Der Auftraggeber beabsichtigt die Vergabe eines Auftrages über Technische Beratungsleistungen (Outputspezifikation/Verfahrensbegleitung) nach VOF für das ÖPP-Projekt „Neubau des Hauses der Zukunft (HdZ)“ in Berlin-Mitte am Standort Kapelle-Ufer/Alexanderufer
Erbringung von Technischen Beratungsleistungen nach VOF für das ÖPP-Projekt „Neubau des Hauses der Zukunft (HdZ)“ in Berlin-Mitte am Standort Kapelle-Ufer/Alexanderufer mit folgenden wesentlichen Leistungsbereichen: — Erstellung einer ergebnisorientierten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation), — Mitwirkung an der Erstellung der weiteren Ausschreibungsunterlagen, — Vorbereitung, Begleitung und Mitwirkung bei der Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens, — Optional: Technische Beratungsleistungen zur Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner. Das BMBF beabsichtigt die Errichtung des Hauses der Zukunft (HdZ) in direkter Nachbarschaft zum Neubau des BMBF in Berlin. Mit der Errichtung des HdZ soll künftig ein Ort geschaffen werden, der als „Schaufenster“ für den Innovations- und Wissenschaftsstandort Deutschland und als Dialogort zwischen der Öffentlichkeit, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik genutzt werden kann. Hierfür stellt die BImA dem BMBF einen Neubau zur Verfügung, der – soweit wirtschaftlich – durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei sollen die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells auf einen privaten Partner übertragen werden. Zielstellung ist dabei die Erstellung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten und für die Nutzung adäquaten und architektonisch anspruchsvollen Gebäudes mit Ausrichtung auf die Erwartungshaltung und speziellen Anforderungen des vorgesehenen Nutzers. Geplant ist die Vergabe der Leistungen an einen privaten Partner, der hierfür ggf. eine Projektgesellschaft gründen und alle geforderten Leistungen selbst oder durch Hinzuziehung von Unterauftragnehmern/innen für einen Zeitraum von ca. 30 Jahren abdecken soll. Das europaweite Vergabeverfahren für die Auswahl des privaten ÖPP-Partners soll im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen werden und einer/m Bieter/in bzw. einer Bietergemeinschaft im ÖPP-Vergabeverfahren der Zuschlag erteilt werden. Die Vergabeunterlagen für das ÖPP-Verfahren sollen auf die Errichtung und den Betrieb des Gebäudes zielen. Ein entsprechendes Gebäude ist funktional zu beschreiben. Die Outputspezifikation ist für ein flexibel gestaltbares Gebäude zu formulieren. Die unter Ziffer I.1. angegebene Vergabestelle ist Grundstückseigentümer und Bedarfsdecker für das Vorhaben. Sie ist im Verfahren Auftraggeber und Vertragspartner des Technischen Beraters und des späteren privaten ÖPP-Partners. Folgende Institutionen sind am Projekt beteiligt: — Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - BImA, — Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF, — Bundesministerium der Finanzen - BMF, — Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - BBR, — ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland) - PD, — sowie externe Berater (technisch, juristisch usw.). Die Realisierung des Bauvorhabens „Haus der Zukunft“ steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Haushaltsmittel durch den Deutschen Bundestag. Es besteht daher auch die Möglichkeit, dass die Maßnahme nicht oder nicht in dem beabsichtigten Umfang realisiert werden kann. Zudem steht der Auftrag unter dem Vorbehalt der Projektdurchführung als ÖPP-Projekt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-10.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-09.
Auftragsbekanntmachung (2012-03-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Direktion Berlin
Postanschrift: Fasanenstraße 87
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: verdingung.berlin@bundesimmobilien.de📧
Fax: +49 3031811560 📠
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail bzw. per Fax, an die in Ziffer I.1. genannte Stelle zu richten. Für den Teilnahmeantrag sind vorgegebene Formblätter (Bewerbungsbogen nebst Anlagen) zwingend zu verwenden. Die Bewerberinformation ist bei der Vergabestelle abzufordern. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail oder per Fax an die in Ziffer I.1 genannte Stelle. Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziffer I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Sendung ist deutlich sichtbar mit dem Vermerk "Bewerbung ÖPP-Projekt Neubau des HdZ - nicht öffnen" zu kennzeichnen.
