Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist der Abschluss eines Vertrags über den Betrieb von IT-Systemen und IT-Serviceleistungen. Der Auftraggeber hat den Betrieb der IT-Systeme bereits an externe Dienstleister ausgelagert, wobei ein Dienstleister die Wesentlichen Hosting- und Serviceleistungen erbringt, während ein zweiter Dienstleister einen kleineren Teil der Serviceleistungen abdeckt und Change- und Beratungsleistungen erbringt. Mit der EU-weiten Ausschreibung sollen die Übernahme des IT-Betriebs (Transition) und der laufende IT-Betrieb neu vergeben und auf einen IT-Dienstleister konzentriert werden. Bei den zu betreibenden Systemen handelt es sich im Wesentlichen um SAP-Anwendungen sowie Non SAP-Anwendungen, die in der Versorgungswirtschaft üblicherweise zum Einsatz kommen Betrieben werden SAP-Systeme für die kaufmännischen Prozesse (FI, FI-AA, CO, CO-PA, CS, MM), den Vertrieb (SD), die Instandhaltung im Netzbetrieb (PM), die Abrechnung inkl. aller Kunden- und Lieferantenwechselprozesse (IS-U, CIC), das Energiedatenmanagement und die Personalverwaltung (HCM) sowie das SAP BW. Für den Auftraggeber als Lieferant sowie als Netzbetreiber ist jeweils ein eigenes SAP System mit Entwicklungs-, Test- und Produktionssystem eingerichtet. Daneben wird ein weiteres SAP-System als Auskunftssystem für histori-sche Daten betrieben. Für das Personalwesen wird ein HCM-System als Multi-Client-Lösung bei dem Dienstleister betrieben, auf dem weitere Kunden des Dienstleisters die HCM-Anwendungen nutzen. Zum SAP-System bestehen Schnittstellen weiterer beim Auftraggeber betriebener IT-Systeme. Die weiteren IT-Systeme sowie die Non-SAP-Infrastruktur werden teilweise durch den Dienstleister betrieben. Der ausgeschriebene Auftrag umfasst folgende Leistungen: — Übernahme und Betrieb von SAP-Anwendungen (SAP Application Hosting), — Übernahme und Betrieb der SAP-HCM-Anwendung, — Einrichtung, Datenübernahme und Betrieb eines SAP BW, — Betrieb eines User-Help-Desks für die zu betreibenden Anwendungen, — Durchführungen von Change Requests, — Beratung der Fachanwender zur IT-Prozessablaufgestaltung, — Übernahme und Betrieb von Non-SAP-Anwendungen und Leistungen. Als Non-SAP-Leistungen sind zu erbringen: — Drucken, Kuvertieren und Versenden von Rechnungen und ggf. anderen Massensendungen, — Zählerfernauslesung EDW3000 von Görlitz als ASP-Betrieb, — SOPTIM VIM als ASP-Betrieb, — Archivierung und Dokumentenmanagement mit develop d.3, — Marktkommunikation und Monitoring mit B2B von next-level-integration (inkl. ex-change), — Integrationsplattform ProGOV für die rechtskonforme Datenkommunikation (Ver-schlüsselung, Signatur usw.), — Fernzugriff über Citrix, — Nutzung FTP-Server. Der zu erbringende IT-Betrieb mit den zugehörigen Dienstleistungen soll zu marktüblichen, vertraglich vereinbarten Service Level Agreements erbracht werden. Der Auftraggeber betreut mit Unterstützung der IT-Systeme über 20.000 Zählpunkte für Gas, rund 65.000 Zählpunkt für Strom, über 20.000 Zählpunkte für Wasser und rund 1.700 Zählpunkte für Nah- und Fernwärme. Die Abrechnung erfolgt als jährliche Stichtagsabrechnung, mit Ausnahme der RLM-Kunden, die monatlich abgerechnet werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-09-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Menge oder Umfang:
Siehe zum Inhalt der ausgeschriebenen Dienstleistung Ziffer II.1.5.; Der Vertrag soll mit Wirkung zum 1. April 2013 abgeschlossen werden. Ausgehend von einer dreimonatigen Transition soll die weitere Leistungserbringung durch den Auftragnehmer dann am 1. Juli 2013 beginnen. Die Laufzeit des Vertrages beträgt drei Jahre mit einer einmaligen Verlängerungsoption für den Auftraggeber um weitere zwei Jahre.
