Design, Entwicklung, Qualifikationstests und Fertigung eines Kamerasystems in 3 Modellen Engineering Qualification Model (EQM),Flight Model (FM) und Flight Spare (FS)
Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrtagentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Luft- und Raumfahrt tragen maßgeblich zur Gestaltung unserer Lebensbedingungen bei. Der Luftverkehr sichert unsere globale Mobilität, Satelliten ermöglichen eine weltweite Kommunikation. Die Fernerkundung liefert wichtige Daten über unsere Umwelt und die Erforschung des Weltraums bringt neue Erkenntnisse über Ursprung und Entwicklung des Sonnensystems, der Planeten und damit des Lebens. Darüber hinaus profitieren wichtige andere Industriezweige von Innovationen aus Luft- und Raumfahrt, von der Werkstoff-Technologie über neue medizintechnische Verfahren bis zu Software-Entwicklungen. Die Mission des DLR umfasst somit: — die Erforschung von Erde und Sonnensystem, — die Forschung für den Erhalt der Umwelt, — die Entwicklung umweltverträglicher Technologien zur Steigerung der Mobilität sowie für Kommunikation und Sicherheit. Das Forschungsportfolio des DLR reicht von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. So trägt das im DLR gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandortes Deutschland bei. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister auch für Kunden und Partner. Darüber hinaus fördert das DLR den wissenschaftlichen Nachwuchs, betreibt kompetente Politikberatung und ist eine treibende Kraft in den Regionen seiner Standorte. Das DLR beschäftigt circa 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es unterhält 32 Institute bzw. Test- und Betriebseinrichtungen und ist an 16 Standorten vertreten: Köln (Sitz des Vorstandes), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Stade, Stuttgart, Trauen und Weilheim. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris, Washington D.C. und Singapur. Im Geschäftsjahr 2010 betrug der Etat des DLR für die eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie für Betriebsaufgaben 745 Millionen Euro; davon waren rund 400 Millionen im Wettbewerb erworbene Drittmittel. Das vom DLR verwaltete deutsche Raumfahrtbudget betrug 2010 insgesamt 1033 Millionen Euro. Davon wurden 63 Prozent für den deutschen Beitrag zur Finanzierung der Europäischen Weltraumorganisation ESA verwendet, 22 Prozent für das Deutsche Raumfahrtprogramm und 15 Prozent wiederum für Weltraumforschung im DLR. Die voraussichtlichen Eckdaten für dieses Projekt sind: Die Hayabusa 2 Mission wird voraussichtlich Mitte 2014 zum erdnahen Asteroiden 1999JU3 starten. Mit an Bord ist eine vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelte Landesonde mit dem Namen Mobile Asteroid Surface Scout (MASCOT). Diese Landesonde soll In-Situ Untersuchungen der Oberfläche des Asteroiden durchführen mit dem Ziel der Unterstützung einer Probenentnahme durch die Hayabusa 2 - Sonde. MASCOT hat eine wissenschaftliche Nutzlast von 4 Kilogramm, die auf 4 Instrumente aufgeteilt wird, wobei diese Ausschreibung sich auf Design, Entwicklung und Bau der MASCOT-Kamera bezieht. Grundaufgabe der Kamera ist die geologische Charakterisierung der Asteroidenoberfläche im Umfeld der Landesonde. Voraussetzung hierfür ist die scharfe Abbildung der Oberfläche im Bereich von 120 mm vor der Kamera bis zum lokalen Horizont. Die Erfassung der spektralen Charakteristik der Oberfläche im Nahfeld erfolgt über LEDs in 4 verschiedenen Wellenlängen im Wellenlängenbereich von 400-1 000 nm. Die Kamera ist in die Struktur des MASCOT Landers fest und unbeweglich integriert. Es handelt sich um eine Weitwinkelkamera mit großer Tiefenschärfe, mit der sowohl das Nahfeld in hoher Auflösung als auch die Umgebung bis zum lokalen Horizont aufgenommen werden soll. Die Kamera wird auch während der unkontrollierten Abstiegsphase des Landers vom Hayabusa 2 Satelliten bis zum Aufprall auf die Oberfläche eingesetzt. Grundlegende Anforderung an die Kamera ist ein sehr kompaktes Design. Die verfügbare Masse beträgt 600 g, das verfügbare Volumen im MASCOT-Lander beträgt 115 x 77 x 102.5 mm. Die Kamera muss im Temperaturbereich zwischen -55°C und + 85°C innerhalb der Spezifikationen betrieben werden können und einen