Das Palais Schaumburg, von 1949 bis 1976 Amtssitz der deutschen Bundeskanzler, soll künftig wieder als repräsentativer 2. Dienstsitz des Bundeskanzleramtes genutzt werden. Für derzeit im benachbarten Presseamt untergebrachte Mitarbeiter sollen Büroräume im 2.OG (Mezzanin) wieder hergerichtet werden. Die museale Nutzung des Hauses der Geschichte in Teilen des Gebäudes bleibt bestehen. Seit 1986 steht das Palais Schaumburg unter Denkmalschutz. Das Gebäude, eine L -förmige, 2- geschossige im Baustil klassizistisch orientierte Villenanlage mit Mezzanin und großer rückwärtiger Terrasse, besteht aus einem älteren 1858/60 errichteten kubi-schen Baukörper (7 zu 5 Achsen) und einem 1894/95 entstandenen Erweiterungsbau in L -Form mit 9-achsiger Fassade. Beide Bauteile mit flachem Walmdach und gequaderter Putzfassade. An der Baunaht der beiden Baukörper runder Treppenturm mit geschlossener Laterne und Haubendach. Neben in Teilen bauzeitlichen Parkettböden, einem Kamin, der Deckentäfelung und einer geschwungener Holztreppe dokumentiert die hochwertige Innenausstattung vor allem typische Gestaltungselemente und Materialien der frühen 1950er Jahre. Das Gebäude zählt gemäß Begründung für die Eintragung in die Denkmalliste zu den „eindruckvollsten Beispielen großbürgerlicher Villenarchitektur der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts“. Zu vergeben sind Planungsleistungen Gebäude für die Umsetzung des aus dem genehmigten Brandschutzkonzept resultierenden Maßnahmenkatalogs, die Berücksichtigung der Belange behin-derter Menschen, den Umbau des 2. Obergeschosses, die Sanierung von Fassade, Fenstern und Dach, die Überarbeitung / Teilerneuerung des Parketts, die Beseitigung von Feuchteschäden im Kellergeschoss, die Überarbeitung der mit Naturstein belegten Außentreppen und der Terrasse sowie zugehörige Koordinationsleistungen für die in Teilen erforderliche Sanierung der technischen Ausrüstung. Die Kosten des Hochbaus liegen bei ca. 3 800 000 EUR, die der Gebäudetechnik bei ca. 1 300 000 EUR.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-12-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-11-20.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2012-11-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Im eigenen Büro, mit Partnern in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern sind auszuführen:Objektplanung Gebäude gem. Teil 3, Abschnitt 1 HOAI, Leistungsphasen 2 - 9.Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Über-tragung aller Leistungsstufen besteht jedoch nicht.
Im eigenen Büro, mit Partnern in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern sind auszuführen:Objektplanung Gebäude gem. Teil 3, Abschnitt 1 HOAI, Leistungsphasen 2 - 9.Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Über-tragung aller Leistungsstufen besteht jedoch nicht.
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland diese vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de🌏
E-Mail: vergabe-bonn@bbr.bund.de📧
Fax: +49 228994011248 📠
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im In-ternet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) – Inland und hier unter der Vergabenummer 3319/12 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der Vergabenummer 3319/12 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im In-ternet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) – Inland und hier unter der Vergabenummer 3319/12 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der Vergabenummer 3319/12 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Palais Schaumburg, von 1949 bis 1976 Amtssitz der deutschen Bundeskanzler, soll künftig wieder als repräsentativer 2. Dienstsitz des Bundeskanzleramtes genutzt werden. Für derzeit im benachbarten Presseamt untergebrachte Mitarbeiter sollen Büroräume im 2.OG (Mezzanin) wieder hergerichtet werden. Die museale Nutzung des Hauses der Geschichte in Teilen des Gebäudes bleibt bestehen. Seit 1986 steht das Palais Schaumburg unter Denkmalschutz.
Das Palais Schaumburg, von 1949 bis 1976 Amtssitz der deutschen Bundeskanzler, soll künftig wieder als repräsentativer 2. Dienstsitz des Bundeskanzleramtes genutzt werden. Für derzeit im benachbarten Presseamt untergebrachte Mitarbeiter sollen Büroräume im 2.OG (Mezzanin) wieder hergerichtet werden. Die museale Nutzung des Hauses der Geschichte in Teilen des Gebäudes bleibt bestehen. Seit 1986 steht das Palais Schaumburg unter Denkmalschutz.