Siehe zum Inhalt der ausgeschriebenen Dienstleistung Ziffer II.1.5.; Der Vertrag soll mit Wirkung zum 1. April 2013 abgeschlossen werden. Ausgehend von einer dreimonatigen Transition soll die weitere Leistungserbringung durch den Auftragnehmer dann am 1. Juli 2013 beginnen. Die Laufzeit des Vertrages beträgt drei Jahre mit einer einmaligen Verlängerungsoption für den Auftraggeber um weitere zwei Jahre.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Iserlohn GmbH / Energie AG Iserlohn-Menden
Postanschrift: Stefanstraße 4-8
Postleitzahl: 58638
Postort: Iserlohn
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-iserlohn.de/🌏
E-Mail: m.rasch@stadtwerke-iserlohn.de📧
Telefon: +49 23718071265📞
Fax: +49 2371807201265 📠
1. Bietergemeinschaften:
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft um die Auftragserteilung, so hat diese mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft erklärt wird,
— in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vergabeverfahrens und des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder der Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
2. Nachunternehmer:
Beabsichtigt ein Bewerber, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Teilnahmewettbewerb die Nachunternehmer benennen und für diese die sub. III.1 geforderten Angaben / Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beifügen. Die in Satz 1 genannten Voraussetzungen gelten nur, wenn die Leistungen sämtlicher Nachunternehmer in Summe einen nicht unerheblichen Umfang, d.h. mindestens 10 % des prognostizierten Auftragsvolumens, annehmen sollen, und soweit die Leistungen eines Nachunternehmers mindestens 5 % des prognostizierten Auftragsvolumens umfassen sollen.
3. Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme aufgefordert werden:
Sind mehr als fünf Bewerber für die Auftragserfüllung grundsätzlich geeignet, wird die Zahl der zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber auf mindestens fünf beschränkt. Die Auswahlentscheidung erfolgt anhand folgender Kriterien und nach folgendem Auswahlverfahren:
1. Auswahlkriterium: Jahresumsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der letzten drei Geschäftsjahre, sowie Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre bezogen auf den Auftragsgegenstand (die Bewertung erfolgt mit 0 bis 15 Punkten in Abhängigkeit von der Höhe des Umsatzes und der Umsatzrendite).
2. Auswahlkriterium: Referenzen der letzten drei Jahre (die Bewertung einer jeden Referenz erfolgt mit 0 bis 10 Punkten in Abhängigkeit der Vergleichbarkeit mit der hier ausgeschriebenen Leistung). Die maximal erreichbare Punktzahl für dieses Auswahlkriterium beträgt 90 Punkte.
3. Auswahlkriterium: Anzahl und Qualifikation sowie durchschnittliche Dauer der Unternehmenszugehörigkeit der Fachkräfte für Aufgaben, die den Vergabegegenstand betreffen (die Bewertung erfolgt mit 0 bis 45 Punkten in Abhän-gigkeit von der Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter).
4. Auswahlkriterium: Konzeptbeschreibung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der ausgeschriebenen Leistungen gemäß Ziffer 1 4) (die Bewertung erfolgt in Abhängigkeit von der Qualität der einzelnen Konzepte im Hinblick auf die Bedürfnisse des Auftraggebers. Dabei werden die Konzepte zu Transition und Systembetrieb jeweils mit 0 bis 40 Punkten, das Konzept bzgl eines Archivsystems mit 0 bis 10 Punkten bewertet.).
5. Auswahlkriterium: Technische Ausstattung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der ausgeschriebenen Leistungen (die Bewertung der erfolgt mit 0 bis 30 Punkten in Abhängigkeit von der technischen Ausstattung im Hinblick auf die Bedürfnisse des Auftraggebers).
6. Auswahlkriterium: Beschreibung der auf diese Auftragsvergabe ausgerichteten Maßnahmen des Bewerbers zum Qualitätsmanagement und der Qualitätssicherung (die Bewertung erfolgt mit 0 bis 30 Punkten in Abhängigkeit von der Qualität des Konzepts im Hinblick auf die Bedürfnisse des Auftraggebers).