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail bzw. per Fax, an die in Ziffer I.1. genannte Stelle zu richten. Für den Teilnahmeantrag sind vorgegebene Formblätter (Bewerbungsbogen nebst Anlagen) zwingend zu verwenden. Die Bewerberinformation ist bei der Vergabestelle abzufordern. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail oder per Fax an die in Ziffer I.1 genannte Stelle. Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziffer I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Sendung ist deutlich sichtbar mit dem Vermerk "Bewerbung ÖPP-Projekt Neubau des HdZ - nicht öffnen" zu kennzeichnen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Erbringung von Technischen Beratungsleistungen nach VOF für das ÖPP-Projekt „Neubau des Hauses der Zukunft (HdZ)“ in Berlin-Mitte am Standort Kapelle-Ufer/Alexanderufer mit folgenden wesentlichen Leistungsbereichen:
— Erstellung einer ergebnisorientierten Aufgaben- und Leistungsbeschreibung (Outputspezifikation),
— Mitwirkung an der Erstellung der weiteren Ausschreibungsunterlagen,
— Vorbereitung, Begleitung und Mitwirkung bei der Durchführung des europaweiten Vergabeverfahrens bis zum Abschluss des Vergabeverfahrens,
— Optional: Technische Beratungsleistungen zur Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner.
Das BMBF beabsichtigt die Errichtung des Hauses der Zukunft (HdZ) in direkter Nachbarschaft zum Neubau des BMBF in Berlin. Mit der Errichtung des HdZ soll künftig ein Ort geschaffen werden, der als „Schaufenster“ für den Innovations- und Wissenschaftsstandort Deutschland und als Dialogort zwischen der Öffentlichkeit, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik genutzt werden kann.
Das BMBF beabsichtigt die Errichtung des Hauses der Zukunft (HdZ) in direkter Nachbarschaft zum Neubau des BMBF in Berlin. Mit der Errichtung des HdZ soll künftig ein Ort geschaffen werden, der als „Schaufenster“ für den Innovations- und Wissenschaftsstandort Deutschland und als Dialogort zwischen der Öffentlichkeit, der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik genutzt werden kann.
Hierfür stellt die BImA dem BMBF einen Neubau zur Verfügung, der – soweit wirtschaftlich – durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei sollen die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells auf einen privaten Partner übertragen werden. Zielstellung ist dabei die Erstellung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten und für die Nutzung adäquaten und architektonisch anspruchsvollen Gebäudes mit Ausrichtung auf die Erwartungshaltung und speziellen Anforderungen des vorgesehenen Nutzers.
Hierfür stellt die BImA dem BMBF einen Neubau zur Verfügung, der – soweit wirtschaftlich – durch einen Dritten erstellt und betrieben werden soll. Dabei sollen die Planung, der Bau, sowie Finanzierungs- und Betriebsleistungen im Rahmen eines ÖPP-Inhaber-Modells auf einen privaten Partner übertragen werden. Zielstellung ist dabei die Erstellung eines auf Nachhaltigkeit ausgelegten und für die Nutzung adäquaten und architektonisch anspruchsvollen Gebäudes mit Ausrichtung auf die Erwartungshaltung und speziellen Anforderungen des vorgesehenen Nutzers.
Geplant ist die Vergabe der Leistungen an einen privaten Partner, der hierfür ggf. eine Projektgesellschaft gründen und alle geforderten Leistungen selbst oder durch Hinzuziehung von Unterauftragnehmern/innen für einen Zeitraum von ca. 30 Jahren abdecken soll.
Geplant ist die Vergabe der Leistungen an einen privaten Partner, der hierfür ggf. eine Projektgesellschaft gründen und alle geforderten Leistungen selbst oder durch Hinzuziehung von Unterauftragnehmern/innen für einen Zeitraum von ca. 30 Jahren abdecken soll.
Das europaweite Vergabeverfahren für die Auswahl des privaten ÖPP-Partners soll im zweiten Quartal 2014 abgeschlossen werden und einer/m Bieter/in bzw. einer Bietergemeinschaft im ÖPP-Vergabeverfahren der Zuschlag erteilt werden.
Die Vergabeunterlagen für das ÖPP-Verfahren sollen auf die Errichtung und den Betrieb des Gebäudes zielen. Ein entsprechendes Gebäude ist funktional zu beschreiben. Die Outputspezifikation ist für ein flexibel gestaltbares Gebäude zu formulieren.
Die unter Ziffer I.1. angegebene Vergabestelle ist Grundstückseigentümer und Bedarfsdecker für das Vorhaben. Sie ist im Verfahren Auftraggeber und Vertragspartner des Technischen Beraters und des späteren privaten ÖPP-Partners.
Folgende Institutionen sind am Projekt beteiligt:
— Bundesanstalt für Immobilienaufgaben - BImA,
— Bundesministerium für Bildung und Forschung - BMBF,
— Bundesministerium der Finanzen - BMF,
— Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - BBR,
— ÖPP Deutschland AG (Partnerschaften Deutschland) - PD,
— sowie externe Berater (technisch, juristisch usw.).
Die Realisierung des Bauvorhabens „Haus der Zukunft“ steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Haushaltsmittel durch den Deutschen Bundestag. Es besteht daher auch die Möglichkeit, dass die Maßnahme nicht oder nicht in dem beabsichtigten Umfang realisiert werden kann. Zudem steht der Auftrag unter dem Vorbehalt der Projektdurchführung als ÖPP-Projekt.
Die Realisierung des Bauvorhabens „Haus der Zukunft“ steht unter dem Vorbehalt der Bewilligung der Haushaltsmittel durch den Deutschen Bundestag. Es besteht daher auch die Möglichkeit, dass die Maßnahme nicht oder nicht in dem beabsichtigten Umfang realisiert werden kann. Zudem steht der Auftrag unter dem Vorbehalt der Projektdurchführung als ÖPP-Projekt.
Beschreibung der Optionen:
Technische Beratungsleistungen zur Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner. Nähere Informationen hierzu finden sich in der Bewerberinformation und in den Verdingungsunterlagen.
Technische Beratungsleistungen zur Unterstützung des Maßnahmenträgers und des Nutzers bei der Überwachung der Planung, Bauausführung, Übergabe und Inbetriebnahme der ÖPP-Maßnahme durch den privaten ÖPP-Vertragspartner. Nähere Informationen hierzu finden sich in der Bewerberinformation und in den Verdingungsunterlagen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin / Deutschland.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
(1) Vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerbungsbogen (Anlage 1 zu der bei der Vergabestelle abzufordernden Bewerberinformation).
Darin als Anlage 1 enthalten das Formblatt („Bewerbungsbogen“) für:
(2) Angabe ob und ggf. in welchem Umfang rechtliche und/oder wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen (§ 4 Abs. 2 VOF).
(3) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 lit. a)-g) und Abs. 9 a)-d) VOF sowie zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern und Abgaben.
Weitere Angaben des Bewerbungsbogens:
(4) Anzugeben sind zudem Name und berufliche Qualifikationen der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen (§ 4 Abs. 3 VOF).
Die nicht rechtzeitige Vorlage der Erklärungen und Nachweise kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Frist nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Erklärungen und Nachweise nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Erklärungen und Nachweisen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern.
Die nicht rechtzeitige Vorlage der Erklärungen und Nachweise kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Frist nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Erklärungen und Nachweise nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Erklärungen und Nachweisen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Erklärungen und Nachweise nachzufordern.
Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 genannten Erklärungen und Nachweise vollständig auch von diesen Nachunternehmern zu erbringen. Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in Ziff. III.2.1 bis III.2.3 genannten Erklärungen und Nachweise vollständig auch von diesen Nachunternehmern zu erbringen. Zudem ist auf Anforderung der Vergabestelle eine rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nachzureichen, dass diese Unternehmen dem Bieter als Nachunternehmer zur Verfügung stehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Nachweis über das Vorliegen oder rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß III.1.1 der Bekanntmachung.
(2) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare technische Beratungsleistungen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen in den in II.1.5 genannten Leistungsbereichen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(2) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare technische Beratungsleistungen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen in den in II.1.5 genannten Leistungsbereichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vorgelegt werden sollen Referenzen vor allem
(1) (a) zu Hochbau-Neubauprojekten als ÖPP (Projekte seit 2005), davon
— eine Referenz zu einem bereits im Bau befindlichen ÖPP-Projekt aus dem Sektor Veranstaltungsbauten/Museen/Kulturbauten,
— eine Referenz zu einem bereits im Betrieb befindlichen Projekt als ÖPP sowie
(b) Referenzen im Übrigen zu bereits im Betrieb befindlichen Hochbau-Neubauprojekten im Wege einer konventionellen Realisierung (Projekte seit 2005), davon
— ein Projekt im Sektor Veranstaltungsbauten/Museen/Kulturbauten,
— ein Projekt mit einer Investitionssumme >25 000 000 EUR.