Das Gebäude, eine L -förmige, 2- geschossige im Baustil klassizistisch orientierte Villenanlage mit Mezzanin und großer rückwärtiger Terrasse, besteht aus einem älteren 1858/60 errichteten kubi-schen Baukörper (7 zu 5 Achsen) und einem 1894/95 entstandenen Erweiterungsbau in L -Form mit 9-achsiger Fassade. Beide Bauteile mit flachem Walmdach und gequaderter Putzfassade. An der Baunaht der beiden Baukörper runder Treppenturm mit geschlossener Laterne und Haubendach. Neben in Teilen bauzeitlichen Parkettböden, einem Kamin, der Deckentäfelung und einer geschwungener Holztreppe dokumentiert die hochwertige Innenausstattung vor allem typische Gestaltungselemente und Materialien der frühen 1950er Jahre.
Das Gebäude, eine L -förmige, 2- geschossige im Baustil klassizistisch orientierte Villenanlage mit Mezzanin und großer rückwärtiger Terrasse, besteht aus einem älteren 1858/60 errichteten kubi-schen Baukörper (7 zu 5 Achsen) und einem 1894/95 entstandenen Erweiterungsbau in L -Form mit 9-achsiger Fassade. Beide Bauteile mit flachem Walmdach und gequaderter Putzfassade. An der Baunaht der beiden Baukörper runder Treppenturm mit geschlossener Laterne und Haubendach. Neben in Teilen bauzeitlichen Parkettböden, einem Kamin, der Deckentäfelung und einer geschwungener Holztreppe dokumentiert die hochwertige Innenausstattung vor allem typische Gestaltungselemente und Materialien der frühen 1950er Jahre.
Das Gebäude zählt gemäß Begründung für die Eintragung in die Denkmalliste zu den „eindruckvollsten Beispielen großbürgerlicher Villenarchitektur der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts“.
Zu vergeben sind Planungsleistungen Gebäude für die Umsetzung des aus dem genehmigten Brandschutzkonzept resultierenden Maßnahmenkatalogs, die Berücksichtigung der Belange behin-derter Menschen, den Umbau des 2. Obergeschosses, die Sanierung von Fassade, Fenstern und Dach, die Überarbeitung / Teilerneuerung des Parketts, die Beseitigung von Feuchteschäden im Kellergeschoss, die Überarbeitung der mit Naturstein belegten Außentreppen und der Terrasse sowie zugehörige Koordinationsleistungen für die in Teilen erforderliche Sanierung der technischen Ausrüstung.
Zu vergeben sind Planungsleistungen Gebäude für die Umsetzung des aus dem genehmigten Brandschutzkonzept resultierenden Maßnahmenkatalogs, die Berücksichtigung der Belange behin-derter Menschen, den Umbau des 2. Obergeschosses, die Sanierung von Fassade, Fenstern und Dach, die Überarbeitung / Teilerneuerung des Parketts, die Beseitigung von Feuchteschäden im Kellergeschoss, die Überarbeitung der mit Naturstein belegten Außentreppen und der Terrasse sowie zugehörige Koordinationsleistungen für die in Teilen erforderliche Sanierung der technischen Ausrüstung.
Die Kosten des Hochbaus liegen bei ca. 3 800 000 EUR, die der Gebäudetechnik bei ca. 1 300 000 EUR.
Menge oder Umfang:
Im eigenen Büro, mit Partnern in Bietergemeinschaft oder mit Nachunternehmern sind auszuführen:
Objektplanung Gebäude gem. Teil 3, Abschnitt 1 HOAI, Leistungsphasen 2 - 9.
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Über-tragung aller Leistungsstufen besteht jedoch nicht.
Referenznummer: Vergabenummer: 3319/12
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bonn.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Vollständig ausgefüllter und von dem/den (bevollmächtigten) Vertreter/n des Bewerbers / der Bietergemeinschaft unterschriebener Bewerbungsbogen Teil A und Teil B
2. Nachweis über die Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ (Kopie der Eintra-gungsurkunde in der Architekten-/ Ingenieurkammer) bei ausländischen Bewerbern Nachweise ge-mäß Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG.