Die Punkte gemäß Ziffern 1 bis 6 werden addiert. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zum Verhandlungsverfahren zugelassen.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft um die Auftragserteilung, so hat diese mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft erklärt wird,
— in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vergabeverfahrens und des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder der Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
2. Nachunternehmer:
Beabsichtigt ein Bewerber, Teile der Leistung von Nachunternehmern ausführen zu lassen, muss er in seinem Teilnahmewettbewerb die Nachunternehmer benennen und für diese die sub. III.1 geforderten Angaben / Erklärungen und Nachweise dem Teilnahmeantrag beifügen. Die in Satz 1 genannten Voraussetzungen gelten nur, wenn die Leistungen sämtlicher Nachunternehmer in Summe einen nicht unerheblichen Umfang, d.h. mindestens 10 % des prognostizierten Auftragsvolumens, annehmen sollen, und soweit die Leistungen eines Nachunternehmers mindestens 5 % des prognostizierten Auftragsvolumens umfassen sollen.
3. Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme aufgefordert werden:
Sind mehr als fünf Bewerber für die Auftragserfüllung grundsätzlich geeignet, wird die Zahl der zum Verhandlungsverfahren zugelassenen Bewerber auf mindestens fünf beschränkt. Die Auswahlentscheidung erfolgt anhand folgender Kriterien und nach folgendem Auswahlverfahren:
1. Auswahlkriterium: Jahresumsatz und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der letzten drei Geschäftsjahre, sowie Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre bezogen auf den Auftragsgegenstand (die Bewertung erfolgt mit 0 bis 15 Punkten in Abhängigkeit von der Höhe des Umsatzes und der Umsatzrendite).
2. Auswahlkriterium: Referenzen der letzten drei Jahre (die Bewertung einer jeden Referenz erfolgt mit 0 bis 10 Punkten in Abhängigkeit der Vergleichbarkeit mit der hier ausgeschriebenen Leistung). Die maximal erreichbare Punktzahl für dieses Auswahlkriterium beträgt 90 Punkte.
3. Auswahlkriterium: Anzahl und Qualifikation sowie durchschnittliche Dauer der Unternehmenszugehörigkeit der Fachkräfte für Aufgaben, die den Vergabegegenstand betreffen (die Bewertung erfolgt mit 0 bis 45 Punkten in Abhän-gigkeit von der Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter).
4. Auswahlkriterium: Konzeptbeschreibung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der ausgeschriebenen Leistungen gemäß Ziffer 1 4) (die Bewertung erfolgt in Abhängigkeit von der Qualität der einzelnen Konzepte im Hinblick auf die Bedürfnisse des Auftraggebers. Dabei werden die Konzepte zu Transition und Systembetrieb jeweils mit 0 bis 40 Punkten, das Konzept bzgl eines Archivsystems mit 0 bis 10 Punkten bewertet.).
5. Auswahlkriterium: Technische Ausstattung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der ausgeschriebenen Leistungen (die Bewertung der erfolgt mit 0 bis 30 Punkten in Abhängigkeit von der technischen Ausstattung im Hinblick auf die Bedürfnisse des Auftraggebers).
6. Auswahlkriterium: Beschreibung der auf diese Auftragsvergabe ausgerichteten Maßnahmen des Bewerbers zum Qualitätsmanagement und der Qualitätssicherung (die Bewertung erfolgt mit 0 bis 30 Punkten in Abhängigkeit von der Qualität des Konzepts im Hinblick auf die Bedürfnisse des Auftraggebers).
Die Punkte gemäß Ziffern 1 bis 6 werden addiert. Die Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zum Verhandlungsverfahren zugelassen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 7
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist der Abschluss eines Vertrags über den Betrieb von IT-Systemen und IT-Serviceleistungen. Der Auftraggeber hat den Betrieb der IT-Systeme bereits an externe Dienstleister ausgelagert, wobei ein Dienstleister die Wesentlichen Hosting- und Serviceleistungen erbringt, während ein zweiter Dienstleister einen kleineren Teil der Serviceleistungen abdeckt und Change- und Beratungsleistungen erbringt. Mit der EU-weiten Ausschreibung sollen die Übernahme des IT-Betriebs (Transition) und der laufende IT-Betrieb neu vergeben und auf einen IT-Dienstleister konzentriert werden.
