforderlichen Beratungsleistungen an einen Transaktionsberater.
Der Transaktionsberater soll das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem bereits ausgewählten und beauftragten Rechtsberater des Landes bei der Vorbereitung und Begleitung des Verfahrens zur Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn mit Hilfe Dritter unterstützen. Der zu vergebende Auftrag umfasst die Analyse der in Betracht kommenden Entwicklungsmodelle im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit. Die Analyse soll auf der Basis einer strukturierten Markterkundung erfolgen. Dabei sind unterschiedliche Vorschläge und Ideen von interessierten Wirtschaftsteilnehmern zu sammeln. Die Vorschläge und Ideen sind zu bewerten und einer Marktkontrolle im Hinblick auf ihre Aufnahme am Markt zu unterziehen. Anhand der wirtschaftlichen Analyse des Transaktionsberaters soll eine weitere Eingrenzung und Konkretisierung der Entwicklungsmodelle im Hinblick auf die Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens zur Auswahl von privaten Dritten erfolgen. Der Transaktionsberater soll gemeinsam mit dem Rechtsberater das Land Rheinland-Pfalz bei der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens und bei der Erstellung der vertraglichen Grundlagen unterstützen.
Der Beratungsauftrag umfasst danach folgende drei Leistungsteile:
1. Vorbereitung und Durchführung einer geeigneten Markterkundung.
2. Eingrenzung und Konkretisierung von Entwicklungsmodellen für den Flughafen Frankfurt-Hahn.
3. Vorbereitung und Begleitung des Landes bei der Durchführung des oder der notwendigen Ausschreibungsverfahren und Transaktionen zur Realisierung eines Entwicklungsmodells für den Flughafen Frankfurt-Hahn.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-06-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-05-23.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-05-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2012-05-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Allgemeine Managementberatung
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Allgemeine Managementberatung 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Schillerplatz 3-5
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Kontakt
E-Mail: poststelle@isim.rlp.de 📧
Telefon: +49 613116-3854 📞
Fax: +49 613116-3489 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2012-05-23 📅
Einreichungsfrist: 2012-06-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2012-05-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2012/S 99-165212
ABl. S-Ausgabe: 99
Zusätzliche Informationen
Das Informationsmemorandum zum Teilnahmewettbewerb nebst Formblättern ist bei der unter I.1 genannten Stelle anzufordern. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Verwendung dieser Formblätter einzureichen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, den Flughafen Frankfurt-Hahn mit Hilfe von Dritten weiterzuentwickeln. Der Flughafen Frankfurt-Hahn ist ein führender Fracht- und Passagierflughafen in Deutschland. Gesellschafter der Betreibergesellschaft Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH (FFHG) sind die Länder Rheinland-Pfalz (82,5 %) und Hessen (17,5 %).
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Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe der für die Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn erforderlichen Beratungsleistungen an einen Transaktionsberater.
Der Transaktionsberater soll das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem bereits ausgewählten und beauftragten Rechtsberater des Landes bei der Vorbereitung und Begleitung des Verfahrens zur Weiterentwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn mit Hilfe Dritter unterstützen. Der zu vergebende Auftrag umfasst die Analyse der in Betracht kommenden Entwicklungsmodelle im Hinblick auf ihre Wirtschaftlichkeit. Die Analyse soll auf der Basis einer strukturierten Markterkundung erfolgen. Dabei sind unterschiedliche Vorschläge und Ideen von interessierten Wirtschaftsteilnehmern zu sammeln. Die Vorschläge und Ideen sind zu bewerten und einer Marktkontrolle im Hinblick auf ihre Aufnahme am Markt zu unterziehen. Anhand der wirtschaftlichen Analyse des Transaktionsberaters soll eine weitere Eingrenzung und Konkretisierung der Entwicklungsmodelle im Hinblick auf die Durchführung eines Ausschreibungsverfahrens zur Auswahl von privaten Dritten erfolgen. Der Transaktionsberater soll gemeinsam mit dem Rechtsberater das Land Rheinland-Pfalz bei der Durchführung des Ausschreibungsverfahrens und bei der Erstellung der vertraglichen Grundlagen unterstützen.
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Der Beratungsauftrag umfasst danach folgende drei Leistungsteile:
1. Vorbereitung und Durchführung einer geeigneten Markterkundung.
2. Eingrenzung und Konkretisierung von Entwicklungsmodellen für den Flughafen Frankfurt-Hahn.
3. Vorbereitung und Begleitung des Landes bei der Durchführung des oder der notwendigen Ausschreibungsverfahren und Transaktionen zur Realisierung eines Entwicklungsmodells für den Flughafen Frankfurt-Hahn.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Flughafen Frankfurt-Hahn.
Gebäude 667.