3. Eigenerklärung zu § 4 Abs.2 VOF (wirtschaftliche Zusammenarbeit/ Unabhängigkeit) und zu § 4 Abs. 6 und 9 VOF (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe), Anlage 1 des Bewerbungsbogens
4. Nachweis der Vertretungsbefugnis im Falle einer Bietergemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung der Partner zugunsten des Unterzeichners der Bewerbung; Anlage 2 des Bewerbungsbogens
Die geforderten Unterlagen (Bewerbungsbögen / Eigenerklärung / Vollmacht) sind abrufbar, siehe VI.3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft in den vergangenen 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 (4) c VOF zu erbringen. Der Bewerber darf auch den Umsatz des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen. Die Angaben sind im Bewer-bungsbogen Teil A einzutragen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Der Nachweis der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist durch eine Erklärung über den jeweiligen Umsatz des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft in den vergangenen 3 Geschäftsjahren gemäß § 5 (4) c VOF zu erbringen. Der Bewerber darf auch den Umsatz des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen. Die Angaben sind im Bewer-bungsbogen Teil A einzutragen.
Mindeststandards:
Im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre muss der Umsatz mindestens 300 000,00 EUR betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen bzw. folgende Unterlagen vorzulegen:
Bewerbungsbogen Teil A.
a) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft in den vergange-nen 2 Jahren und aktuell.
Hierzu zählen Büroinhaber + fest angestellte Mitarbeiter, die über eine abgeschlossene Fach-ausbildung (Dipl.-Ing. TH/FH, Bachelor, Master) verfügen.
Der Bewerber darf die Anzahl der Beschäftigten des für den jeweiligen Leistungsbereich vorgesehenen Nachunternehmers hinzurechnen.
b) Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten, insbesondere mit Angaben zu Art und Typ der Baumaßnahme, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen, Kosten, Terminen und Denkmalschutz.
Bewerbungsbogen Teil B.
a) Vorlage von Unterlagen zur fachspezifischen Ausbildung, zu Berufs- und Projekterfahrung des Projektleiters, seines Vertreters sowie von Projektmitarbeitern.
b) Vorstellung eines mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojektes des Projektleiters, insbesondere Angaben zu Art und Typ der Baumaßnahme, Auftraggeber, Umfang der erbrachten Leistungen, Kosten, Terminen und Denkmalschutz.
c) Vorlage von Arbeitsproben des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft aus dem Bereich Gebäude
Mindeststandards:
Bewerbungsbogen Teil A.
Mindestanforderungen zu a).
Es müssen im Bereich Gebäude mindestens 3 Personen im Durchschnitt der letzten.
3 Jahre beschäftigt gewesen sein.
Mindestanforderungen zu b) fertig gestellt innerhalb der letzten 4 Jahre (Lph 3-8),
1 Projekt mit Projektkosten von mindestens 3 000 000,00 EUR,
1 Projekt mit Denkmalschutzanforderungen
Bewerbungsbogen Teil B.
Projekt mit Denkmalschutzanforderungen und Projektkosten von mindestens 1 000 000,00 EUR,
Mindestanforderungen zu c).
Vorlage von mindestens 3 von 5 möglichen Arbeitsproben.
Bei Fehlen von bis zu 2 Arbeitsproben werden sämtliche Arbeitsproben mit 0 Punkten bewertet. Bei Fehlen von 3 oder mehr Arbeitsproben kann der Bewerber nicht mehr berücksichtigt werden.
Weitere Anforderungen an die Referenzprojekte des Bewerbers/ der Bietergemeinschaft und der Projektleiter und an die einzureichenden Unterlagen, sowie Angaben zur Bewertung: siehe Bewerbungsbogen Teil A und Teil B.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 500.000 € für Personenschäden und von 300 000 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) nachzuweisen.
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen in Höhe von 500.000 € für Personenschäden und von 300 000 EUR für sonstige Schäden entsprechend Anhang 4 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) nachzuweisen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbebestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) gemäß Anhang 19 RBBau.