(2) Sonstige Referenzen (Projekte seit 2005) aus den Wissensbereichen Architektur, Städtebau, Facility Management / Gebäudebetrieb und/oder Nachhaltigkeit (z.B. Zertifizierung nach BNB/DGNB),
Die Anzahl der einzureichenden Referenzen gem. den Ziffern III.2.3 (1) und (2) ist auf maximal 8 Referenzprojekte beschränkt.
(3) Angaben zur Unternehmensgröße und Struktur, Angaben zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten,
(4) Qualifikation der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (siehe Ziffer III.3 der Anlage 1 zur Bewerberinformation „Bewerbungsbogen“),
(5) Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität (z. B. ISO-Zertifizierung 9001, durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden, etc.),
(6) Beabsichtigter Umfang der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen,
(7) Verfügbarkeit des eingesetzten Personals.
Die Einzelheiten ergeben sich konkretisierend aus der Bewerberinformation nebst deren Anlage 1 „Bewerbungsbogen“.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis über das Vorliegen oder rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 3 000 000 EUR pro Jahr für Personenschäden sowie mindestens 3 000 000 EUR für Vermögens- und Sachschäden (alle jeweils mindestens zweifach maximiert) bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Nachweis über das Vorliegen oder rechtsverbindliche Zusage zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckung von mindestens 3 000 000 EUR pro Jahr für Personenschäden sowie mindestens 3 000 000 EUR für Vermögens- und Sachschäden (alle jeweils mindestens zweifach maximiert) bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Nähere Angaben hierzu erfolgen in den Verdingungsunterlagen, die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs an die qualifizierten und somit zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber versendet werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Mehrfachbewerbungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbewerber und gleichzeitig Gesellschafter einer Bewerbergemeinschaft, sind unzulässig. Die Vergabestelle wertet es jedoch nicht als unzulässige Doppelbewerbung, wenn Nachunternehmer von verschiedenen Bietern eingebunden werden. Zwingende Maßgabe hierbei ist es jedoch einerseits, dass seitens der Nachunternehmer keine Kenntnis von den Angebotspreisen der relevanten Bietergemeinschaften hat. Dies ist durch rechtsverbindliche Erklärung des jeweiligen Nachunternehmers gegenüber der Vergabestelle zu versichern. Andererseits darf die Doppelbeteiligung von Nachunternehmern nicht dazu führen, dass ein Bieter (Bietergemeinschaft) zwingende Rückschlüsse auf den Angebotspreis eines anderen Bieters (Bietergemeinschaft) ziehen kann (z.B. infolge weit überwiegender Identität der Nachunternehmer). Im Falle einer unzulässigen Doppelbewerbung müssen zur Wahrung des Wettbewerbsprinzips beide betroffenen Bieter ausgeschlossen werden.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
(1) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare technische Beratungsleistungen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen in den in II.1.5 genannten Leistungsbereichen. [Gewichtung 10 %], (2) (a) vor allem Referenzen zu Hochbau-Neubauprojekten als ÖPP (Projekte seit 2005), davon - eine Referenz zu einem bereits im Bau befindlichen ÖPP-Projekt aus dem Sektor Veranstaltungsbauten/Museen/Kulturbauten - eine Referenz zu einem bereits im Betrieb befindlichen Projekt als ÖPP sowie (b) Referenzen im Übrigen zu bereits im Betrieb befindlichen Hochbau-Neubauprojekten im Wege einer konventionellen Realisierung (Projekte seit 2005), davon - ein Projekt im Sektor Veranstaltungsbauten/Museen/Kulturbauten - ein Projekt mit einer Investitionssumme >25 000 000 EUR Vorstehendes insgesamt jeweils mit Angabe der in der Anlage 1 „Bewerbungsbogen“ zur Bewerberinformation (Ziffer. III. 1.a) und 1.b)) näher genannten Informationen zum Projekt [Gewichtung 30 %], (3) Sonstige Referenzen (Projekte seit 2005) aus den Wissensbereichen Architektur, Städtebau, Facility Management / Gebäudebetrieb und/oder Nachhaltigkeit (z. B. Zertifizierung nach BNB/DGNB) [Gewichtung 10 %], (4) Angaben zu Unternehmensgröße und Struktur, Angaben zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten [Gewichtung 10 %], (5) Qualifikation der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (siehe Ziffer III.3 der Anlage 1 zur Bewerberinformation „Bewerbungsbogen“), [Gewichtung 20 %], (6) Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität (z.B. ISO-Zertifizierung, durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden, etc.) [Gewichtung 10 %], (7) Beabsichtigter Umfang der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen [Gewichtung 5 %], (8) Verfügbarkeit des eingesetzten Personals [Gewichtung 5 %].