Gegenstand der ausgeschriebenen Leistung ist der Abschluss eines Vertrags über den Betrieb von IT-Systemen und IT-Serviceleistungen. Der Auftraggeber hat den Betrieb der IT-Systeme bereits an externe Dienstleister ausgelagert, wobei ein Dienstleister die Wesentlichen Hosting- und Serviceleistungen erbringt, während ein zweiter Dienstleister einen kleineren Teil der Serviceleistungen abdeckt und Change- und Beratungsleistungen erbringt. Mit der EU-weiten Ausschreibung sollen die Übernahme des IT-Betriebs (Transition) und der laufende IT-Betrieb neu vergeben und auf einen IT-Dienstleister konzentriert werden.
Bei den zu betreibenden Systemen handelt es sich im Wesentlichen um SAP-Anwendungen sowie Non SAP-Anwendungen, die in der Versorgungswirtschaft üblicherweise zum Einsatz kommen Betrieben werden SAP-Systeme für die kaufmännischen Prozesse (FI, FI-AA, CO, CO-PA, CS, MM), den Vertrieb (SD), die Instandhaltung im Netzbetrieb (PM), die Abrechnung inkl. aller Kunden- und Lieferantenwechselprozesse (IS-U, CIC), das Energiedatenmanagement und die Personalverwaltung (HCM) sowie das SAP BW. Für den Auftraggeber als Lieferant sowie als Netzbetreiber ist jeweils ein eigenes SAP System mit Entwicklungs-, Test- und Produktionssystem eingerichtet. Daneben wird ein weiteres SAP-System als Auskunftssystem für histori-sche Daten betrieben.
Bei den zu betreibenden Systemen handelt es sich im Wesentlichen um SAP-Anwendungen sowie Non SAP-Anwendungen, die in der Versorgungswirtschaft üblicherweise zum Einsatz kommen Betrieben werden SAP-Systeme für die kaufmännischen Prozesse (FI, FI-AA, CO, CO-PA, CS, MM), den Vertrieb (SD), die Instandhaltung im Netzbetrieb (PM), die Abrechnung inkl. aller Kunden- und Lieferantenwechselprozesse (IS-U, CIC), das Energiedatenmanagement und die Personalverwaltung (HCM) sowie das SAP BW. Für den Auftraggeber als Lieferant sowie als Netzbetreiber ist jeweils ein eigenes SAP System mit Entwicklungs-, Test- und Produktionssystem eingerichtet. Daneben wird ein weiteres SAP-System als Auskunftssystem für histori-sche Daten betrieben.
Für das Personalwesen wird ein HCM-System als Multi-Client-Lösung bei dem Dienstleister betrieben, auf dem weitere Kunden des Dienstleisters die HCM-Anwendungen nutzen.
Zum SAP-System bestehen Schnittstellen weiterer beim Auftraggeber betriebener IT-Systeme. Die weiteren IT-Systeme sowie die Non-SAP-Infrastruktur werden teilweise durch den Dienstleister betrieben.
Der ausgeschriebene Auftrag umfasst folgende Leistungen:
— Übernahme und Betrieb von SAP-Anwendungen (SAP Application Hosting),
— Übernahme und Betrieb der SAP-HCM-Anwendung,
— Einrichtung, Datenübernahme und Betrieb eines SAP BW,
— Betrieb eines User-Help-Desks für die zu betreibenden Anwendungen,
— Durchführungen von Change Requests,
— Beratung der Fachanwender zur IT-Prozessablaufgestaltung,
— Übernahme und Betrieb von Non-SAP-Anwendungen und Leistungen.
Als Non-SAP-Leistungen sind zu erbringen:
— Drucken, Kuvertieren und Versenden von Rechnungen und ggf. anderen Massensendungen,
— Zählerfernauslesung EDW3000 von Görlitz als ASP-Betrieb,
— SOPTIM VIM als ASP-Betrieb,
— Archivierung und Dokumentenmanagement mit develop d.3,
— Marktkommunikation und Monitoring mit B2B von next-level-integration (inkl. ex-change),
— Integrationsplattform ProGOV für die rechtskonforme Datenkommunikation (Ver-schlüsselung, Signatur usw.),
— Fernzugriff über Citrix,
— Nutzung FTP-Server.
Der zu erbringende IT-Betrieb mit den zugehörigen Dienstleistungen soll zu marktüblichen, vertraglich vereinbarten Service Level Agreements erbracht werden.
