Bundeskanzleramt, Sanierung Palais Schaumburg "Objektplanung Gebäude"

Bundesrepublik Deutschland diese vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das Palais Schaumburg, von 1949 bis 1976 Amtssitz der deutschen Bundeskanzler, soll künftig wieder als repräsentativer 2. Dienstsitz des Bundeskanzleramtes genutzt werden. Für derzeit im benachbarten Presseamt untergebrachte Mitarbeiter sollen Büroräume im 2.OG (Mezzanin) wieder hergerichtet werden. Die museale Nutzung des Hauses der Geschichte in Teilen des Gebäudes bleibt bestehen. Seit 1986 steht das Palais Schaumburg unter Denkmalschutz.
Das Gebäude, eine L -förmige, 2- geschossige im Baustil klassizistisch orientierte Villenanlage mit Mezzanin und großer rückwärtiger Terrasse, besteht aus einem älteren 1858/60 errichteten kubi-schen Baukörper (7 zu 5 Achsen) und einem 1894/95 entstandenen Erweiterungsbau in L -Form mit 9-achsiger Fassade. Beide Bauteile mit flachem Walmdach und gequaderter Putzfassade. An der Baunaht der beiden Baukörper runder Treppenturm mit geschlossener Laterne und Haubendach. Neben in Teilen bauzeitlichen Parkettböden, einem Kamin, der Deckentäfelung und einer geschwungener Holztreppe dokumentiert die hochwertige Innenausstattung vor allem typische Gestaltungselemente und Materialien der frühen 1950er Jahre.
Das Gebäude zählt gemäß Begründung für die Eintragung in die Denkmalliste zu den „eindruckvollsten Beispielen großbürgerlicher Villenarchitektur der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts“.
Zu vergeben sind Planungsleistungen Gebäude für die Umsetzung des aus dem genehmigten Brandschutzkonzept resultierenden Maßnahmenkatalogs, die Berücksichtigung der Belange behin-derter Menschen, den Umbau des 2. Obergeschosses, die Sanierung von Fassade, Fenstern und Dach, die Überarbeitung / Teilerneuerung des Parketts, die Beseitigung von Feuchteschäden im Kellergeschoss, die Überarbeitung der mit Naturstein belegten Außentreppen und der Terrasse sowie zugehörige Koordinationsleistungen für die in Teilen erforderliche Sanierung der technischen Ausrüstung.
Die Kosten des Hochbaus liegen bei ca. 3 800 000 EUR, die der Gebäudetechnik bei ca. 1 300 000 EUR.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-12-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-20.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-11-20 Auftragsbekanntmachung
2013-05-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge