Deutsche Botschaft Kabul (Afghanistan), „Neubau der Kanzlei und des Nebengebäude"

Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das Baufeld Kanzlei wird bauseits durch eine Linie aus T-Barriers vom übrigen Botschaftsgelände abgetrennt. Der Zugang/die Zufahrt zum hermetisch abgegrenztem Baufeld ist nur über gesicherte Schleusen möglich.
Zuerst erfolgen der Abbruch von Nebengebäuden und der Rückbau von Verkehrswegen auf dem Baufeld der Kanzlei. Aufgrund der beengten Verhältnisse auf dem Baufeld werden im Anschluss die Tiefbauarbeiten in zwei Abschnitten durchgeführt: zunächst wird im süd-/östlichen Teil der Tiefbau des Nebengebäudes und des Verbindungskanales (Aushub, Rohbau UG und Verfüllen der Baugrube) und der unterirdischen Sprinklertank (BRI ca. 200 m³) aus Stahlbeton gebaut, danach erfolgt der Aushub und die Baugrubensicherung des Kanzleigebäudes.
Bei dem Kanzleigebäude, Nebengebäude und Verbindungskanal handelt es sich um hochbewehrte Massivbauten aus Stahlbeton. Bis zur Erdgleiche werden die unterirdischen Bauwerksteile aus was-serdichtem Beton (keine weisse Wanne) hergestellt. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse, der örtlichen Restriktionen bei Baustellenanlieferungen und der einzuhaltenden Sicherheitsanforderungen kommt der Aufrechterhaltung der kontinuierlichen Baustellenlogistik (z.B. durchgängige Beton-lieferungen, Größe der Betonierabschnitte) eine besondere Bedeutung zu.
An die Ausführungsqualität des Rohbaus (Maßhaltigkeit, Betonqualität, Termintreue) werden hohe Anforderungen gestellt, da für den weiteren Ausbau viele Bauteile nach theoretischen Maßen gefertigt und termingerecht eingebaut werden.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-10-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-09-27.

Wer?

Wie?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2012-09-27 Auftragsbekanntmachung