Weiterhin gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern sie für den Fall der Auftragserteilung eine Rechtsform annehmen, in der jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet (GbR/ARGE, Partnergesellschaft). Eines der Partnerbüros ist dem Auftraggeber als Ansprechpartner zu benennen und aus diesem Büro ist der/die Projektleiter/-in uneingeschränkt als Vertreter/-in für die Bietergemeinschaft zu bevollmächtigen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, sofern sie für den Fall der Auftragserteilung eine Rechtsform annehmen, in der jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet (GbR/ARGE, Partnergesellschaft). Eines der Partnerbüros ist dem Auftraggeber als Ansprechpartner zu benennen und aus diesem Büro ist der/die Projektleiter/-in uneingeschränkt als Vertreter/-in für die Bietergemeinschaft zu bevollmächtigen.
Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher davon betroffener Bewerbergemeinschaften.
Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmern sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt bzw. „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur/ Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig sind und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt bzw. „Ingenieur“ zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Personen die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur/ Architekt verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG oder 2001/19/EG gewährleistet ist.
2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
2. Juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/ Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der verantwortliche Projektbearbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/ oder juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürlichen Personen gestellt werden.
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie vor Zuschlagserteilung durch eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF) sowie die Eigenerklärungen dieser Unternehmen zu § 4 Abs.6 und 9 VOF vorlegen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
4. Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wollen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie vor Zuschlagserteilung durch eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF) sowie die Eigenerklärungen dieser Unternehmen zu § 4 Abs.6 und 9 VOF vorlegen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Nach Auswertung des Bewerbungsbogens Teil A wird der Auftraggeber den Bewerbungsbogen Teil B der 12 Bewerber mit der höchsten Punktzahl (aus Teil A) auswerten. Diejenigen 3-8 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus Teil B werden zur Verhandlung aufgefordert.
Nach Auswertung des Bewerbungsbogens Teil A wird der Auftraggeber den Bewerbungsbogen Teil B der 12 Bewerber mit der höchsten Punktzahl (aus Teil A) auswerten. Diejenigen 3-8 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus Teil B werden zur Verhandlung aufgefordert.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Ley (Bewerbung)
Internetadresse: www.bbr.bund.de🌏
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2013-03-01 📅
Datum des Endes: 2016-12-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Vergabenummer: 3319/12
Zusätzliche Informationen
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im In-ternet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) – Inland und hier unter der Vergabenummer 3319/12 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Hinweis: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im In-ternet unter der Adresse www.bbr.bund.de unter dem Menüpunkt Baubereich - Vergaben - Freiberufliche Dienstleistungen (VOF) – Inland und hier unter der Vergabenummer 3319/12 erhältlich. Diese Unterlagen können ebenfalls per Fax oder E- Mail unter der unter Punkt I.1) genannten Adresse abgefordert werden.
Anträge auf Teilnahme sind im verschlossenen Umschlag einzureichen und mit dem beigefügten „Aufkleber“ zu kennzeichnen.
Die Bewerbungsunterlagen sind bei der unter I.1) genannten Adresse mit der Angabe der Vergabenummer 3319/12 einzureichen.
Die Nichtanwendung des Bewerbungsbogens ebenso wie fehlende Unterschriften führt zum Ausschluss der Bewerbung.
Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekamme des Bundes
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Fax: +49 2289499400 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich nach dem sie erkannt wurden, spätestens innerhalb von 8 Kalendertagen, bei dem Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe - A 4, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bzw. – bei Teilnahmewettbewerben – der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift gestellt werden.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Gemäß § 107 Absatz 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften unverzüglich nach dem sie erkannt wurden, spätestens innerhalb von 8 Kalendertagen, bei dem Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe - A 4, Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe bzw. – bei Teilnahmewettbewerben – der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift gestellt werden.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – Referat Vergabe A 4.2
Postanschrift: Deichmanns Aue 31-37
Postleitzahl: 53179
Telefon: +49 2284011272📞
Quelle: OJS 2012/S 227-373896 (2012-11-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2013-05-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 462 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Unbestimmt
Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Kontakt
E-Mail: gabriele.paffrath@bbr.bund.de📧
Telefon: +49 228994011272📞
Fax: +49 228994011223 📠