Temperaturbereich zwischen -80°C und +120°C ausgeschaltet ohne Beschädigung überleben. Die Kamera soll mit einer hyperfokalen Weitwinkeloptik mit 2 Pixeln Beugungsgrenze und einem Tiefenschärfebereich von 120 mm bis unendlich bei einer Blende von 25 ausgerüstet werden. Die Auflösung soll <200 Mikrometer bei einer Objektentfernung von 120mm betragen. Die nominelle Fokusdistanz beträgt 228 mm. Basis für die Auslegung der Optik ist die Charakteristik eines Star1000 Detektors der Firma ON Semiconductor. Die Fokalplatte, die Beleuchtungseinheit und die Interface-Elektronik zum Lander werden vom Auftraggeber beigestellt. Der Leistungsumfang des Auftragnehmers beinhaltet Design, Entwicklung, Qualifikationstests und Fertigung (AIV_Assembly, Integration, and Verification) des Gesamtsystems für 3 Modelle (Engineering Qualification Model (EQM), Flight Model (FM) und Flight Spare (FS). Das Structural Thermal Model (STM) ist im Rahmen einer Vorentwicklung bereits entwickelt und fertiggestellt. Der Projektzeitplan sieht folgende Liefertermine vor: EQM November 2012 (+ 4 Wochen). FM März 2013. FS März 2013 (+ 4 Wochen). Vom Auftragnehmer wird in Abhängigkeit von diesem Zeitplan eine hohe Flexibilität und eine zeitnahe Kommunikation mit dem Auftraggeber erwartet. Der Auftragnehmer sollte einen exzellenten fachlichen Hintergrund und langjährige Erfahrung bei der Entwicklung derartiger Systeme haben.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-08-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-07-23.
Auftragsbekanntmachung (2012-07-23) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Astronomische und optische Instrumente
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Astronomische und optische Instrumente📦
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Postanschrift: Rutherfordstraße 2
Postleitzahl: 12489
Postort: Berlin
Kontakt
E-Mail: carola.dacke@dlr.de📧
Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrtagentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig.
Das DLR ist das Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland für Luft- und Raumfahrt. Seine umfangreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit sind in nationale und internationale Kooperationen eingebunden. Über die eigene Forschung hinaus ist das DLR als Raumfahrtagentur im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig.
Luft- und Raumfahrt tragen maßgeblich zur Gestaltung unserer Lebensbedingungen bei. Der Luftverkehr sichert unsere globale Mobilität, Satelliten ermöglichen eine weltweite Kommunikation. Die Fernerkundung liefert wichtige Daten über unsere Umwelt und die Erforschung des Weltraums bringt neue Erkenntnisse über Ursprung und Entwicklung des Sonnensystems, der Planeten und damit des Lebens. Darüber hinaus profitieren wichtige andere Industriezweige von Innovationen aus Luft- und Raumfahrt, von der Werkstoff-Technologie über neue medizintechnische Verfahren bis zu Software-Entwicklungen.
Luft- und Raumfahrt tragen maßgeblich zur Gestaltung unserer Lebensbedingungen bei. Der Luftverkehr sichert unsere globale Mobilität, Satelliten ermöglichen eine weltweite Kommunikation. Die Fernerkundung liefert wichtige Daten über unsere Umwelt und die Erforschung des Weltraums bringt neue Erkenntnisse über Ursprung und Entwicklung des Sonnensystems, der Planeten und damit des Lebens. Darüber hinaus profitieren wichtige andere Industriezweige von Innovationen aus Luft- und Raumfahrt, von der Werkstoff-Technologie über neue medizintechnische Verfahren bis zu Software-Entwicklungen.
Die Mission des DLR umfasst somit:
— die Erforschung von Erde und Sonnensystem,
— die Forschung für den Erhalt der Umwelt,
— die Entwicklung umweltverträglicher Technologien zur Steigerung der Mobilität sowie für Kommunikation und Sicherheit.
Das Forschungsportfolio des DLR reicht von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. So trägt das im DLR gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandortes Deutschland bei. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister auch für Kunden und Partner. Darüber hinaus fördert das DLR den wissenschaftlichen Nachwuchs, betreibt kompetente Politikberatung und ist eine treibende Kraft in den Regionen seiner Standorte.