55483 Lautzenhausen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Jeder Bewerber und bei einer Bietergemeinschaft jedes Mitglied dieser Gemeinschaft hat hinsichtlich seiner persönlichen Lage vorzulegen:
a) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6 Abs. 4 Satz 1 lit. a - g, Satz 2, Abs. 6 lit. a - e EG VOL/A;
b) Auszug aus dem Handelsregister, soweit die Eintragung nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschriften erforderlich ist, bzw. bei ausländischen Bewerbern eine gleichwertige Bescheinigung;
c) Unternehmensdarstellung (z.B. Organigramm, Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit sowie Angaben zu gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Beteiligungen; letzteres gilt nur für Gesellschaften);
d) Mindestentgelterklärung nach § 3 Absatz 1 Landestariftreuegesetz Rheinland-Pfalz;
e) Verpflichtungserklärung etwaiger Drittunternehmer, dass sie für die Ausführung der Leistung zur Verfügung stehen;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft und jedes etwaige Drittunternehmen hat hinsichtlich seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorzulegen:
a) Angaben der Gesamtumsätze sowie der Umsätze mit Leistungen, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Beratungsleistungen vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren;
b) Nachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung über die Haftung bei Personen-, Vermögens- und Sachschäden mit einer Mindestdeckungssumme je Schadensfall in Höhe von 5 000 000,00 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der Fachkunde hat jeder Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jeder etwaige Drittunternehmer vorzulegen:
a) Referenzen
— mindestens 1, maximal 5 Referenzen, nicht älter als
8 Jahre, als Nachweis über vergleichbare Beratungsleistungen gegenüber der öffentlichen Hand, insbesondere über Beratungsleistungen hinsichtlich der Privatisierung oder öffentlich-privater Partnerschaften (ÖPP) betreffend Flughäfen oder vergleichbare Verkehrsinfrastrukturein-richtungen bzw. -unternehmen,
5 Jahre, als Nachweis über vergleichbare Beratungsleistungen für staatliche Stellen bei der Durchführung von Vergabeverfahren oder anderen wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren,
— maximal 5 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre, als Nachweis über vergleichbare Beratungsleistungen für staatliche Stellen bei der Durchführung von Markterkundungs- oder Interessenbekundungsverfahren für vergleichbare Privatisierungs- und ÖPP-Vorhaben im Bereich der öffentlichen Infrastruktur,
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— jeweils maximal 5 Referenzen, nicht älter als 5 Jahre, als Nachweis über Erfahrungen und Kenntnisse in den Bereichen Luftverkehr Passage, Luftverkehr Fracht / Logistik, Landseitige Entwicklung / Retail / Parkierung.
Die Referenzen müssen jeweils enthalten eine Kurzbeschreibung:
— des Projektes,
— des Standes des Projekts ("vollzogen", "noch nicht endgültig vollzogen", "in Bearbeitung"),
— des vorgesehenen und des tatsächlichen Leistungszeitraumes (bei abgeschlossenen Projekten) bzw. des vorgesehenen Leistungszeitraumes (bei laufenden Projekten),
— des Gesamtleistungsumfanges und des Gesamtrechnungswertes im Falle einer Bearbeitung als Hauptauftragnehmer,
— des Teilleistungsumfanges und des Teilrechnungswertes im Falle einer konsortialen Bearbeitung oder einer Bearbeitung als Unterauftragnehmer,
— des Auftraggebers mit Kontaktdaten des Ansprechpartners.
b) Angaben über die Qualifikation und Erfahrung der für die Beratungsleistungen für den Auftraggeber vorgesehenen Personen (Verweis auf Referenzen des Unternehmens sind zulässig):
— mindestens 1, maximal 5 Referenzen, nicht älter als 8 Jahre, als Nachweis über vergleichbare Beratungsleistungen gegenüber der öffentlichen Hand, insbesondere über Beratungsleistungen hinsichtlich der Privatisierung oder öffentlich-privater Partnerschaften (ÖPP) betreffend Flughäfen oder vergleichbare Verkehrsinfrastruktureinrichtungen bzw. -unternehmen,
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c) Erklärung zum Nichtvorliegen von Interessenkonflikten
Auftragsausführung
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl unter den Teilnahmeanträgen, die die formalen Anforderungen und die Mindestanforderungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gemäß Ziff. III.2.2), Zuverlässigkeit und des Nichtvorliegens von Interessenkonflikten erfüllen, erfolgt unter dem Gesichtspunkt der Fachkunde anhand der gemäß Ziff. III.2.3) vorgelegten Unterlagen mit der folgenden Gewichtung (insgesamt 100 Punkte werden vergeben): Vorgelegte Referenzen (insgesamt 40 Punkte): - Privatisierung / ÖPP: 12,5 Punkte; - Vergabe- / Ausschreibungsverfahren: 7,5 Punkte; - Markterkundungs- / Interessenbekundungsverfahren: 7,5 Punkte; - Luftverkehr: 12,5 Punkte. Qualifikation und Erfahrungen der für die Beratungsleistungen vorgesehenen Personen (insgesamt 60 Punkte): - Privatisierung / ÖPP: 20 Punkte; - Vergabe- / Ausschreibungsverfahren: 10 Punkte; - Markterkundungs- / Interessenbekundungsverfahren: 10 Punkte; - Luftverkehr: 20 Punkte.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2012-06-29 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. niedrigster Preis (50)
2. Qualität des Konzepts (30)
3. Präsentation des Beraterteams (20)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Ministerium des Inneren, für Sport und Infrastruktur
Herrn Dr. Yorck Schäling

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Telefon: +49 613116-2234 📞
Internetadresse: http://http://www.mwvlw.rlp.de/ 🌏
Fax: +49 613116-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 107 Absatz 3 Nr. 4 GWB hat ein Bewerber/Bieter innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, wonach einer Rüge des Bewerbers/Bieters nicht abgeholfen wird, einen Nachprüfungsantrag einzulegen. Ansonsten ist der Nachprüfungsantrag unzulässig.
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Quelle: OJS 2012/S 099-165212 (2012-05-23)