Der Auftraggeber betreut mit Unterstützung der IT-Systeme über 20.000 Zählpunkte für Gas, rund 65.000 Zählpunkt für Strom, über 20.000 Zählpunkte für Wasser und rund 1.700 Zählpunkte für Nah- und Fernwärme. Die Abrechnung erfolgt als jährliche Stichtagsabrechnung, mit Ausnahme der RLM-Kunden, die monatlich abgerechnet werden.
Der Auftraggeber betreut mit Unterstützung der IT-Systeme über 20.000 Zählpunkte für Gas, rund 65.000 Zählpunkt für Strom, über 20.000 Zählpunkte für Wasser und rund 1.700 Zählpunkte für Nah- und Fernwärme. Die Abrechnung erfolgt als jährliche Stichtagsabrechnung, mit Ausnahme der RLM-Kunden, die monatlich abgerechnet werden.
Beschreibung der Optionen:
Einmalige Verlängerungsoption der Vertraglaufzeit für den Auftraggeber um zwei Jahre.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 24 Monate
Dauer: 36 Monate Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Iserlohn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Aktueller Auszug aus dem Handelsregister bzw. Vereinsregister (zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags max. 3 Monate alt)
2) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit des Bewerbers,
a) dass keine Ausschlussgründe nach § 21 Abs. 1 SektVO vorliegen,
b) über das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 Abs. 4 SektVO.
Für diese Eigenerklärung kann ein vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltes Formular verwendet werden.
3) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit des Bewerbers nach den Landesregelungen in Nordrhein-Westfalen zur Verhütung und Bekämpfung von Korruption. Für diese Eigenerklärung kann ein vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltes Formular verwendet werden.
4) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG - NRW). Für diese Eigenerklärung kann ein vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltes Formular verwendet werden.
4) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG - NRW). Für diese Eigenerklärung kann ein vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltes Formular verwendet werden.
5) Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien nach den Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG - NRW). Für diese Eigenerklärung kann ein vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltes Formular verwendet werden.
5) Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien nach den Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (TVgG - NRW). Für diese Eigenerklärung kann ein vom Auftraggeber zur Verfügung gestelltes Formular verwendet werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur Prüfung der Nachweise das jeweilige Original oder eine beglaubigte Kopie anzufordern, die von den Bewerbern binnen der in der Anforderung genannten Frist einzureichen sind.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, so hat jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die in den Ziffern 1) bis 5) beschriebenen Anforderungen zu erfüllen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Bewerbers sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Auftragsvergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre
2) Nachweis einer verkehrsüblichen Berufshaftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, so hat jedes Mitglied der Bietergemein-schaft die in den Ziffern 1) bis 2) beschriebenen Anforderungen zu erfüllen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Auflistung (Angaben zu Art und Anzahl) üblicher Zertifizierungen in folgenden Bereichen: SAP-Anwendungen, Projektmanagement sowie Daten-schutz und Datensicherheit im Rechenzentrumsbetrieb.
2) Auflistung vergleichbarer Referenzen aus den letzten drei Jahren unter Nennung der erbrachten Leistungen jeweils für
a) den Betrieb von SAP-Anwendungen für Unternehmen insbesondere der Versorgungswirtschaft (SAP Application Hosting)
b) die Transition von IT-Dienstleistungen für SAP- und Non-SAP-Anwendungen betrieben auf eigenständigen IT-Systemen sowie in Multi-Client-Lösungen
c) Beratungs- und Projektleistungen zur Vorbereitung, Konzeption und Realisierung von Change Requests
d) IT-Dienstleistungen zum Dokumentenmanagement und zur Archivierung von Dokumenten im SAP-Umfeld.
Sollten zwischen Kunden des Bewerbers in den Referenzen und dem Bewerber gesellschaftliche Verflechtungen bestehen, sind diese anzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Referenzen nachzufordern, wenn die bereits vorgelegten Referenzen sich in nicht unerheblichem Umfang auf mit dem Bewerber verbundene Unternehmen beziehen.
Sollten zwischen Kunden des Bewerbers in den Referenzen und dem Bewerber gesellschaftliche Verflechtungen bestehen, sind diese anzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Referenzen nachzufordern, wenn die bereits vorgelegten Referenzen sich in nicht unerheblichem Umfang auf mit dem Bewerber verbundene Unternehmen beziehen.