Das Forschungsportfolio des DLR reicht von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung von innovativen Anwendungen und Produkten von morgen. So trägt das im DLR gewonnene wissenschaftliche und technische Know-how zur Stärkung des Industrie- und Technologiestandortes Deutschland bei. Das DLR betreibt Großforschungsanlagen für eigene Projekte und als Dienstleister auch für Kunden und Partner. Darüber hinaus fördert das DLR den wissenschaftlichen Nachwuchs, betreibt kompetente Politikberatung und ist eine treibende Kraft in den Regionen seiner Standorte.
Das DLR beschäftigt circa 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es unterhält 32 Institute bzw. Test- und Betriebseinrichtungen und ist an 16 Standorten vertreten: Köln (Sitz des Vorstandes), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Stade, Stuttgart, Trauen und Weilheim. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris, Washington D.C. und Singapur.
Das DLR beschäftigt circa 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, es unterhält 32 Institute bzw. Test- und Betriebseinrichtungen und ist an 16 Standorten vertreten: Köln (Sitz des Vorstandes), Augsburg, Berlin, Bonn, Braunschweig, Bremen, Göttingen, Hamburg, Jülich, Lampoldshausen, Neustrelitz, Oberpfaffenhofen, Stade, Stuttgart, Trauen und Weilheim. Das DLR unterhält Büros in Brüssel, Paris, Washington D.C. und Singapur.
Im Geschäftsjahr 2010 betrug der Etat des DLR für die eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie für Betriebsaufgaben 745 Millionen Euro; davon waren rund 400 Millionen im Wettbewerb erworbene Drittmittel. Das vom DLR verwaltete deutsche Raumfahrtbudget betrug 2010 insgesamt 1033 Millionen Euro. Davon wurden 63 Prozent für den deutschen Beitrag zur Finanzierung der Europäischen Weltraumorganisation ESA verwendet, 22 Prozent für das Deutsche Raumfahrtprogramm und 15 Prozent wiederum für Weltraumforschung im DLR.
Im Geschäftsjahr 2010 betrug der Etat des DLR für die eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie für Betriebsaufgaben 745 Millionen Euro; davon waren rund 400 Millionen im Wettbewerb erworbene Drittmittel. Das vom DLR verwaltete deutsche Raumfahrtbudget betrug 2010 insgesamt 1033 Millionen Euro. Davon wurden 63 Prozent für den deutschen Beitrag zur Finanzierung der Europäischen Weltraumorganisation ESA verwendet, 22 Prozent für das Deutsche Raumfahrtprogramm und 15 Prozent wiederum für Weltraumforschung im DLR.
Die voraussichtlichen Eckdaten für dieses Projekt sind:
Die Hayabusa 2 Mission wird voraussichtlich Mitte 2014 zum erdnahen Asteroiden 1999JU3 starten. Mit an Bord ist eine vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelte Landesonde mit dem Namen Mobile Asteroid Surface Scout (MASCOT). Diese Landesonde soll In-Situ Untersuchungen der Oberfläche des Asteroiden durchführen mit dem Ziel der Unterstützung einer Probenentnahme durch die Hayabusa 2 - Sonde. MASCOT hat eine wissenschaftliche Nutzlast von 4 Kilogramm, die auf 4 Instrumente aufgeteilt wird, wobei diese Ausschreibung sich auf Design, Entwicklung und Bau der MASCOT-Kamera bezieht.
Die Hayabusa 2 Mission wird voraussichtlich Mitte 2014 zum erdnahen Asteroiden 1999JU3 starten. Mit an Bord ist eine vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelte Landesonde mit dem Namen Mobile Asteroid Surface Scout (MASCOT). Diese Landesonde soll In-Situ Untersuchungen der Oberfläche des Asteroiden durchführen mit dem Ziel der Unterstützung einer Probenentnahme durch die Hayabusa 2 - Sonde. MASCOT hat eine wissenschaftliche Nutzlast von 4 Kilogramm, die auf 4 Instrumente aufgeteilt wird, wobei diese Ausschreibung sich auf Design, Entwicklung und Bau der MASCOT-Kamera bezieht.
Grundaufgabe der Kamera ist die geologische Charakterisierung der Asteroidenoberfläche im Umfeld der Landesonde. Voraussetzung hierfür ist die scharfe Abbildung der Oberfläche im Bereich von 120 mm vor der Kamera bis zum lokalen Horizont.