(1) Erklärungen über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare technische Beratungsleistungen und sonstige damit zusammenhängende oder ähnliche Leistungen in den in II.1.5 genannten Leistungsbereichen. [Gewichtung 10 %], (2) (a) vor allem Referenzen zu Hochbau-Neubauprojekten als ÖPP (Projekte seit 2005), davon - eine Referenz zu einem bereits im Bau befindlichen ÖPP-Projekt aus dem Sektor Veranstaltungsbauten/Museen/Kulturbauten - eine Referenz zu einem bereits im Betrieb befindlichen Projekt als ÖPP sowie (b) Referenzen im Übrigen zu bereits im Betrieb befindlichen Hochbau-Neubauprojekten im Wege einer konventionellen Realisierung (Projekte seit 2005), davon - ein Projekt im Sektor Veranstaltungsbauten/Museen/Kulturbauten - ein Projekt mit einer Investitionssumme >25 000 000 EUR Vorstehendes insgesamt jeweils mit Angabe der in der Anlage 1 „Bewerbungsbogen“ zur Bewerberinformation (Ziffer. III. 1.a) und 1.b)) näher genannten Informationen zum Projekt [Gewichtung 30 %], (3) Sonstige Referenzen (Projekte seit 2005) aus den Wissensbereichen Architektur, Städtebau, Facility Management / Gebäudebetrieb und/oder Nachhaltigkeit (z. B. Zertifizierung nach BNB/DGNB) [Gewichtung 10 %], (4) Angaben zu Unternehmensgröße und Struktur, Angaben zur Anzahl (jährliches Mittel, Beschäftigte und Anzahl Führungskräfte) und Qualifikation der Beschäftigten [Gewichtung 10 %], (5) Qualifikation der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter (siehe Ziffer III.3 der Anlage 1 zur Bewerberinformation „Bewerbungsbogen“), [Gewichtung 20 %], (6) Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Maßnahmen des Bewerbers oder Bieters zur Gewährleistung der Qualität (z.B. ISO-Zertifizierung, durch Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden, etc.) [Gewichtung 10 %], (7) Beabsichtigter Umfang der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen [Gewichtung 5 %], (8) Verfügbarkeit des eingesetzten Personals [Gewichtung 5 %].
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Verdingungsstelle
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2012-06-28 📅
Datum des Endes: 2014-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail bzw. per Fax, an die in Ziffer I.1. genannte Stelle zu richten. Für den Teilnahmeantrag sind vorgegebene Formblätter (Bewerbungsbogen nebst Anlagen) zwingend zu verwenden. Die Bewerberinformation ist bei der Vergabestelle abzufordern. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail oder per Fax an die in Ziffer I.1 genannte Stelle. Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziffer I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Fragen an die Vergabestelle sind ausschließlich schriftlich, vorzugsweise per E-Mail bzw. per Fax, an die in Ziffer I.1. genannte Stelle zu richten. Für den Teilnahmeantrag sind vorgegebene Formblätter (Bewerbungsbogen nebst Anlagen) zwingend zu verwenden. Die Bewerberinformation ist bei der Vergabestelle abzufordern. Die Formblätter dienen der Unterstützung der Bewerber bei der Erstellung des Teilnahmeantrages. Bitte wenden Sie sich hierfür per E-Mail oder per Fax an die in Ziffer I.1 genannte Stelle. Die Bewerbung ist unter Einhaltung der genannten Frist ausschließlich schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail) an die in Ziffer I.1 genannte Stelle einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Die Sendung ist deutlich sichtbar mit dem Vermerk "Bewerbung ÖPP-Projekt Neubau des HdZ - nicht öffnen" zu kennzeichnen.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1).
Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.