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Unser besonderes Anliegen ist es, den gesamten Lebenszyklus der Immobilien unter immobilienökonomischen Aspekten zu betrachten - von der Entwicklung über die Realisierung, die Gebäudenutzung bis hin zur Verwertung unserer Immobilien unter Beachtung der baupolitischen Ziele des Landes Nordrhein-Westfalen.Die Zentrale in Düsseldorf steuert das Unternehmen. Zentrale Aufgaben wie Personal, Organisation, Datenverarbeitung und Rechnungswesen sind in Service-Centern gebündelt.Wir betreuen die Projekte unserer Kunden vor Ort.Mit der Zentrale in Düsseldorf, acht Niederlassungen in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Köln, Münster und Soest sowie unseren Kunden- und Projektbüros sind wir in ganz Nordrhein-Westfalen vertreten. weitere Informationen über den BLB NRW finden Sie unter
www.blb.nrw.deBeschreibung des Auftrags: Einführung eines SAP BI / BW.Die Einführung eines SAP BI / BW 7.0 (Business Intelligence, Business Warehouse) soll ein fachbereichsbezogenes, übergreifendes Berichtswesen und entsprechende Analysen ermöglichen und somit die Basis für Unternehmens- und Fachplanungen, Berichtsverteilung und weitere Fachanwendungen bilden.Bei der Realisierung dieser fachlichen Anforderungen ist die Produktstrategie von SAP, insbesondere vor dem Hintergrund der derzeitigen Neuausrichtung der SAP BI Software durch den Zukauf von Business Objects zu berücksichtigen.Der BLB NRW hat seit 2003 SAP ECC 6.0 als führendes BLB-IT-System mit den folgenden Modulen eingeführt:FI / AA, CO, MM, RE FX, PM / CS, PS, HCM / VM?, SD, IM, PSM.Stand 19.07.2011: SAP ERP: Patch Level 23, Enhancement Package 3.Der BLB NRW hat zudem ein BW System in einer 2-System Landschaft aufgebaut (Test- und Qualitätssicherungssystem und ein Produktivsystem. Stand 19.7.2011: BW 7.0: Patch Level 20 (NW).Umsetzungsstrategie.Die Umsetzung soll schrittweise erfolgen in verschiedenen Teilprojekten.Der BLB NRW hat im Rahmen von zwei Teilprojekten, TP 3 Standardberichtswesen und TP 6 SMC Berichte, Berichtsdefinitionen aufgestellt.Darauf aufbauend soll die Modellierung der Informationswürfel beginnen. Dabei darf die Gesamtsicht nicht verloren gehen, damit die Würfel den abgestimmten Auswertungsmöglichkeiten entsprechen und ggf. darüber hinaus bestehende Auswertungsbedarfe berücksichtigen. Aus dem SAP-System gewonnene Daten müssen konsolidiert werden, wenn an verschiedenen Stellen Daten gleichen Inhalts unabhängig gespeichert sind. Dabei soll die Datenmodellierung entsprechend fortlaufend dokumentiert werden.Im Rahmen dieses Verhandlungsverfahren soll zunächst ein Konzept unter den aufgeführten Rahmenbedingungen erstellt werden.Inhalt des abzugebenden Konzepts soll sein:— Konzept einer SAP BW Datenarchitektur,— Konzept der Umsetzung und Implementierung von Berichten aus allen im Einsatz befindlichen SAP Modulen,— Aufwandsschätzung,— Zeit- und Maßnahmenplan.Nach der Wertung dieses Konzeptes erfolgt die Vergabe der Leistung in Form eines Dienstleistungsvertrages.Leistungsbeschreibung.Realisiert werden soll eine performante Ladung der Daten und Auswertung aller Daten über alle Niederlassungen mit Zeitbezügen. Auswertungen über Stammdaten und Bewegungsdaten unterschiedlicher SAP Module sollen in einem SAP BI/BW als abgestimmtes Standardberichtswesen technisch umgesetzt werden.Inhalt der Umsetzung sind sowohl eine Datenmodellierung als auch die Erstellung von Berichten bzw. Auswertungen für den Endanwender in SAP BW.Dabei beinhaltet das BW Datenmodell:A) Analyse und Bewertung der fachlichen Anforderungen;B) Anwendung des von SAP empfohlenen Datenkonzepts (LSA-layered scalable architecture). Das bedeutet, dass mindestens folgende Ergebnisse erzielt werden sollen:1. Hoher Datendurchsatz mit möglichst kurzen Ladeprozessen (Deltafähigkeit),2. Prospektive Betrachtung des Datenbestands (potentiell relevante Daten berücksichtigen),3. Historisierte Daten in Rohform bereit stellen (Anforderung an zukünftige Änderungen, ?Flexibilität?),4. Harmonisierung der Daten (integrierte, uniforme, konsistente Daten),5. Datenaufbereitung für ein performantes Reporting.C) Sinnvoller Einsatz und Aktivierung des SAP Business Content;D) Berechtigungskonzept und sinnvolle Namenskonventionen;E) Performancestrategie z.B. parallele Ladeprozesse, Laden von Deltadaten, sinnvolle Verdichtungen;F) Strukturierter Aufbau der Administration z.B. von Ladeprozessen;G) Anbindung weiterer NON ERP Datenbanken (z.B. SSM, LUCOM, Access, Telefonanlage).Mit der Implementierung eines SAP BI/BW soll die Grundlage für eine einheitliche Plattform geschaffen werden:— Bereitstellung von bereichsübergreifenden Berichten,— Durchführung von Analysen,— Ergebnisvisualisierung durch Grafiken und Ampeln,— Operative Planung,— Einheitlicher Zugriff auf Berichte,— Berechtigungsgesteuerte Berichtsverteilung,Sonstige Leistung:— Wissenstransfer an den BLB NRW internen Second Level Support (SLS),— Beratung beim organisatorischen Aufbau von BI-Kompetenz im BLB,— Beratung Entscheidungsunterstützung ggf. zusätzlicher Softwareauswahl (Dashboards, Reporting Tools, etc.).500 000,00