Die Erfassung der spektralen Charakteristik der Oberfläche im Nahfeld erfolgt über LEDs in 4 verschiedenen Wellenlängen im Wellenlängenbereich von 400-1 000 nm. Die Kamera ist in die Struktur des MASCOT Landers fest und unbeweglich integriert. Es handelt sich um eine Weitwinkelkamera mit großer Tiefenschärfe, mit der sowohl das Nahfeld in hoher Auflösung als auch die Umgebung bis zum lokalen Horizont aufgenommen werden soll. Die Kamera wird auch während der unkontrollierten Abstiegsphase des Landers vom Hayabusa 2 Satelliten bis zum Aufprall auf die Oberfläche eingesetzt.
Die Erfassung der spektralen Charakteristik der Oberfläche im Nahfeld erfolgt über LEDs in 4 verschiedenen Wellenlängen im Wellenlängenbereich von 400-1 000 nm. Die Kamera ist in die Struktur des MASCOT Landers fest und unbeweglich integriert. Es handelt sich um eine Weitwinkelkamera mit großer Tiefenschärfe, mit der sowohl das Nahfeld in hoher Auflösung als auch die Umgebung bis zum lokalen Horizont aufgenommen werden soll. Die Kamera wird auch während der unkontrollierten Abstiegsphase des Landers vom Hayabusa 2 Satelliten bis zum Aufprall auf die Oberfläche eingesetzt.
Grundlegende Anforderung an die Kamera ist ein sehr kompaktes Design. Die verfügbare Masse beträgt 600 g, das verfügbare Volumen im MASCOT-Lander beträgt 115 x 77 x 102.5 mm.
Die Kamera muss im Temperaturbereich zwischen -55°C und + 85°C innerhalb der Spezifikationen betrieben werden können und einen Temperaturbereich zwischen -80°C und +120°C ausgeschaltet ohne Beschädigung überleben.
Die Kamera soll mit einer hyperfokalen Weitwinkeloptik mit 2 Pixeln Beugungsgrenze und einem Tiefenschärfebereich von 120 mm bis unendlich bei einer Blende von 25 ausgerüstet werden. Die Auflösung soll <200 Mikrometer bei einer Objektentfernung von 120mm betragen. Die nominelle Fokusdistanz beträgt 228 mm. Basis für die Auslegung der Optik ist die Charakteristik eines Star1000 Detektors der Firma ON Semiconductor.
Die Kamera soll mit einer hyperfokalen Weitwinkeloptik mit 2 Pixeln Beugungsgrenze und einem Tiefenschärfebereich von 120 mm bis unendlich bei einer Blende von 25 ausgerüstet werden. Die Auflösung soll <200 Mikrometer bei einer Objektentfernung von 120mm betragen. Die nominelle Fokusdistanz beträgt 228 mm. Basis für die Auslegung der Optik ist die Charakteristik eines Star1000 Detektors der Firma ON Semiconductor.
Die Fokalplatte, die Beleuchtungseinheit und die Interface-Elektronik zum Lander werden vom Auftraggeber beigestellt.
Der Leistungsumfang des Auftragnehmers beinhaltet Design, Entwicklung, Qualifikationstests und Fertigung (AIV_Assembly, Integration, and Verification) des Gesamtsystems für 3 Modelle (Engineering Qualification Model (EQM), Flight Model (FM) und Flight Spare (FS). Das Structural Thermal Model (STM) ist im Rahmen einer Vorentwicklung bereits entwickelt und fertiggestellt.
Der Leistungsumfang des Auftragnehmers beinhaltet Design, Entwicklung, Qualifikationstests und Fertigung (AIV_Assembly, Integration, and Verification) des Gesamtsystems für 3 Modelle (Engineering Qualification Model (EQM), Flight Model (FM) und Flight Spare (FS). Das Structural Thermal Model (STM) ist im Rahmen einer Vorentwicklung bereits entwickelt und fertiggestellt.
Der Projektzeitplan sieht folgende Liefertermine vor:
EQM November 2012 (+ 4 Wochen).
FM März 2013.
FS März 2013 (+ 4 Wochen).
Vom Auftragnehmer wird in Abhängigkeit von diesem Zeitplan eine hohe Flexibilität und eine zeitnahe Kommunikation mit dem Auftraggeber erwartet. Der Auftragnehmer sollte einen exzellenten fachlichen Hintergrund und langjährige Erfahrung bei der Entwicklung derartiger Systeme haben.
Vom Auftragnehmer wird in Abhängigkeit von diesem Zeitplan eine hohe Flexibilität und eine zeitnahe Kommunikation mit dem Auftraggeber erwartet. Der Auftragnehmer sollte einen exzellenten fachlichen Hintergrund und langjährige Erfahrung bei der Entwicklung derartiger Systeme haben.
Referenznummer: 920/2012/1416147
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Erklärung "Zuverlässigkeit/Sozialversicherung".
Bitte fügen Sie Ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit & Sozialversicherung bei(siehe vorgegebenen Text im weiteren Verlauf). Diese Erklärung muss durch eine zur Unterschrift berechtigte Person Ihres Unternehmens unterschrieben werden. Für dieses Schreiben ist das im folgenden Abschnitt vorhandene Dokumente vorgesehen, welches Sie kopieren, unterschreiben und dem Teilnahmeantrag hinzufügen müssen.
Bitte fügen Sie Ihrem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit & Sozialversicherung bei(siehe vorgegebenen Text im weiteren Verlauf). Diese Erklärung muss durch eine zur Unterschrift berechtigte Person Ihres Unternehmens unterschrieben werden. Für dieses Schreiben ist das im folgenden Abschnitt vorhandene Dokumente vorgesehen, welches Sie kopieren, unterschreiben und dem Teilnahmeantrag hinzufügen müssen.
Hinweis:
Bei unzutreffenden Erklärungen besteht die Möglichkeit des Ausschlusses von der Teilnahme am Wettbewerb gemäß § 6 EG Nr. 6 VOL/A 2009 sowie an allen weiteren Wettbewerben innerhalb von zwei Jahren. Bei nicht rechtzeitiger Vorlage dieser Erklärung wird der Teilnahmeantrag von der Wertung ausgeschlossen!
Bei unzutreffenden Erklärungen besteht die Möglichkeit des Ausschlusses von der Teilnahme am Wettbewerb gemäß § 6 EG Nr. 6 VOL/A 2009 sowie an allen weiteren Wettbewerben innerhalb von zwei Jahren. Bei nicht rechtzeitiger Vorlage dieser Erklärung wird der Teilnahmeantrag von der Wertung ausgeschlossen!
Anfang des Dokumentes:
Ich/wir versichere/versichern, das ich/wir:
1. den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie den Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung
Steuer-Nr.:
Finanzamt:
Krankenkasse(n):
ordnungsgemäß nachgekommen bin/sind.
2.über unser Vermögen kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist;
3. mich/uns nicht in Liquidation befinde(n);
4. nachweislich keine schwere Verfehlung begangen habe/haben, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt;
5. im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben habe/haben;
6. keine schweren Verfehlungen u.a. der nachfolgenden Art begangen gabe/haben:
— Vollendete oder versuchte Bestechung, Vorteilsgewährung sowie schwerwiegende Straftaten, die im Geschäftsverkehr begangen worden sind, insbesondere Unterschlagung, Diebstahl, Betrug, Erpressung, Untreue und Urkundenfälschung,
— Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), z.B. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisemphehlungen, Beteiligung an Emphehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, über die Aufrechnung von Ausfallenschädigungen sowie über Gewinnbeteiligung und Abgaben an andere Bewerber.
— Verstöße gegen das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), z.B. Beteiligung an Absprachen über Preise oder Preisbestandteile, verbotene Preisemphehlungen, Beteiligung an Emphehlungen oder Absprachen über die Abgabe oder Nichtabgabe von Angeboten, über die Aufrechnung von Ausfallenschädigungen sowie über Gewinnbeteiligung und Abgaben an andere Bewerber.
Datum Unterschrift Firmenstempel.
Ende des Dokuments.
Mindeststandards:
Der Anbieter muss ein oder mehrere Referenzunternehmen nennen, in denen vergleichbare Kamerasysteme betrieben werden. Für jedes Referenzunternehmen ist dabei auch ein entsprechender Ansprechpartner unter Angabe einer Telefonnummer zu nennen.
Die geforderten Refenzen müssen dem Teilnahmeantrag beiliegen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Diese Anforderungen werden in den Vergabeunterlagen falls erforderlich angegeben bzw. abgefragt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die Besonderen Einkaufsbedingungen des DLR e.V., VO-PR 30/53, VOL/B.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Entfällt.
Verfahren
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Eine Fristverkürzung im Sinne der Dringlichkeit des § 12 Abs. 4 VOL/A ist erforderlich, da der zur Verfügung stehende Zeitrahmen zur Erreichung des Projektziel in diesem Rahmen zur Verfügung steht.
Das fixe Projektziel wäre bei einer längeren Frist gefährdet bzw. unmöglich.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Carola Dacke
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 920/2012/1416147