3) Anzahl der Mitarbeiter des Gesamtunternehmens und Anzahl der Fachkräfte für Aufgaben, die den Vergabegegenstand betreffen, unter Nennung der Qualifikationen (hier genügt eine angemessene Klassifizierung bestimmter Qualifikationsgruppen/Berufsgruppen unter Angabe der beruflichen Befähigung, der Berufserfahrung und der durchschnittlichen Dauer der Unternehmenszugehörigkeit). Die Darstellung ist zu gliedern nach Transition, Systembetrieb, Anwendungsberatung und Projektmanagement.
3) Anzahl der Mitarbeiter des Gesamtunternehmens und Anzahl der Fachkräfte für Aufgaben, die den Vergabegegenstand betreffen, unter Nennung der Qualifikationen (hier genügt eine angemessene Klassifizierung bestimmter Qualifikationsgruppen/Berufsgruppen unter Angabe der beruflichen Befähigung, der Berufserfahrung und der durchschnittlichen Dauer der Unternehmenszugehörigkeit). Die Darstellung ist zu gliedern nach Transition, Systembetrieb, Anwendungsberatung und Projektmanagement.
4) Eine kurze und nachvollziehbare Darstellung der Herangehensweise (Konzeptbeschreibung) im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung der ausgeschriebenen Leistungen für
a) die Transition des SAP Application Hostings von bisher zwei auf dann einen Dienstleister einschließlich eines Zeit- und Maßnahmenplans für den konkreten Übergangszeitraum von drei Monaten sowie Angabe des geplanten Technologieeinsatzes und des bei dem Auftraggeber zu erwartenden Kapazitätsbedarfs.
a) die Transition des SAP Application Hostings von bisher zwei auf dann einen Dienstleister einschließlich eines Zeit- und Maßnahmenplans für den konkreten Übergangszeitraum von drei Monaten sowie Angabe des geplanten Technologieeinsatzes und des bei dem Auftraggeber zu erwartenden Kapazitätsbedarfs.
b) den Systembetrieb inkl. Datenschutz und Datensicherheitsaspekten
c) die Ausarbeitung, Konzeption und Realisierung eines Archivsystems.
5) Eine kurze Darstellung des Know-hows und der Kompetenz zur Konzeption, Einführung und Betrieb eines SAP BW.
6) Eine Darstellung der technischen Ausstattung inklusive deren Spezifizie-rung insbesondere in Bezug auf die Aufgaben, die den Vergabegegenstand betreffen.
7) Beschreibung der auf diese Auftragsvergabe ausgerichteten Maßnahmen des Bewerbers zum Qualitätsmanagement und der Qualitätssicherung.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, so sind die in den Ziffern 1) bis 3) be-schriebenen Anforderungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen; für die in den Ziffern 4) bis 7) beschriebenen Anforderungen genügt es, wenn diese die Bietergemeinschaft erfüllt.
Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, so sind die in den Ziffern 1) bis 3) be-schriebenen Anforderungen für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen; für die in den Ziffern 4) bis 7) beschriebenen Anforderungen genügt es, wenn diese die Bietergemeinschaft erfüllt.
Berücksichtigung des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG -NRW); hier sind insbesondere die Vorgaben zur Tariftreue und Mindestentlohnung sowie zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen bei der Auftragserteilung zu berücksichtigen. Zu den weiteren Einzelheiten siehe die "Informationen und Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb", erhältlich bei der o.g. Kontaktstelle.
Berücksichtigung des Gesetzes über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - TVgG -NRW); hier sind insbesondere die Vorgaben zur Tariftreue und Mindestentlohnung sowie zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen bei der Auftragserteilung zu berücksichtigen. Zu den weiteren Einzelheiten siehe die "Informationen und Bewerbungsbedingungen für den Teilnahmewettbewerb", erhältlich bei der o.g. Kontaktstelle.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Stadtwerke Iserlohn GmbH
Mathias Rasch
Die Vergabekammer leitet gemäß § 107 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist schriftlich bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Der Antrag ist außerdem unzulässig, soweit Verstöße Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Unzulässig ist ein Antrag auf Nachprüfung gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB auch dann, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabekammer leitet gemäß § 107 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist schriftlich bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Der Antrag ist außerdem unzulässig, soweit Verstöße Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Unzulässig ist ein Antrag auf Nachprüfung gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB auch dann, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2012/S 172-284927 (2012-09-03)
Ergänzende Angaben (2012-09-10) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben