Die DB Systel GmbH (Auftraggeber) plant im Auftrag der DB Vertrieb GmbH die vorhandenen POS Terminals in den Reisezentren durch aktuelle Hardware zu ersetzen. Die DB Vertrieb GmbH bietet ihren Kunden heute in verschiedenen Vertriebswegen die Möglichkeit, bargeldlos mit verschiedenen Zahlungskarten zu bezahlen. Die im Rahmen dieser Ausschreibung relevanten Vertriebswege sind: Reisezentren. Die heutigen ca. 1 700 POS-Terminals (Point-Of-Sale) sollen durch den Kauf neuer Geräte abgelöst werden
Die DB Vertrieb GmbH bietet ihren Kunden heute in den Reisezentren der Deutschen Bahn die Möglichkeit, bargeldlos mit verschiedenen Zahlungskarten zu bezahlen. Die heutigen POS-Terminals (Point-Of-Sale) sollen durch den Kauf zukunftssicherer Geräte abgelöst werden.
Diese POS-Terminals sind über eine Kassenschnittstelle an das Verkaufs- und Kassensystem "NVS" angebunden. NVS ist an den electronic cash-Netzbetrieb der DB Vertrieb GmbH angebunden. Bei der DB Vertrieb GmbH sind zum jetzigen Stand etwa 1 700 PinPads mit Kartenlesern und zugehöriger Software auf ebenso vielen Clients in ca. 480 Reisezentren im Einsatz. Diese Menge ist zu ersetzen.
Grundlegende Anforderungen an die Zahlungshardware:
Typzulassung gemäss TA 7.0 oder höher / DC POS 2.5 entsprechend dem "gemeinsamen Zulassungsverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft und der Acquirer für EMV-POS-Terminals".
Zertifizierung entsprechend PCI PTS 3.0 und ggf. PCI PA-DSS 2.0.
Anbindung an Netzbetrieb-System (POSEIDON OLTP) via ZVT-Protokoll über TCP/IP.
Folgende Zahlungsarten müssen mindestens unterstützt werden:
Geldkarte, Maestro/V-Pay, Kreditkarten, Mastercard, electronic cash.
Integration an das NVS - Anschluss via USB (2.0, 3.0) an den NVS-Client (Standard-Büro-PC), dabei soll keine weitere Stromversorgung für die Geräte notwendig sein (Stromversorgung via USB-Port). Die Stromversorgung wird über den USB-Anschluss bevorzugt.
Lösung mit einem "Software-Terminal".
Die Geräte müssen für normale offene Counter, als auch für Hinterglasschalter geeignet sein, da alle Standorte durch identische Hardware bedient werden sollen und bei allen Schaltertypen Mitarbeitereingriff bei manchen Buchungstypen notwendig ist (z.B. e-Tickets, s.u.).
Erläuterung Hinterglasschalter:
In einigen Reisezentren existieren sogenannte Hinterglasschalter, bei denen es baulich unmöglich ist, einen Kartenleser bzw. ein PinPad vom Mitarbeiter zum Kunden durchzureichen. Für diese Schaltertypen muss mindestens ein separater Kartenleser auf Mitarbeiterseite angeboten werden.
Ausstattung mit einem "Hybrid" Kartenleser für EMV-Chip, 3-Spur-Magnetstreifen und NFC-kontaktlose Zahlung (z. B. PayPass, PayWave, Express pay, girogo). Kartendaten müssen auch für weitere Geschäftsprozesse gelesen bzw. geschrieben werden können, z.B. Lesen des BahnCard-Magnetstreifens oder Lesen/Schreiben von e-Tickets nach VDV-Standard.
Betragsübergabe durch NVS, keine weitere Mitarbeiter-Aktion am POS-Terminal.
Belegdruck findet innerhalb des NVS statt.
Weitere Anforderungen:
Unterstützung virtuelle Händlerkarten.
Aufnahme von bis zu 4 physischen Händlerkarten (Secure Access Module).
Lieferung von Geräten mit Schulungs- und Netzbetreiber-spezifischen Produktionsschlüsseln.
Das PinPad muss für den Kunden von Dritten uneinsehbar bedient werden können (zur Eingabe der Pin Nummer einen Sichtschutz haben).
Das berührungslose Einlesen von einem sogenannten "neuen Personalausweis" (elektronischer Ausweis) muss möglich sein.
Die Gerätetreiber und weitere Software muss zu den gängigen Microsoft Windows Versionen (Vista und höher) kompatibel sein.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2012-04-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2012-03-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2012-03-23
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Auftragsbekanntmachung
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2013-09-17
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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